🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

📰 Leitartikel: Merowinger Caspar Hauser?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

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15/10/26

🏆📖
Buch des Jahres 2020
▬
Nessie's Loch Ness:
Geisterdrachen & Wasserpferde

Diese Rezension wird etwas umfangreicher ausfallen, da mich das Thema NESSIE wesentlich länger „verfolgt“ als Ufos & Co.! Auf Ufos kam ich mit etwa 8 Jahren, den ersten Besuch am Loch Ness stattete ich, mit meinen Eltern im Schlepptau, 1973, also mit etwa drei Jahren ab. Wobei mein Vater als Hobby-Historiker mehr an der Geschichte von Urquhart Castle interessiert war als an dem vermeintlichen Seeungeheuer!
Obwohl dieses durchaus auch ein Meeresungeheuer sein könnte, da Loch Ness über den Kaledonischen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Nessie müsste nur durch die Staustufen, bei einer Tiefe von rund 4 Metern könnte das klappen - allerdings ist die Durchquerung nicht kostenlos, ist Nessie liquid? ^^
Die Burganlage war Zentrum blutiger Kriege, Clanfehden und sonstiger Bluttaten und hat, wenn man das Areal auf Schusters Rappen durchquert, eine sehr merkwürdige Ausstrahlung, wobei mich die Landschaft schon immer mehr an Skandinavien erinnert hat als an UK, auch was das Licht anbetrifft!
Kindheitserinnerungen und Aleister Crowley
Auf den ersten Besuch folgten die kommenden Jahre weitere und ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass mich Dreikäsehoch scherzende Erwachsene fragten ob ich denn Angst vor Nessie habe. In breitesten Glaswegian verneinte ich natürlich und wies auf meinen Bodyguard STERLING hin – einen von vier Dobermännern die wir damals hatten.
Ich wusste zwar nicht was Nessie war, war mir aber bewusst dass STERLING das Monster zum Frühstück verputzen würde wenn es sich denn blicken ließe. Immerhin war ich dank STERLING und seinen drei Kumpeln wahrscheinlich das einzige Kind in ganz Glasgow, welches an die Älteren kein Schutzgeld zahlen musste, da wir immer nur als „Meute“ unterwegs waren.
Der Satanist aka Okkultist Aleister Crowley, der zeitweise am Loch Ness residiert hatte (er taucht auch auf diesem Blog immer wieder auf) interessierte meinen Vater ebenso. Er wird in dieser Ausführung auch noch öfters Erwähnung finden.
Nick Redfern lebt in Texas, ist Engländer und hat ein Buch zur Thematik verfasst, welches uns hier beschäftigen soll. Der Titel lautet, Nomen est omen, schlicht NESSIE, womit auch schon alles gesagt und geschrieben ist! Die öffentliche Wahrnehmung Nessies hat so wenig mit dem Phänomen und dem Areal zu tun, dass ich mir Zeit nehmen möchte die Zusammenhänge etwas ausführlicher zu behandeln.
Auch weil die Beschäftigung mit dem Thema mich in Raum und Zeit zurückversetzt, wieder verbindet mit meinem verstorbenen Vater, der mich stark in meiner intellektuellen Entwicklung und der Ausprägung historischer Interessen geprägt hat, mit der atemberaubenden Landschaft Schottlands und der unbeschreiblichen Atmosphäre!
Tellurische Kräfte und Kelpies
Die Vorfälle die sich dort abspielen sind letztlich nur dann zu verstehen, wenn man die tellurischen Kräfte mit einbezieht die dort herrschen!
Loch Ness befindet sich an einer geologischen Verwerfungszone die von Südwest gen Nordost verläuft und im Schnitt für 3 kleinere Erdbeben per Jahr sorgt! Wer erfahren möchte wie sich der OZ-Faktor anfühlt sollte nach Loch Ness fahren, alle anderen dürfen sich natürlich auch angesprochen finden!
Redfern outet sich schon ziemlich früh als Anhänger der „übernatürlichen“ Nessie-Hypothese. Dreh und Angelpunkt dafür sind „Kelpies“, „Wasserpferde“, Wesen die ihre Gestalt verändern können und deren Name sich auf das alte gälische „Calpa“ / Fährse zurückführen lässt! 
Ich werde hier nicht wieder davon anfangen dass fast alle Kryptide, den Zeugenberichten nach – Shapeshifter sind, allerdings sollte man diesen Umstand gut im Auge behalten!
Auf das Jahr 563 geht der erste schriftlich fixierte Kelpie / Nessie Report zurück. Zu der Zeit war St. Columba, der auf IONA, eine Insel die uns hier ebenfalls schon beschäftigt hat, Abt war, bei den Pikten [Ur-Schotten] als Missionar unterwegs. 
Als einer seiner Gefolgsmänner den Fluss Ness durchschwamm tauchte ein nicht näher beschriebenes Monster auf und versuchte diesen zu fressen, was der Abt durch Anrufung Gottes und eines in die Luft „gefuchtelten“ Kreuzzeichens zu verhindern gewusst haben soll!
Zeugen aus der jüngeren Zeitgeschichte die Nessie begegnet sind schildern ziemlich übereinstimmend Unwohlsein und Verwirrung als Nacheffekt, sie fühlen sich von dem Erlebnis verfolgt! Die Reputation Nessies war also weder früher noch heute wirklich positiv! 
Urquhart Castle war, wie schon erwähnt, nicht nur Schauplatz von Gewaltorgien, es ist auch heute noch ein Hotspot für Sichtungen. Die Verbindung zwischen gewalttätigen Ereignissen und Kryptiden ist zumindest interessant!
Einem Manuskript von 1520 zufolge lebte ein Drache im Gefolge von „Höllenhunden“ um den See herum. Dass verschiedene Kryptide oft als „Team“ auftauchen ist bekannt. Ich denke bei den Höllenhunden wird es sich um ABD’s gehandelt haben, Alien Black Dogs! 
Kelpies sind nicht nur interessant, weil sie als Formwandler ihren Lebensraum, ihr „Fluid“, wechseln können. Sie vermögen auch als haariger „Wilder Mann“ für Unruhe zu sorgen. Wobei der in UK zwei verschiedene Quellen zu haben scheint:
In Form von schottischen [=Pikten] Söldnern, die sich auch in England und Wales verdingt haben und langhaarig-nackt ihre Waffen (und manch anderes) schwangen und als „Britsquatch“, als affenartige Gestalt die bis heute dem nordamerikanischen Bigfoot Konkurrenz macht! 
Die These der schottischen Söldner wird von Zeichnungen in mittelalterlichen Handschriften gestützt, auf denen die wilden Männer Schilde trugen mit den Wappen ihrer „Auftraggeber“, von denen wir heute wissen dass sie Krieger aus dem Norden anwarben. Die Pikten waren als Kämpfer schon der Schrecken der Römer gewesen!
Der Nessieologe Roland Watson stellte fest dass rund 50 schottische Seen / Lochs Kelpie-Traditionen haben, wobei 43,6% der Überlieferungen – ja, so genau geht das! – auf Loch Ness entfallen! Der See ist also ein Para-Hotspot, schon immer gewesen!
Historische Sichtungen und Aleister Crowleys Boleskine House
1880 sank ein Schiff bei Fort Augustus am Kaledonischen Kanal. Einer der eingesetzten Taucher war Duncan McDonald. In der Tiefe hatte er eine unheimliche Begegnung mit einem ziegengroßen „Frosch“ der ihn aus gewaltigen Rindsglotzen musterte, jedoch keine Anstalten machte ihm an die Taucherglocke zu gehen. McDonald schwamm an die Oberfläche und berichtete seinen Kollegen von dem Erlebnis!
Aleister Crowley zog 1899 in das Boleskine House welches unweit des Lochs liegt und eine finstere Geschichte hat. Auf dem Grund stand einst eine Kirche die abgebrannt war. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Betenden es nicht mehr heraus schafften und bei lebendigem Leibe geröstet wurden!
Boleskine verfügt über einen unterirdischen Verbindungsgang der zu einem Friedhof führt. Dort sollen sich Hexen, Schwarzmagier und ähnliche Klientel getummelt haben. Im Haus, welches in den 17hunderter Jahren erbaut worden ist, ging es, wenn wundert's, nicht mit rechten Dingen zu.
