Mit freundlicher Genehmigung
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Im Jahr 1977 führte das brasilianische Militär eine Operation mit dem Codenamen ‚Operation Teller’ durch, die von Colonel Hollanda geleitet wurde. Er wurde im Folgenden von brasilianischen UFO-Forschern interviewt:
Es ist kein Zufall, dass Colonel Uyrangê Hollanda Lima jetzt, nach 20 Jahren, sein Schweigen brach. Hollanda hat die brasilianische UFO-Forschung seit Gründung der Zeitschrift UFO vor 12 Jahren aufmerksam verfolgt.
1985, 8 Jahre nach Durchführung der Operação Prato erhielt die Zeitschrift Ufologia Nacional & Internacional [Vorgängerin der Zeitschrift UFO], aus einer geheimen Luftwaffen-Quelle eine Reihe von UFO-Fotos, die von der FAB [die brasilianische Luftwaffe] über Amazonien gemacht wurden.
Es waren geheime Fotos, die von den Mitgliedern dieser Operation, allesamt Militärs oder Geheimdienstler, geschossen wurden. Dieses Material musste veröffentlicht werden, obwohl die Zeitschrift dadurch in Schwierigkeiten mit dem Gesetz käme.
Selbstverständlich gefiel dies den Militärs, die die Operation durchgeführt hatten, nicht – insbesondere der Befehlshaber des Ersten Kommandos der Regionalen Luftwaffe [COMAR] aus Belém [PA], der dieses Projekt eingeleitet hatte und dafür Sorge zu tragen hatte, dass es auch geheim blieb [nach den Anweisungen der Regierung in Brasilia], protestierte.
Doch niemand wurde bestraft, denn es kam nie heraus, von wem diese Informationen stammten. So hatte die Zeitschrift keinen größeren Schaden, mit Ausnahme einiger telefonischer Drohungen.
Die UFO-Leser erfuhren, dass eine offizielle UFO-Forschungsmission unter der Leitung der FAB und unter höchster Geheimhaltung im Amazonasgebiet durchgeführt wurde und dass die darin verwickelten Militärs verschiedene Erlebnisse hatten, die die Realität des UFO-Phänomens und seinen außerirdischen Ursprung bestätigten.
Hollanda störte es damals nicht, dass darüber berichtet wurde, denn er hielt es für wichtig, dass diese Fakten an die Öffentlichkeit kamen. Danach hat Hollanda [damals Hauptmann] jeden einzelnen der Schritte der UFO-Zeitschrift verfolgt und konnte sich ihrer Seriosität versichern.
"Ich bin in der Reserve, ich habe meine Aufgabe in der Luftwaffe erfüllt. Was können die mir antun? Mich ins Gefängnis stecken? Ich bezweifle, dass die es soweit kommen lassen!“
In Zusammenarbeit mit Luiz Petry, Produzent von Fantástico, und Bia Cardoso, Reporter von Manchete, der größten brasilianischen Zeitschrift, wurde Hollanda in Cabo Frio interviewt. So erfuhr eine breite Öffentlichkeit über die Operação Prato.
Was Hollanda dabei enthüllte, war sensationell. Während der viermonatigen "Operation Teller" hatte er nicht nur die Möglichkeit, Einzelheiten über das Thema zu erfahren, er hatte auch selber Dutzende Begegnungen mit riesigen, unbekannten Flugobjekten aus allernächster Nähe.
Hollanda erinnert sich an Momente des Schreckens, die er im Urwald erlebte, als sich ihm ein UFO von der Größe eines dreißigstöckigen Hochhauses auf weniger als hundert Meter Entfernung näherte.
In seinem Gespräch mit Prof. A. J. Gevaerd erklärte Hollanda in aller Offenheit:
"Gevaerd, die ,Operation Teller‘ hatte den Zweck, die Phänomene in Amazonien zu entmystifizieren. Ich selbst ging auch skeptisch an die Sache heran. Aber nach einigen Wochen, als die UFOs buchstäblich aus allen Richtungen angeflogen kamen, große oder kleine, hatte ich schließlich keine Zweifel mehr."
Col. Hollanda fungierte fortan als Berater des UFO-Magazins und versprach seine Teilnahme am Welt-UFO-Forum in Brasilia im Dezember 1997. Doch dazu kam es nicht mehr:
Am 2. Oktober 1997 wurde Col. Hollanda in seinem Haus tot aufgefunden. Obwohl die offizielle Todesursache "Selbstmord" lautet, weist alles auf einen Mord hin. Zwei Familienangehörige, darunter Hollandas Frau, sind seitdem spurlos verschwunden, ebenso wie die zahlreichen Originaldokumente und Aufzeichnungen, die der Oberst in seinem Haus aufbewahrt hatte. Wollte jemand verhindern, dass der couragierte Offizier noch mehr enthüllte?
Fest steht jedenfalls:
Wenn ich als Offizier gesprochen hätte, wäre das einer offiziellen Stellungnahme der brasilianischen Luftwaffe gleichgekommen. Dennoch unterhielt ich auch nach der "Operation Teller" Kontakte zu Ufologen aus verschiedenen Ländern.
Heute denke ich anders: ich meine, dass es jetzt an der Zeit ist, über die "Operation Teller" zu sprechen. Dieses Thema sollte veröffentlicht werden. Und, ganz offen: Ich werde bald 60 Jahre alt, ich kann ganz plötzlich sterben, und ich möchte nicht, dass mit mir auch diese Erkenntnisse in Vergessenheit geraten.
Frage: Wie fing denn alles an? Wann begann Ihr Interesse an der Ufologie? War es bereits vor der "Operation Teller"?
1952 war ich gerade 12 Jahre alt und stand an einem der Fenster unseres Hauses in Belém, als einige große Objekte erschienen, die meine Aufmerksamkeit auf sich lenkten. Einige intensiv strahlende Lichter schwebten über der Stadt.
Am nächsten Tag stand davon etwas in der Zeitung. Es hieß, dass diese Objekte genau über dem Austragungsort eines Schwimmwettbewerbs geschwebt seien und alle Beteiligten sie sahen.
Damals begann mein Interesse an diesen Dingen, sehr früh also, noch vor meiner Militäraktivität und vor der "Operation Teller".
Ich habe immer an außerirdisches Leben geglaubt und daran, dass "sie" neugierig genug sein müssten, um uns zu beobachten.
Frage: Sind Sie deshalb zur Luftwaffe gegangen?
Nein. Ich hatte immer eine sehr große Liebe zur Luftfahrt und zum Leben beim Militär. Als Flieger der FAB wurde ich zum Chef der Intendantenabteilung ernannt. Mir unterlagen die Verwaltung und die Finanzen für die Aktionen des Kommandos, unter dem ich diente. Ich war auch Chef der Nachrichtendienst-Abteilung meines Kommandos.
