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25/08/26

🧹
Die Bell Witch
im Remote Viewing –
was haben die Viewer
eigentlich gesehen?
{+Update!}

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK 
Nachdem die Bell Witch jetzt ausführlich vorgestellt wurde, lohnt sich ein Blick auf einen ziemlich abgefahrenen Versuch: Die ganze Geschichte wurde tatsächlich mal zum Target eines Remote-Viewing-Projekts. 
Dabei ging’s nicht darum, die bekannte Überlieferung nochmal abzuspulen. Die entscheidende Frage war viel härter: Was kommt raus, wenn mehrere Remote Viewer blind auf die Bell Witch angesetzt werden? 
Der amerikanische Remote Viewer Jeff Coley hat so ein Projekt beschrieben, das im November 2020 veröffentlicht wurde. Coley schreibt ganz klar, dass die Bell-Witch-Geschichte einer der Gründe war, warum er sich überhaupt mit Remote Viewing angefangen hat. 
Nach ein paar Jahren eigener Praxis hat er sich dann entschlossen, zusammen mit anderen Viewern einen Versuch zu starten. Das Target war knallhart einfach: „The Bell Witch“. Die Viewer wurden laut Coley blind auf das Target gesetzt. Und was danach aus den Sessions rauskam, ist echt bemerkenswert. 
Das auffälligste Motiv, das sich durch die ganzen Sessions zog, war nach Coleys Auswertung die Vorstellung von etwas Eingeschlossenem. Nicht irgendein normaler Geist, der irgendwo frei rumgeistert, sondern etwas, das in einer Begrenzung steckt. 
Die Viewer haben diese Begrenzung unterschiedlich beschrieben: eine Flasche, eine Kiste, eine Art Grab. Einer hat sogar was gesehen, das Coley mit einem Ossuarium vergleicht – also einem Behälter oder Ort, in dem menschliche Überreste aufbewahrt werden. 
Andere Sessions erinnerten stark an die klassische Vorstellung einer Flasche, in der ein Dschinn eingesperrt ist. Das ist der erste richtig interessante Punkt. Denn diese Vorstellung kam nicht erst hinterher durch Interpretation. Coley berichtet, dass die verschiedenen Viewer unabhängig voneinander immer wieder auf das Motiv der Einschließung gekommen sind. 
Die entscheidende Frage ist deshalb: Was genau sollte da eigentlich eingeschlossen sein? Auch hier liefern die Sessions kein einheitliches Bild. 
Das Wesen bzw. das Phänomen wurde von den Viewern unter anderem beschrieben als Phantom, verhüllte humanoide Gestalt, optische Illusion, Intelligenz und Thought Form. Es schien irgendwie innerhalb des Behälters zu sitzen. 
Coley zieht deshalb den Vergleich zur modernen Vorstellung vom „Genie in der Flasche“ bzw. zum viel älteren Konzept des Djinn. Interessant ist dabei weniger die Frage, ob die Bell Witch jetzt wirklich ein Dschinn gewesen sein könnte. Viel spannender ist die Struktur des Eindrucks: Intelligenz plus Erscheinung plus Einschließung. 
Das ist was anderes als die klassische Vorstellung eines toten Menschen, dessen Geist an einen Ort gebunden ist. Nach der Interpretation der Viewer scheint es sich eher um eine eigenständige Intelligenz gehandelt zu haben. 
Noch merkwürdiger wird’s bei der Frage, wie dieses Wesen überhaupt in den beschriebenen Zustand gekommen ist. Die Sessions konnten das offenbar nicht eindeutig klären. Es tauchten mehrere Möglichkeiten auf: 
Das Wesen könnte ursprünglich schon frei gewesen sein, es könnte freigesetzt worden sein, oder es könnte vorher bewusst eingeschlossen worden sein. Coley schreibt, dass die Viewer keine klare Antwort darauf bekommen haben. 