Auch nachdem Crowley ausgezogen war kam es dort immer wieder zu Selbstmorden, vor allem in dem Raum in dem der Satanist seine Beschwörungen getätigt hatte! Die negative Energie war so stark dass Crowley dort ein Portal (nach Keel ein „Fensterort“) gefunden zu haben glaubte. Hinzu kam dass er über Nymphen im Loch Ness schrieb, was an die alten Kelpie-Traditionen anschließt – beide sind Form-/Gestaltwandler!
Seton Gordon beschrieb in seinem Buch „A Highland Year“ einen Vorfall der sich 1912 oder 1913 auf Loch Ness abgespielt hatte. Ein Einwohner war mit seinem Boot auf dem See unterwegs, hatte es dann allerdings sehr eilig wieder auf trockenen Boden zu kommen. Dort berichtete er von einem „Biest“ welches sich aus dem Wasser erhoben und ihn erschreckt habe.
Dass zu der Zeit nicht mehr Berichte einliefen hing u. a. damit zusammen dass es lediglich eine Straße gab die um den See herumführte und dabei, wegen Bewuchs und die Sicht versperrende Hügel, kein direkter Blick auf den See möglich war, was sich erst in den frühen 1930gern ändern sollte.
Redfern berichtet von einem Zwischenfall in den Aleister Crowley involviert war, der sich jedoch nicht in Schottland abspielte. 1916 war er am Newfound Lake in New Hampshire, USA, als er am Himmel einen Feuerball bemerkte der ihn anflog und in seiner Nähe explodierte, worauf er einen elektrischen Schlag auf den rechten Arm erhielt. Ein Kugelblitz wäre eine mögliche Erklärung, aber auch dass sich Crowley die falschen „Freunde“ gesucht hatte und so gewarnt worden war.
Man ist sicher nicht verwundert dass solche Lichtkugeln auch in Loch Ness anzutreffen sind. Die Kombination aus „Uforbs“ und Kryptiden wird oft beschrieben, auch wenn es zumeist an Land „lebende“ Gestalten sind die damit in Zusammenhang gebracht werden!
Der Boom ab den 1930er Jahren
Bis 1931 gab es um das Loch nur die 1715 gebaute Wade´s Road bis eine neue Straße erbaut wurde die günstiger positioniert war und so mehr Nessie-Zeugen „produzierte“.
Im Februar 1932 beobachtete ein Postbote von der im Bau befindlichen Straße aus eine Kreatur von der Größe eines Bootes auf dem See. Die neue Verkehrsverbindung sah Nessie offenbar als Einladung an. 
Bekanntlich zieht es alle möglichen Paranauten auf die Straße, aus welchen Gründen auch immer. So kann es nicht verwundern dass der aus Kent stammende Leutnant McP Fordyce in Begleitung seiner Verlobten ein bizarres Wesen die Straße kreuzen sah.
Das Ding bewegte sich schwerfällig wie ein Elefant, sah aus wie eine Mischung aus Kamel und Pferd, mit den entsprechenden Höckern auf dem Rücken und einen langen Hals. Die Rückseite der Entität war grau und wild behaart.
Es bewegte sich dabei auf Beinen und wirkte eher wie ein Landtier und weniger als ein Wasserbewohner. Wobei dies bei einem Kelpie an sich keine Rolle spielt da eben jede nur erdenkliche Form angenommen werden kann!
Nessie ging am 14. April 1933 erstmals als Pressemeldung um die Welt! Angestoßen hatte die Angelegenheit Alex Campbell vom INVERNESS COURIER.
Er berichtete dort, anfänglich noch mit anonymisierten Namen der Zeugen, von einem Ehepaar welches von besagter neuer Straße aus ein gewaltiges, einem Wahl nicht unähnliches Geschöpf im See gesehen hatte.
Später outeten sich die Zeugen, es waren John Mackay und seine Frau, die ein Hotel in Drumnadrochit führten und berufsbedingt viel in der Gegend unterwegs waren. Daraufhin folgte ein Bericht dem anderen!
Am 7. Juni überflog ein Pilot Urquhart Castle und entdeckte im See eine 25 Fuß große, schwimmende Kreatur die ihn an einen Alligator erinnert hatte. Am 22. Juli 1933 machte sich Nessie abermals auf die neue Straße auszuprobieren!
Mr. & Mrs. Spicer sahen in einer Entfernung von etwa 600 Fuß ein „Ding, einem Baumstamm nicht unähnlich, die Straße queren. Wobei es sich bewegte wie ein Wurm. Die Zeugen hatten den Eindruck dass es etwas auf seinem Rücken trug oder eben einen gewachsenen „Aufsatz“ oder Buckel besaß!
Sechs Monate später war ein Student namens Arthur Grant mit seinem Motorrad unterwegs als seine Scheinwerfer etwas Großes auf der Straße ausmachten. Das „Tier“ hatte einen kleinen Kopf der auf einem länglichen Hals saß und es blockierte die Straße. Angeleuchtet zu werden gefiel ihm offenbar nicht, so dass es Tempo machte und mit lautem Platschen in den See sprang. Die Größe schätzte der Zeuge auf etwa 20 Fuß.
Zwar ist das Bild populär Nessie würde aussehen wie ein Plesiosaurier, doch unterscheidet sich die Form der Entität von Bericht zu Bericht. Man kann lediglich sagen dass es groß und massig ist.
Am 12. November 1933 fotografierte ein Hugh Gray „etwas“ dass eher „technisch“ aussieht und sich knapp über der Wasseroberfläche zu befinden scheint. Die Deutung reicht von „Schildkröte“ bis hin zu einem Riesensalamander. Die Größe des „Artefaktes“ beträgt 20 bis 30 Fuß, was einen Labradoodle wohl ausschließt!
Im Film „Das Privatleben des Sherlock Holmes“ kommt the Mastermind – beziehungsweise der Meisterdetektiv – übrigens darauf dass das Monster ein getarntes U-Boot ist welches von der britischen Marine im Geheimen getestet wird. Aufschlussreich sind die direkten Sonar-Ortungen in Loch Ness die darauf schließen lassen dass sich mehrere große Objekte im See tummeln.
Das Problem ist dass der See schon in ein paar Metern Tiefe dunkel wie die Nacht ist und Sichtungen „per Auge“ deshalb fast ausgeschlossen sind. An einem Taucher könnte eine ganze Herde Nessies vorbei schwimmen ohne dass er etwas davon mitbekommen würde!
Das Fischerboot RIVAL III und technische Anomalien
Im Dezember 1954 war das Fischerboot RIVAL III auf dem See unterwegs. Mittels Sonar stellte man fest dass man gerade verfolgt wurde. Über eine Entfernung von 2500 Fuß hatte man einen sehr großen Begleiter in einer Tiefe von ca. 480 Fuß.
Ich hatte schon mal in einem anderen Beitrag darauf hingewiesen dass das britisch-forteanische Autorenehepaar Janet & Colin Bord herausgefunden hatte dass es in bzw. auf Loch Ness sehr oft zu technischen Problemen auf Booten kommt, unabhängig davon ob „nur“ zum Fischen ausfahren wird oder eine Nessie-Expedition startet.
Der Nessieologe Ted Holiday konnte dies ergänzen. Bei Zeugeninterviews wurde ihm berichtet dass Fotografierversuche scheiterten weil entweder die Kameratechnik versagte, oder auf den Bildern nichts zu sehen war. So hatte Hugh Gray Nessie 4mal abgelichtet, jedoch war nur auf einem Foto etwas zu sehen.
Stellenweise tauchte Nessie auch kamerascheu ab wenn zum Fotoapparat gegriffen wurde! Nessie ist „elusive“ wie alle forteanischen oder keelianischen Phänomene!
Professor D. Tucker von der Universität von Birmingham stattete die Nessieologen vom LOCH NESS INVESTIGATION BUREAU mit einem neuen Sonargerät aus. Dieses nahm gleich mehrere Ziele auf.
Die waren um die 20 Fuß groß und bewegten sich von den höheren Stellen des Lochs zu den tieferen. Die angegebenen 20 Fuß tauchen immer wieder als Größenangabe auf, was etwa 6 Metern entsprechen würde!
Vollspektrum-Fremdartigkeit und schwedische Zeugen
Paraphänomene treten selten alleine in Erscheinung. In der Regel sind mehrere Anomalien parallel einher zugange, was natürlich auch für Loch Ness als „Fensterort“ gilt.
