🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Kosmisches Einfallstor Antiochia?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Nan Madols Platinsärge

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30/09/26

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Papuas Wildnisgeist
{+Update!}

Papua-Neuguineas scheint ein heißes Pflaster zu sein, wenn es um anomalistische Phänomene geht. Einen Eindruck kann man sich davon verschaffen, wenn man dem passenden TAG folgt! 
In diesem Beitrag geht es um die Lebenserinnerungen einer Papua namens Okani („Muschel“), die im östlichen Hochland 1932 geboren wurde und dort zeitlebens gewohnt hat. 
Sie hatte eine Reihe von Erlebnissen paranormaler Natur, ohne selbst Schamanin zu sein oder eine entsprechende Initiation erlebt zu haben. Ihre Erfahrungen scheinen mehr oder weniger repräsentativ für Papua-Neuguinea zu sein. 
Ahnenkult und Jenseitsvorstellungen 
Der Ahnenkult ist die dominante „Religion“, denn der Tod wird nicht als endgültig trennend angesehen. Tote „melden“ sich durch Träume oder laut vernehmbar durch ihre Stimmen, um zu warnen oder um kommende Veränderungen anzuzeigen. 
Das würde erklären, wieso viele Stämme nicht überrascht waren, als europäische Bleichgesichter ihnen die Aufwartung machten, denn von ihren präkognitiv veranlagten Ahnen wussten sie schon Bescheid. 
Die Toten der Jenseitswelt werden als „Kerefa“ bezeichnet, das Verhältnis zu ihnen scheint aber durchaus ambivalent zu sein, da man sie auch fürchtet. Offenbar findet eine starke Persönlichkeitsveränderung statt beim „Übergang“ in die Anderswelt. 
Ähnliches kann man auch im Westen beobachten, wenn die liebe Omi nach ihrem Tod erscheint, sich dann aber plötzlich unartig als Poltergeist gebiert und ihre Angehörigen nachts aus dem Bett scheucht. 
Kindheit und erste Begegnungen 
Auf die Welt gekommen ist „Muschel“ im Dorf Foindamo, das vom Keto-Stamm bewohnt wird, gelegen am Wata-Fluss. Ihr erstes paranormales Erlebnis hatte sie als Kind. Das Alter lässt sich nicht feststellen, da in ihrer Kultur weder gezählt noch Aufhebens darum gemacht wurde. 
Als sie alleine im Busch unterwegs war, hörte sie eine Flöte und kurz darauf eine körperlose Stimme, die sie aufforderte, sofort zu ihrem Dorf zurückzukehren, da feindliche Krieger eines anderen Dorfes gerade einen Angriff vorbereiteten. Diese unkonventionell vorgetragene Warnung erwies sich als richtig und rettete ihr das Leben. 
Körperlose Stimmen und prophetische Träume 
„Körperlose Stimmen“ scheinen ein großes Thema in Papua-Neuguinea zu sein. In einem Beitrag bin ich auf die Erlebnisse von Heinrich Harrer eingegangen, der diese ebenfalls vernahmen, aber nicht verstehen konnte. 
Der russische Abenteurer Nikolai Miklucho-Maklai vernahm sie auch, doch ging es ihm wie Harrer: Er verstand sie nicht und meinte, dass die Stimmen womöglich von Insekten verursacht worden seien. 
Jahre später hatte Okani einen Traum, in dem sich ihr Großvater von ihr verabschiedete. Rund zwei Tage später langte die „offizielle“ Todesnachricht ein: Er war mit zwei Frauen verunglückt und ertrunken, als man gerade einen Fluss gequert hatte. 
Solche Träume werden in meiner Quelle immer wieder beschrieben, erlebt und überbracht von anderen Stammesmitgliedern; das Phänomen ist dort offensichtlich „Tagesgeschäft“, anders kann man sich das nicht erklären. 
Zwischen Jenseitsplanet und Tödin 
„Muschel“ hatte zwei Todesnaherlebnisse: eine „konventionelle“ und eine sinister-exotische. Bei der ersten fand sie sich nach dem Verlassen ihres Körpers in einer planetaren Landschaft mit Blumen und wiesen wieder, alles lichtdurchflutet, wenn auch ohne Sonne. 
