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Depesche
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11/08/26

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Blutsauger aus dem All

Das Buch „Chupacabras and other Mysteries“ von Scott Corrales ist starker Tobak, wahrscheinlich weil mittel- bzw. südamerikanische Forscher die angelsächsische Zurückhaltung missen lassen, die ich als Leser sonst gewohnt bin. Wie auch immer. Es geht in dem Buch nicht nur um Tierverstümmlungen und den Chupacabras, sondern auch um Übergriffe auf Menschen, die zeitgleich auftraten. 
Besonders bizarr sind hier die Ermittlungen des Autors Salvador Freixedo. Dieser berichtete über unglaubliche Vorfälle von 1977 aus der mexikanischen Stadt San Luis Potosí, etwa 300 Kilometer nördlich von Mexiko-City. 
Angriffsziel waren damals neben Tieren auch Säuglinge, deren Leichname blutleer aufgefunden wurden, zumeist neben ihren lethargisch/narkotisiert wirkenden Müttern. Hinweise auf „normale“ Täter fanden sich nicht.
Signifikant an der Geschichte ist, dass auch überlebende Tiere der „kosmischen Vampire“ wie „benebelt“ wirkten, so als seien sie, wie auch immer, in einen veränderten Bewusstseinszustand versetzt worden. 
Dass die meisten Tiere zwei oder drei Einstichstellen am Hals aufwiesen (bei den Säuglingen erfolgte die Blutentnahme oft über den Mund), ist meiner Meinung nach sicher keine zufällige Übereinstimmung zum klassischen Vampirmythos. 
Ich denke, man sollte diesen durchaus einer genauen Prüfung unterziehen. Sicher, es sind keine Draculas, die nachts aus den Särgen steigen, aber irgendwer zeigte bereits in der Vergangenheit ausgesprochenen Blutdurst und ging damit in die globale Folklore ein…
Lichtstrahlen und Brandwunden in Großbritannien
Ein weiterer merkwürdiger Fall betrifft eine Zeugin aus Großbritannien. Es geht dabei um eine Frau, die gegen 23:15 Uhr nach Hause kam und über dem Gebäude bzw. über einem dem Haus vorgelagerten Hügel ein dunkles, metallisch aussehendes Vehikel entdeckte, aus dessen Unterseite „Lichtschächte“ herabstrahlten. 
Der Frau kam die Angelegenheit nicht geheuer vor, sodass sie versuchte, schnellstens in ihre Wohnung zu gelangen. Bei dieser Gelegenheit strahlte das Objekt ein Licht auf ihre linke Hand, woraufhin sie bewegungslos erstarrte. 
Erst als das Licht wieder verschwand, nach etwa 30 Sekunden, konnte sie sich in Sicherheit bringen. Die angestrahlte Hand wies eine blutige Brandverletzung auf.
Der Vorfall hatte ein interessantes Nachspiel: 
Die Verwandten der Frau riefen die Polizei. Diese leitete sie an den Ufologen Bob Boyd weiter, der noch in derselben Nacht bzw. am frühen Morgen (von 3:15 bis 5:00 Uhr – Ufologen haben keine Gewerkschaft!) das Protokoll aufnahm. 
Er fand auch eine weitere Zeugin, die das gleiche Objekt gesehen hatte, während es drei grüne Lichtstrahlen abgab. Es stellte sich heraus, dass die Verbrennung der Frau auf einen Laserstrahl [sic!] zurückgeführt werden konnte (Haunted Skies 9, Seite 131 ff.). 
Ich hatte ja schon in der Einleitung auf brasilianische Reporte hingewiesen, welche sich in den Jahren 1977/78 (wahrscheinlich auch später) ereignet hatten. Zeugen wurden mit „Laserstrahlen“ angeleuchtet und hatten dabei den Eindruck, dass ihnen Blut „abgesaugt“ wurde!
Berichte über Vampirismus und Wesenheiten
Blogleser Hewi ließ mir als Reaktion auf meine Mutes-Artikel einen recht interessanten Link zu einem Beitrag zukommen, der verblüffende Berichte enthält, die mir in dieser Form bisher neu waren. Ich möchte das eine oder andere hier gerne auszugsweise zitieren: 
An einem Julinachmittag im Jahre 1968 jagte Jennings Frederick in den Wäldern nahe Rivesville, West Virginia, USA, als er eine hohe, „plappernde“ Stimme hörte: „Ich komme als ein Freund. Ich komme in Frieden“, quiekte die Stimme. „Ich wünsche medizinische Hilfe. Ich benötige deine Hilfe.“ 
Jennings fühlte etwas, das seinen Arm packte, drehte sich um und sah ein bizarres, grünhäutiges Wesen vor sich. Das Wesen hatte einen schmalen Körper – wie der Stiel einer Pflanze – und äußerst dünne Arme, fast so wie Ranken. 
