🎙️ CROPfm: Das „Chupa-Chupa“-Phänomen • Wladislaw Raab • Sendung vom 18. September 2026

Der Begriff "Chupa-Chupa" leitet sich vom portugiesischen Wort "chupar" ("saugen") ab und steht sinnbildlich ...

📰 Leitartikel: Interview mit einem Abductee

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

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16/09/26

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Brief an Dr. Nautiyal,

Der anstehende Termin zu meinem CROPfm-Interview zum Chupa-Chupa-Phänomen hat mich beflügelt, mich auch mit den anderen garstigen Lichtkugeln zu beschäftigen, unter anderem „Muhnochwa“ aus Indien. 
Da war der Fund eines Berichtes über einen schwarzen „Muhnochwa“-Hund natürlich ziemlich aufregend, da Lichtkugeln und schwarze Hunde bei europäischen Sagen eine Rolle spielen, als auch in der Überlieferung in Papua-Neuguinea, wo KUMO-Entitäten als Walk-Ins in Papuas „fahren“ und deren Körper wahlweise als Lichtkugel, oder als „Tier“, etwa in Form schwarzer Hunde, Eulen usw. verlassen können. 
Das Element ist übrigens auch in Europa nicht ganz unbekannt, denn die Seele einer vermeintlichen Hexe verlässt den Körper gerne in Tierform, hier bei uns im Alpenraum als kleine weiße Maus, die nach vollgetaner Arbeit wieder über den Mund in den Körper zurückkehrt – die weltweiten Übereinstimmungen zum Hexenwesen sind erstaunlich. 
Dessen ungeachtet war ich nun so frei, Dr. Nautiyal aus Indien ein Mail zu schicken, da sich dieser mit den Muhnochwas von 2002 beschäftigt hat. Mal sehen, ob er antwortet und wann, vielleicht gibt es schon am kommenden Freitag auf CROPfm ein Update?! 
Bücher habe ich zu Muhnochwa noch nicht gefunden. Aber die Bezeichnung „Gesichtskratzer“ ist interessant, denn in Peru waren es „Pelacaras“, was Gesichtsschäler heißt, und im Grenzgebiet von Peru, Brasilien und Kolumbien hießen die Dinger „Cortacabezas“, was Kopfabschneider bedeutet! ʬ
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Dear Dr. Nautiyal,
I hope you will forgive this unexpected message.
My name is Wladislaw Raab, and I am a German author and researcher with a longstanding interest in folklore, historical mysteries, and reports of unusual phenomena. I recently came across your article “A Look at S&T Awareness – Enhancements in India” and, in particular, your account of the Muhnochwa reports in Biswan in 2002.
I found the folkloristic aspect of the case especially fascinating. Your account contains a particularly intriguing detail: you mention a reported incident in which the Muhnochwa appeared “in the guise of a black dog” and scratched a man who was sleeping on a terrace.
May I ask whether you know why the witness identified the black dog as the Muhnochwa? Was there anything unusual about the animal itself – its appearance, size, behaviour, movement, eyes, sounds, or anything else – which made the witness believe that it was not an ordinary dog?
I would also be very interested in any additional information you may remember from your investigation concerning the more common Muhnochwa reports. In particular:
• How were the usual Muhnochwas described in detail?
• How large were the objects or entities said to be?
• Did they have a particular shape or colour?
• Were they luminous, and if so, did they emit their own light?
• Were any sounds associated with them?
• Were there descriptions of several objects appearing together?
• Approximately when did the 2002 wave begin and when did it end?
• Were there reports of people being seriously injured or killed, or were the injuries generally minor?
• Did you personally interview any of the witnesses, and if so, do you remember anything particularly unusual about their accounts?
I would also be interested to know whether you have encountered similar traditions elsewhere. In Brazil, for example, there were reports during the so-called “Chupa-Chupa” phenomenon of the 1970s of luminous objects appearing over villages and communities, sometimes associated with physical effects on witnesses. I wonder whether you are familiar with this Brazilian tradition.
There are also European traditions concerning unusual luminous spheres or balls of light which are sometimes described as changing into a dark or black dog, and sometimes changing back again into a luminous sphere. I would be very interested to know whether such reports have ever come to your attention in the course of your work on folklore and unusual phenomena.
I am not approaching these questions from the standpoint of trying to prove or disprove any particular interpretation. I am mainly interested in how such reports are remembered, described, and transmitted within local communities, and in preserving the details of the original accounts as accurately as possible.
Your 2008 account is one of the few sources I have found that provides first-hand documentation of the Muhnochwa episode from someone who actually investigated the events at the time. Any additional recollections or information you might be willing to share would therefore be extremely valuable to me.
Thank you very much for your time, and also for documenting this fascinating episode.
With kind regards,
Wladislaw Raab
Germany!

