🎙️ CROPfm: Lagerfeuer #23 • Freitag, 2. Oktober 2026 • 19h

Der Herbst ist eingezogen und hat der Sommerhitze ein wohlverdientes Ende bereitet, zumindest vorerst. Doch keine Sorge, ein CROPfm Lagerfeu...

📰 Leitartikel: Interview mit einem Abductee

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

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14/09/26

💂🪁💂
Steampunk
Invasion
in UK 1909

Manchmal kommt es vor, dass sich zwei Hobbys bzw. Interessengebiete überschneiden. In diesem Falle für mich UFOs und Steampunk! Auslöser dafür ist ein Aufsatz / Artikel des amerikanischen Ufologen Nigel Watson in dem Buch ALIEN ARTIFACTS, in dem er sich mit der UK-Luftschiffwelle von 1909 befasst. 
Er erwähnt daneben eine weitere im Jahre 1913, geht aber nicht näher auf diese ein. Die Vorgänge 1909 begannen Mitte Mai und klangen Ende Juni aus und sorgten für Schlagzeilen in ganz UK. Ausgesucht hat Watson allerdings nur 4 Reporte, ich vermute mal die interessantesten. 
Einer der ersten Fälle spielte sich am 16-05 bei Clacton-On-Sea, Essex ab. Ein Mr. Egerton S. Free bemerkte, dass sich nachts ein Luftschiff über seinem Anwesen tummelte und gen Frinton steuerte. An Bord hatte es zwei helle Lichter / Scheinwerfer, die es gut beobachtbar machten. Am nächsten Tag liefen zwei unbekannte Männer um sein Anwesen herum. 
Als eine Hausangestellte das Gebäude verließ und in Richtung Kirche ging, kamen die beiden Männer auf sie zu. Einer von links und einer von rechts. Sie redeten sie in einer unbekannten, merkwürdig klingenden Sprache an. Sie versetzten sie so in Schrecken, dass sie sich zu ihrem Dienstherrn flüchtete. 
Die Parallele zum modernen Men in Black Phänomen ist interessant, auch wenn nichts über die Kleiderfarbe der „Stranger“ bekannt ist. Das diese die Frau vom Kirchgang abhielten ist historisch interessant, da MIBs früher als Todesboten / „Ankünder“ einen dämonischen Touch hatten! 
Am gleichen Tag fielen am Caerphilly Mountain in Süd-Wales fünf unbekannte Männer auf, die sich die Gegend über Stunden ansahen und Bilder machten, obwohl es dort nichts Sehenswertes gab. Zwei Tage später kam es dort zu einer bizarren „Begegnung der 3ten Art“: 
Ein Charles Lethbridge lief am „Berg“, auf einem Bild im Buch ist nicht mehr als ein Hügel erkennbar, vorbei. Auf dem Gras liegend befand sich ein röhrenförmiger, großer Körper, denn er nicht identifizieren konnte. Unweit davon bemerkte er zwei junge Männer, die dicke Pelzmäntel und Pelzmützen trugen und aussahen wie Polarforscher. 
Sie bemerkten Lethbridge, riefen sich in unbekannter Sprache etwas zu und liefen zu dem Ding im Gras. Dieses erhob sich in die Luft und ließ aus gewisser Höhe, einen Wagen mit Rädern herab, in den die „Aeronauten“ Sprangen. Das „Luftschiff“ zog ziemlich zügig und im „Zickzack“ in die Höhe davon und verschwand! 
Das fliegende Ding hatte am Ende einen kleinen Propeller, wie ein Ventilator und zwei Lichter oder Scheinwerfer, letzterer Punkt taucht in den meisten Beschreibungen auf. Ein surrendes Geräusch war zu hören. Indirekt bestätigt wurde die Sichtung von mehreren Arbeitern, die am 19ten, also einen Tag später, in den nahen Cardiff Docks beschäftigt waren und von Matrosen des Schiffes ARNDALE. 
Ein Luftschiff kam aus Richtung Newport geflogen, kurvte um die Docks und flog in Richtung Weston weiter. Es gab ein zischendes Geräusch von sich. Es war groß, zigarrenförmig und flog mit hoher Geschwindigkeit. Einige Zeugen hatten den Eindruck, zumindest sah es von ihrem Standpunkt so aus, als habe das Vehikel kurz über den Docks geschwebt. 
Berichtet wurde in der Presse auch von einem „Suchlicht“ welches von den Luftschiffen, wenn es denn mehrere waren, ausging. Das kennen wir auch von der Sichtungswelle 1896 / 1897 in den USA und den „neumodischen“ Solid Light die von UFOs ausgehen! 
Unabhängig davon beobachteten die Einwohner der Salisbury Road, Cathays, Cardiff, Wales, am 18ten Mai zwischen 22h40 und 22h50 ihrerseits ein Luftschiff und informierten darüber die Polizei. Die Parallelen zum UFO-Phänomen sind interessant: 
1. Einsatz starker / intensiver Lichter; 
2. Flugverhalten und Geschwindigkeit, die über den technischen Möglichkeiten der Zeit liegen; 
3. Merkwürdige „Männer“, die im Umfeld der Sichtungsorte auftauchen und sich verhalten wie wir es heute von den MIBs her gewohnt sind; 
4. Bizarrer CE3, in dem der Flugkörper Manöver durchführt, die einem Luftschiff nicht möglich sind, der Flug im Zickzack. Flucht „unpassend“ angezogener Aeronauten, Verwendung einer fremdartigen Sprache! 
Resümee 
Als ich 1992 in St. Petersburg / Russland weilte und mich mit UFO-Literatur eindeckte, war das Erstaunen groß: 
In den vornehmlich sowjetischen Fällen gab es keine Greys, keine UFO-Entführungen, keine Tierverstümmlungen, keine UFO-Abstürze, keine schwarzen Hubschrauber, keine Untergrundbasen der Fremden. 
Die Sowjet-Ufonauten waren groß gewachsene Menschen in „Ski-Anzügen“, die begleitet waren von nicht weniger großen „Robotern“. Deren Verhalten war entweder zuvorkommend, oder neutral. Von Analsonden und Schweinkram, wie wir ihn aus der amerikanischen Ufologie her kennen, war nicht die Rede! 
Spätestens ab da war mir klar, dass es ein einheitliches, globales UFO-Phänomen nicht gibt. Es manifestiert sich in verschiedenen Facetten, abhängig von Ort und Zeit immer anders!ʬ
„Scareoplanes“ 
Im März 2015 ist bei mir das Buch „UFOs of the First World War“ von Nigel Watson eingetroffen. Es geht in diesem, nomen est omen, um kuriose Luftaktivitäten vor und während des Ersten Weltkriegs. 
Beim ersten Durchblättern fiel mir auf, dass auch die heute bekannten UFO-Charakteristiken genannt wurden, etwa lautloses Schweben und der Einsatz von massivem „Suchlicht“, mit welchem der Luftraum bzw. der Boden illuminiert worden ist. 
Offenbar war den Zeugen dabei nicht klar, was sie da sahen. Eine klassische Beschreibung lieferte ein Mann aus Ontario, Kanada, im Jahr 1914: 
„…I cannot find anyone who heard the noise of the motors. […] I could not swear, though, that it was an aeroplane. All I can say is that it looked like one to me”. 
Bei dieser Sichtungswelle bezeichnete man die Vehikel aufgrund ihrer unkonventionellen Erscheinung und ihres Flugverhaltens als „Scareoplanes“. Kurioserweise wurden diese Vorfälle damals mit deutschen Militäraktivitäten „erklärt“, wobei jedoch unklar blieb, warum diese mit starken Scheinwerfern operieren sollten. 
Diese Suchscheinwerfer wurden übrigens auch bei der Luftschiffwelle von 1896/97 eingesetzt (Bericht), spielten bei einem „Kryptidenfall“ 1903 eine Rolle (Bericht) und auch die „moderne“ Hudson-Valley-Welle war geprägt von Illumination (Bericht). Offenbar unterliegen „UFOs“ dem Zwang, ihre Umgebung taghell erleuchten zu müssen. 
Die Sichtungswelle(n) bzw. Flaps der „Mystery Airships“ begannen 1908 in den USA, Dänemark und Schweden. Bei den Skandinaviern wurden Luftschiffe mit Flügeln beobachtet. Ein Jahr später, im Zeitfenster von März bis Ende Mai, wurde Großbritannien heimgesucht. Die Vehikel tauchten über Ostengland, Südwales und Irland auf. 
Als besonders erwähnenswert erschien den Zeugen die relativ hohe Geschwindigkeit, mit der sie sich bewegt haben sollen. Die Form wurde als „torpedoförmig“ angegeben. Diese „Welle“ enthielt bereits alle „Zutaten“, die wir auch vom modernen UFO-Phänomen her kennen. 
Sie bewegten sich sehr schnell am Himmel, strahlten gleißendes Licht aus und waren ihrer Zeit technisch voraus. Hinzu gesellten sich auch die ersten „Begegnungen der Dritten Art“, da oftmals Piloten an Bord beobachtet worden sind. 
Besonders interessant ist in der Hinsicht ein Vorfall, der sich am 18. Mai am Caerphilly Mountain, Südwales, abspielte. Ein Zeuge beobachtete ein zigarrenförmiges Luftschiff und zwei Männer mit Felljacken/Fellmützen, die etwas vom Boden aufklaubten und sich dabei in einer unverständlichen Sprache unterhielten. Nachdem sie den Zeugen bemerkt hatten, sprangen sie in ein am Luftschiff befestigtes Gestell und flogen davon. 
Licht spielte bei den Phänomenen (ich muss mich hier wiederholen) eine entscheidende Rolle. Die „St. Olaf“, ein Schiff, welches sich an der Küste vor Blyth, Northumberland, befand, wurde von einem Luftschiff angeflogen. Es „parkte“ direkt über den Seeleuten und illuminierte sie mit fünf an Bord befindlichen Scheinwerfern, um später wieder abzuziehen. 
1909 erreichten die unbekannten Vehikel wieder die USA. Ein Wallace Elmer Tillinghast behauptete, dass die Sichtungen auf sein Luftschiff zurückgehen würden. Er habe einen geheimen Stützpunkt in Worcester, Massachusetts, errichtet. Belegen konnte er seine Aussagen jedoch nicht. Ob hier das „Namegame“ hineinspielt? 
Am 22. Dezember wurde über Worcester, Arkansas, ein Luftschiff von mehreren Zeugen beobachtet, darunter eine Truppe Polizeibeamter. Wie üblich schien starkes Licht von dem Objekt. Zeugen berichteten auch, zwei rote, separate Lichter gesehen zu haben. 
Die Elemente „schwarze Masse“, „intensives Licht“ und „rötliches Leuchten“ kennen wir auch von „neumodischen“ UFOs. 1913 ging es in UK heiß her, wobei diesmal nicht nur „Luftschiffe“, sondern auch bizarre Lichter gesehen wurden. 
Eine Zeugin beschrieb, dass von einem dieser Lichter Schwefelgestank ausging bzw. es roch wie Feuerstein. Andere schilderten, die Lichter hätten ihr Gesicht verbrannt und die Haare versengt. Erklärt wurde dies mit „Leuchtkäfern“, phosphoreszierendem Gas und anderem; die „Deutung“ war damals nicht intelligenter als heute. 
Besonders dramatisch verlief die Begegnung der „Othello“, welche sich am 27. Februar 170 Meilen nordöstlich von Spurn Point auf hoher See befand. Ein Luftschiff setzte sich über sie und blendete die Besatzung, die sich vollständig an Deck versammelt hatte, um den Besucher zu bestaunen. 
Es war taghell. Das Ereignis muss ziemlich dramatisch abgelaufen sein. Die Lichtquelle bzw. das Luftschiff umkreiste das Schiff dabei, hielt seine Scheinwerfer jedoch immer darauf gerichtet. Von dem „Ding“ gingen Propellergeräusche aus. Es verschwand westwärts. 
Der sicherlich interessanteste und „eindeutigste“ Fall spielte sich am 5. September 1914 ab. Damals war ein Polizeiboot auf der Themse unterwegs, als ein eiförmiges UFO dieses überflog. Die Gesamtsichtungsdauer betrug 2–3 Minuten, wobei es dem Flussverlauf folgte. Leider wird die Zeugenzahl nicht genannt, auch weitere Details finden sich nicht. 
Resümee 
Dass die Besprechung dieses Buches gute vier Monate gedauert hat (bei gerade mal 220 Seiten), hängt nicht nur mit der unendlich langweiligen Schreibe des Autors zusammen. 
Er schaffte es tatsächlich, ungezählte Luftschiff- und Flugzeugsichtungen jener Zeit aufzureihen, wobei sich dem Leser nicht erschließt, was das soll. 
Damals wurden effektiv Flugzeuge und Luftschiffe beobachtet, gemeldet wurde dies jedoch nur, weil man Feinde darin vermutete und nicht, weil die Flugvehikel an sich irgendwie „exotisch“ waren! 
Die wenigen von mir übersetzten Reporte sind tatsächlich die besten, die ich darin fand. Sie sind „strange“ genug, um zu belegen, dass damals außer den kriegführenden Parteien auch noch jemand anderes am Himmel unterwegs war!ʬ
=== 
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11/09/26

