🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

📰 Leitartikel: Merowinger Caspar Hauser?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

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28/09/26

🦇👽🦉
BIG WING CE² & Co!

In der Kryptozoologie unterscheidet man drei verschiedene Arten von „anomalen“ Tieren: 
🐙 Da wären zum einen die „deplazierten“, also jene, die man in der Biologie anerkennt, die jedoch plötzlich in einem Umfeld auftauchen, in dem sie eigentlich nicht beheimatet sind: Ein gutes Beispiel sind hier freilebende Raubkatzen in UK, die immer wieder gesehen werden und wahrscheinlich aus privater Tierhaltung entkommen sind. 
🐙 Die zweite Gruppe setzt sich aus Spezies zusammen, die es einmal gegeben hat und die laut Schulwissenschaft ausgestorben sind, aber dennoch beobachtet, gefilmt und fotografiert werden. Es sind meist „Seeungeheuer“ wie Nessie oder Champ, die man ziemlich genau vergangenen Tierarten wie dem Plesiosaurier zuordnen kann. Einige Kreaturen werden auch gefangen – man denke hier an den Quastenflosser –, was die These belegt, dass Totgesagte länger leben. 
🐙 In der dritten Gruppe – man kann diese dann wirklich mit „Begegnungen der Dritten Art“ umschreiben – finden sich die wirklich „strangen“ Kreaturen: Also Wesen wie der amerikanische „Mottenmann“ oder der britische „Eulenmann“, bzw. Bigfoot aka Sasquatch, alles Wesen, die zwar immer wieder beobachtet und gemeldet werden, die jedoch so groß sind und so zahlreich vorhanden zu sein scheinen, dass es fast schon zwingend physische Beweise in Form von Knochen oder zumindest Fellresten geben müsste, die jedoch bisher völlig fehlen. Hinzu kommt der Umstand, dass diese „Kryptide“ oftmals Eigenschaften aufweisen, wie man sie in der Biologie nicht kennt: 
Sie können plötzlich auftauchen und verschwinden, sind hieb- und stichfest, überleben also auch schwersten Beschuss durch Schusswaffen und tauchen als „Grenzgänger“ auch dort auf, wo es zu UFO-Vorfällen kommt bzw. „anomale Zonen“ – wie etwa die „Skinwalker Ranch“ – beschrieben werden. Auch technische Geräte versagen gerne ihren Dienst, wenn Bigfoot oder andere Gestalten in Erscheinung treten. 
Ein weiteres „Monster“, das wahrscheinlich keinen biologischen Ursprung hat, ist „Big Wing“, eine Kreatur, die vor allem in Nordamerika immer wieder gemeldet wird und schon in den indianischen Mythen als „Donnervogel“ bekannt ist. 
Big Wing hat eine geschätzte Flügelspannweite von mehreren Metern und im „gelandeten Zustand“ eine Körperhöhe, die mit der eines durchschnittlichen Menschen vergleichbar ist. Auch hier besteht scheinbar ein Zusammenhang zu UFOs: 
In Kuala Terengganu, Malaysia, beobachteten gegen 20 h am 2. April 2005 mehrere unabhängige Zeugen einen weißen ‚Riesenvogel’, der in der Gegend herumschwirrte. Interessant ist, dass keine vier Kilometer vom Sichtungsort entfernt über drei Nächte hinweg ein UFO die Gegend ‚unsicher’ machte. 
[Albert Rosales, Humanoid Encounters 2000-2009] 
In einem weiteren Fall führte das Auftreten des „Federviehs“ zu einem Effekt, den wir sonst eigentlich eher von UFO-Sichtungen her kennen und die man dort als „Nahbegegnung der Zweiten Art“, nach einer Klassifikation von J. A. Hynek, kennzeichnet: ein Bericht mit physikalischen Wechselwirkungen. 
In Washington State (bekannt als Sasquatch-Gebiet) war im April 1994 der Zeuge Brian Canfield mit seinem Pickup-Truck in einem abgelegenen Areal unweit der Stadt Buckley unterwegs. Es war gegen 21 h 30, als plötzlich der Motor seines Fahrzeuges versagte und mit ihm auch alle weiteren technischen Systeme – abgesehen von den Scheinwerfern. 
Wer nun vermutet, dass eine UFO-Begegnung bevorstand, sieht sich getäuscht, denn plötzlich tauchte ein gewaltiger Vogel auf. Dieser war geschätzte neun Fuß groß (ca. 210 cm), hatte ein bläuliches Fell, gelbe Augen, im Maul scharf aussehende Zähne, haubenartig geformte Ohren und stand auf normal aussehenden Vogelfüßen. Das Wesen faltete seine Flügel am Rücken zusammen und starrte Canfield für eine Weile einfach nur an, um dann wieder in den Lüften zu verschwinden. 
[Quelle: Jonathan Downes, The Owlman and Others, CFZ Press, Bideford 2006] 
Der britische Kryptozoologe Jonathan Downes geht im Rahmen seiner „Zooform“-Hypothese davon aus, dass diese Art von „Lebewesen“ nicht-biologischen Ursprungs ist und auf eine unbekannte Spezies zurückgeht, die man als „Shapeshifter“ bezeichnen kann, Gestaltenwandler ähnlich dem amerikanischen „Skinwalker“, der in jeder gewünschten Form auftritt. 
Diese Wesen tauchen im Umfeld von UFO-Begegnungen immer wieder auf – auch in Zentraleuropa. Man denke hier etwa an den merkwürdigen Fall aus Knittelfeld, bei dem zwei überdimensionale „Rehe“ beobachtet wurden, die ein untypisches Verhalten an den Tag gelegt haben. 
UFO & Big Wing geben sich die Ehre 
2008 war in Pennsylvania ein recht aufregendes UFO-Jahr, wie die Vorfälle in Bucks County illustrieren: 
Am 23. Februar 2008 ereignete sich aber ein Zwischenfall, der augenscheinlich nichts mit UFOs zu tun hat, denn ein Trucker schilderte, dass er während der Fahrt von einem gewaltigen ‚Vogel’ verfolgt wurde, der einen riesigen Schatten warf, unter den sein gesamter Truck passte. 