In solchen Fällen spricht man von „Full Spectrum High Strangeness“. Wobei das „Vollspektrum“ für die Bandbreite steht und die „höchste Fremdartigkeit“ für den „Gehalt“ die „Außergewöhnlichkeit“ oder die famose „Qualität“ der beobachteten Anomalien.
Am 13. August 1971 beobachtete der Zeuge Graham Snape ein rundes, purpurfarbenes UFO mit weißem Zentrum welches rasch über den Himmel zog. Es hatte einen geschätzten Durchmesser von 5 Fuß. Untersucht wurde der Fall von dem Nessieologen Ted Holiday.
Nur einen Tag darauf hatte der 23-jährige Schwede Jan-Ove Sundberg eine unheimliche Begegnung der dritten Art unweit des ersten Sichtungsortes.
Er bemerkte ein auf einer Lichtung gelandetes zigarrenförmiges, rund 30 Fuß langes UFO. Drei Gestalten mit „Taucheranzügen“ tauchten aus dem Unterholz auf, enterten das „Raumschiff“ und flogen davon. Während des Vorgangs fühlte sich Sundberg paralysiert und konnte sich nicht bewegen.
Zurück in Schweden wurde er von MIBs heimgesucht, Poltergeistern geplagt und anonymen Telefonanrufen bedrängt. Jahrzehnte später wollte er Nessie mit einem Netz fangen und geriet dabei in eine Auseinandersetzung mit einem schottischen „Magier“, was fast in einen Faustkampf ausgeartet wäre. Die Schotten wollen Nessie eben behalten!
Boleskine House, Jimmy Page und Men In Black
Nachdem Aleister Crowley das Boleskine Haus verkauft hatte wechselte es mehrfach den Besitzer. Einige begingen Selbstmord. Der Musiker Jimmy Page von Led Zeppelin erwarb es ebenfalls. Er erwähnte die negative Energie des Anwesens und den Umstand dass er dort ein Geräusch hören würde das klang als ob etwas über den Boden rollt.
Ein Phänomen welches in „Geisterhäusern“ und ufologischen Manifestationen immer wieder erwähnt wird! Der Musiker erklärte sich diese akustischen Anomalien makaber mit dem Verdacht dass es wohl der Kopf eines Enthaupteten sei der unsichtbar seine Runden zog!
Tatsächlich gibt es viele Fälle in denen eine geisterhafte runde Kugel gesehen wird die eigendynamisch über den Boden rollt und spurlos verschwindet, siehe den TAG Schicksalskugel unten!
Begegnungen mit Men In Black sind keine Erfindung Hollywoods und sie hängen noch nicht einmal mit dem Ufophänomen zusammen. Viele Okkultisten, Satanisten und „Schwarzmagier“, zeitgenössisch-gegenwärtiger und vergangener Epochen, beschrieben ähnliche Kontakte!
Der hier schon oft erwähnte Ted Holiday war eines Tages unterwegs am Loch Ness als ihm eine bizarre, in schwarzes „Plastik“ gekleidete Gestalt begegnete: 
Diese trug Helm und Handschuhe, das Gesicht war mit schwarzem Klebeband verklebt. „ES“ trug eine Brille, doch waren keine Augen zu sehen! Holiday ging auf die Gestalt zu, die sich in Luft auflöste. Ein Jahr darauf hatte er an gleicher Stelle einen Herzinfarkt!
Nicht weniger bizarr war ein Vorfall im September 1866 in Lochindorb. Ein Bauer beobachtete einen schwarz gekleideten Mann auf einem „Höllenhund“ reitend der sogar Zaumzeug angelegt hatte. Ähnliche Gestalten waren früher auch mit „selbstfahrenden“ Kutschen ohne Pferde unterwegs!
Blaue Lichter, Remote Viewer und Steinkreise im See
Der Nessieologe Tim Dinsdale was gegen Mitternacht mit seinem Boot WATER HORSE [=Kelpie! Name Game?] auf dem Loch unterwegs, als er ein blaues Licht über dem Wasser wahrnahm welches aufblitzte und die ganze Umgebung illuminierte. Es folgte ein weiterer Lichtblitz, der diesmal jedoch von weit oberhalb des Sees kam. 
Sein Kollege Roland Watson wies darauf hin dass diese blauen Lichter auch am Loch Morar bekannt sind. Eben dort treibt sich ein weiteres, weniger bekanntes Seeungeheuer herum: MORAG! 
Erstaunlicherweise war Nessie auch das Ziel amerikanischer Remote Viewer die im Rahmen des Projektes STARGATE für CIA, DIA und andere Dienste ihre Fähigkeiten einsetzten. Aus den Protokollen geht hervor dass man ein Wesen geviewt hatte welches eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Plesiosaurier aufwies. Aber, Nessie habe auch die Fähigkeit plötzlich zu verschwinden, sich in Nichts aufzulösen wie ein Geist!
Nick Redfern mag es von Thema zu Thema und Ort zu Ort zu springen. Da er dabei aber interessante Informationen liefert wollen wir nachsichtig sein!
George Price, ein ehemaliger Angehöriger der britischen Streitkräfte berichtete der Forscherin Merrily Harpur dass er 2002 auf Salisbury Plain / Stonehenge ein großes, affenartiges Wesen gesehen habe, einem Orang-Utan nicht unähnlich!
Tatsächlich haben Soldaten einer nahe gelegenen Militäranlage schon oft merkwürdige „Erscheinungen“ bei/unweit Stonehenge beobachtet!
In Loch Ness, auf Höhe von Lochend, wurden 1976 mittels Sonar zwei Steinkreise im Wasser entdeckt. Die eine Formation fand sich in einer Tiefe von 30 Fuß, die andere bei 7 Fuß. 
Dass die Entdeckung erst so spät erfolgte, hat damit zu tun dass das Gewässer, wie schon weiter oben erwähnt, in wenigen Metern Tiefe nachtdunkel ist. Nach dem Entdecker Martin Klein wurden sie „Kleinhenge I.“ & „Kleinhenge II.“ benannt!
Operation Deepscan und geisterhafte Großkatzen
Der Mottenmann ist auf diesem Blog Dauergast. Dabei hat er offensichtlich schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel: 
Am 16. April 1746 fand bei Culloden eine besonders blutige Schlacht statt. In der Nacht zuvor flog und schwebte eine große, fledermausartige Gestalt mit rotglühenden Augen über den späteren Kriegsschauplatz und ging so als „Omen“ in die Folianten der Schreiber ein! 
Unweit Loch Ness, am Fluss Nairn, wird eine vergleichbare Kreatur ebenfalls immer wieder beschrieben! Im Oktober 1987 startete OPERATION DEEPSCAN mit 24 Booten, ausgestattet mit Echolot und Sonar. Bei Urquhart Bay wurde ein großes Objekt in einer Tiefe von 600 Fuß registriert.
Darrell Lowrance, der die Technik gestellt hatte, gab an dass man das Ziel nicht identifizieren konnte und es sich hierbei um keine Fische gehandelt haben kann. Wer sich 2001 nicht mehr für Nessie begeistern konnte, wurde mit einem weiteren Kryptiden beschenkt, den man als ABC [=Alien Big Cats] bezeichnet.
Es geht dabei um geisterhafte Großkatzen die plötzlich in der Gegend auftauchen, sich über Weidetiere hermachen und eine Schwäche für Steinkreise, alte Kultplätze und Friedhöfe zu haben scheinen. Diese Katzen waren auch in Loch Ness zugange! 
Der Historiker David Murray Rose fand Aufzeichnungen von und über einen Sir Ewen Cameron, der zwischen 1629 und 1719 lebte und seinerzeit eben solchen Großkatzen einen Kampf lieferte, an der gleichen Stelle übrigens an der sie auch 2001 aktiv waren! 
Die Auseinandersetzung tobte am Ufer des Lochs und dabei tauchte aus dem Wasser ein Wesen auf welches wie eine Mischung aus Pferd und Kamel aussah und sein Maul im Inneren der Kehle hatte!
Redfern schildert leider nicht wie das Zusammentreffen ausging, doch kann man sich vorstellen dass der Sir das Weite suchte!
