Der Begriff OZ-Faktor wurde von der britischen Forscherin Jenny Randles geprägt, die die These aufstellte, dass die Aliens möglicherweise nicht mithilfe einer hoch entwickelten Technologie, sondern ausschließlich auf der Ebene des Bewusstseins Kontakt zu Menschen aufnehmen.
Diese fremdartigen Wesen seien irgendwie in der Lage, das subjektive reale Erlebnis einer Begegnung in Menschen hervorzurufen. Wenn dies zutreffe, könne ein besonders sensitiver Mensch als eine Art mentaler Funkempfänger für kosmische Botschaften dienen.
Es handelt sich hierbei also um einen märchen- beziehungsweise traumartigen Zustand während einer solchen Erfahrung, bei dem das Raum- und Zeitgefühl schwindet, sich dehnt oder kürzt.
Warum „OZ-Faktor“?
Jenny Randles bezieht den Effekt, den sie mit „OZ-Faktor“ umschreibt, auf eine Geschichte von Frank Baum. „Der Zauberer von Oz“ schildert ein Szenario, das dem der UFO-Nahbegegnung von der Struktur her ähnelt und kurioserweise auch Parallelen zur Andreasson-Luca-CE4-Erfahrung enthält. Ein kurzer Einblick in die Geschichte:
Dorothy lebt mit ihrem Hündchen Toto und ihrer Familie auf einer Farm in Kansas. Eines Tages kommt ein Sturm, der so stark bläst, dass Dorothy und Toto mit dem Haus weggeblasen werden.
Nachdem sie beide erst furchtbare Angst haben, beruhigen sie sich bald, da der Wind sie sanft in seinen Armen trägt, so sanft, dass Dorothy einschläft. Doch als sie erwacht, staunt sie nicht schlecht. Sie ist in einem völlig fremden, blühenden Land.
Empfangen werden die beiden von Munchkins, kleinen, menschenähnlichen Wesen. Jetzt beginnt für Dorothy und Toto eine abenteuerliche Reise, auf der sie wichtige Freunde finden: die Vogelscheuche, den eisernen Holzfäller und den ängstlichen Löwen.
Ob der Weg sie nun zur bösen Hexe des Ostens führt oder in die wunderbare Smaragdenstadt – die Gruppe bewährt sich in allen Situationen. Doch bis der Zauberer von Oz entlarvt ist und der ängstliche Löwe zum König wird, gibt es weitaus mehr zu tun. Und irgendwann will Dorothy auch wieder nach Hause...
Bereits 1856 erschien diese faszinierende Geschichte von Lyman Frank Baum in New York. 1919 nahm sich Hollywood der Story an. Baum arbeitete als Reporter, Zeitungsverleger, Schaufensterdekorateur – und als Erfinder eines wirklich großen Märchens.
[Lyman Frank Baum: Der Zauberer von Oz, Arena-Verlag 1994, 224 Seiten, gebunden, 7,90 Euro]
Der „OZ-Faktor“ beim „Besucherphänomen“
Wenn man sich die einlaufenden „Besucher“-Berichte näher betrachtet, fällt auf, dass die dargestellten „Aliens“ schlicht über Fähigkeiten verfügen, die jenseits dessen liegen, was einem physischen Wesen eigentlich möglich sein dürfte. Gerade das Eindringen in verschlossene Räume ist ein solcher Aspekt, bei dem sich die Frage stellt, auf welcher „Ebene“ diese Kontakte verlaufen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die veränderte „Realitätswahrnehmung“ – es scheint, als führe das Phänomen seine „eigene“ Realität/Wirklichkeit mit sich. So schrieb mir zum Beispiel ein Zeuge aus der Schweiz:
„Ich war damals vier Jahre alt und wohnte noch in La Chaux-De-Fonds, einer kleinen Stadt im Westen der Schweiz. Es war am frühen Morgen in der Wohnung meiner Eltern: Plötzlich erwachte ich. Ich hatte nun aber merkwürdigerweise überhaupt keine Angst.
