🎙️ CROPfm: Lagerfeuer #23 • Freitag, 2. Oktober 2026 • 19h

Der Herbst ist eingezogen und hat der Sommerhitze ein wohlverdientes Ende bereitet, zumindest vorerst. Doch keine Sorge, ein CROPfm Lagerfeu...

📰 Leitartikel: Interview mit einem Abductee

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

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31/08/26

🧙🧂
Salz und seine
Schutzfunktion
im Mittelalter ...

@ Unusual Cases 
Im Mittelalter war Salz der absolute Allrounder, nicht nur in der Küche, sondern vor allem im Kampf gegen alles, was den Menschen damals Angst gemacht hat. 
Der Schutzgedanke funktionierte dabei auf zwei Ebenen, die völlig ineinander übergingen: einmal ganz handfest und pragmatisch im Überlebensalltag und einmal als die ultimative Wunderwaffe gegen das Übernatürliche... 
Hexen und Dämonen 
Fangen wir mit der harten Realität an. Kühlschränke gab es schlichtweg nicht, und die Haltbarmachung von Lebensmitteln war eine reine Frage von Leben und Tod. Fleisch und Fisch wurden großzügig gepökelt, um lange Winter oder Missernten überhaupt zu überstehen. 
Weil Salz Verwesung und Fäulnis aufhielt, wurde es für die Menschen zum Symbol für Beständigkeit. Man übertrug diese Eigenschaft auf das zwischenmenschliche Zusammenleben.  Wer Verträge oder Frieden schloss, nutzte Salz als Symbol dafür, dass die Vereinbarung lange hielt und nicht „verfaulte“. 
Daraus entstand die Tradition mit Brot und Salz. Dem Gast Brot und Salz zu reichen, war nicht einfach nur eine nette Geste, sondern ein tief sitzendes Schutzritual. Wer gemeinsam Salz aß, schloss symbolisch Frieden und war vor Verrat geschützt. 
Das Gleiche galt für die Landwirtschaft. Wenn das Vieh im Frühjahr auf die Weide getrieben wurde, gab man den Tieren Salzsteine oder gesegnetes Salz, um sie vor Seuchen, Krankheiten und Verhexung zu bewahren. 
Jetzt wird es aber erst richtig schräg, denn aus der reinhaltenden Eigenschaft schnitzte sich der mittelalterliche Volksglaube eine ganze Abwehrzauber-Welt: 
Die Logik war einfach. Was körperliche Fäulnis stoppt, muss auch das geistig Böse fernhalten. Der Teufel und seine Dämonen standen mit Salz völlig auf Kriegsfuß, weil das Zeug als rein und göttlich galt. Deshalb hat man Salz an allen Schwachstellen des Hauses verteilt, also vor allem auf Fensterbänke und Türschwellen gestreut. 
Böse Geister oder Hexen konnten diese Salzbarriere angeblich nicht überschreiten. Ein ziemlich abgefahrener Nebeneffekt aus diesem Glauben war der Zählwahn böser Wesen. Die Vorstellung war, dass Dämonen oder Feenwesen einen zwanghaften Trieb besaßen, Dinge zu zählen. 
Streute man eine Linie aus Salz, war das Wesen verdammt, jedes einzelne Korn zu zählen, bevor es ins Haus durfte. Das dauerte bis zum Morgengrauen, und beim ersten Sonnenstrahl verlor die Entität ihre Macht. 
Besonders panisch war man bei Babys: 
Ungetaufte Säuglinge galten als Freiwild für Dämonen oder Wechselbälger. Um das Neugeborene bis zur Taufe zu schützen, legte man ein wenig Salz mit in die Wiege oder rieb das Kind vorsichtig damit ein. 
Wenn einem dann im Alltag mal aus Versehen das Salz umkippte, war die Panik groß. Verschüttetes Salz galt als mieses Omen, weil man dem Haus symbolisch den Schutz entzogen hatte. Um den Schaden sofort zu reparieren, warf man eine Prise über die linke Schulter... genau dorthin, wo man den Teufel vermutete, um ihm die Augen zu blenden. 
Die Kirche hat diesen Aberglauben übrigens geschickt aufgriffen und offiziell eingebaut. Bei der Taufe bekam der Täufling eine kleine Prise Salz auf die Zunge gelegt (Sal Sapientiae), um ihn von der Erbsünde zu reinigen. Weihwasser wurde oft erst durch die Zugabe von gesegnetem Salz so richtig „scharf gemacht“, um Häuser, Ställe und Felder vor Dämonen und Unwettern zu schützen. 
Sogar als Hexendetektor musste das Mineral herhalten. Da Hexen ja angeblich im Pakt mit dem Teufel standen und der Teufel kein Salz mochte, dachte man, Hexen könnten absolut nichts Gesalzenes essen. 
Bei Verdacht legte man den Beschuldigten stark gesalzenes Brot vor. Wer sich weigerte zu essen, galt schnell als überführt. Auch auf angeblichen Hexentänzen sollte Salz streng verboten gewesen sein. 
Am Lagerfeuer wurde mit Salz sogar Wahrsagerei betrieben, die sogenannte Alomantie. Man warf eine Handvoll Salz in die Glut und beobachtete die Flammen, den Rauch und die Knistergeräusche. 
Ein lautes Knallen im Feuer galt als klare Warnung vor drohendem Unheil oder Geisterbesuch. Um sich gegen den „bösen Blick“ neidischer Nachbarn zu schützen, trug man kleine Salzbeutel um den Hals oder warf eine Prise ins Feuer, sobald einem jemand suspekt vorkam. 
Selbst Alchemisten wie Paracelsus gaben Salz eine magische Sonderstellung. Neben Schwefel und Quecksilber war es eines der drei Grundprinzipien der Welt und stand für den unsterblichen Körper: 
Egal ob Hungersnot, Teufel, Hexen, Dämonen mit Zählwahn oder der neidische Nachbar...für die Menschen im Mittelalter war Salz im Grunde die Allzweck-Versicherung für Leib und Seele.

