🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

📰 Leitartikel: Merowinger Caspar Hauser?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

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03/10/26

🎭
Wie man „Paranauten“
erfindet und daraus
entstehende Mythen
militärisch nutzt

Innerhalb der „Paraszene“, also jener „Gemeinde“, die sich mit ungewöhnlichen Phänomenen beschäftigt, gibt es in der Regel zwei Fraktionen: die „Gläubigen“, also diejenigen, die von der Existenz solcher Erscheinungen überzeugt sind, und die „Ungläubigen“, ergo die Skeptiker. 
Jedoch scheint noch eine dritte Fraktion mitzuspielen – das amerikanische Militär. Im Zweiten Weltkrieg waren etwa die Philippinen von den Japanern besetzt. Als besonders wackere Widerstandskämpfer erwiesen sich die Huks, die sich zu den Hukbalahap zusammenschlossen. 
Nachdem die Eindringlinge vertrieben waren, wollten die Rebellen auch die Staatsführung in Manila stürzen, was jedoch nicht im Sinne der Amerikaner war. Da man sich nicht unbedingt mit den Aufständischen bekriegen wollte, erfand Generalmajor Edward G. Lansdale eine andere Methode. 
In der Rebellenregion kannte man den Mythos des Aswang, eines „Formwandlers“, der zumeist als Hund in Erscheinung treten sollte und sich von Menschenblut ernährte – so wollten es zumindest die einheimischen Überlieferungen. 
Um den Hukbalahap Respekt einzuflößen, tötete man mit Spezialteams Einheimische und versetzte diesen mit entsprechendem „Handwerkszeug“ Halsverletzungen, die aussahen wie Vampirbisse. Man ließ die Leichen auf Bäumen ausbluten und drapierte sie in Rebellennähe, was seine Wirkung nicht verfehlte! 
Ähnlichen „Hokuspokus“ veranstalteten auch die Briten in Italien, um deutschfreundliche Italiener einzuschüchtern. Der Erfinder dieser Finte war ein Mann namens Jasper Maskelyne, der sinnigerweise auch Zauberkünstler war. 
Die Briten bauten eine zwölf Fuß große Vorrichtung, die den „Teufel“ darstellen sollte, die sich eigenständig (mit „Blitz und Donner“) fortbewegte und Funken schlug. Auch diese Psyop (Psychological Operation) zeigte bei der tiefkatholischen Bevölkerung Wirkung! 
Diese frühen Erfolge veranlassten die amerikanische RAND Corporation, am 14. April 1950 eine Arbeit zu veröffentlichen, die den Titel „The Exploitation of Superstitions for Purposes of Psychological Warfare“ („Die Ausnutzung des Aberglaubens zum Zwecke der psychologischen Kriegsführung“) trug. 
Diskutiert wurden dort verschiedene Beeinflussungsmethoden, etwa das Streuen von Gerüchten. So wurde etwa in der UdSSR verbreitet, dass bei Kämpfen amerikanischer Truppen oftmals Marienerscheinungen auftauchen würden – die Amerikaner seien also gottgesandt… (Nick Redfern / Geheimsache Monster / Kopp Verlag / S. 64ff) 
Das Papier stammt von 1950, und man kann heute nur spekulieren, was heutzutage so alles fabriziert wird. Ich denke da zum Beispiel an die vielen „UFOs“, die den Iran heimsuchen, oder andere Aspekte des UFO-Phänomens wie „Entführungen“, auch bekannt als MILABS, oder das Chupa-Chupa-Phänomen in Brasilien. 
Im Bundesstaat Pará, wo diese feindseligen „UFOs“ herumflogen, gab es zu jener Zeit nämlich eine kommunistische Guerilla und diverse Militäreinsätze, sowohl brasilianischer Truppen als auch amerikanischer „Berater“… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!ʬ

09/09/26

🕰️🎭
Boas CE4:
Die Wiederkehr des
Bep-Kororoti, oder ein PSYOP?