Was sie aber wahrgenommen haben, war ein Phänomen, das sie als eine Art gerichtete Energie beschrieben. Coley vergleicht das mit einem fokussierten Lichtstrahl: Energie, die gelenkt, konzentriert und auf ein bestimmtes Ziel gerichtet wird. Damit verschiebt sich das ganze Bild nochmal. 
Die Bell Witch wäre nach dieser Interpretation nicht einfach „ein Geist“. Sie wäre ein intelligentes Phänomen, das sich einer gerichteten Energie bedient bzw. mit ihr verbunden ist. Das ist natürlich eine Interpretation der Remote Viewer und kein wissenschaftlicher Beweis. Aber als Ergebnis der Sessions ist es verdammt interessant. 
Eine weitere Session hat laut Coley einen geospatialen Hotspot ins Spiel gebracht. Der Ort, an dem die Ereignisse stattgefunden haben, erschien dem Viewer nicht als irgendein beliebiger Schauplatz. Vielmehr entstand der Eindruck, dass die geografische Position selbst eine besondere Rolle spielt. 
Coley vermutet daraus, dass möglicherweise mehrere Faktoren zusammengekommen sind: ein besonderer Ort plus eine bestimmte energetische Situation plus ein intelligentes Phänomen. Das wäre eine interessante Erklärung für die starke Ortsgebundenheit vieler paranormaler Erscheinungen. 
Denn auch bei anderen Forteana-Phänomenen taucht immer wieder die Idee eines Hotspots auf, an dem sich ungewöhnliche Dinge häufen. Ob der Bell-Witch-Ort wirklich irgendeine physikalische oder sonstige Besonderheit hat, lässt sich daraus natürlich nicht ableiten. 
Der Remote Viewer hat einfach eine solche Besonderheit wahrgenommen – mehr erstmal nicht. Hier wird das Experiment richtig surreal. Einer der Viewer wurde ausdrücklich darauf angesetzt, den Ursprung des Phantoms zu untersuchen. 
Die Session soll einen weit entfernten, verborgenen Ort gezeigt haben. Beschrieben wurde eine Art zerstörte oder verlassene Anlage. Dort sollte sich etwas befinden, das schlief bzw. inaktiv war. Außerdem kamen Eindrücke von alten, fremdartigen technischen Anlagen hoch. 
Der Ort vermittelte dem Viewer laut Coley einen stark „off-planet“ wirkenden Eindruck. Und wieder taucht ein Wächter auf. Etwas oder jemand sollte diese verlassene Anlage bzw. das dort befindliche Phänomen überwachen. Das ist vermutlich die spekulativste Passage des ganzen Projekts. 
Denn aus einem Spuk in Tennessee wird plötzlich ein mögliches Relikt einer fremdartigen, vielleicht nichtirdischen Umgebung. Man sollte das deshalb auf keinen Fall als „Remote Viewing hat einen außerirdischen Ursprung der Bell Witch gefunden“ verkaufen. Das wäre eine Übertreibung. 
Korrekt ist: Ein Viewer hat während einer Session solche Eindrücke bekommen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Und genau deshalb gehört diese Session in einen Artikel über die Untersuchung. 
Eine der vielleicht verblüffendsten Übereinstimmungen betrifft die Menschen, die sich um das Phänomen versammelt haben sollen. Ein Viewer beschrieb eine Menschenmenge, die sich wie zu einer magischen Vorführung versammelt hatte. 
Leute unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Der Eindruck erinnerte ihn an eine Art Schaustellung oder Zaubervorführung. 
Besonders interessant: Der Viewer nahm außerdem eine Form der Kommunikation wahr, die an „Sprechen in Zungen“ erinnerte. Ein anderer Viewer beschrieb Menschen, die sich an einem Ort ähnlich einem Bandstand versammelt hatten, um etwas Außergewöhnliches zu beobachten. 
Das passt auffällig gut zum Charakter der Bell-Witch-Überlieferung. Denn dort ist das Phänomen keineswegs nur als privater Spuk im Haus überliefert. Es wurde zu einer Art öffentlichem Spektakel. Leute kamen, um die Erscheinung selbst zu erleben. 
