🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Kosmisches Einfallstor Antiochia?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Nan Madols Platinsärge

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15/10/26

🏆📖
Buch des Jahres 2019
▬
Keelianische
Ufologie ⅋
Anomalistik

Mit einiger Verspätung wird Brent Raynes’ Werk John A. Keel: The Man, The Myths, and the Ongoing Mysteries einer dezenten Rezension unterzogen! An sich ist es (fast) eine Anthologie, da auch diverse andere Autoren Artikel abgeliefert haben bzw. von Raynes zu Keel interviewt wurden. 
Zu den mir bekannten Personen gehören R. E. Guiley, Håkan Blomquist, Doug Skinner und Kathleen Marden! Es wird Keels Lebensweg beleuchtet, ebenso seine Theorien und Falluntersuchungen. Natürlich finden sich jede Menge interessanter Anekdoten: 
→ Etwa die Hälfte der von Keel befragten Mothman-Zeugen gab an, bereits zuvor außersinnliche oder paranormale Erfahrungen gemacht zu haben. 
→ Eine Linda Sigman aus Mason, West Virginia, berichtete am 18. 04. 1967, ein dunkles, rundes, etwa 25–30 Fuß durchmessendes Objekt mit rötlichen und gelben Lichtern an der Unterseite gesehen zu haben. Aus diesem flog eine geflügelte Gestalt, die an den Mothman erinnerte! Anschließend hatte sie prophetische Träume bezüglich des Einsturzes der Silver Bridge! 
→ Keel selbst war in diverse keelianische Phänomene direkt oder indirekt involviert: Unweit von Buffalo, New York State, befand sich die Farm seiner Eltern. Um 1940 herum wurde in der Region ein bipedaler „Gorilla“ beobachtet! Bigfoot-Sichtungen wurden damals ausgebüxten Gorillas zugeschrieben. 
1937, gemeinsam mit seinen Eltern in Canaseraga, New York State, beobachteten alle drei eine über einem Hügel schwebende Lichtkugel! 1954, diesmal in Ägypten, beobachtete Keel eine klassische, metallische fliegende Untertasse! 
→ Raynes geht auch auf Beobachtungen von Verstorbenen bzw. Aliens ein, die durch normale Spiegel erfolgten. Entweder waren die Entitäten auf der Spiegelfläche zu sehen, oder sie traten aus diesen heraus. Der NDE-Forscher Raymond Moody experimentierte mit einem eigenen Spiegelkabinett, welches er als Psychomanteum bezeichnete. 
→ Edgar Cayce beobachtete als Kind eine Lichtkugel, in der sich eine Frauengestalt befand. Diese fragte ihn feengleich, was er gerne haben möchte. Cayce gab an, dass er Heiler werden wolle; dieser Wunsch wurde ihm von der Entität nicht abgeschlagen! 
→ Die Familie Daniels, Mothman-Zeugen, erlebte den „Durchmarsch“ eines „Unsichtbaren“. Dieser öffnete die Haustür und lief bzw. trampelte geräuschvoll durch das Haus, um durch die Tür wieder hinauszulaufen. 
{Dieser Effekt erinnert mich an die Beschreibung von Chris Marx, der auf der Skinwalker-Ranch stationiert war und sich mit einem Kollegen gerade in einem Trailer befand, als die Tür aufgetreten wurde und ein Unsichtbarer mit schweren Stiefeln durch den Raum marschierte!} 
→ Eine Frau aus Tennessee wurde nachts von einer humanoiden Gestalt heimgesucht, die sich über sie beugte, während sie im Bett lag. Diese verschwand, und der Zeugin fiel beim Blick aus dem Fenster eine Eule mit rotglühenden Augen auf, die auf einem Baum saß, durch das Fenster hindurch auf sie starrte und dann davonflog! Solche „Ufowls“ sind ein Evergreen der Ufologie! 
→ Hals- & Beinbruch: 1985 erhielt eine schwangere Amerikanerin nächtlichen Besuch durch drei Aliens. Diese bewegten sich von der gegenüberliegenden Wandseite ihres Schlafzimmers her völlig synchron auf sie zu. 
Als sie vor ihrem Bett standen, griff die Frau panisch nach der Kehle einer der Gestalten, wobei dieser der Hals brach und dabei ein knackendes Geräusch zu hören war. Der Kopf fiel nach hinten. 
Die beiden Kollegen der Entität dirigierten diese im absurden Rückwärtsschritt, wieder völlig synchron, zurück zur Zimmerwand, um durch diese zu verschwinden. 
