Der Amazonas als Paraspot beschäftigt mich schon seit über 20 Jahren, hier vor allem das Chupa-Chupa-Phänomen! Da die Literatur zum Thema recht übersichtlich ist, decke ich mich auch mit „konventionellen“ Büchern zum „Gewässer“ ein, wo sich immer wieder interessante Anekdoten finden. Die neueste Erwerbung war „Ganz allein zum Amazonas“ von Herbert Rittlinger:
Darin beschreibt der Autor seinen Versuch von 1936, mit einem Klappkanu den Amazonas von seinen Quellen bis zum Atlantik zu durchfahren.
Dass er die meiste Zeit jedoch auf Pferd & Schiff unterwegs ist, kann als Kuriosität verbucht werden. Wie auch immer:
In der Sierra Perus wurde er mehrfach vor der MAMA KILLA gewarnt. Diesen lieblichen Namen trägt die dortige Mondgöttin, die sich wohl irgendwo am Amazonas aufhalten soll. Da Rittlinger keinerlei Interesse am lokalen Volksglauben und den Menschen vor Ort hatte und eher über die Damenwelt und seine Abenteuer mit dieser berichtete, erfahren wir nur recht wenig zum Thema.
Interessant ist aber der Hinweis der Indios, dass aus ihren Überlieferungen hervorgeht, dass es seinerzeit mehrere Monde am Himmel gegeben haben soll, wobei man sich fragt, welcher „Natur“ diese „Monde“ waren! Zitat:
„Diese Indianer auf den sonnenklaren Höhen des Kontinents sind mehr als Nachfahren uralter und rätselhafter Völker. Sie waren zu ihrem Mondkult gekommen wie andere rätselhafte und verschollene Völker zu ganz ähnlichen.
Manche Leute verfechten mit Nachdruck die Anschauung, dass die Erde in entsprechend grauer Vorzeit zeitweilig mehrere Monde besessen habe […].
‚Mutter Mond’ [=Mama Killa] war für die Ketschuas wie für viele andere wichtiger als Sonne und Feuer, Tag und Nacht, Berg und Wald und so weiter. Es gehörte ihr sowieso alles und es ist am besten mit ihr recht gut zu stehen“.
Leider geht aus dem Text nicht hervor, welchen speziellen Bezug die Mondgöttin zum Amazonas hat! Die Warnungen, die er erhielt, bezogen sich auf den Fluss und nicht die Sierras oder andere Gebiete Perus! Befand sich Mama Killa nach Auffassung der Indios am Amazonas? Und welche Gefahr stellte sie dort für Rittlinger dar?
Die Warnung ist ja sehr „prophetisch“ im Hinblick auf die Vorfälle ab 1977, insofern die Chupa-Chupas nicht schon früher aktiv waren!
Rittlinger war auch in Leticia, heute ein Hotspot für bizarre Todesfälle und merkwürdige Himmelsobjekte, die auch von dem deutschen Journalisten Thomas Kistner untersucht bzw. dokumentiert worden sind!
Man erfährt von Rittlinger, mal wieder, nichts über den Ort oder irgendwelche außergewöhnlichen Vorkommnisse. Selbst wenn, der Autor wäre wohl zu borniert gewesen, um Witterung aufzunehmen. Stattdessen finden sich Schilderungen über physische Auseinandersetzungen und ähnliche „Kraftakte“ mit den Einheimischen. Das Buch selbst ist nichts für Feinschmecker oder Feinleser!
Ein Aspekt ist mir noch aufgefallen:
Der Autor beschreibt an einigen Stellen die Jagd auf Krokodile, die in der Nacht stattfindet. Die Tiere werden in der Dunkelheit mit starkem Licht geblendet, sodass man sie leichter überwältigen und töten kann.