Die Remote-Viewing-Sessions erzeugten offenbar ebenfalls das Bild einer Menschenmenge, die sich zu einer außergewöhnlichen Vorführung versammelt. Ob das eine echte Trefferquote ist oder durch vorherige Kenntnis der Geschichte bzw. unbewusste Informationsaufnahme erklärbar wäre, bleibt natürlich offen. 
Noch deutlicher wird die Beschreibung bei der Frage nach dem Charakter des Phänomens. Die Viewer nahmen eine destruktive Komponente wahr. Einer verglich es sinngemäß mit einem Parasiten. 
Ein anderer bekam Assoziationen zu einer Zeitbombe. Auch Eindrücke von Täuschung, Irreführung und Manipulation kamen hoch. Coley benutzt dafür Begriffe wie „hoodwinked“, „bamboozled“ und „bushwhacked“. 
Das passt wieder zu der Vorstellung eines Wesens, das nicht einfach nur auftaucht, sondern Menschen manipuliert und mit ihnen spielt. Noch interessanter wird’s bei der Frage, was während der angeblichen Einschließung passiert ist. Hier scheint eines der stärksten wiederkehrenden Motive der Untersuchung zu liegen. 
Nach Coleys Darstellung haben drei der Viewer unabhängig voneinander Wächter beschrieben. Einer sah ätherische, schwebende und kräftige Gestalten, die beinahe wie übernatürliche Gefängniswärter wirkten. 
Ein anderer nahm einen Sentry wahr – also einen Wachposten, der etwas bewachte und patrouillierte. Und ein dritter fertigte eine Zeichnung an, auf der ein geflügeltes Wesen auf einem Behälter zu sehen war. 
Damit wird das Bild immer konkreter: Behälter, eingeschlossenes Wesen, Wächter. Und diese Kombination taucht nicht nur in moderner Science-Fiction auf. Sie findet sich in den unterschiedlichsten religiösen und mythologischen Vorstellungen: gefangene Wesen, gebannte Dämonen, versiegelte Kräfte, verwahrte Gegenstände und übernatürliche Gefängnisse. 
Coley selbst zieht später Parallelen zu anderen „magischen“ Behältnissen, besonders zur Bundeslade und zur sogenannten Dybbuk Box. Das vielleicht kurioseste Detail kommt ganz am Ende. Denn einer der Viewer empfand offenbar Mitleid mit dem Wesen. Obwohl es als destruktiv und manipulativ beschrieben wurde, entstand der Eindruck, dass es selbst unter seinem Zustand litt. 
Es sei nicht nur eingesperrt. Seine Essenz bzw. sein Bewusstsein schien daran gehindert zu werden, sich zu regenerieren. Coley beschreibt diesen Eindruck sinngemäß als einen Zustand von kosmischem Limbo. Die Wächter würden das Wesen gewissermaßen „tot halten“. Damit bekommt die Geschichte eine richtig bizarre Wendung. 
Denn plötzlich ist die Bell Witch nicht mehr nur der vermeintliche Täter. Sie könnte in dieser Interpretation gleichzeitig Gefangene und Gefängnisinsasse sein. Das Wesen terrorisiert Menschen – und steckt selbst in einer Art metaphysischem Gefängnis. 
Natürlich könnte man jetzt die spektakulärste aller möglichen Schlussfolgerungen ziehen: Die Bell Witch sei ein Dschinn, ein außerirdisches Wesen oder eine uralte künstliche Intelligenz. Aber dafür geben die Daten schlicht nicht genug her. 
Die Untersuchung besteht aus Remote-Viewing-Sessions und deren anschließender Interpretation. Sie ist kein kontrollierter wissenschaftlicher Nachweis einer übernatürlichen Entität. Allerdings wäre es genauso falsch, die Ergebnisse einfach als belanglos abzutun. Denn die Untersuchung enthält einige interessante wiederkehrende Motive: 
Einschließung, Behälter, Intelligenz, Phantom, gerichtete Energie, besonderer Ort, Wächter, Täuschung, destruktive Eigenschaften und Menschenmenge bzw. Vorführung. Und genau diese Kombination macht den Fall interessant. Damit wäre die Geschichte eigentlich schon bemerkenswert genug. 