💥⚡🐘
Muhnochwa:
Indiens „Chupa-Chupa“
{+Updates}

Im Jahr 2002 versetzte ein rätselhaftes Phänomen den Norden Indiens in Angst und Schrecken. In Uttar Pradesh, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat der Indischen Republik, berichteten zahlreiche Menschen von Angriffen durch merkwürdige, aggressive „Lichtbälle“. Diese wurden von den betroffenen Einheimischen als Muhnochwa, was „Gesichtkratzer“ bedeutet, bezeichnet. 
Geographischer Hintergrund 
Uttar Pradesh ist mit 110 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat Indiens. Die Hauptstadt ist Lucknow, und die Hauptsprachen sind Hindi und Urdu. Mit einer Fläche von 294.413 km² erstreckt sich das Staatsgebiet vom Hochgebirge des Himalaya über die vorgelagerten Randgebirge und die fruchtbare nordindische Tiefebene bis zu den nördlichen Ausläufern des Dekkan-Hochlandes. 
Das Phänomen der Lichtbälle 
Die Vorfälle begannen im Juli 2002, etwa ein Jahr nach dem Erscheinen des mysteriösen „Affenmannes Hanuman“, einer haarigen, phantomartigen Kreatur, die nach dem hinduistischen Affengott benannt wurde. 
Rund 100 Augenzeugen berichteten übereinstimmend von kugelartigen, rot leuchtenden Objekten mit blinkenden Lichtern, die etwa die Größe von Fußbällen hatten. 
Diese Objekte attackierten nachts Menschen, die aufgrund der Hitze auf den Dächern ihrer Häuser schliefen. Laut der indischen Nachrichtenagentur PTI standen sieben Todesfälle in Verbindung mit diesen Vorfällen, wobei unklar bleibt, ob die Objekte direkt den Tod verursachten oder ob die Opfer in Panik bei der Flucht ums Leben kamen. 
Verletzungen und Traumata 
Viele Betroffene wiesen Verbrennungen auf, die so schwer waren, dass sie über mehrere Tage in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Mediziner stellten zudem fest, dass zahlreiche Opfer traumatisiert waren. 
Die Angriffe begannen in den Bezirken Mirzapur, Chandauli und Varanasi und breiteten sich bald über den gesamten Osten Uttar Pradeshs aus. 
Auch aus dem benachbarten Nepal, insbesondere aus der Stadt Nepalgunj, kamen Berichte über ähnliche Vorfälle. Dort wurde eine Frau an zwei aufeinanderfolgenden Nächten von solchen Kugeln angegriffen, was von ihren Nachbarn beobachtet wurde. Selbst ein lokaler Polizeibeamter, der Superintendent von Nepalgunj, bestätigte die Sichtung eines solchen Objekts. 
Beweise und Untersuchungen 
Die Existenz der Objekte wird durch mehrere Beweise untermauert: Fünf Videotapes sollen die Phänomene zeigen, und ein Staatsbeamter konnte eines der Objekte fotografieren, was die Theorie einer Massenhysterie widerlegt. 
Am 7. August 2002 traf sich der Bezirksmagistrat von Kanpur, Arvind Kumar, mit Sanjay Dhande, dem Direktor des Indischen Instituts für Technologie (IIT), um das Phänomen zu untersuchen. Ein IIT-Team wurde entsandt, um vor Ort Erklärungen zu finden. 
Da Zeugen berichteten, die Objekte würden von technischen Geräten „angezogen“, stellte man einen laufenden Mixer mit einer Kamera als „Köder“ auf. Tatsächlich wurde ein kugelförmiges Licht aufgezeichnet, das an der Kamera vorbeiflog. 
Mechanische Objekte? 
Unabhängige Beobachter berichteten, dass die Objekte in Wahrheit oval und metallisch seien, aber durch ihre starke Lichtemission kugelförmig erschienen. Versuche, diese Objekte zu fangen, führten zu schweren Schnittverletzungen, und es wurde beobachtet, dass sie Elektroschocks abgeben konnten. 
Arvind Kumar betonte, die Zeugen sprächen eindeutig von einem „mechanischen Ding mit Blinklichtern“. Es wurde spekuliert, dass es sich um kleine, unbemannte, scheibenförmige Drohnen (UAVs) handeln könnte, die mit nichtletalen Waffen ausgestattet waren, ähnlich der Sikorsky-Drohne „Cypher“, die vom US-Militär und SWAT-Einheiten verwendet wird. 
Der deutsche Autor Andreas von Rétyi beschreibt in seinen Büchern Geheimbasis Area 51 und Streng geheim: Area 51 und die Schwarze Welt ähnliche Beobachtungen von hell strahlenden, wendigen Objekten über dem Testgelände in Nevada, die unkonventionelle Flugmanöver ausführten, was auf hochentwickelte UAVs hinweist. 
Ausbreitung nach Uttranchal 
Die Vorfälle weiteten sich im September 2002 auf den Bundesstaat Uttranchal aus. Am 2. September wurde im Terai-Gebiet von Kumaon ein grünes Licht beobachtet, das etwa 20 Sekunden über den Bezirken Khatima, Sitarganj, Kichha, Kashipur, Jaspur und Maldwani sichtbar war und über ein Dutzend Verletzte forderte. 
Ein Zeuge, Arvind Bisht aus Ramnijaswa, berichtete, er sei in seinem Hof von einem grellen Licht geblendet worden. In Punnapur nahe Khatima erlitten zwei Mädchen Gesichtsverletzungen und wurden ohnmächtig. 
Dr. Ramsagar, Direktor des Staatsobservatoriums bei Mainital, hielt das Phänomen für einen Meteor, doch wurde kein Meteor registriert, was er auf den dunstigen Himmel zurückführte. Ein Journalist aus Kichha, Mahid Khan, berichtete von einem kleinen brennenden Stein, der in seiner Nähe zu Boden fiel. 
Psychologische Kriegsführung? 
Ein Artikel in der britischen Zeitung The Scotsman, verfasst von Ian MacKinnon, deutete darauf hin, dass die Polizei vor Ort ein ferngesteuertes Flugobjekt vermutete, das Säure versprühen könne, um Unruhe zu stiften – ein Hinweis auf mögliche psychologische Kriegsführung. 
Die öffentliche Aufregung über die Muhnochwa-Attacken beeinflusste sogar die Innenpolitik von Uttar Pradesh. Ministerin Mayawati warf der oppositionellen Samajwadi Party vor, das Phänomen für politische Zwecke zu missbrauchen. Die Untätigkeit der Behörden führte zu wachsendem Druck, während Polizei, Behörden und Wissenschaftler widersprüchliche Erklärungen lieferten. 
Wissenschaftler des IIT scheiterten mit ihrer „Kugelblitz“-Hypothese, und die Polizei schoss wahllos auf Füchse und Fledermäuse, während ein angebliches „gentechnisch verändertes“ Insekt sich als Grashüpfer entpuppte. 
Weitere Vorfälle in Puranpur 
Am 26. August 2002 wurde in Puranpur nahe Pilibhit ein fremdartiges Objekt gesichtet, das einen summenden Ton von sich gab und mit einem „Lichtstrahl“ Verbrennungen verursachte. Bereits am 25. August war eine Kuh getötet worden, und weitere Tiere wiesen Brandverletzungen auf. 
Wenige Tage später wurde der verbrannte Leichnam eines Mannes gefunden, während ein Mädchen mit Brandverletzungen nur knapp entkam, indem es in ein Haus flüchtete. Diese Vorfälle weisen Parallelen zu Berichten aus Brasilien von 1977 auf, wo ebenfalls fliegende Objekte mit „heißem Licht“ Verbrennungen und Todesfälle verursachten. 
Das Phänomen breitete sich auf Bezirke wie Sultanpur, Sitapur, Rai Bareilly, Pratapgarh, Lakhimpur Kheri, Pilibhit, Lucknow, Kanpur und Allahabad aus. 
Gesellschaftliche Auswirkungen 
Zahlreiche Opfer wiesen Traumata und schwere Verletzungen auf, die teils lange Behandlungen erforderten. Ein Experte aus Allahabad forderte schließlich das Eingreifen der Nationalen Menschenrechtskommission. Die Vorfälle destabilisierten die Region: 
Fremde wurden auf den Straßen attackiert, eine wütende Menge versuchte, eine Polizeistation zu stürmen, und im Parlament von Uttar Pradesh kam es zu Streit, da die Opposition der Regierung Unfähigkeit vorwarf. 
Spekulationen über die Ursache 
Die Spekulationen über die Ursache des Phänomens reichen von UFOs, die an frühere „Telemeterscheiben“ erinnern, bis hin zu einer unbekannten Macht, die Drohnen für psychologische Kriegsführung einsetzt. Viele Verdächtigungen richteten sich gegen Pakistan, doch es erscheint unwahrscheinlich, dass ein Land der „Dritten Welt“ solche Hightech-Drohnen entwickeln könnte. 
Ob es sich um ein außerirdisches Phänomen oder einen gezielten Einsatz fortschrittlicher Technologie handelt, bleibt unklar. Möglicherweise bringen zukünftige Erkenntnisse, etwa durch einen Absturz einer solchen „Drohne“, mehr Klarheit!ʬ [Quelle: www.ufoindia.com]
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Nachbetrachtung 2026:
In der Nachbetrachtung ist es interessant, dass die „Gesichtskratzer“ {Muhnochwa} Parallelen zeigen zu den „Gesichtsschälern“ {Pelacaras} in Peru. Opfer „ohne Gesicht“ wurden 2008 und 2023 in Peru entdeckt; unklar ist, wie viele Tote es gegeben haben könnte. Beiträge zum Thema:
Der Muhnochwa als schwarzer Hund
Eine besonders ungewöhnliche Aussage im Zusammenhang mit der Muhnochwa-Sichtungswelle von 2002 stammt aus Biswan im Distrikt Sitapur im zentralen Uttar Pradesh. 
Der indische Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikator Chandra Mohan Nautiyal untersuchte die damaligen Ereignisse vor Ort und hielt die unterschiedlichen Aussagen der Bewohner schriftlich fest. 
