🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

📰 Leitartikel: Merowinger Caspar Hauser?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

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16/09/26

🗽👾🎸
Empire State UFOs ⁷
Cosmic Children New York

Leser Andre war so nett, mir das Buch „David Bowie, UFOs, Witchcraft, Cocaine and Paranoia“ von Timothy Green Beckley zu schenken, vielen Dank dafür! Wie der Titel schon aussagt, ist es kein „klassisches“ Buch zur UFO-Materie, viel mehr beleuchtet es den Pop-Zeitgeist der 1970er Jahre in New York und darüber hinaus! 
Das Buch hat eigentlich zwei Aufhänger, besagte Epoche und Walli Elmlark, eine „weiße“ Wicca-Hexe, deren Brotberuf jedoch das Schreiben von Artikeln zur Musikszene war, die in den damals angesagten Magazinen veröffentlicht wurden! 
Das New York der damaligen Zeit war wild, unkonventionell, ausprobierfreudig und zog allerhand Musiker / Künstler aus aller Welt an. Der Begriff „Musiker“ passt aber nicht wirklich! An sich waren es Pop-Schamanen, die mittels Musik und bewusstseinserweiternden Substanzen Rituale durchführten und nicht nur Konzerte gaben! 
Hinzu gesellte sich das Interesse für okkulte und grenzwissenschaftliche Themen, die damals unter dem Begriff „New Age“ firmierten! Elmlark selber hielt, berufsbedingt, Kontakt zu diesen „Schamanen“, man tauschte sich aus und sie hielt im Epizentrum der damaligen Bewegung, der „New York School of Occult Arts and Sciences“ Vorträge zu Themen wie Hexerei, Wicca und Paganismus! 
Neben ihr brillierte an der gleichen Örtlichkeit auch John Keel, dessen neue Konzepte zu UFOs, Kryptiden & Co. ebenfalls eine Revolution im dichten und denken darstellten! Seine Bücher und jene von Brad Steiger, waren für viele der erste Schritt zu neuen Horizonten! 
Wie angesprochen, begegnete Elmlark vielen der „Schamanen“, etwa David Bowie, der mit 15 Jahren in UK eine UFO-Sichtung gehabt haben will. Ein paar Jahre später stieg der „Leibhaftige“ aus seinem Whirlpool! Sicher spielten hier ein paar eingenommene „Substanzen“ eine Rolle, so dass wir festhalten können, dass diese ufoartige Visionen hervorrufen können! Wer denkt da nicht an DMT? 
Bowie beschäftigte sich auch mit Aleister Crowley und den okkulten Aspekten des Nationalsozialismus! Natürlich hing man nicht über Büchern oder alten Folianten, sondern ließ sich inspirieren von der Pop-Art-Sicht, kolportiert in Comics, Filmen und Dokumentationen bzw. im Rahmen der Selbsterfahrung! 
Elmlark arbeitete besonders gerne mit Kerzen. Brauchte man etwa Geld, besorgte man sich eine grüne oder blaue, schrieb auf einen Zettel die gewünschte Summe, zündete die Kerzen an und sprach sein Sprüchlein: „Money, money come to me; this is what I need“! 
Natürlich funktioniert so was nur bei zunehmendem Mond! Ich werde das beschriebene Konzept mal probieren und wenn ich den Blog demnächst aus New York State „füttere“, von einem im viktorianischen Stil erbauten Haus aus, so hat es geklappt! 
