🎙️ CROPfm: "Contactee" • Sendung mit Alexandra Herzog-Schmitt • Freitag, 16. Oktober 2026 • 19:00 Uhr!

Mein live Gast Alexandra Herzog-Schmitt erlebt seit frühester Kindheit etwas, das man gemeinhin als "Kontakterlebnisse" bezeichnet...

📰 Leitartikel: Sumoringer & Kugellichter

📰 Leitartikel: Merowinger Caspar Hauser?

📰 Leitartikel: Nebel

📰 Leitartikel: Schicksalskugel zu Dresden

Posts mit dem Label kemet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kemet werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

12/10/26

⚔️👑🐝
Caspar Hauser,
ein Merowinger?

Seit ich mich mit Caspar Hauser beschäftige, ist mir aufgefallen, dass die Verschwörung bis in die heutige Zeit hinein Bestand hat. 
Ich denke da nur an den völlig fehlerhaften Wikipedia-Eintrag, die Darstellung in den Systemmedien oder die „neueste“ Gen-Analyse, die mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. 
Überhaupt war der „Aufwand“, der seinetwegen getrieben wurde, erstaunlich, meine Beiträge zum Thema zeugen davon. Das Ganze gipfelte darin, dass man sogar versucht hatte, seinen Leichnam zu stehlen, wie ich weiter unten aufführe! 
Baden war ein kleines, unbedeutendes Großherzogtum, welches letztlich 1871 zur deutschen Reichsgründung von Groß-Preußen {„Deutsches Reich“} aufgesogen wurde. Als Regent in Karlsruhe hätte Hauser nicht viel ausrichten können. 
Sein Reich und sein „Auftrag“ müssen also von einer anderen Welt gewesen sein. Hinzu kommen seine „wilden Talente“, die paranormalen und hochsensitiven Fähigkeiten, die Omen und Visionen, nicht zu vergessen der „Geisterreigen“ vor, während und nach seinem Erscheinen aus dem Nichts. 
Er war zu groß für Baden, zu spektakulär, zu außergewöhnlich für seine Zeit. 
Napoleons Ahnen? 
Der amerikanische Autor Walter Bosley hat unlängst den zweiten Band seiner „ESOTERIC NAPOLEON“-Reihe herausgegeben. Da Napoleon in der Hauser-Affäre eine große Rolle spielt, habe ich das Buch erworben und bin noch um einiges schlauer geworden, was mögliche Zusammenhänge betrifft. 
Das ist zwar alles sehr spekulativ und weit jenseits der klassischen „Hauseriana“, doch darf man auch mal einen argumentativen Stein werfen, um zu sehen, welche Scheiben zu Scherben brechen und den Weg frei machen für neue Optionen und Gedanken. 
Napoleons Familienverband mütterlicherseits, man sollte wohl besser „Clan“ schreiben, ging davon aus, von den Merowingern abzustammen. Das ist als Behauptung keine „Verschwörungstheorie“, sondern historischer Fakt; diese Vorstellung bestand, unklar ist, ob sie begründet war oder nicht. 
Das ging so weit, dass Napoleon das goldene Bienensymbol der Merowinger für sich als Hoheitszeichen übernahm und sich bei der Krönung zum Kaiser die Krone selbst aufsetzte und nicht der herbeizitierte Papst Pius VII.. Das Selbstverständnis eines Merowingers! 
Auffallend ist auch die „Medialität“. Diese verbindet die Mutter Letizia Ramolino, die ihre übersinnlichen Dienste kostenlos anbot, mit ihrem Sohn Napoleon, dessen „Eingebungen“ ihm und seinen Generälen oft genug das Leben retteten, und dem Enkel (?) Caspar Hauser. 
Die Geschichte der Merowinger bezieht angeblich auch Maria Magdalena mit ein, die nicht nur Anhängerin von Jesus Christus gewesen sei. Man unterstellte Ehe und Schwangerschaft. 
Um aus dem für sie „unheiligen Land“ zu flüchten, habe sie sich mit Vertrauten ins südliche Gallien abgesetzt, eine Legende, die schon im frühen Mittelalter kolportiert worden ist. 
Um das Jahr 500 haben ihre Nachfahren bei den Merowingern eingeheiratet. Der Rest ergab sich durch die Blutlinie, die sich ggf. bis hin zu Caspar Hauser fortsetzte. 
Das würde dann auch den okkulten „Ruch“ der Dunkelmänner erklären, wahrscheinlich Freimaurer, die Hauser mit einem „Satanistendolch“ ins Jenseits befördert haben, da sie einen Nachfahren des Nazareners auf Erden wirklich nicht gebrauchen konnten. 
Omen in Ägypten 
Diesen Spuren heißt es nachzugehen; vor allem wäre aufschlussreich, ob die Merowinger über ähnliche „wilde Talente“ wie Hauser verfügt haben. Auch Napoleon hatte seine Visionen. 
Die sicherlich bekannteste in der Königskammer der Cheopspyramide zu Zeiten des Ägyptenfeldzugs (1798/1801), in der er eine Nacht verbracht hatte. Zeitzeugen waren der Mathematiker Gaspard Monge und der Leiter der wissenschaftlichen Kommission und persönliche Berater Napoleons, Claude Berthollet. 
Was genau Napoleon in der „Granit-Box“ zu sehen bekam, ist nicht zu sagen. Er selbst war entsetzt von dem Gesehenen / Erlebten. Sein eigenes Schicksal wird es wohl nicht gewesen sein, sonst hätte er den Russlandfeldzug von 1812 nicht begonnen, jenes Jahr, in welches wohl auch die Geburt von Hauser fiel. 
Wie in diesen Reigen Jeanne d’Arc passt oder ihr italienischer „Kollege“ Savonarola, ist mir noch nicht ganz klar. Beide fochten für das damalige Frankreich, wurden von höheren Mächten geschickt. Erstere griff zum Schwert, Letzterer zur Stimmgewalt. 
Auf dem literarischen Speiseplan stehen bei mir nun die Merowinger! Wer mich bei dieser Reise unterstützen möchte, darf sich gerne auf meinem Amazon-Wunschzettel die zum Thema passenden Bücher aussuchen und mir zukommen lassen! 
Vielen Dank!
Hauser: Versuchter Leichenraub? 
Im Buch DER PRINZ KASPAR HAUSER von Hans Scholz fand sich ein interessanter Hinweis: Offenbar hatte man versucht, den Leichnam von Kaspar Hauser zu stehlen! 
Der Stadtgerichtsdiurnist notierte am 21.12.1833, dass sowohl die Frau des Totenvögtlein Weiß als auch der Nachtwächter drei Gestalten beobachtet hätten, die die Kirchhofmauer überstiegen, um sich als Grabschänder zu betätigen. Jedoch wurden sie von den Zeugen gestört und mussten abziehen. Die Stadtverwaltung ließ daraufhin eine Friedhofswache aufstellen! 
Prinz Max von Baden wollte übrigens nach seiner Thronbesteigung die Gebeine Hausers in die Ahnengruft zu Pforzheim umbetten lassen – in der jedoch NUR Angehörige des Hauses Baden beigesetzt wurden! Der Zusammenbruch von 1918 verhinderte dies jedoch, mal wieder hatte der Findling Pech gehabt... [S. 442] 
Merkwürdiger Besuch im Jahre 1944 
1994 entdeckte der amerikanische Psychotherapeut Jeffrey M. Masson im Archiv des Hauser-Forschers Johannes Mayer aus Stuttgart einen für den privaten Zweck von Georg Friedrich Daumer zusammengestellten Bericht über Hauser in Form eines Tagebuches. 
Daumer hatte diesen handschriftlich kopieren lassen und an Feuerbach gesandt. Der Inhalt bezieht sich vor allem auf Hausers körperliche und geistige Entwicklung. Vermerkt sind ebenso die oben bereits erwähnten „Anomalien“, dazu auch allgemeine und spezielle Daten über seinen Gesundheitszustand. 
Das von Daumer geschriebene ORIGINAL ist aus seinem Nachlass VERSCHWUNDEN! Die an Feuerbach gesandte Kopie verblieb im Familienbesitz, bis in den 1930er Jahren eine Kopie der Kopie an den Hauser-Forscher Hermann Pies gelangte, der den Text abgetippt und mit Kommentaren versehen hatte. Die Kopie der Hauser-Schrift von Feuerbach ist aus Pies’ Archiv VERSCHWUNDEN. 
Was vorliegt, ist die maschinengeschriebene Ausführung von Pies als bis dato einzige Variante! Pies hatte den Text nie publiziert und nie als in seinem Besitz befindlich erwähnt, im Gegensatz zu allen Archivfunden, die er ab den 1920er Jahren in Bayern entdeckt hatte! Warum, ist unklar. Dieser Text wurde 1995 im Eichborn Verlag veröffentlicht [Kaspar Hauser | Die andere Bibliothek]. 
Einer der Beiträge dort stammt von dem bereits erwähnten Hauser-Forscher Mayer, der in seinem Beitrag zum Thema „Entstehung und Überlieferung der Daumerschen Aufzeichnungen“ auf Seite 281 eine „Bombe platzen“ ließ: 
Demzufolge waren 1945, nach Kriegsende, französische Soldaten bei den Feuerbachs erschienen und hätten 112 Jahre nach dem Mord an Hauser Daumers Aufzeichnungen VERBRANNT! 
Nun stellt sich die Frage, welchen Grund man in Paris hatte, dies in Auftrag zu geben? Welche französischen Interessen wurden von Daumers Aufzeichnungen bedroht und weshalb war man überhaupt involviert? 
An sich wäre es eine Angelegenheit des Herrscherhauses Zähringen von Baden in Karlsruhe gewesen, sich mit den Verdächtigungen zu beschäftigen! Baden war damals Teil des Kriegsgegners Deutschland! 
Weshalb dessen Interessen aufgreifen und kompromittierendes Beweismaterial vernichten? Spielte die Affäre Hauser tief in die französische Geschichte mit ein?ʬ

20/08/26

⚜️
Napoleon und ein
überirdischer Bonapartist!