Im Jahr 1957 ereignete sich ein signifikanter Zwischenfall in São Francisco de Salles [heute ca. 3000 Einwohner] im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais – einem absoluten „UFO-Hotspot“, in dem sich u.a. auch der vermeintliche Varginha-UFO-Crash abgespielt haben soll. 
Es begann eigentlich damit, dass am 5. Oktober 1957 ein kreisförmiges Licht über dem ländlichen Areal erschien, in dem Antonio Villas Boas [damals 23 Jahre alt, er verstarb 1991 im Alter von 52 Jahren] mit seiner Familie lebte. 
Da die Feldarbeit oftmals in der Nacht erledigt wurde und er sich mit seinem Bruder im Freien befand, konnte es recht gut am Himmel beobachtet werden. Das UFO richtete gezielt „Lichtstrahlen“ auf den Boden oder direkt auf die jungen Männer. 
Am 16. Oktober befand sich Antonio alleine auf dem Feld, als das Licht abermals erschien und immer näher kam. Nun erkannte er auch seine eiförmige Gestalt und bemerkte, dass es landete, wobei es zuvor drei „Landebeine“ und eine Leiter ausfuhr. 
Aus dem Objekt stiegen vier menschenähnliche Wesen, die in etwas wie „Taucheranzüge“ gekleidet waren. Die vier Unbekannten verschleppten ihn an Bord des UFOs, zogen ihm die Kleider aus, rieben ihn mit einer Flüssigkeit ein und nahmen eine Blutprobe von seinem Kinn. 
Nachdem er alleine gelassen wurde, breitete sich in dem Raum ein Gas aus, sodass er sich übergeben musste. Kurz darauf erschien eine kleine, bleiche, blonde „Frau“ mit fast dreieckig wirkendem Gesicht und blauen Augen im Evakostüm und hatte zweimal mit ihm Sex. 
Nach dem Akt deutete sie mit ihrer Hand erst auf ihren Bauch und dann in Richtung Himmel und verschwand. Die Wesen in den „Taucheranzügen“ erschienen und gaben ihm seine Kleidung wieder. 
Er zog sich an und versuchte – um einen Beweis für sein unglaubliches Erlebnis zu bekommen – einen Apparat „mitgehen zu lassen“, der entfernt aussah wie eine Uhr. Doch leider bewegte sich der dort angebrachte Zeiger nicht. 
Die Ufonauten waren jedoch aufmerksam genug, um diesen Diebstahl zu bemerken und nahmen ihm das Artefakt wieder ab. Er wurde dann wieder zurück auf das Feld geführt, und das UFO verschwand am nächtlichen Himmel. 
Alles in allem war er 4 Stunden und 15 Minuten an Bord gewesen. Dr. Olavo Fontes untersuchte den Zeugen im Februar 1958. Dieser zeigte keinerlei Anzeichen psychischer Instabilität und war auch körperlich fit. 
Der Fall wurde nun vom brasilianischen Forscher Pablo Villarubia – unterstützt von seinem Kollegen Claudio Tshuhioshi Suenaga – unlängst wieder aufgerollt, der dabei recht interessante Details zu Tage förderte. 
Als gute Quellen erwiesen sich hier vor allem Odercia Villas Boas, die Schwester von Antonio, und sein Neffe João Francisco de Queiroz. Zum einen stellte sich heraus, dass die außerirdische „Eva“, die er „beglücken“ durfte, ausgesprochen hässlich war – entgegen den Darstellungen in der populären Literatur – und er es lediglich der Substanz zuschrieb, mit der er eingerieben wurde, dass es überhaupt zum Geschlechtsverkehr kam. 