Dabei weist er ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Schilderungen um Aussagen der Bewohner handelte und dass seine Untersuchung keine Feldbeobachtung im üblichen wissenschaftlichen Sinn war.
Unter den verschiedenen Beschreibungen des Muhnochwa befanden sich neben Berichten über Katzen, Lichtquellen und einen etwa drei Fuß hohen, schwebenden „Puppen“-ähnlichen Gegenstand auch Aussagen über ein hundeähnliches Wesen. 
Nautiyal berichtet zunächst, dass einige Bewohner Katzen gesehen haben wollten, während eine Person einen Hund als Erscheinungsform des Muhnochwa bezeichnete. Die Beschreibungen des vermeintlichen Wesens unterschieden sich insgesamt erheblich voneinander.
Noch konkreter wird Nautiyal bei einem weiteren Vorfall. Er schreibt:
„Another reported incident involved clawing by the 'muhnochwa' (in guise of a black dog) past mid night when the 'victim' slept at the terrace along with many others.“
Auf Deutsch:
„Ein weiterer berichteter Vorfall betraf Kratzverletzungen durch den ‚Muhnochwa‘ in Gestalt eines schwarzen Hundes nach Mitternacht, als das ‚Opfer‘ zusammen mit mehreren anderen auf einer Dachterrasse schlief.“
Am folgenden Morgen habe der Betroffene frische Blutergüsse an seinen Oberarmen gezeigt. Nautiyal beschreibt zwei Gruppen von insgesamt 15 Spuren, von denen jede etwa drei Zoll lang gewesen sei. Die beiden Gruppen von Blutergüssen hätten sich gekreuzt. 
Nach Aussage des Betroffenen habe der Muhnochwa, der wie ein Hund ausgesehen habe, nur einmal mit seinen Krallen gekratzt. Nautiyal weist anschließend auf einen Widerspruch in dieser Schilderung hin: 
Wenn dies tatsächlich so gewesen sei, könnten die Spuren weder zusammenlaufen noch die Zahl der Krallen an den beiden Vorderpfoten eines Hundes überschreiten. Auch ein Kreuzen der Spuren sei unter diesen Umständen nicht erklärbar.
Die Episode ist deshalb besonders interessant, weil sie zeigt, dass der Muhnochwa während der Ereignisse von 2002 keineswegs immer in derselben Gestalt beschrieben wurde. Neben den häufig erwähnten leuchtenden Erscheinungen existierten unterschiedliche Vorstellungen darüber, was die Bewohner tatsächlich gesehen oder erlebt hatten. 
Nautiyal erwähnt unter anderem horizontale Lichtbewegungen am Himmel, die anschließend auf Häuser herabgestiegen seien, außerdem Katzen, einen Hund, einen schwebenden Gegenstand und weitere, teilweise widersprüchliche Beschreibungen.
Dabei ist wichtig, die Quelle präzise einzuordnen: Nautiyal berichtet hier nicht von einer eigenen Beobachtung eines schwarzen Hundes, sondern von der Aussage eines damaligen Bewohners beziehungsweise Betroffenen. 
Der Vorfall gehört zu seiner Untersuchung der Muhnochwa-Ereignisse von 2002 in Biswan, Sitapur District, Uttar Pradesh. Bereits zu Beginn seines Berichts bezeichnet er die damaligen Meldungen als Sichtungen eines von den Bewohnern „Muhnochwa“ genannten Wesens – wörtlich etwa „Gesichtskratzer“ – und schildert die dadurch ausgelöste Unruhe in Biswan und Umgebung.
Genaue Quellenangabe
Chandra Mohan Nautiyal: „A look at S&T Awareness – Enhancements in India“, Journal of Science Communication, Vol. 7, No. 2, June 2008, Abschnitt 5.3 „The 'unnatural' events“, S. 7–8. Die Passage über den schwarzen Hund befindet sich auf S. 8. Die Originalpublikation ist bei der SISSA / Journal of Science Communication abrufbar.
Die heute bei ResearchGate abrufbare Fassung ist außerdem Bestandteil von Nautiyals Beitrag „Science and Science Communication in India“ in The Encyclopedia of Science and Technology Communication, 2010, S. 385–392, herausgegeben von Susanna Priest und veröffentlicht bei Sage Publications.
Originalpassage: Chandra Mohan Nautiyal, „A look at S&T Awareness – Enhancements in India“, Journal of Science Communication 7 (2), June 2008, S. 8:
„Another reported incident involved clawing by the 'muhnochwa' (in guise of a black dog) past mid night …“
Onlinequelle: ResearchGate – „Science and Science Communication in India“
Zusammenfassung: Wladislaw Raab / ChatGPT, nach einem Bericht von Chandra Mohan Nautiyal.
Auf den Hund gekommen 
Zu den kuriosesten Aspekten des UFO-Phänomens zählen sicherlich die unheimlichen Begegnungen der „dritten und vierten Art“ [also Berichte über „Wesen“ und „Entführungen“]: 
Wenn man sich einmal überlegt, was – zumindest den Zeugenaussagen nach – schon so alles aus UFOs gekrochen, geklettert, gehüpft und geflattert ist, möchte man die ganze Angelegenheit eigentlich ins Reich der Fabeln verbannen.  
Wenn, ja wenn da nicht die signifikanten Übereinstimmungen von weltweiten Berichten wären, die sich noch dazu mit historischen Überlieferungen decken würden. 
Mystische Wächter und schwarze Hunde 
Ein solch „exotisches“ Element sind die UFO-Berichte, in denen die mystischen bzw. sagenhaften „schwarzen Hunde“ eine Rolle spielen. Glaubt man dem Volksmund, waren diese die Wächter von alten Friedhöfen, historischen Wegen und heidnischen Kultplätzen. 
Das Verhalten dieser Kreaturen lässt sich sehr schwer einordnen. So gibt es überlieferte Berichte über feindliches, ja sogar aggressives Verhalten; andererseits treten die Phantomgestalten als „neutrale Beobachter“ oder gar als artige Retter in der Not auf. 
Der Vorfall in der Dorfkirche 
Der älteste bekannte Bericht über diese „spukigen“ Vierbeiner stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist in der Chronik der Frankenkönige [„Annales Francorum regum“] festgehalten. Der „Zwischenfall“ trug sich während eines Gottesdienstes in einer kleinen Dorfkirche zu: 
Nach etwa der Hälfte des Gottesdienstes war die Kirche plötzlich in Dunkelheit gehüllt und alle Augen richteten sich auf einen großen, schwarzen Hund, der, statt „Gassi“ zu gehen, dort auf geheimnisvolle Weise aufgetaucht war. 
Mit wild glühenden Augen lief das Tier um den Altar herum, als ob es nach jemandem suchte. Dann verschwand er genauso plötzlich, wie er gekommen war, ohne eine Spur zu hinterlassen. [1] 
Die Sage vom Leumann Hans 
Ähnlich dramatisch verlief eine andere Begegnung in Oberösterreich. In einer lokalen Sage können wir erfahren: 
„Der Leumann Hans war Zimmermann in Gschwendt bei Geboltskirchen. Als er einmal von der ‚Stör‘ spät abends nach Hause ging und in Stiefering eine kleine Brücke passieren wollte, sah er auf der anderen Seite des Steges einen schwarzen Hund. Sofort fiel ihm ein, dass über solche Tiere, die sich im Gebiet der Höllenleiten, zu der auch Stiefering gehörte, herumtreiben, schon oft gesprochen wurde. 
Der Hund starrte den Zimmermann mit feurigen Augen an. Der Leumann Hans meinte, den heißen Atem des Tieres zu spüren, so kam er beim Anblick des Tieres ins Schwitzen. Er versuchte, ein Kreuz zu schlagen, versuchte zu beten – alles vergebens. Da erinnerte er sich des Stückels Hausbrot, das ihm die Bäuerin auf den Heimweg mitgegeben hatte. Das hausgebackene Brot wird noch heute mit Weihwasser besprengt und beim Anschneiden mit drei Kreuzen gesegnet. 
Das hielt er der Bestie über den schier drei Meter langen Steg entgegen. Und sofort verwandelte sich der Hund in einen nach Pech und Schwefel stinkenden Nebelballen, der sich langsam auflöste. An allen Gliedern zitternd, aber heilfroh, dem höllischen Erlebnis entronnen zu sein, kam der Leumann in seinem Häusel an.“ [2] 
Physische Folgen und diabolische Begegnungen 
Eine weitere Überlieferung stammt aus dem Rheinland und enthält bereits ein Element, das geradezu obligatorisch ist für die Begegnung mit unheimlichen Wesen und Flugobjekten aller Art: Der Zeuge weist nach seinem „diabolischen“ Abenteuer physische Nachwirkungen auf [soll heißen, diese Form von „Kontakt“ macht „krank“]. Über diese Begegnung können wir erfahren: 
„Im Jahre 1792 stieß ein gewisser Jan Volten von Troisdorf nachts nach zwölf Uhr auf dem Heimwege vor dem Grimmelstore auf einen schwarzen Hund, der ihm den Weg verlegte. Als er versuchte, an ihm vorbeizukommen, schwoll das Tier so an, dass es die ganze Straße sperrte. 
Darauf kehrte Jan um und versuchte durch das Köllentor seinen Weg zu nehmen. Aber auch dort fand er das Gespenst, wie vor jedem anderen Tor der Stadt. Aber nun fasste er sich ein Herz, lieh bei der Wache am Holztor eine Pike und ging dem Tier zu Leibe. 
Aber so wie er den ersten Schlag nach ihm führte, flog ein Feuermeer auf; der Mann sank zusammen und wurde am anderen Morgen in einem Korbe in das städtische Spital geschafft. Er litt darauf viele Monate an der Gicht.“ [3] 