Resümee
Der Themenkomplex Nessie ist wesentlich interessanter als ich gedacht habe und das Buch eines der Besten aus der Feder Redferns, für mich ganz klar das "Buch des Jahres 2020!"ʬ
P.S.: Empfehlenswerter Blog:

🏆📖
Buch des Jahres 2019
▬
Keelianische
Ufologie ⅋
Anomalistik

Mit einiger Verspätung wird Brent Raynes’ Werk John A. Keel: The Man, The Myths, and the Ongoing Mysteries einer dezenten Rezension unterzogen! An sich ist es (fast) eine Anthologie, da auch diverse andere Autoren Artikel abgeliefert haben bzw. von Raynes zu Keel interviewt wurden. 
Zu den mir bekannten Personen gehören R. E. Guiley, Håkan Blomquist, Doug Skinner und Kathleen Marden! Es wird Keels Lebensweg beleuchtet, ebenso seine Theorien und Falluntersuchungen. Natürlich finden sich jede Menge interessanter Anekdoten: 
→ Etwa die Hälfte der von Keel befragten Mothman-Zeugen gab an, bereits zuvor außersinnliche oder paranormale Erfahrungen gemacht zu haben. 
→ Eine Linda Sigman aus Mason, West Virginia, berichtete am 18. 04. 1967, ein dunkles, rundes, etwa 25–30 Fuß durchmessendes Objekt mit rötlichen und gelben Lichtern an der Unterseite gesehen zu haben. Aus diesem flog eine geflügelte Gestalt, die an den Mothman erinnerte! Anschließend hatte sie prophetische Träume bezüglich des Einsturzes der Silver Bridge! 
→ Keel selbst war in diverse keelianische Phänomene direkt oder indirekt involviert: Unweit von Buffalo, New York State, befand sich die Farm seiner Eltern. Um 1940 herum wurde in der Region ein bipedaler „Gorilla“ beobachtet! Bigfoot-Sichtungen wurden damals ausgebüxten Gorillas zugeschrieben. 
1937, gemeinsam mit seinen Eltern in Canaseraga, New York State, beobachteten alle drei eine über einem Hügel schwebende Lichtkugel! 1954, diesmal in Ägypten, beobachtete Keel eine klassische, metallische fliegende Untertasse! 
→ Raynes geht auch auf Beobachtungen von Verstorbenen bzw. Aliens ein, die durch normale Spiegel erfolgten. Entweder waren die Entitäten auf der Spiegelfläche zu sehen, oder sie traten aus diesen heraus. Der NDE-Forscher Raymond Moody experimentierte mit einem eigenen Spiegelkabinett, welches er als Psychomanteum bezeichnete. 
→ Edgar Cayce beobachtete als Kind eine Lichtkugel, in der sich eine Frauengestalt befand. Diese fragte ihn feengleich, was er gerne haben möchte. Cayce gab an, dass er Heiler werden wolle; dieser Wunsch wurde ihm von der Entität nicht abgeschlagen! 
→ Die Familie Daniels, Mothman-Zeugen, erlebte den „Durchmarsch“ eines „Unsichtbaren“. Dieser öffnete die Haustür und lief bzw. trampelte geräuschvoll durch das Haus, um durch die Tür wieder hinauszulaufen. 
{Dieser Effekt erinnert mich an die Beschreibung von Chris Marx, der auf der Skinwalker-Ranch stationiert war und sich mit einem Kollegen gerade in einem Trailer befand, als die Tür aufgetreten wurde und ein Unsichtbarer mit schweren Stiefeln durch den Raum marschierte!} 
→ Eine Frau aus Tennessee wurde nachts von einer humanoiden Gestalt heimgesucht, die sich über sie beugte, während sie im Bett lag. Diese verschwand, und der Zeugin fiel beim Blick aus dem Fenster eine Eule mit rotglühenden Augen auf, die auf einem Baum saß, durch das Fenster hindurch auf sie starrte und dann davonflog! Solche „Ufowls“ sind ein Evergreen der Ufologie! 
→ Hals- & Beinbruch: 1985 erhielt eine schwangere Amerikanerin nächtlichen Besuch durch drei Aliens. Diese bewegten sich von der gegenüberliegenden Wandseite ihres Schlafzimmers her völlig synchron auf sie zu. 
Als sie vor ihrem Bett standen, griff die Frau panisch nach der Kehle einer der Gestalten, wobei dieser der Hals brach und dabei ein knackendes Geräusch zu hören war. Der Kopf fiel nach hinten. 
Die beiden Kollegen der Entität dirigierten diese im absurden Rückwärtsschritt, wieder völlig synchron, zurück zur Zimmerwand, um durch diese zu verschwinden. 
→ Der intensive und penetrante Gestank verdorbener Eier ﴾Schwefelwasserstoff﴿ wird im Zusammenhang mit UFOs und Aliens immer wieder erwähnt. 
→ Das Indianerreservat Yakima, Washington State, ist ein UFO-Hotspot; zumeist werden dort Uforbs beobachtet. Der Zeuge Floyd Dillon hatte seine UFO-Sichtung 1928, als er mit seinem Model-T-Ford unterwegs war und einem UFO begegnete, das wie ein Hexagon mit Kuppel geformt war. Aus einem Fenster heraus wurde er von einem Mann in blauer Uniform beobachtet, der auf ihn wirkte wie ein Italiener. Kurz danach flog das UFO mit hoher Geschwindigkeit davon! 
﴾Wer das Yakima-Thema hier auf diesem Blog aufgerollt wissen möchte, darf mir gerne das Buch Examining the Earthlight Theory: The Yakima UFO Microcosm von Greg Long spendieren!﴿ 
→ Keel sammelte für 1966 insgesamt 730 UFO-Nahbegegnungen. Prozentual spielten sich die meisten an Mittwochen ab. Eine UFO-Gruppe aus Ohio, Vereinigte Staaten ﴾„American Flying Saucer Investigating Committee“﴿, hatte in ihrem Archiv 929 UFO-Sichtungen aus dem Jahr 1968; mit 152 Reporten dominierte ebenfalls der Mittwoch als Sichtungstag! 
→ Sedona, Arizona, hat hier auf dem Blog einen eigenen TAG. Das Gegenstück zur Skinwalker-Ranch in Utah ist dort die Bradshaw-Ranch – mit den gleichen Effekten, die wir auch aus dem Mormonenstaat kennen. Victor Bradshaw, der jüngste Spross der Familie, sah unter anderem eine große, humanoide Gestalt durch das Farmhaus schweben und dieses durch die Wand verlassen. Vor dem Fenster transformierte sie sich in eine Lichtkugel und flog davon. Uforbs wurden und werden dort ständig beobachtet … 
→ Kenneth Arnold, „Begründer“ des modernen UFO-Zeitalters, wurde kurz nach seiner Sichtung am Mount Rainier zu Hause von einer Lichtkugel heimgesucht. Zuerst tauchte diese im Schlafzimmer seiner ältesten Tochter auf, um dann zu den Eltern zu fliegen! Arnold war so erschrocken, dass er anfing zu beten. Bereits als Siebenjähriger hatte er eine Lichtkugel im Zimmer seiner zuvor verstorbenen Großmutter beobachtet. 
→ Kathleen Marden, Nichte von Betty Hill, wurde ebenfalls von einem Uforb besucht! Die Lichtkugel tauchte im Zimmer ihres Sohnes auf, der in Panik geriet, nach ihr schlug und schrie. Seine Mutter evakuierte ihn aus dem Raum! 
→ Die UFO-Sichtung einer Helikopterbesatzung vom 18. Oktober 1973 unweit von Mansfield, Ohio, ist ein ufologischer Klassiker. Befehligt wurde die Maschine von Captain Lawrence J. Coyne. Dieser wurde einige Tage danach von einer Dienststelle der Luftwaffe (Collins Elite!) angerufen und gefragt, ob er „merkwürdige Träume“ habe. Diese hatte er tatsächlich! 
Einmal meinte er, nachts aufzustehen und sein Bett zu verlassen. Als er sich wieder hinlegen wollte, sah er, dass er bereits im Bett lag und schlief! ﴾OOBE? Bilokation?﴿ 
Bei einem anderen „Traum“ sah er in seiner Hand eine blau-weiße Kugel, und eine körperlose Stimme sagte ihm, dass die „Lösung sich im Kreis befindet“ – also wahrscheinlich in der besagten Lichtkugel! 