Aufschlussreich ist, dass die Landschaft eher wirkt wie ein englischer Garten und so gar nichts von den Tropen hat. Solche Todesnaherlebnisse haben mich auf den Gedanken gebracht, dass wir uns nach dem Tod auf einem „Jenseitsplaneten“ einfinden. Wie auch immer. Vor Ort wurde sie vom Bruder ihres Großvaters zurückgeschickt, da ihre Zeit noch nicht gekommen sei. 
Beim zweiten Erlebnis tauchte eine Gestalt bei ihr auf, die mich an die alpenländische „Tödin“, die weibliche Facette des Todes, erinnerte. Ein Psychopompos, der ausgesprochen gruselig aussah: 
„Plötzlich sah ich im Schein des Feuers eine große Frau auf mich zukommen. Sie trug ein langes schwarzes Kleid und ihr Gesicht war von weißer Farbe bedeckt. In ihrer Hand hielt sie drohend einen Grabstock […] Sie blieb stumm, kam immer näher und beugte sich schließlich über mich. Auf einmal wand sich aus ihrer Nase ein schwarzer Wurm und verschwand im nächsten Augenblick in ihrem Mund. Es schauderte mich, als ich merkte, dass sie den Wurm herunterschluckte“. 
Die ausgesprochene „Einladung“ mitzukommen schlug Okani aus, worauf die Unbekannte sich in Luft auflöste und so verschwand. Nach Todesnaherlebnissen sind dämonisch wirkende Begegnungen nicht unbekannt, ist die „Pforte“ erst mal geöffnet… 
Poltergeist und Masalai 
Eine Heimsuchung für das ganze Dorf war ein Wildnisgeist bzw. Poltergeist, der an die Türen der Hütten schlug und die dörfliche Gemeinschaftsküche zu verwüsten begann, sodass Steine der Feuerstelle und Töpfe wild durch die Luft flogen. 
Die Krieger nahmen den Unsichtbaren mit Pfeilen und Speeren unter Feuer. Dessen ungeachtet hielt sich der körperlose Plagegeist gut zwei Wochen als uneingeladener Gast. 
Ungewöhnlich war, dass Einwohner von plötzlich einsetzendem eiskaltem Wind umgerissen wurden, obwohl sonst tropische Temperaturen herrschten. Möglich, dass die Entität der Umgebung Wärme und Energie entzog, um poltern zu können! 
Ausgesprochene Trickster sind die Masalai, welche die Form von lebenden oder toten Menschen annehmen können und so versuchen, Schaden anzurichten. Manchmal verraten sie sich dadurch, dass sie mit den Füßen nicht auf der Erde wandern, sondern knapp darüber. 
Resümee 
Die starke Verbindung zum Totenreich und die mögliche Interaktion zwischen den Welten könnte universell sein und kein Alleinstellungsmerkmal der Papuas. 
Allerdings haben diese offenbar eine regelrechte „Standleitung“ nach „Drüben“ und profitieren oft auch in existenziellen Fragen von der Anderswelt. 
Wer also mal spontan ein Papua-Dorf besucht, darf sich nicht wundern, wenn niemand überrascht ist und alle angetreten sind zur Begrüßung!ʬ {Piet Bogner, In der Steinzeit geboren}
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Postskriptum:
Reinkarnation und Riesen
Auch Arzt K. Schindler war in Papua-Neuguinea, hatte jedoch in seinem Buch „Hibiskusblüten und Kannibalen“ kaum Informationen zur Kultur und Mythologie vor Ort.
Es findet sich lediglich ein Hinweis auf den „Kasuar“, der in der Darstellung des Autors etwas wie der Knecht Ruprecht wirkt.
Daneben erfährt man, dass die Ahnen der Papuas im Dämmerlicht erscheinen. Offenbar glauben sie auch an Reinkarnation, leider findet sich zu den Jenseitsvorstellungen sonst nichts.