Das UFO soll auch acht Tage nach dem Vorfall abermals aufgetaucht sein – allerdings ist Näheres über diesen „Besuch“ nicht bekannt. Daneben scheinen sich auch Poltergeister bei den Boas eingestellt zu haben – ein Detail, das wir aus vielen CE4-Reporten kennen. 
Nicht weniger ungewöhnlich ist der Hinweis, dass er einige Monate nach der Entführung – als er gerade in Rio de Janeiro weilte – von Militärs in ein Flugzeug geschafft und nach Kalifornien, USA, verbracht wurde. Dort wurde er befragt und einem Lügendetektortest unterzogen. 
Man brachte ihn angeblich auch in eine Halle, die wie ein „Museum“ wirkte, wo einige UFO-Wracks gelagert wurden, und fragte ihn, ob das, was er gesehen habe, dem dort aufgebahrten ähneln würde. Diese Männer besuchten ihn dann auch noch die kommenden acht bis zehn Jahre in Brasilien. 
Man mag von diesen Schilderungen halten, was man möchte, so wirklich interessant ist für mich die Tatsache, dass auf dem Land der Familie Boas seinerzeit die Kayapó-Indianer lebten, in deren Überlieferungen eine Gestalt namens Bep-Kororoti eine Rolle spielte. Dabei handelte es sich um ein Wesen, das so etwas wie einen Astronautenanzug trug und in den Himmel fuhr, aber versprach, wiederzukommen. Wurde dieses Versprechen im Jahr 1957 eingelöst? 
In dem Areal war es übrigens nie wirklich geheuer. UFO-Sichtungen waren schon seit dem Jahr 1941 bekannt, und ein schwarzer „Phantomreiter“ trieb dort sein Unwesen, der wahlweise nur gehört oder aber auch gesehen wurde. [Quelle: Webarchiv] 
War der Boas CE4 ein PSYOP? 
Obwohl ich das eine oder andere UFO-Buch gelesen habe, konnte ich bis „vorhin“ mit dem Namen Bosco Nidelcovic nicht viel anfangen. Ich denke, den meisten Lesern geht es nicht anders. 
Dieser ließ 1978, bei einem Interview mit dem UFO-Forscher Rich Reynolds, eine Bombe hochgehen, die in der globalen Ufologie lautlos verhallte. 
Nidelcovic, im ehemaligen Jugoslawien geboren, war Linguist und CIA-Agent, beteiligt an diversen verdeckten Operationen [PSYOP, Psychological Operations / Psychologische Kriegsführung]. Zwischen 1956 und 1963 wurde er in Südamerika eingesetzt bei einem Projekt namens MIRAGE, welches das Ziel hatte, UFO-Zwischenfälle zu „inszenieren“, um dahinter andere Aktivitäten zu verschleiern. 
Unter anderem brachte man Halluzinogene in der Bevölkerung aus [MKULTRA?]. Bei diesen Einsätzen wurden High-Tech-Hubschrauber eingesetzt, die wohl auch entsprechend „dekoriert“ waren [Hellcopter?]. Nidelcovic zufolge war eines der „Versuchskaninchen“ Villas Boas! 
Es erstaunt deshalb wohl auch nicht, dass der Untersucher des Falles, der Ufologe und Physiker Dr. Olavo Fontes, nur vier Tage nach einem ersten Interview mit Boas plötzlich Besuch vom brasilianischen Marinegeheimdienst bekam und aufgefordert wurde, sich aus dem Fall herauszuhalten! 
Dass Boas – siehe oben – nach seiner Entführung in die USA geschafft wurde, passt sehr gut in den Kontext! Wenn bereits 1957 „UFO-Entführungen“ inszeniert wurden, wie real sind UFO-Abductions dann überhaupt? → David Booher, No Return, S. 141ʬ