→ Gestaltwandler transformieren nicht ihren physischen, sondern ihren „spirituellen“ Körper, der dann quasiphysisch alle möglichen Gestalten annehmen kann! In der Regel gesteht man dieses Talent Schamanen und vergleichbaren Personengruppen zu. 
Doch was wäre, wenn auch ungeübte Personen ihren „Seelenkörper“ auf die „Reise“ schicken würden – bewusst oder unbewusst – und dabei von anderen Menschen für „Paranauten“ gehalten würden? 
Dies würde auch die sexuellen Inhalte vieler Begegnungen erklären! Der Chippewa-Stamm kennt den Mock-wa-mosa, der wahlweise als Bär, Lichtkugel oder EULE in Erscheinung treten kann. 
Uforbs kennt man auch auf Hawaii als „Akualele“; hinter diesen steckt ein Kahuna, Magier bzw. Schamane, der mit seiner Lichtkugelgestalt Menschen verletzen oder töten möchte! 
→ Manchmal halten Ufologen Informationen zurück, um zu sehen, ob auch andere Zeugen ähnliche Details beschreiben. Dass die „Dienstfahrzeuge“ der MIBs etwa in vielen Fällen ein bizarr gestaltetes Armaturenbrett aufweisen – mit vielen Tasten und hellen Lichtern –, ist ein solches Detail, welches mir ﴾ʬ﴿ bisher noch unbekannt war! 
→ Wer HELLIER gesehen hat, wird wissen, dass es phänomenologische Parallelen gibt zwischen „unseren“ Anomalien und Erscheinungen und jenen, die sich bei okkulten bzw. satanistischen Ritualen einstellen. Es nimmt also nicht wunder, dass auch Aleister Crowley „Begegnungen“ hatte: 
1918 will er ein „Sternentor“ geöffnet haben, aus dem sich LAM manifestierte. 1896 begegnete er bei Arolla, Schweiz, zwei kleinen Gestalten, die zwischen dem Gestein verschwanden. 
→ Die schottische Insel IONA ist ein auf diesem Blog oft behandelter Hotspot [=Suchleiste oben!]. Raynes bringt den Fall von zwei Zeugen, die auf der Insel ein Steinhaus ohne Türen und Fenster entdeckt hatten, in dessen Nähe sich eine Gestalt tummelte, die wie ein Leprechaun aussah! Jahre später kehrte einer der Männer zurück, fand jedoch keine Spur des Hauses bzw. des Ortes, an dem die Erscheinung stattgefunden hatte! 
→ Zu Alien Black Dogs im Bayerischen Wald habe ich unlängst einen Artikel verfasst. Eine US-Zeugin schilderte, dass ihr bei der nächtlichen Heimkehr eine Person entgegenkam, die sie zuerst für ihren Bruder gehalten hatte. Diese verwandelte sich vor ihr in einen „klassischen“ schwarzen Phantomhund! 
Resümee 
Das Buch ist derart angefüllt mit Informationen, dass man aus einer ausführlichen Rezension wieder ein Buch machen könnte! Erfreulich ist, dass Keel der amerikanischen Paraforschung einen völlig neuen „Drall“ verpasst hat und endlich die richtigen Fragen stellte! Leider macht das die Sache nicht einfacher, sondern das Phänomen komplexer und undurchsichtiger! Eine beeindruckende Arbeit, die das Zeug zum "Buch des Jahres 2019" hat!ʬ

08/09/26

☘️🛸👽
Irische Ufologie &
die Anfänge der Forschung

Über UFO-Vorfälle in Irland ist heute relativ wenig bekannt. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass es eine organisierte Forschung erst seit den 1970er Jahren gibt (folglich gilt uns das Buch „Conspiracy of Silence“ von Dermot Butler und Carl Nally als ufologischer Fremdenführer). 
Damals gehörten einige wenige Iren der BUFORA (British UFO Research Organisation) und anderen Vereinigungen aus UK an. BUFORA-Mitglied Miles Johnston gründete Mitte des besagten Jahrzehnts das „Irish UFO Research Center“ (IUFORC), heute die dienstälteste Gruppe auf der grünen Insel. 
Diverse andere Clubs kamen und gingen, und auch „Einzelkämpfer“ traten hervor und verschwanden gleich wieder in der Versenkung. Das führte natürlich dazu, dass die „frühen“ Reporte – etwa aus den 50er und 60er Jahren – erst viel später gemeldet und untersucht wurden. 
Phänomene und Sichtungstypen 
Die irischen Berichte unterscheiden sich nicht von denen aus anderen Weltgegenden. Es werden die gleichen UFO-Formen und Effekte geschildert. Auch unidentifizierte „Feuerkugeln“, die sich oft über Generatoren, Kraftwerken oder Überlandleitungen tummeln, sind dort aktiv. 
Selbst über dem örtlichen Friedhof von Roscommon erschien ein „Besucher“ am Himmel, der die geschätzte Länge eines Zuges aufwies. UFO-Abductions werden – wie auch in anderen Teilen der Welt – erlebt und berichtet. 
Interessant an den irischen Fällen ist, dass auch in diesen außerkörperliche Erfahrungen und Poltergeistaktivität beschrieben werden. 
Die Irische See als Hotspot 
Signifikant ist hier die merkwürdige Verbindung zur Irischen See an der Ostküste, einem ausgesprochenen „Hotspot“. Die Objekte überflogen nicht nur die Wasseroberfläche, sie tauchten aus dieser auch hervor oder vom Himmel in sie hinein, was natürlich die Vermutung bestärkt, dass die „Besucher“ ggf. irgendwo Unterwasserbasen besitzen und aus diesen heraus operieren. 
Rund 70 % der Erdoberfläche bestehen aus Wasser, etwa 50 % sind Tiefsee mit einer Tiefe von unter 800 Metern – Gebiete, die weniger erforscht sind als der Mond. Jedoch werden nicht nur Meere und Ozeane von den Unbekannten genutzt. 
Historische Sichtungen und geografische Schwerpunkte 
In Lough Gara wurden bereits um das Jahr 1926 „fliegende Lichter“ beobachtet, die in den See eintauchten und aus ihm herauskamen – das gaben zumindest betagte Honoratioren den irischen Forschern zu Protokoll. 
Weitere Sichtungsschwerpunkte sind übrigens Lough Derg, Lough Key Forest Park und die Dublin-Wicklow Mountain Range. Wenn man die Sichtungsberichte nach Provinzen aufteilt, führen Cork und Kerry. 
Kurioserweise findet sich dort auch die größte Dichte an megalithischen Steinkreisen in ganz Europa. Man kann darüber spekulieren, ob mit den Kreisen am Boden ein Pendant zu den Kreisen | Scheiben am Himmel geschaffen werden sollte! 
Kosmische Witzbolde und historische Anleihen 
Die UFO-Piloten verfügen offenbar über einen etwas merkwürdigen, schwarzen Sinn für Humor, den sie den Iren gerne angedeihen lassen. Im Jahr 1967, am 17. Februar, wurde ein Einwohner aus dem Gebiet des County Monaghan von einem großen Objekt überflogen, das Autogeräusche von sich gab und auf die Grenze zu Nordirland zusteuerte. 
Unweit von Belfast beobachtete ein Mann namens William Busby im gleichen Jahr ein „altertümliches Luftschiff“, das sich jedoch mit unglaublich hoher Geschwindigkeit über den Himmel bewegte und nach nur 10 Sekunden verschwand. 
Das erinnert an die Airship-Sichtungen aus den USA, die 1896 und 1897 vermeldet wurden. Historische Anleihen nahm auch ein weiteres UFO, das an die „Geisterraketen“ erinnerte, die 1946 Europa unsicher gemacht haben. 
Zwei Zeugen aus Cloyne bemerkten eine schnell fliegende Rakete bzw. ein raketenförmiges Objekt, das von der See her das Festland ansteuerte und intervallweise unsichtbar wurde. Es verschwand außer Sicht und hinterließ ratlose Beobachter. 
Im Jahr 2003 beobachtete ein Zeuge aus dem Gebiet von Beaumont im Norden von Dublin plötzlich „zwei Monde“ am Himmel. Einer der Monde schrumpfte zusammen, so als ob er sich mit großer Geschwindigkeit entfernen würde. Vielleicht haben wir es in dem Fall auch nur mit einer atmosphärischen Spiegelung zu tun? 