🧠📣🧠
Lingua Cosmica:
Ursprache Telepathie?

Seit rund 30 Jahren beschäftigen mich UFO-Vorfälle in Brasilien, genauer in Amazonien. Diese fanden ihren Peak im Jahr 1977 in Colares an der Amazonas-Mündung und sorgten für so viel Aufregung, dass die brasilianische Luftwaffe (Força Aérea Brasileira) ein Team unter der Projektbezeichnung „Operação Prato“ auf den Weg schickte. 
Merkwürdig war der Umstand, dass die dort damals beobachteten „Ufonauten“ mehrheitlich aussahen wie normale Menschen: hellhäutig, blond, skandinavische Erscheinung! Allerdings verliefen die Begegnungen nicht immer ganz friedlich, denn die Fremden machten stellenweise Jagd auf die Bewohner, und es kam zu Todesfällen! 
Da ich zwischenzeitlich alle mir bekannten englisch- und deutschsprachigen UFO-Bücher zu dem Thema gelesen habe, richtete ich mein Augenmerk auf „normale“ Literatur, also ohne jeden Bezug zur Anomalistik. Allerdings ist die Region so „strange“, dass selbst in den populären Reiseberichten Hinweise auftauchen. 
Entweder weil der Autor Merkwürdigkeiten erlebt hat, oder weil ihm ein Einheimischer davon berichtete. Interessant ist hier das Buch „Die Toten von Leticia“ (Leticia: Kolumbien) des deutschen Journalisten Thomas Kistner, der eigentlich nach Amazonien gefahren war, um über den dortigen Drogenhandel zu berichten, allerdings vor Ort mit so vielen UFO-Sichtungsberichten konfrontiert worden ist, dass er das Thema aufgriff und im Buch behandelte - siehe Artikel! 
Spannend ist auch „AMAZONAS“ von Petru Popescu über die Forschungsreisen des Amerikaners Loren McIntyre, der dabei 1971 auch die Quelle des Flusses entdeckte! Knapp zwei Jahre davor war er am Javari, um in Kontakt mit den Mayoruna zu kommen, einem verborgen im Dschungel lebenden Stamm. 
Dies gelang dank mitgebrachter Geschenke, und so durfte er sie knapp eine Woche lang auf ihrer Wanderung begleiten. Der Stamm zieht nomadenhaft durch die Wildnis und errichtet provisorische Lager. 
Die Kuriositäten begannen für den amerikanischen Forscher kurz nach seiner Ankunft beim Stamm. Er hörte einen durchdringenden summenden Ton, dessen Quelle er sich nicht erklären konnte und den er bei vorhergehenden Expeditionen nie vernommen hatte. 
Kurz darauf wurde er müde, legte sich in eine Hängematte und schlief ein. Dabei träumte er, über den Dschungel zu schweben bzw. zu fliegen, während dieser unter ihm phosphoreszierend strahlte. 
(Personen, die außerkörperliche Erfahrungen gemacht haben, berichten oft von einem vorhergehenden summenden Ton als „Begleitung“!) 
Die Mayoruna sprechen kein Portugiesisch und kein Spanisch, McIntyre kein „Matse“ (Bezeichnung für Sprache und Stamm, bedeutet „Mensch“). Man verständigte sich also, mehr schlecht als recht, mit Händen und Füßen. 
Nach einiger Zeit jedoch vernahm er eine Stimme in seinem Kopf. Dabei fiel ihm auf, dass der Häuptling der Gruppe, namens „Entenmuschel“, sich durch Gestik, Mimik und Handlungen passend zum „Gehörten“ verhielt. McIntyre „dachte zurück“, was von „Entenmuschel“ verstanden wurde und zu passenden Reaktionen führte! 
Die gesprochene Ausgangssprache der beiden war zwar verschieden, dies spielte beim telepathischen Kontakt jedoch keine Rolle, man verstand sich! Tage später stießen weitere Indios zur Gruppe, einer von ihnen sprach Portugiesisch. 
Der Amerikaner bat diesen, immer noch skeptisch, den Häuptling zu fragen, ob er sich tatsächlich gedanklich mit ihm verständigt habe, was dieser bestätigte. Er bezeichnete diese Form als „alte Sprache“. 
„Hörte“ er anfangs nur die Stimme des Häuptlings, vernahm er später, als er in die Gruppe sozial eingebunden war, auch den Austausch der anderen – was vielleicht erklärt, weshalb „freie“ Indios ausgesprochen schweigsam sind, da läuft die Kommunikation offenbar auf einer ganz anderen Ebene ab! 
„Himmlischer“ Besuch? 
Der Stamm hat drei Bezeichnungen für Menschen: 
Sich selbst nennen sie Matse, andere Indios bezeichnen sie als „Mazu“, alle Nicht-Indios als „Chotac“. Der Häuptling erzählte McIntyre, dass sein Stamm auf der Flucht sei vor „seltsamen Menschen, die vom Himmel herunter kamen“, die in keine dieser drei Kategorien passten! 
Dieser Aspekt wurde zwar nur kurz angeschnitten, jedoch kann es sein, dass besagte „seltsame Menschen“ mit jenen Ufonauten identisch sind, die seit den 1970er-Jahren (und davor?) am Amazonas ihren rätselhaften Aktivitäten nachgehen und offenbar über hochtechnologische Möglichkeiten verfügen! 
Der Aufenthalt des amerikanischen Forschers endete ziemlich dramatisch in einer Flutkatastrophe, bei der er fortgespült und Tage später von der peruanischen Luftwaffe gerettet wurde. 
Aufschlussreich ist, dass er während dieser Irrfahrt Lichter im Urwald sah, die verschwanden, als er nach ihnen rief. Vor einigen Jahren entdeckte ich auf YouTube einen Beitrag des brasilianischen Fernsehens. 
Aus dem mit Google übersetzten Begleittext ergab sich, dass ein Indio von Lichtkugeln berichtete, die aus Bodenlöchern kamen und nach „Rundflügen“ durch den Regenwald wieder in diesen verschwanden! Hatte McIntyre diese beobachtet? 
Chrononauten? 
Ein Aspekt, den McIntyre nicht verstand und sich mehrfach erklären lassen musste, hing mit dem Zeitverständnis des Stammes zusammen. Man gab an, sich durch die Zeit bewegen zu können, womit gemeint ist, dass ihnen Information aus der Vergangenheit zugänglich sind – so etwas wie Dschungel-Remote-Viewing, wenn man so will. 
Ihrer Sicht nach stecke die Zeit IN den Dingen. Ihr mythologischer „Anfang“ ist jene Epoche, in der die Zeit entstand, als es nur Götter gab und die Urbilder aller Lebewesen und Gegenstände. Die Zeit bewege sich auch nicht, es sei der Mensch, der sich in ihr bewegt. 
Mein Resümee 
Als ich im Buch die Passage über telepathische Verständigung las, die ohne Übersetzung auskam, musste ich kurioserweise an die Bibel, den Turmbau zu Babel und die große Sprachverwirrung denken. Vor dieser soll es nur EINE Sprache gegeben haben, die alle Menschen verstanden. 
Manifestierte sich im Bibeltext eine Urerinnerung an eine Zeit, in der die Menschen sich untereinander telepathisch verständigen konnten? Wurde dies vergessen, oder durch die gesprochene Sprache verdrängt? 
Die bei Ufobegegnungen am meisten beschriebene Kommunikationsform ist die Telepathie. Vermeintliche Aliens „sprechen“ so zu Menschen, die diese Inhalte auch verstehen. Ist die Telepathie ein kosmischer Dialekt, eine Lingua Cosmica?ʬ