→ Der intensive und penetrante Gestank verdorbener Eier ﴾Schwefelwasserstoff﴿ wird im Zusammenhang mit UFOs und Aliens immer wieder erwähnt. 
→ Das Indianerreservat Yakima, Washington State, ist ein UFO-Hotspot; zumeist werden dort Uforbs beobachtet. Der Zeuge Floyd Dillon hatte seine UFO-Sichtung 1928, als er mit seinem Model-T-Ford unterwegs war und einem UFO begegnete, das wie ein Hexagon mit Kuppel geformt war. Aus einem Fenster heraus wurde er von einem Mann in blauer Uniform beobachtet, der auf ihn wirkte wie ein Italiener. Kurz danach flog das UFO mit hoher Geschwindigkeit davon! 
﴾Wer das Yakima-Thema hier auf diesem Blog aufgerollt wissen möchte, darf mir gerne das Buch Examining the Earthlight Theory: The Yakima UFO Microcosm von Greg Long spendieren!﴿ 
→ Keel sammelte für 1966 insgesamt 730 UFO-Nahbegegnungen. Prozentual spielten sich die meisten an Mittwochen ab. Eine UFO-Gruppe aus Ohio, Vereinigte Staaten ﴾„American Flying Saucer Investigating Committee“﴿, hatte in ihrem Archiv 929 UFO-Sichtungen aus dem Jahr 1968; mit 152 Reporten dominierte ebenfalls der Mittwoch als Sichtungstag! 
→ Sedona, Arizona, hat hier auf dem Blog einen eigenen TAG. Das Gegenstück zur Skinwalker-Ranch in Utah ist dort die Bradshaw-Ranch – mit den gleichen Effekten, die wir auch aus dem Mormonenstaat kennen. Victor Bradshaw, der jüngste Spross der Familie, sah unter anderem eine große, humanoide Gestalt durch das Farmhaus schweben und dieses durch die Wand verlassen. Vor dem Fenster transformierte sie sich in eine Lichtkugel und flog davon. Uforbs wurden und werden dort ständig beobachtet … 
→ Kenneth Arnold, „Begründer“ des modernen UFO-Zeitalters, wurde kurz nach seiner Sichtung am Mount Rainier zu Hause von einer Lichtkugel heimgesucht. Zuerst tauchte diese im Schlafzimmer seiner ältesten Tochter auf, um dann zu den Eltern zu fliegen! Arnold war so erschrocken, dass er anfing zu beten. Bereits als Siebenjähriger hatte er eine Lichtkugel im Zimmer seiner zuvor verstorbenen Großmutter beobachtet. 
→ Kathleen Marden, Nichte von Betty Hill, wurde ebenfalls von einem Uforb besucht! Die Lichtkugel tauchte im Zimmer ihres Sohnes auf, der in Panik geriet, nach ihr schlug und schrie. Seine Mutter evakuierte ihn aus dem Raum! 
→ Die UFO-Sichtung einer Helikopterbesatzung vom 18. Oktober 1973 unweit von Mansfield, Ohio, ist ein ufologischer Klassiker. Befehligt wurde die Maschine von Captain Lawrence J. Coyne. Dieser wurde einige Tage danach von einer Dienststelle der Luftwaffe (Collins Elite!) angerufen und gefragt, ob er „merkwürdige Träume“ habe. Diese hatte er tatsächlich! 
Einmal meinte er, nachts aufzustehen und sein Bett zu verlassen. Als er sich wieder hinlegen wollte, sah er, dass er bereits im Bett lag und schlief! ﴾OOBE? Bilokation?﴿ 
Bei einem anderen „Traum“ sah er in seiner Hand eine blau-weiße Kugel, und eine körperlose Stimme sagte ihm, dass die „Lösung sich im Kreis befindet“ – also wahrscheinlich in der besagten Lichtkugel! 
→ Gestaltwandler transformieren nicht ihren physischen, sondern ihren „spirituellen“ Körper, der dann quasiphysisch alle möglichen Gestalten annehmen kann! In der Regel gesteht man dieses Talent Schamanen und vergleichbaren Personengruppen zu. 
Doch was wäre, wenn auch ungeübte Personen ihren „Seelenkörper“ auf die „Reise“ schicken würden – bewusst oder unbewusst – und dabei von anderen Menschen für „Paranauten“ gehalten würden? 