Die ganze Wohnung war hell erleuchtet, ich hatte das Gefühl, dass ich innerlich gerufen wurde, in den Flur zu laufen. Als ich dort ankam, sah ich drei kleine „Feuerwehrleute“ mit einem Helm auf dem Kopf, genau die gleichen Feuerwehrleute, wie aus meinem Lieblingsbuch, das mir meine Mutter einige Zeit zuvor im Buchladen gekauft hatte!
Ich war unglaublich glücklich, denn ich glaubte, sie wären aus dem Bilderbuch herausgekommen. Ich bemerkte dann auch, wie ich leicht über dem Boden schwebte. Sie fragten mich, ob ich mit ihnen mitkommen möchte und aus irgendeinem Grund war ich damit einverstanden. In diesem Moment wurde es mir schwarz vor Augen und ich kann mich nicht mehr erinnern, was weiter geschah.“
Auch ein deutscher Beobachter, der sich bei mir gemeldet hatte, erlebte Vergleichbares. Aus seinem Report an mich kann man Folgendes erfahren:
„Ich war völlig gelähmt im Bett, ich versuchte, mich etwas zu drehen, aber nur die Augen bewegten sich ein wenig. Von hinten kamen drei bis vier schattenhafte „Gestalten“, ich hörte das Rascheln und Getuschel von ihnen. Einer beugte sich über mich, dann drehten sie sich um und verschwanden genau dorthin, woher sie gekommen waren.“
Bei den zitierten Reports stellt sich ebenso die Frage nach dem „Sinn“ der Besuche. Aus welchen Gründen erscheint es der Intelligenz so wichtig zu sein, ihre Akteure bei so unsinnigen Missionen einzusetzen? Was bringt es, bei Hunderten von Zeugen vorstellig zu werden, ohne dass eine Zielsetzung zu erkennen ist?
Nehmen wir an, es handelt sich bei den Eindringlingen um Außerirdische, deren Heimat in den Weiten des Alls liegt. Wieso macht man sich die Mühe einer komplexen „Expedition“, wenn doch das „Ziel“ so trivial ist? Betrachten wir unter diesem Aspekt einen weiteren Fall. Ein Zeuge aus Süddeutschland schrieb mir:
„Der Vorfall, den ich hier aufzeichne, ereignete sich im Oktober 1989. Mitten in der Nacht erwachte ich, weil mich jemand wachgerüttelt hatte. Zunächst bestand für mich absolut kein Zweifel daran, dass mich eine feste Hand an der Schulter recht heftig schüttelte.
Ich wandte mich sofort meiner Frau zu, die rechts neben mir lag, denn niemand sonst konnte mich schließlich auf die Art und Weise geweckt haben. Doch in demselben Augenblick, in dem ich meine Frage an sie richten wollte, hielt ich auch schon völlig verdutzt inne: meine Frau schlief tief und fest.
Ich drehte mich auf den Rücken und wollte mich gerade mit dem Gedanken abfinden, dass ich lediglich geträumt hatte, als mein Blick geradeaus, Richtung Fußende unserer Betten, auf eine schwarze Gestalt fiel. Zunächst war ich vor Schreck völlig reglos und hielt wahrscheinlich sogar den Atem an. Die Gestalt stand völlig still.
Mein Schrecken muss dann auch schnell wieder verflogen sein. Denn auf irgendeine Weise hatte ich das deutliche Empfinden, dass von meinem Gegenüber keine Bedrohung ausging. Ich kann weder angeben, was mir dieses beruhigende Gefühl vermittelt haben mag, noch kann ich einschätzen, wie viel Zeit zwischen der ersten Wahrnehmung, dem Erschrecken, und der anschließenden Beruhigung vergangen war.
Jetzt begann ich, mein Gegenüber zu mustern, das heißt, ich versuchte zu erkennen, mit wem oder womit ich es zu tun hatte. Im Schlafzimmer war es nicht völlig dunkel. Vor dem Fenster befand sich eine heruntergelassene Jalousie, deren Lamellen aufgedreht waren, so dass ein schwaches Licht von draußen hereinfiel.
Das Fenster befand sich in der Zimmerwand gegenüber von den Betten, genau in meiner Blickrichtung, in der wie gesagt auch die Gestalt seitlich vom Fenster stand. Damit befand sie sich zwischen mir und der Lichtquelle und ich nahm demzufolge im Gegenlicht praktisch bloß den Umriss dieses Wesens wahr.