Er war zu der Zeit nicht weit entfernt von Harrisburg, als die Gestalt von einigen Bäumen aus auf ihn zusteuerte. Nachdem der Zeuge bewaffnet war, hielt er an, um sich den Verfolger mal etwas genauer anzusehen, konnte dann aber nur feststellen, dass die Gestalt wieder hinter Bäumen verschwand. 
[Albert Rosales, Humanoid Encounters 2000-2009: The Others amongst Us] 
Dass Kryptide und UFOs gleichzeitig in Arealen auftauchen, wird ausgesprochen oft geschildert. 
Der ‚Eulenmann’-Effekt 
Im Jahr 1976 spielten sich in Cornwall, UK, eine Reihe von bizarren Ereignissen ab. An sich begann alles mit dem Erscheinen des ‚Eulenmannes’, einer mannsgroßen, geflügelten Kreatur mit Federn und Krebsscheren statt Füßen, die eine signifikante Ähnlichkeit zur gemeinen Eule aufwies. 
Allerdings waren nicht die Sichtungen an sich das ‚Strange’, sondern vielmehr die ‚Effekte’ um den ‚Eulenmann’: 
Es begann alles ziemlich harmlos Ende Juli 1976, als zwei Zwölfjährige im Rahmen der ‚ersten Liebe’ gegen 21 h einen kleinen Waldspaziergang in Mawnan absolvierten und durch ein Geräusch aufgeschreckt wurden. 
Im Schein der Taschenlampe erkannten sie in den Bäumen ein riesiges, geflügeltes, eulenhaftes Wesen, das in den Himmel davonflatterte. Kurz darauf sahen zwei Mädchen bei einer Besichtigung der Mawnan Old Church die gleiche Kreatur am Himmel hängen, wobei das ‚Ding’ mit ausgestreckten Flügeln nichts zu seiner Fortbewegung beitrug und rasch außer Sicht glitt. 
Die Berichte mehrten sich nun, wobei signifikant ist, dass nur Mädchen im Pubertätsalter zu Augenzeugen wurden – das änderte sich dann im Laufe der Jahre, denn der Eulenmann gehörte von da an zum festen Repertoire von Cornwall. 
Während man den Berichten der Jugendlichen kaum größere Beachtung geschenkt hätte, brach nun regelrecht eine Welle von Anomalien über den Südwesten Britanniens herein, die weder zuvor noch danach in so massiver Form in Erscheinung trat. 
Die Zahl der UFO-Sichtungen stieg sprunghaft an, am Himmel waren merkwürdige ‚Explosionen’ – ähnlich Kanonendonner – zu hören, die man sich nicht erklären konnte, und an Bäumen ließ sich ein Geräusch vernehmen, das an statische Elektrizität erinnerte. 
Daneben wurden Poltergeist-Phänomene geschildert, und vor der Küste tauchten im Meer merkwürdige Wesen auf, die an Seeschlangen erinnerten. Auch die Effekte auf ‚normale’ Tiere waren seltsam. 
Wie der Autor Jonathan Downes recherchierte, war die hiesige Polizei ständig auf dem Land unterwegs, um vermisstes oder ‚verstecktes Vieh’ zu finden; teilweise wurden ganze Herden ‚ausgelagert’ und fanden sich an völlig anderer Stelle. 
Unweit Penry entdeckte man etwa eine Kuh in einer Grube. Letztere war – um Unfälle zu vermeiden – mit schweren Holzbalken ‚abgedichtet’ worden, die unberührt aussahen; man konnte sich nicht erklären, wer die Kuh in die Grube gehoben und dann die Holzbalken wieder angebracht hatte. 
Während diese Vorfälle noch recht harmlos waren – wenn man von dem spurlos verschwundenen Vieh mal absieht – vermeldete der regionale Tierschutzbund erschreckende Meldungen: Hauskatzen verschwanden in einem bisher unbekannten Ausmaß, während sonst friedliche Hunde durch massive Beißattacken auffielen. 
Besonders bizarr war das Verhalten von Vögeln, die regelrechte ‚Harakiriangriffe’ verübten. Entweder attackierten sie Menschen, oder sie flogen im Schwarm gegen Häuser und verendeten dann als Fleischklumpen in Blutlachen. Selbst tagaktive Arten schrien die Nächte durch. Nachdem der ‚Eulenmann’ – fürs Erste – wieder verschwunden war, hörten diese Anomalien auf. 
[Albert Rosales, Humanoid Encounters 1975-1979: The Others amongst Us] 
‚ZooForm’ + ‚UfoForm’ & Trugbilder 
Mit großem Interesse und steigender Begeisterung habe ich das Buch The Owlman and Others des britischen Kryptozoologen Jonathan Downes gelesen. Downes, der wohl der Einzige seines ‚Standes’ ist, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat und davon leben kann, präsentiert in seinem Werk unter anderem auch eine interessante Klassifikation der beobachteten ‚Kryptiden’. 
Er unterteilt die Berichte in ‚echte Kryptide’, also Wesen wie den Quastenflosser, in ‚deplazierte’ Tiere – etwa Großkatzen in UK –, bei denen es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ausgesetzte oder ausgerissene Haustiere handelt, und in Wesen, die in die Kategorie ‚Zooform’ gehören, also zum Beispiel meine persönlichen Favoriten Bigfoot, Nessie und Co. 
Unter ‚Zooform’ versteht Downes Wesen, die zwar in der freien Natur gesehen werden, jedoch so merkwürdige Eigenschaften aufweisen, dass sie sicherlich nicht zur natürlichen Fauna gehören. Er vermutet, dass sich dahinter fremdartige Entitäten verbergen, die lediglich als Tiere auftreten, in Wahrheit aber etwas anderes sind. 