Auf Napoleon als vermeintlichen Vater Kaspar Hausers bin ich bereits bei meinem Hauser-Interview auf CROPfm eingegangen! Napoleon selbst, dies geht zumindest aus Halbsätzen in Biographien hervor, verfügte über einen guten Riecher, wenn es darum ging, Gefahren zu entgehen: 
So verließ er, mit seinen Generälen und Bediensteten im Schlepptau, während der Schlacht plötzlich Lagebesprechungen, kurz bevor ein Überraschungsangriff des Gegners anstand oder eine Kanonenkugel einschlug. 
Auch beorderte er Truppen an Orte, die objektiv gesehen keinen Sinn machten; erst im Kriegsgeschehen, bedingt durch zufällige, nicht vorhersehbare Verläufe der Kämpfe, standen seine Truppen zur rechten Zeit am rechten Ort! Dies führte schon damals dazu, dass seine Zeitgenossen sich fragten, ob er gegebenenfalls über wilde Talente, also paranormale Fähigkeiten, verfügte!
Anekdoten über paranormale Vorgänge
Im Internet finden sich zwei Anekdoten zu möglichen anomalistischen Vorgängen, die meine Freundin Lena übersetzt hat: 
Es beginnt mit einer Figur, die an einen Dschinn erinnert und Napoleon in Ägypten behelligte! 1799, während des ägyptischen Feldzugs, bei der Belagerung von Saint-Jean d'Acre, am Abend des 31. März, nach einem weiteren, unglücklichen Angriff, beobachtete Bonaparte in seinem Zelt das Kampfgeschehen, nervös, voller Angst und Unentschlossenheit. 
Wir kennen die extreme Bedeutung, die er der Eroberung von Saint-Jean-d'Acre beigemessen hat. Wenn diese Stadt gefallen wäre, würde er später in St. Helena sagen, hätte er das Angesicht der Welt verändert. 
Kurz nach Mitternacht erschien plötzlich ein kleiner Mann, in Rot gekleidet, mit schwarzem Gesicht, einem Turban und einem weißen Bart vor dem Zelt des Generals.
Der rote Mann und das Geheimnis
Bonapartes Gesichtszüge waren geprägt von Müdigkeit. Der kleine Mann verschränkte die Hände vor der Brust, verbeugte sich tief und nahm schnell einen ziselierten, aus Silber verfertigten Fisch aus dem Ärmel, den er seinem Gastgeber reichte. 
Bei seinem Anblick wurde der General blass, machte zwei Schritte auf seinen nächtlichen Besucher zu und stieß einen leichten Seufzer aus. Dann bedeutete er ihm mit einer schnellen Geste einzutreten. Die Leinwand des Zeltes fiel über sie. 
Wir wissen nicht, was die beiden Männer in dieser Nacht zueinander gesagt haben. Napoleon war abergläubisch und es war der 1. April. Bonaparte beschloss, die Belagerung von Saint-Jean-d'Acre aufzuheben, ohne das Gesicht zu verlieren. 
Einige Wochen später reiste er nach Frankreich ab. Am 1. April 1810, elf Jahre später, heiratete Napoleon I. Marie-Louise von Österreich in Saint-Cloud. Es wird gesagt, dass der kleine rote Mann am Vorabend der Hochzeit wieder aufgetaucht ist, der Kaiser sich jedoch geweigert hat, ihn zu empfangen.
Der Stern des Kaisers
Das Geheimnis dieses kleinen roten Mannes, der mehrmals in unserer Geschichte aufgetaucht ist, bleibt ungelöst. Am Ende der Monarchie hieß er Le Petit Homme Rouge des Tuileries. Dulaur erzählt die Legende über ihn, die behauptete, dass dieser kleine rote Mann am Morgen nach seiner Abreise nach Varennes im Bett des Königs in den Tuileries gefunden wurde. 
1793 hätte sich dieser seltsame kleine Charakter mehrmals gezeigt, besonders nach dem Tod von Marat, wo sein Erscheinen einen Soldaten, der seine sterblichen Überreste bewachte, tödlich erschreckte. 
Wer der rote Mann war, wissen wir nicht, vielleicht kam er von einem anderen Stern, einen den nur Napoleon sehen konnte? Der berühmte französische Erste Konsul und spätere Kaiser von Frankreich hatte möglicherweise eine visuelle Halluzination erlebt, die sich als leuchtender Stern präsentierte.
Zeugnis einer Halluzination
Wie der französische Alienist Alexandre Jacques François Brierre de Boismont berichtete, rief Napoleon einmal einem seiner Divisionsgeneräle, Graf Jean Rapp, zu, der den Stern nicht sah, auf den er hingewiesen wurde: 
Was! ... du siehst ihn nicht? Es ist mein Stern, er ist vor dir, brillant ... er hat mich nie verlassen, ich sehe ihn bei allen großen Gelegenheiten, er befiehlt mir vorwärts zu gehen, und er ist für mich ein ständiges Zeichen des Glücks. 
Ob diese Anekdote als Zeugnis einer gewissen Anfälligkeit für Halluzinationen Napoleons dienen kann, ist natürlich offen!ʬ {Quelle & Quelle}
📌 P.S.: Während Napoleons Russlandfeldzug wurden diverse „Himmelszeichen“ von seinen Truppen beobachtet. Dies wird in mehreren Biografien erwähnt, aber wieder nur in den obligatorischen Halbsätzen! Wer mehr Informationen dazu hat – in Deutsch, Englisch oder Russisch – möge sich bitte bei mir melden! Danke! retroanomalien@gmx.de

