🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

📰 Leitartikel: Merowinger Caspar Hauser?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

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15/10/26

🏆📖
Buch des Jahres 2024
▬
Die bizarre "Reise"
der Lynda Cramer:
Ist das "Jenseits" ein Planet?

Das Buch Five Years in Heaven von Lynda Cramer gehört zu den ungewöhnlichsten, die ich bisher gelesen habe. Aus diesem Grund handelt es sich hier auch um eine „Fortsetzungsrezension“ – also in Einzelschritten –, da zu erwarten ist, dass diese etwas üppiger bzw. umfangreicher ausfallen wird. Vor allem, weil mir bei fast jeder Seite etwas auffällt, ich Parallelen zu anderen Phänomenen erkenne usw. 
Die Geschichte ist deswegen interessant, weil die „Jenseitsreise“ der Autorin nicht zufällig erfolgte, sondern von „jemandem“ initiiert worden war – wie sich noch zeigen wird. Cramer sollte also scheinbar kommen, sehen, interagieren, zuhören, sich das Erlebte merken und nach der „Reise“ protokollieren. Was mir auffiel, waren die Parallelen zu den Erlebnissen der Abductee Betty Andreasson-Luca, über die der amerikanische Ufologe und Autor Raymond Fowler berichtet hat. 
Auch bei ihr war man sichtbar bemüht, sie überall in der Alienwelt herumzuführen, ihr alles zu zeigen, damit sie danach Auskunft geben konnte. Wer eine Fleißaufgabe bewältigen möchte – daraus könnte ein Buch werden – sollte die Schilderungen der beiden Frauen vergleichen. Da haben wir auf der einen Seite den ufologischen „außerirdischen Planeten“ und auf der anderen den – nicht wirklich – „himmlischen“ Report über das sogenannte „Jenseits“. 
Die Autorin 
Lynda Cramer ist gebürtige Australierin aus Brisbane, die in die USA heiratete, genauer gesagt nach North Carolina. Sie hat eine Tochter. Ihren Anmerkungen entnehme ich, dass sie dort bei der Polizei tätig war. In den USA heuerte sie erneut bei der Polizei an; bis 2012 war sie als Administration Officer beschäftigt. Ihren [PhD] erlangte sie nach ihrem Erlebnis im Jahr 2001. 
Die Unbekannte 
Cramer hatte eine ganze Reihe paranormaler Erlebnisse in ihrem Leben, in die oftmals eine geisterhafte, hellstrahlende Frauengestalt involviert war. Diese hatte sie u. a. von einer Lungenentzündung geheilt – so konnte sie, einen Tag nach der Einlieferung, das Krankenhaus wieder verlassen. 
Bei anderen Gelegenheiten vernahm sie ihre Stimme, die sie vor drohenden Gefahren warnte. Etwa, als Cramer in einem Flugzeug saß und die „Botschaft“ erhielt, sich sofort anzuschnallen. Kurz darauf sackte die Maschine um 1000 Fuß ab. 
Die „Frau“ – wenn es wirklich eine ist bzw. war und kein Avatar – trägt ein schlichtes braunes Kleid, das Cramer mit einem „Kartoffelsack“ verglich, O-Ton. Gehalten wurde dieser „Kartoffelsack“ von einer um die Hüfte geschnürten Kordel. 
Die Entität, die mich stark an eine klassische Marienerscheinung erinnert, wirkt in ihrer optischen Manifestation, als befände sie sich latent unter Wasser – ihr „Körper“ bewegt sich wellenförmig, „waberte“. 
Eines Tages erschien sie wieder – diesmal sinnigerweise in einem Pool, auf der Wasseroberfläche. Sie fragte Cramer, ob diese „bereit“ sei. Die Angesprochene wusste nicht, worum es ging, fragte nach. Die Gestalt sagte nur: „Wir denken, du bist bereit“, und verschwand. 
Diskussion 
Aufschlussreich ist, dass Cramer vor ihrer „Reise“ einer großen weißen Eule begegnet war, die sie für sich als „Spirit Guide“ deutete. Solche „Eulen“ kennen die Leser dieses Blogs als Ufowls; sie treten aber nicht nur bei UFO-Begegnungen auf – wie dieser Fall recht gut belegt. 
Ich selbst denke, dass Cramer und die „Kartoffelsackfrau“ identisch sind. Das wird dann im Verlauf der Rezension erklärlich – Spoiler-Alarm –, wenn darauf hingewiesen wird, dass eine „Seele“ {wir wissen nicht, wie sich die körperlosen Entitäten selbst nennen} zig Inkarnationen gleichzeitig durchführen kann – kreuz & quer durch die Zeit! 
Bereit‽ 
Das angekündigte Ereignis stellte sich am 06.05.2001 ein. Cramer erwachte in der Nacht. Es ging ihr schlecht – Atemnot. Sie ging zur Toilette und fiel dort um. Ihr Mann hörte den Aufschlag, lief zu ihr. Er stellte keinen Puls fest, sie war blau angelaufen, atmete nicht. Er versuchte es mit Reanimation, rief Sanitäter. 
Aus dem Krankenhausbericht {Umfang: 168 Seiten} geht u. a. hervor, dass man sie leblos aufgefunden hatte – keine Atmung, kein Herzschlag. Die Reanimation dauerte 14 Minuten, in denen sie klinisch tot war. Im Krankenhaus fiel sie ins Koma. 
TNE 
Cramer kam, nachdem sie durch einen „Nebel“ geglitten war – der uns an die keltische Anderswelt denken lässt –, unter der Wohnzimmerdecke wieder zu vollem Bewusstsein. 
Die „Entkörperlichung“ hatte auch zu einer „Entpersonalisierung“ geführt. Sie empfand keine Beziehung mehr zu ihrem früheren Ich – sie ist ein anderes Wesen, mit eigener Persönlichkeit, das nur die Rolle der auf dem Badezimmerboden liegenden Frau angenommen hatte. 
Sie konnte die Emotionen und Gedanken der anwesenden Polizisten, Sanitäter und Ärzte wahrnehmen. Sie spürte keine Schwerkraft, keinen Körper. Ihre Füße sah sie nicht mehr – sie waren scheinbar kein Bestandteil ihres „neuen“ Körpers. Eine vor Monaten abgebaute Verschalung bzw. Abdeckung an der Decke war wieder da. Unternahm sie eine unbewusste Zeitreise? 
Sie hatte einen 360°-Panoramablick auf die Dinge, konnte aber nicht durch Wände sehen. Ihren Körper im Badezimmer nahm sie nicht wahr. Sie bewegte sich mittels „Gedankenkraft“. Es war ihr möglich, Informationen aus der Umwelt aufzunehmen, zu denken, sich zu erinnern. 
Nachdem alle Personen das Haus verlassen hatten und das Licht ausgeschaltet worden war, setzte Nachthelle / Dämmerlicht ein – wie wir es von Berichten über Entitäten / Ufonauten kennen, die bei völliger Nachtschwärze auftauchen und dennoch genau zu erkennen sind. 
Es kann aber auch sein, dass Cramer selbst leuchtete. Nach einiger Zeit öffnete sich die Tür, und Lichtkugeln / Uforbs flogen ins Haus. Sie waren blau, mit intensiv-weißem Kern. Sie schienen sie wahrzunehmen, umkreisten sie eine Weile, zogen dann wieder davon. Mit drei von ihnen würde es ein „Wiedersehen“ geben – wenn auch unter völlig anderen Umständen! Nebel setzte ein – Ortswechsel! 
Diskussion 
Aufschlussreich ist der Hinweis auf die „Entfremdung“ zwischen Cramers Bewusstsein unter der Zimmerdecke und dem körperlichen Ich. Sie fand keinerlei Bezug zu ihrer früheren Existenz – die Bindung war völlig unterbrochen. Darauf wies sie im Buch mehrfach hin. 
Wenn das stimmt, sterben wir vielleicht wirklich mit dem Tod – denn unsere „Seele“ ist eine völlig andere Entität, mit eigenem Bewusstsein, eigenem Charakter, die nichts mit der körperlichen Person zu tun hat. Die Frage ist, ob die „Seele“ eigentlich nur „mitfährt“ {Walk-Ins‽}, um fremde Erfahrungen zu machen, und nicht die treibende Kraft des Körpers ist? Da gäbe es den physischen Menschen – und die „Seele“, die nichts mit dem Menschen zu tun hat, in dem sie steckt. Ein artfremder Parasit? 
Im „Jenseits“ 
Der kurioseste Part im Buch bezieht sich auf das „Jenseits“ bzw. den Ort, an dem sie sich befand. Auf mich wirkte die von Cramer umschriebene Umgebung dort sehr „planetar“: Es gab Pflanzen, Gebäude {„Wolkenkratzer“ & kleinere Bauten}, Gebirge, Urwald, Wüsten, Wasser in Seen, Flüssen und Meeren – wobei das Wasser dort regenbogenfarbig schimmerte bzw. das Licht reflektierte. 