Hier scheint sich der Kreis zum UFO-Phänomen zu schließen, denn es gibt zahlreiche Forscher – ich denke da nur an John Keel –, die etwas Ähnliches auch beim UFO-Phänomen und den vermeintlichen Außerirdischen unterstellen. 
Demzufolge handelt es sich bei diesen um ‚quasimaterielle Projektionen’, so etwas wie ‚physisch real wirkende Hologramme’, die von einer unbekannten Intelligenz eingesetzt werden. Kurioserweise scheint der Gedanke nicht wirklich neu zu sein. 
Bei den Vorgängern der ‚Außerirdischen’ – also den Zwergen – vermuteten unsere Vorfahren wohl schon etwas Ähnliches. So schreiben Ditte und Giovanni Bandini in Das Zwergenbuch (dtv, München 2004), dass sich der Begriff ‚Zwerg’ aus zwei indogermanischen Begriffen ableiten lässt. Zum einen aus ‚listig, täuschend, schädigend’ und zum anderen aus ‚Trugbild’. Wenn man so will, sind sie also feindlich gesinnte Chimären! 
Eulenmann-Abduction 
Die Vorfälle in Mawnan Smith scheinen nicht wirklich aufgehört zu haben. Nick Redfern untersuchte einen Fall, der sich 1998 ereignet hat. Gegen 23 h war eine Einwohnerin des Ortes mit ihrem Wagen auf dem Weg nach Hause. Vor ihr erschien eine ballgroße Lichtkugel, die zu einem „Blackout“ bei der Zeugin führte. 
Sie erwachte zwei Stunden später in ihrem Wagen, der am Straßenrand stand. Sie stieg aus und entdeckte am Himmel über sich schwebend den „Eulenmann“. Er bewegte seine Flügel nicht, hing in der Luft und verschwand nach einer Weile. 
[Mike Clelland, The Messengers, S. 221]

20/09/26

🌾🌀👽
Skyquakes &
Warminster Thing:
Eine kritische Betrachtung

Im Jahr 2012 erreichte mich das Buch In Alien Heat der Autoren Steve Dewey und John Ries. Die beiden sind ausgesprochene Skeptiker, was an sich nicht schlimm wäre, wenn sie ihre Arbeit gut gemacht hätten. Haben sie aber leider nicht. 
So wurde der Leser bereits recht früh darauf hingewiesen, dass man keine Zeugen befragt habe, da diese „so alt“ seien; genannt wurde dann die Altersgruppe der 60- und 70-Jährigen, wobei mir nicht ganz klar ist, warum man einen 60- oder 70-Jährigen nicht zu den Vorgängen befragen kann? 
Paradox ist nämlich, dass die Autoren auch noch aus Warminster – im Südosten von UK – stammen, also viele potenzielle Zeugen wahrscheinlich sogar persönlich kennen! 
Das ganze Buch In Alien Heat beruht letztlich auf den Informationen eines Lokalreporters, der die Fälle seinerzeit untersucht hatte und einige Bücher sowie mehrere Zeitungsberichte zum Thema verfasste: Arthur Shuttlewood. 
Arroganz statt Recherche 
Die Autoren sind ausgesprochen arrogant und überheblich. Zwar haben sie selber nichts geleistet, doch kreiden sie Shuttlewood diverse „Recherchefehler“ an, beziehungsweise das, was die beiden Schreiberlinge darunter so verstehen. Teilweise unterstellen sie sogar, dass er Zeugen Aussagen in den Mund gelegt hat, ohne das jedoch zu begründen. 
Zeugenaussagen, die ihnen nicht schmecken, kommentieren sie einfach mit „glauben wir nicht“. Gefragt ist hier der Leser mit guten Nerven, denn die Schreibe der beiden geht einem wirklich auf die selben und irgendwie möchte man, selbst als ausgesprochener Pazifist, zur Gewalt neigen und das Werk aus dem Fenster pfeffern! 
Da Ries und Dewey nur parasitär von Shuttlewood abgeschrieben haben, ist die Quelle der folgenden Informationen bezüglich In Alien Heat folglich der zwischenzeitlich verstorbene Autor und Journalist, der über Seiten hinweg zitiert wurde. 
Die Anfänge der Vorfälle 
Die Vorfälle in Warminster waren so komplex, dass ich hier nur einige Facetten aufzeigen kann. Es begann zur Weihnachtszeit 1964. Ab diesem Zeitpunkt gab es über der Region Warminster heftige Detonationen am Himmel, deren Ursache nicht ergründet werden konnte. Dabei waren diese so heftig, dass Zeugen am Boden die Druckwelle spürten und Schwärme von Tauben tot zu Boden fielen. 
Zeugen, die sich in Häusern befanden, verglichen den entstehenden Lärm auf ihren Dächern mit prasselndem Hagel oder einem Geräusch, das entsteht, wenn man Schrauben und Bolzen in einen Teekessel steckt und schüttelt. Shuttlewood fand und befragte rund 49 Zeugen, die diese „Schallanomalien“ erlebt hatten. 
Bis dahin friedliches Milchvieh ging dazu über, die Umzäunung von Weiden umzureißen; möglich, dass die Fluchtreaktion auf die „Beschallung“ von oben zurückzuführen ist! 
UFO-Sichtungen und militärische Aspekte 
Die erste UFO-Sichtung ereignete sich am 19.05.1965. Ein zigarrenförmiges Objekt wurde beobachtet. Von 1965 bis etwa 1977 blieb Warminster ein ausgesprochener Hotspot mit einer steigenden Zahl von Zeugen, was wahrscheinlich auch daran lag, dass die Einwohner regelmäßig die umliegenden Hügel erklommen und den Himmel absuchten. 
Da werden sicherlich auch viele fehlinterpretierte, natürliche Phänomene beobachtet worden sein, jedoch war die Anzahl der „soliden“ Reporte recht hoch. Beobachtet wurden alle möglichen UFO-Formen (Zigarren, Kugeln, Scheiben usw.) und Farben. Warminster grenzt an eine Militäranlage, die Salisbury Plain, ein militärisches Übungsgelände. 
