📰 Leitartikel: Casanova und das "UFO"

28/08/26

🛸💂
Britufology

Ich widme mich der siebten Ausgabe meiner Lieblingsbuchreihe HAUNTED SKIES, die diesmal das Zeitfenster 1978/1979 beleuchtet – mit die aktivste Zeitspanne in UK. Dabei sind diverse Updates zu den letzten Ausgaben enthalten, sodass wir diesmal auf pralle 418 Seiten kommen… Let's roll! 
Die Autoren haben sich übrigens von Jon Downes, Herausgeber der Bände 1–6, getrennt – als Grund wurde die weite Entfernung von ihrem Wohnsitz nach Devon angegeben… Der neue Helfer ist ein Bob Tibbitts, der die Bände als drucktaugliches PDF erstellt. 
Offenbar klappt es aber mit dem Versand nicht so richtig, denn der aktuelle Band kann derzeit nur über einen Händler in UK bestellt werden und nicht direkt bei den Autoren, sondern nur über Amazon; zumindest lief das bei mir so... Ich hoffe dennoch auf viele Leser! 
Unbekannte Phänomene in Kuwait 
Im Jahr 1979 erschien ein 200-seitiger Report der kuwaitischen Regierung zum UFO-Problem, wahrscheinlich im Zusammenhang mit der UN-Debatte im Dezember 1978. Aufgeführt sind sechs ziemlich „strange“ Fälle, die sich in Kuwait abgespielt haben; das Zeitfenster war Ende November bis einschließlich Dezember 1978. 
Darunter befand sich auch ein Report über die Sichtung eines zylindrischen Vehikels mit Kuppel, das über einer Erdölförderanlage ausgemacht wurde. Es landete, was zum Versagen der Telekommunikationseinrichtungen und einer Pumpe führte. Es soll so groß gewesen sein wie ein Jumbojet. 
Aufgeführt wurden dann die Zeugen; aufgrund der Rangbezeichnungen gehörten sie offensichtlich zur Wachmannschaft. Herausgeber dieses Berichtes war ein Abdul Aziz Hussain – Vorsitzender des Institutes für wissenschaftliche Forschung. 
Sechs Berichte aus einem so winzigen Land wie Kuwait innerhalb von nur etwas über einem Monat ist ganz ordentlich. Kann sein, dass auch Erdölstationen UFOs anziehen, wir jedoch aufgrund der Sicherheitsbestimmungen nichts erfahren! 
Formwandler und futuristische Sichtungen 
Einige UFOs scheinen Formen zu imitieren. Am 12.01.1978 beobachteten zwei Jugendliche unweit Camberley / Surrey gegen 21:35 Uhr einen futuristischen „fliegenden Sportwagen“ (die Sichtung begann damit, dass man zuerst zwei Lichter sah). Zwei Scheinwerfer und ein rotes „Rücklicht“ (unten) verstärkten diesen Eindruck noch. 
Die Zeugen sprachen von einem „Geräusch“ beim Überflug, jedoch wird dieses nicht weiter erörtert. Der Fall wurde vom Ufologen Omar Fowler untersucht (ein UK-Spezialist u. a. für schwarze Dreiecke). 
Ein „Phänomen“ bestätigt sich auch im siebten Band: der unglaubliche Formreichtum der Kreaturen und Vehikel, die in UK beobachtet werden. Wobei ich hier relativieren muss, denn den gleichen Effekt gibt es weltweit: 
Entweder kommen die Besucher von zahllosen Orten, in der Regel einmal, oder wir haben es mit einer Erscheinung zu tun, die ihre äußere Form anpassen bzw. transformieren kann, womöglich keine „Kernform“ besitzt, sich also erst zusammensetzen muss oder sich in der Interaktion mit dem menschlichen Bewusstsein herausformt. 
Das würde ggf. erklären, weshalb solche Kontakte zumeist mit einem hellen Licht („Urform“) beginnen, das sich dann zu einer Struktur verdichtet. Theorien zur Wahrnehmung und schwarze Projekte Ich neige immer mehr zur PSYCHIC INTERNET THEORY (PIT), die der schottische Ufologe Peter A. McCue recht überzeugend vorgebracht hat! 
Ich hatte, bevor ich sein Buch las, durchaus ähnliche Gedankenansätze, die auf den Überlegungen von Dr. Dr. Walter von Lucadou gründen. Die einzige Ausnahme in diesem Formenspiel sind die schwarz gestrichenen Drei- und Rechtecke, die oftmals bis ins Detail hinein von den Zeugen in gleicher Weise beschrieben werden und die gleichen Effekte aufweisen. Diese halte ich jedoch für „schwarze Projekte“, mit hoher Wahrscheinlichkeit Vehikel, die sich mit Antigravitationsantrieb fortbewegen. 