Diese Aufgabe war mit der Sicherheit des Staates verbunden, und eine meiner Aufgaben war der Kampf gegen alle Untergrundbewegungen, die nach der Revolution 1964 entstanden. Wir kämpften gegen Terroristen und die kommunistische Partei, die sich in unserem Land breit machen wollte.
Frage: In Ihrem Lebenslauf steht auch eine ganz besondere Tätigkeit als Chef der Abteilung von Spezialoperationen im Urwald. Sie haben da bestimmt viel zu erzählen...
Ja, Die FAB hatte ein Projekt, eine "Kette von Grenzen" aufzubauen. Das war die Idee eines besonders intelligenten Militärs namens Camarão [João Camarão Teles Ribeiro], der Amazonien sehr gut kannte.
Er wollte Schlüsselpunkte für alle Grenzen formen, Landeplätze alle 200 km neben den religiösen Missionen bauen und auch Dienststellen schaffen, die den Indios helfen sollten. Die FAB sollte das alles unterstützen. Ich arbeitete in dieser Operation als Fallschirmjäger.
Frage: Hatten Sie Kontakte mit den Indios?
Es gibt dort viele Indianerstämme, manche waren schon etwas "kultivierter", andere nicht. Wir haben in einigen Missionen Kontakt mit ihnen gehabt.
Die Aktionen des Parasar [Parachute Search and Rescue] waren sehr hilfreich. Und ich war als Fallschirmjäger verantwortlich für die Rettungsaktionen im Urwald.
Frage: Haben Sie bei der Gelegenheit etwas erfahren können über archäologische Entdeckungen in diesem geheimnisumwitterten Gebiet?
Ja, als ich aus Brasilia kam, gab es schon Agenten, die beauftragt waren, UFO-Fälle zu untersuchen, denn es gab viele Sichtungen in der Umgebung von Colares, einer Insel bei Vigia in Pará. Der Präfekt der Stadt schickte eine Notiz an den Kommandanten des COMAR, in der es hieß, dass die UFOs die Fischer stören würden.
Einige Fischer konnten nicht mehr arbeiten, denn die Objekte überflogen ihre Boote. Manchmal tauchten sogar einige Objekte ganz nahe bei den Booten in die Flüsse oder das Meer ein. Und die Bewohner der Umgebung konnten nicht schlafen.
Die Menschen zündeten Feuer an und schickten Feuerwerkskörper in, die Luft, um die Eindringlinge zu vertreiben. Durch diese Angst sah sich der Präfekt veranlasst, ein Gesuch beim Kommando COMAR einzureichen, damit die Fälle untersucht würden.
Frage: Gab es zu der Zeit eine Beteiligung oder Instruktionen aus Brasilia?
Ich habe nicht an den Gesprächen teilgenommen. Ich war nur ein Hauptmann, der Befehle entgegen nahm. Ich habe also nicht an der ursprünglichen Entscheidung bezüglich des Projekts teilgenommen und weiß auch nicht, welche Entscheidungen getroffen wurden. Ich weiß nur, dass die Entscheidung vom Kommando COMAR kam. Ob Brasilia da auch mit eingeschaltet war, das weiß ich nicht.
Frage: Wie haben Sie die ,,Operation Teller“ strukturiert: Wie viele Abteilungen, wie viele Personen, wie viel Missionen gab es?
Wir waren eine Mannschaft mit mir als Chef. Wir hatten 5 Agenten, alles Unteroffiziere, die in der 2. Sektion des GOMAR arbeiteten. Außerdem hatten wir jede Menge Informanten, Leute in den Ortschaften, in denen die Lichter erschienen, und die uns halfen. Manchmal teilte ich die Mannschaft in 2 oder 3 Teile auf, damit sie den Wald bewachten. Wir waren natürlich ständig mittels Funk miteinander verbunden.
Frage: Was war zunächst einmal die Hauptaufgabe für die ,,Operation Teller“? Die Fliegenden Scheiben zu beobachten, zu fotografieren und mit Ihnen Kontakt aufzunehmen?
Ich suchte zunächst einmal nach Beweisen. Ich wollte das klarstellen. Denn alle sprachen von Lichtern und Objekten und gaben ihnen sogar Namen wie z B. Chupa-Chupa. Und die FAB musste nun endlich wissen, was da wirklich passierte, da es in ihrem Luftraum geschah. Wir waren also für die Untersuchung verantwortlich. Aber zu Beginn der "Operation Teller" wollte ich wirklich eine Bestätigung der Geschehnisse.
Frage: Warum nannte die Bevölkerung die Lichter Chupa-Chupa? [Anm. der Übersetzerin: Chupa heißt "saug", von chupar, saugen]
Bei jeder Rückkehr fragte mich mein Kommandant: Hast Du was gesehen? Und ich antwortete immer: "Ich sah seltsame Lichter, weit weg, aber nichts Außerirdisches". Zuerst sahen wir wirklich nur Lichter, die blinkten, die manchmal ganz tief flogen, aber nichts Außergewöhnliches.
Frage: Das war nachts. Was geschah am Tag? Gab es noch andere Aktivitäten der "Operation Teller"?
Ja, wir hatten noch andere Dinge zu tun. Wir sprachen mit Leuten, die Erlebnisse hatten, wir bereiteten die Orte vor, an denen wir die Nacht verbringen wollten und suchten nach ,heißen Plätzen, um Wachen aufzustellen. Wenn wir erfuhren, dass an einer bestimmten Stelle etwas geschehen war, gingen wir dorthin. Wir besprachen die Lage und schrieben die Namen der Leute, die ein Erlebnis hatten, auf. Wir hatten dazu eigene Formulare.
Frage: Wie wurde bei der Sammlung von Informationen vorgegangen?
Wir registrierten den Namen der Person, die das Erlebnis hatte, den Ort des Vorgangs, die Uhrzeit usw. Wir machten eine genaue Beschreibung über jeden Fall, der an einem Ort passierte. Wenn es also in einer Nacht zu drei Sichtungen kam, hörten wir uns alle drei Zeugen an.
Manche der Aussagen waren eher allgemein gehalten, andere ganz schön seltsam. Manchmal erhielten wir auch Informationen, deren Richtigkeit nicht beweisbar war, wie z. B. über die Dematerialisation von Wänden oder Dächern.
Frage: Wie das? Haben Sie einen Fall, den Sie uns hier nennen können?
Ja, die erste Frau, die ich in Colares interviewte, erzählte mir seltsame Dinge. Wir kamen mit dem Hubschrauber von Belem, eigens um mit einer Frau zu sprechen, die von einem Chupa-Chupa angegriffen wurde. Ich sah, dass sie tatsächlich zwei Wunden an der linken Brust hatte.