14/08/26

🔥
Kumo & "Hexenfackeln"
in Papua-Neuguinea

"Kumo kommt unbemerkt in der Nacht, wenn die Menschen schlafen. Es ist flüchtig und schwer zu fassen. Es erscheint als Hexenfackel auf dem Dach, die von den Bewohnern selbst nicht gesehen wird!"
[Joachim Sterly]
Aufgrund meiner Berichterstattung zum Chupa-Chupa-Phänomen, schrieb mir Leser André folgenden Leserbrief:
"Hallo Wladislaw, ich bin neulich (über den Podcast von zwei bibeltreuen Christen) über den Autor Joachim Sterly und seine Arbeit zum Volk der Simbu auf Papua-Neuguinea gestoßen. Hier hat er sich über zehn Jahre regelmäßig aufgehalten und ein Werk über das Volk und die Kultur als auch über zahlreiche Hexenphänomene geschrieben.
Er geht hier u. a. auf die sog. ‚Hexenfackeln’ ein, die nachts durch die Gegend ziehen, seiner Meinung nach eine Art Reisegestalt der Hexen und Hexer (man fühlt sich direkt an die Druiden aus World of Warcraft erinnert mit ihren Flug-, Reise- und Kampfgestalten). 
Da Du in Deinen Sendungen mit Tarek immer wieder von Lichtphänomenen berichtest – mir fällt da u. a. der Bigfoot ein – wäre dieses Buch meiner Meinung nach eine wirkliche Bereicherung des Spektrums.
Ich würde Dir ein Exemplar zukommen lassen […] Ich halte den Autor für absolut untadelig, was seine Beobachtungen nur noch spannender macht."
Wenige Tage später hielt ich das Buch "Kumo - Hexer und Hexen in Neuguinea" des Ethnobotanikers in Händen, welches ich dankenswerterweise von André geschenkt bekommen habe!
Es geht darin u. a. um Vorfälle, die denen entsprechen, die wir auch von den oben genannten Chupa-Chupas her kennen, die jedoch nicht nur in Brasilien ihr Unwesen treiben, sondern ein globales Phänomen darstellen, wenn die "Rahmenbedingungen" gegeben sind: 
Abgelegenheit, tropische Hitze, relative oder tatsächliche Nähe zum Äquator und jede Menge Wasser!
Versetzen wir uns also nun nach Papua-Neuguinea, nördlich von Australien gelegen, ziemlich genau in der Landesmitte, ins Stammesgebiet der Simbu!
Kumo
Bevor wir auf die Phänomene eingehen, ist es interessant zu sehen, wie die Simbu die Erscheinungen für sich erklären! Während wir im Westen hinter Lichtphänomenen am Himmel außerirdische Besucher vermuten, erkennen die Simbu Hexenwerk. Sie nennen das Prinzip dahinter KUMO!
Die Hexer bzw. Hexen werden nicht als solche geboren, sondern dazu gemacht! Von einem Kumo-Geist, der, einem Neuroparasiten nicht unähnlich, in ihren Kopf eindringt, zumeist über das Ohr, oder ganz allgemein über die Haut und sich hinter der Stirn, zwischen den Augenbrauen verortet/verortet und niederlässt.
Dieser "Neuroparasit" verfügt über paranormale Fähigkeiten, die er auf seinen "Wirt" überträgt! Dieser kann dann seine Gestalt "verdoppeln" Bilokation, fliegen, ob mittels seines Körpers oder mit seiner "Seele", er kann durch Wände und die Haut von Menschen sehen.
Daneben erschafft er "Hexenfackeln", kugelförmige Lichterscheinungen, zu denen er seine Seele formt und so durch die Lüfte reist, während sein Körper, kalt und wie versteinert, auf seiner Bettstatt liegt!
Die Kumo-Intelligenz kann bei Wunsch ihren Wirt verlassen und nimmt dabei die Form eines Tieres an. Gerne auch mal als Eule [Ufowls?], oder schwarzer Hund.
Kumo ist ein Gestaltwandler, einer mit bösem Einfluss, der seinen Wirt dazu bringt Menschen zu töten, wobei Kannibalismus eine große Rolle spielt!
Die Verletzungen, denen Kumo-Opfer erliegen, sind in der Regel nicht sichtbar, da Kumo durch die Haut hindurch "operativ" manipulieren können soll!
Kumo-Hexer leuchten, wenn sie in "Aktion" treten, etwa bei Zusammenkünften, oder wenn sie mit ihrer "Seele" durch die Luft fliegen, die dann einen rötlichen Schein von sich gibt.
Daneben sollen sie mit Feuerkugeln herumspielen und lassen diese von ihren Fingerspitzen aufsteigen. Unklar bleibt, was Kumo in seinem Wesenskern eigentlich ist, seine Herkunft wird im Buch nicht näher erörtert!
Signifikant ist jedoch, dass es einen Ort geben soll, von dem aus die Phänomene, also Kumo, ihren Anfang genommen haben: der Höhenrücken Womkama, am Westufer des oberen Simbu-Flusses!