Es ist unklar, welche Rolle das Militär in der Frage spielte. Offiziell waren sie weder für die „Atmosphärebeben“ noch die UFO-Sichtungen zuständig. Es ist jedoch merkwürdig, dass UFOs immer wieder über militärischem Gebiet ausgemacht werden und die Militärs nicht reagieren. Entweder wissen sie, wer da unterwegs ist, oder aber sie sind Betreiber der Gerätschaften. 
Merkwürdige Anrufe und „Aliens“ 
Shuttlewood erhielt merkwürdige Anrufe. Die Anrufer, es waren drei Personen, die sich als „Caellsa“, „Selorik“ und „Traellison“ identifizierten, gaben an, Bewohner des Planeten „Aenstria“ zu sein. Sie vermittelten ihm ziemlich wirre Botschaften über Weltfrieden und kosmische Erleuchtung. 
Dann rief ein „Karne“ an und erschien kurz darauf beim Journalisten. Der Besuch dauerte etwa neun Minuten. Der „Alien“ sah aus wie ein normaler Mann und erzählte vom nahenden Weltuntergang. 
Eine Überprüfung der Telefonverbindung ergab, dass die Anrufe aus der unmittelbaren Nähe der Militärbasis stammten! Es kann durchaus sein, dass die vermeintlichen Außerirdischen Militärangehörige waren. Entweder hatten sich diese einen Spaß erlaubt, oder die Aktion diente der Desinformation, um militärische Versuche zu verschleiern. 
Viehverschwinden, Geisterunfälle und florale Anomalien 
Zwar gab es in Warminster keine, sonst bei UFO-Wellen üblichen, Tierverstümmlungen, jedoch verschwand Vieh (Kühe und Schafe) von den Weiden, um zeitverzögert, meist nach einem Tag, wieder aufzutauchen. Dabei konnte man sich nicht erklären, wie die Tiere die umzäunten Weiden verlassen und wieder betreten hatten. An den Tieren fand sich aber danach nichts Ungewöhnliches. 
Ein ausgesprochenes Unikum der Vorgänge waren „Geisterunfälle“. Autofahrer berichteten, dass sich plötzlich Gestalten auf der Straße befanden, die sie umfuhren. Sobald sie jedoch den Wagen verlassen hatten, um sich um das Opfer zu kümmern, war dieses verschwunden. 
In zumindest einem Fall tauchte nach einem solchen Unfall ein UFO auf und weitere merkwürdige Gestalten waren am Straßenrand zu sehen. In dem Zusammenhang wurden auch alle möglichen Aliens ausgemacht: 
Etwa teiltransparente Gestalten von riesenhafter Größe, Kreaturen, die den „Greys“ ähnlich sahen, und schwarz gekleidete, menschenähnliche Gestalten mit Ganzkörpermontur und Helm, die sich auflösen konnten. 
Bewohner, die auf den Hügeln standen und nach UFOs Ausschau hielten, schilderten, dass sie oft „Geisterschritte“ hörten, so als würde eine sehr schwere Person um sie herum stampfen. 
Ein weiteres Unikum der Sichtungen in Warminster waren Anomalien in der Flora. Einzelne Gewächse wuchsen zu enormen Ausmaßen an, etwa Disteln. Daneben wurde zumindest ein einfacher Kornkreis entdeckt!ʬ

20/08/26

📜
Farmer & Kobolde
Der Kelly / Kentucky CE³ &
die Wright-Patt-AFB Connection

Manchmal sind die Ereignisse nach einem UFO-Zwischenfall interessanter als der Vorfall selbst. Der Kelly CE³ ist ein Klassiker der Ufologie: 
Am 21. August 1955 wurden die Suttons von kleinen koboldartigen Wesen belagert. Die Familie [= 11 Zeugen zwischen 7 & 50 Jahren] reagierte, wie es echte Kentuckians eben tun, und nahm die Fremden unter Feuer.
Das Scharmützel dauerte fast die ganze Nacht und endete am frühen Morgen. Da der Fall bekannt ist, verzichte ich auf genauere Details, diese können bei Bedarf gegoogelt werden!
Zum Thema hat sich nun Geraldine Sutton Stith mit einer kleinen, aber feinen Broschüre zu Wort gemeldet: „The Kelly Green Men ‚Alien Legacy Revisited’“. Die 85 Seiten sind ausgesprochen interessant und enthalten Hintergründe, die bisher nicht oder nur am Rande diskutiert worden sind.
Sie selbst war an den Vorgängen nicht beteiligt [= Jahrgang 1961], allerdings wuchs sie in einer Familie auf, deren Mitglieder alle Zeugen jener denkwürdigen Nacht waren!
Kelly ist eigentlich ein „Nichtort“, eine „Ansiedlung“ von [= damals] 50 Menschen, die verstreut im Umkreis einer Meile, rund acht Kilometer entfernt von Hopkinsville, lebten.
Die Entitäten waren NICHT grün, sie sahen metallisch, silberfarben aus. Die Legende von den „grünen Männchen“ entstand, da es eine Farbnuance „Kelly-Green“ {NameGame?} gibt.
Der „Überfall“ durch die kosmischen Zwerge wurde mit einer UFO-Sichtung eingeleitet, beobachtet wurde ein scheibenförmiges, metallisches Objekt in geringer Höhe unweit des Hauses. Es hinterließ einen Kreis ausgedorrten Grases, der noch bis 1968 zu sehen war.
Einer der ermittelnden Polizeibeamten war Chief Russel Greenwell. 1952 besuchte er seine Schwester in Kentucky Lake. Auf der Fahrt dorthin bemerkte er ein ovales Objekt am Himmel. 
Der Verkehr auf der Straße kam ins Stocken, die Leute stiegen aus, um sich das „Himmelswunder“ anzusehen. Greenwell schätzte, dass bis zu 100 Personen das UFO beobachteten, bis es mit hoher Geschwindigkeit verschwand.
