@ Greg Fortunato | Übersetzt mittels GROK
Die Frage nach dem Ort des Jenseits galt jahrhundertelang als reine Angelegenheit des Glaubens. Doch der Physiker Dr. Michael Guillen, ehemaliger Harvard-Dozent und langjähriger Wissenschaftskorrespondent, vertritt eine andere Ansicht:
Er nutzt die moderne Kosmologie, um den „Himmel“ nicht als metaphorischen Zustand, sondern als konkreten physischen Ort zu definieren. Seine Berechnungen führen an das äußerste Ende des beobachtbaren Raums.
Der kosmische Horizont als physikalische Grenze Die Grundlage für Guillens Lokalisierung ist der sogenannte kosmische Ereignishorizont. In der Astronomie beschreibt dieser die Grenze, bis zu der wir Objekte im Universum sehen können.
Da sich das Universum ausdehnt und das Licht ferner Galaxien eine endliche Geschwindigkeit hat, gibt es einen Punkt, an dem die Expansion schneller abläuft als das Licht zu uns reisen kann. Dieser Punkt liegt laut Guillen exakt 273 Trilliarden Meilen (etwa 46,5 Milliarden Lichtjahre) von der Erde entfernt.
Hinter dieser Barriere beginnt ein Bereich, der für die menschliche Beobachtung und für materielle Reisen prinzipiell und für immer unerreichbar bleibt. Guillen identifiziert genau diesen Raum jenseits der „Lichtmauer“ als den Ort, den theologische Texte als Himmel bezeichnen.
Stillstand der Zeit und der Zustand der Ewigkeit
Ein wesentlicher Aspekt von Guillens Theorie ist die Veränderung der Zeit an dieser kosmischen Grenze. Nach Einsteins Relativitätstheorie ist Zeit keine Konstante, sondern dehnbar. Guillen argumentiert, dass am Ereignishorizont die Zeit für einen äußeren Beobachter praktisch zum Stillstand kommt.
Diesen physikalischen Effekt setzt er mit der religiösen Definition der Ewigkeit gleich. In einem Bereich, in dem die Zeit nicht mehr linear verläuft, gibt es kein Altern und keinen Verfall (Entropie). Damit liefert die Physik ein Modell für einen Ort, an dem die Existenz dauerhaft und unveränderlich ist – eine Kernbeschreibung des Jenseits in vielen Weltreligionen.
Materie versus Licht: Die Bewohner der Grenzzone
Die Theorie geht über die reine Verortung hinaus und befasst sich mit der Beschaffenheit der dortigen Existenz. Dr. Guillen stellt fest, dass unsere herkömmliche, aus Atomen bestehende Materie diese Grenze nicht in ihrer jetzigen Form überschreiten kann. Er greift hierbei auf die Quantenphysik und die Natur des Lichts zurück.
Da Photonen (Lichtteilchen) keine Ruhemasse besitzen und für sie selbst – theoretisch betrachtet – keine Zeit vergeht, dienen sie Guillen als physikalische Analogie für „spirituelle Wesen“.
Er postuliert, dass der Bereich jenseits der 273 Trilliarden Meilen von Wesen bewohnt wird, die nicht aus träger Materie, sondern aus einer Form von Energie oder Licht bestehen.
Damit schlägt er eine Brücke zwischen der biblischen Bezeichnung von Engeln als „Lichtwesen“ und den Gesetzen der Elektrodynamik.
Fazit:
Die Vereinigung zweier Welten Guillen sieht in der modernen Astronomie kein Hindernis für den Glauben, sondern vielmehr dessen Bestätigung. Für ihn ist die Dunkle Energie, die das Universum auseinandertreibt und somit die unüberwindbare Grenze des kosmischen Horizonts erst erschafft, der Mechanismus, der das „Reich Gottes“ vom materiellen Universum trennt.
Seine Arbeit ist der Versuch, das Unfassbare durch die präzise Sprache der Mathematik und der theoretischen Physik greifbar zu machen!
[Quelle: Times Of India vom 25. Januar 2026: „Scientist claims he’s found 'exact location of heaven': Can humans reach it?“]