15/08/26

🔺
Der Zorn der Nechbet

Im Buch „Der vergessene Pharao“ von Philipp Vandenberg fand ich einen Hinweis auf den „Fluch der Pharaonen“. Um die Angelegenheit in Schwung zu bringen und verständlich zu machen, müssen wir eine gedankliche Zeit- und Ortsreise unternehmen: Lehnen wir uns also zurück und richten unsere Aufmerksamkeit nach Ägypten, genauer nach Luxor und in das Tal der Könige! Wir schreiben das Jahr 1922! 
Es geht um das Grab des jung dahingeschiedenen bzw. ermordeten Pharaos Tut-ench-Amun [Schreibung im Buch!] bzw. neu geschrieben Tutanchamun, der bei seinem „Auffinden“ bereits 3260 Jahre Grabesruhe genossen hatte.
Die Beteiligten und das Schicksal
Es gibt in dem Reigen zwei Personen, die für uns wichtig sind! Da haben wir den blaublütigen Engländer George Edward Stanhope Molyneux Herbert, den fünften Earl of Carnarvon! Dieser hatte, nach einem bereits überstandenen und ausgeheilten Autounfall, trockene Hitze statt englischen Wetters verschrieben bekommen und war folglich nach Ägypten gereist.
Hier begeisterte er sich passiv für die Geschichte des Landes und finanzierte den Zeichner und Autodidakten Howard Carter, der erst nach seiner Entdeckung zum Doktor und Ägyptologen geschlagen worden war! Der pekuniäre Support weilte über 15 Jahre. Geduld und finanzielle Potenz hatten – verdorbene? – Früchte getragen!
Der Schlamassel begann am 25.11.1922, als in die Grabkammer eingebrochen worden war. Am 17.02.1923 wurde das Grab des Pharaos geöffnet oder entweiht, je nach Sichtweise!
Der Beginn des Fluchs
Das erste Opfer des Fluches war Carnarvon. Er hatte sich eine fiebrige Infektion eingefangen, die sich von den zugezogenen Ärzten nicht bestimmen ließ. Eine der üblichen Tropenkrankheiten wurde ausgeschlossen, man wusste nicht, wie man ihn behandeln sollte.
In seinen Fieberphantasien drehte sich alles um einen imaginären Vogel, der ihn angriff und sein Gesicht zerkratzte. Das würde verblüffend gut zur altägyptischen Glaubenswelt passen. Die Geiergöttin Nechbet hatte die Aufgabe, Grabfrevel zu ahnden und die fragliche Person bis zum Tod zu piesacken!
Als Carnarvon starb, gingen nicht nur bei ihm die Lichter aus! Sowohl im Hotel Continental-Savoy als auch in ganz Kairo herrschte plötzlich zehnminütige Dunkelheit! Darauf ging das Licht von selbst wieder an, ohne dass eine regelnde Hand den Ausfall behoben hätte.
Seltsame Begleiterscheinungen
Zeitgleich starb in England der Terrier des Briten, der zuvor noch quicklebendig war! Die Sache war noch einen Zacken schräger als in meiner Quelle aufgeführt. 
Charles Fort, der „Vater“ aller Forteaner, hatte in englischen Zeitungsmeldungen aus der Zeit entdeckt, dass auf dem Land des verstorbenen Earl vor seinem Tod ein wilder Mann unterwegs war, siehe unten!.
Im englischen Duktus ist gemeint, dass ein haariger Unhold, dem Bigfoot nicht ganz unähnlich, vor Ort auf Achse war. Ich meine jedoch zu wissen, dass sich im ägyptischen Pantheon keine äffischen Götter herumgetrieben hatten? Auf jeden Fall scheint es einen „animalischen“ Bezug im Fluch zu geben!
Interessant ist, dass Autor Vandenberg mit den Zeitzeugen gesprochen und vor Ort ermittelt hatte. Das Resümee veröffentlichte er in seinem Buch „Der Fluch der Pharaonen“, welches ich mir dezent zu Gemüte führen werde!
Der Body Count
Ab hier folgte nun ein tödlicher Body Count! Wenn ich richtig gezählt habe – Strichliste geführt! –, verstarben kurz nach Carnarvon 18 Personen, die unmittelbar mit dem Grab zu tun hatten, wobei der örtliche Faktor nicht entscheidend war, sondern nur die Beteiligung am Projekt! Es „erwischte“ also auch Personen, die nie zuvor in Ägypten gewesen waren! Jedoch war keiner der ägyptischen Arbeiter betroffen!
Einige der Todesfälle hatten einen bizarren, surrealen, grotesken Unterton, wie wir ihn auch von anomalistischen Phänomenen her kennen: 
Gestorben war u.a. Carters Sekretär Richard Bethell. Dessen 78-jähriger Vater stürzte sich darüber aus Verzweiflung aus dem 13. [sic!] Stock eines Londoner Hauses. Der Krankenwagen, der den Toten abtransportierte, erfasste auf einer Kreuzung ein Kind, welches an den Folgen des Unfalls starb.
Ausschlaggebend für die verfrühten Tode waren drei verschiedene Krankheitsarten. Da wären schwere Fieberanfälle mit Wahnvorstellungen und Todesahnungen; Schlaganfälle mit Kreislaufversagen; plötzlich auftretende Krebserkrankungen, die in kürzester Zeit zum Tode führten. Die Frage ist, wie viele „Sekundärtote“ es noch gegeben haben mag, siehe mein Beispiel oben!
Das Schicksal von Dr. Taha
Vandenberg hatte sich unter anderem auch mit dem ägyptischen Mediziner und Biologen Dr. Ezzedin Taha von der Universität Kairo zum Thema besprochen. 
Dieser erklärte die Todesfälle mit Pilzbefall der Atemwege jener Personen, die im Grabe zugegen waren. An einen Fluch glaube er nicht und wies darauf hin, dass er selbst nicht betroffen sei.
Am 3. November 1963 hielt er eine Pressekonferenz zu seiner Theorie. Anschließend fuhr er mit einem Begleiter auf einer kaum frequentierten Wüstenstraße und prallte gegen einen der wenigen entgegenkommenden Wagen. Taha war an Kreislaufversagen gestorben und hatte es in diesem Zustand noch geschafft, in das andere Fahrzeug zu krachen!
Parallelen zum Ötzi
Der Fluch der Pharaonen scheint keine ägyptische Einzelerscheinung zu sein, wenn man bedenkt, was mit den Personen geschah, die mit dem Ötzi auf Tuchfühlung gegangen waren!
Fluch der Pharaonen und wilder Mann
Stellenweise ist es bizarr, in welchen Zusammenhängen Bigfoots, Sasquatches und die britischen wilden Männer auftauchen!
Nachdem seine Expedition die Grabkammer des Tutanchamun aufgebrochen hatte, verstarb Lord Carnarvon aka George Edward Stanhope Molyneux Herbert, 5. Earl of Carnarvon.
Im heimatlichen Britannien wurde zu der Zeit sein Anwesen von einem wilden Mann belagert und heimgesucht.
Charles Fort, der erste Forteaner überhaupt, gab an, dass er aus einigen Londoner Zeitungen (Daily Mail, 2. April 1923; Daily News, 3. April 1923) Hinweise auf den kuriosen Bipeden entdeckt hatte:
„Auf Lord Carnarvons Besitz bei Newburg, Hampshire, wurde oft ein nackter, wilder Mann gesehen, aber nie gefasst. Zum ersten Mal wurde er am 17. März beobachtet. Lord Carnarvon erkrankte am 17. März und starb am 5. April. Etwa ab 5. April gingen keine weiteren Meldungen über den wilden Mann von Newburg mehr ein.“ʬ 
[Quelle: Mitchell & Rickard, Die Welt steckt voller Wunder]