Das Buch erinnert mich stellenweise an meine Kindheit in Glasgow. OK, Glasgow ist nicht New York, es ist nicht mal London, aber es war trotzdem bunt und verrückt, wobei meine Eltern damals „schwarze“ Musik aus den USA hörten, hier vor allem „Soul Train“, was von einem UK-Sender übernommen worden war. In der Zeit könnte es locker auch ein Piratensender gewesen sein! An die schrägen Klamotten und das Lebensgefühl kann ich mich noch entsinnen! 
Doch zurück nach Funky New York! Ein weiterer „Schall-Schamane“, und mit dem kann ich tatsächlich etwas anfangen, da ihn meine Eltern seinerzeit auch gehört haben, war HENDRIX, der nun am meisten auf Aliens und Parallelwelten stand und dessen Musik diese Vorliebe noch immer in die Welt hinaus trägt! Was würde wohl geschehen, könnte Hendrix auf die Skinwalker-Ranch? Wir hätten in Sekunden den Erstkontakt! 
Er und seine Mitschamanen wurden während eines üblen Sturmes in New York State, bei dem sie im Schnee stecken geblieben waren, von einem „heißen“ Alien gerettet, der, kaum aus dem UFO gestiegen, diesen zum Schmelzen gebracht hat! Man war frei und konnte seine Botschaft wieder unter die Menschen tragen! 
Bei einem seiner Konzerte in Maui / Hawaii wurden UFOs über dem dortigen Vulkan beobachtet, UFOs & Vulkane sind ein Evergreen der Ufologie! War seine Musik, das passende Signal für die da oben? Bestand womöglich wirklich Kontakt? Indigene Schamanen haben ihren Austausch mit fremden Welten mittels „Substanzen“ und Musik, nicht anders als bei HENDRIX! HENDRIX ist nicht tot, ganz bestimmt nicht! Viel mehr ist er jetzt bei „IHNEN“, oder einer von IHNEN!? 
Ein weiterer „Schamane“ war John Lennon, der von seinem Balkon aus, mit Blick auf den Central Park, ein hell erleuchtetes Objekt sah! Lennon hat sich mir persönlich nie erschlossen, doch, dass er KONTAKT zu anderen Sphären suchte, ist ein Spiegel seiner Zeit! 
Auch der Ausnahmeboxer aka Boxschamane Muhammad Ali, hatte eine Form der „Erleuchtung“. Die kam von oben, als er im Central Park seine Runden lief und zwei UFOs beobachten konnte, die gestaltet waren wie Glühbirnen. Einer, der anderen eins auf die Birne gibt, begegnet Birnen die fliegen können! Da soll noch einer sagen, Aliens hätten keinen Humor! 
Auch die NASA der 1960er / 1970er Jahre suchte nach ANSPRACHE, doch eben mittels Raumschiffen und nicht Musik! Die beiden Jahrzehnte waren eine aufregende Ausnahme in der Menschheitsgeschichte, eine Ära des angestrebten Bewusstseinswandels und des Wunsches, den Planeten zu verlassen um sich mit ANDEREN zu treffen! Dies alles wurde vom Konsum & Kommerz der 1980er / 1990er Jahre restlos erschlagen. 
Wir haben keine Träume, keine Visionen mehr, marschieren im Gleichschritt durch unser kurzes Leben! Unbunt, von schlechter Musik beschallt, Schamanen gibt es schon lange nicht mehr! Und Elmlark hatte zu kämpfen gehabt. Sie entstammte einer konservativen jüdischen Familie und ihre Aktivitäten sah man da nicht gerne. 
Da war der Wunsch frei zu sein und zu leben wie sie wollte, aber auch die Anziehungskraft ihrer Familie wirkte auf sie ein, die einen völlig anderen Lebenswandel von ihr forderte. Sie zerbrach innerlich und nahm sich 1980 das Leben! Was hätte aus ihr werden können, wenn sie den ihr vorbestimmten Weg weiter gegangen wäre? Menschen, haltet an euren Träumen fest!ʬ