Am May-Fluss bzw. am May-Gebirge sollen sich kryptozoologische „Ungeheuer“ aufhalten – doch auch hier zeigte der Autor keinerlei Interesse! Ich frage mich, was er in den Jahren im Land überhaupt erfragt oder für sich erschlossen hat!ʬ
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15/09/26

👑🏹🐉
King Arthur
und Merlin
{+Update}

Es war eher Zufall, dass sich ein neues Artus-Buch in meine Bibliothek verlaufen hat. Verfasst hat „Artus – König von Camelot – Wahrheit und Legende“ ein Wilfried Westphal, der sich darin unter anderem auf einen Lord Tennyson beruft, seinerzeit Hofpoet. In seinem Nationalepos „Idylls of the King“, in dem er die Taten von König Artus besang, schrieb er unter anderem: 
„… und traten hinaus, um frische Luft zu schöpfen, und als sie dort am Tor standen und durch die Nacht in den tiefen Abgrund schauten – eine Nacht, in der die Grenzen von Himmel und Erde verschmolzen –, gewahrten sie, so hoch über der tosenden Tiefe, dass es im Himmel schien, ein Schiff, der Form nach wie ein geflügelter Drache und vom Bug bis zum Heck hell erleuchtet, mit Menschen auf dem Deck, doch schon entschwunden, kaum dass sie es gesehen.“ 
Das Szenario erinnerte mich stark an die Airship-Welle in den USA von 1896/1897, wo bizarre Fluggeräte ähnlicher Qualität den Luftraum belagerten! Dass die fremden Aeronauten stellenweise mit Steampunk-Technologie unterwegs sind, ist nicht ganz unbekannt! 
Die Herrscher jener Zeit und deren Berater hatten stellenweise so merkwürdige Hintergründe und Biografien, dass man sich auf überirdische Intervention berief. So kann man in der genannten Quelle auch lesen: 
„Wie Apuleius in seinem De deo Socratis versichert, gibt es zwischen Mond und Erde Geister, die wir Kobolde und Dämonen nennen. Sie sind halb Mensch, halb Engel, und manchmal nehmen sie die Gestalt von Sterblichen an und haben geschlechtlichen Verkehr mit Frauen.“ 
Sehr viel anders findet man es auch heute nicht in der modernen Ufoliteratur!ʬ 
Merlin 
2018 habe ich das Buch „Auf der Suche nach Merlin“ von meinem Landsmann, den Anglorussen Nikolai Tolstoy, der in UK geboren wurde und sich von Kindheit an mit der britischen Mythologie beschäftigt hat, gelesen. Über König Arthur kam er auf den Druiden und „Magier“ Merlin. Zitat: 
„Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass es Merlin als historische Gestalt gab. Er lebte im ausgehenden 6. Jahrhundert in dem Gebiet, das wir heute die schottischen ‚Lowlands’ nennen. Er war ein echter Prophet, sehr wahrscheinlich ein Druide, der in einer heidnischen Enklave im Norden lebte“. [S. 9] 
Erstmals schriftlich fixiert wurde er 1136 in der „Geschichte der Könige von Britannien“ von Geoffrey von Monmouth. [S. 16] 
Dieser wies übrigens darauf hin, dass die britische Ur-Urbevölkerung „Riesen“ waren, die von den Menschen im Laufe der Zeit überrannt und bezwungen wurden. [S. 17] 
Merlin war offenbar ein Mensch-Alien-„Hybrid“, anders lässt sich folgende Textpassage bei Monmouth [O-Ton von 1136!] nicht deuten: 
„Seine Mutter hatte ihn eines Nachts von einem Inkubus empfangen, einem Dämon, der in dem luftigen Raum zwischen Mond und Erde lebt“. [S. 183] 
Er gilt als Erbauer von Stonehenge, die Steine soll er mit magischen Mitteln levitiert haben [S. 19], und als typischer „Alien“ war er auch ein Formwandler, konnte jede nur denkbare Gestalt annehmen. [S. 30] 
Dass Personen „mit besonderen Fähigkeiten“ durch die Geschichte spuken, die Hybride gewesen sein sollen, also halbmenschlich und „halb-was-ganz-anderes“ und aus „himmlischen“ Räumen stammten, ist nicht neu, auch der Aspekt, dass sie ihre physische Erscheinung bearbeiten konnten wie Knetmasse, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte bis in die Gegenwart hinein! 
1150 erschien vom gleichen Autor die „Vita Merlini“, wobei er sich auf ältere Quellen bezog: 
„Einige dieser Stoffe waren extrem archaisch und von Geoffreys Lebenszeiten ebenso entfernt wie unser Jahrhundert von seinem.“ [S. 52] 
Darin kann man auch erfahren, dass Merlin ein kreisförmiges Observatorium nutzte. [S. 52] Eine der Urquellen für Merlin sind die „Four Ancient Books of Wales“, die in ihrem ältesten Kern, etwa in den Büchern Taliesin und Aneirin, auf das sechste Jahrhundert zurückgehen. Der dortige Merlin heißt MYRDDIN! [S. 50ff] 
Alles in allem finden sich VIER historische Quellen für die Merlin-Vita, in denen er allerdings verschiedene Namen trägt. In der irischen Sage „Buile Suibhne“ heißt er – Nomen est omen – Suibhne und fliegt bei seiner Flucht vor Häschern von Baumkrone zu Baumkrone. Dieses „Talent“ kann uns bei der alienlastigen Lebensgeschichte des Druiden nicht weiter erstaunen! 