Sie waren braun, sahen aus wie Verbrennungen, hatten zwei Einstiche in ihrer Mitte. Sie erzählte uns, dass sie in einer Hängematte saß und ein Kind zum Einschlafen bringen wollte, als sich, ganz plötzlich, die Temperatur im Raum veränderte.
Sie fand dies sehr seltsam, dachte aber nicht im Traum daran, was da noch passieren würde. Also lag sie in der Hängematte, sah, wie die Dachziegel plötzlich rot wurden, wie Flammen.
Anschließend wurden sie durchsichtig und sie konnte den Himmel durch das Dach sehen. Es war als ob sich die Ziegel in Glas verwandelt hätten. Sie sah den Himmel und die Sterne!
Frage: Gab es mehrere solcher Geschichten während der "Operation Teller"?
Ja, viele, und das erschrak mich sehr, denn ich hatte noch nie über diese Dinge gehört. Doch ich wurde immer unruhiger und neugieriger. Diese Leute schienen ehrlich zu sein. So hat eine Frau am Himmel ein grünes, leuchtendes Licht gesehen.
Sie wurde sehr schläfrig, bis plötzlich ein roter Strahl aus dem UFO kam und ihre linke Brust traf. Es ist seltsam, dass die Leute immer an der linken Seite getroffen wurden. Als wir davon sprachen, kam ein Mädchen auf uns zugelaufen und rief: "Schaut schnell, jetzt passiert es wieder".
Als ich aus dem Haus lief, sah ich gerade noch, wie ein Lichtstrahl das Mädchen traf. Der Strahl kam von einem Licht, das am Himmel stand, obwohl der Himmel sehr bedeckt war. Das Licht war nicht sehr schnell und es blinkte jede Sekunde und flog schließlich nach Norden.
Es sah fast so aus wie ein Satellit, nur dass das Licht in einem Bogen auf uns zuflog - und das können Satelliten nicht! Gleich danach wurde es noch seltsamer.
Ich kann aber trotzdem nicht sagen, dass es sich hierbei um ein außerirdisches Raumschiff handelte. Ich war ja auch nicht dazu da, um alles, was ich sah, als Fliegende Scheibe einzuordnen.
Frage: Haben Sie bei Ihren Untersuchungen irgendwelche Radarausrüstungen zur Bestätigung dieser Phänomene benutzt?
Nein. Alle Flughäfen haben festen Radar. Wir trugen keine mit uns.
Frage: Wurden die Angriffe auf Zivilisten irgendwelchen Behörden der Regierung mitgeteilt?
Ja, natürlich. Die Regierung schickte Ärzte aus dem Gesundheitsamt des Staates Pará zu den Leuten. Sie analysierten die verbrannten Stellen und nahmen die Berichte der Patienten auf – machten sonst aber nichts. Manche Opfer erholten sich schnell.
Andere wiederum blieben lange in einer Art Schockzustand. Manche erklärten, ihnen sei tagelang übel gewesen und sie seien schlapp. Eine Person kam einmal zu mir und sagte mir, dass in der Nähe seines Hauses ein Licht erschien und ein Strahl direkt auf ihn gerichtet wurde.
Er hatte so viel Angst, dass er schnell ins Haus lief, sich sein Gewehr griff und auf das Licht zielte. Da kam aus dem Objekt ein noch stärkeres Licht und traf ihn, so dass er umfiel. Der Arme verbrachte zwei Wochen mit Bewegungsproblemen, hatte aber sonst nichts Ernstes.
Er war nicht etwa von einem Projektil getroffen worden, wie bei einem Schuss, sondern von einer sehr starken Energie, die ihn regelrecht lähmte. Ich glaube, dass die örtlichen Autoritäten davon wussten, habe aber keine Beweise. Ich nahm ja nur die Befehle meines Kommandanten entgegen, sonst nichts.
Frage: Sie sammelten also schon zu Beginn der "Operation Teller" solche Berichte. Wann wurden Sie selbst in dieser Gegend mit UFOs konfrontiert?
Eines Nachts führte unser Team gerade eine Untersuchung auf der Ilha do Mosqueiro, an einem Ort namens Baía do Sol, durch, denn wir hatten Informationen erhalten, dass es dort Sichtungen gab. Als wir da unsere ufologischen Forschungen betrieben, sahen wir mehrere Lichter.
Einer unserer Agenten fragte mich: ,,Na, glauben Sie jetzt endlich daran?“ Ich antwortete nein, ich brauchte mehr Beweise, um zu glauben, dass dies Fliegende Scheiben seien. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt kein Raumschiff gesehen. Nur Lichter, viele und verschiedene. Und ich war damit nicht zufrieden.
Frage: Diese Lichter führten zu der Operation. Aber was geschah dann?
Die Agenten sahen mehr Dinge und glaubten mehr als ich. Und sie fragten mich immer wieder. "Wie können Sie nicht daran glauben?"
„Wenn das passiert und das Raumschiff sein Licht über Sie schickt, dann will ich Sie mal sehen“, meinte er und spottete über meinen Unglauben.
Und ich antwortete, dass es in der Tat ein großes Schiff sein müsse, sehr sichtbar, sonst würde ich es nicht ernst nehmen. Und warum sagte ich das in jener Nacht? Wir hatten gerade Spaß gemacht, als plötzlich etwas ganz Unerwartetes geschah.
Es erschien ein Licht, es kam von Norden her in unsere Richtung und näherte sich. Es blieb kurz stehen, flog einen Kreis um uns herum und verschwand. Ich war beeindruckt. Ich hatte darum gebeten und schon war es da! Da spotteten die Männer über mich: "Und jetzt?"
Frage: Wann war das?
Im November 1977. Das Objekt hatte ein Licht, das wie eine Schweißflamme aussah. Es war seltsam, denn als ich noch ein kleiner Junge war, hörte ich oft von Objekten, die man nicht ansehen konnte, weil das Licht zu stark, zu blendend war. Und so etwas sah ich, mitsamt meinem Team: ein blaues Licht, hell und mit einem starken Leuchten. Aber ich sah nicht die Form des UFOs, nur das Licht, das es ausstrahlte.
Frage: Haben Sie dieses leuchtende Objekt fotografiert?
Wir fotografierten alles, was wir sahen, aber wir wurden zwei Monate lang enttäuscht: auf den Bildern war nichts zu sehen! Dabei hatten wir alles immer genau vor der Linse, aber wenn wir die Negative entwickelten, sah man gar nichts.
Manchmal dachten wir: ,,Jetzt wird es was“, aber nein ... Das blieb so, bis ich eines Tages sehr verärgert, dass wir nichts sehen konnten, die Negative genauer unter die Lupe nahm. Ich nahm eine Laterne, die wir im Wald benutzen. und hielt sie dagegen. Es war Glück.