Es durchstach Fredericks Arm mit nadelartigen Fingern und begann, Blut herauszufördern. Dann wurden seine Augen rot und fingen an, sich zu drehen, was Frederick in einen Trance-Zustand versetzte. Sobald das Alien seinen Hunger befriedigt hatte, beendete es den „Zugriff“ und sprang fort, wobei es eine Höhe von über 7 Metern erreicht haben soll.
Ein anderer Vorfall betraf eine Hausfrau aus Minnesota namens Jean, die in einer späten Januarnacht besucht wurde. Drei ca. 90 cm große Wesen schwebten durch ihre Schlafzimmerwand hindurch und verlangten ihre „Substanz“. 
Sie stachen eine kleine Wunde in ihren Bauch, während sie gleichzeitig „schrumpften“ und erst wieder „erblühten“, nachdem das Blut seine Wirkung gezeigt hatte und die Wesen davonschwirren konnten. 
Während der großen brasilianischen „Chupa-Sichtungswelle“ erging es einer Frau im Oktober 1977 nicht besser. Sie wurde durch helles Licht und Hitze in ihrer Hütte geweckt und erblickte ein Wesen, das ihr mit einer Nadel Blut entnahm. Anschließend musste sie ins Krankenhaus, um ihre Brandwunden versorgen zu lassen, die sie sich bei dem „Besuch“ auch noch zugezogen hatte. 
Der Fall war zu der Zeit übrigens nicht einmalig. Viele Zeugen gaben an, dass die Objekte Lichter gegen sie eingesetzt hätten, die zwei Einstichstellen an ihrem Körper hinterließen.
Eine wirklich effektive Methode zur „Blutgewinnung“ wurde von den Aliens in Huntington, West Virginia, USA, im März 1967 versucht: 
Der 21-jährige Beau Shertzer steuerte ein „Rotes Kreuz“-Fahrzeug mit Blutkonserven entlang einer verlassenen Strecke, als ein fremdartiges Fluggerät vom Himmel stürzte und einen mechanischen Arm „ausfuhr“. 
Shertzer versuchte, ihm zu entkommen, aber der rätselhafte Flugkörper hielt leicht das Tempo mit. Ein zweiter Arm tauchte auf – scheinbar, um den Wagen nun endgültig in die Zange zu nehmen –, jedoch vertrieb der aufkommende Gegenverkehr den Blutdieb in spe.
Diese blutige Fallberichterstattung wollen wir mit einem Fall abschließen, der „Humanoidenberichte“ und „Mutilations“ vereint: 
Im Dezember 1968 entdeckte der Farmer Lonnie Duggan ein seltsames Wesen in seiner Scheune, nachdem er wegen des dort aufkommenden Lärms nach dem Rechten sehen wollte. Der Eindringling war pelzig, klein und zapfte gerade mit einer Spritze einem seiner Pferde das Blut ab. 
Das Wesen gab an, es stamme von Tau Ceti und sie würden die Erde nun schon seit 100 Jahren besuchen. Dann gab er dem Farmer noch den Tipp, sich für eine halbe Stunde in sein Haus zurückzuziehen und dort zu bleiben. Der Farmer folgte artig der „kosmischen Anweisung“ und bald danach schoss eine große Untertasse gen Himmel.
Parasiten die Blut melken
Bei Linda Moulton Howe meldete sich im Jahr 2007 ein Zeuge namens John Click, der einen bizarren Vorfall meldete: 
Er war im August 1996 oder 1997, gegen 20 Uhr, mit seinem Truck unterwegs und beobachtete während der Fahrt durch das ländliche Nebraska, auf dem Highway 4, über einer Weide einen schwebenden, weißlich-gelben Lichtball. 
Dieser hatte einen geschätzten Durchmesser von etwa drei Metern und befand sich in geringer Höhe [etwas über 15 Fuß über den Wipfeln unweit stehender Bäume]. Dieses UFO leuchtete ein seltsames Szenario aus, das sich Click genauer ansehen wollte und weshalb er das Fahrzeug anhielt.
Auf einer Kuh, die vor Schmerzen brüllte und sich merkwürdigerweise nicht bewegte, befand sich ein „Gegenstand“ bzw. ein Wesen, das aussah wie eine Mischung aus Krabbe und Skorpion und das seine vier [acht?] Beine an ihrem Rücken | Brustkorb fixiert hatte. 