Von dort aus scheint sich Kumo epidemisch ausgebreitet zu haben, denn es ist nicht nur bei den Simbu bekannt, sondern auch bei anderen Clans und Stämmen!
Wie erwähnt vermag Kumo seinen Wirt in Tierform zu verlassen und kann dabei jede beliebige Form und Größe annehmen. Dabei sind sie ausgesprochen schnell, können materielle Hindernisse passieren und verhalten sich auch sonst sehr merkwürdig! Wer denkt da nicht an die mysteriösen "Tiere" im Zusammenhang mit der Bell Witch?
Hexenfackeln
Unabhängig davon, was hinter den Lichtern wirklich stecken mag, sind sie ausgesprochen präsent in der Region und wahrscheinlich darüber hinaus! Die im Buch verzeichneten Fallberichte stammen wahlweise von Papuas oder vom Autor selbst, der ab etwa 1980 eigene Beobachtungen gemacht hatte.
Die Kugeln fliegen in der Gegend herum und haben die Angewohnheit, auf Dächern zu landen. Die Bewohner des Hauses sterben danach oder verfallen in Siechtum. Man hat sich angewöhnt, den Himmel zu überwachen und seine Nachbarn durch Zurufe vor dem himmlischen Schrecken zu warnen!
Im Gegensatz zu den brasilianischen Chupas setzen die Hexenfackeln [=kumo ken gailkwa] keine Lichtstrahlen ein, wenn sie ihre Opfer angehen, zumindest findet sich kein Hinweis in dem Buch darauf!
Sie haben eine merkwürdige Affinität für Flüsse, die sie regelmäßig abfliegen, für Straßen und andere "Linien", die sich durch die Landschaft ziehen! So wurde beobachtet, wie eine Hexenfackel einen Gartenzaun entlang geflogen ist!
Sie sind einzeln unterwegs oder zu mehreren, wobei sie zu einem Licht mit Strahlenkranz fusionieren können. Sie fliegen Berghänge hoch und runter, werden über Häusern leuchtintensiver, pendeln am Himmel hin und her und auf und ab, dies oft über Stunden hinweg!
Sie können abrupt stehen bleiben und beschleunigen, fliegen zu mehreren im Gänsemarsch, vermögen sich in gerader Linie aufzustellen, "eckige" Manöver zu absolvieren und Halbkreise zu zirkeln. Es sind runde, strahlende Lichter, die unsichtbar werden, wenn man sich ihnen nähert.
Zwischen 21 und 22 Uhr treten sie oft auf, zur Geisterstunde verschwinden sie, um dann wieder zwischen 4 und 5 Uhr aktiv zu werden. Bei Mondschein hat sie Sterly noch nie beobachten können! Sie bewegen sich entweder hoch am Himmel, setzen auf Dächern auf oder kommen auf Bodenniveau herunter.
Die Hexenlichter sind wahlweise rot, weiß, blau oder gelb. In einem vom Autor beschriebenen Fall sollen zwei der Lichter auf den gedanklichen Befehl zu "verschwinden" folgsam reagiert haben.
Obwohl die Hexenfackeln von Hexen/Hexern "erschaffen" worden sein sollen, erhalten auch diese "Besuch" von ihnen. So zum Beispiel Alfons Kimba, ein Kumo-Hexer, den die Begegnung nicht kalt gelassen zu haben scheint:
"Im Herbst 1980 kam er eines Morgens bedrückt nach Marumbi mambuno. Gestern am späten Nachmittag, als es noch nicht dunkel war, so erzählte er, habe er in seinem Haus in Konatna an der Feuerstelle gesessen und eine Süßkartoffel verzehrt. Plötzlich sei vor dem Eingang ein helles, rundes Licht erschienen. Es habe dort eine Weile gestanden und sei dann wieder verschwunden."
Oz-Faktor
Ein Evergreen auf diesem Blog ist der Oz-Faktor, also die veränderte Realitätswahrnehmung während paranormaler Phänomene. Dies gilt offenbar auch für die Hexenfackeln und Kumo:
"Unheimlicher als die nächtlichen Geräusche ist die Lautlosigkeit, mit der das Kumo kommt."
Tödliche Levitation 
Vor einigen Jahrzehnten habe ich einen kurzen Beitrag über Auto-Levitationen verfasst, in dem es darum ging, dass sich Ufonauten gelegentlich einen Spaß daraus machen, Autos anzuheben und ein Stück durch die Luft zu transportieren! In Papua-Neuguinea verlief eine solche Aktivität jedoch tödlich! Der Vorfall ereignete sich im September 1983, dazu Sterly: 
"Siune, ein aus Ombondo stammender jüngerer Okondie-Mann, war beim Amt für öffentliche Arbeit in Kundia angestellt und hatte die Aufsicht über die Straßenarbeiten im Simbu-Tal. [...] Was während der Fahrt mit ihm geschah, weiß niemand. Tatsache ist, dass mehreren Leuten, die auf der Straße gingen, das Fahrzeug auffiel.