Es erschien mir darum als völlig schwarz und es waren keine Details erkennbar. Der Körper war vollständig in einen Umhang gehüllt. Der Kopf befand sich in einem Helm beziehungsweise in einer Kopfbedeckung, die diesen vollständig einschloss.
Am ehesten noch vergleichbar mit dem Bild von Darth Vader aus Krieg der Sterne, auch wenn ein solcher Vergleich sehr wahrscheinlich einige Skepsis an meinem Bericht geradezu herausfordert.
In keinem Moment zweifelte ich daran, eine männliche Gestalt vor mir zu haben. Gedanken über das Geschlecht des Besuchers machte ich mir jedoch in Wirklichkeit nie. Für mich war und ist es jedenfalls immer „Er“.
Ich hatte vermutlich nicht viel Zeit, die Gestalt zu mustern. Denn bereits nachdem wir uns einen mehr oder weniger langen Moment angeschaut hatten, begann das Wesen, langsam zurückzuweichen. Er entfernte sich von mir und verschwand regelrecht durch die Wand hinter ihm.
Ich hatte den Eindruck, dass er schwebte. Jedenfalls fehlten die typischen Bewegungen eines gehenden Lebewesens. Nachdem die Gestalt verschwunden war, blieb ich aufs Äußerste verblüfft in meinem Bett liegen. Meine Frau schlief während des ganzen Vorfalles weiter tief und fest. Doch dann sah ich nach unserer Hündin, die in dieser Nacht neben meinem Bett lag. Und sie hatte ebenfalls nicht das Geringste bemerkt.
Dieser Umstand hat mich übrigens im Nachhinein noch in meiner Einschätzung bezüglich der friedlichen Absicht des Besuchers bestärkt. Ich bin davon überzeugt, dass der Hund zweifellos erwacht wäre oder reagiert hätte, wenn Feindseligkeit, Gefahr oder irgendeine Bedrohung im Raum aufgekommen wäre oder bestanden hätte.
Schließlich weckte ich dann auch noch meine Frau auf, um sie sicherheitshalber zu fragen, ob sie mich eventuell vor einigen Augenblicken wachgerüttelt hätte.
Obwohl mir natürlich klar war, dass sie mich gar nicht geweckt haben konnte. Sie reagierte wie nicht anders zu erwarten ziemlich ungnädig und schlief sofort wieder ein. Erst am folgenden Morgen erzählte ich ihr dann den ganzen Vorfall.
Ich selbst musste mich erst mit der Tatsache abfinden, dass ich nicht geträumt hatte, völlig nüchtern zu Bett gegangen war und zu der Zeit kaum Gedanken an UFOs oder Außerirdische verschwendet hatte.
Ich scheute mich später nicht, mein Erlebnis gelegentlich im Freundes- und im Verwandtenkreis zu erzählen. Machte diesbezüglich immerhin keine negativen Erfahrungen.“
In diesen Fällen, ich möchte hierauf nochmals deutlich hinweisen, fanden sich keine Einbruchsspuren! Diese Para-Wesen vermögen buchstäblich mit dem Kopf [und dem dazugehörigen Rest] durch Wände zu gehen! Dies bezeugte mir auch eine junge Frau bei einem Gespräch:
Sie hatte beobachtet, wie ein Wesen, das sie zuvor heimgesucht hatte, in der Wand verschwand. Ein Mann sah eines der Wesen förmlich „aus dem Boden wachsen“, ein Umstand, der ihn einer Panik nahebrachte.
Diese Wesen werden einem bei dieser Faktenlage tatsächlich immer unheimlicher, vermögen sie sich doch, recht effektiv, unseren Naturgesetzen zu widersetzen [„Du sollst nicht durch Wände gehen!“]. „Sie“ sind nicht „wie du und ich, bloß von einem anderen Ort“, also „normale“ physische Wesen. „Sie“ sind etwas anderes, etwas ganz und gar anderes!
Es stellt sich jedoch nur die Frage, wie „real“ sie sind – sind sie „geisterhaft“ oder sind sie lediglich eine subjektive Projektion? Auf welcher Ebene also spielt sich das Phänomen ab? Und, erklären sich so, die subjektiven Elemente in den Sichtungen und der schier unendliche Formenreichtum bei den beobachteten Wesen und Objekten?