27/08/26

🌶️
Vegetarismus &
Caspars „wilde Talente“

Meine derzeitige [Juli 2021] U-Bahn-Lektüre ist „Der Tod des heiligen Baumes“ von Thomas Ross, in dem dieser sich mit dem Leben und Alltag in den ländlichen Gebieten Indiens beschäftigt. Bei einer im Buch zitierten Aussage eines Pilgers musste ich unweigerlich an Kaspar Hauser denken: 
„‚Fleisch ist giftig‘, behauptete Vilas der Pilger, ‚weil jedes Tier, bevor es getötet wird, aus Todesangst giftige Säfte absondert‘. Das sei uraltes Wissen. Und da er alles mit philosophischen Lehren verband, fügte er hinzu, der Abstieg der Menschheit von ihren einstigen moralischen und heroischen Höhen sei auf schleichende und Generation über Generation sich fortsetzende Vergiftung durch den Verzehr von Fleisch getöteter Tiere zurückzuführen.“ 
Wir erinnern uns: Hausers „wilde Talente“, also seine erstaunlichen sensorischen bzw. außersensorischen Fähigkeiten als auch sein Wissensdurst und seine Lernbegier, ebbten ab, als sein erster Gastgeber, Professor Daumer, ihn an Fleischkost heranführte, worauf sein Körper übrigens mit sehr starker Gegenwehr reagierte! Dessen ungeachtet musste er entsprechende Gerichte zu sich nehmen! 
Sah Hauser, als er in Nürnberg aufgetaucht war, noch recht kindlich aus, so beklagte Anselm von Feuerbach, dass er sehr schnell altere. Vergleicht man die ersten Porträts von ihm mit den letzten, wird dieser Eindruck bestätigt! 
Doch beschäftigen wir uns nun etwas mit Hermann Pies’ Buch „Kaspar Hauser – Fälschungen, Falschmeldungen und Tendenzberichte“! Dort findet sich ein recht interessanter Report über Lord Stanhope: 
„Von Seiten der Familie Stanhope versuchte man damals, was einen Rückschluss auf deren finanzielle Verhältnisse erlaubt, die Ausgaben für Hauser, zu denen sich der Lord gerichtlich verpflichtet hatte, herabzudrücken“. 
Dies ist aufschlussreich, da in der Hauseriana [= also Literatur zum Thema Hauser] gerne behauptet wird, der Lord hätte sein Geld aus Karlsruhe erhalten, als Judaslohn für seine Spitzeltätigkeit! Offenbar ist er aber mit eigenen Mitteln für Hauser aufgekommen! Wieso? 
Hauser stand zu der Zeit im Brennpunkt des öffentlichen Interesses, und gerade die „hochgeborenen“ bzw. „erlauchten“ und „wohlgeborenen“ Kreise bemühten sich um seine Nähe, galt er doch als einer der ihren – aufgrund der geschickt ausgestreuten Gerüchte mittels anonym verfasster Briefe und einem schon damals nicht zu unterschätzenden Medienecho! Selbst der König von Bayern wollte ihn sehen und stellte ihn unter seinen Schutz! Hauser war ein Promi! 
Bekräftigt wird die Finanz-Hypothese indirekt mit dem Umstand, dass Stanhope vor der Ermordung Hausers ankündigte, nun erstmals (!) mit seiner Gattin zu ihm nach Ansbach zu reisen! Man kann sich durchaus vorstellen, dass diese dabei die Funktion der pekuniären „Aufpasserin“ übernehmen sollte! Stanhopes Familie wären die Aufwendungen für Hauser völlig egal gewesen, wenn das Geld aus „externen“, also badischen Quellen gekommen wäre; tat es aber offenbar nicht! 
Wir wissen, dass Stanhope in Karlsruhe war; er hat auch mit Hausers vermeintlicher Mutter, Stéphanie, über ihn gesprochen, Feuerbachs Schrift übermittelt und ein Treffen vorgeschlagen! Dass daraus nichts wurde, hing nicht mit Stanhope zusammen, sondern mit dem mangelnden Schneid (Interesse?) Stéphanies! 
Er erfuhr auch, dass deren Kind, also vermeintlich Hauser, eine Zangengeburt war und als Folge davon Kopfverletzungen aufwies, die später auch am Leichnam zu sehen waren. Stanhope nannte in einem Brief mehrere Augenzeuginnen namentlich! Dass dieser Aspekt für Hauserianer keine Rolle spielt, ist unverständlich; für den klardenkenden, wenn auch sicheren und exzentrischen Stanhope war aber nun klar, dass Hauser nicht aus Baden stammen konnte! 
[=Dass die Ärzte, welche die Zangengeburt verbrochen hatten, in ihren öffentlichen Mitteilungen über die Gesundheit des Thronfolgers anfänglich nur Gutes zu berichten wussten, ist nachvollziehbar. Sein „plötzlicher“ Tod durch den begangenen Ärztepfusch aber auch!] 