11/08/26

📜
Bardo & Determinismus

„Es hat den Anschein, dass man sich einer Reinkarnation nur eine Zeitlang widersetzen kann. Allmählich wird der kosmische Druck so groß, dass diese Versuchsperson aussagte, die Seele gezwungen wird, ihre Entwicklung in der engen Begrenzung eines physischen Körpers fortzusetzen. […] Wenn die Welt eine Bühne ist, dann ist das Bardo das Leben hinter den Kulissen, wo wir alle Requisiten, die ganze Bühnentechnik, die Soufflierbücher und alles vorfinden, was eine Theateraufführung möglich macht.“ 
{Whitton & Fischer}
Meine „U-Bahn-Lektüre“ im August 2019 war „Das Leben zwischen den Leben“ von Joel L. Whitton und Joe Fischer. Das Buch ist spekulativ wie spannend und beschäftigt sich aus einer anderen Warte mit Reinkarnation, wobei nicht die gelebten Leben der Vergangenheit die ausschlaggebende Rolle spielen, sondern die Zeit „dazwischen“!
Die gewonnenen Erkenntnisse entstammen dabei zumeist Hypnose-Regressionen, wobei mir natürlich klar ist, dass diese Form der „Informationsbeschaffung“ umstritten ist, also setzen wir diese Gedankengänge unter „besonders spekulative Spekulationen“! ^^
Die „Zwischenzeit“ zwischen den Existenzen bzw. die „Phase ohne Körper“ wird im Tibetischen Totenbuch Bardo Thödröl als „Bardo“ bezeichnet. Whitton & Fischer erkennen darin auch einen „Aufenthaltsort“.
Die hypnotisierten bzw. befragten Probanden schildern diesen einstimmig als „Lichtwelt“ – ähnliche Darstellungen kennen wir auch von Menschen, die Nahtoderlebnisse oder außerkörperliche Erfahrungen hatten.
Dort würden die vergangenen Leben kritisch betrachtet. Als Selbstreflexion der „Seelen“ selbst als auch „vor Gericht“. Wobei die „Richter“-Entitäten, die im Buch auftauchen, mit einer Ausnahme nicht näher beschrieben werden.
Aufgrund des „Urteils“ würde dann die nachfolgende „Existenz“ in Form eines „Drehbuches“ geschrieben, und zwar derart genau und festgelegt, dass man durchaus von Determinismus sprechen kann, wobei der freie Wille der inkarnierten Seele im Menschen selbst kaum eine Rolle spielt; man fungiert als „Schauspieler“ unter fremder Regieanweisung!
Einigen Probanden gelang es unter Hypnose, einen Blick in ihr „Drehbuch“ zu werfen; die darin aufgeführten Ereignisse (Unfälle, Todesfälle usw.) traten auch tatsächlich so ein.
Wenn gerade mal nicht „gerichtet“ oder das nächste Leben thematisiert wird, dämmern die Seelen vor sich hin – ich hatte mir das Jenseits immer spannender vorgestellt!
Als kritischer Geist fragt man sich natürlich, wer im „Bardo“ die Viten von Stalin, Hitler und den „ganz normalen“ Massenmördern verfasst hat und warum?
Ein Aspekt, der merkwürdig stimmt, ist auch das „Vergessen“ der vorhergehenden Existenzen, wenn eine „Seele“ sich aufmacht, ein neues Leben zu leben. 
Die Autoren gehen in ihrem Buch von der These aus, die einzelnen Inkarnationen seien im Rahmen einer „kosmischen Schule“ zu sehen, die uns von Vita zu Vita „besser“ machen soll. Allerdings vergisst man in einer Schule – zumeist! ^^ – nicht die Lektionen früherer Jahre!
So machen die „Seelen“ in ihren irdischen Körpern also ständig die gleichen bzw. immer neue Fehler und kommen nicht aus dem Zyklus der „Fleischwerdung“ heraus. Signifikant ist auch, dass im Buch oft von Druck und Zwang die Rede ist, man nicht im „Bardo“ verbleiben darf, sondern gegen den eigenen Willen auf die Erde („Strafplanet“?) geschickt wird.
In einem Fall, wie erwähnt der einzige in dem Buch, wurden die Entitäten, die „Richter“, die im „Bardo“ den Ton angeben, von einer christlichen Amerikanerin beschrieben.
Sie „sah“ als ihre Verurteiler RA, OSIRIS und ISIS, alte ägyptische Gottheiten – womit wir jetzt also wissen, wem wir den ganzen Schlamassel zu verdanken haben! ^^
Dabei kam mir unweigerlich die prä-astronautische These vom Menschen als Sklave der Götter in den Sinn. Geht diese Sklaverei viel weiter, als wir vielleicht denken?
Die hypnotisierten Probanden waren oft religiös, Juden und Christen, die also Inhalte schilderten, die absolut nichts mit ihrer eigenen Glaubenswelt zu tun hatten. Von diesen so stark abweichende Beschreibungen zu hören, ist zumindest ungewöhnlich.
Weit und breit kein tröstender, vergebender Gott. Stattdessen der „Fluch“ ewig fortlaufender, pedantisch geplanter Existenz, die oft so traumatisch ist, dass Phobien und Ängste noch in andere Leben mitgeschleppt werden und sich erst unter Hypnose auflösen, wenn die Ursachen in der Vergangenheit erkannt werden.
Obwohl der Inhalt des Buches sehr spekulativ und phantastisch ist, kann man einiges daraus ableiten:
Wieso etwa zukünftige Lebensereignisse von „Sehern“ zu „sehen“ sind, wieso es Geister gibt (wer will schon ins „Bardo“ bei diesen Aussichten?) und warum bei Entführungen außerkörperliche Erfahrungen und Hinweise auf frühere Existenzen Erwähnung finden. Kommen die Ufonauten etwa aus diesem nicht eben lichtvollen Lichtort?
Determinismus & Paraphänomene
Die DVD UNSICHTBARES LAND über den bayerischen Propheten Alois Irlmaier ist ausgesprochen interessant. Etwas über 30 Minuten sind dokumentarisch aufgezogen, rund 40 Minuten beinhalten Zeitzeugenberichte. Irlmaier sagte den Lebensweg von unzähligen Personen voraus, wusste darüber Bescheid, wer den Zweiten Weltkrieg überlebt hatte bzw. sich in Kriegsgefangenschaft befand, wo Bomben einschlagen würden usw.
Mit angelegt sind auch Überlegungen zum Thema „Vorbestimmung“ und „Schicksal“; offenbar stand / steht der Lebensweg der Menschen schon fest – selbst „Kleinigkeiten“ wie spätere Partner, Kinderzahl, Krankheiten usw. ließen sich vorhersehen.
Das erinnerte mich an eine Dokumentation, die ich vor einigen Monaten gesehen hatte. Es ging dort um Nahtoderlebnisse von Kindern. Die zwischenzeitlich Erwachsenen berichteten nach Unfällen von klassischen Szenarien (Tunnelerlebnis, Lichtwesen).
Dabei seien sie an eine „Grenze“ gestoßen, die sie nicht überwinden konnten. Ihnen wurde mitgeteilt, ihre Zeit sei noch nicht gekommen. Oft war daran auch eine Zukunftsschau gekoppelt – sie sahen sich selber als Erwachsene mit eigenen Kindern, ihrem Partner usw. – offenbar war auch ihr Lebensweg bis ins Detail vorgegeben und sie lebten lediglich nach, was im „Drehbuch“ stand! Ernüchternd!
Körpertausch & CE4
Bei UFO- und Entführungserfahrungen spielen außerkörperliche Erlebnisse immer wieder eine Rolle. Stellenweise könnte man den Eindruck bekommen, dass ein Zusammenhang besteht zwischen den „Aliens“, genetischen „Experimenten“ und unserem „Seelenleben“.
▪ Porterville, Kalifornien, USA, 1963: 
Die amerikanische Entführte Linda Porter war zum Zeitpunkt der Begegnung 17 Jahre alt. Sie befand sich mit einem „Grey“ in einem sehr großen Raum, in dem Container bzw. Zylinder aufgestellt waren, in denen sich Menschen befanden, die zu schlafen schienen und von einem violetten Gas umgeben waren.
Anschließend wurde sie in einen Raum gebracht, der von Licht umhüllt war. Dort lag ein Mann, ebenfalls in einem Container, und war offensichtlich im Sterben, und seine Seele sollte in einen neuen, „geklonten“ Körper „transferiert“ werden.
Diese stieg auf Höhe des Solarplexus aus dem „alten“ Körper und sank dann in den „neuen“, jungen Körper hinein. Dieser stand regungslos neben einem anderen Container.
Der Tank, in dem sich der „alte“ Körper befand, wurde mit einer Flüssigkeit „geflutet“, und der Zeugin wurde signalisiert, dass man feststellen wolle, welche Gifte und Verunreinigungen letztlich zu seinem Tod geführt haben.
Sie erklärte, dass es angebracht wäre, den Leichnam zu beerdigen, was der „Alien“ nicht verstehen konnte. Er sah keinen Unterschied zwischen einer leeren Getränkedose und einem „leeren“ Körper.
▪ Pennsylvania, Turnpike, USA, 1978: 
Die amerikanische Entführte Wanna Lawson wurde in einen Raum gebracht, in dem sich diverse große humanoide Wesen in Zylindern befanden, die aussahen wie Hybride aus Menschen und Aliens. Die kleine, rundliche Frau bzw. ihre „Seele“ wurde in den Körper einer großen männlichen Gestalt verfrachtet und später wieder zurück in ihren „alten“ Körper.
▪ Lansing, Michigan, USA, 1992: 
Der amerikanische Entführte Ken Rose wurde in einen dunklen Raum gebracht, in dem sich ebenfalls Zylinder befanden. In diesen waren drei Frauen, die jedoch noch nicht ganz „fertig“ waren, wie ihm mitgeteilt wurde. Eine „Seelenreise“ fand nicht statt. Dem Zeugen fiel auf, dass die Frauen mit etwas wie „Goldstaub“ bedeckt waren; die Beleuchtung im Zylinder selbst wirkte gedämpft!ʬ [Quelle:Webarchiv]!

08/08/26

🔺
Ägyptens
„Auferstehungsapparat“

Die Geschichte des alten Ägypten hatte mich bisher nicht wirklich beschäftigt, was wohl damit zusammenhängt, dass ich ein Mann des 19. Jahrhunderts bin, mich also historisch zwischen Biedermeier und viktorianischer Epoche zuhause fühle! Umso erstaunlicher waren die Erkenntnisse, die sich im Buch „Aufstieg und Fall des alten Ägypten“ von Toby Wilkinson erschlossen.
Die Bürokratie am Nil
Tatsächlich könnte man die Nil-Kultur am ehesten mit dem, nicht ganz so alten, Preußen vergleichen:
Eine Beamtenschaft, die alles verzeichnete, zählte, notierte und gegenprüfte, sodass selbst zwei fehlende Brote reklamiert worden sind, die bei einer Lieferung gefehlt haben.
Ein „TÜV“, der sich um den baulichen Zustand von Gebäuden kümmerte und Reparaturen veranlasste. Eine Richterschaft und Gesetze, nach denen Recht gesprochen wurde, und Beamte, die darauf spezialisiert waren, die Korruption im Reich zu bekämpfen.
Architekten, die selbst die größten Bauprojekte zeitgerecht abschlossen, mit Material versorgten und nebenher die Infrastruktur für mehrere Tausend Arbeiter aufbauten und diese mit allem Notwendigen versorgten.
Die Vorratshaltung war so effektiv, dass man keine Hungersnöte kannte – und diese auch erst, als das Land von den griechischen Ptolemäern regiert wurde und nicht mehr von Ägyptern!
Staatswesen und Militär
Natürlich hatte man auch ein diplomatisches Corps und eine hochmoderne Berufsarmee, ausgestattet mit den besten Waffensystemen der Zeit, oft vermittelt von der „Auslandsaufklärung“, die potenzielle Freunde und Feinde genau im Auge behielt und auch deren neueste Erfindungen.
Im alten Ägypten funktionierte über Jahrhunderte, was in der „modernen“ EU keinerlei Bedeutung mehr hat. Das ist eben der Unterschied zwischen Hochkultur und spätbrüsselscher Dekadenz.
Doch sollen uns diese Aspekte der ägyptischen Geschichte hier nicht beschäftigen, dieser Blog ist ja kein Zeitgeistradar!
Die Reise der Seele
Viel interessanter für unseren Themenbereich ist ein anderer Aspekt des Lebens, genauer wohl des Sterbens. Der Autor ging auch auf die Jenseitsvorstellungen ein, die im Laufe der Geschichte eine Wandlung erfahren haben.
In der Ur-Religion, also am Beginn Ägyptens, gab es die spätere Dreiteilung der Seele in „Ba“, „Ach“ und „Ka“ noch nicht. Der Mensch hatte „nur“ eine Seele, die nach dem Tod zu den Sternen aufstieg. Genauer zum Hundsstern Sirius, im Sternbild Großer Hund! 
Man denke hier an den Totengott Anubis, dargestellt als Schakal. Schakale gehören zur Familie der Hundeartigen (Canidae), was sicherlich kein Zufall ist.
Anubis repräsentierte noch die alte Vorstellungswelt von der Himmelfahrt der Seele zum Sirius. Das Ziel der Raumreise waren Sirius und der nahe Orion und zwei Zirkumpolarsterne, also Sterne, die um den nördlichen Himmelspol kreisten.
Astronomie und Architektur
Der Sirius ist in unserem Bereich nicht ganz unbekannt, man denke hier an den Stamm der Dogon (Mali/Burkina Faso) und ihr Wissen um die korrekten astronomischen Gegebenheiten dort!
Aufschlussreich ist, dass sich innerhalb der Cheops-Pyramide vermeintliche „Lüftungsschächte“ befinden, die auf die genannten Sterne ausgerichtet sind. Wohl nicht ganz umsonst beschreibt der Autor die Pyramide auch als „Auferstehungsapparat“, welcher der Seele den Weg weist.
Einen ähnlichen Sinn hatten die Pyramidentexte in anderen Grabstätten sowie astronomische und astrologische Sternkarten auf den Innenseiten von Sargdeckeln!
Sie sollten die aufstrebende Seele bei ihrer Reise ins kosmische Reich bei den Zirkumpolarsternen begleiten, bis diese sich dort zu den „Unvergänglichen“ gesellen konnten.
Der Wandel zum Osiris-Kult
Der Glaube änderte sich, wurde profan mit dem einsetzenden Osiris-Kult, der zwischen der 9./10. Dynastie (2125–1957 v. Chr.) einsetzte.
Damit verbunden war auch der Kult der Isis, der ggf. als Ideengeber des Christentums generierte. Man ersetzte Isis und Horus durch die Jungfrau Maria mit dem Kind, die Ikonografie gleicht sich!
Es kann durchaus sein, dass die Vernarrtheit unserer Vorfahren für Astronomie und archaische „Sternwarten“ wie Stonehenge nichts mit Ackerbau und Viehzucht zu tun hatten. Womöglich ging es um die Bestimmung der richtigen Routen zu den Sternen!
Wenn man sich heute mit sogenannten Todesnaherlebnissen beschäftigt, spielen „planetare“ Paradiese mit eigenem Sternenhimmel, Monden, Flora und Fauna immer wieder eine Rolle.
Möglich, dass dieses Wissen schon unseren Vorfahren zugänglich war und sie sich auf den Weltraum vorbereiteten, zurück zu den Sternen!ʬ