Sie sahen den Wagen mit aufgeblendeten Scheinwerfern daherkommen und bezeugten, dass er nicht fuhr, sondern über den Boden schwebte. Ein Kamanuku-Mann sagte, der Wagen sei geflogen wie ein Flugzeug. Sie sahen auch, wie das Fahrzeug des Simbu hinabstürzte und die Scheinwerfer erloschen."
Als man den Wagen in der Dunkelheit bergen wollte und dazu einen Generator einschaltete, brannten bei diesem zweimal hintereinander die Glühbirnen durch!
Unterwelt
Auf Papua kennt man auch eine Unterwelt, die "Numu" oder "Asa huhuna" genannt wird. Dort leben nicht die Toten, sondern vielmehr weibliche und männliche Geister, "Menumu" genannt.
Der dortige "Chef" ist der hellhäutige Tau Mudurere oder auch Tau Mudumudulele genannt. Dabei herrscht mit der Oberwelt reger Verkehr: 
"...die Hexen", die "mit männlichen Geistern Geschlechtsverkehr haben", schildern, dass "ihre Körper [...] kühl und ihr Penis sehr kalt" sei.
Das erinnert an die Schilderungen europäischer Hexen, die mit fremdartigen Entitäten intime Erfahrungen hatten, bzw. die modernen Zeugnisse von Abductees! Gelegentlich lassen die unterirdischen Geister auch Menschen und Vieh verschwinden!
Resümee
Papua und der Amazonas mögen weit entfernt sein, der ganze Pazifik liegt dazwischen, doch sind die beobachteten Phänomene identisch, die Parallelen verblüffend!
Hinzu gesellen sich vergleichbare Anomalien in anderen Teilen der Welt, übereinstimmend in den Tropen. Abgelegene Gebiete, in denen sich eine Intelligenz verbirgt, die gereizt reagiert, wenn sie gestört wird, oder sich nur gestört fühlt!
P.S.: Auto-Levitation*
Ein interessanter und ‚erhebender’ UFO-Bericht wird aus Polen vermeldet: 
Der genaue Zeitpunkt der Sichtung steht nicht fest, sicher ist nur, dass es im Monat Juni gewesen sein muss. Ein Ehepaar war mit seinem Auto in Richtung Suwalszczyzna unterwegs, um dort Verwandte zu besuchen.
Ein schweres Unwetter zog auf und aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse wurde die Etappe zu einem Abenteuer. Nun setzte plötzlich ein merkwürdiger ‚Effekt’ ein:
Das Paar fuhr auf einmal auf einem trockenen Teilstück der Straße, in einem Umkreis von 20 Metern um sie herum, fiel kein Regen und direkt über ihnen war blauer Himmel zu sehen!
Der Motor setzte aus, ließ sich auch nicht wieder starten und das Auto begann zu ‚schweben’. Sie wurden von hellem Licht erfasst und als dieses nachließ, war rechts von der Straße ein Objekt zu sehen, welches aussah wie eine große Münze, die über einer Wiese schwebte.
Nach kurzer Zeit verschwand das UFO wieder, die Zeugen wurden mit ihrem Vehikel ‚geerdet’ und konnten die Fahrt fortsetzen. Bis dato ist nichts von einer ‚Missing Time’ bekannt, wenngleich sich die Geschichte schon sehr nach einem CE4 anhört...
Ein vergleichbarer Vorfall ereignete sich am Mittwoch, den 20. Januar 1988. Um 4 Uhr früh, war die Familie Knowles, westlich der australischen Kleinstadt Mundrabilla, mit ihrem Auto unterwegs.
Plötzlich bemerkte Sean Knowles hüpfende Lichter vor sich. Erst verschwanden sie und dann tauchten sie aus dem Nichts wieder auf und kamen direkt auf den Wagen zu. Dann sah die vierköpfige Familie eine spitz zulaufende Lichtsäule, deren ovales Ende glühte. 
Als Nächstes verschwand der Lichtstrahl mehrmals, um jedes Mal an einer anderen Stelle in der Nähe des Fahrzeuges wieder aufzutauchen. 
Es war offensichtlich, dass die Quelle des Lichtes direkt über dem Fahrzeug schwebte. Auf einmal war auch übel riechender Nebel und ein brummendes Geräusch wahrzunehmen.
Kurz darauf wurde das Auto geschüttelt und in die Luft gehoben, dann fiel es so heftig zu Boden, dass dabei ein Reifen platzte. Auch ein unabhängiger Zeuge, Garham Henley, bemerkte von seinem Lastwagen aus die Lichter.
Er war es auch, der später die Beschädigungen am Wagen der Knowles, inklusive faustgroßen Beulen an allen vier Ecken des Fahrzeugdaches und einer ascheähnlichen Substanz im Fahrzeuginneren, entdeckte. Wir haben es hier also mit einem typischen CE2 'Spurenfall' zu tun!ʬ 
[Albert Rosales, Humanoid Encounters 1985-1989: The Others amongst Us]