Ein weiterer „Zwischenfall“ mit dem OZ-Faktor ereignete sich im Juli oder August des Jahres 1979 in Rheda-Wiedenbrück:
Der Zeuge lag in seinem Bett, es war gegen 04:30 Uhr morgens, als er durch seltsame Geräusche geweckt wurde. Hierzu der Zeuge:
„Ich wachte frühmorgens auf und sah durch die offene Tür meines Zimmers, wie im Treppenhaus drei menschliche oder menschenähnliche Gestalten, circa 1,65 Meter groß, die Treppe hinaufkamen. Ein Wesen blieb direkt im Türrahmen stehen und wandte sich zu mir.
Plötzlich war ich völlig gelähmt und konnte mich nicht mehr bewegen, es schien mir, als hätte das Wesen genau das gewollt. Die beiden anderen verteilten sich: einer rechts, der andere links.
Sie konnten nur ins Schlafzimmer meines Bruders beziehungsweise ins Bad gegangen sein, ehe sie sich wieder vor meiner Tür trafen und die Treppe hoch, in Richtung Dachboden verschwanden. Sie bewegten sich langsam und gezielt.
Was mich nur wundert, ist die Tatsache, dass, als sie die Treppe hoch gingen, nicht eine der Stufen gequietscht hat, was sonst üblich war. Weiter fiel mir auf, dass alle drei Wesen schwarze „Taucheranzüge“ mit „Kopfhauben“ trugen. Das Wesen, das sich mir zuwandte, schien geistige Gewalt über mich zu haben, da ich mich weder bewegen noch schreien konnte.“
Nachdem sich der Zeuge wieder bewegen konnte, durchsuchte er das ganze Haus nach den „Eindringlingen“, fand jedoch keinerlei Einbruchsspuren noch sonstige Hinweise auf die „ungebetenen Gäste“. Auch die anderen Familienmitglieder hatten keinerlei Beobachtungen gemacht.
Interessant ist an dieser Stelle die Parallele zu einem weiteren Fall, der uns von einer Zeugin gemeldet wurde. Sie schrieb mir:
„Es war vor einem Jahr (also 1995), spät abends, so gegen 23:00 Uhr. Ich lag im Bett und konnte einfach nicht einschlafen. Das Schlafzimmer war ziemlich hell, da ich den Rollladen nicht heruntergelassen hatte. Ich öffnete immer wieder meine Augen – fand schließlich keine Ruhe zum Schlafen.
Als ich wieder mal die Augen aufschlug, sah ich ein Licht, circa zwei Meter vor mir, in der Form eines Ovals. Größe circa 1,70 Meter +/- 50 cm. In ihm sah ich eine Person, die mich ansah. Erst lag ich starr vor Schreck nur da und schaute es an, nach etwa fünf Sekunden, versuchte ich meinen Mann mit ein paar Schubsern wach zu bekommen, ließ dabei aber meinen Blick nicht vom Geschehen.
Dabei bewegte sich das Licht an meine linke Seite, ganz langsam, in der Luft schwebend. Jetzt war der erste Schreck weg und ich bekam wirklich Angst. Ich wandte mich von ihm ab und rüttelte an meinem Mann, bis er endlich wach war.
Aber das Licht und die Person waren verschwunden. Beschreibungen zur Person sind schwer zu machen. Es war wie ein Mensch mittleren Alters, längere braune Haare, ob männlich oder weiblich, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Ich sah nur den Kopf bis zu den Schultern.“
Berichte dieser Art sind Legion und werden aus allen Teilen der Welt gemeldet. Eigentlich sind sie von ihrem Schema her gesehen sehr trivial:
Die Aliens dringen irgendwohin ein, werden für kurze Zeit beobachtet und verschwinden wieder. Es bleibt ein verdutzter Zeuge, der mit seinem Erlebnis nichts anzufangen weiß. Auch die folgenden Fälle gehören in die gleiche Kategorie. So schrieb mir eine Frau aus Ostdeutschland:
„Ich kam von der Arbeit nach Hause und öffnete die Garagentür – plötzlich war da ein unheimliches Gefühl und außergewöhnliche Kälte. Ich sah, wie das Fahrrad meiner Tochter seltsam vibrierte. Ich hielt es fest und es hörte auf.