06/08/26

⚔️
Zeitloser Robo-Kopf:
Baphomet und die Templer

Glaubt man den historischen Überlieferungen, verfügte der Templerorden über einen janusförmigen Kopf namens Baphomet, der sprechen konnte und den Rittern Befehle gab. Unklar ist, woher dieser stammte oder ab wann er sich in ihrem Besitz befand. Ob von diesem Kopf die Anweisung ausging, bei der Initiation neuer Mitglieder ein Kreuz zu bespucken und Christus zu verleugnen, ist unklar.
Auf jeden Fall kann man sagen, dass die Templer zum Ende ihrer Existenz hin Baphomet als ihren „Gott“ ansahen und folglich anbeteten. Das führte bereits im Vorfeld (lange vor der Verfolgung des Ordens) zu reihenweise Austritten!
Technologische Artefakte und antike Götter
Offenbar hatten sie eine Form von „Technik“ in die Hände bekommen, die sie mehr beeindruckte als ihr bisheriger Glaube. Auch hier tritt der merkwürdige Aspekt auf, dass „Paranauten“ und ihre (geschenkten) „Artefakte“ eine ausgesprochene Abneigung gegen Jesus haben!
Es gibt Spekulationen, dass man den sprechenden Kopf aus dem Heiligen Land oder, wahrscheinlicher noch, aus Ägypten mitgebracht hatte. Handelte es sich dabei um ein Artefakt der alten Götter?
Die Templer legten seit ihrer Gründung eine ausgesprochene Erfolgsgeschichte hin, die ihresgleichen in der Geschichte sucht. Hatte man den Kopf als Berater? Entstand daher die enge Bindung an das Artefakt?
„Baphomet“ habe einen weißen Bart besessen, sei ansonsten aus Gold, Silber und Bronze verfertigt gewesen.
Berühmte Kopfbesitzer der Geschichte
Kurios ist, dass sprechende Köpfe, die technisch weit über den Fähigkeiten der Zeit lagen, durch die Jahrhunderte spuken. Ob es jeweils nur einer war oder mehrere, ist unklar. Es gab eine ganze Reihe von Persönlichkeiten der Geschichte, die diesen Kopf besessen haben sollen:
Zu Zeiten des Römischen Reiches der Magier Alexander aus Abonuteichos (Schreibung nach meiner unten aufgeführten Quelle). Die Rede ist von einem „sprechenden Haupt“. Wir wissen nicht, was der sprechende Kopf so alles gesprochen hat, aber vielleicht ermöglichte er es seinem „Herren“, als Magier aufzutreten?
Einen regelrechten „Zukunftsschädel“ hatte Gerbert von Aurillac, auch bekannt als Papst Silvester II.! Ob er schon im Vorfeld seiner Inthronisation von seiner Weihe wusste? Auf jeden Fall soll dem Artefakt die Zukunft bekannt gewesen sein!
Das Element ist nicht neu und reicht weit in die Vergangenheit zurück! In irischen und germanischen Überlieferungen tauchen die ominösen Köpfe auch auf: Man denke an „Brans Kopf“ und „Mimirs Haupt“! 
Alchemie und biblische Prophezeiungen
„Kopfbesitzer“ gab es auch unter den Chaldäern, deren Magier am ehesten mit unseren Alchemisten verglichen werden können. Unter den letztgenannten gab es zwar jede Menge Quacksalber, aber auch solche, die offenbar über fortschrittliche Technik verfügten, die uns an technische „Spielereien“ unserer Tage erinnern, wie etwa den Erdspiegel!
Dass diese Technik bereits aus biblischen Zeiten überliefert ist, belegen die „Teraphim“, welche auch in die Zukunft blicken konnten.
Konstruktionen und Visionen
Der auf dem Blog bereits bekannte Albertus Magnus, der allen möglichen (und unmöglichen) technischen Zierrat sein Eigen nannte, hatte auch einen sprechenden Schädel, der nach astrologischen Gesichtspunkten konstruiert war. 
Möglich, dass nicht alle Köpfe sprachen, sondern etwas in sie gelegt worden war (Zeitkapsel).
Auch Roger Bacon war ein Kopfbesitzer. Dessen zukunftsweisende Visionen können auf seinen körperlosen Kollegen zurückgehen! Das Erzählelement muss damals weit verbreitet gewesen sein und taucht selbst in dem Klassiker „Don Quijote“ auf!
Die Verbindung zu Thot und Hermes Trismegistos Aufschlussreich ist, dass das Konzept der redenden Köpfe Hermes Trismegistos zugesprochen wird, der mit dem altägyptischen THOT in Personalunion existieren soll.
Vorläufiges Resümee
Über die Jahrhunderte hinweg tauchen zwei Elemente immer wieder an allen möglichen Orten auf, kreuz und quer durch die Welt: „Sprechköpfe“, die zumeist in die Zukunft blicken, aber auch sonst alles zu wissen scheinen, und die bereits erwähnten „Zauberspiegel“, die Eigenschaften haben, die uns an die modernen iPhones denken lassen – mit dem Unterschied, dass die „Zauberspiegel“ auch die Zukunft sahen!
Beide werden direkt oder indirekt THOT zugeschrieben. Unklar ist, woher dieser die Technik hatte. Offenbar hat sie sich bis in die Zeit weit nach dem Ägyptischen Reich erhalten und sich im ganzen Morgen- und Abendland verbreitet!ʬ
Quelle:
Christa Tuczay, Magie und Magier im Mittelalter!
Templer & Baphomet
Bereits in einem „Ankünder“ bin ich auf ein „magisches Haupt“ eingegangen, welches der Templerorden in seinem Besitz hatte. Grundlage meiner Überlegungen ist das Templer-Buch des französischen Autors Alain Demurger, der sich jedoch nicht zu den Eigenschaften des Gegenstandes äußerte.
Gerüchten zufolge soll er sich bereits 100 Jahre vor der Auflösung des Ordens in Nordsyrien befunden haben. Es sei ein bärtiger Männerkopf gewesen, dem die Templer den Namen „Baphomet“ gaben.
Merkwürdig ist der radikale Glaubensabfall des christlichen Ordens:
Als Initiation wurden u. a. Kruzifixe mit Urin oder Speichel besudelt; daneben wurde behauptet, Jesus sei zu Recht für seine „Verbrechen“ verurteilt und gekreuzigt worden. Ob ein Zusammenhang besteht zwischen der Abkehr der Ritter vom wahren Glauben und dem „Kopf“, ist mir derzeit nicht klar.
Alchemistische Traditionen und das Erbe des Hermes
Interessant ist hingegen, dass Alchemisten der viel späteren Zeit überzeugt davon waren, dass eine Beziehung bestand zwischen den „sprechenden“ Köpfen und einer Urheberschaft dieser von Thot bzw. Hermes Trismegistos!
Treten wir geschichtlich einen Schritt zurück, verlassen die Templer und die Zeit der Kreuzzüge und lustwandeln in die Zeit des Römischen Reiches, um uns ein gewisses Grundlagenwissen zu erwerben, bevor wir in einem noch zu verfassenden Artikel dem Geheimnis noch mehr zu Haupte rücken!
Der Sternekult unter Septimius Severus
Ein ausgesprochen interessanter römischer Kaiser war Lucius Septimius Severus (häufig verwechselt mit seinem Sohn Geta), der 146 nach Christus im heutigen Libyen geboren worden ist, genauer in einer Stadt namens Leptis Magna.
Der Beinamen „Severus“, der Strenge, wurde ihm erst später verliehen. Als Anwalt und Soldat hatte er es bis an die Staatsspitze geschafft:
Er war den Göttern und Sternen zeitlebens ergeben und ging davon aus, dass besagte Götter die Herren des Alls waren, die alles bestimmten.
Er hatte auf dem Palatin in Rom einen Palast, unweit der Via Appia. Auf diesem prangten die sieben Götter der bekannten Planeten, während unterhalb der Sonne sein eigenes Antlitz angebracht war.
Auch im Palast selbst, also in seinem Inneren, hatte er den Sternen einen eigenen Raum gestiftet. Bei der Wahl seiner Gattin setzte er auch auf das Firmament; er suchte sie sich nach dem Horoskop aus.
Das syrische Erbe: Emesa und der Sonnengott
Ihre Heimat lag im syrischen Emesa, wo man den Gott Baal verehrte. In der Stadt selbst befand sich ein vom Himmel gefallener schwarzer Stein, der als Verkörperung des Sonnengottes Helios (Sol Elagabal) verehrt wurde.
Nicht vergessen darf man, dass im Römischen Reich der Pantheismus vorherrschte, bis die Christen dies mit Blut, Schwert und Feuer unterbanden. Baal und Helios störten sich nicht aneinander, und auch ihre Anhänger gerieten nicht in Fehde.
Der schwarze Stein lag wohlbehalten verwahrt inmitten von Gold, Silber und Diamanten. „Baal“ bedeutet im Altsyrischen „der Herr“, „der Hohe“ oder „Inhaber der Übermacht“.
Einst schlug er sich mit einem Gott namens Mot, dem Gott des Todes, was der Erde nicht gut bekam, da alles Leben erlosch und auf ein Neues erschaffen werden musste!
Heidnische Wurzeln christlicher Festtage
Aufschlussreich ist, dass einer der Feiertage des Baal der 25. Dezember war! Hatten die Christen das Datum „übernommen“ für Christi Geburt, die an diesem Tag im „Heiligen Land“ aber bekanntlich nicht stattfand?
Geben wir an diesem Tag Baal die Ehre, unter dem „Baal-Baum“ sitzend? Das Christentum hat so viel Heidnisches absorbiert und verdreht, dass es selbst vom Heidentum durchdrungen ist!
Die Fusion von Thot und Hermes
Aufschlussreich ist, dass es im Römischen Reich zu einer regelrechten Fusion zweier Götter gekommen ist, was uns wieder zu den Köpfen führt:
Da haben wir den „Griechen“ Hermes, den Götterboten, welcher u. a. als Psychopompos tätig war, also die Seelen der Verstorbenen ins Totenreich begleitet hat.
Auf der anderen Seite den „Ägypter“ Thot, der nach einigen Überlieferungen bereits 18. Jahrtausende vor dem Start der ägyptischen Kultur tätig war und über 20.000 Bücher hinterlassen hatte mit Welt- und Überweltwissen sowie einer regelrechten Betriebsanleitung für das Universum.
Das Geheimnis von Alexandria
Aus seinen Schriften heraus, so die Alchemisten der Neuzeit, hatten sie die „Konstruktionspläne“ für die „magischen Köpfe“, und besagte Bücher Thots sollen sich in Alexandria befunden haben!
Aus Thot und Hermes wurde „Hermes Trismegistos“, also der „dreimal größte“ Hermes, wobei Thot namentlich unterging. Da Hermes als Psychopompos aktiv war, wurden Thots Büchern auch Inhalte zum Leben danach unterstellt, was passen würde, wenn man sich den Totenkult der Ägypter betrachtet.
Ich bin bereits in einem eigenen Beitrag auf die ägyptische Ur-Religion eingegangen, bei der die Ansicht bestand, die Seele würde ins Universum wandern, zurück zu ihrer Quelle!
Severus lebte in interessanten Zeiten, als noch Verbindungen zum alten Wissen der Ur-Götter bestanden, sodass man sich heute wundert, wieso vieles aus der Vorstellungswelt Roms präastronautisch anmutet.
Auch wenn die Götter Roms ganz sicher keine „Astronauten“ waren, sie waren viel mehr kosmische Schöpfer mit guten Beziehungen zum Totenreich!
Alexandria als Ausgangspunkt der Schriften Thots und der daraus erwachsenden „Produktion“ technisch anmutender „Köpfe“ ist ein sehr guter Anhaltspunkt für weitere Recherchen!ʬ
Quellen
The Severans: The Changed Roman Empire von Michael Grant; The Life and Reign of the Emperor Lucius Septimius Severus von Maurice Platnauer; Septimius Severus: The African Emperor von Anthony R. Birley; The African Emperor: The Life of Septimius Severus von Simon Elliott; Emperor Septimius Severus von Ilkka Syvänne; The Knights of Christian Chivalry von Alain Demurger