Es verfügte zusätzlich über einen „Schlauch“, der scheinbar zum [dem Zeugen abgewandten] Schulterbereich der Kuh führte. Die „Oberfläche“ des Wesens erinnerte ihn an menschliche Haut, der Farbton war rötlich-orange, der „Schlauch“ rötlich-transparent und der Zeuge hatte den Eindruck, dass darin Blut pulsierte, der „Aufhocker“ der Kuh also ihr Blut aussaugte. Die Entfernung zum Geschehen betrug gerade einmal 25 Fuß.
Nachdem der Lichtball sich in Bewegung gesetzt hatte und den Truck ansteuerte, hielt es Click für vernünftiger, den „Tatort“ auf schnellstem Wege zu verlassen. Kurzzeitig verfolgte ihn das Licht, verschwand aber dann. Gleichzeitig versagte auch sein CB-Funk; er hörte während der Verfolgung nur statisches Rauschen.
Interessant war das Statement von Linda Moulton Howe zum Fall. Sie erwähnte mehrere Berichte über verstümmelte Tiere, die in der Rückenpartie bzw. am Brustkorb große „Punktierlöcher“ aufwiesen, von denen man bisher annahm, sie seien beim Anheben mit einem Gerät entstanden. 
Es ist also durchaus möglich, dass dieses „Ding“ die Aufgabe hat, Blut zu „melken“, was die blutleeren Kadaver erklären würde, die wir vom Mutilation-Phänomen her kennen!
Der Schattenmann von Rosario
Ein ziemlich bizarrer – fast schon okkulter – Mutilations-Fall ereignete sich in Rosario, Provinz Santa Fe, Argentinien, am Abend des 23. April 2008. Das Ganze spielte sich auf dem Gelände einer Schiffswerft ab, die am Paraná-Fluss gelegen ist. 
Der Wachmann Claudio Petri beobachtete gegen 20 Uhr von seinem Bürofenster aus einen ‚Schatten‘. Er trat ins Freie, konnte dort aber nichts Verdächtiges feststellen. Gegen 2 Uhr machte er abermals den ‚Schatten‘ aus, bewaffnete sich und verließ das Büro. 
In einem ausgeleuchteten Bereich bei den Schiffen begegnete ihm nun die Schattengestalt, die ihm mit eindringlicher Stimme suggerierte, sich selbst zu töten. Tatsächlich richtete der Wachmann die Pistole auf seinen Kopf, wurde aber in letzter Minute von seiner Frau – die ihn gelegentlich zur Spätschicht begleitete – davon abgehalten abzudrücken.
Sie selber sah und hörte das Wesen jedoch nicht. Sie schaffte ihren Mann wieder ins Büro, wo er in seinem Kopf immer noch den Befehl des Fremden ‚hörte‘, sich zu töten. Später stellte sich heraus, dass ein Schaf – das sich auf dem Gelände aufhielt – in der gleichen Nacht bzw. am gleichen Morgen verstümmelt worden war: 
Oberlippe und vordere Zähne fehlten, das rechte Auge war weg, ebenso das rechte Vorderbein und im Körper fand sich ein fleischloses ‚Loch‘ mit einem Durchmesser und einer Tiefe von über 10 cm. 
Eine Brustwarze war ebenso entfernt worden wie der After – der ‚Tatort‘ war völlig blutleer. Stellen um die Verstümmlungen herum schienen ‚ausrasiert‘ zu sein, wie man das sonst nur von veterinärmedizinischen Eingriffen her kennt; das so entnommene Fell ließ sich nicht finden.
Um den Kadaver herum fanden sich jedoch Spuren – diese waren etwa 15 cm lang und am hinteren Ende zwei bis drei Zentimeter tief. 
Offenbar hatte der Fußgänger drei Zehen, die in Klauen mündeten – der Schrittabstand betrug 50 cm. Aufgrund dieser Angaben schätzte man die Größe des Eindringlings auf 180 bis 200 cm!ʬ
Quellen
http://www.ufoinfo.com/news/argentinamute25.shtml
http://www.earthfiles333.com/earthfiles/EarthfilesPodcast/416FB4D2-CCC3-4C5D-A07B-B7B6525529D7.html
http://www.wunderkabinett.co.uk/damndata/index.php?/archives/955-Vampires-from-Beyond-the-Moon.html

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ChupacabraS

Bevor ich auf das Buch "Chupacabra Road Trip: One Man’s Hunt for Vampires" von Redfern zu sprechen komme, ein paar kleine Erklärungen zur Thematik: Der Chupacabras schreibt sich ChupacabraS und nicht Chupacabra. Gemeint ist damit eine Kreatur, die erstmals 1975 in Moca, Puerto Rico, beobachtet worden ist und als Blutsauger die Tierwelt geplagt und die Einwohnerschaft erschreckt hat.