Es herrschten offenbar Naturgesetze wie Schwerkraft. Das Wasser floss vor sich hin, verdunstete und wurde zu den Wolken am Himmel, die zu sehen waren. Cramer lief auf einer Blumenwiese – die Füße waren wieder Bestandteil ihres Körpers. 
Die Pflanzen wichen ihr aus, bis sie gelernt hatte, durch sie hindurch ihre Schritte zu lenken. Auf dieser Wiese liefen allerhand „Personen“ aka „Seelen“ herum, die ihre Form, Kleidung und Frisur verändern konnten – einige verwandelten sich in Tiere. 
Die „Personen“ auf der Wiese trugen oft historische Kleidung, einige futuristische, kaum zu beschreibende Klamotten. Eine Frau mit mittelalterlicher Gewandung fand dabei ihr ganz besonderes Interesse. Sie ging ihr nach, wurde zu ihr, hatte Einblick in alle ihre Vor-Leben – und fand sich anschließend im eigenen „Körper“ wieder! 
Sie erwähnte kurz ihre früheren Existenzen, an die sie sich genau erinnern konnte, ließ sich aber nicht weiter darüber aus. Sie hatte auch Einblick in ihre noch bevorstehenden Inkarnationen! Cramer nannte keine Zahlen, aber große Volksmengen, die in die Millionen oder gar Milliarden gehen, werden sich dort nicht befunden haben. 
Wo sind die rund 100 Milliarden toter Menschen, die sich seit den Anfängen des Homo sapiens angesammelt haben? Gibt man die Frage „Wie viele Menschen haben bereits auf der Erde gelebt?“ bei Google ein, erhält man einen Wert von 90 bis 110 Milliarden. Wo sind die? Auf der Erde haben wir etwa 8 Milliarden noch lebende Personen. Aber im Jenseits sollten es ein paar Milliarden mehr sein... 
In ihrer „neuen“ {alten?} Form sah Cramer auch hier alles aus einer 360-Grad-Perspektive. Viele Farben, die sie wahrnahm, kannte sie von der Erde nicht. Alles Belebte schien Bewusstsein zu haben. Die Personen auf der Blumenwiese waren miteinander vernetzt – wie ein Kollektiv. 
Privatheit, Intimität, eigene Gedanken gab es nicht. Jeder wusste vom anderen alles. Zumindest auf dieser Ebene. Unklar ist, ob die beobachteten „Tiere“ dort wirklich Tiere waren, da vermeintliche „Menschen“ entsprechende Formen annahmen. Das war scheinbar der einzige Spaß dort: Formwechsel. Selbst „Dinosaurier“ liefen herum. 
Ob es ein Leben nach dem Tod für Tiere gibt, bleibt also unklar. Die Pflanzen blieben Pflanzen, interagierten nicht, schienen aber eine gewisse Form von Intelligenz zu besitzen. Zu hören war eine Musik, die Cramer an „Stammesgesänge“ erinnerte. Das Gebirge war extrem hoch – im Vergleich dazu sei der Mount Everest ein kleiner Hügel. 
Man „geht“ durch die Landschaft oder „wünscht“ sich an einen bestimmten Ort. Sowohl das Gebirge als auch die Bauwerke blieben „formfest“, veränderten sich nicht – sie „verhielten“ sich also wie auf der Erde. Der Himmel war hell-weiß, Nacht gab es nicht. Keine sichtbare Sonne. 
Cramer schlief nie, brauchte keine Nahrung, keine Pausen. Sie warf keinen Schatten – nichts warf Schatten. Die Gebäude waren riesig – Zyklopenbauten. In ihrem Inneren sahen sie noch größer aus als von außen. Den gleichen Effekt kennen wir auch von UFO-Begegnungen. Wirkt hier dieselbe Technik? In ihnen und im „Freien“ gab es weder Dreck, Staub noch sonstigen Unrat. 
In dem Bereich, in dem sich Cramer befand, durfte jedes Gebäude betreten werden – es gab keine Absperrungen oder verschlossenen Türen. Sie beschrieb diese Welt als „Comfort Zone“. Sie hatte, wie erwähnt, keine körperlichen Bedürfnisse, blinzelte nicht, Beschwerden ihrer physischen Zeit – etwa ihre Kurzsichtigkeit – waren Vergangenheit. Sie konnte alles, unabhängig von der Entfernung, sehen. 
Die Verständigung mit den anderen Entitäten verlief ausschließlich telepathisch. Sie bemerkte die unsichtbare Präsenz der „Kartoffelsackfrau“, wurde eingenebelt – ein weiterer Ortswechsel stand an! 
Diskussion 
Da sich die „Kartoffelsackfrau“ nicht zeigte und kein direkter Bestandteil der Erfahrung zu sein schien, frage ich mich, ob diese zum „himmlischen Reigen“, zum „Jenseitsplaneten“, dazugehörte – oder nicht‽ Stammte sie womöglich aus einer völlig anderen Welt und führte Cramer bewusst dorthin? 
Etwa in der Hoffnung, dass sie erkennt, nicht im echten „Jenseits“ zu sein? Ich weiß nicht, wie wir uns das „Jenseits“ vorstellen sollen. Ich hatte viel mehr erwartet als einen schnöden, erdähnlichen Planeten mit Naturgesetzen – völlig frei von religiösen oder spirituellen Bezügen –, auf dem die Existenz sich darin erschöpft, über eine Blumenwiese zu laufen und seine Gestalt zu verändern. Und das für eine ganze Ewigkeit? Wo geht es hier bitte noch mal zur Hölle? 
Wer die Bücher von Dieter Hassler gelesen hat, kennt ähnliche Berichte über „Jenseitsreisen“ zu planetar anmutenden Zielen. Wobei sowohl das gewaltige Gebirge als auch die zyklopische Stadt immer wieder beschrieben werden. 
Leider ist es so, dass viele Personen, die sich mit dem Thema beschäftigen, eine „innere Agenda“ haben. Man versucht, Gott und das Jenseits zu „beweisen“, wenn man einer der Weltreligionen angehört. Neigt man zur Esoterik, spielen Karma und Reinkarnation mit hinein. Bei dem Eifer fällt einem natürlich nicht auf, dass das „Jenseits“ nicht viel mehr ist als ein Planet. Noch nicht einmal ein sehr exotischer – einer, der sich eher erdähnlich zeigt. 
Der von Cramer beschriebene Niederschlagsmangel könnte sich an der Stelle durch das gewaltige Gebirge erklären, welches die „Blumenwiese“ {wieso möchte ich da immer wieder Hundewiese schreiben?} regenfrei hält. Die 24/7-Helligkeit bedingt sich durch den Stand der Sonne {Sonnen?} oder die Bahn des Planeten? „Weiße Nächte“ wie in St. Petersburg, nur um einiges länger? 
Ganz zu schweigen davon, dass eine fortgeschrittene Intelligenz ihren Planeten nach eigenen Wünschen „nachbessern“ könnte. Was ich erkenne, ist ein Planet, der von Entitäten bewohnt wird, die sich ihres physischen Leibes entledigt haben. Das einzig Merkwürdige auf ihm sind die „Gestaltwandler“ – aber die kennen wir auf der Erde auch: in zeitgenössischen Berichten über „Monster“ und Skinwalker oder in historischen Anekdoten der Mythologie! 
DIE GROSSEN 3 
Der nächste „Stopp“, den Cramer in der Anderswelt hatte, erinnerte sie an eine überdimensionierte Kathedrale. Alle Bauten auf dieser „Welt“ waren gigantisch im Vergleich zu den körperlichen Verhältnissen der dort agierenden „Seelen“. Als seien sie von Riesen, für Riesen gebaut worden. Es fanden sich nirgendwo religiöse Symbole, auch die uns vertrauten Gestalten der Weltreligionen wurden weder erwähnt noch gesehen. 
Es gab keine Andachten, keine Gebete, keine Gebote oder Verbote. Auf der Blumenwiese herumirren war die Devise. Cramer begegnete dort drei [Trinität?] bizarren Gestalten, deren „Köpfe“ so aussahen wie die Uforbs, die sie unter ihrer Zimmerdecke besucht hatten – nur eben größer. Von diesen ging Energie aus, die herabströmte wie ein Wasserfall und eine Silhouette bildete. 
Die mittlere Gestalt mag bei 12 Fuß Größe gelegen haben, die beiden anderen bei 10 Fuß. Einen telepathischen Austausch, wie mit den Entitäten auf der Blumenwiese, gab es nicht. Die Drei hielten sich bedeckt, sagten nicht, wer sie waren. 
Bei deren Anblick geriet sie in einen Schockzustand – wurde aber daraufhin mit „Glücksgefühlen“ narkotisiert. Offenbar manipulieren diese Entitäten unsere „Seelen“, wie die Greys unsere Körper! Stammen diese Manipulatoren aus derselben Quelle? 
Greys sah Cramer nicht – aus Entführungsberichten wissen wir aber, dass sich diese in Lichtkugeln und wieder zurück verwandeln können. Interessant ist übrigens, dass ich bei Stan Gordon von einem Fall gelesen habe, in dem ähnliche Entitäten auftauchten. Ich zitiere mich selber aus einem Artikel: 
