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Depesche
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11/08/26

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Bardo & Determinismus

„Es hat den Anschein, dass man sich einer Reinkarnation nur eine Zeitlang widersetzen kann. Allmählich wird der kosmische Druck so groß, dass diese Versuchsperson aussagte, die Seele gezwungen wird, ihre Entwicklung in der engen Begrenzung eines physischen Körpers fortzusetzen. […] Wenn die Welt eine Bühne ist, dann ist das Bardo das Leben hinter den Kulissen, wo wir alle Requisiten, die ganze Bühnentechnik, die Soufflierbücher und alles vorfinden, was eine Theateraufführung möglich macht.“ 
{Whitton & Fischer}
Meine „U-Bahn-Lektüre“ im August 2019 war „Das Leben zwischen den Leben“ von Joel L. Whitton und Joe Fischer. Das Buch ist spekulativ wie spannend und beschäftigt sich aus einer anderen Warte mit Reinkarnation, wobei nicht die gelebten Leben der Vergangenheit die ausschlaggebende Rolle spielen, sondern die Zeit „dazwischen“!
Die gewonnenen Erkenntnisse entstammen dabei zumeist Hypnose-Regressionen, wobei mir natürlich klar ist, dass diese Form der „Informationsbeschaffung“ umstritten ist, also setzen wir diese Gedankengänge unter „besonders spekulative Spekulationen“! ^^
Die „Zwischenzeit“ zwischen den Existenzen bzw. die „Phase ohne Körper“ wird im Tibetischen Totenbuch Bardo Thödröl als „Bardo“ bezeichnet. Whitton & Fischer erkennen darin auch einen „Aufenthaltsort“.
Die hypnotisierten bzw. befragten Probanden schildern diesen einstimmig als „Lichtwelt“ – ähnliche Darstellungen kennen wir auch von Menschen, die Nahtoderlebnisse oder außerkörperliche Erfahrungen hatten.
Dort würden die vergangenen Leben kritisch betrachtet. Als Selbstreflexion der „Seelen“ selbst als auch „vor Gericht“. Wobei die „Richter“-Entitäten, die im Buch auftauchen, mit einer Ausnahme nicht näher beschrieben werden.
Aufgrund des „Urteils“ würde dann die nachfolgende „Existenz“ in Form eines „Drehbuches“ geschrieben, und zwar derart genau und festgelegt, dass man durchaus von Determinismus sprechen kann, wobei der freie Wille der inkarnierten Seele im Menschen selbst kaum eine Rolle spielt; man fungiert als „Schauspieler“ unter fremder Regieanweisung!
Einigen Probanden gelang es unter Hypnose, einen Blick in ihr „Drehbuch“ zu werfen; die darin aufgeführten Ereignisse (Unfälle, Todesfälle usw.) traten auch tatsächlich so ein.
Wenn gerade mal nicht „gerichtet“ oder das nächste Leben thematisiert wird, dämmern die Seelen vor sich hin – ich hatte mir das Jenseits immer spannender vorgestellt!
Als kritischer Geist fragt man sich natürlich, wer im „Bardo“ die Viten von Stalin, Hitler und den „ganz normalen“ Massenmördern verfasst hat und warum?
Ein Aspekt, der merkwürdig stimmt, ist auch das „Vergessen“ der vorhergehenden Existenzen, wenn eine „Seele“ sich aufmacht, ein neues Leben zu leben. 
Die Autoren gehen in ihrem Buch von der These aus, die einzelnen Inkarnationen seien im Rahmen einer „kosmischen Schule“ zu sehen, die uns von Vita zu Vita „besser“ machen soll. Allerdings vergisst man in einer Schule – zumeist! ^^ – nicht die Lektionen früherer Jahre!
So machen die „Seelen“ in ihren irdischen Körpern also ständig die gleichen bzw. immer neue Fehler und kommen nicht aus dem Zyklus der „Fleischwerdung“ heraus. Signifikant ist auch, dass im Buch oft von Druck und Zwang die Rede ist, man nicht im „Bardo“ verbleiben darf, sondern gegen den eigenen Willen auf die Erde („Strafplanet“?) geschickt wird.
In einem Fall, wie erwähnt der einzige in dem Buch, wurden die Entitäten, die „Richter“, die im „Bardo“ den Ton angeben, von einer christlichen Amerikanerin beschrieben.
Sie „sah“ als ihre Verurteiler RA, OSIRIS und ISIS, alte ägyptische Gottheiten – womit wir jetzt also wissen, wem wir den ganzen Schlamassel zu verdanken haben! ^^
Dabei kam mir unweigerlich die prä-astronautische These vom Menschen als Sklave der Götter in den Sinn. Geht diese Sklaverei viel weiter, als wir vielleicht denken?
Die hypnotisierten Probanden waren oft religiös, Juden und Christen, die also Inhalte schilderten, die absolut nichts mit ihrer eigenen Glaubenswelt zu tun hatten. Von diesen so stark abweichende Beschreibungen zu hören, ist zumindest ungewöhnlich.