Doch im Jahr 2026 taucht ein weiterer Remote-Viewing-Versuch auf. Die Remote Viewerin Jessica Jones, bekannt als The Cryptid Huntress, führt eine ganze Reihe von Remote-Viewing-Investigations durch. In ihrem öffentlich sichtbaren Projektarchiv erscheinen am 1. April 2026 zunächst „The Bell Witch – RVI Data“ und am 8. April 2026 anschließend „The Bell Witch“. 
Das ist insofern interessant, weil die Bell Witch damit offenbar mehr als zwei Jahrzehnte nach Beginn der modernen Remote-Viewing-Welle und mehrere Jahre nach Coleys Untersuchung erneut als Target verwendet wurde. 
Was die Sache noch spannender machen könnte: Vielleicht zeigen die neuen Daten dieselben Motive. Vielleicht widersprechen sie Coleys Ergebnissen komplett. Vielleicht kommt Jones zu einem völlig anderen Bild. 
Leider sind die vollständigen Daten dieser neuen Untersuchung nicht frei zugänglich. Deshalb sollte man hier vorsichtig sein. Es wäre unseriös, die Ergebnisse der 2026er Untersuchung zu erfinden oder so darzustellen, als seien sie schon öffentlich ausgewertet. Was sich derzeit sicher belegen lässt, ist lediglich, dass die Bell Witch im April 2026 erneut Gegenstand einer als Remote-Viewing-Investigation bezeichneten Untersuchung wurde. 
Und genau das macht eine Sache interessant: Jetzt existieren offenbar zwei zeitlich voneinander getrennte Remote-Viewing-Untersuchungen desselben Phänomens. Für mich liegt die interessante Frage deshalb gar nicht darin, ob man Remote Viewing grundsätzlich für möglich hält. Die entscheidende Frage wäre: Wie stark überschneiden sich die Ergebnisse verschiedener Viewer, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf dasselbe Target angesetzt werden? 
Denn wenn mehrere Viewer unabhängig voneinander immer wieder einen Behälter, eine eingeschlossene Intelligenz, Wächter, eine besondere geografische Situation und eine destruktive bzw. täuschende Komponente wahrnehmen würden, wäre das zumindest ein interessantes Datenset. Es würde immer noch keinen Beweis für einen Dschinn liefern. 
Aber es würde eine weitere Frage aufwerfen: Warum erscheinen immer wieder dieselben Strukturen? Sind sie wirklich Bestandteil des Targets? Oder wissen die Viewer – bewusst oder unbewusst – mehr über die Geschichte, als ihnen während der Session klar ist? Oder erzeugt das menschliche Bewusstsein bei einem derart aufgeladenen historischen Mythos einfach immer wieder ähnliche Bilder? 
Genau hier wird Remote Viewing für die Forteana interessant. Denn irgendwann ist die Frage nicht mehr nur: „Was ist die Bell Witch?“ Sondern: „Was genau sehen Menschen, wenn sie versuchen, die Bell Witch zu sehen?“ Das sind zwei völlig verschiedene Fragen. Und möglicherweise ist die zweite sogar die spannendere. 
Quellen: 
Jeff Coley, „The Bell Witch of Tennessee“, Intuitive Underground, November 2020. Der zentrale öffentlich zugängliche Bericht über das von Coley beschriebene Remote-Viewing-Projekt. Coley schildert darin das Blind-Target-Verfahren, die Ergebnisse der Sessions, die wiederkehrenden Motive von Behälter, Phantom, Wächtern und gerichteter Energie sowie seine abschließende Interpretation. 