Dies würde auch die sexuellen Inhalte vieler Begegnungen erklären! Der Chippewa-Stamm kennt den Mock-wa-mosa, der wahlweise als Bär, Lichtkugel oder EULE in Erscheinung treten kann. 
Uforbs kennt man auch auf Hawaii als „Akualele“; hinter diesen steckt ein Kahuna, Magier bzw. Schamane, der mit seiner Lichtkugelgestalt Menschen verletzen oder töten möchte! 
→ Manchmal halten Ufologen Informationen zurück, um zu sehen, ob auch andere Zeugen ähnliche Details beschreiben. Dass die „Dienstfahrzeuge“ der MIBs etwa in vielen Fällen ein bizarr gestaltetes Armaturenbrett aufweisen – mit vielen Tasten und hellen Lichtern –, ist ein solches Detail, welches mir ﴾ʬ﴿ bisher noch unbekannt war! 
→ Wer HELLIER gesehen hat, wird wissen, dass es phänomenologische Parallelen gibt zwischen „unseren“ Anomalien und Erscheinungen und jenen, die sich bei okkulten bzw. satanistischen Ritualen einstellen. Es nimmt also nicht wunder, dass auch Aleister Crowley „Begegnungen“ hatte: 
1918 will er ein „Sternentor“ geöffnet haben, aus dem sich LAM manifestierte. 1896 begegnete er bei Arolla, Schweiz, zwei kleinen Gestalten, die zwischen dem Gestein verschwanden. 
→ Die schottische Insel IONA ist ein auf diesem Blog oft behandelter Hotspot [=Suchleiste oben!]. Raynes bringt den Fall von zwei Zeugen, die auf der Insel ein Steinhaus ohne Türen und Fenster entdeckt hatten, in dessen Nähe sich eine Gestalt tummelte, die wie ein Leprechaun aussah! Jahre später kehrte einer der Männer zurück, fand jedoch keine Spur des Hauses bzw. des Ortes, an dem die Erscheinung stattgefunden hatte! 
→ Zu Alien Black Dogs im Bayerischen Wald habe ich unlängst einen Artikel verfasst. Eine US-Zeugin schilderte, dass ihr bei der nächtlichen Heimkehr eine Person entgegenkam, die sie zuerst für ihren Bruder gehalten hatte. Diese verwandelte sich vor ihr in einen „klassischen“ schwarzen Phantomhund! 
Resümee 
Das Buch ist derart angefüllt mit Informationen, dass man aus einer ausführlichen Rezension wieder ein Buch machen könnte! Erfreulich ist, dass Keel der amerikanischen Paraforschung einen völlig neuen „Drall“ verpasst hat und endlich die richtigen Fragen stellte! Leider macht das die Sache nicht einfacher, sondern das Phänomen komplexer und undurchsichtiger! Eine beeindruckende Arbeit, die das Zeug zum "Buch des Jahres 2019" hat!ʬ

07/09/26

📜
SETH:
Spiegelgeist
& Januskopf
{+Update!}

Das Buch „Der Weg zu Seth“ von Jane Roberts kann ich unbedingt als Einstieg in die Seth-Thematik empfehlen! Dabei ist unklar, auch für Roberts selbst, wer oder was Seth eigentlich ist. Er gibt an, drei irdische Inkarnationen hinter sich zu haben: als türkischer bzw. osmanischer Soldat, eine darauf folgende Existenz im Dänemark des 17. Jahrhunderts und letztlich in New York State, USA, als Englischlehrer namens Frank Withers, wo er in den frühen 1940ern gestorben „sein will“.
Mir ist unklar, ob man die Existenz dieses Englischlehrers bestätigt hat; sie wäre die einzige, die man effektiv recherchieren könnte. Oder hat Seth seine zeitweilige Menschlichkeit nur vorgespielt, um Vertrauen zu schaffen?
Unklar bleibt jedoch, was er zuvor war, also vor seiner Inkarnationszeit‽ Wie man sieht, bin ich bei der Entität sehr skeptisch, was den ausgewiesenen Hintergrund angeht.
Den ersten Kontakt zu Roberts habe er in seiner dänischen Inkarnation gehabt. Sie und ihr Mann seien damals Vater und Sohn gewesen. So habe man sich kennengelernt und angefreundet. Dies in einem Ort, der heute nicht mehr existiert. Wieder so ein argumentativer Schwachpunkt!
Seeleninzest scheint bei Reinkarnation kein Thema zu sein, immer wieder liest man von heutigen Eheleuten, die früher, in anderen Existenzen, Mutter und Sohn, Vater und Tochter bzw. Geschwister waren. So genau nimmt man es da wohl nicht!