08/09/26

☘️🛸👽
Irische Ufologie &
die Anfänge der Forschung

Über UFO-Vorfälle in Irland ist heute relativ wenig bekannt. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass es eine organisierte Forschung erst seit den 1970er Jahren gibt (folglich gilt uns das Buch „Conspiracy of Silence“ von Dermot Butler und Carl Nally als ufologischer Fremdenführer). 
Damals gehörten einige wenige Iren der BUFORA (British UFO Research Organisation) und anderen Vereinigungen aus UK an. BUFORA-Mitglied Miles Johnston gründete Mitte des besagten Jahrzehnts das „Irish UFO Research Center“ (IUFORC), heute die dienstälteste Gruppe auf der grünen Insel. 
Diverse andere Clubs kamen und gingen, und auch „Einzelkämpfer“ traten hervor und verschwanden gleich wieder in der Versenkung. Das führte natürlich dazu, dass die „frühen“ Reporte – etwa aus den 50er und 60er Jahren – erst viel später gemeldet und untersucht wurden. 
Phänomene und Sichtungstypen 
Die irischen Berichte unterscheiden sich nicht von denen aus anderen Weltgegenden. Es werden die gleichen UFO-Formen und Effekte geschildert. Auch unidentifizierte „Feuerkugeln“, die sich oft über Generatoren, Kraftwerken oder Überlandleitungen tummeln, sind dort aktiv. 
Selbst über dem örtlichen Friedhof von Roscommon erschien ein „Besucher“ am Himmel, der die geschätzte Länge eines Zuges aufwies. UFO-Abductions werden – wie auch in anderen Teilen der Welt – erlebt und berichtet. 
Interessant an den irischen Fällen ist, dass auch in diesen außerkörperliche Erfahrungen und Poltergeistaktivität beschrieben werden. 
Die Irische See als Hotspot 
Signifikant ist hier die merkwürdige Verbindung zur Irischen See an der Ostküste, einem ausgesprochenen „Hotspot“. Die Objekte überflogen nicht nur die Wasseroberfläche, sie tauchten aus dieser auch hervor oder vom Himmel in sie hinein, was natürlich die Vermutung bestärkt, dass die „Besucher“ ggf. irgendwo Unterwasserbasen besitzen und aus diesen heraus operieren. 
Rund 70 % der Erdoberfläche bestehen aus Wasser, etwa 50 % sind Tiefsee mit einer Tiefe von unter 800 Metern – Gebiete, die weniger erforscht sind als der Mond. Jedoch werden nicht nur Meere und Ozeane von den Unbekannten genutzt. 
Historische Sichtungen und geografische Schwerpunkte 
In Lough Gara wurden bereits um das Jahr 1926 „fliegende Lichter“ beobachtet, die in den See eintauchten und aus ihm herauskamen – das gaben zumindest betagte Honoratioren den irischen Forschern zu Protokoll. 
Weitere Sichtungsschwerpunkte sind übrigens Lough Derg, Lough Key Forest Park und die Dublin-Wicklow Mountain Range. Wenn man die Sichtungsberichte nach Provinzen aufteilt, führen Cork und Kerry. 
Kurioserweise findet sich dort auch die größte Dichte an megalithischen Steinkreisen in ganz Europa. Man kann darüber spekulieren, ob mit den Kreisen am Boden ein Pendant zu den Kreisen | Scheiben am Himmel geschaffen werden sollte! 
Kosmische Witzbolde und historische Anleihen 
Die UFO-Piloten verfügen offenbar über einen etwas merkwürdigen, schwarzen Sinn für Humor, den sie den Iren gerne angedeihen lassen. Im Jahr 1967, am 17. Februar, wurde ein Einwohner aus dem Gebiet des County Monaghan von einem großen Objekt überflogen, das Autogeräusche von sich gab und auf die Grenze zu Nordirland zusteuerte. 
Unweit von Belfast beobachtete ein Mann namens William Busby im gleichen Jahr ein „altertümliches Luftschiff“, das sich jedoch mit unglaublich hoher Geschwindigkeit über den Himmel bewegte und nach nur 10 Sekunden verschwand. 
Das erinnert an die Airship-Sichtungen aus den USA, die 1896 und 1897 vermeldet wurden. Historische Anleihen nahm auch ein weiteres UFO, das an die „Geisterraketen“ erinnerte, die 1946 Europa unsicher gemacht haben. 
Zwei Zeugen aus Cloyne bemerkten eine schnell fliegende Rakete bzw. ein raketenförmiges Objekt, das von der See her das Festland ansteuerte und intervallweise unsichtbar wurde. Es verschwand außer Sicht und hinterließ ratlose Beobachter. 
Im Jahr 2003 beobachtete ein Zeuge aus dem Gebiet von Beaumont im Norden von Dublin plötzlich „zwei Monde“ am Himmel. Einer der Monde schrumpfte zusammen, so als ob er sich mit großer Geschwindigkeit entfernen würde. Vielleicht haben wir es in dem Fall auch nur mit einer atmosphärischen Spiegelung zu tun? 
Eine nächtliche Begegnung an der Westküste 
Schon kurz nach dem Krieg machten Aliens Irland unsicher. Zu Weihnachten 1945 besuchte ein Zeuge seine Verwandten, die auf einer Insel an der Westküste leben. Nach der Feier wartete er gegen Mitternacht auf einen Fährmann, der ihn auf das Festland bringen sollte, jedoch erschien ein ganz anderer „Transporteur“. 
Zuerst war nur ein Stern zu sehen, der sich rasch näherte und sich letztlich als Objekt mit einem viereckigen Unterbau herausstellte, das auf seiner Oberseite eine Kuppel hatte. Während es „wasserte“, ging der Zeuge hinter einigen Steinen in Deckung. 
Kurz darauf erhob sich das Vehikel wieder in die Lüfte und landete nun auf einem nahe gelegenen Feld, wobei es Geräusche wie ein Bohrer von sich gab. An der Kuppel öffnete sich eine Pforte und einige Wesen spazierten ins Freie, die aus der Entfernung heraus menschlich wirkten. 
Sie sammelten einige Dinge vom Boden auf und schienen die Gegenwart des Zeugen bemerkt zu haben, da sie immer wieder zu seinem Versteck blickten. Nach vollbrachter Tat marschierten die Ufonauten zu ihrem Schiff zurück, das startete und am Himmel entschwand. 
Die Verfolgung und der rätselhafte Fremde 
1971 war eine Zeugin namens Vivian mit zwei Freunden im Auto unterwegs. Sie fuhren von Cork nach Youghal, als sie am Straßenrand plötzlich eine feurige Erscheinung bemerkten, die sich aus der Nähe als orangefarbene, glühende Kugel entpuppte. 
Diese verfolgte sie nun, wobei sie anfänglich sacht durch die Lüfte segelte und später anfing, auf und ab zu hüpfen und den Erdboden zu berühren schien, wie ein Ball, der aus großer Höhe abgeworfen wurde. 
Das UFO nahm dann einen silbernen Farbton an und schien in der Mitte eine schwarze Linie zu besitzen, die den Körper in zwei gleich große Hälften teilte. Die Zeugen hielten den Wagen an, als noch mehr Lichter auftauchten und ihnen den Weg zu versperren schienen. 
Zu ihnen gesellte sich ein kurioser Autofahrer, der komplett in Beige gekleidet war, die Haare sehr kurz trug und pechschwarze, große Pupillen hatte. Die Zeugen bemerkten, dass auch seine Hautfarbe im gleichen Ton gehalten war wie seine Kleidung und die Innenausstattung des Wagens. 
Der Fremde bot an, die UFOs vor ihnen zu umfahren, um so zu belegen, dass es völlig gefahrlos sei. Er startete und fuhr unter den am Himmel manövrierenden Objekten vorbei, wobei sein Wagen kleiner zu werden schien. Er machte kehrt, konnte aber die drei verschreckten Zeugen nicht dazu bewegen, es ihm gleichzutun. 
Er startete abermals – wobei kein Motorengeräusch zu hören war – und fuhr davon; mit ihm verschwanden auch die Flugvehikel. 
Fehlende Zeit und die Männer in Schwarz 
Als die Zeugen zu Hause ankamen, „fehlten“ ihnen fünf Stunden – so lange konnte der ganze Vorfall unmöglich gedauert haben. Der Report hatte noch ein interessantes Nachspiel, denn wenige Tage darauf wurde der Freund der Zeugin Vivian von drei schwarz gekleideten Herren aufgesucht, die sich nach ihr erkundigten und ankündigten, mit ihr sprechen zu wollen – allerdings tauchten sie nie wieder auf! 
Die Mahoney-McManus-Sichtungen 
Es war am frühen Morgen des 30. September 1992, als der Farmer John McManus gegen 4:45 Uhr nackt auf dem Bett liegend in seinem Schlafzimmer erwachte. Seine Füße waren schmutzig und der Boden übersät mit Dreck und Steinen. 
Nachdem er sich seinen desolaten Zustand nicht erklären konnte, unterzog er sich einer Hypnose-Regression. Dabei kam eine klassische UFO-Entführungserfahrung zutage: Fremdartige Wesen verschleppten ihn, und er fand sich in einem hell erleuchteten Raum wieder, in dem „medizinische“ Eingriffe an ihm vorgenommen worden sind. 
Bestätigt wird seine Schilderung indirekt von seiner Nachbarin Rose Mahony, die am gleichen Morgen um 5:15 Uhr austreten musste und durch das Badezimmerfenster einen runden Flugkörper ausmachte, der mit hellen Lichtern bestückt war. Sie weckte ihre Kinder, und sie beobachteten die Erscheinung über 20 Minuten hinweg. 
Chronik weiterer Begegnungen 