Ein Teil des Zauns auf dem Sutton-Grundstück, auf dem die Fremden herumgeturnt waren, glühte – wenn sich die Polizeibeamten näherten, ließ das Glühen wieder nach. Dieses „Spiel“ wiederholte sich mehrmals.
Auf dem Land der Suttons trieben sich Militärs herum. Wenn man sie ansprach, verschwanden sie schweigend. Militärflugzeuge kreisten über dem Areal.
Drei Militärs aus Fort Campbell erschienen und befragten die Familie. Nach dem Interview gingen sie zu ihrem Wagen und holten ein lebensgroßes Alienmodell zu Vergleichszwecken heraus.
Dieses war identisch mit den „echten“ Aliens, die der Familie begegnet waren. Offenbar kannte man in Fort Campbell den Alientypus bereits! Entweder weil die Fremden bereits irgendwo erschienen sind, oder weil ein schwarzes Militärprojekt durchgeführt worden ist.
In der gleichen Nacht, als die Suttons belagert wurden, beobachteten andere Bewohner von Kelly Lichter am Himmel, hörten merkwürdige Geräusche oder die Schüsse der Suttons!
Militärs trieben sich nicht nur in Kelly herum – und jetzt wird es wirklich interessant –, sondern auch außerhalb.
Rund drei Meilen von Kelly entfernt beobachteten Einwohner, dass Militärs nach etwas suchten, es fanden und dann abtransportierten. Damals konnten sie sich darauf keinen Reim machen, da die UFO-Geschichte noch nicht in der Presse war. Erst später informierten sie die Suttons darüber.
Jahre später tauchte bei der Autorin ein Mann auf. Er berichtete von einem unlängst verstorbenen Freund, der zum fraglichen Zeitpunkt beim Militär diente und damit beschäftigt war, ein abgestürztes UFO unweit Kelly zu bergen, dessen Piloten mit Kugeln durchsiebt waren.
Die Überreste des Vehikels und die bleihaltigen Piloten sollen dabei auf die Wright-Patterson Air Force Base in Ohio verbracht worden sein. Interessant ist:
Die Geschichte von dem „Fundstück“ war damals nur den Suttons bekannt und eben jenen Nachbarn, die das Prozedere beobachtet hatten – bzw. den Militärs, die an der Bergung beteiligt waren! Der Informant konnte die Geschichte nicht kennen, außer eben, dass er selbst Kontakt zu jemandem aus dem Suchteam hatte!
Missing 411 & DUMBs in den Black Mountains [Kentucky]
Die Broschüre „The Kelly Green Men“ von Geraldine Sutton Stith habe ich jetzt abgeschlossen. Darin findet sich auch ein kurzer Abriss über UFO-Phänomene und Paranormales im Staat.
Aufschlussreich war ein Hinweis auf den Lynch Mountain, der im Volksmund als „Black Mountain“ bezeichnet wird. Ich kenne das Gebirge von den Paulides-Büchern, ein Hotspot für Vermisstenfälle in Kentucky.
Stith berichtet über merkwürdige Militärpräsenz in dem Gebirge. Schwarze Hubschrauber, Militärtransporter, Jeeps und Humvees. Im Berg soll sich eine Militärinstallation befinden. Dazu passend werden „Himmelsbeben“, laute Explosionen und Summtöne berichtet, die von dort herstammen.
Die Parallele zwischen Vermisstenfällen und Militärbasen ist interessant, vor allem weil sich diese Aspekte auch in North Carolina finden lassen!ʬ
Kelly Road Runner, oder:
Hobgoblins vor Hopkinsville?
Der Alien CE³-Fall von Kelly, unweit Hopkinsville, gelegen in Kentucky Fried Chicken, wird als der „Großvater“ der Humanoidenberichte bezeichnet. Er taucht praktisch in jedem Buch zur UFO-Thematik auf und auch ich war der Ansicht, alle Hintergründe zu kennen!  Quelle meiner Betrachtungen ist die CUFOS-Publikation CLOSE ENCOUNTERS AT KELLY von Isabel Davis und Ted Bloecher. Neu herausgegeben von http://flyingdiskpress.blogspot.com/
Mir ist nicht klar, welchen Beitrag Davis geleistet hat, doch ist das Buch von Bloecher geschrieben worden, der 1956 auch vor Ort recherchiert und mit den Zeugen gesprochen hat! Letztlich ist die Sachlage verwirrend und für mich ziemlich ernüchternd, aber der Leser darf sich angesprochen fühlen, sich seine eigenen Gedanken zu machen! Um was geht es?
Da der Fall bekannt ist, reicht eine kurze Zusammenfassung:
Eine Farmerfamilie, die Suttons und zwei Bekannte, wurden am Abend des 21. August 1955 von fremdartigen Entitäten belagert. Kurz zuvor hatte einer der Zeugen ein UFO in Form einer klassischen fliegenden Untertasse gesehen.
Darauf tauchten kleine, koboldartige Entitäten auf, welche unter Feuer genommen wurden. Als dies keine Wirkung zeigte, floh man mit zwei Autos in Richtung Hopkinsville, um die dortige Polizei zu informieren!
Die fuhr dann auch im Großaufgebot mit den Suttons zur Farm, fand dort aber keine direkten Hinweise auf „kosmische Zwerge“, die hieb- und schussfest waren!
Die Cops zogen davon und kurz darauf tauchten die Aliens wieder auf und begannen abermals, die Farmer zu zwiebeln, so will es zumindest die LEGENDE!
Wie erwähnt, war Bloecher vor Ort und hat sich mit den Zeugen und vor allem mit Mrs. Lankford unterhalten, in erster Ehe Sutton!
Am fraglichen Abend waren noch zwei ihrer Söhne zugegen, deren Frauen und noch ein befreundetes Pärchen, so dass wir auf 7 Erwachsene kommen. Die Kinder versuchte man, vom Geschehen fernzuhalten und zu verstecken!
Die Informationen, die Bloecher gesammelt hat, widersprechen an sich allen vermeintlichen Fakten, die wir zum Thema haben, auch wenn der Autor weiterhin davon überzeugt ist, dass die Familie eine überirdische Begegnung hatte!