Die Plausibilität der Informationen
Was meinen Teilglauben an Seth betrifft, man packe eine Lüge immer zwischen zwei Wahrheiten, macht sich dieser an drei Punkten fest: 
Aus der Zeit gefallen
Die Informationen sind absolut strange und unpassend für die 1960er Jahre, in denen sie erstmals notiert worden sind! Damals beschäftigte sich die vor-esoterische Szene mit bewusstseinsverändernden Substanzen, Meditation, fernöstlichen Gurus und einige Exoten auch mit Heiligen und deren Lehre. Alles Inhalte, die diametral zu Seth stehen, also nicht zeitgeistig waren! 
Sekundäreffekte
Seth sprach nicht nur durch Roberts, er erschien auch in den verschiedensten Formen und wurde bei seinen Manifestationen von unabhängigen Zeugen gesehen. Dazu gesellten sich Poltergeistphänomene und sonstige Erscheinungen.
Stilsicher
Seth hatte seinen eigenen Stil, seine Diktate sind leicht am Satzbau und den Inhalten zu erkennen. Sie unterscheiden sich deutlich von den schriftlichen Ausführungen von Roberts.
Bei den Sitzungen trank sie oft mehrere Bier und rauchte wie ein Schlot, was der Qualität der Seth-Texte nicht abträglich war! Man darf sich aber fragen, ob ihr früher Tod mit ihren Ausschweifungen zusammenhing‽ Die bei den Sitzungen oft auftauchende Frage an ihren Mann, ob noch Bier da sei, bizarrerweise in den Büchern mit abgedruckt, ist ein kurioser Evergreen in den Schriften!
Der Erstkontakt und die 5. Dimension
Der erste Kontakt zu Seth, der da noch unter dem Namen seiner alten Inkarnation Frank Withers firmierte, ergab sich am 02.12.1963 mittels eines Ouija-Brettes.
Erst mit der Zeit wurde Roberts zum sprechenden Medium. Seths Welt scheint eine völlig andere zu sein als unsere. Er outete sich als 5-dimensionale Entität und umschrieb sein Umfeld anhand eines Beispiels:
„Wenn ihr euch nun […] Drähte so angelegt vorstellt, dass sie Würfel bilden […], dann würden die Würfel ineinanderpassen, ohne dass dabei die Bewohner des einen oder anderen Würfels auch nur im Geringsten gestört würden. Und diese Würfel sind selbst Würfel in wiederum anderen Würfeln – und dabei spreche ich nur von dem kleinen Raumausschnitt, den eure und meine Ebene einnimmt.
Stellt euch wiederum eure Ebene vor, eingefasst in ihre feinen dünnen Drähte und meine Ebene auf der anderen Seite […] unter gewöhnlichen Umständen ist nur nach einer Seite hin die Ebene transparent.
Ihr könnt nicht hindurchsehen, aber beide Ebenen durchdringen einander fortwährend. […] wahre Transparenz besteht nicht in der Fähigkeit, durch etwas hindurchzusehen, sondern sich durch etwas hindurchzubewegen. Das meine ich, wenn ich von der fünften Dimension spreche.
Nehmt jetzt die vorgestellte Konstruktion von Drähten und Würfeln weg. Die Dinge verhalten sich, als seien Würfel und Drähte vorhanden, doch sie sind nur notwendige Konstruktionen. […] stellt euch weiter vor, dass diese Drähte auch beweglich sind, ständig vibrieren insofern, als sie nicht nur den Stoff des Universums tragen, sondern auch Projektionen dieses Stoffes sind.“ 
Unangenehme Begleiterscheinungen
Dass sich bei Roberts und ihrem Mann nach dem Erstkontakt mit Seth auch unangenehme Begegnungen einstellten, die man aber natürlich nicht Seth zusprach, darauf bin ich bereits in einem früheren Artikel auf einem meiner Blogs eingegangen! 
Doch erwischte es nicht nur das Medium, sondern auch Besucher. So etwa eine Frau, die mit Seth kommunizieren wollte und bei den Roberts zu Gast war.
Statt zu plauschen, wurde ihr der Arm verdreht „und ihre Hand nach oben gerissen, ihr Ellbogen war fest auf das Couchtischchen gepresst, die Hand stark nach oben gerichtet. […] Sie beharrte weiterhin darauf, dass jemand Unsichtbares ihre Hand gepackt hielt und auf ihren Arm Druck ausübte.“
Wer das im Haushalt der Roberts wohl gewesen sein könnte? Der Kater vielleicht? Wie auch immer. Viele Unsichtbare gab es da nicht! 