Muster der Formwandlung 
Der Bericht entspricht ganz und gar dem klassischen „Muster“ einer Begegnung mit fremdartigen Wesen. Wie ich bereits erwähnt habe, hatte das „Abenteuer“ für den Zeugen ein gesundheitliches Nachspiel. Ein weiterer „Nenner“ taucht in der Fähigkeit des Wesens auf, seine Form und Gestalt zu ändern. Dämonische Wesen als auch die „Ufonauten“ unserer Tage vermögen das Gleiche. 
Erfolgloser Widerstand gegen das Unbekannte 
Auch den Versuch, das vierbeinige „Ungeheuer“ mittels einer Pike anzugehen, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es gibt zahllose Berichte von waffenbewehrten Erdenbürgern, die versucht haben, „Dämonen“, „Kobolde“, „schwarze Hunde“ bzw. UFO-Piloten mittels Gewalt ins Nirwana zu befördern – immer völlig erfolglos. Auch das spurlose Verschwinden in einem Flammenmeer erinnert an gleichlautende Berichte aus dem UFO-Sektor. 
Die Luftfahrten des Nachtjägers 
Noch um einiges „ufoartiger“ mutet eine weitere Sage an, die aus der Alpenrepublik Österreich stammt. Hier geht es gleich um „Luftfahrten“, ein fremdes Wesen und die uns bereits bekannten schwarzen Vierbeiner: 
„Der Großvater des Erzählers hat einst auf dem Felde Gerste gehütet. Und wie es so zwischen elf und zwölf in der Nacht ist, kommt der Nachtjäger aus der Luft herunter, mit zwölf Hunden, und ‚umstellt‘ ihn. Er wusste aber, dass man sich dann mit dem Angesicht auf die Erde werfen muss. Und das tut er auch und rührt sich nicht. Er hört nur, wie der Nachtjäger immer die Hunde anhetzt. Die Hunde schnuppern an ihm. Hätte er sich gerührt, so hätten sie ihn auf der Stelle zerrissen. Um Schlag zwölf Uhr verschwand er wieder durch die Luft mit seinen Hunden.“ [4] 
Die Feuerkugel von Norfolk 
Aus dem Jahre 1893 stammt ein weiterer Bericht, der schon ganz klar umrissene Parallelen zu den damals verstärkt auftretenden UFOs, wie wir sie heute kennen, enthält. Ganz offensichtlich passen sich auch „schwarze Hunde“ an „Trends“ an! 
In besagtem Jahr fuhren zwei Männer mit ihrem Karren auf einer Straße von Norfolk, Großbritannien. Plötzlich mussten sie die Zügel an sich reißen, denn mitten auf dem Weg stand ein schwarzer Hund. Der Kutscher wollte mit dem Pferd direkt auf den Hund zufahren, aber sein Begleiter, der einiges über diese Erscheinung wusste, hielt ihn zurück. 
Doch nach einer Weile wollte der Kutscher nicht länger warten und trieb trotz der flehentlichen Bitten des anderen das Pferd an. Als die Kutsche den Hund berührte, schien sich die Luft mit dem Geruch von Schwefel zu füllen, und der Hund – mit vor Wut funkelnden Augen – verschwand in einer Feuerkugel [sic!]. Wenige Tage nach diesem Zwischenfall starb der Kutscher überraschend. [1] {Muhnochwa? Siehe oben!}
Evolution der Erscheinungsformen 
Der bühnenreife „Abgang“ des Hundes in einer „Feuerkugel“ und der mysteriöse Tod eines der Zeugen ist, ich sprach dies bereits schon an, alles andere als neu. Wir haben schon seit hunderten, wenn nicht gar seit tausenden von Jahren ähnliche „Auftritte“ dieser Kreaturen gehabt. 
Mal treten sie als „Kobolde“ auf, dann als „Kapuzenwesen“, „Dämonen“, „Engel“, „Erscheinungen“ usw., bis sie in der modernen Zeit als UFO-Piloten in ihren „Raumschaukeln“ wahrgenommen und interpretiert werden. 
Das „Erzähl- und Ablaufmuster“ dieser Geschichten ist in sich stimmig und identisch; nur die „Präsentation“ dessen, was gerade aufgeführt wird, passt sich Zeit, Zeugen und Umfeld an. 
Begegnungen in Südafrika und den USA 
Der Kreis schließt sich, wenn man UFO-Berichte betrachtet, in denen die fidelen Schoßhündchen eine bestimmende Rolle spielen: 
Zum Beispiel sahen zwei Männer am 14. Dezember 1963 in Südafrika einen außergewöhnlich großen Hund auf der Straße. Unmittelbar darauf wurde die Umgebung merkwürdig erleuchtet und ein seltsames, helles Objekt flog über ihr Auto und verschwand am Himmel, während sie es beobachteten. 
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Savannah, Georgia, USA. Dort beobachteten mehrere Zeugen am 9. September 1973 zehn große schwarze Hunde, die aus einem UFO herauskamen. [5] 
Hunde als Ufonauten 
Am 4. August 1979 spielte sich in Toronto, Kanada, ein komplexer „Entführungsfall“ ab, bei dem die Zeugin an Bord des UFOs einen Mann in blauem Anzug sah, der sich in Begleitung eines Hundes befand. [6] 
Bei einer anderen UFO-Entführung in UK, die am 28. November 1980 stattgefunden haben soll, entdeckte der erstaunte Zeuge einen schwarzen Hund an Bord des UFOs [7], und der amerikanischen Autorin Leah A. Haley, die umfangreiche UFO-Kontakte hatte, wurde an Bord eines UFOs ebenfalls ein Hund „präsentiert“, der einem Dobermann ähnelte. [8] 
Theoretische Ansätze: Gegenständlich vs. Abstrakt 
Es gibt heute bei UFO-Forschern, die das Phänomen auf eine unbekannte, nichtmenschliche Intelligenz zurückführen, zwei „Denkrichtungen“, die ich mal als „abstrakt“ und „gegenständlich“ umschreiben möchte: 
Die Vertreter der „gegenständlichen“ These gehen davon aus, dass UFOs irgendwie Flugobjekte sind [„Nieten-&-Bolzen-Hypothese“] und dass diese realen, pilotierten Objekte „Besatzungen“ an Bord haben. Das grundlegende Problem bei dieser These ist, dass die „metaphysischen“, paranormalen, folkloristischen und abstrakten Dimensionen des Phänomens nicht berücksichtigt werden. 
Die Berichte über die „schwarzen Hunde“ passen zum Beispiel nicht in das Schema, denn wer nimmt schon an, dass „Außerirdische“ mit tierischer Begleitung ins UFO steigen oder sich gar Haustiere halten? Folglich werden solche und ähnliche Reporte nicht ernst genommen; sie werden selektiert, um nicht das schöne Bild der „Alien-Invasion“ infrage zu stellen. 
Das interaktive Phänomen als Spiegel 
Die Vertreter der „abstrakten These“ denken da viel weiter. Sie gehen nicht mit einer vorgefertigten Theorie an das Phänomen heran, sie lassen viel mehr das Phänomen bzw. die Berichte darüber auf sich „einwirken“. Das Entscheidende ist, was der Zeuge beschreibt, nicht was der UFO-Forscher spekuliert. 
So erkennt man, dass UFOs nichts Neues sind; alle Facetten des Phänomens finden sich zum einen in historischen Berichten, zum anderen in vielen anderen paranormalen Erscheinungen. 
Da diese „phänomenalen Visualisierungen“ sich in einer ständigen „Evolution“ mit den Menschen entwickeln und sich anpassen, muss ein „interaktives“ Phänomen angenommen werden, das zwar selber „wirkt“, aber seine „Inspiration“ aus dem soziokulturellen Umfeld der Menschen ableitet. 
Dieses „Phänomen“ muss noch nicht einmal „intelligent“ sein; es kann vielleicht lediglich darauf beschränkt sein, menschliche Vorstellungen zu „fokussieren“, zu „materialisieren“ und nach kurzer Zeit wieder verschwinden zu lassen. 
Privatoffenbarungen und kulturelle Wurzeln 
Somit erschließen sich diese „Privatoffenbarungen“ gleichzeitig mehreren Menschen, die im Wesentlichen aber immer auch das Vertraute im Fremden wiederfinden: 
Der „Außerirdische“, der aus dem UFO steigt, mag fremdartig sein, aber er wirkt wie ein Kobold aus der Folklore | Mythologie; die „Entführung“ an Bord eines UFOs ist erschreckend, aber man kennt sie bereits aus der Historie heraus als „Wilde Jagd“, die den Menschen verschleppt. 
Aus diesem Grunde gibt es auch Tausende von UFO-Sichtungen und in fast allen werden andere „Raumschiffe“ beschrieben; ganz ähnlich verhält es sich auch mit den unzähligen „Alienrassen“, die beobachtet werden. 
Auch das absurde, ungesteuerte, naive Verhalten der „Ufonauten“ bzw. ihrer diversen Subformen, wie den „schwarzen Hunden“, kann so gedeutet werden. 
Scheinbar „bedrängt“ uns ein „interaktives“, „reflektives“ Phänomen, das als „Spiegel“ fungiert und unsere Vorstellungen | Ideen fokussiert wiedergibt. Völlig egal, ob es sich dabei um „Aliens“, „Geister“, „Monster“ oder Ähnliches handelt!ʬ 
Quellen 
[1] Magazinreihe „Rätselhafte Phänomene“, Heft 101 • [2] Leander Petzoldt, Sagen aus dem alten Österreich, Diederichs Verlag • [3] Hans-Jörg Uther, Sagen aus dem Rheinland, Diederichs Verlag • [4] Leander Petzoldt, Sagen aus dem alten Österreich, Diederichs Verlag • [5] Autorenteam, Verloren und Wiedergefunden, Weltbild Verlag • [6] R. Hall, Ungebetene Gäste, Kopp Verlag, Seite 303 • [7] John Spencer, UFOs, Bertelsmann Verlag, Seite 50 • [8] Leah A. Haley, Meine Entführung durch Außerirdische und das U.S.-Militär, Kopp Verlag, Rottenburg 1996, Seite 136.

