🎙️ CROPfm: Der immaterielle Teil der Wirklichkeit, mit Gerd Ganteför, Sendung am 04.09.2026, 19h

📰 Leitartikel: Papuas Wildnisgeist

📰 Leitartikel: Magisches Salz

31/08/26

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Remote Viewing Reflektionen

Meinen ersten – passiven – Kontakt zu Remote Viewing hatte ich recht spät, bereits im YouTube-Zeitalter. Damals entdeckte ich einen schrägen Kanal, der von zwei (?) Deutschen betrieben wurde, die ihre „Sessions“ auf Englisch durchführten – warum auch immer! 
Das „Getue & Gepose“ wirkte auf mich so abschreckend, dass ich die kommenden Jahre einen weiten Bogen um das Thema machte. 
Mir kam auch der Gedanke absurd vor, dass ein Jedermann zum „Medium“ werden kann, wenn er nur ein schriftliches Prozedere abarbeitet, wie in der Systemgastronomie, wo genau vorgegeben wird, in welchem Winkel die Bulette aufs Brötchen zu plumpsen hat! 
Rückblick 
2001/2002 hatte ich auf Alien.de eine Webseite und trieb mich auch in dem angeschlossenen Forum herum. In diesem tummelte sich auch ein Amerikaner – Greg Fortunato – damals als Soldat in Kaiserslautern stationiert. 
Da mich die UFO-News aus den USA besonders interessierten, ergab sich der Kontakt zu Greg automatisch und hält bis heute an. Nach seiner Rückkehr nach New York City – er lebt heute in Kingston, New York State – führte er wieder Falluntersuchungen durch und lernte den aus Puerto Rico stammenden Oscar Ramírez kennen. 
Da beide UFO-Zeugen waren – Greg hatte seine Sichtung in Colorado, wo er auch geboren wurde, Oskar auf Puerto Rico – vereinbarte man Teamwork. Zu der Zeit informierte mich Greg, dass Oskar auch Remote Viewing praktiziere. 
Hinzu kam, dass die weiblichen Angehörigen seiner Familie auf Puerto Rico als „medial begabt“ galten, also umgangssprachlich „Hexen“ waren. Sie wurden aufgesucht, wenn man Informationen zu einem Hühnerdieb haben wollte, oder wissen musste, ob der Ehepartner auch anderweitig „verkehrte“. 
Oskar selbst hatte schon recht früh, vor dem Schuleintritt bereits, „Eingebungen“ gehabt, die sich am ehesten als eine Art von „Flashback“ umschreiben ließen. 
Aus dem UFO „geworfen“ 
Bei einer Falluntersuchung, es ging um die Hudson-Valley-Welle in New York State 1983, gab der Zeuge an, ein UFO in Form eines Bumerangs gesehen zu haben, welches über dem Haus beziehungsweise dem Garten geschwebt war. 
Der Mann – damals noch ein Kind von 12 Jahren – kletterte auf einen Baum, um das „Ding“ näher und besser sehen zu können. Oskar untersuchte mittels RV. An Bord „sah“ er Greys & Nordics, die ihn jedoch bemerkten und aus dem „Schiff“ warfen! 
In der kommenden Nacht erhielt er einen unangemeldeten Schlafzimmerbesuch von einer Schattengestalt mit rot glühenden Augen, die ihn vor weiteren „Ausflügen“ warnte. Sein „Gefühl“ an Bord des UFOs war sehr merkwürdig gewesen: 
Er hatte den Eindruck, dass es ein „mentales“ Konstrukt sei, kein materielles Raumschiff. So als hätten die Ufonauten das Objekt dank ihrer „Geisteskraft“ erschaffen! 
Ludwig² 
Da ich RV-Skeptiker war, bot Greg mir bei einem Telefonat einen „Test“ von Oskars „Talent“ an: 
Ich sollte ein beliebiges Target aussuchen, am besten in Form eines Bildes oder einer Textbeschreibung – egal in welcher Sprache hinterlegt! –, dieses in ein Kuvert stecken und mit einer Nummernfolge beschriften. Da wir dies seither schon öfter gemacht haben, war mir aufgefallen, dass ich die besagten Zahlenreihen immer schon fertig im Kopf hatte. 
Ich wählte als Target Bayernkönig Ludwig II. und seinen bizarren „Selbstmord“ am Starnberger See! An der fraglichen Stelle wurde ein Kreuz in den Boden des Sees verankert und genau dieses Bild steckte ich in einen Umschlag und schrieb darauf einen Zahlencode; dieser war völlig willkürlich und hatte keine Beziehung zum Target! Beim folgenden Telefonat mit Oskar stellten sich mir die Haare auf! Er hatte das Ziel erkannt und beschrieb, wie Ludwig – und sein Begleiter Dr. Gudden – von drei Männern ermordet worden waren! 
Dabei erwähnte er auch, dass sich die Mörder zuvor in einer Holzhütte Uniformen – ich vermute die von Landjägern – angezogen hatten und den König und seinen Arzt zu einer anderen – „geeigneteren“ – Stelle bringen wollten, um sie dort zu töten! 