Frage: Was geschah?
Die Laterne hatte ein normales starkes Licht an einer Seite und einen roten Deckel auf der anderen, für Signale im Wald. Das Material war aus durchscheinendem Plastik, wie die Rücklichter eines Autos. Wenn man den roten Deckel wegnahm, war da ein dichtes Glas.
Ich erinnerte mich daran, dass die Ärzte Röntgenaufnahmen an einer Leuchttafel betrachteten, und so nahm ich einen schon entwickelten Film und legte ihn auf das Milchglas meiner Laterne. Da konnte ich plötzlich einen Punkt erkennen, den ich vorher nicht sah!
Ich hatte ja nicht nach einem Objekt auf dem Foto gesucht, sondern nach einem Licht, da wir im Dschungel ein Licht gesehen hatten, als wir die Fotos aufnahmen. Doch auf den Fotos erschien kein Licht, sondern ein Objekt, in diesem Fall ein Zylinder, der auch auf fast jedem Bild zu sehen war.
Ich weiß nicht, warum das so war und ob es vielleicht mit der Frequenz des Lichts zu tun hatte, aber wir schlossen daraus, dass das Objekt, das wir gesehen hatten, eine zylindrische Sonde war.
Frage: Haben Sie viele solcher Fotos von den UFOs gemacht?
Und wie! Über 500. Es waren zig Filmrollen. Wir hatten einen ganzen Kasten davon. Und immer waren UFOs oder Sonden zu sehen. All diese Negative lagen vor mir, fast zwei Monate und wir hatten es nicht bemerkt. Es erschien ja kein Licht auf den Bildern...
Als ich diese Entdeckung machte, schauten wir uns alle vorherigen Bilder an und wir sahen phantastische Dinge. Dann haben wir diese in das Labor des GOMAR geschickt, um sie zu vergrößern, und bekamen anschließend wunderschöne Sonden und Raumschiffe auf den Fotos.
Wir baten Brasilia um dieses Material, und es wurde uns zugeschickt. Damit erzielten wir bessere Resultate. Wir konnten größere Objekte fotografieren, so große, wie wir es uns nie zuvor erträumt hätten.
Frage: Welche Form hatten die von Ihnen beobachteten Objekte im Allgemeinen?
Zu Beginn unserer "Operation Teller" sahen wir, wovon alle erzählten: Sonden und blinkende Lichter. Wir sprachen mit einem amerikanischen Pfarrer, Alfredo de La Ó [verstorben], der uns diese Sonden und Objekte beschrieb. Er arbeitete in Colares und sprach von einer Sonde, die er mehrere Male gesehen hatte.
Er sagte, sie sei ungefähr so groß wie ein Ölfass von 200 Litern. Die Sonde flog ungleichmäßig und hatte keine bestimmte Richtung.
Sie flog leicht wackelnd oder schaukelnd und sandte Lichtstrahlen zur Erde. Manchmal flog sie mit anderen Objekten von einer Ecke zur anderen... Eines Tages kam eine solche Sonde auf uns zu...
Frage: Haben Sie irgendwelche Interaktionen zwischen Ihrem Tun und dem Phänomen beobachten können?
Diese Frage ist sehr interessant, denn das war tatsächlich seltsam. Sie – wer immer sie auch sein mögen – zeigten, dass sie absolut wussten, wo wir gerade waren und was wir taten. Es schien so, als ob sie uns suchten, denn immer, wenn wir am wenigsten darauf vorbereitet waren, kamen sie und standen direkt über uns.
Nach ungefähr einem Monat an den Orten der Erscheinungen kamen diese Sonden immer zu uns. Manchmal wechselten wir unseren Standort und sie kamen dorthin und sie begleiteten uns fast die ganze Zeit, als ob sie wüssten, wo wir hingingen.
Frage: Das heißt also, dass die UFOs in gewisser Weise an der "Operation Teller" interessiert waren?
Sie wussten auf jeden Fall, was wir taten. So passierte zum Beispiel in der Baía do Sol etwas Besonderes. Zu jener Jahreszeit waren viele Menschen auch abends am Strand, manchmal über hunderttausend Personen.
Doch die Sonde kam zu uns, obwohl wir uns in einer dunklen Ecke aufhielten, wo niemand sonst war. Warum kamen sie also zu uns, wo doch am Strand so viele Menschen waren?
Frage: Wie verhielten Sie sich nach ihrer ersten "großen" UFO-Begegnung?
Ich sage nicht, dass dies ein "großer" Fall war, aber er war für mich wichtig. Wir kehrten morgens zur GOMAR zurück. Ich sprach mit meinem Kommandanten und erzählte ihm, dass zum ersten Mal etwas Besonderes passiert sei.
Frage: Konnten Sie irgendeine physische Reaktion an Ihrem Körper nach diesem Ereignis feststellen, hatten Sie irgendein Problem danach?
Im Augenblick selbst nicht, aber danach stellten wir fest, dass wir alle Probleme mit unserer Sicht hatten. Mit der Zeit verschlechterte sich unser Sehvermögen noch mehr und wir mussten Brillen tragen. Aber dies geschah nach all den vielen anderen Begegnungen, die wir noch hatten, nach den unzähligen Kontakten.
Frage: Oberst, nach einem Fall wie diesem erstatteten Sie immer einen genauen Bericht über die "Operation Teller", unterzogen Sie sich aber auch ärztlichen Untersuchungen?
Wir machten einen Bericht über Ort, Zeit, die geografischen Koordinaten, zeichneten die Sichtung auf einer Landkarte auf, usw. Alles wurde genau beschrieben. Wir mussten aber niemals zu einer ärztlichen Untersuchung, denn wir hatten ja keine Probleme.
Frage: Wie reagierte Ihr Kommandant, als er von Ihrem Bericht erfuhr?
Er war sehr zufrieden und froh. Es schien ihm sehr gut zu gefallen.
Frage: Haben sich diese ufologischen Fälle wiederholt? An was erinnern Sie sich noch?
Da Baía do Sol ein sehr günstiger Ort für die Beobachtung von UFOs war, waren wir regelmäßig dort. Wir hatten Freunde im SNI [Nachrichtendienst] – der nichts damit zu tun hatte – und diese begleiteten uns auf einigen unserer Missionen. Die Agenten waren unsere Freunde und waren neugierig, deshalb gingen sie mit uns.
Manchmal erschienen Berichte in der einen oder anderen Lokalzeitung, und die Leute in Belém sprachen über diese Fälle. Meine Frau [aus erster Ehe, schon verstorben] und mein Bruder wussten über das, was ich tat bescheid.
Sonst wusste es aber außer der GOMAR niemand. Ich bat auch meine Frau und meinen Bruder, darüber zu schweigen; sie fragten dann auch nie nach Einzelheiten.