Seth manifestierte Fähigkeiten und Aktivitäten, die wir auch von Poltergeistern gewohnt sind, ich denke etwa an die Bell Witch oder den Skinwalker von der Skinwalker Ranch in Utah, der ähnliche Spielchen spielt und seinerseits verquasselt sein soll! 
Seth zeigte also ein sehr ambivalentes Verhalten, gab Botschaften durch, ob sie nun stimmen mögen oder nicht, und plagte den einen oder anderen mit sadistischen Handlungen.
Dass Entitäten, Rumtreiber, die durch Ouija-Bretter angelockt werden, oder durch Spiegel-Zauber, Kristallomantie, nicht unbedingt Gesprächspartner sind, die man zu Hause haben möchte, ist bekannt!
Und so verwundert es sicher nicht, dass auch Seth ein solcher Spiegelgeist zu sein scheint:
„Vor dem Spiegelbild erschien ein Gesicht, schien sich vom Spiegel zu lösen und hing im Raum. Es glühte zweimal auf und verschwand dann. Gleichzeitig sah Robert, ein Bekannter von Roberts, eine Aura um den Kopf des Spiegelbildes“.
Interessant sind die Auswirkungen der Manifestationen auf Jane Roberts:
„Ich war sehr müde. Die ganze Sache schien meine Energien auszulaugen. Mein Kopf sank auf den Tisch.“
Es ist nicht ungewöhnlich, dass Entitäten aus anderen Ebenen Menschen als Batterien nutzen, wenn sie sich an unsere Realität klammern oder um ihre eigenen Kräfte wieder auf Vordermann zu bringen. Sowas nennt man gemeinhin Energie-Vampire. Von daher ist Seths Aussage, er verfüge über unendliche Energie, wenig glaubhaft, Potenzprahlerei!
Resümee
Ich halte Seth für einen klassischen Trickster, der aber, vielleicht aus Gründen der Eitelkeit, auch ein paar korrekte Informationsbrocken fallen ließ, etwa wenn er diktierte:
„[…] besitze ich eine Struktur, und ich kann die Komponenten dieser Struktur so verändern oder austauschen, dass ich unter äußerst verschiedenen Bedingungen in Erscheinung treten und wirken kann. […] Ich kann den Aufbau und die Anordnung meiner Komponenten verändern und meine Kräfte in eine bestimmte Richtung konzentrieren.“
Damit umschreibt Seth recht gut die Eigenschaften, die wir von den diversen Paranauten her kennen, die immer wieder bei uns in Erscheinung treten: früher als Kobolde, Feen, Zwerge und Riesen, dann als Aliens und Kryptide.
Ich denke, Seth ist eine der Entitäten, die hinter den Phänomenen stecken, die uns beschäftigen; er ist einer der Cosmic Jokers!ʬ
Seth & die Archonten
Jane Roberts’ „Gespräche mit Seth“ ist (wieder) da. Ich hatte schon einmal angefangen, es zu lesen, allerdings war der Inhalt selbst für mich zu „schräg“ – und das will was heißen! Ich hatte es dann verschenkt und nun wieder bestellt. Die ins Deutsche übersetzende Übersetzerin gibt zum Namen der Entität folgende mögliche Abkunft an: 
„In der Gnosis figuriert Seth als einer der sieben Archonten, der sieben welterschaffenden Mächte, der Gattung der Engel zugehörig.“ 
Wikipedia führt aus: 
„Archon (griechisch ἄρχων árchōn ‚Herrschender‘, koptisch arkhōn, Plural: Archonten) ist in der antiken Gnosis die Bezeichnung für niedere, böswillige Geistwesen, die zwar mittelbar von Gott abstammen, aber ihn nicht kennen und nicht in seinem Sinn handeln. Nach der gnostischen Theologie ist die Gottheit absolut außerweltlich. Das Wesen dieses Gottes ist dem des Universums fremd. Er hat die Welt nicht geschaffen und regiert sie nicht, vielmehr bildet seine Natur zu der ihren einen vollkommenen Gegensatz. 