Bizarre Begegnungen im Devils Garden 
Am 27. Januar 1978 im DEVILS GARDEN (Frodsham / Cheshire) spielte sich ein bizarrer Fall ab bzw. war eine Nachrecherche der Ereignisse durch die Autoren noch merkwürdiger: 
Vier Jugendliche beobachteten ein kugelförmiges Vehikel mit „Unterbau“, welches sich entlang des Weaver-Flusses bewegte. Das Ding landete bei einigen Kühen, die wirkten, als seien sie erstarrt. Zwei Wesen mit einteiligen Anzügen und Bergmannslicht auf dem Kopf erschienen, mit einem „Käfig“ im Gefolge, und stülpten diesen über eines der Tiere. 
Ab hier wurde es den Zeugen zu viel und sie liefen davon. Kurios war die Anfrage von Hanson + Holloway, die sich an das Gesundheits- und Agrarministerium wandten mit der Frage, ob zu der Zeit irgendwelche Tierkrankheiten oder Seuchen ausgebrochen waren. Der Hintergrund wurde nicht erklärt. (Feedback: Es wurden keine Seuchen zu der Zeit vermeldet). 
Ley Lines und vergessene Pfade 
Ein Aspekt, von dem mich die britischen Ufologen überzeugt haben, ist, dass UFOs sich nicht kreuz und quer durch die Landschaft bewegen, sondern sich an „Linien“ orientieren; man kennt diese als „Ley Lines“. Dabei ist die Natur dieser Linien unklar. 
Die esoterische „Erklärung“ besagt, dass es sich bei diesen um „Kraftlinien“ handelt; es kann allerdings auch ganz prosaisch so sein, dass sich die „Fremden“ einfach in geometrischen Bahnen fortbewegen (aus welchen Gründen auch immer). Man hat etwa festgestellt, dass sie sich gerne zwischen historischen „Kultorten“ (etwa Steinsetzungen) bzw. entlang alter Straßenzüge (etwa aus der Römerzeit) bewegen. 
In der Hinsicht interessant ist ein Statement des UK-Ufologen David Johnson, der in den 1970er-Jahren die Scunthorpe UFO Research Society angeführt hat. Den dortigen Ufologen ist aufgefallen, dass UFOs (i. e. S.) immer die gleichen Flugrouten abgeflogen haben. Bei einem Vergleich mit alten Karten stellte sich heraus, dass auf diesen Routen früher Straßen verliefen, die im Laufe der Zeit jedoch verschwanden (S. 89). 
Man mag das jetzt erklären, wie man möchte: Entweder wird von den Objekten der einmal „programmierte“ Straßenverlauf auch weiterhin abgeflogen, auch wenn diese schon seit Jahrhunderten verschwunden sind, oder die Straßen orientierten sich an den Flugbewegungen der UFOs, die von den Vorfahren beobachtet wurden. 
Bildmaterial und tragische Konsequenzen 
Hanson & Holloway führen einige recht interessante Fotofälle auf, die offenbar nie einer Untersuchung unterzogen worden sind. Da mir die Urheberrechte nicht klar sind, verzichte ich auf den Abdruck. Wer jedoch Englisch kann und sich Bildanalysen zutraut, kann die Autoren über ihren HAUNTED SKIES Blog kontaktieren: http://hauntedskies.blogspot.com
Interessant waren meiner Meinung nach: Aufnahme von Kevin Dudley / Erdington – Birmingham / Februar 1978 / Scheibe mit „Antennen“ über einem Haus / Seite 40 f. Aufnahme von Terry Bishop / Highcliffe – Dorset / April 1978 / „Muschel“ bzw. Scheibe mit „Fenstern“? / Seite 56 f. 
Am 17.03.1978 fuhr Kenneth Edwards mit seinem Wagen gen Risley. Es war gegen 23:30 Uhr, als er am „University Reactor“ (Teil der Atomic Energy Commission) eine „Figur“ auf der Straße vor sich bemerkte. Genauere Daten – Größe usw. – sind nicht zu erfahren; es ist lediglich eine Zeugenskizze aufgeführt, darauf sieht das Wesen nicht anders aus als ein Strichmännchen. 