Am 14. März 1993 sahen Mr. McManus und zwei Freunde, während sie sich gerade im Freien aufhielten, ein vom Himmel auf den Boden fallendes Licht, das in zwei separate Leuchtquellen zerfiel. Beide stiegen wieder auf und flogen gen Norden davon. 
Mr. John McManus hatte am 26. März 1994 eine weitere unheimliche Begegnung. Um 1:30 Uhr sah er aus dem Fenster und entdeckte einen diskusförmigen Apparat am Himmel, der ein Licht von sich gab, das an brennendes Magnesium erinnerte. Der „Besucher“ pendelte hin und her und verschwand kurz darauf. 
Der Vater von Mr. McManus war gerade zu Besuch, als sich am 16. März 1995 ein weiterer Zwischenfall ereignete. Mehrere scheibenförmige Objekte waren am Himmel zu sehen; eines von ihnen richtete einen „Scheinwerfer“ auf den Boden, als ob es etwas suchen würde. 
In Blickrichtung auf das Meer tauchte ein sehr großer Flugkörper auf, der die Ausmaße eines Transportflugzeuges hatte. Am 11. September 1996 blickte Frau Mahony gegen 4:45 Uhr aus dem Fenster und sah am Himmel ein großes Objekt, das die Sterne abdeckte. Sie rief ihren Mann herbei, und sie konnten sechs helle, scheibenförmige UFOs beobachten, welche die Gegend taghell erleuchteten. 
Aggressive Manöver und Kollisionen 
Ein besonders bizarrer Fall ereignete sich am 29. Dezember 1958 auf einer Farm unweit von Portglenone in Nordirland. Der Farmer Joseph Bennett durchquerte gerade sein Land, als er am Himmel ein schwarzes Objekt bemerkte, das entlang einer Baumreihe flog. 
Scheinbar war man an Bord des UFOs abgelenkt, denn der Flugkörper prallte gegen eine „im Weg stehende“ Eiche und teilte diese in der Mitte durch. Zwar gab es reichlich Kleinholz, doch der Bruchpilot flog unbeschadet davon. 
Begegnungen mit UFOs verlaufen auch in Irland nicht immer freundlich. Am 1. März 1996 war eine Familie im Bereich des abgelegenen Sugar Loaf Mountain unterwegs. Plötzlich tauchte ein scheibenförmiger Flugkörper am Himmel auf und bedrängte die verängstigten Insassen mit „Harakiri-Flügen“ direkt auf das Auto zu, um dann abrupt die Richtung zu wechseln und das „Spiel“ von Neuem zu beginnen. 
Fluchtartig verließen die Zeugen das Areal. Wie Ermittlungen von Dermot Butler und Carl Nally ergaben, gab es an dem Tag weitere Meldungen über ähnliche Zwischenfälle bei der Garda – der irischen Polizei. 
Die Gegend scheint ein kleiner Hotspot zu sein, denn immer wieder meldeten Autofahrer, dass sie in der Gegend von „fliegenden Lichtern“ verfolgt wurden. Teilweise flogen diese knapp über der Straße. 
Zwischenfälle im Luftraum 
Ein weiterer „feindlicher Zwischenfall“ ereignete sich am 4. Januar 2004. Involviert waren drei Verkehrsmaschinen; die Zeugen wurden auch in diesem Fall von den Forschern Dermot Butler und Carl Nally interviewt. 
Gegen 20:30 Uhr waren eine Boeing 737-400 und ein Airbus A330 auf dem Weg nach Dublin. Von der 737 aus bemerkte man ein sich näherndes dreieckiges Flugobjekt mit stroboskopischen Lichtern, die aufblitzten, als würde von dort aus jemand das Flugzeug fotografieren. 
Der Eindringling umzirkelte die Maschine, und die Besatzung hatte den Eindruck, irgendeine Art von „Energie“ würde auf sie gerichtet. Tatsächlich beobachtete die Besatzung des Airbus A330 einen purpurfarbenen „Glorienschein“ um die Boeing. 
Das UFO umkreiste den Jet derart massiv, dass Luftturbulenzen entstanden und die Außentemperatur anstieg. Das Dreieck verschwand, und nachdem die Maschine gelandet war, stellte man Schäden an den Tragflächen fest, die aussahen, als habe jemand mit dem Hammer darauf geschlagen. 
Gut zwei Stunden später – wir schreiben noch immer das gleiche Datum – erwischte es eine Airbus A320-200 Maschine, die in Richtung Ostküste unterwegs war. Auch diesmal wurde das Flugzeug in aggressiver Art von einem Dreieck mit stroboskopischer „Beleuchtung“ umrundet, sodass Luftturbulenzen auftraten. 
In Anbetracht solcher Zwischenfälle ist es ratsam, „merkwürdige“ Flugzeugabstürze auch auf mögliche „Fremdeinwirkung“ hin zu untersuchen! 
Tödliche Begegnungen und das Snave-Area-Phänomen 
Dass UFOs ein ziemlich ungesundes Phänomen sein können, ist bekannt. Jedoch verlaufen tödliche Begegnungen nicht nur in den abgelegenen Winkeln der Welt, sondern auch in Europa. 
Mancher UFO-Forscher ist durchaus angehalten, seine Recherchen rasch durchzuführen, solange der Zeuge noch lebt. Was etwas makaber klingen mag, hat sich in dieser Form in Irland jedoch tatsächlich zugetragen! 
Es ereignete sich am 27. März 1993 in der Snave Area, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet. Der Zeuge Don Howley hatte einen Freund zu Gast. Gegen 1:30 Uhr am Morgen schien plötzlich helles Licht durch ein Fenster. 
Die beiden Männer verließen das Haus. Auf einem nahe gelegenen Feld entdeckten sie eine leuchtende Masse und daneben drei Gestalten, die sich lautlos durch die Pflanzung bewegten und leicht über dem Boden zu schweben schienen. Sie trugen etwas wie „Tarnanzüge“. 
Nachdem die Ufonauten auf die beiden Männer aufmerksam geworden waren, drehten sie bei und bewegten sich auf das Haus zu. Die Zeugen verbarrikadierten sich jedoch sofort und wurden nicht weiter behelligt. Am nächsten Tag erfuhren sie, dass ihre Nachbarin in der Nacht an einem Herzinfarkt verstorben war. 
Telepathische Botschaften und die Rückkehr 
Am 10. Mai 1993, gegen 23:00 Uhr, erschienen im Geschäft von Mr. Howley zwei fremdartige Männer. Er hörte plötzlich eine „Stimme in seinem Kopf“, die von einem der Unbekannten zu kommen schien. 
Er wurde darüber informiert, dass man sich bereits schon einmal getroffen habe – gemeint war der Vorfall im März dieses Jahres – und dass sie auf dem Feld etwas gesucht hätten, das ihnen abhandengekommen war. Sie kündigten an wiederzukehren – was sie so auch in die Tat umsetzten – und verschwanden. 
Paralyse und ein tragisches Ende 
Am 31. August 1993 befand sich Mr. Howley in Kontinentaleuropa und überließ sein Haus zwei Freunden. Gegen 2:00 Uhr am Morgen erwachte einer von ihnen, da grelles Licht durch das Fenster schien. Er stand auf und sah nach dem Rechten. 
Auf dem Feld vor dem Haus – der Ort, an dem sich auch die erste Begegnung abgespielt hatte – schwebte ein längliches Objekt, das fluoreszierendes Licht von sich gab. Zwei Gestalten marschierten von der Stelle aus zum Haus hin, und der Zeuge war plötzlich paralysiert und konnte sich nicht mehr bewegen. 
Hier setzte bei ihm nun ein „Blackout“ ein, denn seine nächste Erinnerung war die, dass die Ufonauten wieder in Richtung UFO gingen. Im Jahr 1994 musste die Untersuchung des Falles eingestellt werden. Mr. Don Howley verstarb im Alter von nur 35 Jahren! 
Garda-Mutilation-Report 
Das Phänomen der Tierverstümmelungen (Mutilations) ist zwar weltweit verbreitet, tritt in Irland aber kaum auf. Jedoch gibt es auch hier vereinzelt merkwürdige Fälle. Am Samstag, den 4. Juni 1994, kontrollierte der Farmer John Slevin seine 39 Rinder, die er auf eine Weide getrieben hatte. Sie waren in bester Verfassung und wohlauf. 
Rund zwei Tage später, am Montag, den 6. Juni, waren es nur noch 38 Tiere, denn eines war unter mysteriösen Umständen umgekommen. Die genaue Todesursache ließ sich aber nicht mehr ermitteln, denn das Tier – dessen Kopf als Einziger noch intakt war – bestand nur noch aus der „abgezogenen“ Haut und blanken Knochen. 
Weder der Farmer noch die lokale Garda konnten sich erklären, was da genau geschehen ist. Im Januar 1985 fand man 44 tote Lämmer unweit von Ballymoney, im County Antrim. Keines der Tiere wies augenfällige Verletzungen auf, abgesehen von zwei punktförmigen „Löchern“ im Nacken. 
Im August 1995 erwischte es eine Kuh im Bressbrook-Gebiet, nordwestlich von Newry gelegen. Das Tier war blutleer, vom Schädel war das Fleisch entfernt und die inneren Organe entnommen worden. Leider wurde der Kadaver veterinärmedizinisch nicht untersucht! 
Gefährliche „Wolke“ 
Dermot Butler und Carl Nally berichten auf Seite 210 ihres Buches über einen erstaunlichen Zwischenfall, der sich im Jahr 1993 in Ostengland, UK, abgespielt hat. Zu der Zeit kam es zu zahlreichen Tierverstümmelungen, und da der finanzielle Verlust erheblich war, versuchte man mit Technik, den Tierquälern auf die Spur zu kommen. 
Es wurde ein computergestütztes Kamerasystem in einem Areal eingerichtet, in dem es besonders oft zu entsprechenden Vorfällen gekommen war. Tatsächlich registrierten die Bewegungsmelder etwas, und einer Kamera gelangen Aufnahmen. 
