Dessen ungeachtet jedoch waren dort allerhand interessante Informationen geparkt! Was also geschah über der Tunguska?
Bisher ging man davon aus, dass ein Objekt in die Erdatmosphäre eingetaucht und dann explodiert sei. Dies ist beim heutigen Wissensstand so nicht mehr zu halten.
Tatsächlich wurden zeitgleich zwei kosmische Eindringlinge beobachtet [= über 500 Augenzeugen!], die im Buch als „Tunguska Space Bodies“ [= TSB] bezeichnet werden.
Der eine kam aus südlicher Richtung [= „Südobjekt“], flog östlich an Vanavara vorbei und schwenkte dann auf die Flugbahn des zweiten Objektes ein, welches sich auf ziemlich gerader Linie in Ost-West-Richtung bewegte [= „Ostwestobjekt“].
Interessant ist, dass das „Südobjekt“ über den Fluss Lena flog! Es gibt ausgerechnet in dieser Gegend recht anschauliche Hinweise auf „Götter-Aktivitäten“!
Eines der Objekte, der Autor schreibt nicht welches, legte in 5 Minuten gut 1000 Kilometer zurück und flog parallel zum Erdboden.
Nach der Explosion [= ohne zurückbleibende Trümmer oder einen Krater] flog zumindest noch „etwas“ durch die Atmosphäre und wurde weitere 1000 Kilometer vom Epizentrum entfernt beobachtet!
Wie gesagt: NACH der Explosion! Interessant ist die sehr geringe Fluggeschwindigkeit von nur 3 Kilometern pro Sekunde!
Fassen wir kurz zusammen:
Zwei Objekte tauchen, mehr oder weniger zeitgleich, in die Atmosphäre ein, auf zwei verschiedenen Flugrouten rasen sie über Sibirien hinweg, bis der eine Flugkörper auf die Flugbahn des anderen einschwenkt. Es gibt kurz darauf eine gewaltige Explosion und nur noch ein Objekt fliegt weiter. War das „Südobjekt“ also der Verfolger und wurde 1000 Kilometer weiter als „Sieger“ einer potentiellen Auseinandersetzung gesichtet?
Rund 90 % der Augenzeugen berichteten, das „Südobjekt“ habe ausgesehen wie ein heller, weißer Ball, welcher von Süd gen Nord zog und keinen „klassischen“ Schweif hinterließ, wie wir ihn von anderen kosmischen Körpern her gewohnt sind. Stattdessen hatte das Ding eine Schleppe in Regenbogenfarben!
Beide Körper waren zu „flach“ und zu langsam unterwegs, um eine ballistische Schockwelle zu erzeugen; folglich musste die Explosion einen anderen Grund gehabt haben.
Das „Südobjekt“ hatte dabei wahrscheinlich 2000 Kilometer zurückgelegt, ohne abzustürzen. Von sich aus hätte es aber auch nicht mehr die Dynamik haben dürfen, die Atmosphäre gen All wieder zu verlassen – wenn man einen Gesteinsbrocken oder „schmutzigen Schneeball“ aus dem All unterstellt!
Was auch immer explodierte, es explodierte mit der Gewalt von 40–50 Megatonnen TNT, was umgerechnet 3000 Atombomben vom Typ Hiroshima entsprechen würde.
Gehört wurde der Knall noch 800 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Im Umkreis von 200 Kilometern zerriss es Fenster, 2100 Quadratkilometer Wald und sonstige Vegetation wurden flachgelegt!
Der parallel einhergehende Lichtblitz verbrannte im Umkreis des Epizentrums 200 Kilometer Baumbestand. Alles in allem wurden 30 Millionen Bäume zerstört!
Das magnetographische und meteorologische Observatorium in Irkutsk registrierte einen 5-stündigen elektromagnetischen Sturm nach der Explosion. Es wurde errechnet, dass der „Knall“ in einer Höhe von 6–8 Kilometern stattfand!
Wer sich mit dem Tunguska-Phänomen schon beschäftigt hat, wird wissen, dass es nach der Explosion im russischen und europäischen Raum zu kuriosen Lichterscheinungen gekommen ist.
Eine fluoreszierende Substanz in der Atmosphäre erleuchtete über Tage hinweg weite Gebiete, in denen es nachts so hell wurde wie zur Morgendämmerung – und man konnte ohne Probleme Zeitung lesen! Wir wissen, dass es sich dabei um keine Nordlichter gehandelt haben kann.