„Im August 2017 war ein Polizeibeamter auf Streifenfahrt im südwestlichen Pennsylvania. Vor ihm, auf der Straße liegend, entdeckte er eine weiße Lichtkugel. Er fuhr verlangsamt auf die Erscheinung zu, als diese plötzlich aufstieg und unter sich etwas wie einen bizarren 'Körper' offenbarte. Der Beamte beschrieb die Form als 'skelettiert', wobei kein Gerippe zu sehen war. Die Kugel schien den Platz des Kopfes einzunehmen und erleuchtete den 'Körper' unter sich, gab ihm Form. Die Größe lag bei etwa 6 Fuß.“ 
Sieht man sich die Skizze des Zeugen im Buch an, sind an sich nur „ausgemergelte“ Schultern, Arme und ansatzweise die Hüfte zu erkennen. Der Brustkorb entstand durch das „formende“ Licht. Die Farbe der Entität lag in einem matten Graublau. Die Kugel entzog sich nach rund zehn Sekunden mit hoher Geschwindigkeit – wobei der „Körper“ mitgezogen wurde! 
Doch zurück zu Cramer: 
Vor den Entitäten stand eine Box. Cramer wurde telepathisch gefragt, ob sie „bereit sei“. Die Box öffnete sich, ohne ihre Antwort abzuwarten – und luftblasenähnliche Kugeln kamen hervor. In diesen befand sich ein Feld, auf dem in Form eines Films ihr Leben aufgezeichnet war, jedoch nur eine Episode pro Kugel. Offenbar war das Thema der Aufführung „Sünde“, also als negativ bewertetes Verhalten in ihrem Vorleben. 
Mit fünf Jahren hatte sie beim Spielen eine Katze am Schwanz gezogen; mit acht ein Fenster eingeworfen; mit sechzehn einer Mitschülerin eine Ohrfeige verpasst, die zuvor ihr gegenüber ihren Freund beleidigt hatte; mit fünfundzwanzig eine Ameise zertreten. An weiteren, vielleicht interessanteren „Verfehlungen“ lässt sie uns leider nicht teilhaben. 
Das Strafgericht sah so aus, dass sie in die Position jener geriet, denen sie geschadet hatte. Sie „wurde“ also zur Katze, zur Mitschülerin, zur Ameise usw. – und erlebte die Ereignisse von deren Warte aus. Das Lamentieren über die „Sünden“ soll sich ewig hingezogen haben. Wenn das der kleinliche Himmel ist – {wie soll man ein Leben lang vermeiden, auf ein Insekt zu treten?} – möchte ich nicht wissen, wie bürokratisch es erst in der Hölle zugeht! 
Auch hier wies Cramer auf ihre „Entpersonalisierung“ hin: Die Lebensabschnitte wirkten auf sie wie die einer anderen Person. In ihrem „Zustand“ war sie nicht Cramer – war es nie gewesen. Ihre Persönlichkeit steckte in Cramer, ohne sich mit ihr zu vermischen oder gar Eins zu werden. Sind unsere Körper also die „Erlebnis-Fahrzeuge“ dieser Entitäten? Wir sterben – und sie fliegen auf und davon? Sie fand sich abermals im Nebel wieder. Ortswechsel! 
Diskussion 
Dass Uforbs {ORBs} intelligente Entitäten sind, die uns hier heimsuchen, ist mir schon lange zur Überzeugung geworden. Deren Verhalten lässt keinen anderen Schluss zu. Offenbar begegnen wir ihnen auch in der „Anderswelt“. Wenn WIR ihnen begegnen – und nicht die Seelen, die in uns stecken. Unklar ist, was sie genau sind, die Uforbs? Womöglich das körperlose Bewusstsein jener „Riesen“, welche die zyklopischen Bauwerke auf dem Jenseitsplaneten erschaffen haben? 
IM WEISSEN NICHTS 
Die letzte „Haltestelle“ Cramers im „Jenseits“ war ein weißes „Nichts“. Aus diesem schälte sich eine weibliche Gestalt heraus, die angab, eine Vorfahrin namens Corinna gewesen zu sein, die um 1820 herum gelebt haben will. Der freie telepathische Austausch wie auf der Blumenwiese fand auch hier nicht statt. 
Offenbar gibt es ein „Zwei-Klassen-System“: Entitäten, die herumlaufen wie ein offenes Buch – und jene, die etwas zu verbergen, zu verheimlichen haben. Himmlisch ist anders! Bevorzugtes „Gesprächsthema“ war Reinkarnation. 
„Corinna“ gab an, dass eine körperlose Entität {„Seele“} in zig Körpern gleichzeitig existieren kann – quer durch Raum und Zeit. Es sei sogar möglich, sich selbst zu begegnen. Die gelernten Inhalte seien eben die notwendigen Lektionen, die man sich anzueignen habe. Allerdings wurde nicht erklärt, wieso körperloses Bewusstsein physische Erfahrungen machen muss. Ist es für den Fisch notwendig zu wissen, wie es ist, Fahrrad zu fahren? Oder Fallschirm zu springen? 
Dieses weiße Nichts sei übrigens jenes Areal, in dem die Toten ohne Wiederkehr bzw. ihre „Seelen“ aufschlagen. Dort war auch ein Tunnel – einem Strudel oder schwarzen Loch nicht unähnlich –, von dem sich Cramer angezogen fühlte. Unklar ist, ob die frisch eingelieferten Toten gleich wieder zur Erde, oder sonst wohin, geschickt würden. Reinkarnation findet nicht nur auf der Erde statt! 
Cramer wurde von „Corinna“ angekündigt, dass sie noch eine Tochter bekommen würde, die wichtig für SIE, also die „Jenseitigen“, sei. Daneben teilte man ihr auch das 9/11-Attentat mit – mehrere Monate zuvor. Man war dort schon bestens informiert, sah aber offenbar keinen Handlungsbedarf. Himmlisch ist anders! Über die Ereignisse, also 9/11, würde viel gelogen werden – und dessen wahre Drahtzieher blieben unerkannt. Aufschlussreich! 
Vom Tunnel ging Dunst bzw. ein feiner Nebel aus – der Nebel der keltischen Anderswelt? Er war lautlos, geruchlos, rotierte in verschiedenen Schichten – im bzw. gegen den Uhrzeigersinn. Wohin er führte, war nicht zu erfahren. An seinem Ende schien helles Licht zu leuchten. 
{Das erinnert mich übrigens an ein Buch, welches ich vor Jahren gelesen habe. Der Autor verglich den schwarzen Tunnel bei Todesnaherlebnissen mit einem schwarzen Loch und konnte auch diverse andere Effekte mit bekannten kosmischen Parametern erklären. Leider finde ich weder das Buch, noch fällt mir der Name des Autors ein. Wer es weiß, möchte bitte einen Kommentar hinterlassen oder mich per Mail – retroanomalien@gmx.de – kontaktieren!} 
Die Begegnung endete wieder im Nebel. Diesmal erwachte Cramer im Krankenhaus. Für sie waren gefühlt fünf Jahre vergangen – im Krankenhaus war sie zwei Wochen im Koma gewesen! 
Diskussion 
Solche „Zeiteffekte“ finden sich immer wieder bei Personen, die klinisch tot waren. Die Zeit „drüben“ wurde oft mit Wochen, Monaten oder Jahren angegeben – während auf der Erde nur Minuten verstrichen. Cramers Buch war interessant, auch wenn ich ihre Einstellung, im Jenseits gewesen zu sein, nicht teile. Ihre Angaben entsprechen vielen anderen – ich verweise auf Dieter Hassler und seine Forschungen! 
Der Ort, an dem sie sich befand – ich habe schon darauf hingewiesen –, war zweifellos ein Planet. Allein die Existenz von Naturgesetzen lässt schon darauf schließen, dass er sich irgendwo im Universum tummelt. Die Architektur legt nahe, dass dort Riesen gehaust und gebaut haben müssen. 
Das Universum ist 14 Milliarden Jahre alt. Gut möglich, dass ein Riesengeschlecht eine Zivilisation aufbaute, welche sich nicht selbst zerstört hat – oder von anderen zerstört wurde. Im Laufe von Äonen hat man sich ggf. von der physischen Hülle getrennt. 
Ich denke, die drei großen „Kugelkopfaliens“ waren Vertreter dieser Spezies. Unklar ist, was sie mit den Seelen bzw. dem körperlosen Bewusstsein zu schaffen haben. Nicht geklärt ist auch, was „Seelen“ eigentlich sind. Sind sie Teil dieser Kultur – und schlüpfen in menschliche Körper, um „außerirdische“ Erfahrungen zu machen? Oder besteht eine Wechselwirkung zwischen Mensch und Seele – sind beide eine Entität? 
Wie auch immer! Das Buch ist superspannend und aufschlußreich und wird folglich zum Buch des Jahres 2023 gekürt!ʬ