Das hat mich paradoxerweise wieder an das Chupa-Chupa-Phänomen erinnert:
Die Vehikel waren / sind gerne nachts unterwegs und richten ihr blendendes Licht auf Jäger und Fischer, später flog man auch direkt Dörfer an, fliegende Jäger! Haben sich die „Ufonauten“ die „Jagdpraxis“ vor Ort „abgeschaut“ und ihrerseits angewendet, oder handelte es sich dabei um reinen Zufall?ʬ
Ein fünfhundert Seiten starker Bericht wurde erstellt und durch einen Katalog der Sichtungen, Karten und Transkriptionen von Interviews ergänzt [Quelle: Jacques Vallée, Konfrontationen, Zweitausendeins, Frankfurt 1994, S. 134].
Was genau aus dem Bericht hervorgeht, ist nicht zu erfahren; Fakt ist jedoch, dass Brasilien ein Radarsystem zur elektronischen Überwachung des Amazonas-Regenwaldes eingeführt hat.
Dieses System nennt sich SIVAM und besteht aus 6 Satelliten, 25 Radarstationen, 33 Flugzeugen und 87 Bildempfangsstationen, die das 5,5 Millionen Quadratkilometer große Amazonasgebiet überwachen.
Die in ständiger Alarmbereitschaft an der Grenze stationierten 4100 Soldaten des Heeres und der Marine werden mit Amphibienfahrzeugen, Schnellbooten und Hubschraubern ausgestattet [Thomas Kistner, Die Toten von Leticia, DVA, München 2003, S. 178].
Offiziell dient das Ganze angeblich zur Eindämmung des Drogenhandels; wenn man sich allerdings vorstellt, dass die „heiße Ware“ oftmals in einfachen Holzbooten auf den schwer einsehbaren Flussarmen des Amazonas transportiert wird, macht ein solcher Einsatz wenig Sinn und scheint auch tatsächlich nicht sehr effektiv zu verlaufen.
Der deutsche Journalist Thomas Kistner reiste nun in diese Region, um sich über den dortigen Drogenhandel und andere kriminelle Aktivitäten zu informieren, und stieß dabei auf Zeugen, die mit diesen fremdartigen und unbekannten Flugobjekten zusammengetroffen waren.
Diese Objekte werden nun als „bolas de fuego“ [„Feuerbälle“] bezeichnet und von „cortacabezas“ [was so viel wie „Kopfabschneider“ bedeutet] pilotiert [gleiche Quelle, S. 231 ff.].
Offensichtlich besteht eine gewisse Ähnlichkeit zu den indischen „Muhnochwas“, die im Jahr 2002 für erhebliches Aufsehen und zahlreiche Todesfälle gesorgt haben. Die Bezeichnung „Kopfabschneider“ bezieht sich auf den merkwürdigen Umstand, dass in dem Sichtungsgebiet auch verstümmelte Leichen gefunden worden waren.
Allerdings ist nicht wirklich klar, ob die Objekte dafür verantwortlich zu machen sind, da die dort lebenden indianischen Stämme oftmals mit Leichen ihr „Revier markieren“ und so weiße Siedler und Holzfäller abschrecken wollen, damit diese nicht ihr Land betreten [S. 63].
Daneben stellt sich auch die Frage, wie drohnenartige Flugkörper Menschen verstümmeln und „ausweiden“ können. Signifikant ist nun, dass gleichgelagerte Fälle in einer sehr großen Region gemeldet werden; quer von Peru bis nach Brasilien sind sie bekannt und gefürchtet [S. 224].
Thomas Kistner fasst zusammen, dass in den dortigen Indianerkommunen eine stark anwachsende Angst vor den Cortacabezas herrsche. Die Bevölkerung halte sie für heimtückische Angreifer oder vermeintliche Gringos, die sich nachts einsamen Fischern auf dem Fluss nähern, um sie zu töten, zu enthaupten, den Körper aufzuschlitzen und die Organe herauszunehmen. Diese Angriffe würden von ungewöhnlichen, lautlosen Fluggeräten ausgeführt, welche die Umgebung aus großer Höhe mit starken Punktscheinwerfern absuchen und in manchen Fällen sogar Schockwellen aussenden können [S. 232–233].