Zu sehen waren etwa silberfarbene Wolken, helles Zwielicht und alle möglichen Licht- und Farbeffekte. Das Merkwürdige ist, dass dieser Lichterzauber nicht erst am 30. begann, sondern viel früher!
So wurde diese Anomalie bereits ab dem 20. bzw. 21. gesehen, wobei sich diese Effekte kontinuierlich verstärkten, um letztlich am 30. und danach in seine stärkste Phase zu treten!
Es gibt noch eine weitere Kuriosität
Das oben bereits erwähnte Irkutsker Observatorium verfügte auch über Seismographen. Die Tunguska-Explosion war so stark, dass diese auch als Bodenerschütterung registriert wurde. Nur 2 Tage davor gab es eine wesentlich stärkere Erschütterung, die gleichfalls als „Erdbeben“ aufgezeichnet wurde.
Was spielte sich in der Gegend VOR dem 30. ab? Gab es bereits am 28. eine vergleichbare „Verfolgungsjagd“ über dem Gebiet, mit einer noch stärkeren Explosion, aber geringeren Lichteffekten in Russland und Europa? Auf jeden Fall zeigte sich nirgendwo ein Einschlagkrater!
Die niedergelegten Bäume zeigten nicht in eine, sondern in zwei verschiedene Richtungen, was von oben betrachtet, aufgrund der Fallrichtung, den optischen Eindruck eines Schmetterlings ergab.
Der Physiker Mikhail Sadovsky erklärte diesen ungewöhnlichen Umstand damit, dass der Flugkörper eine „komplizierte Form“ gehabt haben muss.
Wobei man natürlich nicht ausschließen kann, dass es zwei unterschiedliche Einschläge im selben Gebiet gegeben hat, einmal am 28. und einmal am 30., siehe oben den Hinweis auf die beiden „Erdbeben“!
An zwei Orten um das Epizentrum herum stellte sich „beschleunigtes“ Baumwachstum ein. Unabhängig davon, ob es sich dabei um „überlebende“ Bäume handelte oder „Nachwuchs“.
Nordwestlich vom Epizentrum, unweit dem Kimchu-Fluss, und südöstlich vom Epizentrum, etwa am Khushwo-Fluss, wuchs die Flora 36-mal [sic!] schneller als sonst üblich! Biologen hatten versucht, dieses Phänomen zu erklären und zu reproduzieren, was ihnen jedoch nicht gelang.
Dieser unbekannte „Faktor“ sorgte auch für Fehlbildungen und Mutationen bei Insekten, Pflanzen und Menschen, wobei in dem Areal nur leicht erhöhte Radioaktivität gemessen wurde!
Interessant ist, dass das sowjetische Meteoriten-Komitee systematisch Datenmaterial vernichtet hat:
So befragte man etwa Augenzeugen und kam auf 926 Beschreibungen zu Flugverhalten, Form, Sekundäreffekten usw. der einfliegenden Objekte. 212 Zeugenberichte verschwanden jedoch in der „Rundablage“, im Müll!
1500 Luftaufnahmen, 1938 aufgenommen, wurden 1975, auf Geheiß des Leiters des Meteoriten-Komitees Evgeny Krinov, verbrannt!
Offensichtlich mochten gewisse Kreise nicht, dass dieses Rätsel jemals aufgeklärt wird oder die Überlegungen womöglich in die „falsche“ Richtung liefen!
1920 berichteten die Ewenken, also die Ureinwohner der Region, einem russischen Expeditionsteam, dass sie Metallfragmente entdeckt hatten, die heller schimmerten als eine Messerklinge. Auch diese sind nun nicht mehr auffindbar; landeten auch sie im Müll, oder wurden sie verbrannt?
Im Boden des Explosionsgebietes fanden sich die Elemente Terbium, Cer, Thulium [= 130-fach erhöht], Ytterbium [= 800-fach erhöht] und Europium [= 150-fach erhöht].
Der Autor geht davon aus, dass es sich hierbei um die Reste des explodierten Körpers handelt! Moderne Datenträger kommen ohne Terbium nicht aus und Europium verbessert die Leitfähigkeit von Halbleiterelementen.
Thulium wird in Atomkraftwerken als Neutronenabsorber eingesetzt, es spielt aber auch in der Lasertechnologie eine Rolle! Ytterbium wird zur Härtung von Stahl verwendet und von ihm gehen Röntgenstrahlen aus.