12/08/26

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Mother schipton's Cave

Diese Geschichte ist ziemlich außergewöhnlich. Zuerst konnte ich kaum glauben, dass es so etwas wie diese Höhle wirklich gibt. Doch als ich erfahren hab, dass diese Art von Versteinerungen durch die Zusammensetzung des Wassers erklärt werden können, wurde einiges für mich klar. Es überrascht mich gar nicht, dass es solche Legenden über Versteinerungen gibt – wie die der Medusa oder anderen mystischen Wesen.
Auch wenn man bedenkt, dass in früheren Zeiten viele Naturphänomene unerklärlich waren, ist es verständlich, dass Menschen auf diese Art Erklärungen zurückgriffen. 
Besonders in einer Zeit, als der Glaube an Hexen weit verbreitet war und die Gesellschaft oft Angst vor dem Unbekannten hatte, lag es nahe, solche Phänomene mit übernatürlichen Kräften in Verbindung zu bringen. 
Auch die Vorstellung, dass sogar eine Hexe in so ein Ereignis involviert war, passt gut zu den Ängsten, die damals existierten. Es zeigt, wie stark der Glaube an das Übernatürliche und die Angst vor Unbekanntem die Wahrnehmung und Erklärung von Naturereignissen beeinflusst hat. Höhlen und ähnliche Orte üben immer eine gewisse Faszination aus, sie sind geheimnisvoll und voll von unerklärlichen Geschichten.
Inmitten des malerischen Dorfs Nesboro, Yorkshire liegt ein Ort voller Legenden und Geheimnisse: Mother Shipton’s Cave. Die Ursprünge dieser alten Touristenattraktion sind weitgehend unbekannt, doch ihr mystischer Flair ist bis noch bis heute lebendig geblieben. 
Der Überlieferung nach lebte in dieser Höhle einst eine Frau namens Mother Shipton, die als Hexe und Prophetin galt. Ein eigenartiger Teich dort soll sogar die Fähigkeit besitzen, Gegenstände in Stein zu verwandeln. Auch wenn die historische Existenz von Mother Shipton umstritten bleibt, wurden ihre Prophezeiungen und Geschichten über Generationen hinweg weitergegeben.
Eine Legende erzählt von Ursula Southheil, die angeblich Mother Shiptons Tochter war und mit einem auffälligen Buckel, aber außergewöhnlicher Intelligenz geboren wurde. Besonders faszinierend ist das Wasser der Höhle: 
Es verwandelt poröse Objekte in eine steinartige Form. Ein kluger Geschäftsmann aus Yorkshire erkannte im 17. Jahrhundert das Potenzial dieses Phänomens und begann, Führungen anzubieten. Besucher konnten dabei beobachten, wie alltägliche Dinge wie z.B Teddybären im Laufe der Zeit zu steinartigen Skulpturen wurden. 
Das mineralreiche Wasser, angereichert mit Karbonaten und Sulfaten, überzieht die Gegenstände langsam mit einer festen Schicht. Auch wenn es im wissenschaftlichen Sinne keine echte Versteinerung ist, erscheinen die Objekte schließlich wie versteinerte Relikte.
Einer Legende zufolge wurde eine der bekanntesten mystischen Frauen Englands in einer Höhle in Nesborough geboren. Dieser Ort, heute bekannt als Mother Shipton's Cave, ist immer noch ein beliebter Platz, der mit Geschichten über Hexerei und Vorhersagungen in Verbindung gebracht wird. 