Eine nächtliche Begegnung an der Westküste 
Schon kurz nach dem Krieg machten Aliens Irland unsicher. Zu Weihnachten 1945 besuchte ein Zeuge seine Verwandten, die auf einer Insel an der Westküste leben. Nach der Feier wartete er gegen Mitternacht auf einen Fährmann, der ihn auf das Festland bringen sollte, jedoch erschien ein ganz anderer „Transporteur“. 
Zuerst war nur ein Stern zu sehen, der sich rasch näherte und sich letztlich als Objekt mit einem viereckigen Unterbau herausstellte, das auf seiner Oberseite eine Kuppel hatte. Während es „wasserte“, ging der Zeuge hinter einigen Steinen in Deckung. 
Kurz darauf erhob sich das Vehikel wieder in die Lüfte und landete nun auf einem nahe gelegenen Feld, wobei es Geräusche wie ein Bohrer von sich gab. An der Kuppel öffnete sich eine Pforte und einige Wesen spazierten ins Freie, die aus der Entfernung heraus menschlich wirkten. 
Sie sammelten einige Dinge vom Boden auf und schienen die Gegenwart des Zeugen bemerkt zu haben, da sie immer wieder zu seinem Versteck blickten. Nach vollbrachter Tat marschierten die Ufonauten zu ihrem Schiff zurück, das startete und am Himmel entschwand. 
Die Verfolgung und der rätselhafte Fremde 
1971 war eine Zeugin namens Vivian mit zwei Freunden im Auto unterwegs. Sie fuhren von Cork nach Youghal, als sie am Straßenrand plötzlich eine feurige Erscheinung bemerkten, die sich aus der Nähe als orangefarbene, glühende Kugel entpuppte. 
Diese verfolgte sie nun, wobei sie anfänglich sacht durch die Lüfte segelte und später anfing, auf und ab zu hüpfen und den Erdboden zu berühren schien, wie ein Ball, der aus großer Höhe abgeworfen wurde. 
Das UFO nahm dann einen silbernen Farbton an und schien in der Mitte eine schwarze Linie zu besitzen, die den Körper in zwei gleich große Hälften teilte. Die Zeugen hielten den Wagen an, als noch mehr Lichter auftauchten und ihnen den Weg zu versperren schienen. 
Zu ihnen gesellte sich ein kurioser Autofahrer, der komplett in Beige gekleidet war, die Haare sehr kurz trug und pechschwarze, große Pupillen hatte. Die Zeugen bemerkten, dass auch seine Hautfarbe im gleichen Ton gehalten war wie seine Kleidung und die Innenausstattung des Wagens. 
Der Fremde bot an, die UFOs vor ihnen zu umfahren, um so zu belegen, dass es völlig gefahrlos sei. Er startete und fuhr unter den am Himmel manövrierenden Objekten vorbei, wobei sein Wagen kleiner zu werden schien. Er machte kehrt, konnte aber die drei verschreckten Zeugen nicht dazu bewegen, es ihm gleichzutun. 
Er startete abermals – wobei kein Motorengeräusch zu hören war – und fuhr davon; mit ihm verschwanden auch die Flugvehikel. 
Fehlende Zeit und die Männer in Schwarz 
Als die Zeugen zu Hause ankamen, „fehlten“ ihnen fünf Stunden – so lange konnte der ganze Vorfall unmöglich gedauert haben. Der Report hatte noch ein interessantes Nachspiel, denn wenige Tage darauf wurde der Freund der Zeugin Vivian von drei schwarz gekleideten Herren aufgesucht, die sich nach ihr erkundigten und ankündigten, mit ihr sprechen zu wollen – allerdings tauchten sie nie wieder auf! 
Die Mahoney-McManus-Sichtungen 
Es war am frühen Morgen des 30. September 1992, als der Farmer John McManus gegen 4:45 Uhr nackt auf dem Bett liegend in seinem Schlafzimmer erwachte. Seine Füße waren schmutzig und der Boden übersät mit Dreck und Steinen. 
Nachdem er sich seinen desolaten Zustand nicht erklären konnte, unterzog er sich einer Hypnose-Regression. Dabei kam eine klassische UFO-Entführungserfahrung zutage: Fremdartige Wesen verschleppten ihn, und er fand sich in einem hell erleuchteten Raum wieder, in dem „medizinische“ Eingriffe an ihm vorgenommen worden sind. 
Bestätigt wird seine Schilderung indirekt von seiner Nachbarin Rose Mahony, die am gleichen Morgen um 5:15 Uhr austreten musste und durch das Badezimmerfenster einen runden Flugkörper ausmachte, der mit hellen Lichtern bestückt war. Sie weckte ihre Kinder, und sie beobachteten die Erscheinung über 20 Minuten hinweg. 
Chronik weiterer Begegnungen 
Am 14. März 1993 sahen Mr. McManus und zwei Freunde, während sie sich gerade im Freien aufhielten, ein vom Himmel auf den Boden fallendes Licht, das in zwei separate Leuchtquellen zerfiel. Beide stiegen wieder auf und flogen gen Norden davon. 
Mr. John McManus hatte am 26. März 1994 eine weitere unheimliche Begegnung. Um 1:30 Uhr sah er aus dem Fenster und entdeckte einen diskusförmigen Apparat am Himmel, der ein Licht von sich gab, das an brennendes Magnesium erinnerte. Der „Besucher“ pendelte hin und her und verschwand kurz darauf. 
Der Vater von Mr. McManus war gerade zu Besuch, als sich am 16. März 1995 ein weiterer Zwischenfall ereignete. Mehrere scheibenförmige Objekte waren am Himmel zu sehen; eines von ihnen richtete einen „Scheinwerfer“ auf den Boden, als ob es etwas suchen würde. 
In Blickrichtung auf das Meer tauchte ein sehr großer Flugkörper auf, der die Ausmaße eines Transportflugzeuges hatte. Am 11. September 1996 blickte Frau Mahony gegen 4:45 Uhr aus dem Fenster und sah am Himmel ein großes Objekt, das die Sterne abdeckte. Sie rief ihren Mann herbei, und sie konnten sechs helle, scheibenförmige UFOs beobachten, welche die Gegend taghell erleuchteten. 
Aggressive Manöver und Kollisionen 
Ein besonders bizarrer Fall ereignete sich am 29. Dezember 1958 auf einer Farm unweit von Portglenone in Nordirland. Der Farmer Joseph Bennett durchquerte gerade sein Land, als er am Himmel ein schwarzes Objekt bemerkte, das entlang einer Baumreihe flog. 
Scheinbar war man an Bord des UFOs abgelenkt, denn der Flugkörper prallte gegen eine „im Weg stehende“ Eiche und teilte diese in der Mitte durch. Zwar gab es reichlich Kleinholz, doch der Bruchpilot flog unbeschadet davon. 
Begegnungen mit UFOs verlaufen auch in Irland nicht immer freundlich. Am 1. März 1996 war eine Familie im Bereich des abgelegenen Sugar Loaf Mountain unterwegs. Plötzlich tauchte ein scheibenförmiger Flugkörper am Himmel auf und bedrängte die verängstigten Insassen mit „Harakiri-Flügen“ direkt auf das Auto zu, um dann abrupt die Richtung zu wechseln und das „Spiel“ von Neuem zu beginnen. 
Fluchtartig verließen die Zeugen das Areal. Wie Ermittlungen von Dermot Butler und Carl Nally ergaben, gab es an dem Tag weitere Meldungen über ähnliche Zwischenfälle bei der Garda – der irischen Polizei. 
Die Gegend scheint ein kleiner Hotspot zu sein, denn immer wieder meldeten Autofahrer, dass sie in der Gegend von „fliegenden Lichtern“ verfolgt wurden. Teilweise flogen diese knapp über der Straße. 
Zwischenfälle im Luftraum 
Ein weiterer „feindlicher Zwischenfall“ ereignete sich am 4. Januar 2004. Involviert waren drei Verkehrsmaschinen; die Zeugen wurden auch in diesem Fall von den Forschern Dermot Butler und Carl Nally interviewt. 
Gegen 20:30 Uhr waren eine Boeing 737-400 und ein Airbus A330 auf dem Weg nach Dublin. Von der 737 aus bemerkte man ein sich näherndes dreieckiges Flugobjekt mit stroboskopischen Lichtern, die aufblitzten, als würde von dort aus jemand das Flugzeug fotografieren. 