Gehen wir also in medias res!
Mrs. Lankford gab an, dass nie mehr als eines der Wesen zu sehen war! In der Literatur finden sich ja Hinweise von bis zu 10 bis 15 Entitäten, die sich als Störenfriede betätigt haben sollen!
Interessant ist, dass sie einen „offiziellen“ Bericht zum Geschehen verfasst hat. Dieser stammt vom 22. August 1955 und ging offenbar an die nahegelegene Campbell Air Force Base.
Das Schreiben bzw. den Eingang bestätigt hat ein Charles N. Kirk, 1st Lt, USAF, von dem auch weitere Dokumente und Schreiben zum Fall überliefert sind!
Lankford gibt darin an, durch ein Fenster hindurch ein kleines, silbernes „Objekt“ in der Größe von 2½ Feet gesehen zu haben, welches seine Hände bzw. Pfoten ans Fenster oder die Fensterbank gelegt haben soll. Entfernung bzw. Abstand zum Besucher lag bei 60 Fuß! Sie schrieb, dass der „kleine Mann“ ausgesehen habe wie ein Affe!
Wenn man sich die Berichte zum Ereignis durchliest, meint man, die Suttons hätten ganze Magazine an Munition verfeuert, um die Alieninvasion abzuwehren! Gefunden wurden aber lediglich 5 leere Patronenhülsen! Etwas wenig für das schießfreudige Kentucky!
Das Wesen leuchtete in der Dunkelheit, während es im Licht metallisch glänzte. Als die Polizei bei den Suttons war, entdeckte man neben den Patronen auch eine fluoreszierende Stelle im Gras! Offenbar färbte der Außerirdische ab!
Am nächsten Tag fiel mehreren Zeugen eine große Aluminiumfolie auf dem Grund der Suttons auf, die jedoch nicht weiter untersucht wurde!
Paradox ist, dass kurz vor dem Geschehen von mehreren Augenzeugen Meteore gesehen worden sind, die Bloecher für Perseiden-Nachzügler hält. Einen Zusammenhang mit der UFO-Sichtung eines der Zeugen sieht er aber nicht!
Bekanntlich tauchte der Alien wieder auf, nachdem die Polizei abgezogen war! Es wäre also durchaus möglich gewesen, dass sich die „Visite“ wiederholt!
Dies hielt die Männer der Familie nicht davon ab, schon am nächsten Tag zur Jagd zu gehen bzw. sich anderen Beschäftigungen zu widmen! Frauen und Kinder blieben alleine im Haus zurück!
Zwischen den Zeilen kann man herauslesen, dass die Familie in Kelly nicht besonders beliebt war, was wohl auch damit zusammenhing, dass die Farm einen verwahrlosten Eindruck machte. Wenn man so viel, waren die Suttons die Flodders von Kelly! Es kann also sehr gut sein, dass man sich auf ihre Kosten einen Scherz erlaubt hat!
Was wissen wir konkret?
Gesehen hat man einen kleinen, silbernen Mann, der aussah wie ein Affe, der in der Dunkelheit fluoresziert hat! Gefunden wurden eine Folie und die Rückstände einer nachtleuchtenden Substanz!
Eine echte Alieninvasion hätte man mit mehr als 5 Schüssen abgewehrt, die Lage war also nicht wirklich bedrohlich! Und die Herren der Schöpfung wären am nächsten Tag auch bei der Familie geblieben, in Erwartung eines nochmaligen Besuches!
Der Gedanke, dass irgendwer einen präparierten Affen eingesetzt hat und die Meteore nebenher für UFO-Stimmung sorgten, kann nicht ausgeschlossen werden. Als das Wesen erstmals anspaziert kam, hatte es die Hände zum Himmel gereckt, eine Geste, die etwa Schimpansen öfter machen.
Affen sind schnell, flitzen mit einem Affenzahn durch die Gegend und wenn man „nur“ 5-mal auf sie feuert, unpräzise, da in Alarmstimmung und Panik, da man glaubt, von Marsianern überfallen zu werden, trifft man sie nicht! Die Begegnung muss recht kurz gewesen sein. Details, dass die Wesen geschwebt oder Purzelbäume geschlagen haben sollen, hat man wohl fehldeutet.
Sicher ist, dass der „Alienaffe“ unter Feuer jedoch artistische Einlagen gezeigt hat, um nicht getroffen zu werden und Land zu gewinnen! Ich könnte mir auch vorstellen, dass einer der Zeugen selbst den Zirkus inszeniert hat, womöglich der, der angab, auch das UFO gesehen zu haben, namentlich Billy Taylor, damals 21 Jahre alt und Freund der Familie!
Seinen Hinweis auf das gelandete UFO nahm niemand ernst, da er als Geschichtenerzähler bekannt war! Als nach der Sichtung versucht wurde, Phantombilder von der Gestalt zu erstellen, tauchte Taylor mit immer neuen exotischen Details auf, die sonst niemand gesehen hat!
Ob die Suttons einen verkleideten Affen als solchen erkannt hätten, ist schwer zu sagen. Sie hatten kein Radio, lasen keine Zeitung und hatten lediglich vier Jahre „Grundausbildung“ an der Schule gehabt. Ob sie jemals einen Zoo oder einen Zirkus besucht haben, wissen wir leider nicht!
Der „Großvater“ der Humanoidensichtungen, so will es mir scheinen, ist wohl verblichen!
Wo sind die Greys?
Bloecher hat in seinem Buch nicht nur den Kelly CE³ beschrieben, sondern auch Fälle vor 1955 bzw. weitere aus dem besagten Jahr!
Was dem aufmerksamen Leser auffällt, ist, dass die heute so populären Greys völlig fehlen!
Die Entitäten, die damals beobachtet worden sind, sahen eher aus wie Zwerge und Kobolde, die in ihren unterirdischen Schmieden plötzlich UFOs entwickelt hätten!