Zu sehen war lediglich eine „weiße Wolke“ in der Bildmitte, an dem Ort, wo sich am Tage ein verstümmeltes Lamm fand. Es kann tatsächlich sein, dass dieser Schnappschuss den „Täter“ präsentiert, und zwar in seiner „Urform“ – also vor der soziokulturellen und optischen Anpassung als „UFO“ oder „Alien“ an das menschliche Auge. 
Es ist ja schon oft spekuliert worden, dass die beobachteten Entitäten und Objekte in ihrer „realen“ Erscheinung völlig anders daherkommen, als sie sich uns präsentieren. 
Iona: Schottische Insel mit Irland-Connection 
Die nordschottische Insel Iona, auf der Columban seine Residenz hatte, ist übrigens auch ein „Fensterort“, also ein Areal, in dem es immer wieder zu paranormalen Erscheinungen kommt. Columban bekehrte nicht nur Schotten und Pikten, er trat auch gegen das Ungeheuer von Loch Ness („Nessie“) an, das in früheren Zeiten nicht so „handzahm“ war wie heute. 
Das alles hielt aber einen seiner Mönche nicht davon ab, ein „Verhältnis“ mit einer „Seejungfrau“ zu beginnen, was letztlich dramatisch endete. In früheren Jahrhunderten sah man auf der Insel gespenstische Mönche, deren Erscheinung von Glocken und überirdischen Klängen begleitet wurde, und manche Menschen haben Szenen von Episoden aus der Geschichte Ionas gesehen, darunter die Plünderung des Klosters durch einfallende Wikinger. 
So ganz geheuer war es wohl auf Iona noch nie gewesen, da dort zeitgenössischen Quellen nach auch Elfen hausten, die einen Mann zu ihrem Elfentanz zwangen, sodass dieser ein Jahr seines Lebens verlor. In einem anderen überlieferten Fall kam es ebenfalls zu einer unheimlichen Begegnung. 
In einem Haus wurde einmal eine ganze Feenschar beobachtet. Sie wurden zuerst draußen von einer norwegischen Besucherin gesehen. Die Wesen waren etwa dreißig Zentimeter groß. 
Das Schicksal der Netta Fornario 
Die englische Zauberin Dion Fortune hatte eine Freundin namens Netta Fornario, die 1930 unter bizarren Umständen starb. Nach ihrem Biografen Alan Richardson war Miss Fornario eine Künstlerin, die unter dem Namen Mac Tyler viele Artikel über Okkultismus geschrieben hatte. 
Auf einer Reise nach Iona wurde sie gefunden, wie sie nackt auf einem kahlen Berg lag. Ihr Körper war mit Kratzern übersät. Um den Hals trug sie eine Kette, an der ein Kreuz hing; in der Nähe ihrer Hand lag ein großes Messer, das benutzt worden war, um ein großes Kreuz in den Rasen zu stechen. Auf der Insel gab es Gerüchte über blaue Lichter, die in der Nähe der Stelle, an der man die Leiche fand, gesehen worden seien. 
Visionen und Zeitversetzungen 
Der amerikanische UFO-Forscher und Autor John Mack schildert uns ebenfalls ein mysteriöses Szenario, das sich auf der Insel zugetragen hatte. Der Zeuge des „überirdischen Spektakels“ war ein Mann mit dem Pseudonym „Carlos“. Mack lässt uns wissen: 
„Obwohl die Nacht pechschwarz und triefend nass war, sah Carlos vor sich über dem Meer eine pinkfarbene Dunstblase mit einem Durchmesser von etwa acht oder zehn Metern, die von ‚innen heraus leuchtete‘. Der leuchtende Nebel vor ihm, aus dem sich seine Vision herauswachsen sollte, schien sich zu verformen. Es schien leicht zu blinken, wurde immer größer, bedeckte bald das Wasser und den Nachthimmel und umhüllte auch ihn.“ 
Daraufhin fand sich Carlos zeitversetzt in einem historischen „Ambiente“ wieder, in dem gerade eine Horde Wikinger die Insel überrannte und alles niedermachte, was sich ihnen in den Weg stellte. Carlos selber ist nicht mehr „er selbst“, sondern sieht sich in der Gestalt eines einheimischen, zwölfjährigen Jungen. Nach einer Weile ebbt seine „Vision“ ab, und er landete wieder in der gewohnten Realität. 
Quellen 
John Keel, The Mothman Prophecies, IllumiNet; Manfred Poser, Phantome der Berge, Eulen Verlag, S. 109; John Brooks, Die Geister Großbritanniens, Eulen Verlag, S. 254; Ulrich Magin, Von UFOs entführt, Beck’sche Reihe, S. 93; Janet Bord, Feen – Elfen – Zauberwesen, Econ Verlag, S. 83; John Mack, Entführt von Außerirdischen, Bettendorf Verlag, S. 454; Andrew Donkin, Akte Aliens, Ueberreuter Verlag, S. 85; Morton & Thoma, Tränen der Götter, Scherz Verlag, S. 309; Angus Hall, Bestien, Scheusale und Monster, Ullsteinverlag, S. 21 & 67; Jacques Vallee, Konfrontationen, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1994, Seite 122 ff.! 
=== 
Postskriptum: 
597 n. Chr. – UFO über Irland? 
Eher durch Zufall bin ich auf das Buch „Irische Sagen und Legenden – Von Helden, Heiligen, Elfen und Druiden“ gekommen. An sich war es nicht wirklich Zufall; ich bin derzeit auf der Suche nach einer irischen Überlieferung, in der es um Kornkreise und himmlische Besucher geht. 
Jedoch fand ich in dem Buch nicht das Gesuchte, sondern etwas anderes, nicht weniger Interessantes. Der „Aufhänger“ der Sage, die uns beschäftigen soll, ist der Tod des Columban von Iona, einem Priester und Missionar, der seinen christlichen Eifer in Irland und Schottland ausgelebt hat. 
Zu seinem Tod im Jahr 597 wird erzählt, dass ein Fischer in Donegal, im Westen der Insel, wo der Missionar geboren wurde, eine bizarre Himmelserscheinung wahrgenommen hat. 
Interessant an der Angelegenheit ist der Umstand, dass der Report in Ich-Form verfasst worden ist und sich liest wie ein neuzeitlicher UFO-Bericht (Seite 269 im Buch): 
„In dieser Nacht fischte ich mit einigen anderen Burschen und Männern im Tal des Flusses Fend, der von Fischen überquillt. Dann sahen wir, wie das ganze Himmelsgewölbe plötzlich erhellt wurde. Überwältigt von diesem Wunder hoben wir unsere Augen und schauten nach Osten hinüber. Und siehe, dort erschien etwas wie eine ungeheure Feuersäule, die zu der mitternächtlichen Stunde geradewegs emporstieg, als wolle sie die ganze Erde in Licht tauchen wie die Sommersonne am Mittag. 
Und nachdem die Säule in die Himmel eingedrungen war, wurde es dunkel, als wäre die Sonne eben untergegangen. Und nicht nur wir, die wir am gleichen Orte beisammen waren, beobachteten den Glanz dieser Lichtsäule, auch andere Fischer, die hier und dort an verschiedenen Stellen denselben Fluss entlang bei der Arbeit waren, wurden, wie sie uns später erzählten, durch die gleiche Erscheinung in Furcht und Schrecken versetzt.“ʬ 
=== 
Postskriptum²: 
Iona = Avalon? 
In „Artus – Die Wahrheit über den legendären König der Kelten“ (U-Bahn-Lektüre Juli 2019) von Phillips und Keatman wird diskutiert, ob die mysteriöse Insel ggf. mit Avalon identisch sein könnte, was wohl niemand verwundern würde bei dem „paranormalen“ Brimborium dort: 
„In Schottland wurde Iona ‚Insel der Träume’ genannt – ein Name, der in mehreren mittelalterlichen Romanen Avalon bezeichnet.“ [S. 76] 
=== 
Postskriptum³: 
Elfentanz und moderne Parallelen 
In der angelsächsisch-irischen UFO-Literatur finden sich ziemlich regelmäßig Hinweise auf sagenhafte Reporte aus der Vergangenheit, in denen Elfen oder Feen beschrieben sind, deren Verhalten bzw. Erscheinungsform stark an das „moderne“ UFO-Phänomen erinnert. 
Die Gebrüder Grimm haben entsprechende Sagen (die im Buchtitel fälschlicherweise als „Märchen“ bezeichnet werden) aus Irland gesammelt und veröffentlicht. 
In meiner Ausgabe vom Anaconda-Verlag findet sich eine Überlieferung, die alle Elemente enthält, die wir auch heute kennen: 
Weißhäutige kleine Wesen in silbernen Anzügen, fliegende Lichter, spurloses Verschwinden des „Spuks“ – jedoch in einer anderen, eben zeitgenössischen Darreichungsform! 
Beschrieben wird die Geschichte des Johann Mulligan, der nachts an der Eiche von Ballinhassing vorbeikam: 
„Der Mondschein eben in vollem Glanz und bei diesem Licht bemerkte Mulligan eine allerliebste Gesellschaft kleiner, artiger Gestalten, die unter der Eiche in immerwährender, behänder Bewegung tanzten. 
Es waren viele beisammen, einige breiteten sich fern noch über den fernsten Schatten der Eichenäste aus, andere zeigten sich glänzend in den fliegenden Lichtern, die zwischen den Blättern durchdrangen, andere konnte man ungehindert sehen, wie sie sich am Stamme niedergelassen hatten, andere endlich waren ohne Zweifel vor seinen Augen noch verborgen. [...] 
Sie waren kaum drei Daumen hoch, aber weiß wie der gefallene Schnee und von ungezählter Menge. [...] Aber in demselben Augenblick [...] verfinsterte sich die Nacht und die Elfen verschwanden mit Blitzschnelle. [...] 
Tausend und abermals tausend Elfen hatte er gesehen tanzend [...]. Er beschrieb ihre prächtigen Kleider von glänzendem Silber, ihre runden flachen Hüte in dem Mondschein schimmernd… [...].“ [S. 83ff]!ʬ