Das Ding sieht aus wie ein Känguru mit Stacheln auf Hals und Rücken, die ein- bzw. ausgefahren werden können. Dort hat es auch zusammengefaltete Fledermausflügel, eine Hautfarbe, die irgendwo zwischen Grau und Braun liegt, rot leuchtende Augen und krallenbewehrte Greifer, die menschlichen Händen nicht unähnlich sind.
Es kann fliegen und känguruartig meterhoch springen. Hinzu gesellt sich ein Maul mit spitzen Hauern. Es ist also auf jeden Fall kein Ableger der lokalen Fauna. 
Der Name Chupacabras [ Ziegensauger] bezieht sich damit genau auf DIESE Kreatur! Die auf Bildern und Film gebannten Kojoten und Hunde mit Haarausfall und anderen Hautkrankheiten sind KEIN Chupacabras und haben auch nichts mit den bizarren Tiermorden auf der Insel zu tun!
Einblicke in Redferns Analyse
Redferns Buch ist eher eine „breite“ Einführung in den Mythos der Entität und der diversen Ausformungen bis hinein in die Popkultur. Tatsächlich werden die Vorfälle auf Puerto Rico auf etwas über 70 Seiten im Buch abgehandelt, obwohl man mindestens Stoff für 500 Seiten und mehr gehabt hätte. Da Redfern öfter auf der Insel war, sollte man mehr erwarten können!
Was die Tiermorde von den uns bekannten „Mutes“ unterscheidet, ist, dass die Kadaver nicht ausgeweidet werden. Sie sind noch „am Stück“, haben lediglich am Nacken zwei tiefe Einstiche, die stellenweise dreieckig sein können, und sind blutleer.
Da schon zahlreiche Kadaver von Veterinären untersucht worden sind, kann man das mit Gewissheit sagen! Entweder wurde den Tieren alles Blut abgesaugt oder der überwiegende Teil. Betroffen sind zumeist kleinere Tiere bis ungefähr Ziegengröße.
Zeugenberichte und bizarre Phänomene
Die Käfige und Gatter sind entweder geöffnet oder herausgerissen worden. Wenn der Täter beobachtet wurde, war es der „klassische“ Chupacabras, also die Gestalt, die ich eingehend beschrieben habe.
Redfern unterhielt sich u. a. mit zwei Zeugen, die interessante Beobachtungen gemacht haben:
Eines der Wesen habe seine Augenfarbe von Weiß auf rotleuchtend verändert. Bei einer anderen Begegnung warf der Zeuge seine Machete nach dem „Tier“ und traf es, worauf ein metallischer Laut erklang.
Ein Hotspot für Sichtungen war der El Yunque Regenwald, wobei sich die Kreatur dort ebenso verhielt, wie wir es auch von Sasquatch und anderen Kryptiden kennen:
Trotz sprunggewaltiger Beine und der Fähigkeit zu fliegen, ließ es sich gerne dabei beobachten, wie es über die Straße ging [sic!] und dabei melodramatisch die Zeugen mit seinen rotleuchtenden Augen fixierte!
Mir ist immer noch nicht klar, welchen Sinn solche „Auftritte“ haben bzw. warum sich die Kreaturen so gerne Menschen präsentieren wie Schauspieler auf der Bühne! Was haben sie davon?
Physikalische Anomalien und Flugmanöver
Wenn das Wesen sich in die Lüfte erhebt, macht es dies wie sein Kollege, der Motten- bzw. Batman in Point Pleasant oder Chicago: Es zischt in die Höhe wie eine Rakete!
Wobei interessant ist, dass die Flügel eigentlich zu klein sind, um so ein kompaktes Wesen in die Lüfte zu wuchten – insofern es Gewicht hat, versteht sich.
Sollte es sich hierbei um ein bizarres Hologramm oder etwas Vergleichbares handeln, spielen solche Überlegungen natürlich keine Rolle! 
Redfern fand Hinweise auf eine geflügelte Gestalt in Mexiko, genauer Monterrey, am Berg Cerro de las Mitras. Diese soll aussehen wie eine Mischung aus Vogel und Fledermaus und für Tiermorde im Vampirstyle in der Region verantwortlich sein.