Das gilt übrigens für alle „alten“ Fallkataloge, die ich habe, also „Humanoids“ von Bowen, „Magonia“ von Vallee, „Die UFO-Beweise“ von Gansberg & Gansberg und die Broschüre von CUFOS über das „Jahr der Humanoiden“ 1973!
Aus dem Grunde galten die Greys in den 1980er Jahren auch als „neuer“ Alientyp, den nicht mal im Hill-CE⁴ Greys beschrieben wurden!
Den Skizzen der Hills nach zu urteilen, waren es kleine Wesen mit großen Kartoffelköpfen, die in der Form auch in jeder Sage oder jedem Märchen auftauchen könnten!
Erst Jahre später hat man die Hill-Aliens „nachgegreyt“.
Die, angeblich, „alten“ Fälle, in denen Greys eine Rolle spielen, sind erst ab den besagten 1980er Jahren und danach „behauptet“ und „rückdatiert“ worden!
Merkwürdig, dass zuvor kein Zeuge eine entsprechende Entität oder gar eine Entführung beschrieben hat!
Sind Greys also tatsächlich erst in den 1980ern zu uns gekommen, oder hat sich das Phänomen angepasst und die bis dahin beschriebenen „Kobolde“ und „Zwerge“ zu futuristisch aussehenden, genmanipulierten Raumpiloten transformiert?
Vor ein paar Jahren habe ich mal einen Artikel mit dem Titel „Warum trauen sich Greys nicht über den Rio Grande?“ verfasst.
Dabei war meine Intention eine ganz andere gewesen. Ich wollte über Abductions in Mexiko berichten, fand aber in den Datensammlungen von Albert Rosales keine entsprechenden Fälle!
STOPP! Das stimmt so nicht!
Ein oder zwei Fälle fand ich schon, nur waren da eben Amerikaner involviert und keine Mexikaner! Halten sich Greys an politische Grenzen? Sind Entführungen in Texas OK, zwei oder drei Kilometer weiter auf mexikanischem Boden aber nicht mehr? Und um Russland machen Greys sowieso einen Bogen! Sind Greys USA-Fans? „Auf unsere Untersuchungstische kommen nur Amerikaner!“, so etwa?ʬ
Bauer & Farmer vs. „Kobolde“
Einer der bekanntesten Humanoidenberichte {CE³} ereignete sich am 21. August 1955 zwischen 19 und 22 Uhr bei der Siedlung Kelly in Kentucky, USA. Insgesamt 11 Zeugen beobachteten kleine Wesen von nicht mehr als einem Meter Größe.
Als sich die Wesen [die u.a. als „koboldartig“ beschrieben wurden] der Farm näherten, begannen die verschreckten Bewohner vom Haus aus durchs Fenster auf die Wesen zu schießen, bis diese schließlich verschwanden. [Frank Edwards, Fliegende Untertassen – Eine Realität, Ventla Verlag]. Interessant ist nun der Vergleich zu einer bayerischen Sage mit dem gleichen Kontext:
„In Wehringen war ein Haus, das als verhext und verzaubert galt. Besonders viel hatten die Leute von einem Kobold zu leiden, der sie unaufhörlich plagte. […]. Einst saßen die Leute in der Stube beisammen, da blickte er unten zum Fenster herein. Voller Zorn ergriff der Mann sein Gewehr und schoss durchs Fenster nach ihm. Doch umsonst, lachend guckte der Kobold durch den oberen Teil des Kreuzstocks“. 
[Günter Kapfhammer, Bayerische Sagen, Diederichs Verlag]
Ein Mann aus Hopkinsville, oder:
Ab spätestens 2100 sind Gummistiefel angesagt!
Mit Edgar Cayce habe ich mich in der Vergangenheit eher seltener befasst, was wohl mit seiner Beschäftigung mit Atlantis / MU / Lemuria zu tun hat, einem Themenspektrum, dem ich sehr skeptisch gegenüberstehe. Es war also echter Zufall, dass ich das Buch „Prophezeiungen in Trance“ von Mary Ellen Carter meinem BuB [Berg ungelesener Bücher] zugeführt habe.
Interessant sind seine Aussagen zur Zukunft der USA, die sich decken mit dem 2050/2060 Projekt von Stephan Schwartz. Schwartz, Miterfinder des Remote Viewing, hatte Viewer in aller Welt zur näheren Zukunft der USA befragt und ein ziemlich ernüchterndes Ergebnis bekommen:
Aufgrund der Klimaerwärmung und der schmelzenden Pole wird der Meeresspiegel ansteigen und große Teile der Küstenregion fluten! Hinzu gesellen sich diverse andere Naturkatastrophen, die wohl auch den inneren Zusammenhalt des Landes zersetzen und politische Spaltungstendenzen befördern werden. Unklar ist, wie weit die „Desorganisation“ gehen wird.
Der „Prophet“ stammte aus der Nähe von Hopkinsville, einer Stadt in Kentucky, die wir aus dem ufologischen Kontext her recht gut kennen! Sein Talent kam nicht einfach so über ihn, er war also kein „Natural Born Seer“! Es wurde ihm in Kindertagen angekündigt:
„Schon mit sechs oder sieben Jahren erzählte er seinen Eltern, dass er ‚Erscheinungen’ sehen und befragen könne, so etwa unter anderem solche kürzlich verstorbener Verwandter. […] Eines Abends, als er schon zu Bett gegangen war, erwachte er plötzlich und fand sein Zimmer erfüllt von Licht. ‚Ich dachte, meine Mutter sei mit einer Lampe hereingekommen’, erzählte er Jahre später Freunden. 
Dann aber erkannte er, dass die Gestalt, die er erblickte, nicht seine Mutter war. ‚Ich vernahm eine Stimme, die zu mir sprach und mir verkündete, mir werde dereinst eine Kraft verliehen, um den anderen zu helfen, sofern ich sie nur richtig anwendete’. […] Dennoch sollte er, wie die geheimnisvolle Frau mit dem Licht es einst vorhergesagt hatte, schließlich sein ganzes Leben damit verbringen, dank seiner Gabe für andere Gutes zu wirken“.