🔺
Reinkarnation
oder Walk-in?
Die merkwürdige
Geschichte
der Omm Sety

Wir wollen uns mal wieder einem spekulativen Thema noch spekulativer nähern, als es schon ist, und versuchen, von einer „Metaebene“ aus darüber zu „philosophieren“: Dorothy Eady †, aka Omm Sety (Mutter von Sety), dürfte den meisten Lesern irgendwie bekannt sein; es gibt unzählige YouTube-Videos zu ihrem Fall!
Ein folgenschwerer Sturz und die Rückkehr von den Toten
Bei ihr handelte es sich um eine 1904 geborene Britin irischer Abstammung, die im Alter von drei Jahren von der Treppe gestürzt ist. Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Sie wurde in ihr Zimmer gebracht und auf ihr Bett gelegt. Nicht lange danach machte sie es Lazarus nach und erhob sich aus der Totenwelt, was, wie man sich vorstellen kann, für großes Aufsehen in der Familie sorgte.
Die erste Veränderung an ihr bemerkte man sofort:
Sie sprach plötzlich Englisch mit Akzent, was als Foreign Accent Syndrome gedeutet, aber nie untersucht oder attestiert wurde! 
Ihre ganze Persönlichkeit hatte sich verändert und sie sagte ihren Eltern, dass sie „nach Hause“ gebracht werden möchte. 
Daneben machte sie den Eindruck, „frisch geschlüpft“ zu sein, da ihr sonst vertraute Alltagsgegenstände völlig fremd vorkamen und erst wieder erklärt werden mussten!
Die Erinnerung an Bentreshyt
Sie entwickelte ein obsessives Interesse für Ägypten und konnte sich an ein früheres Leben als Isis-Priesterin im Tempel von Abydos erinnern; ihr Name sei Bentreshyt („Harfe der Freude“) gewesen!
Wenn man bis hierhin gelesen hat, fragt man sich, wer eigentlich im Körper der Dorothy Eady steckte?
Sie selbst oder Bentreshyt, die vielleicht einen „entseelten“ Körper für sich in Beschlag genommen hatte, während sich die Seele der „echten“ Dorothy nicht mehr in ihrem Körper befand?! Denn diese war ja eindeutig gestorben, Opfer eines Unfalls!
Und aus diesem Grund sprach und benahm sich die „neue“ Dorothy / Bentreshyt auch so merkwürdig, denn schließlich war sie nach gut 3000 Jahren wieder in einem Körper, „geistig“ jedoch noch im Ägypten von vor 3000 Jahren!
Dieses „Walk-in“ ist Bestandteil mythologischer Vorstellungen weltweit! Parallele Phänomene und mediale Fähigkeiten Ich bin bereits in diversen Artikeln auf das KUMO-Phänomen in Papua-Neuguinea und vergleichbare Schilderungen aus Europa eingegangen.
Es geht darin um körperlose Entitäten, KUMO, die in Menschen eindringen, diese „übernehmen“ und ihre paranormalen Fähigkeiten auf ihren Wirt übertragen.
Interessant ist übrigens, dass Bentreshyt sich mit ägyptischer Zauberei beschäftigt hatte! Dorothy entwickelte mediale Fähigkeiten und konnte etwa zu Zeiten des Ersten Weltkriegs das Schicksal vertrauter Männer „sehen“, die in den Schützengräben kämpften und starben! 
War Dorothy also „nur“ besetzt von der „KUMO“-Seele der Ägypterin oder schon gar nicht mehr in ihrem Körper?
Die verbotene Liebe zu Pharao Seti I.
Wie auch immer: Bentreshyt hatte zu Lebzeiten ein Verhältnis mit Pharao Seti I., dem Vater von Ramses, gehabt.
Als sie schwanger wurde, bekam sie Ärger, da sie als Priesterin jungfräulich bleiben musste. Sie wollte den Namen des Vaters nicht nennen und den daraus resultierenden Züchtigungen entgehen und entschied sich für den Freitod.
Um die Sache nicht komplizierter zu machen, als sie schon ist, nennen wir die Frau mit den drei Namen (Dorothy Eady, Bentreshyt, Omm Sety) auch weiterhin Dorothy, unabhängig davon, wer genau in ihrem Körper steckte!
Als diese 14 Jahre alt war, erschien Seti bei ihr in Mumienform als „Geist“ und zerriss ihr Nachthemd. Jahre später – sie hatte zwischenzeitlich geheiratet und war nach Ägypten gezogen – tauchte er abermals auf.
Zwar nicht mehr als Mumie, sondern nur noch als „Gespenst“, welches übrigens auch von Dorothys Mutter, dem ägyptischen Schwiegervater und einem Freund ihres Mannes gesehen wurde!
Später präsentierte er sich ihr physisch in einem menschlichen Körper! Dies war ihm von einem jenseitigen „Rat“ genehmigt worden! Jenseitsvorstellungen und der „Prison Planet“
Bei einer der Gelegenheiten gab Seti an, dass Reinkarnation nicht alle Seelen betreffen würde! Auf die Erde zurück müssten nur jene, die in ihrem Leben zuvor schwere Sünden begangen hätten, also zur Strafe (Prison Planet?) oder um einen Auftrag zu erfüllen!
Der Gedanke, dass das Leben in der physischen Welt womöglich eine Strafe für unbrave Seelen ist, wir hier also, wenn man so will, in der Hölle leben, hat was! Das würde vieles erklären, was sich auf der Erde abspielt!
Die Seelen im Jenseits, so Seti weiter, bestimmen für sich, wie es dort aussieht! Er selber „lebe“ mit seinem Gefolge wie in altägyptischer Zeit!
Erkenntnisse für die Prä-Astronautik
Auch für Prä-Astronautiker fand sich eine Information:
Der Sphinx zeige nicht das Abbild von Pharao Chephren, sondern sei zu Ehren des Gottes Horus gebaut worden und sei viel älter, als von den Ägyptologen damals angenommen wurde!
Quelle meiner Betrachtungen ist übrigens das Buch „Faszination Reinkarnation“ von Daniela Mattes!
Resümee
Die Geschichte an sich ist schwer zu glauben. Fakt ist aber, dass Dorothy Hieroglyphen innerhalb kürzester Zeit lesen und schreiben konnte und den Ägyptologen Anweisungen gab, wo sie zu graben hatten und was sie dort finden würden! Etwa das Grab von Tutanchamun oder Königin Nofretete.
Etwas paradox ist übrigens, dass der vermeintliche Geburtsort von Bentreshyt erst nach dem Tod von Dorothy entdeckt wurde. Und zwar an der Stelle, die sie angezeigt hatte! Er befindet sich unweit von Shunet el-Zebib!
Die Nebel von Amentet
Über Dorothy Eady, aka Omm Sety, habe ich bereits weiter oben einen Artikel verfasst. Da ich gleich in medias res gehe, ist es empfehlenswert, sich dort in die Thematik einzulesen! Dieser Beitrag basiert auf dem Buch „Omm Sety's Egypt: A Story of Ancient Mysteries, Secret Lives, and the Lost History of the Pharaohs“ von Catherine Dees und Hanny El Zeini.
Physische Manifestationen und individuelle Paradiese
Bei meinen Reflexionen zum Thema ist mir aufgefallen, dass die diversen YouTube-Videos alle nicht die ganze Geschichte erzählen, wobei YouTube als Informationsquelle an sich schlecht, da sehr lückenhaft, ist.
Zwar wird über ihre Reinkarnationserinnerungen berichtet, jedoch nicht, dass sich der jenseitige Pharao Seti I. bei ihr in „festphysischer“ Form eingestellt hat, um mit ihr geschlechtlich zu verkehren!
Beschäftigt haben mich die Jenseitsbeschreibungen, die aufzuzeigen scheinen, dass jeder sein eigenes „Paradies“ hat. Die Bandbreite der Beschreibungen ist verwirrend weit gefächert!
Seti selbst „existiert“ in einem Jenseits namens Amenti / Amentet, welches beschaffen ist wie das alte Ägypten der 19. Dynastie, inklusive des Hofstaates. Personen aus anderen Epochen oder Kulturen tauchen bei ihm nicht auf!
Man fragt sich natürlich, wie wohl Adolf Hitler „lebt“. Gibt es da ein Viertes Reich und „Einmärsche“ in andere, jenseitige Staaten? Besteht die Hoffnung, dass ich in ein „himmlisches“ Biedermeier eingehe, mit einer Reime reimenden Droste-Hülshoff als Nachbarin?
Verschachtelte Welten und Seelenflüge
Doch zurück zu Seti: In seiner Welt gibt es keine Neteru (Götter); diese scheinen ihr Quartier irgendwo anders aufgeschlagen zu haben. Dort scheint es überhaupt sehr verschachtelt zuzugehen:
Einer von Setis Söhnen kann ihn besuchen, umgekehrt ist das nicht möglich. Lebt der Sohn wieder in einem ganz und gar anderen Jenseits? Wie hat man sich das vorzustellen?
Omm Sety vermochte ihren Gatten in seinem „Reich“ zu besuchen. Geleitet wurde sie dabei von einer Entität namens Ptha-Mes.
In seiner Gegenwart verließ sie ihren Körper und sah sich in diesem neuen Bewusstseinszustand auf dem Bett liegen. Sie schwebte immer höher, bis sie mit ihrem Begleiter in dichten „Nebel“ geriet, was uns an die keltische Anderswelt denken lässt bzw. an Aspekte der Anomalistik, bei denen Nebel eine Rolle spielt!
Nach diesem „Nebel“ fand sie sich in Setis „Realität“ wieder! Hingewiesen wurde sie dort darauf, dass solche „Seelenflüge“ gefährlich seien und deshalb immer in Begleitung erfolgen müssten (Psychopompos?).
Der unsichtbare Rat und die göttliche Analogie
Omm Sety hatte irische Wurzeln und kannte sicher auch die nebulöse Anderswelt der Toten und Überirdischen – sah sie also deshalb Vertrautes?
Bei Pharao Seti gibt es auch ein bestimmendes „Council“, also einen „Rat“. Dieser musste bei allen Fragen oder Planungen um Erlaubnis ersucht werden.
Die Mitglieder sind nicht zu sehen, nur zu hören, wobei die Stimmen weder auf Männer noch auf Frauen schließen ließen. Sie hausen in einer großen, schwarzen Steinhalle!
Ein Aspekt, der mich an die Marienerscheinungen von Kibeho erinnert hat, war die Manifestation eines Leoparden, der Omm Sety einen Besuch abstattete. Nach einigen Streicheleinheiten entfleuchte das ätherische Katzentier von der Weltbühne, indem es sich in Luft auflöste!
In dieser Hinsicht ist es interessant, dass die Autoren des Buches die ägyptische Gottheit Isis mit der Jungfrau Maria vergleichen, wobei unklar bleibt, ob auch Isis ihren Anhängern erschienen ist!
Was wir wissen, ist, dass sowohl die „alten“ Griechen und Römer der Manifestationen ihrer Götter ansichtig wurden; sie tauchten auf, wie wir es heute von Marienerscheinungen her gewohnt sind! Was sagt das über die Realität oder Nichtrealität dieser Entitäten aus?
Heka: Magie statt Hochtechnologie
Prä-Astronautik-Fans werden mit den Aussagen des Ex-Pharaos wenig Freude haben: kein Hinweis auf fliegende Untertassen oder Aliens; nicht mal die Neteru halfen beim Bau der Pyramiden! Alles robuste Handarbeit der Ägypter jener Zeit!
Aber HEKA spielte eine große Rolle, am ehesten zu übersetzen mit Magie. Unter Abydos soll es nach Setis Angaben noch eine Grabkammer von Priestern geben, die sich mittels dieser „Zauberei“ in einen todesähnlichen Zustand versetzt haben sollen!
Daneben verfügten sie über die Fähigkeit, „magisches“ Licht zu erzeugen. Bei diesen Herren handelte es sich um die Priesterkaste der Kheri-heb!
Eine ihrer Aufgaben war das laute Vorlesen von Ritualtexten, was ihre Fähigkeiten erklären könnte. Man denke da an den „himmlischen“ Schriftsteller Thot, der auch im Zusammenhang mit Alchemie und Alchemisten als Quelle des schriftlich tradierten Wissens aufscheint! 
Unklar ist, ob die Lichterscheinungen, die in Setis Tempel gelegentlich zu beobachten sind, diese „magische“ Illumination darstellen?
Resümee
In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder mit Jenseitsbeschreibungen beschäftigt – also mit dem, was Menschen erlebten, die außerkörperliche Erfahrungen hatten, im Rahmen von Reinkarnations-Rückführungen Zeit in dieser Zwischenwelt verbrachten oder sonst wie Einblick erhielten.
Während die bekannten TNE-Elemente (Nahtoderfahrung) wie Licht und Tunnel als „Highway to Heaven“ immer gleich überliefert werden, ist die Struktur des „Jenseits“ nicht zu ermitteln, da die abgelegten Zeugnisse darüber diametral verschieden sind.
Ich vermute mal, dass bisher noch kein Lebender im Jenseits war, wenn es denn ein solches geben sollte! Der Hinweis darauf, dass die „Seele“ sich ihr eigenes Jenseits „erschafft“, ist eigentlich nur ein „Notausgang“, um zu erklären, wieso Jenseitserfahrungen untereinander so verschieden sind wie Begegnungen mit Aliens und fliegenden Untertassen!
Kurzbesuch in Amentet
Auf die übersinnliche Beziehungskiste von Dorothy Eady, aka Omm Sety, und den verstorbenen Pharao Seti I bin ich bereits in zwei Artikeln eingegangen, die man weiter oben nachlesen kann! Ich hätte eigentlich nicht erwartet, seine hochherrschaftliche Pharaoschaft auch noch in einem anderen Kontext anzutreffen, aber es hat sich nun so ergeben!
In seinem Buch „Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt – Band 2a: Rückführung in frühere Leben und deren Nachprüfung“ von Dieter Hassler fand sich der Fall einer Australierin namens Gwen McDonald, die sich an ein Leben im England des 18. Jahrhunderts erinnern konnte und zusätzlich an die Phase „danach“, die im „Jenseits“ folgte!
Der Fall ist aus zwei Gründen ungewöhnlich
Todesort und neuer Geburtsort sind in der Regel geografisch sehr nahe beieinander! Egal, wo man stirbt, man wird im dortigen Umfeld wieder auftauchen!
Von daher ist der „Sprung“ von England nach Australien bemerkenswert! Es kann natürlich sein, dass es noch eine Existenz „dazwischen“ gab, also jemanden, der von England aus nach Australien auswanderte und so die „Seele“ McDonalds mittransportierte. 
Sie wurde nicht von verstorbenen Familienangehörigen, Bekannten oder Freunden empfangen, sondern von einem Ägypter, der ihr völlig unbekannt war.
Im Buch wird nicht darauf hingewiesen, wie der Ägypter als solcher identifiziert wurde, aber man darf annehmen, dass er aufgrund seiner Kleidung zu erkennen war!
Auch Seti, siehe oben, war in ägyptischer Tracht unterwegs und hatte mit einer Engländerin zu tun, eben Dorothy Eady!
Das „Ambiente“ im Jenseits ähnelte dem auf der Erde: europäische Naturlandschaft, keine ägyptische Wüste! Der Umstand, dass man das Wasser dort durchwaten kann, ohne nass zu werden, entspricht vergleichbaren Schilderungen anderer Personen vom „Jenseits“!
Der Ägypter führte sie in einen „Saal der Aufzeichnungen“, in dem sich jede Menge Bücher befanden, mit Informationen zu allen Seelen und ihren Leben.
Das dürfte eine symbolische Reflektion gewesen sein; man darf nicht annehmen, dass es dort Buchbinder und Drucker gibt!
Von ihrem Begleiter war die englische „Seele“ der zukünftigen Australierin sehr beeindruckt:
„Er aber, der Ägypter, kann auf die höheren Ebenen gehen. Er kann kommen und gehen, wie es ihm beliebt. Er steht dem Meister nahe.“ 
Damit wird Setis Position recht gut umschrieben, der ja ein eigenes „Reich“ mit Gefolge im ägyptischen Stil hat und die Sondererlaubnis besaß, zur Erde zu gehen, um seine Geliebte zu besuchen!
Überhaupt hatten die ägyptischen Vorstellungen vom Leben nach dem Tod ungewöhnliche Elemente, eine Mischung aus Weltraum und Jenseits, was sich auch in den modernen Fällen spiegelt!
Auf das Bardo und die ägyptischen Götter bin ich bereits in einem eigenen Artikel eingegangen!
Die Connection zwischen dem alten Ägypten und der Jenseitswelt muss sehr rege gewesen sein in jenen fernen Tagen der alten Reiche! Ich bin mir ziemlich sicher, Seti früher oder später zwischen anderen Buchseiten abermals zu begegnen!ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