Im Gedicht CAD GODDEU [Die Schlacht der Bäume] taucht unser Druide als „übernatürlicher“ Barde wieder auf: 
„Cad Goddeu erzählt, dass der Barde aufgrund einer übernatürlichen Macht nach Belieben die Gestalt wechseln und ein wildes Tier, ein Mensch oder ein Element der Natur werden kann. Seine Seele löst sich vom Körper und bewegt sich frei; ohne Begrenzung durch Zeit und Raum kann sie die Jahrhunderte durchstreifen, kann nacheinander zu großen Gestalten der Vergangenheit ‚werden’ und so aus erster Hand alles verfügbare Wissen erwerben“. [S. 288ff] 
Tolstoy führt in seinem Buch weitere Beispiele aus aller Welt an, in denen Hybride [meine Terminologie!] mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten als Kulturheroen beschrieben werden: 
Die afrikanischen Dinka etwa kennen den Aiwel Longar. Dessen Mutter war eine Irdische, sein Vater eine Fluss-Gottheit. Er hatte die gleichen „Talente“ wie Merlin und verschwand nach seinen Glanztaten! 
Das Erzähl- und Ablaufmuster unterscheidet sich nicht bis ins heutige Ufozeitalter, offenbar werden ausgesuchte Menschen mittels genetischer „Aufbesserung“ erzeugt und losgeschickt, um etwas „zu bewegen“, und man kann sich fragen, ob solche „Hybride“ auch heute noch die Geschicke der Welt in fremdem Auftrag leiten! 
Wenn die Wilde Jagd jagt 
Ein deutschsprachiges Buch, das mich dieses Jahr angesprochen hat, war „Geisterschlösser in Österreich“. Interessant ist für mich, dass auch „altmodische“ Phänomene noch heute berichtet werden, wie etwa die Wilde Jagd. „Tatort“ ist das Schloss Grünau im Waldviertel, Niederösterreich. Die Schlossherrin hatte eine „unheimliche Begegnung“! Zitat: 
„Plötzlich begann es draußen zu stürmen und zu brausen, als ob sich ein schlimmes Gewitter näherte. Lärm umbrandete mit einem Mal das Haus, wüster Schlachtenlärm. Ich hörte wiehernde Pferde, Hufschlag, Waffengetöse, Hundegebell und höllisches Gelächter. 
Diese Horde kam bis zum Portal, schlug ans Tor, als wollte sie das Haus stürmen. Ich nahm ganz eindeutig Kampfhandlungen wahr und Waffengeklirr, lautes Gebrüll und wilde Schreie, ein Stimmengewirr. Die Worte aber konnte ich nicht verstehen, denn die Sprache war mir fremd. […] 
Das Licht flackerte wie verrückt und ich wurde so panisch, dass ich die Polizei verständigen wollte. Als ich den Hörer abnahm, blieb das Telefon stumm. Es war außer Betrieb. Währenddessen schien es, als habe sich die wilde Meute auf die Südseite des Schlosses verzogen und versuche dort einzudringen. 
Dann, langsam, verflüchtigte sich das Getöse in der Ferne, als würde die Heerschar in eine andere Richtung weiterziehen. Als schließlich alles verstummt war, funktionierte auch das Telefon wieder“. 
Ein ähnlicher Effekt war auch im – relativ – nahegelegenen Schloss Raabs {nicht meines!} zu spüren gewesen: 
„Zwei Tage später rief mich auch der damalige Besitzer des Schlosses an und versicherte mir glaubwürdig, diese kriegerische Horde habe gegen Mitternacht auch an seinem Tor gerüttelt. Daraufhin ist die Meute wohl von Raabs nach Grünau gezogen“. 