Frage: Wusste die Bevölkerung von Belém, dass die FAB eine derartige Operation dort durchführte?
Nein. Aber sie wussten, dass wir von der Luftwaffe da waren, um aufzupassen. Manche Leute wussten, dass es eine Operation dort gab, sie kannten aber weder ihren Namen noch die Resultate.
Frage: War der Nachrichtendienst an dem Projekt beteiligt?
Nein. Die Agenten wollten nur die "fliegenden Dinger" sehen. Sie wussten, dass wir eine ernste Aufgabe hatten. Und da sie uns vertrauten, begleiteten sie uns zu den wichtigsten Ortschaften – dorthin, wo die meisten UFOs gesehen wurden. Eines Tages kamen wir in Baía do Sol an, um ca. 18.00 Uhr und stellten unsere Kameras auf.
Wir blieben an einer versteckten Stelle und warteten, was geschehen würde. Ich musste leider aus persönlichen Gründen eher zurück, da ich um 20.00 Uhr einen Termin in Belem hatte. Gegen 18.30 Uhr kamen sehr hoch am Himmel und mit großer Geschwindigkeit drei aneinander gereihte Lichter auf uns zu.
Ich kenne mich gut mit Flugzeugen aus und weiß, dass diese Geschwindigkeit bei Flugzeugen unmöglich war. Die Lichtpunkte flogen von Westen nach Osten. Um 19.00 Uhr beobachteten wir zwei weitere seltsame Objekte, die blinkten, und hintereinander in Richtung Nord-Süd flogen. Die Leute vom Nachrichtendienst kamen nicht.
Wir hatten uns mit ihnen um 18.00 Uhr verabredet, und wir warteten auf sie. Als wir die Kameras schon wieder abbauen wollten, kamen sie endlich und fragten, ob etwas passiert sei. Ich scherzte mit ihnen, ich sagte, wir hätten sie um 18.00 Uhr erwartet und sie kämen erst um 19.00 Uhr, sie meinten wohl, dass die UFOs jede volle Stunde wiederkämen...
Da fragte mich einer von ihnen: "Wann kommt das nächste UFO?" Ich antwortete, dass ich dies nicht wüsste und es sich hierbei nicht um Straßenbahnen handelte. Ich riet ihnen, die ganz Nacht dort zu warten, wenn sie UFOs sehen wollten.
In dem Augenblick schaute einer plötzlich hoch und rief: "Schaut mal nach oben". Da stand plötzlich etwas unheimlich Großes am Himmel, ziemlich tief, vielleicht 160 Meter über uns: eine dunkle schwarze Scheibe. Wir alle zitterten!
Frage: Das war wohl ein phantastisches Erlebnis! Hatte das Objekt Lichter und machte es irgendwelche Geräusche?
Es blieb stehen. Es hatte ein Licht in der Mitte und war gelb bis bernsteinfarben. Sein Geräusch glich dem Summen einer Klimaanlage. Das Ding war groß, ca. 30 Meter im Durchmesser. Wir schauten es sehr lange an, bis es ein gelbes, grelles Licht ausstrahlte. Der ganze Boden wurde taghell erleuchtet — und das wiederholte sich fünfmal.
Frage: Wie war die Reaktion der Leute vom Nachrichtendienst?
Nicht nur die Leute vom Nachrichtendienst waren überrascht, sondern wir alle! Ich selbst hatte noch nie so etwas gesehen, obwohl ich doch nun schon zwei Monate dabei war! Es war uns noch nie ein Schiff in dieser Form erschienen. Wir waren so überrascht, dass wir nicht einmal daran dachten, unsere Kameras wieder aufzubauen!
Wir hätten auch keine Zeit mehr dazu gehabt, denn die Apparate lagen bereits in ihren Kästen, wir wollten doch schon gehen. Wir konnten also nur erschrocken zum Ding aufschauen, das alles mit seinem gelben Licht erleuchtete, wobei das Licht immer wieder an- und ausgeschaltet wurde.
Frage: Es scheint, als ob sie Ihnen eine Demonstration geben wollten...
Ja, das UFO blinkte in einem Abstand von 2 Sekunden. Das Licht ging an und aus, an und aus. Es war ein pulsierendes Licht, nicht wie ein Blitzlicht, es wuchs vielmehr und nahm wieder an Stärke ab. Wir fühlten, dass etwas geschehen könnte, denn es war dunkel und der Ort sehr verlassen, und niemand wusste, dass wir dort waren, nur wir und sie.
Frage: Gab es zu irgendeinem Zeitpunkt auch noch andere Behörden der Regierung, die an dieser Operation mit Ihnen teilnahmen?
Frage: Wussten Sie, dass die FAB bereits zehn Jahre zuvor, 1969, eine ähnliche Operation durchführte? Sie hieß "Nicht identifizierte Flugobjekte"!
1969 war ich Leutnant in der Luftbasis von Belém, und wir erhielten damals einige Broschüren mit Informationen zu diesem Thema. Es wurde auch gebeten, dass diejenigen Offiziere, die daran Interesse hätten, als Volontäre arbeiten sollten, um Berichte auszuwerten. Das war alles. Dann verstummte die Diskussion darüber.
Frage: Gab es zu irgendeinem Zeitpunkt auch eine Beteiligung der amerikanischen Armee, die um Informationen oder Einzelheiten über Ihre Arbeit bat?
Soweit ich weiß, nein. Wenn, dann wäre das in den hohen Sphären“ abgelaufen, und wie ich bereits sagte, ich war damals nur Hauptmann. Ich nahm an diesen Geschichten nicht teil und konnte auch nichts darüber erfahren.
Frage: Wurden die Begegnungen mit diesen Phänomenen in Amazonien während der "Operation Teller" alltäglich?
Ja, sie waren alltäglich. Die "Dinger" waren sehr aktiv. Wir konnten neun verschiedene Formen oder Typen von UFOs beobachten, die wir katalogisiert und klassifiziert haben.
Einige waren Sonden, andere große Schiffe, aus denen mehrere kleine herauskamen. Wir filmten alles, auch die kleinen Schiffe beim zurückfliegen ins Mutterschiff. Alles wurde sehr genau dokumentiert.
Frage: Welche Ausrüstungen standen Ihnen bei der Registrierung dieser Beobachtungen zur Verfügung?
Wir hatten professionelle Nikon-Kameras mit Teleobjektiven von 300 - 1 000 mm. Es war schwierig, mit denen zu arbeiten, denn sie hatten einen sehr schnellen Fokus. Bei jeder falschen Bewegung oder "Dummheit" verloren wir die UFOs. Aber es war eine erstklassige Ausrüstung. Wir hatten auch Filmkameras und Tonbandgeräte, um eventuelle Geräusche zu registrieren.