13/09/26

🛸⚡🌍
Fliegende Jäger in
Mythologie & Ufologie

Das Phänomen der „fliegenden Jäger“ – Wesen oder Objekte, die Menschen jagen, entführen oder angreifen – taucht weltweit in Mythen, Sagen und modernen ufologischen Berichten auf. 
Diese Erscheinungen, die oft mit hypnotisierenden Lichtern, Entführungen oder tödlichen Begegnungen verbunden sind, tragen regional unterschiedliche Namen wie Chupa-Chupa, Mundele ya Mwinda, Muhnochwa, Cortacabezas, Drachenschlange, Motor-Zobop, Penculikan oder UFO. 
Dieser Beitrag beleuchtet die Gemeinsamkeiten und Besonderheiten dieser Phänomene anhand verschiedener Quellen. 
Fliegende Jäger in der Mythologie 
In vielen Kulturen werden fliegende, menschenjagende Wesen beschrieben. Pascal Boyer, ein Anthropologe, untersuchte den Volksstamm der Fang in Kamerun. Dieser glaubt an „Zauberer“, die nachts mit „Zauberpfeilen“ Menschen jagen, entführen und töten, um sie zu verspeisen. Die Wesen überfliegen Dörfer, um ihre Opfer auszuwählen. Leider gibt die Quelle keine Details zu den Namen dieser „Zauberer“ oder ob hypnotisierendes Licht eine Rolle spielt, wie es in anderen Berichten häufig vorkommt. 
Ein weiteres Beispiel stammt aus dem Norden Pakistans, wo das Volk der Hunzukutz die „Bilas“ kennt. Diese verwandlungsfähigen Wesen können Tiergestalten annehmen, fliegen wie Feen und entführen Menschen, um sie an einem Versammlungsplatz der Hexen zu töten und ihr Fleisch aufzuteilen. Diese Beschreibungen zeigen Parallelen zu anderen globalen Mythen, die fliegende Wesen mit übernatürlichen Kräften und feindseligem Verhalten verbinden. 
Fliegende Jäger in Afrika 
Im Kongo wird das Phänomen des „Mundele ya Mwinda“ beschrieben, ein Mann – oft als Weißer dargestellt –, der mit einer „magischen Taschenlampe“ Afrikaner lähmt, entführt und verspeist. Diese urbane Sage hebt den Aspekt des lähmenden Lichts hervor, ein wiederkehrendes Motiv in vielen Berichten. 
Ähnlich wie bei den Chupa-Chupas in Brasilien oder dem Muhnochwa in Indien wird dieses Phänomen in heißen, abgelegenen Regionen mit dichter Dschungelvegetation gesichtet. Die Parallelen deuten auf ein kulturell übergreifendes Muster hin, bei dem Licht als Waffe oder Kontrollmechanismus dient. 
Penculikan & Jin Kuraci 
In Indonesien, genauer auf Sulawesi, ereigneten sich 2007 mysteriöse Entführungen, bekannt als „Penculikan“. In einem Fall verschwanden fünf Männer, von denen nur einer zurückkehrte, ohne sich an die „fehlende Zeit“ erinnern zu können. Der Überlebende berichtete von Begegnungen mit „Jin Kuraci“, kleinen dämonischen Wesen. 
Diese Berichte ähneln anderen Entführungsszenarien, bei denen übernatürliche Wesen oder Lichter involviert sind. Spekulationen über Organraub oder psychologische Operationen (PsyOps) kursieren, doch die Existenz dämonischer Wesen bleibt eine lokale Erklärung. 
Chupa-Chupas und Nan Madol 
Das Chupa-Chupa-Phänomen, besonders bekannt aus dem Amazonasgebiet der 1970er Jahre, beschreibt Lichtkugeln (Uforbs), die Menschen angreifen und töten. Ähnliche Erscheinungen werden auf der Pazifikinsel Pohnpei bei Nan Madol berichtet, einer Ruinenstadt aus tonnenschweren Basaltblöcken, die etwa 12.000 Jahre alt sein soll. 
Einheimische meiden den Ort, da sie „gespenstische Leuchterscheinungen“ fürchten, die mit tödlichen Begegnungen verbunden sind. Ein Veteran des Friedenskorps berichtete in den 1970ern von einem leuchtenden, basketballgroßen Objekt, das sich zwischen den Ruinen bewegte. 
Ein deutscher Gouverneur, der 1910 eine Nacht in Nan Madol verbrachte, wurde am nächsten Morgen tot aufgefunden, ohne geklärte Todesursache. Diese Berichte verbinden Nan Madol mit den Chupa-Chupas, da beide Phänomene intelligente, aggressive Lichtkugeln in abgelegenen, heißen Regionen beschreiben. 
UFO-Angriffe in Brasilien 
In Brasilien ereigneten sich 1983 in Demerval Lobão, einer Stadt im Nordosten, Sichtungen eiförmiger UFOs, die als Feuerbälle beschrieben wurden. Der Ex-Polizeichef Odilio Goncalves und die Bürgermeisterin Maria Mendes bestätigten, dass diese Objekte die Stadt in Panik versetzten. 
Ein Bauer, Jose Macedo, beobachtete, wie drei Feuerbälle sein Gelände taghell erleuchteten, bevor sie bunte Lichtstrahlen aussandten. Ein Arbeiter, der ein Messer nach einem Objekt warf, wurde paralysiert. 
Ähnliche Vorfälle ereigneten sich 1977 im Amazonasgebiet, wo Chupa-Chupas (portugiesisch für „saugen“) Lichtstrahlen aussandten, die Zeugen blendeten, schwächten oder verletzten. Eine Frau erlitt nach einer Begegnung eine Fehlgeburt, andere berichteten von Sehstörungen und Schwellungen. 
Zwischen 2013 und 2016 wurden im Dorf Apiwtxa (Bundesstaat Acre) und später in Nova Floresta, nahe der Grenze zu Peru, weitere UFO-Angriffe auf indigene Stämme wie die Kampa do Amônia und Kampa do Envira dokumentiert. Ein UAP feuerte 2014 Lichtstrahlen auf Dorfbewohner, was zu Ermittlungen durch die Bundespolizei und die Fundação Nacional do Índio führte. 
2016 wurde ein Indio, Laka Kampa, von einem grünlich leuchtenden Objekt getroffen und ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er und andere 18 Schüsse darauf abgefeuert hatten. Der Forscher Rony Vernet veröffentlichte über 120 Seiten offizieller Dokumente und Videomaterial, darunter eine Aufnahme von Paula Colares. 
Gemeinsamkeiten und kulturelle Interpretationen 
Die Berichte über „fliegende Jäger“ zeigen weltweit wiederkehrende Muster: aggressive Lichtphänomene oder Wesen, die in abgelegenen, heißen und oft dschungelreichen Gebieten auftreten, Menschen lähmen, entführen oder töten. 
Der Aspekt des „lähmenden Lichts“ – sei es durch Zauberpfeile, magische Taschenlampen oder UFO-Lichtstrahlen – ist zentral. Kulturelle Interpretationen variieren: 
In Afrika und Indonesien werden die Phänomene oft als dämonische Wesen oder Zauberer gesehen, während sie in Brasilien und auf Pohnpei mit UFOs oder Ahnengeistern assoziiert werden. 
In Europa tauchen ähnliche Erscheinungen als „Totenlichter“ auf, die mit Seelen oder Geistern in Verbindung gebracht werden. Die Parallelen deuten auf ein universelles Phänomen hin, das durch lokale Mythen gefiltert wird. 
Ob es sich um tatsächliche übernatürliche Wesen, unbekannte Technologien oder psychologische Phänomene handelt, bleibt unklar. Die Verbindung zu abgelegenen Regionen mit geringer Infrastruktur könnte auf eine Präferenz dieser Phänomene für ungestörte Gebiete hindeuten oder auf kulturelle Narrative, die in solchen Umgebungen entstehen!ʬ 
Quellen: 
Dawkins, Richard: Der Gotteswahn, Ullstein Verlag, 2007; Felmy, Sabine: Märchen und Sagen aus Hunza, Verlag C.H. Beck, 1998; Van Reybrouck, David: Kongo: Geschichte eines zerrissenen Landes, Suhrkamp Verlag, 2012; Paulides, David: Missing 411 – North America and Beyond, CreateSpace Independent Publishing Platform, 2012; Joseph, Frank: Lemurien: Aufstieg und Fall der ältesten Weltkultur, Kopp Verlag, 2006; Esotera, Dezember 1984, diverse Onlinequellen (YouTube & UAP Brazil)