Herne The Hunter 
Meinen allerersten Einblick in die Mythologie hatte ich in meiner Kindergartenzeit in Glasgow bzw. bei der nicht wirklich vollzogenen Einschulung mit 5 Jahren: 
Aus dieser lang vergangenen Epoche ist noch ein Buch erhalten, in welchem es um Herne The Hunter geht; dieser führte (führt noch immer?) die Wilde Jagd in UK an. Es ist merkwürdig, dass diese nicht nur mythologischer Zierrat ist, sondern tatsächlich erlebt wurde: 
In UK fand sie 1127 im „Anglo Saxon Chronicle“ erstmals Erwähnung und plagte die Einwohner von Peterborough: 
„Diese Jäger waren schwarz und groß und hässlich und sie ritten auf schwarzen Pferden und Hirschen. Man sah sie mitten im Hirschpark von Peterborough und in allen Wäldern zwischen dieser Stadt und Stamford; und die Mönche hörten das Schmettern der Hörner, die sie nachts erschallen ließen. In jener Nacht wurden sie von glaubwürdigen Leuten beobachtet, die sagten, es seien etwa zwanzig oder dreißig Hornbläser gewesen“. 
[Nikolai Tolstoy, Auf der Suche nach Merlin, Diederichs, S. 137]. 
Tolstoy selbst erinnert sich an einen Zeugen: 
„Charles Richard Cammel, ein mir befreundeter Dichter, erzählte einmal, dass er vor dem Zweiten Weltkrieg während seiner Schulzeit in Eton sich mit einem alten Wildhüter zu unterhalten pflegte, der Herne auf seinem nimmer endenden Jagd hatte vorbeistürmen sehen“. ʬ[S. 138]
Orthotenie, „Wilde Jagd“ und die Rom-Connection
In diversen Beiträgen bin ich bereits darauf eingegangen, dass sich UFOs in vielen Fällen nicht willkürlich durch die Landschaft bewegen, sondern oft festen „Linien“ zu folgen scheinen. 
Britische Forscher haben festgestellt, dass diese Linien in Großbritannien, wo das Thema häufig im Zusammenhang mit Ley Lines diskutiert wird, oft an historischen Wegmarken orientiert sind – etwa an Steinsetzungen oder keltischen und römischen Straßen. 
In Sagen aus Mittelfranken berichtet die verstorbene Sagenforscherin Emmi Böck, dass sich auch die Wilde Jagd an solchen Landmarken orientiert hat, hier offenbar am Limes: 
„…spricht seine Lage am Limes, mit dem sich nicht selten […] solche Durchfahrtssagen der Wilden Jagd verbinden“ [S. 302]. 
Die Wilde Jagd wird oft mit dem modernen UFO-Phänomen in Verbindung gebracht: Es ist die Rede von Entführungen, himmlischen Lichterscheinungen, herabfallenden tierischen und menschlichen Leichenteilen usw. 
In einem anderen Sagenband, Sagen aus Eichstätt, deutet die Autorin an, dass sich die Wilde Jagd entlang fixer „Flugbahnen“ orientiert, die sich nach den Himmelsrichtungen ausrichten!ʬ
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4️⃣1️⃣1️⃣
Missing 411:
Vermisst,
verschwunden,
und vergessen!
{+Update!}

2013 habe ich ein Bigfoot-Buch von Bigfoot-Experte und Ex-Cop David Paulides einer Rezension unterzogen. Der Autor hat daneben auch vier Bücher über spurloses Verschwinden in US-Nationalparks verfasst. Nun habe ich mir das Erste des Trios etwas näher angesehen: Missing 411: Western United States & Canada.  
Bei den Fällen handelt es sich um „Anomalien“, also Fälle, die nicht – zumindest bis jetzt – natürlich erklärt werden können. Es sind etwa Reporte über Personen, die zum Beispiel auch mittels Suchhunden nicht gefunden wurden (S. XV), weil diese kurioserweise am Tatort keine Witterung aufnehmen konnten. 
Das ist ungewöhnlich, denn in den betreffenden Arealen kann man sich nur zu Fuß bewegen; man kann also niemanden in ein Auto zerren und davonfahren. Daneben finden sich Berichte über Menschen, die bewusstlos in bereits durchkämmten Gegenden aufgefunden wurden und sich oft nicht erklären konnten, was in der Phase der „Ortsversetzung“ mit ihnen geschehen ist (S. XVII). 
Muster und Auffälligkeiten bei den Vermisstenfällen 
Die meisten der Fälle ereigneten sich in einem Zeitfenster von 14 bis 17 Uhr (S. XV). Paulides fand 28 Cluster, in denen sich das Verschwinden fokussierte (S. XIV). Darunter befindet sich auch der „Highway of Tears“ in Kanada (British Columbia), in dessen relativer Nähe Frauen verschwinden und Sportschuhe an die Küste geschwemmt wurden, in denen sich noch die Füße der Träger befanden. 