Mother Shipton, ursprünglich Ursula Southeil genannt, kam 1488 zur Welt. Ihre Mutter Agatha Southeil war erst 15 Jahre alt, als sie Ursula in die Welt brachte. Berichten zufolge hatte Ursula ein groteskes Aussehen mit einem übergroßen Kopf, eingefallenen Wangen, verdrehten Gliedmaßen und glühenden Augen. 
Ihr wurde auch nachgesagt, dass sie mit einem vollständigen Gebiss geboren wurde. Auch wurde gesagt das bei ihrer Geburt unheimliche Geräusche wie Donner aus der Höhle zu hören waren was für die Anwohner ein Zeichen dafür war, dass Ursula ein Kind des Teufels war. 
Die ersten beiden Jahre ihres Lebens verbrachte Ursula mit ihrer Mutter in dieser Höhle, bevor Agatha in ein Kloster eintrat und Ursula angeblich von einer einheimischen Familie aufgenommen wurde.
Sie wuchs als zurückgezogenes Kind auf, das sich stark in seine innere Welt zurückzog. Sie fühlte sich tief verbunden mit der Natur, den Wäldern und ihren eigenen Gedanken. Wann genau ihre prophetischen Visionen begannen, bleibt im Dunkeln. 
Ihr ganzes Leben lang blieb sie eng mit Mother Shipton’s Cave verbunden, dem Ort, an dem sie ihr Wissen über Blumen und Kräuter vertiefte, und nach Visionen suchte und – ob beabsichtigt oder nicht – damit eine mystische Legende um ihre Person erschuf.
Ihr wachsender Ruf als Hexe brachte ihr im Dorf eine gewisse Berühmtheit ein. Trotz ihres angeblich abschreckenden Äußeren machte ihr Ansehen sie für viele Männer geradezu anziehend, und in der Gesellschaft gewann sie an Beliebtheit. Einige hatten zwar Angst vor ihr, doch viele der Männer fühlten sich wie magisch von ihr angezogen. 
Im Jahr 1512 heiratete Ursula schließlich einen örtlichen Zimmermann. Gerüchte besagten, sie habe vielleicht einen Liebestrank genutzt, um ihn für die Ehe zu gewinnen, doch Berichten zufolge führte das Paar eine glückliche und harmonische Beziehung. Kinder hatten sie zwar keine, doch lebten sie ohne Skandale und in gegenseitigem Respekt zusammen. Ihr Mann schien Ursulas „Hexeninstinkte“ nicht nur zu akzeptieren, sondern war sogar stolz auf ihre Gabe, in die Zukunft blicken zu können.
Einige ihrer prophetischen Verse beschreiben beeindruckenderweise Schiffe, U-Boote und Flugzeuge aus Metall. Experten, die sich intensiv mit ihren Schriften befasst haben, behaupten sogar, dass sie das Internet in ihren Visionen gesehen habe. In einem Vers schrieb sie sinngemäß, dass die Gedanken der Menschen wie ein Wimpernschlag um die Welt fliegen würden.
Sie starb vermutlich im Jahr 1561 oder 1567 und wurde auf ungeweihter Erde bestattet, möglicherweise in der Nähe von Clifton. Rund achtzig Jahre lang blieben ihre Prophezeiungen unpubliziert und wurden im Geheimen bewahrt. 
In dieser Zeit galt ihr Name als Symbol des Unheils. Später jedoch begann man, sich an sie als eine außergewöhnliche Person zu erinnern, die mehr wusste als andere, und ihre Visionen wurden wertgeschätzt und als wahr angesehen.