28/08/26

🌳
Caspars Yggdrasil Vision

Meine ersten Bücher zu Caspar Hauser [=ich bevorzuge die Schreibung mit einem „C“!] stammten von Professor Georg Friedrich Daumer, seinem ersten Lehrer und Erzieher in Nürnberg. Da sich diese nun an meinem Zweitwohnsitz in Petersburg befinden, wo ich eindeutig nicht hin möchte, war es notwendig, sich neu einzudecken. 
In „Enthüllungen über Kaspar Hauser“ lässt uns Daumer an einer Vision teilhaben, die mich an den Weltenbaum erinnert: 
„Es sei ihm gewesen, ‚als sei alles Eins, die Menschheit mit der Natur zusammen’, doch aber so, ‚dass eigentlich erst die Menschheit das Ganze ausmache’. Das Bild, das er gesehen, sei eine Art von Baum gewesen, dessen Äste sich bewegt und allerlei Figuren gebildet hätten, die ihm nicht mehr klar seien; […] entgegengesetzte Äste hätten sich ineinander bewegt, und es sei ihm gewesen, als entstehe dadurch erst das Ganze. Der Baum sei auf einer Basis, auf etwas Festem gestanden, das er nicht mehr näher zu bezeichnen wisse, von unten auf sei es wie eine Stange gegangen, auf deren Spitze sich ein Krönlein mit einer roten Beere darin befunden; es habe ihm geschienen, als sei das die Hauptsache“. 
Hausers Baum-Vision findet sich in ähnlicher Form auch bei Schamanen, die als Vermittler zwischen unserer und einer anderen Realität fungieren! Hierzu Michael Harner in seinem Buch „Die Wirklichkeit des Schamanen“: 
„Die Vorstellung, beim Baum […] des einzelnen Schamanen handele es sich um den Weltenbaum, findet sich in vielen indigenen Gesellschaften; sie hängt auch damit zusammen, dass der Ausgangspunkt für schamanische Reisen als Mittelpunkt der Welt oder des Universums gesehen würde. Ähnlich sprachen auch die vorchristlichen Germanen und Skandinavier vom Weltenbaum beziehungsweise Axis mundi. Bei ihnen war das Pferd des Gottes Odin an Yggdrasil, der Weltenesche, vertäut. Dieses Pferd war vermutlich die Sternenkonstellation, die wir heute als Kleinen Wagen bezeichnen.“ 
Die Kombination aus Baum-Vision und Hausers Fixierung auf das Roß ist ausgesprochen interessant! Womöglich hatte die Isolationshaft auf Caspar den gleichen Effekt wie das Eremitendasein vieler Schamanen! Wenn man sich Caspars Träume und „Gesichte“ so ansieht, versteht man die esoterische Fraktion der Hauserianer, die in ihm nicht den Gestrandeten, sondern den Gesandten erkennen! 
Hauser hatte, kurz vor seiner Ermordung, Daumer gegenüber erwähnt, dass er zu ihm kommen möchte, um mit ihm gemeinsam sein Leben aufzuzeichnen. Wahrscheinlich wusste er da bereits um seine Abkunft und die Hintergründe seiner Geschichte! Eine ähnliche Ankündigung 1829 führte zum ersten Attentat auf ihn! 
Unklar bleibt, was mit seinem Tagebuch geschehen ist, welches er in Ansbach führte. Er gab an, es verbrannt zu haben, womöglich ging es an eine andere Quelle? Das Problem war nämlich, dass sein zwielichtiger „Gönner“ Stanhope als auch der die Axt schwingende „Pädagoge“ Meyer Zugang zu dessen Aufzeichnungen begehrten! 
Sicher wären sie bei Daumer gewesen, oder noch besser im Ausland. Vielleicht bei seiner Vertrauten Caroline Kannewurff in Wien? Parallel einher hatte Hauser bekundet, ihm sei nachts eine Gestalt erschienen, die ankündigte, ihm seine Abkunft zu offenbaren! Womöglich wäre die Aufklärung von einer ganz anderen Seite erfolgt‽ Oder bestand eine Verbindung zwischen dem überirdischen Informanten und dem irdischen Mörder? 
Hauser gab an, von hoher Geburt zu sein, und er wusste, dass sich seine noch lebende Mutter um ihn gräme – womit wir Stephanie von Baden mit Bestimmtheit ausschließen können, die ihren vermeintlichen Sohn nicht mal sehen wollte, als ihr Intimfreund Stanhope den Vorschlag machte! 
Bestanden da, unter dem Siegel der Verschwiegenheit, schon Kontakte zwischen Hauser und seiner echten Mutter? Wir wüssten es heute, wenn Hauser bei Daumer geblieben wäre! Zu ihm hatte er Vertrauen, trug ihm alles Erlebte zu! Nachdem Hauser ermordet worden war, erhielt Daumer zweimal merkwürdigen Besuch: 