Frage: Haben Sie erwartet, mit diesen Raumschiffen in Kontakt zu treten, und war dies auch ein Grund für die "Operation Teller"?
Wir waren auf alles vorbereitet. Wir hatten eine militärische Aufgabe und mussten deshalb alles mitmachen. Was auch immer geschehen wäre, es wäre innerhalb unseres Auftrages gewesen.
Frage: Trugen Sie während Ihrer Mission auch Waffen?
Nein, zu keiner Zeit. Ich habe niemals daran gedacht, eine Waffe mitzunehmen, auch im Zweifelsfalle nicht. Wir hielten das nicht für notwendig, und zwar von Anfang an.
Frage: Hatten Sie nicht mal Momente, wo Sie meinten, es würde gefährlich?
Doch einmal. Es war eine sehr eindrucksvolle Erscheinung und ich befürchtete, es könnte zu einer Entführung kommen. Während der "Operation Teller" befanden wir uns auf einem Boot und hatten am Strand des Rio Jari Anker geworfen, als etwas Riesiges, ungefähr 70 Meter, vor dem Boot erschien.
Frage: Was war es?
Erst einmal muss ich erklären, warum wir überhaupt dort waren. Ich hatte damals einen Freund, einen Offizier der FAB, Victor Polonês, der sehr gern an diesem Ort fischen ging. Eines Tages, wissend um unsere Operation, erzählte er mir von einem Fall, als ein junger Töpfer namens Luis, der dort manchmal arbeitete, etwas Unglaubliches erlebte.
Als Luis eines Tages Schlamm sammelte, sah er ein Paca [brasilianisches Nagetier], das gerade die Blüten eines Baumes fraß. Er wollte das Tier erlegen. Luis nahm sein Gewehr und kletterte auf einen Baum. Er befestigte seine Hängematte und wartete auf das Tier.
Als er ein Geräusch hörte, dachte er zuerst, es wäre das Tier.
Doch stattdessen flog ein sehr starkes Licht auf ihn zu und hielt direkt über ihm an. Im Zentrum dieses Schiffes, das wie die Kabine einer Boeing 737 ausgesehen haben soll, ging eine Tür auf, und es kam ein humanoides Wesen heraus.
Luis sagte, er habe keine Treppe gesehen, auch keine Leiter. Das Wesen kam auf einem Lichtstrahl herunter, mit offenen Armen. Als es sich näherte, sprang Luis von Furcht ergriffen von seinem Baum und rannte davon. Er versteckte sich hinter einem anderen Baum und beobachtete das weitere Geschehen.
Das Wesen, das ein rotes Licht in der Hand hielt – keine Lampe, sondern eine leuchtende Kugel, die auf seiner Hand lag – durchsuchte Luis Hängematte. Dann ging das Wesen direkt auf den Ort zu, an dem Luis sich versteckte.
Der Mann starb fast vor Angst. Da schoss ein roter Strahl auf ihn zu, und er rannte um sein Leben ins Gebüsch zum Ufer des Flusses. Er stolperte über Wurzeln und Baumstämme.
Kurz darauf kehrte das Wesen wieder zu seinem Raumschiff zurück und verfolgte den jungen Mann den Fluss entlang, ganz langsam und ziemlich tief fliegend, so gerade über den Bäumen.
Luis kam nur mühsam voran und konnte sein Boot nicht schnell genug erreichen. Er schrie und rief einige Leute herbei, die gleich zu ihm gelaufen kamen. Als sie das Ding sahen, sprangen sie vor Angst in den Fluss und beobachteten es aus der Ferne.
Das Raumschiff hielt über dem Boot an, und dasselbe Wesen kam wieder herunter und untersuchte das ganze Boot, genauso wie es zuvor die Hängematte untersucht hatte. Nach einer Weile kehrte es zum Raumschiff zurück und flog rasend davon.
Ich unterhielt mich mit Luis in der GOMAR und entschied mich, an den beschriebenen Ort zu gehen. Als wir dort ankamen, es war ungefähr 19.00 Uhr, regnete es. Die Agenten gingen in die Hütte des Töpfers, ich aber begab mich in Lauerstellung.
Frage: Und was passierte dort draußen, Oberst?
Es kam etwas Dunkles, ich konnte die Form nicht erkennen. Ich weiß nicht, ob es scheibenförmig war. Man sah nur die starken Lichter, eines war grün und ein anderes rot.
Das Objekt machte auch ein seltsames Geräusch, als ob sich da etwas drehte wie bei einer Turbine. Es flog über uns, so niedrig, dass es kein Flugzeug sein konnte.
Kein Pilot würde so tief fliegen, denn dann wäre er schon tot ... Ein solcher Flug bei Tag wäre schon zu gefährlich, und bei Nacht und Regen ... Ich rief meinen Leuten zu: "Ich sah eben etwas Seltsames."
Wir stiegen alle ins Boot und fuhren zur Stelle, an der Luis sein Erlebnis gehabt hatte. Als wir dort ankamen, gingen wir zum Baum, wo Luis dem Tier auflauerte. Wir stellten uns alle unter den Baum. Die Flut kam, und das Wasser stieg immer mehr an.
Meine Männer sprachen über das, was sie gerade erlebt hatten. Da ich der Chef war, konnte ich es mir nicht leisten Zeit durch reden zu verschwenden. Ich musste auf der Hut bleiben. Plötzlich erschien links von mir über dem Fluss ein helles, gelbes Licht, das langsam auf uns zuflog. Ich rief meine Männer und machte sie auf das Phänomen aufmerksam.
Frage: Hatten Ihre Männer Kameras dabei, um das Ereignis zu dokumentieren?
Natürlich. Als sie das Objekt sahen, machten sie ihre Foto- und Filmkameras bereit. Das Ding flog in unsere Richtung, in etwa 200 - 250 Metern Höhe. Als es näher kam ging das helle Licht aus. Es war ein grelles, gelbes Licht, hell wie die Sonne, und wir konnten die Form des Objekts nicht erkennen, weil alles überstrahlt wurde.
Doch als das Licht aus war, erkannten wir, dass das Objekt die Form eines amerikanischen Fußballes hatte und etwa 100 Meter groß war. Es war ein leuchtendes Ding mit lauter kleinen Fenstern. Ganz langsam schwebte es an uns vorüber. Die Filmkamera lief, und da sie ein Geräusch machte, bat ich unseren Kameramann, sie für einen Augenblick abzustellen.
Ich wollte wissen, welches Geräusch das Objekt machte. Es war ein seltsames, schwingendes Geräusch. Wir filmten weiter und machten Fotos, bis das Ding in Richtung Festland verschwand. Das war zwischen 11.00 und 11.30 Uhr, wie es im Bericht steht Es ist schon Jahre her, aber ich kann mich noch an alle Einzelheiten erinnern.