09/08/26

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Die Soucouyant:
Feuerball der Nacht aus
Karibik und Suriname

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK
In den dunklen Nächten von Guyana, Suriname und den Karibikinseln existiert eine Figur, die Albträume wahr werden lässt: die Soucouyant. Tagsüber erscheint sie harmlos als zurückgezogen alte Frau (oder gelegentlich Mann). Nachts jedoch entfaltet sie ihre wahre Gestalt: Sie legt ihre runzelige Haut in einem Mörser ab und verwandelt sich in einen feurigen Ball, der durch die Dunkelheit fliegt – auf der Suche nach einem Opfer.
Die Soucouyants sind gefürchtete Blutsauger: Sie dringen durch kleinste Ritzen und Schlüssellöcher in die Häuser ein und saugen im Schlaf das Blut ihrer Opfer aus Armen, Hals, Beinen und anderen weichen Körperstellen.
Zurück bleiben oft blau-schwarze Flecken, die am Morgen die Erinnerung an den nächtlichen Angriff wachrufen.
Nimmt die Soucouyant zu viel Blut, glaubt man, dass das Opfer entweder selbst zur Soucouyant wird oder stirbt, während die Hexe dessen Haut übernimmt.
Ihre Macht stützt sich auf schwarze Magie, und in der Nähe des Seidenbaums tauschen Soucouyants das gestohlene Blut gegen übernatürliche Kräfte mit dem Dämon Bazil.
Um eine Soucouyant zu entlarven, sagt die Folklore, man solle Reis um ihr Haus oder an Wegkreuzungen streuen: Die Kreatur ist gezwungen, die Körner einzeln aufzusammeln, und wird so auf frischer Tat ertappt.
Will man sie zerstören, legt man grobes Salz in den Mörser mit ihrer abgelegten Haut – kann sie ihre Haut nicht wieder anlegen, stirbt sie. Die Haut der Soucouyant selbst gilt in ritueller schwarzer Magie als wertvolles Objekt.
Der Ursprung der Soucouyant reicht weit zurück. Sie gehört zur Klasse der Jumbies, Geisterwesen, die in den Mythen des Karibikraums verbreitet sind. 
Historiker vermuten, dass französische Vampirmythen, vermischt mit afrikanischen Überlieferungen, insbesondere von den Yoruba, die Gestalt der Soucouyant prägten.
Auch die Bezeichnung Loogaroo, abgeleitet vom französischen „loup-garou“ (Werwolf), taucht immer wieder auf. In Haiti kennt man vergleichbare Wesen als jé-rouges („rote Augen“), und in Mauritius existieren ähnliche Legenden.
Mit der Zeit wurde die Soucouyant weniger ausschließlich als alte Frau beschrieben; heutige Darstellungen erlauben ihr jede Altersstufe und jedes Geschlecht.
Die Parallelen zur Bahamas-Hag zeigen, dass die Idee von der Haut ablegenden, blutsaugenden Gestalt tief in afrikanischen und karibischen Traditionen verwurzelt ist.
Die Yoruba‑Aje, beispielsweise, hinterlassen ihre Körper und verwandeln sich in Tiere, während die Soucouyant sich in einen Feuerball verwandelt. Beide sind eng mit dem Bild der alten Frau verbunden, die nachts das Blut der Lebenden raubt.
In Guyana, Suriname, Saint Lucia, Dominica, Haiti und Trinidad ist der Glaube an die Soucouyant noch immer lebendig. Theaterstücke über Soucouyants und andere Folklorefiguren gehören zu kulturellen Darbietungen, besonders in Trinidad, Grenada und Barbados.
