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08/08/26

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Repto-Götter & Erbsünde

Passend zum heißen Sommer 2024 war die Lektüre des Südamerika-Buches „Auf der Suche nach dem Goldenen Mann“, in dem Autor Victor von Hagen über das sagenumwobene El Dorado berichtet und über die Unternehmungen Spaniens, es im 16. bzw. 17. Jahrhundert zu finden! Der Autor zitiert dabei den Anthropologen Gerardo Reichel-Dolmatoff, der die ihm bekannten Überlieferungen & Mythen Mittelamerikas & Mexikos mit jenen des nordöstlichen Südamerikas, also Teilen Venezuelas und Kolumbiens, vergleicht.
Er schrieb: 
„Betonung der ‚Dämmerung‘ bei den Schöpfungsmythen; mehrfache Schöpfung des Universums und der Menschheit: die Vorstellung mehrerer übereinander geschichteter Welten, die nur unter Schwierigkeiten zu erreichen sind; […] spezielle Wohnsitze für diejenigen, die in der Kindheit oder durch Ertrinken starben; der reptilische Ursprung der Gottheiten“.
Daneben erwähnt er eine Gottheit namens Bochica, einen weißen, europäisch anmutenden Kulturheroen, der wesensgleich zu Quetzalcoatl sein soll!
Repto‑Ektoplasma & Erbsünde
Unlängst habe ich mir die CROPfm‑Sendung „Das Alien‑Projekt“ mit Autor & Forscher Marcel Polte angehört. Dort wurden u. a. auch Reptoszenarien besprochen. Bei dem Thema bin ich mir noch nicht schlüssig, was ich davon halten soll:
Unsere Spezies hat, freundlich formuliert, eine ambivalente Haltung zu Reptilien. Von daher ist natürlich klar, dass die „kosmischen Bösewichter“ nicht flauschige Kätzchen, Hamster oder Hasen sind, sondern besagte Kaltblüter!
Dessen ungeachtet ist mir eine Kuriosität untergekommen, die – im Zusammenhang mit einer anderen Kuriosität – einen kuriosen „Sinn“ ergäbe.
Derzeit lese ich das Buch „Grundlagen der Parapsychologie“, in welchem Zeitschriften‑ & Magazinbeiträge des deutschen Parapsychologen Albert Freiherr von Schrenck‑Notzing zusammengefasst worden sind.
In einem Artikel beschäftigt er sich mit einem britischen Medium, einer Mrs. Goligher, die bei Séancen Tische nicht mit reiner Geisteskraft bewegte, sondern mittels Ektoplasma, welches von den Forschern auch angefasst werden konnte. Die Beschreibungen des „Stoffes“, welcher aus dem Körper der Dame austrat, sind interessant:
„Die um die Tischfüße gewundene Substanz machte den Eindruck von Tentakeln. […] … erhielt […] mit dem Tastsinn den Eindruck einer kalten, klebrigen, reptilienartigen Materie. […] Die plasmaartige Substanz [bildete zum Ende hin] Saugnäpfe … […]
Von allen Beobachtern, welche – wie der Verfasser – diese graue Materie in ihrer Hand gehalten haben, wird dieselbe als kühl, schleimig, klebrig und verhältnismäßig schwer, wie organisches Gewebe, geschildert, ebenso als selbstbeweglich. Die Empfindung ist etwa vergleichbar mit derjenigen, die ein lebendes Reptil auf der Hand hervorruft.“
Vor einiger Zeit habe ich auf einem meiner alten Blogs einen Artikel veröffentlicht, in dem es u. a. um die Arbeit des Anthropologen Michael Harner geht, der in den 1960er‑Jahren im peruanischen Amazonasgebiet bei den Conibo‑Indianern zu Gast war und dort auch mit Ayahuasca anstoßen durfte!
Was sich ihm dann manifestierte, war aufschlussreich:
Ihm eröffnete sich „ein übernatürlicher, dämonischer Karneval“. Er sah zwei merkwürdige Boote durch die Luft fliegen, die einen „drachenköpfigen Bug bildeten, nicht unähnlich einem Wikingerschiff“. An Bord „war eine große Menschenmenge mit Köpfen der blauen Tölpel und Menschenkörpern“. Dann sah er Visionen von „riesigen, reptilienartigen Geschöpfen“.
Diese schienen einen guten Tag gehabt zu haben, denn sie vermittelten ihm Informationen, die – ihrer Aussage nach – sonst nur Sterbende und Tote erhielten!
Wobei diese Reptos in seinem Gehirn selbst beheimatet waren [Hirnstamm/„Reptiliengehirn“‽], einer parasitären „Lebensform“ nicht unähnlich, wie wir sie etwa von den KUMO‑Hexern in Papua-Neuguinea her kennen!
Doch zurück zu Harner:
„Zuerst zeigten sie mir den Planeten Erde, wie er vor Äonen aussah, als es noch kein Leben darauf gab. Ich sah ein Meer, ödes Land und einen strahlend blauen Himmel. Dann fielen zu Hunderten schwarze Flecken vom Himmel und landeten vor mir in der öden Landschaft.
Ich konnte sehen, dass diese ‚Flecken‘ in Wirklichkeit große, leuchtende, schwarze Geschöpfe mit kurzen flugsaurierähnlichen Flügeln und riesigen walfischähnlichen Körpern waren …
Sie erklärten mir in einer Art Gedankensprache, dass sie vor etwas weit draußen im Weltraum auf der Flucht seien. Sie seien auf den Planeten Erde gekommen, um ihren Feinden zu entrinnen.
Diese Geschöpfe zeigten mir dann, wie sie auf der Erde Leben hervorbrachten, um sich unter den vielfachen Formen zu verstecken und dadurch ihre Anwesenheit zu verschleiern. […]
Ich erfuhr, dass die drachenähnlichen Geschöpfe auf diese Weise innerhalb aller Lebensformen, einschließlich des Menschen, sind. […] Rückblickend könnte man sagen, dass sie fast wie die DNS waren, obwohl ich 1961 nichts von der DNS wusste.“
Sieht man dies „metaphysisch“, erklärt sich der christlich‑religiöse Begriff der Erbsünde: Adam + Eva + Schlange, denn die schuppigen „gefallenen Engel“ befinden sich in uns selbst, in unserer Genetik!
Hatte das oben erwähnte britische Medium etwas von seinem reptoiden Erbe sehen lassen?
Kains Erbe und die Schlange
Für die Fans von Reptoszenarien habe ich im Buch „Monster, Mörder und Mutanten“ von Stephen T. Asma auf Seite 120 eine interessante Textstelle gefunden, aus der man ableiten könnte, dass die Beziehung zwischen Eva und der „Schlange“ eine sexuelle gewesen war, wobei die Schlange sinnbildlich auch für etwas „Reptilienartiges“ stehen könnte:
„In der kabbalistischen Schrift Sohar wird die Geschichte Kains entsprechend der jüdischen Auslegung des Midrasch weiterentwickelt. Hier wird Kains Verkommenheit als teilweise ererbt dargestellt. Kains Mutter Eva verunreinigte ihr Blut und das ihrer Nachkommen, indem sie eine Beziehung zur Schlange einging: 
‚Eva absorbierte die von der Schlange vermittelte Unreinheit, weshalb sie nach dem Geschlechtsverkehr mit Adam zwei Söhne zur Welt brachte – einen mit dem unreinen Erbe und einen von Adam …
So kam es, dass sie unterschiedliche Wege einschlugen … Kain brachte alle bösen Menschen und Dämonen und Kobolde und üblen Geister in die Welt.‘“ʬ