Wir staunten nur: „Was für ein komisches Ding.“ Irgendwann zwischen 1.00 und 1.30 Uhr kam es wieder, nur glühte es diesmal in einem intensiven Blau und schwebte über dem gegenüberliegenden Ufer des Flusses. Als es in die Nähe der Insel kam, bog es ab und flog in Richtung Belém, sehr niedrig, gerade so über den Bäumen.
Frage: War das Ihre beeindruckendste UFO-Begegnung im Rahmen der "Operation Teller"?
Ja. Das Licht flog in Richtung Belém, kam dann aber wieder in unsere Richtung zurück. Durch die Bäume sahen wir, wie es in den Wald flog.
Frage: Haben Sie die Entfernung des UFOs kalkulieren können?
Als es vor uns schwebte, ging ich näher heran, um alles ganz genau erkennen zu können. Es war nur etwa 70 Meter von uns entfernt!
Ich konnte jedes Detail dieses blauen Monstrums genau sehen, denn obwohl es sehr stark leuchtete, blendete sein Leuchten nicht. Es war ein unglaubliches Ding. Wir standen da und beobachteten es.
Dann bekam ich Angst, denn es war sehr nahe, auf der anderen Seite des Flusses. Das war so, als würde man auf der einen Seite eines Fußballplatzes stehen und das UFO auf der anderen — bedrohlich nahe!
Es stand dort drei Minuten lang. Dabei starrten wir es schweigend und staunend an. Plötzlich erlosch das Licht, und wir konnten sehen, was dahinter war.
Frage: Und was war das, Oberst?
Es war dasselbe Objekt wie vorhin, das in einer Höhe von 100 Metern schwebte. Dieses Mal waren die Fenster nicht sichtbar, weil es innen nicht beleuchtet war.
Wir hatten alle Angst. Einer der Männer sagte: ,,Und jetzt? Wenn diese Wesen nun kommen und uns holen, was dann?“ Alles war neu für uns, und keiner von uns konnte wissen, was nun geschehen würde.
Frage: Oberst, wie Sie wissen, kommt es in anderen Teilen der Welt sehr viel seltener zu solchen Nahbegegnungen. Warum, glauben Sie, kamen die UFOs nach Amazonien?
Ich wusste damals nicht, dass solche Fälle selten waren. Ich habe erst begonnen, mich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, als ich die Luftwaffe verließ. Für mich ist die UFO-Forschung ein sehr ernstzunehmendes Thema.
Vorher war ich eher skeptisch. Doch als ich selbst so ein Raumschiff gesehen hatte, wollte ich das Phänomen verstehen, und als kommandierender Offizier der Operationen im Urwald musste ich in Erfahrung bringen, was dort wirklich geschah.
Wir hatten viele Kontakte mit Indianerstämmen. Dabei mussten wir immer vorsichtig sein, dass wir sie nicht ansteckten, denn die Indios haben keine Antikörper gegen Grippe, Masern, Diphtherie etc., und jeder Kontakt mit solchen Viren, auch wenn diese bei uns keinen Schaden anrichten, kann für sie tödlich verlaufen.
Das führte mich zu der Annahme, dass es bei diesen Wesen genauso sein könnte. Wenn ich an ihrer Stelle wäre und einen offenen Kontakt vorbereiten würde, was würde ich tun? Mich und meine Begleiter schützen. Aber wie? Jeder trägt in seinem Körper Organismen, die dem Mitglied einer anderen Rasse schaden können.
Und die Abwehr kann nur durch Blutproben und Gewebe-Entnahmen geschehen, mit Hilfe derer man die irdischen Bakterien bestimmen und gegen sie Impfstoffe entwickeln kann.
Es war nicht schwer, sich vorzustellen, dass diese Wesen genetisches Material sammelten, um zu sehen, was wir in uns tragen und was ihnen schaden könnte bei einer zukünftigen direkten Begegnung. Das war die Antwort auf die Frage, weshalb sie den Menschen in dieser Region Blut und Zellen entnahmen.
Frage: Hat die Bevölkerung im Amazonasgebiet geglaubt, dies sei eine Aggression? Und hat sie sich bewaffnet, um sich zu verteidigen?
Natürlich, sie dachten, sie würden von bösen Wesen angegriffen, von Vampiren aus dem Weltraum. Sie benutzten Feuerwerk, um sie zu vertreiben — die Chinesen hatten das Feuerwerk ja ursprünglich verwendet, um Dämonen zu vertreiben - und hatten sich mit Gewehren bewaffnet. Manche schossen sogar, und ich sagte ihnen, dass sie das nicht tun sollten.
Sogar der Pfarrer meinte, dass es dafür keinen Grund gäbe: Ihr könnt doch nichts gegen sie ausrichten. Wer es wagt, auf sie zu schießen, wird zwei Wochen schlafen.“ Tatsächlich gab es Fälle, in denen Männer auf sie schossen, von einem Strahl getroffen wurden und zwei Wochen lang wie gelähmt waren.
Frage: Was geschah, nachdem Sie eine Antwort gefunden hatten?
Die "Operation Teller" arbeitete so lange, bis die Luftwaffe sie für beendet erklärte. Ich verfasste einen Bericht für meinen Kommandanten. Unsere Filme wurden erst später entwickelt und im Hörsaal der Hauptkaserne verschiedenen Offizieren gezeigt.
Frage: Warum haben die COMAR und die Luftwaffe die "Operation Tel1er" nach so spektakulären Ergebnissen einfach abgebrochen?
Vielleicht aufgrund der Spekulationen der Bevölkerung. Ich weiß es nicht. Viele Fragen kann ich nicht beantworten. Wer sind sie? Das weiß niemand. Vielleicht wissen die Amerikaner und die Russen mehr...
Woher kommen sie? Was wollen sie hier? Ich habe keine Ahnung. Das sind die drei Fragen, die niemand beantworten kann – und das entmutigte die Luftwaffe und die brasilianische Regierung.
Frage: Hätte die Luftwaffe nicht das Projekt weiterführen sollen, um Antworten zu erhalten? Warum wurde es abgebrochen? Und wie kam dieser Befehl zustande?
Wenn ich der Kommandant gewesen wäre, wäre die Operation weitergeführt worden. Aber ich gehorchte nur, und der Befehl lautete: Schluss. So wurde die Operation beendet, ob wir nun damit einverstanden waren oder nicht.
Frage: Haben Sie diesen Befehl ohne Widerrede befolgt?
Ja, denn das Projekt war schon zu Ende. Die Erkenntnis, dass sie mit Hilfe von Blutproben Impfstoffe für sich entwickeln wollten, war die Lösung für das Chupa-Chupa-Phänomen.
Frage: Nachdem die Operation beendet war, kam das von Ihnen gesammelte Material nach Brasilia oder verblieb es in Belém?