Der Eindringling umzirkelte die Maschine, und die Besatzung hatte den Eindruck, irgendeine Art von „Energie“ würde auf sie gerichtet. Tatsächlich beobachtete die Besatzung des Airbus A330 einen purpurfarbenen „Glorienschein“ um die Boeing. 
Das UFO umkreiste den Jet derart massiv, dass Luftturbulenzen entstanden und die Außentemperatur anstieg. Das Dreieck verschwand, und nachdem die Maschine gelandet war, stellte man Schäden an den Tragflächen fest, die aussahen, als habe jemand mit dem Hammer darauf geschlagen. 
Gut zwei Stunden später – wir schreiben noch immer das gleiche Datum – erwischte es eine Airbus A320-200 Maschine, die in Richtung Ostküste unterwegs war. Auch diesmal wurde das Flugzeug in aggressiver Art von einem Dreieck mit stroboskopischer „Beleuchtung“ umrundet, sodass Luftturbulenzen auftraten. 
In Anbetracht solcher Zwischenfälle ist es ratsam, „merkwürdige“ Flugzeugabstürze auch auf mögliche „Fremdeinwirkung“ hin zu untersuchen! 
Tödliche Begegnungen und das Snave-Area-Phänomen 
Dass UFOs ein ziemlich ungesundes Phänomen sein können, ist bekannt. Jedoch verlaufen tödliche Begegnungen nicht nur in den abgelegenen Winkeln der Welt, sondern auch in Europa. 
Mancher UFO-Forscher ist durchaus angehalten, seine Recherchen rasch durchzuführen, solange der Zeuge noch lebt. Was etwas makaber klingen mag, hat sich in dieser Form in Irland jedoch tatsächlich zugetragen! 
Es ereignete sich am 27. März 1993 in der Snave Area, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet. Der Zeuge Don Howley hatte einen Freund zu Gast. Gegen 1:30 Uhr am Morgen schien plötzlich helles Licht durch ein Fenster. 
Die beiden Männer verließen das Haus. Auf einem nahe gelegenen Feld entdeckten sie eine leuchtende Masse und daneben drei Gestalten, die sich lautlos durch die Pflanzung bewegten und leicht über dem Boden zu schweben schienen. Sie trugen etwas wie „Tarnanzüge“. 
Nachdem die Ufonauten auf die beiden Männer aufmerksam geworden waren, drehten sie bei und bewegten sich auf das Haus zu. Die Zeugen verbarrikadierten sich jedoch sofort und wurden nicht weiter behelligt. Am nächsten Tag erfuhren sie, dass ihre Nachbarin in der Nacht an einem Herzinfarkt verstorben war. 
Telepathische Botschaften und die Rückkehr 
Am 10. Mai 1993, gegen 23:00 Uhr, erschienen im Geschäft von Mr. Howley zwei fremdartige Männer. Er hörte plötzlich eine „Stimme in seinem Kopf“, die von einem der Unbekannten zu kommen schien. 
Er wurde darüber informiert, dass man sich bereits schon einmal getroffen habe – gemeint war der Vorfall im März dieses Jahres – und dass sie auf dem Feld etwas gesucht hätten, das ihnen abhandengekommen war. Sie kündigten an wiederzukehren – was sie so auch in die Tat umsetzten – und verschwanden. 
Paralyse und ein tragisches Ende 
Am 31. August 1993 befand sich Mr. Howley in Kontinentaleuropa und überließ sein Haus zwei Freunden. Gegen 2:00 Uhr am Morgen erwachte einer von ihnen, da grelles Licht durch das Fenster schien. Er stand auf und sah nach dem Rechten. 
Auf dem Feld vor dem Haus – der Ort, an dem sich auch die erste Begegnung abgespielt hatte – schwebte ein längliches Objekt, das fluoreszierendes Licht von sich gab. Zwei Gestalten marschierten von der Stelle aus zum Haus hin, und der Zeuge war plötzlich paralysiert und konnte sich nicht mehr bewegen. 
Hier setzte bei ihm nun ein „Blackout“ ein, denn seine nächste Erinnerung war die, dass die Ufonauten wieder in Richtung UFO gingen. Im Jahr 1994 musste die Untersuchung des Falles eingestellt werden. Mr. Don Howley verstarb im Alter von nur 35 Jahren! 
Garda-Mutilation-Report 
Das Phänomen der Tierverstümmelungen (Mutilations) ist zwar weltweit verbreitet, tritt in Irland aber kaum auf. Jedoch gibt es auch hier vereinzelt merkwürdige Fälle. Am Samstag, den 4. Juni 1994, kontrollierte der Farmer John Slevin seine 39 Rinder, die er auf eine Weide getrieben hatte. Sie waren in bester Verfassung und wohlauf. 
Rund zwei Tage später, am Montag, den 6. Juni, waren es nur noch 38 Tiere, denn eines war unter mysteriösen Umständen umgekommen. Die genaue Todesursache ließ sich aber nicht mehr ermitteln, denn das Tier – dessen Kopf als Einziger noch intakt war – bestand nur noch aus der „abgezogenen“ Haut und blanken Knochen. 
Weder der Farmer noch die lokale Garda konnten sich erklären, was da genau geschehen ist. Im Januar 1985 fand man 44 tote Lämmer unweit von Ballymoney, im County Antrim. Keines der Tiere wies augenfällige Verletzungen auf, abgesehen von zwei punktförmigen „Löchern“ im Nacken. 
Im August 1995 erwischte es eine Kuh im Bressbrook-Gebiet, nordwestlich von Newry gelegen. Das Tier war blutleer, vom Schädel war das Fleisch entfernt und die inneren Organe entnommen worden. Leider wurde der Kadaver veterinärmedizinisch nicht untersucht! 
Gefährliche „Wolke“ 
Dermot Butler und Carl Nally berichten auf Seite 210 ihres Buches über einen erstaunlichen Zwischenfall, der sich im Jahr 1993 in Ostengland, UK, abgespielt hat. Zu der Zeit kam es zu zahlreichen Tierverstümmelungen, und da der finanzielle Verlust erheblich war, versuchte man mit Technik, den Tierquälern auf die Spur zu kommen. 
Es wurde ein computergestütztes Kamerasystem in einem Areal eingerichtet, in dem es besonders oft zu entsprechenden Vorfällen gekommen war. Tatsächlich registrierten die Bewegungsmelder etwas, und einer Kamera gelangen Aufnahmen. 
Zu sehen war lediglich eine „weiße Wolke“ in der Bildmitte, an dem Ort, wo sich am Tage ein verstümmeltes Lamm fand. Es kann tatsächlich sein, dass dieser Schnappschuss den „Täter“ präsentiert, und zwar in seiner „Urform“ – also vor der soziokulturellen und optischen Anpassung als „UFO“ oder „Alien“ an das menschliche Auge. 
Es ist ja schon oft spekuliert worden, dass die beobachteten Entitäten und Objekte in ihrer „realen“ Erscheinung völlig anders daherkommen, als sie sich uns präsentieren. 
Iona: Schottische Insel mit Irland-Connection 
Die nordschottische Insel Iona, auf der Columban seine Residenz hatte, ist übrigens auch ein „Fensterort“, also ein Areal, in dem es immer wieder zu paranormalen Erscheinungen kommt. Columban bekehrte nicht nur Schotten und Pikten, er trat auch gegen das Ungeheuer von Loch Ness („Nessie“) an, das in früheren Zeiten nicht so „handzahm“ war wie heute. 
Das alles hielt aber einen seiner Mönche nicht davon ab, ein „Verhältnis“ mit einer „Seejungfrau“ zu beginnen, was letztlich dramatisch endete. In früheren Jahrhunderten sah man auf der Insel gespenstische Mönche, deren Erscheinung von Glocken und überirdischen Klängen begleitet wurde, und manche Menschen haben Szenen von Episoden aus der Geschichte Ionas gesehen, darunter die Plünderung des Klosters durch einfallende Wikinger. 
So ganz geheuer war es wohl auf Iona noch nie gewesen, da dort zeitgenössischen Quellen nach auch Elfen hausten, die einen Mann zu ihrem Elfentanz zwangen, sodass dieser ein Jahr seines Lebens verlor. In einem anderen überlieferten Fall kam es ebenfalls zu einer unheimlichen Begegnung. 