Sie sind nicht nur Furcht einflößende Gestalten, sondern Teil der lebendigen kulturellen Erinnerung – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Mythos, Angst und Geschichte miteinander verschmelzen.
Die Soucouyant bleibt so eine der dunkelsten und spektakulärsten Gestalten der karibischen Folklore: eine leuchtende Kugel am Nachthimmel, die die Grenzen zwischen Leben, Tod und Mythos verwischt – und deren Geschichte über Jahrhunderte und Kontinente hinweg weiterlebt!
Quellen:
Zu den zentralen wissenschaftlichen Arbeiten zählt The Things That Fly in the Night: Female Vampires in Literature of the Circum‑Caribbean and African Diaspora von Giselle Liza Anatol, erschienen 2015 bei Rutgers University Press in New Brunswick, New Jersey.
Eine klassische anthropologische Quelle ist Voodoos and Obeahs: Phases of West India Witchcraft von Joseph J. Williams aus dem Jahr 1932, erschienen in New York.
Für erzählerische und literarische Perspektiven bietet sich Creatures Of The Night: Tales Of Caribbean Folklore, Mystery & Superstition von Aurora Gayle (2019, Verlag unbekannt) an.
Romane und Kurzgeschichten, die den Soucouyant‑Mythos literarisch aufgreifen, umfassen unter anderem SouCou Yant:
Her Fire Rages von Marsha Gomes‑Mckie (Verlag: Caribbeanauthors, Jahr 2024), SOUCOYAN von Alwyn St Omer (Verlag: Caribbeanauthors, Jahr 2024) und Three Nights Later, The Soukouyan on the Roof and Other Stories von Roy Sanford (Caribbeanauthors, 2024).
Weitere Sekundärliteratur zur karibischen Mythologie und verwandten Vampir‑ und Hexengestalten enthält die Sammlung Loogaroo: Mythological Creature Studies, diverse Artikel auf Wikipedia sowie klassische folkloristische Sammlungen wie Folklore of the Antilles von Elsie Clews Parsons (1918, New York) und Caribbean Folklore: A Handbook von Donald R. Hill (Jahr und Verlag: Verlag unbekannt). 
Ergänzend bietet A Classification of the Folktale of the West Indies by Types and Motifs von Helen Leneva Flowers (Jahr und Verlag: unbekannt) eine systematische Einordnung karibischer Erzählmuster.

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

Vorlesen statt Lesen? So geht’s im Browser:

Viele Browser können Webseiten automatisch
vorlesen – ideal für Lesemuffel oder Augenhuscher:

  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
  • Chrome: Über den integrierten Lesemodus die Vorlesefunktion aktivieren oder die entsprechende Funktion in der Symbolleiste verwenden.
  • Firefox: Leseansicht aktivieren (F9) ☞ Lautsprecher-Symbol anklicken.
  • Safari (Mac): Text markieren ☞ Rechtsklick ☞ „Sprachausgabe starten“.
  • Mobilgeräte: In den Bedienungshilfen (iOS/Android) die entsprechende Vorlesefunktion aktivieren.

Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

🎙️ AP Strange

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