Interessant ist übrigens letzterer Hinweis, da auch die genannten indischen Muhnochwas „Schockwellen“ abgeben konnten; scheinbar waren hier durchaus ähnliche Objekte am Werk. Offensichtlich ist das Phänomen also viel mehr als nur regionaler Aberglaube der Einheimischen.
Eine der Zeuginnen war unter anderem auch Doktor Betania Silva. Sie war mit einer Gruppe Indiofrauen auf einem Fluss unterwegs gewesen, zwischen Puerto Nariño und San Francisco. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit war plötzlich Unruhe entstanden, die Frauen schrieen in höchster Aufregung: cortacabezas, cortacabezas!
Betania Silva berichtete, dass sie das Boot anhielten, um die Ursache für das Aufsehen zu ergründen. Die Frauen zeigten auf ein leuchtendes Objekt am Himmel, das sich in einiger Entfernung über dem Wald befand und sich langsam annäherte. Zunächst ging sie von einem gewöhnlichen Flugzeug aus, stellte dann jedoch fest, dass das Objekt völlig regungslos und gänzlich lautlos in der Luft stand. Wegen der starken Helligkeit war es schwer zu erkennen, wobei es wirkte wie eine Apparatur, die den Boden in stetem Rhythmus öffnete und wieder schloss. Auf dem Boot brach daraufhin große Panik aus [S. 234]. Die ganze Sichtung dauerte rund 20 Minuten und das UFO war nur ein paar hundert Meter von den Frauen entfernt [S. 234].
Kurz darauf flackerte das Licht extrem grell auf, weshalb der Zeuge das Feuer mit seinem Gewehr eröffnete. Daraufhin verdunkelte sich das Objekt schlagartig, geriet ins Taumeln und gab den Blick auf eine Vorrichtung frei, die etwa zwei mal zwei Meter maß und an das Aussehen von jemandem auf einem Fahrrad erinnerte. Das Fluggerät schoss sofort in die Höhe und zog über die Baumkronen davon, sodass es im Anschluss spurlos verschwunden war [S. 248 ff.].
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In einem anderen Fall jedoch brachte die Bewaffnung eines indianischen Zeugen nicht sehr viel: Der Mann war am Wasser gesessen.
Er hatte das Licht gesehen und sein Gewehr in die Hand genommen, aber dann hatte ihn etwas getroffen, ein blau schimmernder Strahl, und er sei nicht mehr in der Lage gewesen zu schießen. Auf sein Geschrei hin seien ihm andere Indianer zu Hilfe gerannt und hätten den Mann in Sicherheit gebracht. Das fliegende Licht sei geflohen. [S. 255]
In Anbetracht dieser Fälle stellt sich natürlich die Frage, was diese Objekte sein können. Der Autor Thomas Kistner vermutet, dass es sich hierbei um ferngelenkte amerikanische Drohnen handelt, die eingesetzt werden, um Menschen zu töten und ihnen die Organe zu entnehmen.
Dabei ist aber das Problem, dass es diese Vorfälle bereits 1977 gab und die damalige technologische Entwicklung für solche Flugkörper bei Weitem nicht ausreichend war.
Selbst heute kann man sich eigentlich nicht erklären, wie etwa das auf Menschen paralysierende Licht der „bolas de fuego“ wirkt und mit welcher Technologie wir es hier eigentlich zu tun haben.
Daneben dürfte es auch der fortschrittlichsten Drohne nicht möglich sein, Menschen zu töten und auch so präzise zu „sezieren“, dass die Organe noch verwendet werden können.