04/09/26

🧪👽🧬
Die Hills und die
Jupiter - ♃ - Connection

Der bekannteste UFO-Entführungsfall betraf das amerikanische Ehepaar Hill. Dabei ist eigentlich kurios, dass die Verwicklungen nach dem ‚Zwischenfall‘ fast noch interessanter waren als die Verschleppung des Ehepaares selbst. 
[Da die Vorgänge eigentlich jedem bekannt sind, verzichte ich auf die x-te Wiedergabe und verweise auf Google!]. 
Ein Muster in der Familie 
Am Hill-Fall hat mich gewundert, dass er immer als ‚separates‘ Ereignis präsentiert wurde, denn letztlich wissen wir heute, dass Abductions keine einmalige Erfahrung darstellen und oftmals nicht nur einzelne Personen, sondern gleich auch ihre ganze Familie betreffen. 
Im Fall der Hills kam die ‚Konditionierung‘ ganz offensichtlich von Betty, denn schon ihre Schwester beobachtete Mitte der 50er Jahre ein lautloses, zeppelinförmiges Flugobjekt, das über einem Feld schwebte und von kleineren, scheibenförmigen UFOs umkreist wurde, die teilweise auch in dieses einflogen. Nach einiger Zeit sauste das Vehikel steil in den Himmel davon. 
Weitere Sichtungen nach dem Zwischenfall 
Wie schon erwähnt, ereigneten sich auch nach der Entführung kuriose Zwischenfälle: 
Am 17. Januar 1962 beobachtete Barney mit 25 seiner Kollegen [er arbeitete damals im South Postal Annex in Boston als Kurierfahrer] ein großes, rotes, rundes Objekt am westlichen Himmel. 
Es bewegte sich seitwärts in geringer Höhe und verschwand dann außer Sicht. Interessant ist, dass Barney das gleiche Objekt schon bei seiner Entführung 1961 gesehen hatte. 
Das gleiche Flugobjekt tauchte abermals im Oktober 1965 auf. Das Ehepaar war gerade zu Besuch bei den Eltern Bettys, die auf einer Farm lebten. Sie waren mit dem Wagen unterwegs, als gegen 21:45 Uhr der ‚Lichtball‘ vor ihnen auftauchte und einen regelrechten ‚Feitztanz‘ aufführte. 
Er flog erratische Manöver, zirkelte an den Kronen umstehender Bäume entlang und bewegte sich ruckartig vor und zurück. Nachdem er genug ‚angegeben‘ hatte, verschwand er im Hinterland. 
Am 22. Februar 1966 war Betty mit vier weiteren Personen mit dem Auto auf dem Grundstück ihrer Eltern unterwegs, als abermals die ‚Lichtkugel‘ auftauchte und ihren komischen ‚Tanz‘ am Himmel aufführte. Die fünf Zeugen stiegen aus, um die Sache besser beobachten zu können. 
Dabei bewegte sich das UFO völlig wirr am Himmel entlang, landete kurz, erhielt ‚Besuch‘ von einem ‚baugleichen‘ Objekt, das aber rasch wieder verschwand, sandte einen Lichtstrahl auf eine der Zeuginnen, knipste kurz seine Beleuchtung aus, sodass man seine Scheibenform und die eingebauten ‚Fenster‘ gut erkennen konnte, und verschwand dann wieder. 
Nachdem die fünf zu Hause angekommen waren, berichteten Barney und Bettys Vater von massiven Empfangsstörungen des Fernsehers. 
Unheimliche Vorfälle im Verwandtenkreis 
Einige Wochen später rief der Vater Bettys an und erzählte davon, dass die Frau seines verstorbenen Vetters ungebetenen nächtlichen Besuch erhalten hatte. Die 73-jährige Frau lag gerade im Bett und schlief, als sie durch lautes, penetrantes Pochen an der Haustür geweckt wurde. 
Das war sehr ungewöhnlich, denn sie lebte fernab auf dem Land und lugte deshalb vorsichtig aus dem Fenster. Dort erblickte sie ein Objekt mit beleuchteten Fenstern, das direkt vor ihrem Haus ‚geparkt‘ hatte und blitzend farbige Lichter von sich gab. 
Die alte Frau erschrak zu Tode, schloss die Fensterläden und flüchtete sich in ihr Bett. Tage darauf ‚klopfte‘ es auch am Hause von Bettys Mutter, die jedoch ihr Bett nicht verließ und nach einer Weile eine laute Explosion hörte. Ein Nachbar erzählte ihr dann später, dass er ein merkwürdiges Objekt über ihrem Hinterhof beobachtet hatte. 
Spukphänomene und der mysteriöse Besucher 
Einige der Vorfälle, die das Ehepaar erlebte, hatten aber auch etwas ‚Gespenstisches‘ an sich. Eines Tages – der Vorfall muss sich um das Jahr 1966 ereignet haben – fuhr ein Auto die Auffahrt zum Haus der Hills hoch, die gerade Besuch hatten. 
Ein Mann stieg aus und zündete sich eine Zigarette an. Nachdem er nicht an der Tür erschien, sahen alle acht anwesenden Personen nach ihm, doch sowohl vom Fahrer als auch von seinem Gefährt war nichts zu sehen. 
Stattdessen sauste in einer Entfernung von etwa 30 Metern ein großer, roter Feuerball auf einer Höhe von gut drei Metern die Straße entlang und verschwand hinter einer Garage. 
In einem anderen Fall erschien ein gefrorener Eisklumpen unter einer Zeitung in der Küche der Hills, ohne dass sie sich erklären konnten, woher das ‚Artefakt‘ stammte. Türen öffneten und schlossen sich wie durch ‚Geisterhand‘ und es waren Schritte zu hören, ohne dass die verursachende Person zu sehen war. Möbel verrückten sich wie von selbst usw. usf. 
Etwas mysteriös war auch der Besuch eines Mannes 1966, der sich als Wissenschaftler ausgab und lediglich eine Frage an das Paar hatte: 
‚Wie sahen die Wesen aus?‘ Nachdem die Hills die Kreaturen beschrieben hatten, sagte er nur: ‚Mein Gott, Sie wurden wirklich entführt!‘. ‚Woher wollen Sie das wissen?‘, konterte das Paar, und der Wissenschaftler gab an, dass er ein Bild gesehen habe, das von einem Flugzeug [sic!] aus gemacht wurde. Darauf seien diese Kreaturen abgebildet gewesen. 
Das klingt zwar unwahrscheinlich, muss es aber nicht unbedingt sein. Kampfflugzeuge haben eingebaute ‚Gun Cameras‘ mit sehr hoher Auflösung, die präzise Aufnahmen machen. Entweder aus Gründen der Spionage oder um Luftgefechte nachstellen zu können. 
Kann gut sein, dass der Besucher im Bereich der militärischen Bildauswertung gearbeitet hat. Dass man mit diesen Kameras UFOs fotografiert und die Bilder sofort beschlagnahmt hat, wurde auch dem amerikanischen Forscher Raymond Fowler ‚gesteckt‘, der immerhin selber bei der US-Armee, dort bei der ‚Aufklärung‘, gedient hat. 
Einbrüche und eine makabre Begegnung 
Merkwürdig waren auch die Einbrüche in Bettys Wohnung, Jahre nachdem Barney verstorben war. Betty bemerkte, dass ihre Sachen durchsucht worden waren, und ein Nachbar schilderte ihr, dass sich zwei schwarz gekleidete Herren in ihrer Abwesenheit in der Wohnung aufgehalten haben. 
Ihre Nichte Kathleen Marden konnte einen von ihnen fast stellen, der die Wohnung fluchtartig verließ und in einen bereits wartenden Wagen sprang, der rasch davonfuhr. Nachdem nie etwas gestohlen wurde, scheiden ‚normale‘ Einbrecher also aus. Bettys Wohnung wurde daraufhin mit einer Alarmanlage ausgestattet. 
Der sicherlich bizarrste Vorfall von allen jedoch ereignete sich am 8. März 1969. Betty war in der Nacht alleine mit dem Auto unterwegs, als plötzlich ‚ihr UFO‘ über der Straße schwebte. 
Sie stieg aus und erzählte den Fremden von Barneys Tod 1969. Sie sagte, dass er nun auf dem Friedhof liegen würde und zeigte mit der Hand die ungefähre Position; kurz darauf sauste das Objekt in diese Richtung. 
Es mag ja ein wenig makaber klingen, aber das Interesse der UFO-Piloten an Friedhöfen dürfte durchaus nachvollziehbare Gründe haben. Betty wurde 1961 bei ihrer Entführung erzählt, dass die Fremden sie und Barney immer finden könnten, was sie letztlich auch unter Beweis gestellt haben. 
Vielleicht ist ja doch etwas an den Spekulationen über Implantate dran, die wie Peilsender immer die genaue Lage der Abductees wiedergeben? Und vielleicht muss man sich diese hier und da ‚zurückholen‘? 
Bettys spätere Jahre in East Kingston 
In den 70er Jahren zog Betty nach East Kingston – unweit Portsmouth – und vermeldete von ihrem neuen Wohnort aus zahlreiche ‚UFO-Sichtungen‘, im Wesentlichen ‚Lichtkugeln‘, die durch die Lüfte flogen oder aber sich an Bahngleisen entlang bewegten. 
Das war für die UFO-Skeptiker natürlich ein ‚gefundenes Fressen‘, da ‚Mehrfachsichter‘ als unseriös gelten, und somit stellte man auch ihre Entführung wieder in Frage. Allerdings offenbarte sich bei den Kritikern eher die eigene Dummheit bzw. das Unwissen. 
Bettys Wohnort liegt in einem Areal mit hohem Quarzvorkommen im Boden und gilt schon seit Jahren als ‚Hotspot‘ für ungewöhnliche Lichterscheinungen. Man muss kein Einstein sein, um zu wissen, dass damit perfekte Bedingungen für sogenannte ‚Erdlichter‘ gegeben sind! 
In der Folgezeit war sie innerhalb der UFO-Szene aktiv und arbeitete mit Entführten bzw. beteiligte sich an der Recherche entsprechender Reporte. Sie verstarb am 19. Oktober 2004 an Krebs. 
Radarbestätigung des Hill CE4? 
Betty informierte einen Tag nach der Entführung [am 21. September] einen Major Henderson von der 100th Bomb Wing – auf der Pease Air Force Base – über den Vorfall. Dieser notierte sich die Daten und reichte sie an das staatliche Projekt ‚Blue Book‘ weiter, das im Auftrag der Air Force Sichtungsberichte untersuchte und sammelte. Interessant sind nun die Schlussfolgerungen der Militärs bzw. die Korrelationen, die man entdeckt hat: 
Die Hills gaben als ‚Zeitfenster‘ der Sichtung Mitternacht an [bei Blue Book 00:01 bis 01:00 Uhr]. Zur gleichen Zeit [Zeitfenster 00:01 bis 01:00 Uhr laut Blue Book] berichteten Zeugen in Lincoln – in unmittelbarer Nähe des Entführungsortes – von der Sichtung eines zylindrischen Objektes mit einem mittig verlaufenden ‚Lichtband‘ am Himmel, das seitlich ‚Ausleger‘ in V-Form aufwies, die an kleine Flügel erinnerten, an deren Spitzen sich rote Lichter befanden. 
Dieses UFO wurde rund eine halbe Stunde lang beobachtet und ähnelte in auffallender Weise dem von den Hills beschriebenen Objekt! Signifikant ist nun, dass eine Radarstation der Air Force das Objekt ebenfalls auf ihren Schirmen lokalisierte – es war rund 4 Kilometer vom Tower entfernt! 