Zwei Engländer, angeblich ein Ehepaar, gaben an, dass Hauser womöglich ihr Kind gewesen sei, welches durch merkwürdige Umstände bedingt verschwunden war. Beide zogen eine ziemlich theatralische „Aufführung“ vor Daumer ab, um dann spurlos auf immer zu verschwinden! 
Kurz darauf erschien eine alte Engländerin, die behauptete, Material über Stanhope zu sammeln, während sie über ihn polterte und kein gutes Haar an ihm ließ! Man kann wohl unterstellen, dass diese drei Schauspieler im Auftrag Stanhopes aufgetaucht waren, um Verwirrung zu stiften, allerdings waren sie da ganz eindeutig an den Falschen geraten! 
Dass viele Personen, die mit Hauser zu tun hatten, ihn nicht lange überlebten, ist bekannt; ich habe Namen und, wenn möglich, die vermeintlichen Todesursachen in vorhergehenden Artikeln genannt, siehe den Tag casparhauser unten! 
Daumer selber schilderte eine Begegnung mit einem bedrohlich wirkenden, sehr gut gekleideten Mann, der direkt auf ihn zusteuerte und seine Hände in den Taschen vergraben hatte. Er fragte den Professor nach dem Weg, lief aber davon, als ein Passant auf der Straße erschien! 
Einen Gedankengang Daumers fand ich interessant: 
Er fragte sich, ob Hauser nicht in Nürnberg selbst „gehalten“ worden war, denn der Unschlittplatz, auf dem er zwischen 15h und 16h aufgetaucht war, ist von den Toren der Stadtbefestigung unnötig weit weg. Es wäre praktischer gewesen, ihn direkt vor den Stadttoren beziehungsweise kurz danach zu „parken“. 
Ein stolpernder Kaspar, mit oder ohne Begleiter, wurde nicht gesehen, auch kein Wagen, der an einem Pfingstmontag aufgefallen wäre, da an diesem hohen Feiertag niemand arbeitete. Der scheinbare Weg von seinem Gefängnis nach Nürnberg über Feld und Flur waren vielleicht nur Geh-Übungen in einem von Mauern umgebenen Nürnberger Haus mit Garten gewesen! 
Das Risiko, über Land zu gehen, Hauser Huckepack auf dem Buckel, wäre zu groß gewesen; es war ja genug Landvolk unterwegs und auf den Äckern zugange! Eine Kutsche war wohl nicht benutzt worden, Hauser wären die ziehenden Rösser sicher aufgefallen, selbst wenn er sie nicht gesehen hätte! An Geruch und Gewieher wären sie erkannt und in Erinnerung geblieben! 
Das Gefängnis / der „Käfig“ könnte sich durchaus in Nürnberg befunden haben. Von da an hätte man Hauser nur aus dem Anwesen lotsen müssen! Wie lange Hauser in seinem Gefängnis war, wird heiß diskutiert. Eine lange Unterbringung über Jahre hätte zu Erkrankungen wie Skorbut geführt, seine Kost bestand ja nur aus Brot und Wasser. 
Seine Obduktion ergab eine sehr große hypertrophische Leber, die im Kontrast zu den kleinen Lungen stand, was den Arzt Dr. Heidenreich zu der Schlussfolgerung führte, dass Hauser sich sehr lange Zeit in relativer Bewegungslosigkeit, ohne Laufen, Gehen usw. befunden habe! Allerdings tritt dieser Effekt auch bei einer Viruserkrankung auf! 
Hinzu kommt, dass sein Gehirn nicht fertig ausgebildet war, wie bei jemandem, den man ab dem siebten Lebensjahr allen äußeren Reizen entzogen hatte! Er machte von da an keine neuen Erfahrungen, sprach nicht, hatte keinen Austausch und lernte nicht, was sich aus der Hirnstruktur ableiten ließe! Zitat Dr. Heidenreich: 
„Hauser wurde hiernach geraume Zeit vor seinem siebten Jahr in einem Zustand gehemmter Lebensäußerung und Entwicklung versetzt, in welchem namentlich seine Hirnbildung aus geistiger Erregung und Tätigkeit auf einer unreifen, niedrigen Stufe stehen zu bleiben gezwungen war.“ 
Dazu kann man noch anmerken, dass sein zeitweiliger Erzieher Freiherr von Tucher ihm die geistige und innere Reife eines Zwölfjährigen zubilligte, dies als er bereits das zweite Lebensjahrzehnt erreicht hatte! Es bleibt schwierig!ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

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vorlesen – ideal für Lesemuffel oder Augenhuscher:

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Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

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