In einem Haus wurde einmal eine ganze Feenschar beobachtet. Sie wurden zuerst draußen von einer norwegischen Besucherin gesehen. Die Wesen waren etwa dreißig Zentimeter groß. 
Das Schicksal der Netta Fornario 
Die englische Zauberin Dion Fortune hatte eine Freundin namens Netta Fornario, die 1930 unter bizarren Umständen starb. Nach ihrem Biografen Alan Richardson war Miss Fornario eine Künstlerin, die unter dem Namen Mac Tyler viele Artikel über Okkultismus geschrieben hatte. 
Auf einer Reise nach Iona wurde sie gefunden, wie sie nackt auf einem kahlen Berg lag. Ihr Körper war mit Kratzern übersät. Um den Hals trug sie eine Kette, an der ein Kreuz hing; in der Nähe ihrer Hand lag ein großes Messer, das benutzt worden war, um ein großes Kreuz in den Rasen zu stechen. Auf der Insel gab es Gerüchte über blaue Lichter, die in der Nähe der Stelle, an der man die Leiche fand, gesehen worden seien. 
Visionen und Zeitversetzungen 
Der amerikanische UFO-Forscher und Autor John Mack schildert uns ebenfalls ein mysteriöses Szenario, das sich auf der Insel zugetragen hatte. Der Zeuge des „überirdischen Spektakels“ war ein Mann mit dem Pseudonym „Carlos“. Mack lässt uns wissen: 
„Obwohl die Nacht pechschwarz und triefend nass war, sah Carlos vor sich über dem Meer eine pinkfarbene Dunstblase mit einem Durchmesser von etwa acht oder zehn Metern, die von ‚innen heraus leuchtete‘. Der leuchtende Nebel vor ihm, aus dem sich seine Vision herauswachsen sollte, schien sich zu verformen. Es schien leicht zu blinken, wurde immer größer, bedeckte bald das Wasser und den Nachthimmel und umhüllte auch ihn.“ 
Daraufhin fand sich Carlos zeitversetzt in einem historischen „Ambiente“ wieder, in dem gerade eine Horde Wikinger die Insel überrannte und alles niedermachte, was sich ihnen in den Weg stellte. Carlos selber ist nicht mehr „er selbst“, sondern sieht sich in der Gestalt eines einheimischen, zwölfjährigen Jungen. Nach einer Weile ebbt seine „Vision“ ab, und er landete wieder in der gewohnten Realität. 
Quellen 
John Keel, The Mothman Prophecies, IllumiNet; Manfred Poser, Phantome der Berge, Eulen Verlag, S. 109; John Brooks, Die Geister Großbritanniens, Eulen Verlag, S. 254; Ulrich Magin, Von UFOs entführt, Beck’sche Reihe, S. 93; Janet Bord, Feen – Elfen – Zauberwesen, Econ Verlag, S. 83; John Mack, Entführt von Außerirdischen, Bettendorf Verlag, S. 454; Andrew Donkin, Akte Aliens, Ueberreuter Verlag, S. 85; Morton & Thoma, Tränen der Götter, Scherz Verlag, S. 309; Angus Hall, Bestien, Scheusale und Monster, Ullsteinverlag, S. 21 & 67; Jacques Vallee, Konfrontationen, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1994, Seite 122 ff.! 
=== 
Postskriptum: 
597 n. Chr. – UFO über Irland? 
Eher durch Zufall bin ich auf das Buch „Irische Sagen und Legenden – Von Helden, Heiligen, Elfen und Druiden“ gekommen. An sich war es nicht wirklich Zufall; ich bin derzeit auf der Suche nach einer irischen Überlieferung, in der es um Kornkreise und himmlische Besucher geht. 
Jedoch fand ich in dem Buch nicht das Gesuchte, sondern etwas anderes, nicht weniger Interessantes. Der „Aufhänger“ der Sage, die uns beschäftigen soll, ist der Tod des Columban von Iona, einem Priester und Missionar, der seinen christlichen Eifer in Irland und Schottland ausgelebt hat. 
Zu seinem Tod im Jahr 597 wird erzählt, dass ein Fischer in Donegal, im Westen der Insel, wo der Missionar geboren wurde, eine bizarre Himmelserscheinung wahrgenommen hat. 
Interessant an der Angelegenheit ist der Umstand, dass der Report in Ich-Form verfasst worden ist und sich liest wie ein neuzeitlicher UFO-Bericht (Seite 269 im Buch): 
„In dieser Nacht fischte ich mit einigen anderen Burschen und Männern im Tal des Flusses Fend, der von Fischen überquillt. Dann sahen wir, wie das ganze Himmelsgewölbe plötzlich erhellt wurde. Überwältigt von diesem Wunder hoben wir unsere Augen und schauten nach Osten hinüber. Und siehe, dort erschien etwas wie eine ungeheure Feuersäule, die zu der mitternächtlichen Stunde geradewegs emporstieg, als wolle sie die ganze Erde in Licht tauchen wie die Sommersonne am Mittag. 
Und nachdem die Säule in die Himmel eingedrungen war, wurde es dunkel, als wäre die Sonne eben untergegangen. Und nicht nur wir, die wir am gleichen Orte beisammen waren, beobachteten den Glanz dieser Lichtsäule, auch andere Fischer, die hier und dort an verschiedenen Stellen denselben Fluss entlang bei der Arbeit waren, wurden, wie sie uns später erzählten, durch die gleiche Erscheinung in Furcht und Schrecken versetzt.“ʬ 
=== 
Postskriptum²: 
Iona = Avalon? 
In „Artus – Die Wahrheit über den legendären König der Kelten“ (U-Bahn-Lektüre Juli 2019) von Phillips und Keatman wird diskutiert, ob die mysteriöse Insel ggf. mit Avalon identisch sein könnte, was wohl niemand verwundern würde bei dem „paranormalen“ Brimborium dort: 
„In Schottland wurde Iona ‚Insel der Träume’ genannt – ein Name, der in mehreren mittelalterlichen Romanen Avalon bezeichnet.“ [S. 76] 
=== 
Postskriptum³: 
Elfentanz und moderne Parallelen 
In der angelsächsisch-irischen UFO-Literatur finden sich ziemlich regelmäßig Hinweise auf sagenhafte Reporte aus der Vergangenheit, in denen Elfen oder Feen beschrieben sind, deren Verhalten bzw. Erscheinungsform stark an das „moderne“ UFO-Phänomen erinnert. 
Die Gebrüder Grimm haben entsprechende Sagen (die im Buchtitel fälschlicherweise als „Märchen“ bezeichnet werden) aus Irland gesammelt und veröffentlicht. 
In meiner Ausgabe vom Anaconda-Verlag findet sich eine Überlieferung, die alle Elemente enthält, die wir auch heute kennen: 
Weißhäutige kleine Wesen in silbernen Anzügen, fliegende Lichter, spurloses Verschwinden des „Spuks“ – jedoch in einer anderen, eben zeitgenössischen Darreichungsform! 
Beschrieben wird die Geschichte des Johann Mulligan, der nachts an der Eiche von Ballinhassing vorbeikam: 
„Der Mondschein eben in vollem Glanz und bei diesem Licht bemerkte Mulligan eine allerliebste Gesellschaft kleiner, artiger Gestalten, die unter der Eiche in immerwährender, behänder Bewegung tanzten. 
Es waren viele beisammen, einige breiteten sich fern noch über den fernsten Schatten der Eichenäste aus, andere zeigten sich glänzend in den fliegenden Lichtern, die zwischen den Blättern durchdrangen, andere konnte man ungehindert sehen, wie sie sich am Stamme niedergelassen hatten, andere endlich waren ohne Zweifel vor seinen Augen noch verborgen. [...] 
Sie waren kaum drei Daumen hoch, aber weiß wie der gefallene Schnee und von ungezählter Menge. [...] Aber in demselben Augenblick [...] verfinsterte sich die Nacht und die Elfen verschwanden mit Blitzschnelle. [...] 
Tausend und abermals tausend Elfen hatte er gesehen tanzend [...]. Er beschrieb ihre prächtigen Kleider von glänzendem Silber, ihre runden flachen Hüte in dem Mondschein schimmernd… [...].“ [S. 83ff]!ʬ

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