08/08/26

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Human Mutilations
& tödliche Kontakte

Die Frage, ob uns die UFO-Intelligenz freundlich gesonnen ist oder nicht, spaltet die Forschergemeinde schon seit Jahren. Nahm man früher an, dass es sich bei den Besuchern um harmlose Gäste handelt, die ihr wissenschaftliches Interesse befriedigen wollen, nahm diese Sicht der Dinge – zumindest seit dem Ende der 70er-Jahre – ein jähes Ende, als Berichte über tödlich verlaufende Vorfälle aus Brasilien bekannt wurden.
Die Jagd auf Menschen in Brasilien
Bei Colares, gelegen an der Amazonasmündung unweit der Metropole Belém, wurden in den Jahren 1977 und 1978 Menschen förmlich von Objekten gejagt, die man als „Chupa-Chupas“ bezeichnete.
Der amerikanische Forscher Bob Pratt untersuchte die Vorfälle vor Ort und fasste seine Forschungsergebnisse in einem Buch mit dem vielsagenden Titel „UFO Danger Zone“ zusammen.
Weitere Meldungen hat der deutsche Autor Hartwig Hausdorf in seinem Buch „UFO-Begegnungen der tödlichen Art“ (Knauer Verlag, München 1998, ISBN 3-426-77345-7) publiziert!
Diese Form der Berichte nahm eigentlich nie ein Ende und ist nun ufologischer „Mainstream“ in dem südamerikanischen Land. 
Im Jahr 1981 zum Beispiel wurden unweit des Ortes Guajará in der Amazonas-Region zwei Fischer von einer hellen Lichterscheinung getötet, die über dem Strand erschien. Zeugen am anderen Ufer beobachteten den Vorfall.
Die beiden versuchten noch, sich auf einen Hügel zu retten, wurden jedoch von einem Lichtstrahl aus dem UFO getroffen und später tot aufgefunden.
Tage davor waren in der gleichen Region auch zwei tote Pferde gefunden worden, die am Abend zuvor von einem merkwürdigen „Licht“ umkreist wurden.
Aggressive Übergriffe in Indien
Das Phänomen der aggressiven Übergriffe blieb aber nicht allein auf Brasilien beschränkt. 2002 wurde Indien, hier im Besonderen die Provinz Uttar Pradesh, von kleinen, scheibenförmigen Flugkörpern heimgesucht, die Menschen angriffen.
Alles in allem forderte diese „UFO-Welle“ sieben Todesopfer! Das Erschreckende ist, dass solche Berichte aus allen Teilen der Welt gemeldet werden und nicht nur eine lokale Erscheinung sind, die man zum Beispiel soziokulturell erklären und deuten könnte.
Der mysteriöse Tod von Todd Sees
Neben Indien und Brasilien finden sich solche Reporte auch in den USA. Der Vorfall, der uns als Erstes beschäftigen soll, ereignete sich am 2. August 2002 in Northumberland, Pennsylvania.
Das Opfer war ein Mann namens Todd Sees, der am frühen Morgen gegen 5:00 Uhr mit seinem Wagen zu einem Berg fuhr, um dort nach Wild Ausschau zu halten.
Er sagte seiner Frau, dass er gegen Mittag wieder zurück sein wolle. Als er jedoch gegen 14:00 Uhr noch immer nicht zu Hause war, rief sie die Polizei an, die anfing, das Gebiet weiträumig abzusuchen.
Zwei Tage lang verlief die Suche ohne jedes Ergebnis, doch dann fand sich seine Leiche in einem völlig verwachsenen Areal, das von den Rettungskräften erst nach rund 20 Minuten betreten werden konnte, da man vorher erst die Pflanzen entfernen musste, um zur Leiche zu gelangen.
Todd Sees hatte nur noch seine Unterwäsche an und die Beamten stellten einen entsetzten Gesichtsausdruck an ihm fest. Blut fand sich an seinem Körper nicht, jedoch ist merkwürdig, dass FBI-Beamte die Ehefrau nicht zu ihm ließen – auch nicht zur Identifizierung!
Offensichtlich gelang es auch nicht, die Todesursache zu ermitteln. Bis zu diesem Zeitpunkt sah alles noch nach einem „normalen“ Mord aus, auch wenn es schwer zu erklären ist, wie der Leichnam an jenen schwer erreichbaren Ort gelangte.
Doch die Untersuchungen des FBI gingen weiter und schon bald wurde man auf drei Farmer aufmerksam, die zum Zeitpunkt des Verschwindens des Mannes Merkwürdiges über dem Berg beobachtet hatten.
Sie schilderten, dass sich ein großes, rundes Objekt über dem Areal aufgehalten hätte, das nach rund 15 Minuten Hin- und Herschwebens einen „Lichtstrahl“ zu Boden ließ, in diesem etwas „hochsog“ und dann davonflog!
Laut ärztlichem Befund verstarb der Mann an einer Überdosis Kokain! Nun stellt sich natürlich die Frage, wie er an den Ort kam, an dem er entdeckt wurde – ein unzugängliches Dickicht, das die Rettungskräfte erst nach 20 Minuten erreichen konnten, da dort alles verwachsen war.
Seine Kleidung war im weiten Umkreis verstreut und wurde erst nach Tagen gefunden. Auch stellt sich die Frage nach den insgesamt vier Augenzeugen (drei Farmer und ein Fischer), die eine Scheibe in dem Areal beobachtet haben, die „etwas“ bzw. „jemanden“ hochsog.
Parallelen und das Phänomen der Verstümmelung
Ein verblüffend ähnlicher Fall ereignete sich im Jahr 1979. Zwei Jäger fanden im Gebiet von Jerome in Idaho, USA, einen toten Mann. Er lag mitten im „Nirgendwo“ und war bis auf eine Unterhose nackt. 
Seine Genitalien waren entfernt und seine Lippen aufgeschnitten worden, daneben hatte er diverse andere „klassische“ Verstümmelungen am Körper. Um ihn herum fanden sich keine Spuren und obwohl er sich im Freien befand, waren seine Füße sauber.
Spätestens seit dem Jahr 1967 ist das Phänomen der „Animal Mutilations“ bekannt. Es geht bei dieser Erscheinung um ausgeweidete und grausam verstümmelte Nutz- und Wildtiere, die oftmals völlig blutleer aufgefunden werden und diverse „Anomalien“ aufweisen. 
Offenbar beschränken sich die „Verstümmler“ jedoch nicht nur auf Tiere, sondern greifen auch auf Menschen zurück. Einer der Ersten, der von verstümmelten Menschen berichtete, war ein Luftwaffenmajor aus dem US-Bundesstaat New Mexico.
Er schilderte, dass im Jahr 1956 ein Mann mit Namen Sgt. Jonathan P. Louette, der auf der White Sands Missile Range stationiert gewesen sein soll, von einem UFO entführt und wenige Tage später verstümmelt aufgefunden wurde.
Rätselhafte Befunde in Argentinien
Im Juli 2002, damals die „heiße Phase“ der Tierverstümmelungen in La Pampa, Argentinien, trug sich ein bizarren Zwischenfall zu, der erst heute zur Diskussion kommt:
Ein 45 Jahre alter Mann erhängte sich an einem Baum und wurde erst 20 Tage später entdeckt, da er ein abgelegenes Feld für seinen Selbstmord ausgesucht hatte.
An sich sah alles nach einem „normalen“ Selbstmord aus, doch eine Untersuchung der Leiche erbrachte einige Merkwürdigkeiten: 
Der Mann war außerordentlich „gut“ mumifiziert bzw. ausgetrocknet, viel stärker, als das unter den gegebenen Umständen der Fall hätte sein dürfen. Daneben wies er Einschnitte und Verletzungen auf, was sich durch die Todesart nicht erklären ließ.
Auch fehlte Gewebe und Haut am linken Kiefer sowie am Ohr und der linke Augapfel war verschwunden. Wie sich dann noch herausstellte, fehlten auch die Genitalien.