Der Autor berichtete in der Einleitung, dass nach dem Verschwinden von Personen oft Unwetter einsetzten (S. XV). Ich hielt das für Unsinn. Nachdem ich mich jedoch durch einige veröffentlichte Polizei- und Presseberichte gelesen habe, fällt auch mir auf, dass ungewöhnlich oft davon die Rede ist, dass man die Suche aufgrund der Wetterverhältnisse unterbrechen musste (etwa: S. 47). 
Der Aspekt mit dem Wetterwechsel ist tatsächlich ein gruseliger Evergreen und taucht praktisch bei jedem zweiten Report auf – unabhängig von der Jahreszeit. So schrieb zum Beispiel die Los Angeles Times über einen entsprechenden Fall: 
„During the time the woman has been missing, the area has been blasted by rainstorms, snowstorms, and freezing temperatures“. (S. 109). 
In vielen Fällen verschwanden Kinder unter bizarren Umständen. Etwa beim Beerenpflücken mit dem Vater (S. 12), beim Überqueren eines Hügels (S. 46) usw. Wenn man sie fand, waren sie „versetzt“ – also extrem weit vom Ort des Verschwindens entfernt: 
Ein Zweijähriger etwa legte in 19 Stunden eine Entfernung von über zwölf Meilen zurück, wobei er mehrere Zäune, zwei Berge [sic] und Flüsse überwand (S. 17). 
Ein anderer zweijähriger Alpinist überwand zwei Berge mit einer Höhe von 1000 Fuß und legte sechs Meilen zurück – Luftlinie! (S. 51). 
Wenn die Kinder starben, dann an Erschöpfung; Spuren von Gewaltanwendung fanden sich nicht (etwa: S. 13). Die Erwachsenen sind oft Jäger, aufmunitioniert bis an die Zähne, geübte Schützen. In einem Fall verschwand eine ehemalige Soldatin der Marines (S. 44). Also nicht unbedingt die typischen Opfer von Übergriffen. 
Der Fall Charles McCullar und staatliche Untätigkeit 
Ziemlich bizarr ist der Fall von Charles McCullar, der im Crater Lake National Park verschwand. Wobei hier eher die „Rahmenhandlung“ zu denken gibt. McCullar wurde vom National Park Service (NPS) beauftragt, Bilder von amerikanischen Nationalparks zu machen. Am 01.02.1975 wurde er als vermisst gemeldet. 
Merkwürdigerweise – und dies stieß Paulides als Ex-Cop besonders auf – wurden dessen Eltern erst 10 Tage später informiert, was in den USA völlig unüblich ist; dort werden die Familien umgehend benachrichtigt. 
Paulides bemühte sich um Akten bei der lokalen NPS-Vertretung in Denver, dort waren die Unterlagen „verschwunden“. Beim NPS-HQ in Washington waren sie ebenfalls „verschwunden“. 
Der Vater von McCullar beschwerte sich über die Untätigkeit der NPS (welche indirekt für das Verschwinden verantwortlich war; immerhin war McCullar im NPS-Auftrag in der Wildnis unterwegs gewesen!) und der Polizei von Oregon, die nichts unternahm; das FBI wollte im Fall gar nicht erst ermitteln. 
Die skelettierten Überreste von McCullar wurden verstreut in der Wildnis entdeckt, ebenfalls seine Habseligkeiten (S. 59ff). Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass staatliche Stellen für die Vermisstenfälle verantwortlich sind und diese gegebenenfalls „Fängerteams“ einsetzen, um Menschen zu entführen (ich komme auf diese „Menschenfänger“ später noch zurück). 
Es fällt nämlich auf, dass sich die Vermissten (welche im gleichen Ort- und Zeitfenster verschwinden) sehr stark ähneln (Alter, Geschlecht usw.), so als ob „Bestelllisten“ abgearbeitet werden – Organhandel oder Menschenversuche? 
Mount Shasta: Ein berüchtigter Hotspot 
Ein ausgesprochener Hotspot ist Mount Shasta, ein Areal, an dem sowohl „schwarze Militäraktivitäten“ anzutreffen sind (Untergrundbasen, Tunnelbau, „UFOs“ usw.) als auch eine recht stattliche NABs-Gemeinde (NABs = New Age Bullshit). 
Die Vermisstenfälle werden von den dort hausenden Esoterikern darauf zurückgeführt, dass unter der Erde vegetierende „Lemurianer“ die Menschen verschleppt haben; wenn man so will, also vergleichbar mit der Wechselwirkung von Morlocks und Eloi (S. 78 & 91). 