Jessica Jones / The Cryptid Huntress: „The Bell Witch – RVI Data“, veröffentlicht am 1. April 2026, sowie „The Bell Witch“, veröffentlicht am 8. April 2026. Die Einträge sind im öffentlich einsehbaren Projektarchiv von The Cryptid Huntress verzeichnet. Die vollständigen Untersuchungsdaten sind nicht frei zugänglich. 
Tim Swartz: „When The Poltergeist Finds Its Voice“, Medium. Der Artikel greift die Remote-Viewing-Untersuchung von Jeff Coley auf und diskutiert besonders die Vorstellung eines eingeschlossenen Phänomens sowie die von den Viewern beschriebenen Wächter. 
The State of Reality: Projektarchiv bzw. Projektvorstellung der Remote-Viewing-Gruppe. Die Bell Witch wird dort als eines der untersuchten Anomalie-Targets genannt. Eine spätere Zusammenfassung des Projekts verweist ausdrücklich auf die Arbeit mehrerer Remote Viewer und deren unabhängig erhobene Daten. 
Hinweis zur Einordnung: 
Die hier wiedergegebenen Remote-Viewing-Ergebnisse sind Aussagen und Interpretationen der jeweiligen Untersucher. Sie stellen keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz einer paranormalen Entität dar. Besonders die Aussagen über einen „off-planet“-Ursprung, Dschinn, Wächter oder eine uralte technische Anlage sind als spekulative Interpretationen der Sessions zu verstehen.
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Poltergeist-Basis auf den West Indies?
@ Wladislaw {ʬ} Raab
Der YouTuber Mythen Metzger war fleißig gewesen und hat den Spuk- bzw. Poltergeistfall der Gottliebin Dittus vertont, siehe die Links unten!
Der Fall Gottliebin Dittus und Blumhardts Aufzeichnungen
Zur Sache selbst habe ich mir das Buch „Blumhardts Kampf“ gekauft, in dem der Ablauf in chronologischer Reihenfolge dargestellt ist und auf den Aufzeichnungen des protestantischen Pfarrers Johann Christoph Blumhardt basiert. Hauptspukopfer war die schon erwähnte Dittus. Sie war 18 Jahre alt und lebte als Waise mit ihren drei Geschwistern in einer Parterre-Logis in ihrem Geburtsort, dem Dorf Möttlingen.
Vorab sollte man darauf hinweisen, dass die vier zuvor keine anomalistischen Phänomene erlebt haben. Das Ungemach begann erst in der neuen Wohnung, daneben beobachteten alle von ihnen die Phänomene. Das bezieht auch die häufig anwesenden „Schaulustigen“ mit ein! Leider ist nicht bekannt, was die Vormieter erlebt oder nicht erlebt hatten. Der Spuk begann im Februar 1840, also zeitgleich mit dem Einzug ins neue Heim.
Die Manifestation der Phänomene
Da der Fall ausführlich vom Mythen Metzger dargestellt worden ist, möchte ich nur kurz auf die Erscheinungen eingehen, die sich dort manifestierten:
Präsenz unsichtbarer, aber hör- und fühlbarer Entitäten; Schlagen und Klopfen auf Möbel und Mauern; durch die Luft fliegende Flämmchen und Lichter / Uforbs; Geister verschiedenster Art, die gelegentlich verbal „Kontakt“ aufnahmen; schwarze Schattengestalten; das „Ausscheiden“ von allen möglichen Alltagsgegenständen und Flüssigkeiten durch die Dittus.
Die polternden Aktivitäten waren so laut, dass sie in der Nachbarschaft zu hören und somit nicht zu verheimlichen waren, was auch dazu führte, dass der Pfarrer informiert wurde.
Ein Aspekt, der in dem Fall extrem war, hing damit zusammen, dass die Gottliebin diverse Substanzen und Flüssigkeiten erbrach und / oder über die Haut aussonderte, oft in großen Mengen.
So konnte der Pfarrer etwa beobachten, wie Nägel, Schrauben, Nadeln und andere Dinge förmlich aus der Haut wuchsen und herausgezogen werden konnten bzw. zu Boden fielen. Sowas wird bei Poltergeistfällen immer wieder erwähnt, spielte hier jedoch eine tragende Rolle im Geschehen.