Laut Oskar erkannte Ludwig jedoch, dass die Männer keine Landjäger waren, und weigerte sich mitzukommen, so dass der Kampf am See stattfand und Ludwig – mit 191 cm Körpergröße! – in knietiefem Wasser ertrank / ertrunken wurde! 
Zuvor hatte sich der bayerische König nach Kräften gewehrt und den Angreifern schwere Blessuren zugefügt. Besagte Fischerhütte wurde kurz nach dem Mord ohne Angabe von Gründen abgerissen und weggeschafft! 
DIESE Information stammt nicht von Oskar, sondern aus den Büchern der Ludwig-Forschung! Nur ich kannte das Target, und Oskar hat keine Ahnung von der Geschichte Bayerns, noch viel weniger von der Hütte, die selbst in Biographien des Märchenkönigs kaum aufscheint! 
Kaspar Hauser & Zweifel 
Das zweite Target war Kaspar Hauser. Ich verwendete diesmal eine Skizze von Hauser, die ihn auf der Polizeistation in Nürnberg zeigen soll, angefertigt angeblich am Tag seines „Erscheinens“! 
Oskar hatte zuerst den Eindruck, das Kind – also Hauser – sei verschüttet gewesen, bekam dann jedoch mit, dass er tatsächlich ein Gefangener war. Er beschrieb den kleinen Raum, Hauser, die „Rösser“ als Spielzeug und dass der „Mann“, der für ihn zuständig war, sexuell übergriffig gewesen sei! 
Damit war die Hauser-Geschichte für mich bestätigt, dachte ich! Zwei oder drei Jahre nach der „Session“ stellte sich jedoch heraus, dass das Bild, welches ich verwendet hatte, NICHT Hauser, sondern ein anderes Kind zeigte! Damit hatte ich das falsche Target angegeben, aber das richtige Ergebnis – also Hauser – erhalten! 
Wäre alles mit rechten Dingen zugegangen, hätte mir Oskar den Lebensweg dieses Kindes schildern müssen! Wo „war“ er also? 
In der Biedermeierzeit bei Hauser oder mental in der Zukunft, zu jener Stunde, in der er über das Ziel aufgeklärt wurde? Nachdem Oskar mir von seinen Ergebnissen erzählt hatte, berichtete ich ihm natürlich den Hintergrund des Targets! 
Oder hat Oskar unbewusst mein Gehirn „angezapft“ und darin alle notwendigen Informationen erhalten? Wäre sein „Geist“ – oder was auch immer – wirklich auf Reisen gegangen, hätte er aufgrund des falschen Bildes nicht bei Hauser landen dürfen! 
München im Jahr 27.000 
Das nächste Target war eine Schnapsidee mit Ankündigung! Ich hatte auf ARTE einen Beitrag gesehen, in dem die Geschichte Europas vor 25.000 Jahren dargestellt wurde. Ich fragte mich dabei, wie wohl München in 25.000 Jahren aussehen würde. 
Während ich überlegte, ob ich ein so banales Ziel ausloten wollte, begann Oskar bereits davon zu träumen, wie ich später erfuhr! Zwei oder drei Tage später mailte ich den „Zielcode“ nach New York City und erfuhr folgendes: 
München, Bayern, Deutschland, ganz Zentraleuropa sind völlig bewaldet. Spuren von Menschen fanden sich nicht. Oskar ging in der Zeit zurück und stellte fest, dass der letzte Münchner um das Jahr 3100 herum sterben wird. Das Target hatte sich ihm, wie erwähnt, durch Träume angekündigt. Er sah also die Wälder, die in Zukunft Mitteleuropa bedecken werden! 
Diskussion 
Das könnte bedeuten, dass sich hier wirklich Gehirne vernetzen oder „Zeitreisen“ unternehmen, also Zugriff auf Informationen haben, die sie erst noch bekommen werden! Damit wäre Remote Viewing ein Phänomen geistiger Inzucht zwischen zwei oder mehreren Gehirnen! 
Der Viewer sieht also nur, was ihm später enthüllt wird, oder er zapft das Gehirn jener Person an, die das Target kennt, und schöpft dabei ggf. auch deren subjektive Vorstellungen davon aus! 
Zirkulieren Remote Viewer also nur zwischen Gehirnen, ohne wirklichen Zugang zur Realität? Das würde auch erklären, weshalb bei „anomalistischen“ Targets immer „Treffer“ erzielt werden, selbst wenn die Inhalte lächerlich sind! 
Ich denke da etwa an das „Repto-Universum“ von Farsight! Ich habe noch nie gehört, dass ein Remote Viewer mal gesagt hätte: „Nö! Sorry! Auf dem Mond gibt es keine Alienbasen, Atlantis hat es nie gegeben und auch MU hat nie existiert. Außerdem sind die UFO-Fälle, die ich mir ansehen sollte, alles Schwindel!“ 
Stattdessen wird IMMER alles bestätigt, was die anomalistische Phantastik jemals ersonnen hat! Das sollte einem zu denken geben!ʬ

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