14/10/26

👽✝️🙏
Chris Bledsoe &
die Marienentität

Zum Fall des amerikanischen Abductee Chris Bledsoe habe ich bereits vor einigen Jahren einen Artikel verfasst, siehe unten. Später reichte der Zeuge ein Buch nach, mit dem Titel UFO OF GOD! 
Es war auf jeden Fall vernünftig, zuerst das Buch von Lynda Cramer zu ihrer „Jenseitsreise“ zu lesen und mich dann erst Bledsoe zu widmen. So manche Gemeinsamkeit wäre mir sonst nicht aufgefallen! 
Name Game 
Orts- und Personennamen spielen bei anomalistischen Phänomenen eine nicht unerhebliche Rolle. Im hier besprochenen Fall verhält es sich ganz ähnlich: 
Bledsoe und seine Familie leben in North Carolina, in bzw. bei einem Ort namens Fayetteville. Im Ortsnamen versteckt sich ein Hinweis auf Feen! Das erste gemeinsame UFO-Erlebnis hatten sie am Cape Fear River {Fear ~ Furcht!}, was zu dem Vorfall recht gut passt! 
Unweit der Feen-Stadt liegt der Militärstützpunkt Fort Bragg. Installationen dieses Namens gibt es in den USA mehrere, sie alle sind mit anomalistischen und ufologischen Manifestationen eng verbandelt! Die Mutter von Bledsoe hatte den Mädchennamen Carrie Faye, ebenfalls ein „Feen-Wink“ im Nachnamen! 
Carrie ist die Kurzform von Caroline oder Carol, die weiblichen Formen des deutschen und skandinavischen Namens Karl, abgeleitet vom altenglischen Wort ceorl oder vom germanischen Wort cheorl. Beide bedeuten „freier Mann“. Also haben wir es hier mit einer „freien Fee“ zu tun, Namenskunde ist interessant! 
Die freie Feenfrau lebte also mit ihrer Familie in und um die Feenstadt herum, und einer ihrer Söhne hatte am „Angstfluss“ eine ängstigende Erfahrung machen müssen! 
Parallelen zum Cramer-Erlebnis
Beide hatten Todesnaherlebnisse und außerkörperliche Erfahrungen gemacht. Sie begegneten riesigen, unnatürlich wirkenden Eulen [Ufowls], die es in der Natur nicht gibt. 
Bei Cramer spielte „Nebel“ bei Ortsversetzungen im „Jenseits“ eine entscheidende Rolle. Bledsoe beschreibt eine „vernebelte“ Entführung, bei der unklar ist, ob er physisch oder außerkörperlich „verschleppt“ wurde. 
Er fand sich in einer Wüstenlandschaft wieder, die ihn an Utah erinnerte. Cramer war auf ihrem „Jenseitsplaneten“ ebenfalls in einer Wüstenregion. Cramer & Bledsoe begegneten einer hellstrahlenden, weiblichen Gestalt, die aussah, wie man sich eine Marienerscheinung vorstellt. 
Sie bekamen beide den Hinweis auf eine 2026 anstehende „Veränderung“. Hierzu Bledsoe, der die Lichtgestalt im O-Ton zitiert: 
„When the red Star of Regulus aligns just before dawn in the gaze of the Sphinx, a new knowledge shall come into the World!“ 
„Wenn sich der rote Stern des Regulus kurz vor Tagesanbruch im Blick der Sphinx ausrichtet, wird ein neues Wissen in die Welt kommen!“ 
Bledsoe hat nachgerechnet und kommt dabei auf Ostern 2026! Cramer wurde ebenso neues Wissen für das Jahr angekündigt! Ist das vielleicht das höherdimensionale „Trostpflaster“ für die Zeit nach dem Dritten Weltkrieg? 
Cramer habe ich bereits mehrfach per Mail auf die Parallelen angesprochen, allerdings schien sie nicht daran interessiert. Wahrscheinlich verbindet sie mit dem ufologischen Narrativ etwas anderes. 
Begegnungen mit Uforbs / Kugellichtern gehörten zu ihren Erfahrungen. Cramer & Bledsoe bekamen apokalyptische Zukunftsvisionen übermittelt. 
Randnotizen 
Über dem Haus von Bledsoe waren Hubschraubergeräusche zu hören, so als befände sich die Maschine auf oder knapp über dem Dach! [Hellcopter]? 
Die Familie wurde im Haus von Schatten- und Kapuzengestalten heimgesucht. In einem Fall schienen sie aus einem einfliegenden Kugellicht zu kommen! 
Auf dem Grundstück der Familie fuhr ein blauer, geisterhafter, keine Spuren hinterlassender alter Truck, der im Nichts verschwand! Ein Geisterfahrer? 
MUFON hat rund 2000 UFO-Fälle, die einen „religiösen“ Hintergrund haben, in dem sich die Entitäten etwa als „Engel“ oder ähnliches ausgaben. 
Resümee 
Ich war überrascht, wie schnell Bledsoe sein Erlebnis religiös deutete, wobei die Erlebnisse nicht in dem Sinne „himmlisch“ waren. Ein Sohn floh aus dem Haus, um den nächtlichen „Besuchen“ zu entgehen. 
Bledsoe selbst hatte nach seinen Erlebnissen unter rheumatischer Arthritis zu leiden, die es ihm unmöglich machte, in seinem erlernten Bauberuf zu arbeiten, was für die Familie den sozialen Abstieg bedeutete. Nicht mal das Schulgeld für Essen konnte entrichtet werden! 
Ein „alter“ Bibelspruch lässt sich auch auf die Ufologie ummünzen: 
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.“ [Matthäus 7,16] 
In dem Sinne ist nicht „Prophet“ Bledsoe das Problem, es sind die bizarren Kreaturen, mit denen er zu tun hat, die falsches Zeugnis über sich und ihren Modus Operandi abgaben!ʬ 
=== 
Archivartikel: 
Cattle Cop CE4 & Fear am Fear-River 
Am Donnerstag, den 2. März 2006, verschwand der Polizeibeamte Sergio Pucheta (28 Jahre alt), Mitglied einer auf Rinderdiebstahl spezialisierten Spezialeinheit, plötzlich für 20 Stunden, während er mit seinem Motorrad auf Streife war. 
Gegen 21:20 Uhr hatte er noch Funkkontakt mit der Zentrale. Als 15 Minuten später ein Streifenwagen an seinem Standort eintraf, fand man lediglich sein Motorrad, einige Habseligkeiten und seine Dienstwaffe (die dreimal zerbrochen war) vor. 
Sofort wurde eine groß angelegte, aber erfolglose, Suche durch seine Kollegen eingeleitet. Die Entführung begann, als Pucheta auf Streife ein rotes Licht sah. Er nahm an, es handle sich um einen Autoscheinwerfer, und stieg vom Motorrad ab, um nachzusehen. 
Das Licht verschwand jedoch, und er vernahm plötzlich Lärm, woraufhin er von einem massiven, „hypnotisierenden“ Licht angestrahlt wurde. Er konnte sich – bis auf die Hände – nicht mehr bewegen. Das Licht stieg auf und verursachte bei ihm Augen- und Kopfschmerzen. 
Offenbar löste dies jedoch auch seinen „Bann“, und er konnte zu Fuß fliehen. Während er über ein Feld rannte, spürte er, dass er von zwei Gestalten verfolgt wurde. 
Darüber geriet er so sehr in Panik, dass sich vor seinen „inneren Augen“ in Sekundenschnelle ein „Lebensfilm“ abspielte – ein Phänomen, das man aus existenziellen Ausnahmesituationen beim Menschen kennt. 
Seine Flucht war nicht erfolgreich, denn schon nach kurzer Zeit wurde er von zwei „schwebenden“ Figuren erwischt. Sie waren „teiltransparent“, klein und hatten intensiv rote Augen. Seine weitere Beschreibung ist etwas unklar: 
Er gab an, dass die Wesen seinen „Geist prüfen“ wollten, was er als „Lebensprüfungen“ bezeichnete. Er berichtete dann, dass er sich auf einem Feld befand und in etwa 10 Metern Entfernung eine große Gestalt sah, die an einem Maiskolben herumkaute (sic!). 
Er erschrak bei dem Anblick und erhielt von den Aliens den Hinweis, wahlweise nach vorne – also hin zum Wesen, das sich ihm näherte – oder nach hinten auszuweichen. 
Er überwand sich, schaltete sein „Denken“ ab und verlor seine Angst. Das kauende Wesen soll kein Tier gewesen sein – genauer wurde Pucheta bei der Beschreibung nicht. 
Ihm war auch nicht klar, wo er sich in dieser Zeit befand; lediglich, dass er „in der Luft“ war und von dort aus einige Bullenkälber gesehen hatte, die ihn jedoch scheinbar nicht bemerkt und nicht die Flucht ergriffen hätten. 
Des Weiteren gab er an, dass er und seine Kollegen in der letzten Zeit vielfach merkwürdige Lichter am Himmel beobachten konnten. Erst einen Tag später wurde er – 20 Kilometer entfernt – in fötaler Lage auf dem Boden liegend von einem Farmarbeiter gefunden. 
Pucheta zeigte während eines Interviews zuerst einen Film, den er Anfang Februar im fraglichen Gebiet seiner Entführung gedreht hatte. Darauf sei ein rundes Licht zu sehen, das sich scheinbar um seine Achse dreht. Das Video wurde auch vom argentinischen Minister Tierno geprüft, während nach dem Beamten gesucht wurde. 
Fear am Fear River 
Nachdem ich den Bericht oben aus Argentinien gelesen hatte, fiel mir die Parallele zu einem anderen Fall auf, der sich ein Jahr später, genauer am 8. Januar 2007, am Cape Fear River in North Carolina, USA, ereignet hatte. 
Beteiligt waren der Hauptzeuge Chris, sein Sohn und drei Freunde, die zur Jagd in die Wildnis aufgebrochen waren. Sie hatten sich im Revier aufgeteilt, und Chris sah als Erster drei orangefarbene „Sphären“, die sich vom Himmel auf Baumwipfelhöhe herabsenkten und dort vor sich hin schwebten. 
Er sah sich das Spektakel etwa 15 Minuten lang an und stieß dann zu seinen Kollegen vor. Dann erschien sein Sohn und berichtete panisch von einer Begegnung mit „merkwürdigen Wesen“. 
Noch bevor man über seinen Bericht Witze reißen konnte, tauchten sechs bis acht „Sterne“ am Himmel auf, und drei von ihnen sausten den Männern über den Kopf und schienen auf der gegenüberliegenden Flussseite zu landen. 
Die Jagdlust war den Männern nun ordentlich vergangen, und sie suchten in ihrem Truck das Weite. Allerdings kamen sie nicht weit. Als sie gerade einen Hügel überquerten, tauchte ein hell strahlendes, eiförmiges Objekt (das im mittleren Bereich Spitzen aufwies, die sich zu bewegen schienen) unweit vor ihnen auf, und sie hielten an. 
Kurz darauf zog das „Ding“ wieder davon, und die Reise konnte weitergehen. Nachdem die Freunde ausgeladen waren, erreichten Chris und sein Sohn ihr Zuhause. Rund vier Stunden später vernahmen sie lauten Lärm im Freien, und die Hunde schlugen an. 
Nachdem man versucht hatte, die Tiere zu beruhigen, machte sich einer der Hunde los und musste gesucht werden. Dabei begegnete Chris einer „seltsamen“ Figur. Das Wesen war etwa 120 cm groß und hatte eine glasartige Abdeckung/Schutz um sich („clear glass like covering around it“ – was auch immer damit gemeint ist!), trug eine Schutzbrille um die Augen und hatte im unteren Gesichtsbereich eine Maske. 
Der Körper schien zu glühen, und es verschwand, als der Sohn von Chris mit dem Hund auftauchte. Er gab später an, das bzw. die gleichen Wesen im Wald gesehen zu haben. Interessant sind die beschriebenen Gemeinsamkeiten: 
Kleine, transparente Gestalten mit roten Augen, Missing Time / Entführung. 
Noch mehr Fear am Fear River! 
Dass der Fear River in den USA seinem Namen alle Ehre macht, darauf hatte ich oben ja schon hingewiesen. Insider kennen auch „The Name Game“ – also die merkwürdige Verflechtung von Ortsnamen und paranormaler Aktivität. 
Nun ereignete sich am 22. April 2008 ein weiterer Zwischenfall an dem besagten Fluss, diesmal am Carolina Beach, New Hanover County und noch immer in North Carolina. 
Gegen 10:00 Uhr war ein Zeuge am Fluss unterwegs, als er plötzlich ein Geräusch hörte, das klang wie ein Schwein, das gerade geschlachtet werden sollte. Er sah nach und entdeckte eine kleine, schwarze Gestalt. Da er dachte, die „Person“ habe wohl irgendwie ein Problem, näherte er sich. 
Jedoch wurde ihm sehr bald klar, dass die „Person“ etwas seltsam daherkam: Das Ding war etwa 120 cm groß, hatte eine humanoide Körperform, braunschwarze, ledrig wirkende „Haut“, schmächtige Ärmchen und ein eingesunkenes Gesicht mit kleinen, braunen Augen. 
Da es sich offenbar gestört fühlte, verschwand es im Wasser, während der Zeuge panikartig das Weite suchte!ʬ [Albert Rosales: Humanoid Encounters 2000-2009: The Others amongst Us]