Die „Augen“ wirkten wie Bleistiftleuchten, gaben also einen Lichtschein von sich. Die Entität marschierte über die Straße und ging anschließend durch den Sicherheitszaun hindurch auf die Anlage. Edwards hatte nach der Begegnung eine Missing Time von 45 Minuten und Verbrennungen an den Fingern. Rund vier Jahre nach dem Vorfall starb er an Krebs!ʬ 
Britufology, Leys & Alien Animals 
„There are so many similarities between UFOs, UFO entities and alien animals that there seems a strong possibility they are part of the same phenomenon; or at least are activated by the same stimulus.“Janet & Colin Bord 
Alien Animals von Janet & Colin Bord habe ich zwischenzeitlich abgeschlossen. Es war, wie alle Bücher des Ehepaares, ein ausgesprochener Leckerbissen und seiner Zeit um Jahrzehnte voraus: 
Es erschien 1980 und proklamierte bereits die phänomenologische Nähe von paranormalen Phänomenen, Kryptiden und UFOs – ein Aspekt, der in der Globalufologie erst seit 2006 erkannt wird, seit das Skinwalker-Ranch-Buch auf dem Markt erschien und die verstaubte 1950er-Ufologie wegpustete! ;-) Tatsächlich sind die Parallelen erstaunlich: 
Auf Seite 74 etwa können wir erfahren, dass der Automobilist Mike Busby am 10.04.1970 einer schwarzen „Phantomkatze“ in Olive Branch, Illinois, USA begegnet ist. Das wäre nicht weiter dramatisch, wenn mit dem felinen Auftauchen nicht verbunden gewesen wäre, dass sein Motor ausfiel – ein Aspekt, den wir eigentlich eher von UFOs her kennen. 
Doch nicht nur Kryptidkatzen, sondern auch Kryptidvögel wirken sich auf unsere Transportvehikel aus, wie ich bereits an anderer Stelle erörtert habe! Das Auftauchen von schwarzen Phantomhunden ist oftmals mit dem frühen Ableben des Zeugen bzw. der Zeugen verbunden (S. 94). Dass sich Kryptide negativ auf die Lebenserwartung auswirken, ist hier auf dem Blog oft nachlesbar. 
Leys und Orthoteny 
Ein Evergreen in der britischen Literatur zu Parathemen sind „Leys“. In den frühen 1920er-Jahren fiel dem Heimatforscher Alfred Wilkins aus Hereford auf, dass historische Steinsetzungen bzw. Grabanlagen nicht willkürlich über das Königreich verteilt waren, sondern Linien zu folgen schienen. 
Wilkins vermutete, dass entlang von Transportwegen bzw. Handelsrouten solche Steinsetzungen aufgebaut wurden, damit sie einer möglichst großen Zahl von Reisenden zur Kontemplation zugänglich waren. 
Seine esoterischen Anhänger machten daraus „Energielinien“, die entlang dieser Straßen verliefen bzw. durch diese angezeigt wurden. Man mag von solchen Überlegungen halten, was man möchte, Fakt ist jedoch, dass sich sowohl UFOs als auch Kryptide entlang von Straßen bewegen (Orthoteny)! 
Ich muss dem emsigen Leser meiner Blogs die Ausführungen zum Thema nicht nochmals vor Augen halten, sie sind bekannt, integraler Bestandteil meiner Arbeitshypothesen zu den Phänomenen bzw. DEM Phänomen (Keel!). 
Die Bords haben übrigens die Sichtung von schwarzen Phantomhunden auf Karten übertragen und dabei festgestellt, dass sich diese entlang von Leys bewegen (S. 100ff), sie kreuzen also entlang der Steinsetzungen hin und her. 
Diese Leys wurden später zu Römerstraßen und noch später zu modernen Verkehrswegen, was erklärt, warum die Überirdischen unsere modernen Asphaltwege „belagern“. Sie orientieren sich entlang uralter Leys! 
Das gilt übrigens auch für die USA: „Heilige“ indianische Routen wurden von den Kolonisten übernommen und nach und nach ausgebaut! 
Parallele Nachwirkungen 
Die Bords zitieren aus dem Buch CREATURES OF THE OUTER EDGE von Jerome Clark und Loren Coleman. Demzufolge leiden die Zeugen, die Kryptiden begegnet sind, unter den gleichen paranormalen Nachwirkungen wie sie UFO-Beobachtern nachstellen! Poltergeister, bizarrer Telefonterror, psychische „Offenbarungen“ und apokalyptische Visionen setzen ein – gerade letztere sind auch Hauptbestandteil des „modernen“ (nicht wirklich!) Abduction-Phänomens. {Hitchhiker-Effekt}
Was ist „Britufology“? 
„Britufology“, das habe ich in der Buchreihe HAUNTED SKIES gelernt, war der Titel einer kurzlebigen ufologischen Zeitschrift in UK in den 1970ern. Ich bezeichne damit gerne die weit verbreitete britische Haltung zu UFOs, erst die Phänomene zu studieren und dann ein Urteil zu bilden! 
Viele SF-Fans gehen ja in die Ufologie, um zu „beweisen“, dass die Außerirdischen schon hier sind. „Britufology“ steht auch für die Einbeziehung von Parapsychologie, Leys, Kryptiden usw. in die Ufologie bzw. die Erforschung des Phänomens!ʬ

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