Die NPS unterhält keine Datenbank über in Nationalparks verschwundene Personen. Paulides erkundigte sich zum Beispiel nach den Vermisstenfällen im Yosemite National Park. Geantwortet wurde ihm, dass es rund 750 Arbeitsstunden dauern würde, die Daten über alle Verschwundenen zusammenzutragen – man kann sich vorstellen, zu welchen Zahlen man da kommen würde! Als Ex-Cop vermutet er, dass man gezielt verheimlichen möchte, wie hoch die Vermisstenrate wirklich ist (S. 115). 
Bizarre Todesfälle und „teuflische“ Orte 
Im Juni 1995 verschwand Jeanne Hesselschwerdt im Yosemite National Park. Die 37-Jährige kam zum Wandern. Entdeckt wurde sie, tot, im September des gleichen Jahres, auf einer Höhe von 5300 Fuß, in einem Bereich, der nur für Bergsteiger erreichbar ist – alpine Ausrüstung hatte sie keine dabei, sie war auch keine Bergsteigerin. Die Todesursache konnte nicht mehr ermittelt werden (S. 134ff). 
Im Yosemite Nationalpark verschwanden erstaunlich viele (Hobby- und professionelle) Fotografen (S. 148). Hatten sie etwas aufgenommen, was letztlich zu ihrem Verschwinden führte? 
Bekanntermaßen werden in den amerikanischen Nationalparks Drogen angebaut, gebunkert und verkauft, was unter anderem auch zur „Operation Silent Thunder“ führte. Dort filzte die Polizei das Antelope Valley (unweit Los Angeles), um die lokale Drogenmafia auszuräuchern (S. 171). 
Viele Personen verschwinden an „teuflischen“ Orten, beziehungsweise stellen diese „Hotspots“ dar, was ein Hinweis auf eine „wirkende Kraft“ sein könnte, die den Einheimischen nicht koscher war oder ist und entsprechend benannt wurde (name game): 
Devil’s Back Canyon, Devils Dance Floor, Devils Gate Dam, Devils Lake, Devils Lake Trailhead, Devils Nest, Devils Peak, Devil’s Punchbowl usw. usf. (S. 171 / S. 358). 
Wenn man sich vorstellt, dass viele der betroffenen Kinder plötzlich anfangen, wie von Sinnen bis zur tödlichen Erschöpfung zu laufen, könnte man tatsächlich auf den Gedanken teuflischer Einflüsterung kommen. 
Der fünfjährige Danny Greenwood verschwand im Juni 1967 am Reservation Lake, Arizona, um auf der Spitze des 11.600 Fuß hohen Mount Baldy entdeckt zu werden – der höchsten Erhebung von Ostarizona. 
Das Kind verstarb an „Erschöpfung“ (in den Originaltexten ist von „Exposure“ die Rede, was ich frei als „Erschöpfung“ beziehungsweise „Entkräftung“ übersetze, was der Realität am nächsten kommt; die Kinder laufen, bis sie umfallen – übrigens ein Allgemeinplatz bei den Obduktionsberichten! Eine Subform der Tanzwut?). 
Er wies keinerlei Anzeichen von äußerer Gewalt auf und musste aufgrund der Fundlage von einem Hubschrauber geborgen werden (S. 180). 
Fazit und Warnung des Autors 
Anne Bacsu verschwand im Mai 1983, sie bewegte sich zwischen dem Highway 16 und 40 zu Fuß, unweit Hinton, Alberta, Kanada. Zeugen beobachteten ihre Entführung, sie wurde von drei Männern in einen Van gezerrt und verschleppt (S. 308). Möglich, dass diese „Menschenfänger“ nicht nur auf dem „Highway of Tears“ unterwegs sind, sondern auch direkt in den Nationalparks. 
Resümee 
Das Buch ist sehr lehrreich und belegt, dass nicht nur amerikanische Großstädte lebensgefährlich sind, sondern auch Nationalparks, wobei nicht Bären und Wölfe ein Problem darstellen, sondern die Amerikaner selbst. In den Nationalparks werden Drogen angebaut, verkauft und gelagert, und offensichtlich dienen sie auch als Rückzugsort für Kriminelle. 