Ein Pathologe, der den Leichnam untersucht hatte, stellte fest, dass die Einschnitte und Verstümmelungen denen ähnelten, die auch bei den aufgefundenen Weidetieren entdeckt wurden; sehr signifikant war auch der Blutmangel.
Berichte aus Europa
Vergleichbar bizarre Berichte sind auch in Europa nicht unbekannt: Die 50-jährige Elaine King aus Tetney Lock in Grimsby, Lincolnshire, UK, ist davon überzeugt, dass sie von ihrem Bett aus in ein außerirdisches Raumschiff, welches aus einem stahlähnlichen Material bestand, transportiert wurde.
Es passierte am 24. März 2000 um 09:30 Uhr. Miss King erklärte:
„Ich befand mich in meinem Bett und fühlte mich so, als ob ich wacher und wacher werde. Das Nächste, an was ich mich erinnere, ist, dass ich in diesem Gang war.“
Während sie an Bord des Raumschiffes war, öffnete sie eine Tür und war schockiert über das, was sie sah. Sie erblickte einen Mann, der auf einem Tisch gefesselt war, während die Aliens ihm seine Haut abzogen, um sein Innenleben zu sehen!
Begegnung an Bord
„Dort war ein weibliches Wesen, das ziemlich menschlich aussah, aber kein Mensch war. Sie kommunizierte mit mir und erzählte mir, dass ich mir keine Sorgen um meine Haustiere machen solle, weil ich sie später wiedersehe.
Sie sprach aber nicht in Worten zu mir, sondern packte irgendwie diese Gedanken in meinen Kopf. Ich erschrak nicht mehr vor ihr, da ich denke, dass sie mir nur helfen wollte“, so Miss King.
Sie erzählte weiter, dass sie dachte, dass sie sterben müsse, aber das Nächste, an das sie sich erinnern kann, ist, dass sie sich wieder in ihrem Bett befand. Insgesamt sind nur elf Minuten vergangen.
„Ich war schockiert, wieder zurück zu sein“, sagte sie. Sie behauptete, viele Alien-Begegnungen, UFO-Sichtungen sowie außersinnliche Erfahrungen gehabt zu haben. [Quelle: UFO-REPORT, Vol. 10, No. 2, April-Juni 2001]
Leichenfunde in den Objekten
Solche „Leichenfunde“ an Bord der Objekte sind übrigens nicht ungewöhnlich:
Am 4. Mai 1969 wurde ein Soldat bei Bebedouro in Brasilien entführt. Im Inneren des UFOs lagen auf Tischen vier tote Menschen. [Quelle: John Spencer, UFOS, Bertelsmann Verlag]
Der amerikanische Abductee Bill Foster beschrieb in seinem Buch „The Black Triangle Abduction“, dass er an Bord eines UFOs leblose und entkleidete Personen auf Tischen gesehen hat; allerdings ist in dem Fall nicht wirklich klar, ob sie nur „ruhiggestellt“ oder tot waren.
Das Rätsel des intakten Bombers
Ein weiterer Fall ereignete sich in Vietnam. Durch Zufall hatte ich die Seite der englischen UFO-Gruppe „London UFO Studies“ (LUFOS), crowdedskies.com, entdeckt und dort einen recht interessanten Aufsatz von Tony Dodd gefunden, in dem es um das Mutilations-Phänomen ging.
Er berichtet u. a. von einem UFO-Kongress in Las Vegas 1989, wo er einen ehemaligen Air-Force-Mitarbeiter traf, der Ende der 60er-Jahre als Fotograf in Vietnam eingesetzt war.
Dieser erzählte ihm, dass er seinerzeit Mitglied einer Einheit war, die einen kuriosen B-52-Bomber-Absturz klären sollte. Die Gruppe war im Hubschrauber unterwegs und fand den Bomber im Dschungel stehen – völlig intakt, ohne jede Beschädigung. Das Flugzeug stand dort wie geparkt.
An Bord fand sich die Besatzung in ihrer Kabine, noch an die Sitze gegurtet und verstümmelt – in der Form, wie wir es von den Animal-Mutilations her kennen.
Etwas merkwürdig an dem Fall ist jedoch das spätere Verhalten des Rettungsteams: Sie erhielten die Anweisung, alles zu verbrennen – inklusive der Piloten.
Käfighaltung an Bord von UFOs?
Der britische Forscher Timothy Good untersuchte einen CE4-Fall, der sich im Januar 1974 in Australien, genauer Clifton Bore, New South Wales, ereignet hatte:
Ein Mann wurde entführt und an Bord des UFOs – das von innen viel größer wirkte als von außen – „untersucht“. Dabei hatte er den Eindruck, den Aliens „nicht zu genügen“, was wohl an einer Krankheit lag, an der er litt.
Nach dem „medizinischen Intermezzo“ erblickte er in einem „Käfig“ zwei kleine Mädchen – geschätztes Alter neun und dreizehn Jahre –, die dort wie „gebannt“ saßen und wohl nicht bei Bewusstsein waren. Er hatte den Eindruck, die beiden seien die „Beute“ der Fremden. [Quelle: T. Good, Top Secret, Knaur Verlag]
Historische und paranormale Todesfälle
Im Jahr 1761 kehrten fünf Frauen vom Holzsammeln in ihr Dorf bei Ventimiglia in Norditalien zurück. Plötzlich stieß eine von ihnen einen Schrei aus und fiel tot zu Boden.
Ihre Begleiterinnen waren über ihren Anblick entsetzt. Ihre Kleidung und die Schuhe waren in kleine Fetzen zerrissen und im Umkreis von fünf Schritten um sie herum verteilt.
Sie wies Kopfwunden auf, die den Schädel sehen ließen; die Bauchmuskeln hatten rechts nachgegeben, sodass die Eingeweide sichtbar waren; ihr Kreuzbein war gebrochen und die meisten Organe gerissen oder blutleer.
Der Unterleib wies zahlreiche tiefe, parallel verlaufende Schnitte auf, und eine Hüfte und ein Oberschenkel waren fast fleischlos, sodass das Schambein und der aus der Gelenkpfanne gedrückte, zersplitterte Oberschenkelkopf zu sehen waren.
Dieses grässliche Ereignis wurde der französischen Akademie der Wissenschaften von M. Morand berichtet, der dabei ausführte, am Ort des Geschehens seien weder Blutspuren noch Fleischfetzen zu sehen gewesen.
Die Unglückliche schien das Opfer einer lautlosen, todbringenden Explosion geworden zu sein. [Quelle: J. Michell & R. J. M. Richard, Die Welt steckt voller Wunder, Moewig Verlag 1977, Seite 113]
Das Geheimnis des San-Diego-Transporters
Etwas Furchtbares ereignete sich an einem Spätsommertag des Jahres 1939 in der Luft – und bis heute ist dieser Zwischenfall in einen Schleier des Geheimnisses gehüllt.
Bekannt ist lediglich, dass eine Militärtransportmaschine um 15:30 Uhr auf dem Marinestützpunkt von San Diego startete. Drei Stunden später, als sich das Flugzeug über dem Pazifischen Ozean befand, wurde ein panischer Notruf aufgefangen. Dann riss die Funkverbindung ab.
Kurz darauf kehrte die flügellahme Maschine zum Stützpunkt zurück und machte eine Notlandung. Die Bodenbesatzung raste los, und als sie das Flugzeug bestieg, bot sich ein grauenhafter Anblick:
12 Männer waren tot. Der einzig Überlebende war der Copilot, der zwar schwer verletzt, aber lange genug am Leben geblieben war, um die Maschine zurückzubringen. Nach einigen Minuten starb er ebenfalls.
Alle Leichen wiesen große, klaffende Wunden auf. Noch unheimlicher war, dass der Pilot und der Copilot ihre Colts auf irgendein Ziel leergeschossen hatten. Die Patronenhülsen lagen auf dem Boden des Cockpits.
Das Innere der Maschine war von einem ekelerregenden, schwefelartigen Gestank erfüllt. Äußerlich war das Flugzeug stark beschädigt, so als sei es von Raketen getroffen worden.