Gott befindet sich in seinem fernen Reich des Lichts, während der Kosmos das Reich der Finsternis darstellt. Die Archonten sind als Gruppe in manchen gnostischen Systemen gemeinsam die Schöpfer und Herrscher des Universums. Nach abweichenden Lehren anderer Gnostiker hat nur der Anführer der Archonten, der Demiurg, das Schöpfungswerk vollbracht. Alle gnostischen Weltdeutungen stimmen aber darin überein, dass der Kosmos als riesiges Gefängnis geschaffen wurde und die Menschen darin gefangen sind.“ 
Seth selber meint, sein Name habe keine Bedeutung. Das ist nun wieder verdächtig, da das NameGame gerade bei den „Überirdischen“ bzw. ganz allgemein in der Anomalistik immer bedeutungsschwer und beladen ist! Die Namen werden bewusst gewählt, da damit eine Botschaft verbunden ist!ʬ 
=== 
Postskriptum: 
Neuer Messias / Antichrist? 
Das Seth-Buch bin ich jetzt durch, es wird sich irgendwann auch ein kleiner Kommentar dazu finden! Wie bei -fast- allen Paranauten üblich, musste sich auch Seth zum Christentum äußern. Das scheint so ein Tick der Überirdischen zu sein, die vielleicht den Eindruck erwecken möchten, sie seien Dämonen‽ 
Auf jeden Fall meint unser körperloser Geselle, Jesus sei nicht ans Kreuz genagelt worden. Vielmehr habe man einen unbeteiligten Mann unter Drogen gesetzt und ihm verkündet, er sei der Heiland. Dann wurde er an Jesu Statt geopfert. 
Für 2075 sei die Ankunft | Geburt eines neuen religiösen Führers geplant, der in Afrika geboren, jedoch in Indonesien tätig sein soll. Das würde zu den Prognosen von Stephan Schwartz für 2060 passen. 
Ab 2045 sollen diverse Katastrophen anstehen bzw. ein Globalereignis. In einer solchen Zeit käme der Archonten-Mann und Sektenführer gerade recht!ʬ 
===
Postskriptum²: 
Seth & Paraspots 
Bei einem meiner letzten Interviews auf CROPfm hatte ich angemerkt, dass die Channeling- bzw. Reading-Entität SETH ein recht interessantes Detail durch Jane Roberts verlauten ließ, und zwar im Buch „Gespräche mit Seth“: 
Demnach wären Dämonen und Teufel keine physisch realen Wesen, sondern „verstofflichte“ Vorstellungen und Gedanken, die an besonderen Orten zu erscheinen pflegen – was dem Prinzip der Paraspots entsprechen würde! Ob damit auch UFO- und Paranauten gemeint waren, bleibt unklar. 
Allerdings lassen sich diese ohnehin nicht von „Dämonen“ und „Teufeln“ unterscheiden, womit wir sie großzügig in diese Gruppe einbeziehen können! SETH zum Thema: 
„Andere Bewusstseinsformen koexistieren innerhalb des gleichen ‚Raumes‘, den eure Welt einnimmt. Sie nehmen eure physischen Gegenstände nicht wahr […]. Ihr nehmt sie nicht wahr, und im Allgemeinen nehmen sie euch auch nicht wahr. Dies ist jedoch eine verallgemeinernde Aussage, denn verschiedene Punkte eurer Realität können zusammenfallen und tun es gewissermaßen auch. […] 
Koordinationspunkte, an denen die Realitäten verschmelzen […], und Quellen phantastischer Energie sind […]. Euer Raum ist mit diesen untergeordneten Punkten angefüllt […]. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung eurer Gedanken und Gefühle in physische Materie. 
Koordinationspunkte […] stellen Anhäufungen oder Spuren reiner Energie dar. […] In eurem Land {USAʬ} sind es, kurz gesagt, die Westküste, Teile der Ostküste, Utah, das Gebiet der Großen Seen, die Gegend um Chicago und Minneapolis sowie ein paar andere südwestliche Gebiete, die sich in der Nachbarschaft von hervorragender Koordinationsfähigkeit befinden. 
Materialisierungen treten hier schnell in Erscheinung, und deshalb ist das Potenzial sowohl für konstruktive als auch destruktive Entwicklungen entsprechend hoch. […] Sie wirken wie physische Generatoren, die das, was noch nicht physisch ist, in physische Form umwandeln.“ 
Dass Utah als einziger Bundesstaat namentlich genannt wurde, ist interessant – man denke nur an die Mormonen und die Skinwalker Ranch! Der Hinweis auf Chicago ist nicht weniger aufschlussreich aufgrund der dortigen Paraaktivität {Mothman}! Die These, dass Gedanken ausgeformt werden, würde das Surreale, Flüchtige und Irrationale dieser Berichte erklären!ʬ

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