04/10/26

💥🌌🕴
Aaron Green über
die Anfänge des Seins

@ Greg Fortunato | Aus dem Amerikanischen übersetzt von GROK 
In einem bemerkenswerten Video-Interview mit Moderatorin Laurie Majka erzählt Aaron Green von seiner tiefgreifenden Nahtoderfahrung (NDE), die er bereits im Alter von sechs Jahren erlebte.  
Diese Erfahrung offenbarte ihm nicht nur das Leben nach dem Tod, sondern auch die Herkunft der Seele, die Planung seiner Inkarnation und die spirituelle Ordnung des Universums.  
Der 50-jährige Elektroingenieur, verheiratet und Vater von drei Kindern, schildert seine Erlebnisse mit einer Klarheit und Detailtiefe, die das Phänomen der Nahtoderfahrung in einem neuen Licht erscheinen lassen. 
Der Vorfall: Das Verlassen des Körpers 
Kurz vor seinem sechsten Geburtstag erlitt Aaron während eines Spiels im Garten einen Erstickungsanfall, der dazu führte, dass sein Bewusstsein seinen physischen Körper verließ. Er beschreibt den Moment als schockierend, aber auch erhellend:  
„Ich sah meinen Körper zu Boden fallen und wusste sofort: Ich bin so viel mehr als nur diese physische Hülle.“ 
In einem intensiven Lebensrückblick („Life Review“) erlebte Aaron nicht nur seine eigenen Gefühle, sondern spürte auch, wie seine Handlungen andere beeinflussten – von der Liebe seiner Mutter bis zur Frustration seines Vaters. Dieser Moment war kein Urteil, sondern ein tiefes Verständnis für die Vernetzung aller Beziehungen im Leben. 
Die Herkunft der Seele: Das „Meer aus Licht“ 
Aaron erinnert sich an seine Existenz vor der Geburt als kleine, leuchtende Kugel (Uforb) in einem unendlichen „Meer aus Licht“, umgeben von Tausenden anderer Seelen.  Diese Wesen existierten in einem Zustand der Unreife, aber voller Freude. 
Eine mächtige Entität, die er als Schöpfer oder Gott bezeichnet, erklärte ihm, dass Seelen auf die Erde und andere Planeten geschickt werden, um durch freien Willen Liebe, Mitgefühl und Integrität zu lernen. 
„Freier Wille ist das Fundament der gesamten Schöpfung“, so Aaron. „Ohne ihn wäre alles sinnlos.“ 
Jede Seele sei absolut einzigartig und trage auf eine Weise zum Ganzen bei, die kein anderes Wesen ersetzen könne. 
Die bewusste Planung des Lebens 
Ein faszinierender Teil seiner Erfahrung war die Auswahl seines Lebensplans. Zwischen den Inkarnationen konnte Aaron sein zukünftiges Leben gemeinsam mit Geistführern gestalten: 
Körperliche Merkmale und Intelligenz: 
Er entschied sich gegen extreme Attraktivität oder überragende Intelligenz, da dies negative Konsequenzen wie Arroganz oder Einsamkeit mit sich gebracht hätte. 
Karma und Ausgleich: 
Er stimmte zu, in diesem Leben bestimmte Herausforderungen zu meistern, um Handlungen aus früheren Leben auszugleichen, darunter körperliche Verletzungen. 
Vereinbarungen: 
Begegnungen mit Menschen und bestimmten Situationen waren oft vorher geplant, um spirituelle Lektionen zu ermöglichen. Aaron beschreibt diesen Prozess nicht als Strafe, sondern als notwendigen Lernpfad zur spirituellen Befreiung. 
Ebenen des Jenseits 
Aaron schildert eine Vielzahl von Bereichen, die Seelen zwischen den Leben besuchen: 
Dunkle Reiche: 
Orte voller Hass, Konflikt und Chaos, die temporär sind. Sobald eine Seele den Wunsch verspürt, zu helfen statt zu schaden, wird sie in höhere Ebenen geführt. 
Lichtstädte: 
Wunderschöne, lichtdurchflutete Städte, in denen Seelen in unvorstellbarem Glück existieren. 
Mittelalterliche Paradiesdörfer und transparente Städte aus Licht: 
Jede Ebene ist eine Station im Lernprozess, wobei keine Seele für immer verloren geht. Er widerlegt dabei das populäre Bild der Erde als „Gefängnisplanet“:  
„Es ist ein extrem effektives Gym. Du gehst freiwillig hinein, um in kurzer Zeit am meisten zu lernen. Schwierige Erfahrungen sind Gelegenheiten für Wachstum.“ 
Rückkehr und verborgene Erinnerung 
Nach der Beantwortung seiner Fragen wurde Aaron zurück in seinen Körper geschickt. Sechs Monate später baten seine Geistführer telepathisch um Zustimmung, die Erinnerungen an die Erfahrung zu verbergen, damit er sein Leben ohne vorzeitige Beeinflussung durch spirituelles Wissen führen konnte. 
Erst Jahrzehnte später kehrten diese Erinnerungen zurück, als er auf Artikel über Nahtoderfahrungen stieß. Die zentrale Botschaft Aaron sieht das Leben auf der Erde als ein „spirituelles Workout“. 
Herausforderungen und Leid seien Chancen für Wachstum. Durch Akte des Dienens und Mitgefühls könne man die eigene spirituelle Entwicklung beschleunigen und letztlich zur vollständigen Einheit mit der Quelle zurückkehren. 
Zu den wichtigsten Einsichten seines Berichts gehören: Jede Seele ist ein einzigartiger Teil der Schöpfung. Freier Wille ist essenziell für die spirituelle Entwicklung. Karma ist ein Buchhaltungssystem für spirituelles Wachstum, kein Strafsystem. 
Niemand bleibt für immer in Dunkelheit oder Leid. Die Erde ist kein Gefängnis, sondern ein Ort intensiven Lernens und Wachstums. 
Fazit 
Aaron Greens Bericht zählt zu den kohärentesten und philosophisch tiefsten NDE-Erzählungen der letzten Jahre. Er verbindet klassische Elemente wie Licht, Liebe und Lebensrückblick mit präzisen Erinnerungen an die Zeit vor der Geburt und zwischen den Leben.  
Das Interview liefert nicht nur Trost, sondern auch herausfordernde Denkanstöße für alle, die sich mit der Frage nach dem Sinn des Lebens, der Herkunft der Seele und der Funktionsweise von Karma beschäftigen.

🧚⬆️👽
Von Entführern
& Entführten

Der amerikanische Autor Joshua Cutchin beschäftigt sich in seinem Buch A Trojan Feast mit einem kuriosen Aspekt des UFO-Phänomens: 
Es geht um Speis und Trank, welche von Ufonauten an Zeugen verteilt werden! In der Fallsammlung finden sich Aspekte, die auch aus anderen Gründen von Interesse sind. Diese sollen hier eine gewisse Illumination erfahren! 
Bei Todesnaherlebnissen ist der „Lebensfilm“ ein integraler Bestandteil der Erfahrung. Man sieht sein ganzes Tun an sich vorbeiziehen, oft auch aus der Perspektive anderer Personen, mit denen man unmittelbar zu tun hatte. Das scheint aber ebenfalls ein Aspekt des UFO-Phänomens zu sein! 
Der Sowjetbürger Ivan Martynovich begegnete im September 1990 einer großen, grauen Gestalt mit blauen Augen, die ihn in ein UFO einlud. Auf einem Bildschirm wurde ihm seine bisherige Existenz vor Augen geführt. Anschließend wurde er zur Heimatwelt der Fremden geflogen. 
Die an Bord befindlichen Früchte durfte er ebenso wenig zu sich nehmen wie die gleichfalls bereitstehende Milch. Diese würde ihn „beeinflussen“, und er könne nach dem Konsum nicht mehr zur Erde zurückkehren! 
Wer mit Feen-Überlieferungen vertraut ist, wird die Parallelen bemerken: „Feenfutter“ durfte man als Irdischer nie zu sich nehmen, da man ansonsten in der Anderswelt verbleiben musste! 
Im gleichen Jahr hatte ein weiterer Bürger der UdSSR ein ähnliches Erlebnis. Maxim Zhirkov aus Toropovo wurde von zwei Ufonauten mit Helmen und Antennen auf dem Kopf angesprochen und zu einem interplanetaren Flug eingeladen. Auf einem Bildschirm wurde ihm sein „Lebensweg“ vorgeführt. Er bekam anschließend schlecht schmeckendes Zuckerzeug zu essen und besuchte eine fremde Welt! 
Wie die Entitäten an die Vitas ihrer Zeugen kommen, ist unklar – ebenso, ob sie mit jenseitigen Belangen zu tun haben! Oft sind „echte“ von „falschen“ „Alien“-Entführungen kaum zu unterscheiden. 
Cutchin bringt einen Fall, der sich 1964 oder 1965 am Ontariosee, also an der Grenze zwischen Kanada und den USA, abgespielt hatte. Ein „Alien“ mit blauer Uniform erschien und forderte die Zeugen auf, ihm zu folgen. 
Sie kamen zu einer Garage, in der ein schwarzer Cadillac mit getönten Scheiben stand, in den sie einstiegen. Der „Außerirdische“ fuhr mit ihnen zu einer am Boden wartenden Untertasse, in der sie von zwei weiteren „Aliens“ körperlich untersucht wurden. Den Kids wurde scharf aufgetragen zu schweigen, da ihnen ohnehin niemand die Geschichte abnehmen würde! 
In die gleiche Kategorie fällt auch der Fall des Ted Rice aus den USA, auf dessen von Cutchin zitierten sexuellen Content ich hier nicht weiter eingehen möchte. Auch hier spielten „Aliens“ in Form von Reptos eine Rolle. 
Wahrscheinlich haben wir es hier mit „hochgradigen“ Satanisten zu tun, deren perverse Aktivitäten einen kultischen Charakter offenbaren. Unklar bleibt, welchen Schmodder das UFO-Phänomen mit sich führt bzw. ihm von fremden Kräften angehängt wird! 
SEX, handfest, nichts „medizinisch-genetisches“, gehört zum Phänomen! Sind das lüsterne „Außerirdische“ oder Perverse mit Masken und Verkleidung? 
Wohin jene verschwinden, deren Fälle in die Missing-411-Fallkataloge wandern, bleibt unklar. Wer gefunden wird, ist meist schon tot oder kann sich an nichts mehr erinnern. 1970 verschwanden in Veracruz, Mexiko, zahlreiche Kinder spurlos. Einer von ihnen war Arturo Gutierrez, der mit seinem Onkel eine Wanderung angetreten hatte – an sich das „klassische“ Szenario. 
Als Arturo nach sechs Tagen wieder zurückkehrte, berichtete er, sich in der Gesellschaft von „Chaneques“ befunden zu haben – ähnlich den Zwergen unserer Sagen und Märchen. Sie gaben ihm Milch mit Honig zu trinken, und es gab reichlich zu essen. Der Aufenthalt sei mit Spiel und Spaß ausgefüllt gewesen. Ob sich die anderen Kinder bei den Wesen befanden, wird nicht überliefert. 
Auf meinem Blog gibt es den Tag UnRealestate, unter dem Fälle von „flüchtigen Häusern“ verzeichnet sind. Ob es sich dabei um „verkleidete“ Untertassen handelt, ist unklar, aber nicht auszuschließen! In den 1950ern befand sich eine Zeugin unweit von Crater Lake, Oregon, auf der Suche nach einer Tankstelle. An einem Ort, an dem zuvor kein Gebäude gestanden hatte, firmierte plötzlich ein Restaurant. 
Es war kreisrund, hell erleuchtet und außen verspiegelt. Die Bedienungen waren auffallend klein und blond. Nach dem Essen musste nicht bezahlt werden. Das Etablissement war schon am nächsten Tag spurlos verschwunden – von einem Neubau an der Stelle hatte niemand etwas gehört! War man in einer Parallelwelt gelandet oder, versehen mit „Deckerinnerungen“, aus einem UFO gekommen? 
Das Phänomen ist auch aus Island überliefert: 1936 fand ein Wanderer Unterschlupf in einem Haus, dessen Eigner sich als Angehöriger des „Huldufólk“ zu erkennen gab – womit Elfen und Trolle gemeint sind, eine sagenhafte Spezies aus einer für uns nicht einsehbaren Nebenwelt. Nachdem der Isländer das Haus am nächsten Morgen verlassen hatte, war es auch schon verschwunden! 
Mein Resümee 
Cutchins Fallsammlung ist recht interessant, denn sie offenbart, dass die von den Aliens verabreichten Substanzen, ob flüssig oder fest genossen, entweder vergessen machen oder als Aphrodisiakum wirken. Beides gehört zweifelsfrei zum „genetischen“ / „reproduktiven“ / „erotischen“ Aspekt des merkwürdigen „Spiels“ und offenbart eine der Hauptmotivationen der Unbekannten!ʬ
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📚 Hat dir dieser Beitrag gefallen? Wer das Projekt unterstützen möchte, findet auf meinem Amazon-Wunschzettel allerlei passende Lektüre. Bücher, die auf diesem Wege in die Studierstube finden, werden bevorzugt gelesen und besprochen. So kommt deine Unterstützung direkt dem nächsten Beitrag zugute! Vielen Dank!ʬ