Weit und breit kein tröstender, vergebender Gott. Stattdessen der „Fluch“ ewig fortlaufender, pedantisch geplanter Existenz, die oft so traumatisch ist, dass Phobien und Ängste noch in andere Leben mitgeschleppt werden und sich erst unter Hypnose auflösen, wenn die Ursachen in der Vergangenheit erkannt werden.
Obwohl der Inhalt des Buches sehr spekulativ und phantastisch ist, kann man einiges daraus ableiten:
Wieso etwa zukünftige Lebensereignisse von „Sehern“ zu „sehen“ sind, wieso es Geister gibt (wer will schon ins „Bardo“ bei diesen Aussichten?) und warum bei Entführungen außerkörperliche Erfahrungen und Hinweise auf frühere Existenzen Erwähnung finden. Kommen die Ufonauten etwa aus diesem nicht eben lichtvollen Lichtort?
Determinismus & Paraphänomene
Die DVD UNSICHTBARES LAND über den bayerischen Propheten Alois Irlmaier ist ausgesprochen interessant. Etwas über 30 Minuten sind dokumentarisch aufgezogen, rund 40 Minuten beinhalten Zeitzeugenberichte. Irlmaier sagte den Lebensweg von unzähligen Personen voraus, wusste darüber Bescheid, wer den Zweiten Weltkrieg überlebt hatte bzw. sich in Kriegsgefangenschaft befand, wo Bomben einschlagen würden usw.
Mit angelegt sind auch Überlegungen zum Thema „Vorbestimmung“ und „Schicksal“; offenbar stand / steht der Lebensweg der Menschen schon fest – selbst „Kleinigkeiten“ wie spätere Partner, Kinderzahl, Krankheiten usw. ließen sich vorhersehen.
Das erinnerte mich an eine Dokumentation, die ich vor einigen Monaten gesehen hatte. Es ging dort um Nahtoderlebnisse von Kindern. Die zwischenzeitlich Erwachsenen berichteten nach Unfällen von klassischen Szenarien (Tunnelerlebnis, Lichtwesen).
Dabei seien sie an eine „Grenze“ gestoßen, die sie nicht überwinden konnten. Ihnen wurde mitgeteilt, ihre Zeit sei noch nicht gekommen. Oft war daran auch eine Zukunftsschau gekoppelt – sie sahen sich selber als Erwachsene mit eigenen Kindern, ihrem Partner usw. – offenbar war auch ihr Lebensweg bis ins Detail vorgegeben und sie lebten lediglich nach, was im „Drehbuch“ stand! Ernüchternd!
Körpertausch & CE4
Bei UFO- und Entführungserfahrungen spielen außerkörperliche Erlebnisse immer wieder eine Rolle. Stellenweise könnte man den Eindruck bekommen, dass ein Zusammenhang besteht zwischen den „Aliens“, genetischen „Experimenten“ und unserem „Seelenleben“.
▪ Porterville, Kalifornien, USA, 1963: 
Die amerikanische Entführte Linda Porter war zum Zeitpunkt der Begegnung 17 Jahre alt. Sie befand sich mit einem „Grey“ in einem sehr großen Raum, in dem Container bzw. Zylinder aufgestellt waren, in denen sich Menschen befanden, die zu schlafen schienen und von einem violetten Gas umgeben waren.
Anschließend wurde sie in einen Raum gebracht, der von Licht umhüllt war. Dort lag ein Mann, ebenfalls in einem Container, und war offensichtlich im Sterben, und seine Seele sollte in einen neuen, „geklonten“ Körper „transferiert“ werden.
Diese stieg auf Höhe des Solarplexus aus dem „alten“ Körper und sank dann in den „neuen“, jungen Körper hinein. Dieser stand regungslos neben einem anderen Container.
Der Tank, in dem sich der „alte“ Körper befand, wurde mit einer Flüssigkeit „geflutet“, und der Zeugin wurde signalisiert, dass man feststellen wolle, welche Gifte und Verunreinigungen letztlich zu seinem Tod geführt haben.
Sie erklärte, dass es angebracht wäre, den Leichnam zu beerdigen, was der „Alien“ nicht verstehen konnte. Er sah keinen Unterschied zwischen einer leeren Getränkedose und einem „leeren“ Körper.
▪ Pennsylvania, Turnpike, USA, 1978: 
Die amerikanische Entführte Wanna Lawson wurde in einen Raum gebracht, in dem sich diverse große humanoide Wesen in Zylindern befanden, die aussahen wie Hybride aus Menschen und Aliens. Die kleine, rundliche Frau bzw. ihre „Seele“ wurde in den Körper einer großen männlichen Gestalt verfrachtet und später wieder zurück in ihren „alten“ Körper.
▪ Lansing, Michigan, USA, 1992: 
Der amerikanische Entführte Ken Rose wurde in einen dunklen Raum gebracht, in dem sich ebenfalls Zylinder befanden. In diesen waren drei Frauen, die jedoch noch nicht ganz „fertig“ waren, wie ihm mitgeteilt wurde. Eine „Seelenreise“ fand nicht statt. Dem Zeugen fiel auf, dass die Frauen mit etwas wie „Goldstaub“ bedeckt waren; die Beleuchtung im Zylinder selbst wirkte gedämpft!ʬ [Quelle:Webarchiv]!

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