Einen Tag zuvor – am 19. September 1961 – tauchte gegen 17:22 Uhr [etwas über 6 Stunden vor der Hill-Entführung] auf den Radarschirmen der Air Force Station in North Concord, Vermont, ein UFO auf, das Blue Book später als ‚a large aircraft‘ umschrieb. 
Dieses Objekt bewegte sich rund 80 Meilen entfernt in südlicher bzw. südwestlicher Richtung, war somit ungefähr im gleichen Areal aktiv, in dem später auch die Entführung stattfland! 
Um den Hill-Fall haben wir also eine Gruppe unabhängiger Zeugen ‚am Boden‘ als auch ein ‚unidentifiziertes‘ Objekt, das im Zeitfenster der Entführung – bei zwei Gelegenheiten – auf Radar erschien!ʬ 
[Quelle: Captured! The Betty and Barney Hill UFO Experience, Kathleen Marden & Stanton T. Friedman, New Page Books, Franklin Lakes 2007]
Wer entführte Betty und Barney Hill wirklich?
Als gläubiger Ufologe befasse ich mich seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Fällen von Begegnungen mit dem Unbekannten. Ich zweifle nicht daran, dass es echte UFO-Phänomene gibt und dass dahinter eine Realität steht, die weit über unser heutiges Verständnis hinausgeht. 
Gerade deshalb ist es mir wichtig, zwischen echten Hinweisen und möglichen Fehldeutungen zu unterscheiden. Der Fall von Betty und Barney Hill – der wohl bekannteste Entführungsfall überhaupt – ist dabei für mich ein Schlüsselbeispiel. 
Denn so sehr er das Bild der „Grauen“ geprägt hat, so sehr zeigt er auch, wie stark menschliche Einflüsse, Hypnose und möglicherweise sogar verdeckte Experimente eine Rolle gespielt haben könnten. 
In meinem Artikel „Wer entführte Betty und Barney Hill wirklich?“ (ufo-alarm.blog.de, 2012 – leider heute nicht mehr online) habe ich darauf hingewiesen, dass sich in den Hypnoseprotokollen und in zeitgenössischen Berichten Details finden, die bisher kaum Beachtung gefunden haben. 
So zitiere ich eine Passage aus dem Buch The Tujunga Canyon Contacts von Ann Druffel und Scott Rogo: 
„Während sie unter Hypnose war, behauptete Betty Hill, dass die Wesen, die sie entführt haben, sie irgendwie an Menschen erinnerten, die sie beim Diner gesehen hatte. Dieses Element des Hill-Falles wurde nie von irgendeinem der Untersucher weiterverfolgt.“ 
Dazu schrieb ich damals: 
„Der Gedanke, dass die Hills in einem Lokal mit vermeintlichen ‚Außerirdischen’ zusammentrafen, ist natürlich absurd. Vielmehr scheint es so zu sein, dass Betty Hill am Anfang menschlichen Entführern begegnet ist, zuerst im Lokal und anschließend bei der Überlandfahrt, die erst im Nachhinein in ihrer Erinnerung zu ‚Aliens’ wurden.“ 
Später, in meiner Fortsetzungsrezension des Buches Flying Saucers to the Center of Your Mind – Selected Writings of John A. Keel von Andrew B. Colvin (ufo-alarm.blog.de, 2013 – ebenfalls nicht mehr online), habe ich auf eine weitere Auffälligkeit hingewiesen: 
John Keel bezeichnete Dr. Simon, den Hypnose-Therapeuten der Hills, als „(Army) psychiatrist“. Colvin (2013, S. 251) schreibt dazu: 
„Der Fall von Betty und Barney Hill begann nicht mit einem Blitz oder Licht, aber mit allgemeinen (in übernatürlichen Überlieferungen) Impressionen von Augen, die körperlich vor den Zeugen schwebten. Auch hier wäre die medizinische Erklärung eine Konfabulation. 
Das erinnerte Erlebnis war lediglich eine Fiktion, die in den Verstand gesetzt wurde, um die physische Existenz ihrer tatsächlichen Erlebnisse zu erklären. Der Hill-Fall wurde von dem (Army)-Psychiater Dr. Simon, der sich nicht mit den UFO-Überlieferungen auskannte und der den Kurs der Konfabulation steuerte, vollkommen schlecht verwaltet. 
Es ist bewiesen, dass Patienten unter Hypnose ausgefeilte, realitätsnahe Fantasien mit vollkommener Überzeugung produzieren können.“ 
Mein eigentliches Anliegen war jedoch ein anderes: 
Wer die Hypnoseprotokolle der Hills aufmerksam liest, stellt fest, dass sowohl Barney als auch Betty immer wieder von „Uniformierten“ sprachen, die sie entführt hätten. Sie verglichen diese Figuren wahlweise mit deutschen Soldaten oder mit Angehörigen der US Navy. Ich kam deshalb zu der Schlussfolgerung: 
„Wahrscheinlich handelte es sich bei dieser ‚ET-Entführung‘ um das Werk amerikanischer Militärkreise im Rahmen von MKULTRA, verdeckten Menschenversuchen also.“ 
Damit stelle ich den ikonischen Hill-Fall in einen anderen Zusammenhang: weg von der Deutung als „Alien-Abduction“ hin zu einem möglichen Szenario geheimer Experimente. 
Für mich zeigt dieser Fall, dass wir selbst bei den bekanntesten UFO-Geschichten immer wieder neu hinschauen müssen – und dass die Spuren nicht unbedingt ins All führen, sondern womöglich viel näher liegen!ʬ
Spuren an einem Kleid und die Hill-Entführung
@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK 
Es ist ein unscheinbares Kleidungsstück, das heute in den Archiven der University of New Hampshire liegt. Ein schlichtes, blaues Baumwollkleid, das Betty Hill selbst genäht hat – für die Hochzeitsreise im September 1961. 
Doch hinter den zerrissenen Säumen und den hartnäckigen rosa Flecken steckt einer der am besten dokumentierten und gleichzeitig rätselhaftesten Fälle der Ufologie: die Entführung von Betty und Barney Hill. 
Die Nacht in den White Mountains und die mechanischen Schäden 
In der Nacht vom 19. September 1961 erlebte das Ehepaar Hill eine Missing Time von zwei Stunden. Skeptiker winken oft ab und reden von reiner Einbildung. Das Kleid liefert aber physische Beweise, die man nicht so einfach wegdiskutieren kann. Als Betty nach Hause kam, war das Ding in einem desolaten Zustand: 
Es war von der Taille bis zum Saum zerrissen, und der Reißverschluss am Rücken war massiv beschädigt. Spätere forensische Untersuchungen bestätigten, dass diese Schäden exakt zu Bettys Aussagen passen – nämlich dass sie von mehreren Wesen gewaltsam an den Schultern und Oberarmen zum Raumschiff gezerrt wurde. 
Die chemische Signatur des rosa Puders 
Noch merkwürdiger war der feine rosa Puder, der auf dem Stoff klebte. Der Großteil war vom Wind verweht, aber einige Flecken blieben und wurden zur wissenschaftlichen Sensation: 
Analysen der University of Cincinnati und der Chemikerin Dr. Phyllis Budinger brachten folgende Details ans Licht: 
Extraterrestrische Hinweise: 
Die Flecken enthielten komplexe organische Kohlenwasserstoffe. Die Molekularstruktur ähnelt dem, was man in den Atmosphären von Gasriesen wie Jupiter findet - siehe hierzu unten den Beitrag zur "Jupiter-Connection!"  
Einseitige Kontamination: 
Dr. Budinger stellte klar fest, dass die Substanz ausschließlich auf der Außenseite der Fasern saß. Ein biologischer Ursprung durch Betty selbst – etwa Schweiß – konnte damit ausgeschlossen werden. 
Chemische Resistenz: 
Die Verfärbung war kein normales Pigment. Alle Versuche, die Flecken mit Bleichmitteln, Säuren oder UV-Licht zu entfernen oder nachzumachen, scheiterten. 
Forensik und die DNA-Sackgasse 
In jüngerer Zeit hat man das Kleid mit modernster Technik nochmal unter die Lupe genommen, um biologische Spuren der Entführer zu finden. Man entdeckte eine ungewöhnliche Schimmelart, die selektiv nur auf den kontaminierten Stellen wuchs. 
Das deutet darauf hin, dass die rosa Substanz als Nährboden diente. Ein DNA-Test unter Leitung von Dr. Gus Cothran von der Texas A&M University brachte dann ein ernüchterndes, aber hochinteressantes Ergebnis: 
Es konnte keine verwertbare DNA gefunden werden. Das führt die Forscher zu zwei Theorien: 
Entweder war das biologische Material nach den Jahrzehnten zu stark zersetzt – oder die Verursacher haben eine Biochemie, die auf völlig anderen Grundlagen basiert als unsere bekannte DNA. 
Ein Relikt zwischen Wissenschaft und Mythos 
Trotz über 60 Jahren Forschung bleibt das Kleid von Betty Hill eine echte wissenschaftliche Anomalie. Es ist mehr als nur ein textiles Überbleibsel. Es ist der physische Ankerpunkt einer Geschichte, die unser Verständnis der Realität ganz schön herausfordert. 
Ob es der ultimative Beweis für außerirdischen Kontakt ist oder nur ein bisher ungeklärtes chemisches Phänomen – das bleibt offen. Sicher ist nur eins: Dieses Kleid stellt der Wissenschaft Fragen, auf die es bis heute keine irdischen Antworten gibt. {Quelle: YouTube}
Postskriptum von W. Raab:  
Die Hills und die Jupiter-Connection 
In der Anthologie „Das UFO-Syndrom“, herausgegeben von Johannes Fiebag – übrigens auch mit einem Beitrag von mir! –, analysierten die beiden deutschen Ufologen Joachim Koch & Hans-Jürgen Kyborg die von der Abductee Betty Hill unter Hypnose gezeichnete „holographische“ Sternenkarte: 
Bei dieser Entführung fragte Hill nach der Herkunft der Entführer. Darauf wurde ihr besagte Karte vorgeführt, mit der Frage, ob sie ihren eigenen Standort darauf lokalisieren könne, was ihr nicht gelang. 
Darauf gaben die Fremden an, habe es auch keinen Sinn, ihren eigenen Herkunftsort anzugeben. Folglich muss sich sowohl die Erde als auch das „Alienhabitat“ darauf befunden haben! Zu sehen waren auch eingezeichnete Handels- und Expeditionsrouten! 
Koch & Kyborg fanden mittels eines Astronomie-Programms für Computer heraus, dass die besagte Karte UNSER Sonnensystem zeigte! Blickrichtung dürfte aus der Perspektive des Jupiters bzw. eines seiner Monde heraus gewesen sein! Folglich hielten bzw. halten sich die „Aliens“ in unserer eigenen Nähe auf und nicht auf Zeta Reticuli! {Quelle}