21/09/26

📽️👤🎬
Stories Lost
Aliens und der "Lebensfilm"

➡ YouTube ⬅
Das Video „The Visitors Who Showed Him His Own Death | Finland“ vom YouTube-Kanal Stories Lost behandelt die außergewöhnliche Geschichte des Finnen Osmo Soininvaara, der später als Radartechniker bei der Luftwaffe arbeitete. 
Die Ereignisse nahmen im Winter 1954 ihren Anfang, als Osmo und sein jüngerer Bruder Esko ein scheibenförmiges Flugobjekt über den Feldern nahe Turku beobachteten. 
Kurz darauf gerieten die Brüder in unmittelbare Nähe des Objekts, das eine weißliche, quarzsandähnliche Substanz auf Osmos Mütze hinterließ, welche am nächsten Morgen spurlos verschwunden war. 
Im Sommer desselben Jahres, als die Familie in einem Behelfsheim wohnte, wurde der damals 18-jährige Osmo nachts von drei fremdartigen Männern aufgesucht, die beim Eintreten den Türhaken beschädigten. Die Besucher führten ein kofferähnliches Gerät mit sich, über das sie Bilder aus Osmos Zukunft projizierten. 
Neben Vorhersagen über seinen beruflichen Werdegang zeigten sie ihm ein Bild, auf dem er unter einer schweren Apparatur auf dem Boden lag – eine Szene, die Osmo erschüttert als Darstellung seines eigenen Todes interpretierte. 
Etwa zwei Wochen später kehrten die Besucher mit einem älteren Vorgesetzten zurück, um Aufzeichnungen der Gehirnaktivitäten der schlafenden Familie zu machen, und erlegten Osmo ein 20-jähriges Schweigen auf. 
Im Jahr 1977 veröffentlichte Osmo seinen Bericht. In den darauffolgenden Jahrzehnten arbeitete er mit Radarsystemen der finnischen Streitkräfte, registrierte dort mehrfach ungewöhnliche Flugobjekte und schloss sich in den 1990er Jahren einer Ufo-Kontaktgruppe an. Osmo verstarb am 18. Juli 1993 im Alter von 57 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. 
Ob die Umstände seines Todes exakt dem Bild entsprachen, das ihm 1954 gezeigt worden war, ließ sich nachträglich nicht zweifelsfrei klären!ʬ