Die NPS als „Aufsichtsbehörde“ zeigt wenig bis kein Interesse, sich mit den Menschenverlusten zu beschäftigen, das FBI ermittelt in den wenigsten Fällen, und übergroßen Eifer bei der Ermittlung kann man auch der Polizei nicht nachsagen. 
Es ist also kaum möglich zu beurteilen, ob hinter den Vorfällen auch „staatliche“ (etwa Entführung für Organhandel oder Menschenversuche usw.) oder paranormale Vorgänge stecken. 
Bizarr sind die Berichte über Kinder, die in kürzester Zeit gewaltige Distanzen zurücklegen und die Lage einiger Leichen auf großen Höhen oder in Arealen, die nur für Alpinisten erreichbar sind, oder von „oben“. Vielsagend ist, dass David Paulides als Ex-Cop empfiehlt, die Parks nur in Gruppen zu besuchen, sich einen Peilsender anzustecken und gegebenenfalls zu bewaffnen – sicherlich wertvolle Tipps, die einem ersparen, als Verlustmeldung in den nicht vorhandenen Statistiken aufzutauchen!ʬ 
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Postskriptum 
National Park Service und ein „Riesen“-Cover-up 
Über den National Park Service (USA) habe ich hier schon öfter im Zusammenhang mit dem spurlosen Verschwinden von Menschen berichtet – siehe den Tag „Spurlos“. Interessant ist im Zusammenhang mit dem NPS eine Information, die der amerikanische Autor Jim Marrs von einem Untersucher namens Martin Doutré erhielt. 
Diesmal ging es jedoch nicht um „Verlustfälle“, sondern um einen ungewöhnlichen Fund, der 1999 im Canyon de Chelly National Monument (Arizona) gemacht wurde. Große Menschenknochen wurden entdeckt und unter Unterstützung des FBI zur Smithsonian Institution verbracht. „Geplaudert“ hatte eine ehemalige NPS-Mitarbeiterin, die sich an Doutré gewandt hatte. Dazu Marrs: 
„In einer E-Mail gab die ehemalige Parkangestellte später weitere Einzelheiten des Fundes preis. In einem Grab habe ein Mann gelegen, ‚über zwei Meter groß, [mit] sechs Fingern und sechs Zehen … die Zähne waren menschlich, aber es fehlten die Eckzähne, und Backenzähne und Schneidezähne waren besonders groß. Der Schädel war groß – ein schwerer Kiefer [mit einem] langen, großen Schädel. Große Augenhöhlen. 
Die Fingerknochen [waren] extrem lang, die Hände dabei klein. Als Grabbeigabe wunderschöne Töpfereien und fein gewobene Körbe … hab nie etwas Vergleichbares gesehen. Eine Halskette aus Fasern und Federn. Der Leichnam sah ziemlich frisch aus dafür, dass die Smith[sonian]-Leute sagten, er sei 6000 Jahre alt. Saubere Knochen … nicht brüchig.’“ [Jim Marrs, Die geheime Geschichte der Menschheit, Kopp Verlag, S. 51ff.] 
In indianischen Überlieferungen tauchen immer wieder rothaarige Riesen auf – was auch erklärt, wieso sich die Prä-Astronautik in den USA gerne mit diesen beschäftigt. 
Die Riesen sollen langgezogene Schädel gehabt haben – siehe hierzu die Videos von Brien Foerster, der u. a. zu ungewöhnlichen Skelettfunden in Südamerika forscht. Das erinnert mich an die Riesenschädel in Sonora, Mexiko! 
Mir fällt übrigens gerade ein, dass die Kopfaufsätze der Moais („Pukao“) auf der Osterinsel ebenfalls rot sind – sollte damit die Haarfarbe der Gestalten angezeigt werden?ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

Vorlesen statt Lesen? So geht’s im Browser:

Viele Browser können Webseiten automatisch
vorlesen – ideal für Lesemuffel oder Augenhuscher:

  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
  • Chrome: Über den integrierten Lesemodus die Vorlesefunktion aktivieren oder die entsprechende Funktion in der Symbolleiste verwenden.
  • Firefox: Leseansicht aktivieren (F9) ☞ Lautsprecher-Symbol anklicken.
  • Safari (Mac): Text markieren ☞ Rechtsklick ☞ „Sprachausgabe starten“.
  • Mobilgeräte: In den Bedienungshilfen (iOS/Android) die entsprechende Vorlesefunktion aktivieren.

Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

🎬🎙️ AP Strange

🎬🎙️ JustAnotherTinFoilHat

🎬🎙️ Appalachian Oddity

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