Parallelen zum Bell-Witch-Spuk
Der eigentliche Grund für diesen Beitrag ist jedoch ein anderer Fall, und zwar der Bell-Witch-Spuk, siehe den TAG unten! Zur Erinnerung:
In Tennessee war 1817 ein Poltergeist aufgetaucht, welcher die Bell-Familie über vier Jahre hinweg regelrecht belagerte.
Eine Eigenart der körperlosen, „sprechenden“ Entität war die häufige Erwähnung der Westindischen Inseln. Exotische, in Tennessee nicht beheimatete Früchte wurden zur Familie „teleportiert“ und nach einiger Zeit, 1821, gab die Entität an, für einige Jahre (sieben) auf besagte Inseln zu wechseln!
In seinem dritten Poltergeistbuch beschäftigt sich der Amerikaner Keith Linder mit dem Fall und stellte die Frage, ob es zu der Zeit ggf. paranormale Vorfälle dort gegeben habe‽
Der Seelenflug nach Westindien
Diese Frage kann ich mit einem „halben“ JA beantworten. Allerdings im Rahmen der Betrachtung des Dittus-Falles! Die Gottliebin hatte eine außerkörperliche Erfahrung gemacht, einen „Seelenflug“ absolviert, der sie an karibische Gestade geführt hat. Hierzu Pfarrer Blumhardt:
„Es war ihr, als würde sie von jemand mit außerordentlicher Schnelligkeit über Land und Meer, über der Oberfläche schwebend, hingeführt. Sie durchflog viele Länder und Städte, kam über dem Meer an Schiffen vorbei, deren Mannschaft sie deutlich sah und vernehmlich reden hörte, bis sie zu einer Inselwelt kam und von Insel zu Insel hinschwebte, endlich zu einem hohen Berge gelangend, auf dessen Gipfel sie gestellt wurde. Manche Einzelheiten ließen mich auf Westindien raten“.
Dort beobachtete sie eine Naturkatastrophe, die ihrer Deutung nach von Dämonen verursacht worden sei. Tatsächlich aber ereignete sich am 8. Februar 1843, am Tag der „Reise“, ein Erdbeben auf der besagten Inselgruppe, welches sie folglich „live“ verfolgen konnte! 
{Genauer: 8. Februar 1843, etwa 10:37 Uhr Ortszeit. Epizentrum: im Seegebiet zwischen Guadeloupe und Antigua, geschätzte Magnitude: etwa 8,0–8,5.}
Das raumzeitliche Fazit
Aufschlussreich ist, dass wir zwei Poltergeistfälle haben, die sich im fast gleichen Zeitfenster abspielten, sich inhaltlich ähneln und in denen die West Indies eine Rolle spielen! Weit abgelegen von Tennessee und noch abgelegener von Deutschland! 
Bei meinen Betrachtungen zur Bell Witch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese viel mehr ist als die Entladung pubertärer Triebenergien, wie Poltergeistfälle heute gerne „erklärt“ werden. Wir haben es viel mehr mit einer körperlosen, intelligenten Entität zu tun, welche die Raumzeit zu manipulieren versteht!
Doch noch einmal zurück nach Deutschland:
Vor dem Haus von Pfarrer Blumhardt, genauer vor einem Fenster liegend, wurden zwei zerrissene / verstümmelte Schafe entdeckt, was wohl auf den „Poltergeist“ zurückgehen dürfte. Ein Aspekt, den wir auch von anderen anomalistischen Phänomenen her kennen! 
Beim Fall der Gottliebin hatten wir Lichtkugeln, Schattengestalten, Poltergeister, Mutilations und einen „Seelenflug“! Wirklich gefehlt hat da nur eine fliegende Untertasse, um die Aktivitäten phänomenologisch abzurunden!ʬ
Mythen Metzger @ Gottliebin Dittus

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