26/08/26

🌌
Simulationstheorie,
Karma und
„nicht-physisches“
Bewusstsein

Der Gedanke, dass wir in einer Simulation leben könnten, dürfte dem einen oder anderen spätestens seit den Matrix-Filmen als Konzept nicht unbekannt sein. Diese Überlegung griff der Computerwissenschaftler und Computerspiel-Entwickler Rizwan Virk in seinem Buch The Simulation Hypothesis auf. Virk schildert gleich zu Anfang des Buches eine interessante Anekdote:
Bei einem digitalen „Tischtennisspiel“ trug er ein Headset mit Datenbrille und ging im Cyberspace so auf, dass er den nicht vorhandenen „Schläger“ auf den ebenso nicht vorhandenen „Tisch“ ablegen und sich auf diesem sogar abstützen wollte. Die optische Auflösung war so perfekt, dass sein Gehirn die künstliche Umwelt für bare Münze nahm und auf sie reagierte – wie in der „wirklichen“ Wirklichkeit!
Das Simulationsprinzip gründet auf dem Gedanken, dass sowohl die Welt als auch unsere Körper künstlich-digital erschaffen worden sein könnten. Wirklich real und „authentisch“ wäre demnach nur unser Bewusstsein – oder, wenn man so will, die „Seele“. Diese soll sich außerhalb des „Spiels“ befinden und gelegentlich heruntergeladen werden, um sich in einem physischen Avatar zu manifestieren.
Das Konzept klingt nicht von ungefähr „religiös“, und man denkt dabei an die Reinkarnationslehre, welche den Körper als Gefäß für die Seele ansieht – was immer diese auch sein mag. Robert Lazar, der auf der Area 51 gearbeitet haben will, sprach von einem „Seelencontainer“. Die „Besucher“ wüssten, dass wir aus einer Dualität bestehen – Körper und Geist –, wobei der Körper lediglich einen Container darstellt.
Nicht ganz fern ist diese Vorstellung der mittelalterlichen Sicht, die im Äußeren einen „Madensack“ erblickte, in dem die Seele wohnte. Alles Umgebende sei eine Illusion – ein Maya, wie es die Inder nennen. Aus der Analogie zum Videospiel ließe sich auch das Konzept des Karma erklären:
Man würde mit dem „Spielstand“ einer vorangegangenen Existenz ein neues „Leben“ starten und hätte entsprechend neue Herausforderungen zu bewältigen – sozusagen die Hausaufgaben aus der Vorexistenz.
Die Grund- und Kernfrage ist jedoch:
Wer oder was ist das Bewusstsein, das in unserem Leibe steckt? Dient das „Spiel“ der Unterhaltung oder hat es einen wissenschaftlichen Hintergrund?
Recht sinister ist die Vorstellung, dass wir keine Menschen sind, aber von der Menschheit lernen – womöglich nicht zu deren Vorteil. Virk beleuchtet die Entwicklung digitaler Technologien und ist der Ansicht, dass wir selbst kurz davorstehen, Lebenssimulationen zu starten – spätestens mit dem Quantencomputer!
Dass Ereignisse des Lebens gespeichert werden, ist sowohl Bestandteil religiöser Lehren als auch anomalistischer Phänomene. Man denke nur an den „Lebensfilm“, der Menschen gezeigt wird, die außerkörperliche Erfahrungen oder Nahtoderlebnisse hatten! Sie sehen ihre vorangegangene Existenz nicht nur aus der eigenen Perspektive im 360°-Modus, sondern auch aus dem Blickwinkel anderer Menschen!
Rein rechnerisch ist der Gedanke, dass wir uns in einer Simulation befinden, nicht unwahrscheinlich. Eine einzige technische Zivilisation könnte Milliarden solcher „Spiele“ gleichzeitig betreiben. Wie hoch ist demgegenüber die Zahl der uns bekannten belebten Welten in den Weiten des Weltraums?
Der Autor greift im Buch immer wieder auf Konzepte des Hinduismus und Buddhismus zurück. Faszinierend ist, dass Hindus die Existenz einer Seele als eigenständige Entität ansehen, während sie für Buddhisten ein Amalgam karmischer Verstrickungen ist – ein „Bag of Karma“, der sich auflöst, wenn auch die Verstrickungen verschwinden. Ein interessanter Hinweis auf die mögliche Struktur unseres körperlosen Bewusstseins, das ich hier einmal mit der „Seele“ gleichsetze. 
Im Yoga gibt es Übungen, Lehren und Schulen, die das Verlassen des eigenen Körpers anleiten – zum „Übersiedeln“ in Tier- und Menschenkörper, was auch „frische“ Leichen einschließt. 
Man denke hier an die bekannte Schrift Six Yogas of Naropa von einem Tibeter namens Marpa. Solche nichtphysischen Existenzen kennt man bei uns als „Walk-Ins“, für die der Leib nur ein Transportmittel ist. Im Christentum liegt hierin die Grundlage für die dämonische „Besessenheit“.
Mein Resümee
Das Buch gliedert sich in zwei Schwerpunktthemen: die digitale und technische Entwicklung sowie die geistige Nähe der Simulationshypothese zu religiösen Konzepten und Vorstellungen.
Das Konzept ist ausgesprochen elegant und überzeugend. Ob wir in einer Simulation leben oder nicht, möge jeder für sich selbst entscheiden.
Die Argumente dafür sind jedoch so stichhaltig, dass man den Gedanken ruhig einmal aufgreifen und weiterentwickeln sollte. Die uns beschäftigende Anomalistik mit ihren grotesken Phänomenen könnte ein Hinweis auf eine „reale“ Matrix sein!ʬ
"Simulanten" & Avatare
Die Simulations- oder Matrix-Theorie hat den verführerischen Reiz, alles erklären zu können. Das beginnt bei den Religionen – „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ – bis hin zu anomalistischen Phänomenen wie JOTT. Folglich habe ich mir das Buch The Simulated Multiverse von Rizwan Virk zugelegt. Ich möchte nicht behaupten, wirklich verstanden zu haben, wie eine solche Simulation umzusetzen und zu kreieren ist, aber Kenner der Quantentheorie und Computertechnik werden dem Autor folgen können.
Das Buch beginnt zwar „leicht“ mit dem Mandela-Effekt und seinen philosophischen Implikationen, steigert sich dann aber so sehr im Anspruch, dass der „Normalo“ nicht mehr mithalten kann – viele wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien werden einfach als bekannt vorausgesetzt und nicht weiter erläutert. Wenn etwas „erklärt“ wird, dann so, dass die Fachnomenklatur zum Tragen kommt. Ein Laie wird mit der Materie kaum Spaß haben – ein Physiker hingegen könnte spannende Lesestunden damit verbringen!
Denkbar sind zwei Simulationsszenarien – und eine Mischung aus beiden! – für „unsere“ Realität auf Erden:
NPCs (Non-Player Characters):
Wir alle sind programmierte Geschöpfe, keine Individuen. Wir existieren nicht außerhalb des Systems. Das könnte erklären, wieso die Menschen heute so „einheitlich“ und „genormt“ wirken:
Gleiche Kleidung tragen – Jeans, T-Shirt und weiße Sneakers als „Mao-Look“ bei Weiblein & Männlein –, in Variationen die gleiche Musik hören, die gleichen Filme konsumieren und dieselben Urlaubsziele aufsuchen, als Masse leicht zu führen und zu beeindrucken sein. 
Wer in einem Unternehmen schon einmal die Lebensläufe von Bewerbern studiert hat, wird wissen, was ich meine: genormte Leben wie aus der Legebatterie, Massenmenschen.
RPG (Role-Playing Game):
Wir sind Avatare, die von Wesen außerhalb des „Spiels“ geführt und geleitet werden und mit denen wir verbunden sind – wobei sie „emotional“ und „bewusst“ wir sind, ohne dass wir eine Erinnerung an das Leben außerhalb der Simulation haben!
Möglich wäre demzufolge, dass wir in der „realen Realität“ vielleicht 20 Meter große Krakenwesen sind, die mal wissen wollen, wie es sich anfühlt, ein Mensch zu sein und ein entsprechendes Leben zu führen. Vielleicht sitzen wir in dieser „realen Realität“ in einem Sternenzerstörer und steuern auf die Erde zu, um sie „zu übernehmen“. Die Informationen über Menschen haben wir in einer passenden Matrix herausarbeiten können.
Interessant ist Virks Verweis auf den SF-Autor Philip K. Dick, der bereits 1977 bei einem Vortrag in Metz/Frankreich die Theorie aufgestellt hatte, dass wir in einer Simulation existieren. Kann man das „Leben“ nennen?
Auf jeden Fall hatte er Informationen aus „erster Hand“, denn ihm hätten sich die „Matrix-Macher“ in Form von „SuperUsern“ offenbart! Sie gaben an, die Zeit zu manipulieren und Ereignisabläufe zu verändern, wobei sie die Zeit vor- und zurücklaufen ließen. Diese „SuperUser“ hatten eine starke Affinität zu John Fitzgerald Kennedy, a.k.a. JFK offenbart.
Sie verhinderten Attentate in anderen Städten – etwa in Orlando/Florida – um ihn letztlich in Dallas sterben zu lassen. Offenbar hätte er, falls er keinem Attentat zum Opfer gefallen wäre, den Dritten Weltkrieg ausgelöst. Das erinnert an den verfilmten Roman 11/22/63 von Stephen King mit demselben Resümee! Man fragt sich, ob King ähnliche „Kontakte“ hatte bzw. mittels unbewusster Psychographie zu demselben Schluss kam?
Es wird jetzt natürlich gefragt, wieso Hitler bisher noch nicht aus der Geschichte „entfernt“ worden ist? Nehmen wir an, Hitler wäre als Kind bei einem Sturz vom Baum gestorben. Die Geschichte ohne ihn wäre aber womöglich nicht besser verlaufen!
Johannes Friedrich Leopold von Seeckt, deutscher Generaloberst und Chef der Heeresleitung der Reichswehr in der Weimarer Republik, arbeitete an der geheimen Aufrüstung der Armee mit der Zielsetzung, die ehemaligen Reichsgebiete in Polen – ggf. auch andere Staaten – „zurückzuholen“. Es wäre zweifellos zu einem weiteren europäischen Krieg gekommen, da die Reichswehr, auch nach dem aktiven Dienst Seeckts, an diesem Projekt festhielt!
Aus diesem europäischen Stahlgewitter hätte sehr leicht ein globales werden können – diesmal aber vielleicht ein oder zwei Jahre später, mit einem abgeschlossenen Uranprojekt und funktionstüchtigen Atombomben, die Europa ins atomare Nirwana befördert hätten! 
Unter dieser Option wäre Hitler womöglich das kleinere Übel gewesen – wegen ihm verließen viele Wissenschaftler das Land, die ohne ihn geblieben wären. Was wohl auch erklärt, wieso er 42 Attentate überlebt hat!
Wie er sie überlebte, ist stellenweise so bizarr und unglaublich, dass er danach davon ausging, von der Vorsehung geleitet zu werden. Nachlesen kann man das im Buch Die 42 Attentate auf Hitler von Will Berthold. Soviel zum Thema der „Zeitkorrektur“!
In „unserer“ simulierten Quantencomputer-Welt würde die Zukunft auch „Signale“ in die Vergangenheit senden – meint zumindest John G. Cramer von der University of Washington, der von „Echo-Wellen“ spricht, die zurückströmen. Möglich, dass diese „Wellen“ von Menschen mit dem richtigen „Empfänger-Gehirn“ aufgefangen bzw. gelesen werden können – also Leuten wie Irlmaier & Co!
Virk bezieht sich auf die Arbeit eines Dr. Newton, der sich in seinem Buch Journey of Souls mit merkwürdigen Todesnaherlebnissen bzw. Bardo-Erfahrungen beschäftigt, in denen im Jenseits von laborartigen Örtlichkeiten mit viel Technik die Rede ist. Die „Seelen“ dort würden auf zukünftige Leben vorbereitet – so, als würden sie sich später in einen Körper laden, mit einer dazugehörigen „Cloud“ als „Karma“?