02/09/26

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Empire State UFOs ³
UFOs und schwarze Projekte?

Zeugen, die UFO-Sichtungen hatten, beschrieben immer wieder, dass sich bei ihnen kurz darauf ein „Hausbesuch“ eingestellt hat – wahlweise in Form des zuvor beobachteten Objekts oder aber in Gestalt einer fremdartigen Entität. 
Ein Klassiker in dieser Hinsicht ist der Bericht des Brasilianers Colonel Uyrangê Hollanda Lima, der 1977 im Auftrag der Luftwaffe bizarre UFO-Sichtungen in Amazonien untersucht hat. Nachdem er wieder zu Hause war, erschien bei ihm nachts eine bizarre Gestalt. 
Glaubt man dem amerikanischen Untersucher Randall Nickerson, hatten einige der europäischen Zeugen des Ruwa-Ereignisses (Ariel School) in Simbabwe Jahre nach dem Ereignis – und nach ihrem Auszug aus dem Land – an ihrem neuen Heimatort weitere Begegnungen. 
Daraus ergibt sich, dass nicht nur UFOs beobachtet werden, sondern auch die Intelligenz hinter dem Phänomen die Beobachter beobachtet – und sie jederzeit und überall wieder auffinden kann! 
Sichtungen im Hudson Valley 
Derzeit lese ich unter anderem In the Night Sky von Linda Zimmermann, in dem es um UFO-Sichtungen im Hudson Valley (New York State) geht. Ab Seite 20 beschreibt sie den Bericht von drei Lehrerinnen, die am 24. März 1983 zwischen 20:30 Uhr und 21:00 Uhr mit dem Wagen unterwegs waren. Sie befanden sich nördlich von Yorktown, als sich ihnen ein kurioses Schauspiel darbot: 
Auf der Straße vor ihnen fuhr kein einziger Wagen mehr. Die Automobilisten (geschätzt etwa 25 Fahrzeuge) waren rechts rangefahren, ausgestiegen und starrten nach oben. Die Frauen taten es ihnen nach. Direkt über der Straße hing auf Baumwipfelhöhe ein tiefschwarzes, dreieckiges Objekt in der Größe von zwei American-Football-Feldern. Am hinteren Ende befanden sich verschiedenfarbige, rotierende Lichter, die das UFO erleuchteten. 
Die Sichtung dauerte 20 Minuten, dabei war es völlig lautlos. Es zog dann gen Süden in Richtung des Taconic State Park. Die Frauen fuhren anschließend nach Norden Richtung Mahopac. Dort wurde eine der Frauen zu Hause abgesetzt. 
Wenig später bemerkte sie, dass das gleiche Objekt nun direkt über ihrem Haus „hing“ und kurz darauf wieder abflog. Im Sommer des gleichen Jahres – sie war mit ihrem Mann im Wagen unterwegs – tauchte der Besucher abermals über ihnen auf, diesmal jedoch in etwas größerer Höhe. 
Hotspot Route 84 
Bereits in einem Artikel zum Thema der Hudson-Valley-Welle bin ich darauf eingegangen, dass die Route 84 ein absoluter Sichtungshotspot war. Die Untersuchungen führte damals J. Allen Hynek im Gefolge von CUFOS noch selbst durch. Die Fallberichte, die Zimmermann unabhängig davon recherchierte, bestätigten diesen Aspekt: 
Auch viele „ihrer“ Zeugen befanden sich entweder direkt auf der Straße oder in unmittelbarer Umgebung davon. UFOs verwenden also – wieso auch immer – Straßenverbindungen als Navigationshilfen! 
TR-3Bs und Militäranlagen 
Dass sich TR-3Bs gehäuft in bzw. über oder auf Militärstützpunkten tummeln, darauf habe ich bereits öfter hingewiesen! Zimmermann bringt auf Seite 32 einen Fall aus den 1960er-Jahren (New York State): 
Eine Zeugin fuhr auf der Drury Lane, die damals zur Stewart Air Force Base gehörte. Sie wurde von einem schwarzen Dreieck überflogen, woraufhin das Auto plötzlich stehen blieb, da alle Systeme versagten. Aus dem Radio kam nur Rauschen. Als der unidentifizierte Flieger weg war, normalisierte sich der Zustand und die Fahrt konnte weitergehen. 
Testgelände Hudson Valley? 
Auf Seite 58 kann man erfahren, dass es in New York State wohl bereits seit Jahrzehnten Vermutungen gibt, dass hochmodernes Stealth-Material getestet bzw. geflogen wird. Dies wird im Text nicht näher erklärt. Mir ist auch nicht bekannt, ob dort „reguläres“ bzw. offizielles Kriegsgerät erprobt wird. 
Meine Anfrage an den Kollegen Greg (ehemals MUFON New York State) ergab jedoch, dass militärische Drohnen, die sich entlang des Hudson bewegen, bereits mehrfach beobachtet worden sind. 
Das könnte auch die nächtlichen Lichterscheinungen erklären, die sich knapp über der Wasserfläche abspielen sollen. Offenbar orientieren sich die UAV-Piloten am Verlauf des Flusses. Orientieren sich die Piloten anderer „schwarzer“ Fluggeräte an Verkehrsadern wie Straßen? 
Pine Bush 
Auf die UFO-Sichtungen in Pine Bush bin ich bereits in einem eigenen Artikel eingegangen (siehe Suchmaschine oben im Blog). Zimmermann hat sich vom lokalen Untersucher C. Burns die „Ufo-Geschichte“ des Ortes erklären lassen: 
Die erste Sichtung soll sich dort 1920 ereignet haben. Nähere Informationen wurden dazu nicht gereicht. Ab den 1950ern tauchten die obligatorischen „Untertassen“ auf. Ab etwa den 1970ern wandelte sich das Phänomen. Nun war von Lichtern in Wäldern und auf Feldern die Rede, wobei sich diese oft am Boden befanden und von dort abhoben. 
1997/98 flaute die Welle ab. Paradoxerweise geht man kaum auf die 1980er- und 1990er-Dreiecksichtungen ein – für die ist der Ort ja bekannt geworden! Dabei kritisiert Zimmermann die amerikanische Untersucherin Ellen Crystall (†), die über die Vorfälle berichtet hat: 
Ihre Darstellungen hätten die Grenze der Glaubwürdigkeit überzogen – dabei hat Crystall nur Zeugenaussagen gesammelt und eigene Skywatch-Aktionen durchgeführt. Ihre eigenen Sichtungen waren eher unspektakulär (Lichter am Himmel). 
Ich kann die Kritik an Crystall nicht nachvollziehen (ich habe ihr Buch Silent Invasion gelesen), sie hatte damals nicht viel mehr gemacht als Zimmermann heute: 
Daten gesammelt, Zeugen befragt, sich nachts die Beine in den Bauch gestanden und den Himmel nach UFOs abgesucht – für eine Frau, die an Krebs erkrankt war, eine tolle Leistung! 
Wenn Zimmermann ein Problem mit den veröffentlichten Zeugenaussagen hat, sollte sie nicht der Autorin die Schuld dafür geben. Zeugen berichten eben, was sie gesehen haben – ob das jetzt jemandem gefällt oder nicht, spielt keine Rolle! 
Ein Hotspot dort war übrigens ein jüdischer Friedhof, direkt gelegen an der Route 52 – UFOs und Straßen eben! (S. 138 + 144) 
Abductions und Heimatschutzbehörde? 
Viele UFO-Zeugen gaben an, dass sich „Sichter“ auch in ihrem Familienumfeld befinden (S. 128). Dies könnte die These bestätigen, dass eine Verbindung zwischen UFO-Zeugen (gemeint sind „Mehrfachsichter“) und Entführungen besteht! 
Eine Zeugin namens Nancy erhielt nachts „Besuch“ von zwei kleinen Wesen mit Kapuze, die sie weckten. Sie konnte sich nicht bewegen. Als das Duo endlich weg war, verschwand der Bann. Sie schrie nach ihrem Mann, der gleich neben ihr schlief. Er meinte, sie hätte einen Albtraum gehabt. 
Interessant ist nun, dass sie an der linken Körperhälfte eine frische, punktförmige Brandverletzung hatte, die blutete. Bett- und Nachtwäsche wiesen keinerlei Beschädigungen auf. (S. 142) 
Eine weitere Zeugin, Debbie, hatte mit 15 Jahren ein UFO-/Entführungserlebnis in Pine Island. Danach fand sie ein merkwürdiges „Muster“ an ihrem Körper. Über und links vom Nabel waren drei ovale bzw. runde „Kreise“ zu sehen, die ein gleichschenkliges Dreieck bildeten. 
Jahre später hielt sie bei einer UFO-Veranstaltung in Pine Bush einen Vortrag über ihre Erlebnisse. Im Publikum befanden sich weibliche Abductees mit denselben bzw. sehr ähnlichen „Strukturen“ an exakt gleicher Stelle! [S. 197] Auf das Thema „Körpermale“ bin ich bereits in der Vergangenheit eingegangen. 
Ein Zeuge (Lokalpolitiker) aus Putnam Valley erhielt nachts immer wieder Besuch von fremdartigen Wesen. Bei einer Grey-Spezies war der Kopf ganz ähnlich geformt wie bei einer Eule – eine gewisse „Eulenlastigkeit“ hängt ja dem gesamten Besucher-Phänomen an! 
Im Umfeld von UFO-Beobachtungen tauchen immer wieder „amtlich“ wirkende Personen und Fahrzeuge auf, die auffällig unauffällig ihrer Arbeit nachgehen. Ab Seite 205 im Buch werden die Erlebnisse des Zeugen Gary geschildert. Bereits der erste Telefonkontakt gestaltete sich schwierig: 
Es waren Klickgeräusche zu hören und die Leitung brach ab. Es dauerte gut zehn Minuten, bis sie wieder stand. Beim ersten Treffen mit dem Zeugen im Haus der Autorin erschien ein SUV mit geschwärzten Scheiben vor dem Eingang. 
Da sie recht abgelegen lebt und dort kaum Verkehr herrscht, war dieser „Zufall“ mehr als bemerkenswert. Der Fahrer stand eine Weile vor dem Haus – und fuhr dann wieder davon. 
Solche Wagen tauchten während der Recherche zu dem Fall immer wieder auf – sie ähneln übrigens dem Fuhrpark der Heimatschutzbehörde (DHS), die übrigens auch bei „UFO-Abstürzen“, nach Sichtungen usw. in Erscheinung tritt. Die Erlebnisse des Zeugen entsprechen dem klassischen Ablaufszenario von Abductions: 
UFO-Sichtungen, Missing Time, Scheinschwangerschaften bei den Ehefrauen, Körpermale usw. Eher ungewöhnlich war das Auftreten eines rund 30 Fuß großen Kornkreises in den 1970er-Jahren auf einer angrenzenden Farm. 
Aufschlussreich war dann das Interview mit der Mutter des Zeugen. Zimmermann befragte sie eigentlich nur, um herauszufinden, ob es ungewöhnliche Erlebnisse in der Kindheit ihres Sohnes gegeben hat. 
Dabei stellte sich heraus, dass sie selbst ihren ersten „Alienkontakt“ im Alter von acht Jahren hatte. Sie wuchs in Haverstraw (New York State) auf und begegnete dort 1937 auf dem Grundstück des Hauses zwei Entitäten, die wir heute als „Greys“ bezeichnen würden. Ihr Mann hatte gleichlautende Erlebnisse. 
Die beiden trafen sich erstmals, als sie sechs Jahre alt waren – sie waren Nachbarskinder – und heirateten später. Zwei Abductees, die Nachbarn sind und dann auch noch heiraten … Synchronizität, Zufall – oder mehr? 
Einige Entführungsfälle sind unfreiwillig komisch: 
Eine Zeugin namens Marge erwachte nachts vor ihrem Haus – im Pyjama. Tür und Fenster waren von innen verriegelt und ihr Mann musste aufsperren. Wie sie außer Haus gelangt war, blieb unbeantwortet. [S. 245] 
Weitere UFO-Sichtungen 
Der Künstler Jim Marzano befand sich mit rund 20 Personen nach Einbruch der Dunkelheit unweit von Pine Bush, um nach UFOs Ausschau zu halten. Man schrieb das Jahr 1994. Über ihnen tauchte ein schwarzes Dreieck auf. Nachdem dieses abgezogen war, flogen zwei Militärjets dieselbe Route. Kurz darauf erschien ein Militärhubschrauber, der sie mit einem Scheinwerfer ausleuchtete – und anschließend wieder verschwand. [S. 278] 
Der Hotspot im Hudson Valley für UFO-Sichtungen war – und ist – Putnam County. Dort befinden sich rund 100 sogenannte Stone Chambers. Diese Verbindung scheint kein Zufall zu sein: 
Diese Steinkammern sind bereits seit den ersten Siedlertagen berühmt-berüchtigt für paranormale Effekte. Lichterscheinungen und Lichtkugeln wurden dort ebenso beobachtet wie geisterhafte Kapuzengestalten. 
Besucher des Areals berichteten, dass sie oft die Orientierung verloren bzw. in einen veränderten Bewusstseinszustand gerieten. Die Kammern sind übrigens astronomisch ausgerichtet – nur zur Wintersonnenwende wird das Innere durch Sonnenlicht erhellt. [S. 284 | S. 290] 
Auf eine spektakuläre UFO-Sichtung über dem AKW Indian Point bin ich bereits in einem Artikel eingegangen. 1984 ereignete sich ein weiterer Zwischenfall: 
Ein Bewohner, der von seinem Haus aus die Anlage im Blick hatte, schilderte, dass er ein Objekt unbestimmter Form darüber beobachtet habe. Das Ding selbst war nicht zu sehen – wohl aber die daran befestigten runden, weißen Lichter. Es flog auf das AKW zu, verharrte dort einige Minuten – und schoss dann mit hoher Geschwindigkeit davon. Kurz darauf tauchte ein Hubschrauber auf, der das Areal absuchte. [S. 310] 
Im selben Jahr – diesmal im Juli – wurde ein UFO über Verplanck beobachtet, das aus Richtung der rund eine Meile entfernten Anlage kam. Auch dieses hatte an seiner Unterseite diverse Lichter angebracht!ʬ [S. 312]

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