Die andere Option wäre, dass es sich hierbei um einen Aspekt des UFO-Phänomens handelt, wobei man hier jedoch ein Mysterium mit einem anderen „erklärt“, denn was UFOs sind und welche Intention sie haben, ist noch völlig unbekannt!ʬ
Die beiden hatten über Nacht mit ihren zwei Pferden an der armseligen Hütte einer Familie kampiert. Am nächsten Morgen verging ihnen der Appetit auf Frühstück. Eines der Tiere lag in einer Blutlache:
„Als ich näher komme erhebt sich ein dickes, schwarzes Insekt von ihrer Flanke und fliegt davon. Die größeren unter den Kindern, die mich begleitet haben, schreien und flüchten sich ins Haus. ‚Dracula!’ ruft mir ihre entsetzte Mutter zu. Schnell sammelt sich die Kinderschar und zieht sich […] zurück.
Das also war der berüchtigte und gefürchtete Vampir, von dem man uns in Triunfo solche Schreckensgeschichten erzählt hatte. Arthur Roque wusste zu berichten, dass ein schwarzer Schwarm ‚Draculas’ einen seiner Arbeiter beim Umgraben der Bananenplantage ein Bein amputiert hatte. Roque behauptete, dass ein Drittel seiner Herde von den ‚Draculas’ ausgesaugt würde.“
Am Nacken der Stute „ziehen sich Streifen geronnenen Blutes entlang. Auf ihrer Kruppe hat sich ein großer Fleck getrockneten Blutes gebildet. Von den Flanken tropfte es rot. […] Überall wo ein Blutgerinnsel beginnt, entdeckten wir einen Einstich von der Größe eines Stecknadelkopfes“.
Die Reise fand, wie erwähnt, 1975 statt, zwei Jahre später und am „Ende“ des Amazonas, also dort, wo er in den Atlantik mündet, waren auch „Vampire“ unterwegs, diese kamen jedoch mit Ufos & Uforbs daher!
Berichtet wurde, dass die Vehikel ihren Opfern mit Solid Lights Lebensenergie und Blut entzogen. Unklar ist, ob ein Zusammenhang besteht zwischen diesen fliegenden Blutsaugern.
Meine eigenen Recherchen im Internet haben nichts ergeben, mir ist unklar, was das für eine Insekten-Spezies sein könnte, die durstiger zu sein scheint, als die „handelsüblichen“ Moskitos! Womöglich waren sie die „Vorkoster“ der Ufonauten, die noch kommen sollten?
Aber das war nicht der einzige Terror an der Hütte. Dort lebte ein Ehepaar mit seinen 7 Kindern. Verständigen konnten sich die beiden Franzosen nicht, da sie sinnigerweise kein Portugiesisch sprachen und keinen Übersetzer dabei hatten!
So ist auch unklar, was mit dem Mann der Gastfamilie geschehen war, der sich in einem fürchterlichen körperlichen Zustand befand! Gab es einen Zusammenhang mit den „Draculas“?
„Der Mann vor uns sitzt da wie ein Krüppel ohne Beine, seine Schenkel und Beine sind vollkommen zusammengeschrumpft; sicherlich ist er schon lange gelähmt. Seine Haut ist von Kopf bis Fuß mit großen braunen Warzen übersäht, eine überwuchert die andere.
Lider, Nase und Mund sind zerfressen; sein Gesicht verschwindet wie ein Baumstumpf unter wuchernden Pilzen. Er ist grün, grau, blaurot, blau und schwarz und blickt uns aus verwaschenen, halb unter den Wucherungen verborgenen Augen an und röchelt schrecklich.“
Aufschlussreich ist, dass die feindlichen „Vampire“ in ihren fliegenden Särgen auch in Acre unterwegs waren bzw. im angrenzenden Peru!
Meiner bisherigen Ansicht nach war das Chupa-Chupa-Phänomen im östlichen Teil des Amazonas beheimatet, also in Richtung Atlantik. Dauerhaft scheint es jedoch zwischen Acre und Peru zu zirkulieren!ʬ