Ähnlich ungewöhnliche Erfahrungen bringt der Podcaster Jeff Mara, da wird als „Jenseits“ auch schon mal ein Raumschiff präsentiert, in dem man als Ufonaut Matrix-Erfahrungen als Mensch macht! Das Buch von Dr. Newton habe ich bestellt und erhalten – werde es demnächst mal gefällig zur Hand nehmen und studieren!
MEIN Resümee
Das Thema ist völlig surreal und angewandte Full-Spectrum-High-Strangeness – da geraten wir wirklich an die Grenzen der Grenzgebiete. Man sollte sich damit nur dann beschäftigen, wenn man entsprechende exzentrische Neigungen hat – was ich den langjährigen Lesern des Blogs durchaus unterstellen könnte!ʬ
Maya - Die große Illusion
Sie umgibt uns völlig und beschäftigt seit undenklichen Zeiten Philosophen und Forscher: die „Realität“. Dabei stellt sich durchaus die Frage, was das eigentlich ist, was wir als „real“ wahrnehmen. Mit unseren fünf Sinnen erreichen wir nur einen relativ kleinen Teilbereich des Spektrums. 
Tiere und Pflanzen haben ihre eigene „Wahrnehmungsrealität“, die, soweit uns bekannt ist, in ihrer subjektiven Empfindung, Wiedergabe und Interpretation völlig anders beschaffen ist als die „unsere“.
Und selbst wir Menschen nehmen nicht alle dasselbe wahr. Kinder etwa leben in „ihrer“ Welt, ebenso wie Angehörige von Naturvölkern, die mit Fauna und Flora viel stärker verbunden sind als wir und deren kulturelle „Konditionierung“ andere Einblicke erlaubt.
Das holographische Universum
Es gibt also keine allgemeinverbindliche „Wirklichkeit“, eine Feststellung, die in zunehmendem Maße auch von Naturwissenschaftlern entdeckt und vertreten wird. So gibt es eine Vielzahl von neuen Weltbildern, die sich etwa aus der Beobachtung des subatomaren „Raumes“ erschließen.
Eine dieser neuen Thesen ist die des „holographischen“ Universums. Der amerikanische Autor Michael Talbot fasst die These wie folgt zusammen:
„Unser Gehirn konstruiert auf mathematischem Wege eine objektive Realität durch die Interpretation von Frequenzen, die letztlich Projektionen aus einer anderen Dimension sind, einer tieferen Seinsordnung, die sich jenseits von Raum und Zeit erstreckt. Das Gehirn ist ein Hologramm, das sich in einem holographischen Universum verhüllt. [...]
Die objektive Welt existiert nicht, jedenfalls nicht in der Form, die wir für gegeben halten. Was sich ‚da draußen‘ befindet, ist ein unermesslicher Ozean von Wellen und Frequenzen, und die Wirklichkeit erscheint uns deshalb konkret, weil unser Gehirn imstande ist, diese verschwommenen holographischen Eindrücke aufzunehmen und in die vertrauten Objekte zu verwandeln, die unsere Welt ausmachen.“ 
Die relative Beschaffenheit der Wirklichkeit
Unter diesem neuen Gesichtspunkt betrachtet – das Gehirn als „Transformator“ der „Wirklichkeit“, das aus „Wellensalat“ eine physische Welt „zaubert“ – wird für uns klar, dass die Beschaffenheit der „Realität“ transparenter und „relativer“ ist als gedacht. Talbot führt in seinem Buch ein recht interessantes Beispiel aus eigener Erfahrung an, das unsere subjektive Selektion von „Informationen“ darstellt:
„Mein Vater hatte einen Berufshypnotiseur engagiert, um ein paar Freunden eine kleine Abwechslung zu bieten, und er hatte auch mich hinzugebeten. Nachdem sich der Hypnotiseur sehr schnell ein Bild von der Suggestibilität der verschiedenen Personen gemacht hatte, entschied er sich für einen Freund meines Vaters namens Tom.
Dies war Toms erste Begegnung mit einem Hypnotiseur. Tom erwies sich als ausgezeichnete Versuchsperson, und schon nach wenigen Sekunden hatte ihn der Hypnotiseur in einen tiefen Trancezustand versetzt. Er machte dann mit den üblichen Tricks weiter, wie man sie etwa auf der Bühne vorführt. Er redete Tom ein, im Zimmer befinde sich eine Giraffe, und schon sperrte Tom vor Staunen den Mund auf. Anschließend erklärte er Tom, eine Kartoffel sei eigentlich ein Apfel, den dieser dann mit Genuss verspeiste.
Doch der Höhepunkt des Abends kam, als er Tom sagte, seine minderjährige Tochter Laura sei für ihn vollkommen unsichtbar, sobald er aus der Trance erwachte. Der Hypnotiseur stellte Laura direkt vor den Stuhl, auf dem Tom saß, weckte ihn und fragte ihn, ob er sie sehen könne. Tom schaute sich im Zimmer um, sein Blick schien durch seine kichernde Tochter hindurchzugehen. ‚Nein‘, entgegnete er. Der Hypnotiseur fragte ihn, ob er sie sehen könne, und wiederum antwortete Tom mit Nein, obwohl Laura immer lauter kicherte.
Dann trat der Hypnotiseur hinter das Mädchen, sodass er Toms Blicken entzogen war, und holte einen Gegenstand aus der Tasche. Er verbarg den Gegenstand so sorgfältig, dass niemand im Zimmer ihn sehen konnte, und drückte ihn Laura ins Kreuz. Er forderte Tom auf, den Gegenstand zu identifizieren. Tom beugte sich vor, als wolle er direkt durch Lauras Magen hindurchstarren, und erwiderte, es sei eine Taschenuhr.
Der Hypnotiseur nickte und fragte, ob er die Inschrift auf der Uhr lesen könne. Tom kniff die Augen zusammen, so als strenge er sich an, die Schrift zu entziffern, und las dann sowohl den Namen des Uhrbesitzers [den kein Anwesender kannte] als auch die Widmung vor. Daraufhin zeigte der Hypnotiseur die Uhr und ließ sie im Zimmer herumgehen, damit sich alle davon überzeugen konnten, dass Tom die Inschrift richtig gelesen hatte. Als ich mich hinterher mit Tom unterhielt, versicherte er mir, dass seine Tochter absolut unsichtbar gewesen sei.
Er hatte nur gesehen, dass der Hypnotiseur dastand und in der geschlossenen Hand die Taschenuhr hielt. Hätte der Hypnotiseur ihm nicht erklärt, was vorgefallen war, er hätte nie erfahren, dass er keinen normalen Wirklichkeitsausschnitt wahrgenommen hatte.“
Verborgene Welten und Sinnesgrenzen
Die Unfähigkeit Toms, etwas zu erkennen, was seinen Sinnen mittels hypnotischer Suggestion abgesprochen wurde, ist signifikant. Tatsächlich „verschwand“ das Mädchen aus seinem Realitätsempfinden, was ihm sogar ermöglichte – durch sie hindurch – einen Gegenstand zu erkennen. Doch wie vieles ist unseren Sinnen eigentlich noch verborgen? Vielleicht sind für uns ganze Welten „unsichtbar“, die sich mit unserer „Realität“ überschneiden?
Es gibt eine Reihe von Indizien [zumeist sogenannte „paranormale“ Manifestationen, die aus einer „übergeordneten“ Sicht heraus aber wohl ganz „natürlich und erklärlich“ sind], die darauf hinweisen, dass es „verborgene Welten“ geben könnte und wir hier und da – im Rahmen einer „Überlappung“ – ihrer ansichtig werden bzw. „Besucher“ aus jener Welt oder jenen Welten hier bei uns „eintauchen“.
Maya – Die Göttin der Illusion
Ähnlich wie die Theorie des holographischen Universums hat auch die uralte Maya-Philosophie einen realitätsverändernden Blickwinkel: 
Die Überzeugung der indischen Philosophen, dass das, was wir sehen, nicht die wirkliche Welt ist und dass wir ständig getäuscht werden, hat dazu geführt, Maya als lächelnde, verführerische, launenhafte, verräterische Göttin zu sehen – als Göttin dessen, was von westlichen Wissenschaftlern als physische Wirklichkeit bezeichnet wird.
Bei den Griechen entspricht sie Cybele, die auch als Maia bekannt ist. Ursprünglich war Maya die Bezeichnung für „physische Erscheinung, irdische Form“, „trügerisches Äußeres“.
Für die indischen Philosophen und auch für die Platoniker war die wirkliche Welt die Existenz geistiger Begriffe, Platons unveränderliche Idee. Die veränderliche physische Welt ist nicht real, sondern gleich „Schatten eines fernen Feuers“, wie Platon es im Höhlengleichnis beschrieb.
Maya kommt dicht an den Sufi-Begriff Ghurur, also „Täuschung, Illusion“, heran, dem Gegenteil von Haq, „Wahrheit, Gott“. Vishnu „nahm“ in seinen Inkarnationen einen Körper „an“, als wäre er ein Gewand, das seinen unsichtbaren göttlichen Geist umhüllt.
Mit ihrem stärkeren Willen können die Götter die Sterblichen das sehen lassen, was sie sehen sollen. Die Fata Morgana in der Wüste ist nur ein schwaches Abbild der Märchen, welche die indischen Götter ganze Nationen durchleben lassen können.
Die Erkenntnis des Ewigen
Die Weisen sind die einzigen Menschen, denen es nach vielen Jahren Askese geglückt ist, den Zauber dieser göttlichen Illusionen zu brechen.
Sie erkennen, dass all das, was für einen Durchschnittsmenschen etwas Gewohntes darstellt, eine Illusion ist – beispielsweise ein Körper, denn er wird am nächsten Tag verfallen.
Nur das Ewige ist wahr, und das Ewige ist einzigartig. Die Menschen, die wir um uns herum sehen, sind nichts weiter als vielfältig vorhandene illusorische Visionen, Emanationen der einzigen Einheit: der Menschheit, des menschlichen Geistes, des Wesens des Menschseins.
Körper werden kommen und gehen, aber der Geist, die Essenz, Sat, wird noch lange fortbestehen, auch wenn alle Körper schon längst verschwunden sind und nur Brahma unsichtbar überlebt hat.
Ein Weiser hatte einst so viel Askese geübt, dass ihm der Gott Vishnu erschien und eine Gunst gewährte: 
„Lehre mich, großer Gott, deine Maya!“, bat der Weise. „Gut“, erwiderte Vishnu. „Spring in den Fluss!“ Der Weise gehorchte. Er tauchte hinunter bis zum Grund des Flusses, wo er ein Mädchen wurde, eine Prinzessin, die in einem Palast innerhalb eines schönen Parks aufwuchs.
Als sie volljährig war, wurde sie mit einem stattlichen Prinzen verheiratet und lebte viele Jahre glücklich mit ihm zusammen, bis ein Feind in das Land einfiel. Ihr Vater, der König, ihre Brüder und ihr Gatte mussten in den Krieg ziehen, um das Königreich zu verteidigen. 
Ihr Gatte wurde in der Schlacht getötet, und sein Leichnam wurde nach Hause gebracht, um dort verbrannt zu werden. Die Prinzessin, als treue Gemahlin, willigte in den Witwentod ein und wurde mit ihrem Gatten bei lebendigem Leib verbrannt. 
Während sie verbrannte, ging ihr Körper als Rauch nach oben, und ihre Seele folgte ihr. Immer höher stieg sie hinauf, bis sie an die Oberfläche des Flusses gelangte und wieder ein Mann, der Weise von damals, wurde. Vishnu war noch immer da. Er fragte: „Kennst du jetzt meine Maya?“ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

Vorlesen statt Lesen? So geht’s im Browser:

Viele Browser können Webseiten automatisch
vorlesen – ideal für Lesemuffel oder Augenhuscher:

  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
  • Chrome: Über den integrierten Lesemodus die Vorlesefunktion aktivieren oder die entsprechende Funktion in der Symbolleiste verwenden.
  • Firefox: Leseansicht aktivieren (F9) ☞ Lautsprecher-Symbol anklicken.
  • Safari (Mac): Text markieren ☞ Rechtsklick ☞ „Sprachausgabe starten“.
  • Mobilgeräte: In den Bedienungshilfen (iOS/Android) die entsprechende Vorlesefunktion aktivieren.

Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

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