Vorlesen statt Lesen? So geht’s im Browser:

Viele Browser können Webseiten automatisch
vorlesen – ideal für Lesemuffel oder Augenhuscher:

  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
  • Chrome: Über den integrierten Lesemodus die Vorlesefunktion aktivieren oder die entsprechende Funktion in der Symbolleiste verwenden.
  • Firefox: Leseansicht aktivieren (F9) ☞ Lautsprecher-Symbol anklicken.
  • Safari (Mac): Text markieren ☞ Rechtsklick ☞ „Sprachausgabe starten“.
  • Mobilgeräte: In den Bedienungshilfen (iOS/Android) die entsprechende Vorlesefunktion aktivieren.

Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

🎬🎙️ AP Strange

🎬🎙️ JustAnotherTinFoilHat

🎬🎙️ Appalachian Oddity

🎬🎙️ The Paranormal UK Network



🏷️🔍 Schlagwörter

geschichte (225) ufosichtungen (190) uforbs (134) paranauten (82) ufonauten (77) bedroomvisitor (68) praearnold (68) abductions (67) zeugenberichte (66) konspiration (62) schwarzeprojekte (62) leserbriefe (60) dokumentation (58) praekognition (54) blackgov (52) sagenauten (50) solidlights (46) missingtime (44) paramortem (43) emeffekte (40) geister (40) paratraum (40) paralyse (38) spurlos (38) bloginterna (37) shapeshifter (37) telepathie (37) mutilations (36) ozfaktor (36) four-tea-anna (35) mibs (35) poltergeister (34) sagen (34) marienerscheinungen (33) trickster (31) namegame (30) soulcontainer (30) sasquatch (29) ufologie (29) oobe (28) tr-3b (28) zeitgeist (28) casparhauser (27) wunderwaffen (27) cropfm (25) smufos (25) vampirismus (25) daemonauten (24) shadowpeople (24) amazonas (23) kryptide (23) paramuc (23) hellcopter (22) chupachupas (21) stranger (21) praeastronautik (20) ufocrash (20) alienblackdog (19) anderswelt (19) genetik (19) portale (19) prophezeiungen (19) ntk (18) simulation (18) unsichtbarkeit (18) animalabductions (17) dumbs (17) geisterfahrer (17) jenseitsplanet (17) uav (17) aliensex (16) bilokation (16) milabs (16) synchronizitaet (16) vision (16) wolke (16) asw (15) circularanomalien (15) okkultismus (15) usos (15) reinkarnation (14) schicksalskugel (14) chrononauten (13) endzeit (13) nde (13) psychographie (13) remoteviewing (13) hitchhikereffekt (12) omen (12) parastimmen (12) reptos (12) spuk (12) buchdesjahres (11) halloweeneffekt (11) paraspot (11) sonnenwunder (11) ufowls (11) zeitanomalien (11) mothman (10) unterwelt (10) hybride (9) orthoteny (9) walkin (9) airships (8) mimikrygeraeusche (8) parapapua (8) alienblackcat (7) bluebeam (7) empirestateufos (7) fatima (7) freimaurer (7) hatman (7) kemet (7) levitation (7) mantis (7) mediumismus (7) screenmemories (7) unrealestate (7) wildnisgeist (7) bellwitch (6) exocall (6) heiler (6) irlmaier (6) lebensfilm (6) luftschiffe (6) spqr (6) tibet (6) area51 (5) determinismus (5) fortbenning (5) heiligelanze (5) implantate (5) kibeho (5) mkultra (5) paradox (5) psychopompos (5) sedona (5) spiritismus (5) springgeister (5) tsunami (5) udssr (5) wettermanipulation (5) wrightpatt (5) yakima (5) antiochia (4) aporte (4) dulce (4) foo-fighter (4) geisterflieger (4) hexerei (4) hoax (4) holovers (4) jfk (4) lasalette (4) muhnochwa (4) nachthelle (4) napoleon (4) ouija (4) rauhnaechte (4) studierstube (4) symbole (4) undergroundsound (4) wechselbalg (4) weirdutah (4) alienspace (3) atlantis (3) chemtrails (3) chupacabras (3) dmt (3) dokumente (3) ektoplasma (3) fluch (3) goethe (3) iona (3) jott (3) kugelblitze (3) leylines (3) lovecraft (3) ludwig2 (3) magie (3) nanmadol (3) njd (3) paravelo (3) pelacaras (3) pest (3) psyop (3) riesen (3) satanismus (3) seancen (3) skyquake (3) slenderman (3) stigmata (3) swedenborg (3) taos (3) teleportation (3) thomasmann (3) tr3bparameter (3) untersberg (3) wissenschaft (3) xenoglossie (3) 9/11 (2) alchemisten (2) aleya (2) arche (2) autokutschen (2) bardo (2) bermuda▲ (2) dogman (2) fehrbach (2) grabtuch (2) grinningman (2) heroldsbach (2) illuminaten (2) japan (2) keel (2) kirtlandafb (2) kumokengailkwa (2) magonia (2) nessieology (2) ooparts (2) peerdeman (2) psychomanteum (2) robokopf (2) sanskrit (2) schamanismus (2) spielberg (2) tulpa (2) whistleblower (2) wolkenturm (2) GEF (1) agarthi (1) alienclowns (1) astronomie (1) ayahuasca (1) bimpubis (1) channeling (1) cortacabezas (1) drachenschlange (1) droste (1) eisenberg (1) erdspiegel (1) garabandal (1) ghostrockets (1) goatman (1) hessdalen (1) hruschiw (1) hybrasil (1) ifo (1) kerizinen (1) knock (1) lourdes (1) medjugorje (1) mondanomalien (1) montauk (1) motorzobop (1) mountshasta (1) mundeleyamwinda (1) oakisland (1) pascagoula (1) penculikan (1) perpetuummobile (1) pilze (1) pinegap (1) seth (1) soucouyant (1) telekinese (1) templer (1) ufosound (1) ufotos (1) vimanas (1) wasserklau (1) werwolf (1)