Die Männer des Bodenpersonals, die sich in der Maschine aufgehalten hatten, zogen sich eine seltsame Hautinfektion zu. Sofort wurden strenge Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet und die Rettungsmannschaft musste das Flugzeug verlassen.
Mit der Bergung der Leichen und der Untersuchung des Unfalls wurden drei Sanitätsoffiziere beauftragt. Der Zwischenfall wurde mit Erfolg vertuscht und kam erst 15 Jahre später ans Licht, als der Rechercheur Robert Coe Gardner von einem Mann, der bei der Bergung dabei gewesen war, die Geschichte erfuhr.
Das Rätsel, was der Flugzeugbesatzung hoch in der Luft zugestoßen war, ist nie gelöst worden!ʬ [Charles Berlitz, Das Drachen Dreieck, Droemer Knaur Verlag, Seite 127]
Im Text nicht aufgeführte Quellen
https://www.washingtontimes.com/upi-breaking/20040601-034854-7913r.htm
http://www.crowdedskies.com/tony_dodd_mutilations.htm
https://www.rpginc.com/news/lapampahumanmute.shtml
https://www.nuforc.org/webreports/S24766.html
Das Godfrey-Adamski-Rätsel
Der 56-jährige Zigmund Jan Adamski verließ am Freitag, den 6. Juni 1980, gegen 15:30 Uhr sein Haus bei Tingley, unweit von Wakefield, UK, um Kartoffeln zu holen. Er unterhielt sich noch mit einem Nachbarn und verschwand anschließend im Nirgendwo. Am 11. Juni 1980 fand man ihn tot auf der Spitze eines rund vier Meter hohen Kohlenhaufens liegend, unweit einer Gleisanlage bei Todmorden – rund 20 Meilen von seinem Wohnort entfernt. Zwei Polizeibeamte – unter ihnen auch Alan Godfrey – wurden zum Tatort gerufen und erreichten diesen um 16:10 Uhr.
Rätselhafte Befunde am Fundort
Die Untersuchung von Adamskis Leichnam erbrachte zahlreiche Merkwürdigkeiten: 
Seine Geldbörse, die Uhr und sein Hemd fehlten, während der Rest seiner Kleidung intakt war. Sein Körper war völlig sauber, so als sei er gerade aus der Dusche gestiegen.
An seinem Rücken, dem Hals und am Kopf fanden sich Brandspuren, allerdings konnten die Forensiker nicht feststellen, woher diese Verbrennungen rührten. Fest steht nur, dass sie ihm zwei Tage vor seinem Tod zugefügt wurden.
Auf den Brandspuren war eine merkwürdige Substanz aufgetragen, die allerdings selbst nach einer Untersuchung nicht identifiziert werden konnte.
Er hatte in der Zeit seines Verschwindens gegessen, und der Bartwuchs entsprach in etwa einem Tag. Das Sterbedatum war der 11. Juni im Zeitfenster zwischen 11:15 und 13:15 Uhr. Die Ursache war Herzversagen; er muss also einen schweren Schock erlitten oder sich massiv erschreckt haben.
Ein ungelöstes Mysterium
Der Leichenbeschauer James Turnbull, der mit dem Fall befasst war, gab an, dass dieser der mysteriöseste seiner Karriere war, da es weder möglich war, die Art der Brandverletzung noch die darauf befindliche Substanz zu identifizieren.
Die Verbindung zwischen seinem Tod und dem UFO-Phänomen ergab sich, da in der fraglichen Gegend nach dem Verschwinden von Adamski zahlreiche UFOs und „Feuerkugeln“ gesehen wurden.
Die Begegnung des Alan Godfrey
Der Police Constable Alan Godfrey – der Monate zuvor mit der Untersuchung des Falles Adamski beschäftigt war – suchte am 28. November 1980 einige ausgebüchste Kühe.
Diese fanden sich später auf einem regendurchweichten Feld, ohne dass man wusste, wie sie dorthin gelangt waren, da keine Spuren zu ihnen führten.
Bei seiner Fahrt entdeckte er plötzlich ein großes, rotierendes, ovales Objekt, das vor ihm über der Straße „hing“. Er hielt an und begann, es zu zeichnen.
Dabei stellte er fest, dass sein Polizeifunk nicht funktionierte und er keine Verstärkung rufen konnte. Nun tauchte ein Lichtblitz aus dem Objekt auf, und seine nächste Erinnerung war die, dass er im Auto saß und fuhr. Vom UFO war weit und breit nichts mehr zu sehen.
Fehlende Zeit und physische Spuren
Er drehte bei und steuerte abermals den Sichtungsort an. Das UFO war weg, doch der Boden, über dem es geschwebt hatte, war knochentrocken – im Gegensatz zum Rest der Straße. Zudem stellte er fest, dass ihm 15 bis 20 Minuten „fehlten“.
Godfrey gab einen offiziellen Report ab und erfuhr, dass unabhängig von ihm auch ein Autofahrer und eine Polizeistreife Seltsames am Himmel beobachtet hatten. Außerdem waren die Sohlen seiner Schuhe infolge der Begegnung gerissen.
Rund ein halbes Jahr später ließ er sich hypnotisieren und „erinnerte“ sich dabei an seine Entführung:
Er wurde an Bord des Objektes gebracht und begegnete dort einer menschlichen Gestalt, die „biblisch“ aussah und den Namen „Josef“ trug, sowie kleinen Robotern und einem großen, schwarzen Hund – so wie man ihn aus der Mythologie kennt. Von diesen Gestalten wurde er anschließend medizinisch untersucht!ʬ [Quelle: John Hanson; Haunted Skies: The Encyclopedia of British UFOs!]
P.S.²: Schuhe als Mysterium
Als ich in Lyall WatsonsDas geheime Leben der Dinge“ blätterte, stieß ich auf eine Passage, die mich sofort faszinierte: Überall zwischen der Türkei und Australien, vom 13. Jahrhundert bis 1935, fanden sich in Gebäuden sorgfältig versteckte Schuhe – meist Herrenschuhe der Baumeister –, manche markiert, manche bewusst verunstaltet, und einige wenige enthielten noch die Füße ihrer Eigentümer.
Es war, als hätten diese Objekte das letzte Fragment ihrer Träger bewahrt, ein stummer, mystischer Zeuge längst vergangener Zeiten. Doch als ich Erika Engelhaupts Gory Details: Adventures From the Dark Side of Science las, wurde mir bewusst, dass die Natur selbst ein ähnlich makabres Spiel treibt.
Vor der Küste von British Columbia, in der Salish Sea und an Stränden von Vancouver, Vancouver Island und Victoria, wurden in den letzten Jahren immer wieder menschliche Füße in Schuhen angespült.
Die Entdeckungen begannen 2007 auf Jedediah Island und setzten sich über mindestens zwanzig Funde fort – der letzte dokumentierte Fund stammt aus dem Jahr 2021 auf Vancouver Island.
Fast immer handelte es sich um moderne Sportschuhe oder Sneakers, manchmal abgenutzt, manchmal überraschend intakt, die die Füße wie in einem trügerischen Schutzmantel bewahrten.
Jeder Fund wirkte wie ein stilles, unheimliches Zeugnis eines Menschen, der auf die eine oder andere Weise im Wasser verschwunden war, doch dessen Überreste durch den Schuh der Vergänglichkeit trotzen.
Trotz der unterschiedlichen Ursachen verbindet beide Phänomene eine seltsame, fast unheimliche Analogie: Schuhe als Behälter für die letzten Reste eines Menschen, ob magisch versteckt in einem Dachstuhl oder vom Meer angeschwemmt, scheinbar vom Himmel gefallen.
Ich kann nicht umhin, beim Gedanken daran einen Schauer zu spüren – dass etwas so Alltägliches wie ein Schuh gleichzeitig Schutz, Erinnerung und makabres Überbleibsel sein kann, über Jahrhunderte hinweg, an den seltsamsten Orten!ʬ

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