Ganz offensichtlich führten hier „höhere Mächte“ Regie, die schon wussten, was kommen würde!
Cayce „eröffnete sich“, dass er im Jahre 2100 wieder inkarnieren würde, obwohl sein „Lieblingsjahr“ 1998 gewesen wäre, angeblich der Anfangs- bzw. Startpunkt der kommenden Veränderungen!
Hätte das geklappt, wäre er jetzt [2026] 28 Jahre alt und bereits Zeuge dreier Globalkrisen: Corona, Klimaerwärmung & Ukrainekrieg! Etwas viel für einen jungen Menschen!
Als ich in dem Alter war, hatte es kurz zuvor die UdSSR zerlegt, Deutschland wurde geeint und Fußballweltmeister, die Gesellschaft war zur einig Spaßnation geworden. Guidomobil, Akte X und die medial gepuschte Ufologie waren der angesagte Trend, Verlage überschlugen sich darin, die Bevölkerung über Aliens & UFOs aufzuklären, und Ufologen bevölkerten die TV-Bildschirme.
Heute geht es darum, wie man durch den Winter kommt, ohne zu erfieren und zu verhungern, und in den bundesdeutschen Küchen sieht es aus wie in Warenlagern, in denen Lebensmittel gehortet werden, um zu überstehen, was da noch kommen mag.
Doch zurück zu Cayce!
Über seine 2100-Inkarnation erfahren wir:
„ […] würde er im Jahre 2100 in Nebraska wiedergeboren, und als Kind würde er seinen Eltern erzählen, wer er gewesen sei: Edgar Cayce im zwanzigsten Jahrhundert.
Die ihn befragenden Wissenschaftler seien kahlköpfig, trügen lange Bärte und Brillen mit dicken Gläsern. Er würde sich wieder erinnern an seine früheren Wohnsitze in Alabama, New York und Virginia.
Zu all diesen Orten würde er mit den Wissenschaftlern in einem langen, zigarrenförmigen Metallschiff hinreisen, das sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegt. […] Dann kehrt die Gruppe zurück nach Nebraska, das nun an Amerikas Westküste liegt“.
Geburtsjahr sei also 2100, so wird er wohl höchstens 2103/2104 von seinem früheren Leben zu berichten wissen. Daraus kann man schlussfolgern, dass der von Schwartz für 2050 / 2060 prognostizierte „Trend“ erst der Anfang ist!
Wenn Nebraska an den Gestaden des Pazifik liegen wird, sind Washington State, Oregon, Kalifornien, Idaho, Nevada, Arizona, Montana, Wyoming, Colorado und New Mexico Geschichte! Man kann darüber spekulieren, ob völlig oder „nur“ teilweise Land unter [Gebirge als Rettungsanker?]!
Die Veränderungen werden nicht nur die USA betreffen, sondern alle Küstenregionen weltweit und zusätzlich das weiträumige „Hinterland“!
Zu den Verhältnissen in den USA äußerte er:
„Viele Teile der Ostküste, der Westküste und im Zentrum der Vereinigten Staaten werden in Mitleidenschaft gezogen werden. Los Angeles, San Francisco, sie werden noch vor New York zerstört werden. Teile der jetzigen Ostküste des Staates New York und New York selber werden zum großen Teil verschwinden. […] Die südlichen Teile von Carolina und Georgia werden verschwinden. […] Die Wasser der großen Seen werden in den Golf von Mexiko fließen“.
Nicht ein einziger Staat Europas wird als zukünftiger „Welternährer“ genannt:
„Saskatchewan in Kanada, die Pampas Argentiniens, Teile Südafrikas, all dies fruchtbaren Gebiete, werden zusammen mit einigen Landschaften in Montana und Nevada einmal die Welt ernähren müssen“.
Die Zeit ist nicht unfern. Wer heute kleine Kinder hat bzw. Enkel, weiß, welch unerfreuliche Welt sie noch erleben werden! Meine Nichten werden sich als Erwachsene wohl nicht mit Mode, Musik und dem nächsten Urlaubsziel beschäftigen, sondern mit ganz anderen Themen!
Wer die Frau war, die Cayce in Kindertagen besucht hat, ist unklar. Mit ihrer Lampe (?) in der Hand, hat sie ihn zumindest erleuchtet, wie vielleicht auch andere Personen, denen in Kindertagen ein wildes Leben angekündigt wurde! Ich denke da an Hildegard von Bingen oder die französische Nationalheldin Jeanne d'Arc.
Das „Propheten“ jedoch „Informationssponsoren“ im Hintergrund haben, die ihnen „Eingebungen“ vermitteln, ist nicht ganz unbekannt. Offenbar sind sie unfreiwillige Mittelsfrauen & Mittelsmänner einer Intelligenz, die weiß, wie unsere Zukunft gestrickt ist, und aus der „Ferne“ heraus „beschicken“ sie ihre Kontaktler mit Informationen über die kommenden Zustände / Unzustände.
Dass diese Informationen nicht an die globalen „Entscheider“ gehen, könnte damit zusammenhängen, dass diese individuell ungeeignet sind für den „Datentransfer“. Man muss also auf geeignete Personen zurückgreifen und diese in Bewegung setzen. Das Phänomen ist nicht neu!
Und wir schwenken wieder direkt zu Cayce:
Bei der Beschreibung des zigarrenförmigen „Metallschiffes“ musste ich an die aquatischen „TicTacs“ denken, die ich für „Avantgarde-UAPs“ der „schwarzen“ Welt halte. Natürlich wissen auch die für den Staat arbeitenden Remote Viewer, was ansteht, und deren Brötchengeber bereiten sich auf den Schlamassel vor, wahrscheinlich schon seit Jahrzehnten!
Dies würde auch erklären, wohin die ganzen schwarzen Budgets fließen! „Fließen“ hat hier irgendwie einen doppelten Sinn in Anbetracht der nassen Füße, die wir uns alle holen werden!ʬ

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