Gestaltwandler und musikalische Synchronizität
Aus Texas wiederum stammt ein besonders bizarrer Bericht, der zwar nichts mit dem Chupacabras zu tun hat, jedoch einen Gestaltwandler zum Inhalt hat.
Im Juni 2009 fuhr die Zeugin auf der OK5 zwischen Norman und Tecumseh, als sie am Straßenrand eine vierbeinige, kleine Entität ausmachte. Diese war mager, haarlos, von blauer Farbe und schien zu „schimmern“.
Das Ding veränderte seine Form in die eines kleinen Bären, wurde dann zu einer schwarzen Katze, um letztlich wieder in seine bläuliche Urform zu wechseln.
Interessant ist, dass mit dem Auftreten dieses „Tieres“ ein neuer Titel im Radio gespielt wurde: „Werewolves of London“ von Warren Zevon. Bekanntlich sind auch Werwölfe „Gestaltwandler“!
Dass sich dieses Wesen auf der Straße tummelt, wie es üblich ist für Kryptide, die gesehen werden wollen, kann uns auch nicht mehr verwundern!
Experimente und der Hotspot El Yunque
Redfern springt in seinem Buch von Thema zu Thema, von Ort zu Ort und geht auch auf die US-Basis „Roosevelts Roads“ ein, die in den 1940er-Jahren auf Puerto Rico installiert und 2001 verlegt wurde.
Gerüchten zufolge soll man dort auch mit Affen experimentiert haben – allerdings ist mir die aufgestellte Verbindung zum Chupacabras nicht klar, da Affen nicht wie Vampire anderen Tieren das Blut aussaugen und das Fleisch unangetastet lassen!
Daneben erwähnte er in seinem thematischen Potpourri noch die Sichtung eines schwarzen Dreiecks aka TR-3B über dem El Yunque Regenwald!
Besagter Regenwald ist ein Hotspot im Hotspot Puerto Rico! Ein nach Puerto Rico ausgewanderter Berliner namens Peter, der sich mit dem lokalen Bigfoot beschäftigt, erklärte, dass er bisher 20 Fälle untersucht habe.
Die ältesten Schilderungen gingen auf die Mitte der 1970er-Jahre zurück (gleichzeitig erschien der Chupacabras in Moca!), fast alle spielten sich in El Yunque ab!
Klassisch waren diese Reporte aber nicht, da sich der Biped entweder in der Gesellschaft von Lichtkugeln aka Uforbs befand, seine Gestalt veränderte oder sich in Luft auflöste!
Fazit: Kosmische Scherzbolde?
Es kann also durchaus sein, dass Bigfoot und Chupacabras lediglich angenommene Formen von etwas anderem waren. Eine „Historie“ haben beide „Kryptide“ auf der Insel nicht; es finden sich keine Hinweise in Mythen oder historischen Aufzeichnungen.
Aber Lichtkugeln machen den Regenwald unsicher, und wer mein CROPfm-Interview „Bigfoot - Waldaffe oder Kosmonaut?“ gehört hat, wird wissen, was das bedeuten könnte!
Beim Studium der Kryptiden-Thematik sind mir drei Aspekte aufgefallen:
1. Die beobachteten Entitäten gehören keiner irdischen Spezies an und sind wahrscheinlich auch keine Lebewesen, wie wir sie kennen. Sie lassen sich weder erschießen noch überfahren, sind also hieb- und stichfest, und haben nicht die Freundlichkeit, sich als Kadaver der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen!
2. Sie können ihre Form verändern, unsichtbar werden und tauchen gerne im Gefolge von Lichtkugeln aka Uforbs auf oder werden gar zu solchen!
3. Sie haben den merkwürdigen Drang, sich Menschen zu zeigen, etwa indem sie sich befleißigen, regelmäßig an Straßen zu warten und diese zu queren, wenn Automobilisten heransausen. In besonders absurden Fällen landen geflügelte Kryptide auch direkt vor Verkehrsteilnehmern!
Letztlich ist dieses Verhalten völlig sinnfrei und spornt zu alternativen Erklärungsansätzen an. John Keel etwa ging davon aus, dass wir es mit kosmischen Scherzbolden zu tun haben, die sich einen Spaß daraus machen, Menschen in den unmöglichsten Verkleidungen zu erschrecken. Ganz offensichtlich wird dies den „Anderen“ im Laufe der Jahrhunderte auch nicht langweilig!ʬ

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