Ich verstand das Ganze nicht. Zwei oder drei Tage später lag ich neben meiner Frau im Bett und schlief. Es war gegen Mitternacht. Plötzlich strahlte ein sehr helles Licht in unser Schlafzimmer, ein Knall folgte, und der ganze Raum war erleuchtet. Ich erschrak dabei sehr.
Plötzlich erschien ein Wesen hinter mir und umarmte mich. Ich empfand die ganze Situation als sehr seltsam. Ein weiteres Wesen stand am anderen Ende meines Betts.
Es war ca. 1,5 Meter groß und trug eine Art Astronauten- oder Taucheranzug. Ich konnte sein Gesicht nicht sehen, es trug eine Maske wie ein Taucher, und die Augen konnte ich auch nicht erkennen.
Ich war sehr erschrocken über die Erscheinung dieser Kreatur, die mich umarmte und drückte und mir in portugiesischer Sprache ins Ohr flüsterte: ,,Bleib ganz ruhig, wir wollen dir nichts tun.“ Die Stimme war metallisch, wie der Ton bei Computerübertragungen.
Frage: Und Ihre Frau?
Sie schlief tief und fest, ohne von all dem etwas mitzubekommen. Mir gefiel das alles ganz und gar nicht. Dann hörte ich wieder einen Knall, und der helle Schein verschwand. Ich blieb mit meinem Schrecken allein.
Frage: Wie lange dauerte das alles?
Ich erinnere mich nicht. Ich überlegte, ob dies nicht nur ein Traum gewesen sei. Aber ich hatte doch die beiden Knalle gehört. Ich glaube, ich ging danach hinunter ins Wohnzimmer, um erst einmal einen Whiskey zu trinken. Am nächsten Tag wollte ich zur Kaserne fahren.
Als ich den Schlüssel in das Schloss der Autotür steckte, ging die gegenüberliegende Tür von allein auf, ohne dass ich das Auto berührte. Meine Frau erschrak, als sie das sah. Ich schaute zu meinem unsichtbaren Begleiter und meinte scherzhaft: ,,Du wirst nicht viel laufen. Die Reise ist kurz.“
Ich stieg in mein Auto, und als ich die Hand ausstreckte, um die Tür zu schließen, schloss sich diese von allein. Meine Frau erschrak noch mehr. In der Kaserne hisste ich die Fahne, als plötzlich mein linker Arm zu jucken begann. Ich wartete ungeduldig auf das Ende der Zeremonie, um mich zu kratzen.
Als ich meinen Arm dann anschaute, war dieser rot. Eigenartig, der rote Fleck ist noch heute zu sehen. Doch mein Arm juckte weiter. Eines Tages drückte ich die Haut und es erschien plötzlich ein "Ding" wie ein Stück Plastik.
Frage: Haben Sie schon eine Röntgenaufnahme machen lassen?
Ja, aber auf der Aufnahme war nichts zu sehen. Aber drücken Sie mal hier und fühlen Sie es.
[Der Verfasser: beim Drücken konnte ich etwas Spitzes spüren, es fühlte sich an wie eine Nadel].
Frage: Hatte noch jemand aus dem Forschungsteam irgendein Zeichen an seinem Körper?
Ja, Flävio. Ich entdeckte dies, als alle meine "Wunde" sehen wollten. Er trug das gleiche Zeichen am linken Bein, am Oberschenkel. Er starb nach einem Gehirnschlag, der auf die Wunde am Bein zurückzuführen war.
Bei einer Unterhaltung mit dem UFO-Forscher Rafael Sempere Durá in Sao Paulo nahm dieser einen kleinen Kompass und bat um Erlaubnis, einen kleinen Test zu machen, indem er mir das Gerät auf die Haut legte. Die Nadel des Kompasses veränderte ihre Lage! Rafael riet mir davon ab, das Ding in mir herausoperieren zu lassen.
Frage: Wechseln wir das Thema: Wissen Sie, ob die brasilianische Luftwaffe weiterhin UFO-Studien durchführt, in Amazonien oder an einem anderen Ort?
Ich glaube nicht, dass es da ein festes Programm gibt. Zumindest habe ich keinerlei Informationen darüber. Ich bin zwar längst im Ruhestand, aber ich habe Freunde bei der Luftwaffe, und die wissen von nichts.
Frage: Meinen Sie, dass es ein Forschungsprogramm der Regierung geben könnte?
Ich glaube schon. Ich selbst habe meine persönlichen Gründe, dies zu glauben, aber selbst wenn ich diese nicht hätte, scheint es logisch, dass es ein solches geben könnte.
Frage: Was, meinen Sie, wurde aus der "Operation Teller"? Aus den Dokumenten? Aus den Bildern? Gibt es da jemanden, der das Ganze verwaltet?
Ich glaube, das wurde alles archiviert, denn man hat dem allen keine große Bedeutung zugemessen. Was die Fotos betrifft, so wurden nicht alle 500 nach Brasilia geschickt, nur die, die zu dem jeweiligen Bericht gehörten. Die meisten Fotos und Negative blieben bei uns und wurden von der COMAR archiviert.
Was die Filme betrifft, so hatten wir ursprünglich auch die vier Filme und die zahlreichen Videoaufnahmen in unserem Archiv. Zuerst wollte das Luftwaffenministerium nur eine Filmrolle haben, aber dann beschlagnahmte es die anderen drei auch noch, obwohl sie mir gehörten, da ich das Material von meinem Geld gekauft hatte. Die Luftwaffe hat sie uns nie zurückgegeben.
Frage: Haben Sie nie daran gedacht, Material als Souvenir zu behalten?
Nein. Ich hatte immer einen sehr großen Respekt vor der Luftwaffe und meiner Arbeit. Ich schwieg 20 Jahre lang. Während dieser Zeit wurde ich mehrere Male gebeten, zu schreiben oder eine Erklärung abzugeben.
Frage: Oberst, erinnern Sie sich daran, dass wir in den Jahren 1986 und 1987 einige Bilder ohne Ihre Genehmigung veröffentlichten? Hat Ihnen, Ihren Männern oder der COMAR dies Schwierigkeiten eingebracht? Wurde jemand dafür bestraft?
Ja, es gab Schwierigkeiten. Aus Brasilia erhielt ich den Befehl, herauszufinden, warum diese Geschichte publik wurde. Da die Bilder den Stempel der Luftwaffe trugen, wurde ich als Chef der Operation zur Rechenschaft gezogen: Wie konnte das passieren? Von mir kamen die Bilder nicht. Wir konnten die Quelle nie aufdecken, daher wurde auch niemand bestraft.
Frage: Glauben Sie, dass dieses Material, das wir jetzt vollständig veröffentlichen, zu Schwierigkeiten führen wird?