Die Sache wird noch komplizierter! Die angebliche „Vertauscherin“ Hausers, die Gräfin Hochberg, war zur Zeit der „Vertauschung“ NICHT im Schloss zu Karlsruhe! Ich hatte in einem vorhergehenden Beitrag schon darauf hingewiesen, dass Karl, Hausers vermeintlicher Vater, die Gräfin vom Hofe verbannt hatte! Offenbar für länger, als ich angenommen habe! 
Ergo: Die Arbeitshypothese Baden geht baden! Natürlich nicht für Baden selbst! Das Amalgam von immer neuen Briefen zu Kaspars adliger Geburt und unablässig dazu erscheinenden Presseberichten in den deutschen Staaten – und darüber hinaus! – ließen das Gerücht selbst in Baden gedeihen! So schrieb etwa Professor Pierson in der „Nationalzeitung“ Nr. 133, 1875: 
„In allen Teezirkeln und in allen Schenken Badens diskutierte man dies Thema. Die badische Polizei war so taktlos, den Leuten das Reden über Kaspar Hauser zu verbieten; natürlich tat man es nun erst recht. Es ist in den Jahren 1828 und 1829 im Lande Baden wohl von keinem Gegenstand so viel gesprochen worden als von Kaspar Hauser“. 
Man kann jetzt nachvollziehen, wieso Hauser zu Badens Staatsfeind Nummer eins mutierte, was tödlich für ihn enden sollte! Pies beschreibt Baden als „antipapistisch“, also gegen Papst, Rom und Katholizismus eingestellt, und zitiert den Autor Otto Mittelstädt, der schrieb, „dass man am Münchner Hof auf das Aussterben der älteren Zähringer Linie und den Heimfall der badischen Pfalz sich lange Zeit Hoffnungen gemacht“. 
Nur Hoffnungen gemacht? Nicht nachgeholfen? Im Gespann mit Wien, mit dem man handelseinig wurde in einer gemeinsamen Verschwörung gegen Baden, zu Papier gebracht in Form der Rieder Vereinbarung?! Da taucht, ausgerechnet im Baden feindlich gesonnenen Bayern, der Hauser auf, aus dem dunkle Wirkkräfte den badischen Erbprinzen machen wollten, um Karlsruhe an die Kandare zu nehmen! Wer will da an einen Zufall glauben? 
Hauser war – unwissend – Bestandteil dieser „PsyOp“ und musste deren Scheitern mit seinem Leben bezahlen! Um die Sache noch mehr zu verwirren, tauchen in der Geschichte um Hauser reihenweise Geister, Phantome und Erscheinungen auf, so etwa beim Tod des Erbprinzen – und Jahre später – seines Bruders Alexander: 
„Vor dem Tode eines jeden der beiden Prinzen erschien die weiße Frau, beugte sich trauernd über die Wiege, und die erschreckten Kammerfrauen ließen sie gewähren“. 
Auch der „Thronräuber“ der Hochberg-Linie wurde offenbar nicht verschont: 
„Beim Regierungsantritt Leopolds ging abermals ein sonderbares […] Gerücht in Karlsruhe: der Geist eines ermordeten Prinzen soll ihm erschienen sein, als er die Gewölbe des Schlosses durchlief“. 
Hauser begegnete nach seinem Tod nicht nur Leopold und Ludwig II. (von Baden!), sondern auch seinem Schwarm Caroline Kannewurff! Er war post mortem also noch ziemlich umtriebig! 
Resümee 
Die Hauser-Forschung sollte sich in zwei Richtungen bewegen: 
👑 Auswertung der Rieder Vereinbarung und aller mit ihr verbundenen Schriftstücke! War Hauser unfreiwilliges Werkzeug in der österreichisch-bayerischen Verschwörung gegen Baden? Womöglich erfährt man sogar hier, wer Hauser wirklich war! 
👑 Suche nach den zahllosen, anonym verschickten Briefen, in denen über die angebliche Verbindung von Hauser zu Baden die Rede ist! Vergleich der Schrift (eine oder mehrere Personen?), Analyse des Papiers (Wasserzeichen, Beschaffenheit usw.) und der Tinte: Stammt alles aus gleicher Quelle, und wer verwendete das Material sonst noch?ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

Vorlesen statt Lesen? So geht’s im Browser:

Viele Browser können Webseiten automatisch
vorlesen – ideal für Lesemuffel oder Augenhuscher:

  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
  • Chrome: Über den integrierten Lesemodus die Vorlesefunktion aktivieren oder die entsprechende Funktion in der Symbolleiste verwenden.
  • Firefox: Leseansicht aktivieren (F9) ☞ Lautsprecher-Symbol anklicken.
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  • Mobilgeräte: In den Bedienungshilfen (iOS/Android) die entsprechende Vorlesefunktion aktivieren.

Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

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