Danach bewegte ich die Tür, um zu sehen, ob der Luftzug die Bewegung verursacht hätte, ich trat mit dem Fuß dagegen – nichts. Ich ging wieder zum Auto, um es in die Garage zu fahren, drehte mich noch einmal um und sah einen Schatten eilig aus der Garage flitzen.
Ganz deutlich eine aufrecht laufende Gestalt auf zwei Beinen. Der Schatten war nicht größer als circa 80 cm bis 1 Meter. Ich ging in die Richtung, in der der Schatten verschwunden war, schaute aufs Feld hinter dem Haus, doch es war nichts zu sehen.“
Ebenso „unlogisch“ war eine weitere Begegnung, die einem Zeugen widerfahren ist. In seinem Protokoll an mich schrieb er:
„Das Ereignis fand am Sonntag, den 24.06.2001, statt. Die Außentemperatur betrug circa 23 Grad C. Ich brachte gerade meine Verlobte nach Hause, zu Fuß (sie wohnt etwa 10–20 Minuten von meiner Wohnung entfernt). Es war kurz nach 22 Uhr abends (circa 22:15–22:20). Die Gestalt war dem Äußeren nach menschlich, circa 1,80 Meter groß und schlank.
Das Gesicht war nur teilweise vermummt und so konnte ich menschliche Augen sehen und dunkle, südeuropäische Haut. Die Bekleidung war eigentlich auch menschlich, allerdings eher für den Winter geeignet.
Das Wesen trug eine Fellmütze (diese typisch russische Fellmütze mit den herunterklappbaren Ohrenschützern), Schal um Mund und Nase und Winterjacke, Stiefel und Cordhose. Alles in dunklen Braun- und Grautönen gehalten.
Wir wechselten die Straßenseite, weil meine Verlobte und ich es mit der Angst zu tun bekamen. Als die Gestalt uns passiert hatte, drehte ich mich noch einmal um und diese Gestalt war verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt. Und es gab auf der Seite keinen Hauseingang, nur ein beleuchteter Parkplatz.“
Nicht weniger unheimlich waren die Begegnungen einer Zeugin, bei deren Bericht sich ebenfalls die Frage stellt, ob nicht auch hier das „OZ-Phänomen“ in Form einer „subjektiven“ Projektion zum Einsatz kam:
„Am 22.12.99 um 20:15 Uhr fuhr ich von der Arbeit nach Hause. Da sah ich an der Straße einen Mann stehen, der hatte einen Hut auf, eine Jacke an und trug eine Brille, alles in schwarz, und eine dunkelkarierte Hose. Ich dachte mir im Stillen, den nehme ich nicht mit. Im gleichen Augenblick flog er vor meinem Auto. Ich habe sofort angehalten, aber es war keiner da.
Ich habe gedacht, mir sind die Nerven durchgegangen, und habe das nur geträumt. Zwei Tage später, an Heiligabend, bin ich zur Mitternachtsmesse gefahren. Als die Kirche zu Ende war, standen wir alle noch draußen, da es aber geregnet hatte, bin ich schon ins Auto gestiegen.
Ich schaute nach unten und zündete mir eine Zigarette an, als die Autotür aufging. Ich dachte, mein Mann kommt ins Auto, da fasste mich eine Hand ans Bein und sagte zu mir: „... jetzt fahren wir.“
Ich schaute nach oben, da war das wieder der Mann [obwohl es mein Schwager war, der neben mir saß]. Dann fing ich ganz laut an zu schreien. Ich habe noch heute das Gefühl, dass dieser ständig bei mir ist.
Ich hatte vorher nie mit solchen Dingen etwas zu tun, aber heute lässt mir das keine Ruhe mehr. Meine Kinder, selbst unsere Kleinste, die ist gerade 4 Jahre, unsere andere Tochter ist 19 Jahre, können keine Nacht so wie ich mehr ruhig und durchgehend schlafen.
Wir haben das Gefühl, es ist immer jemand in unserem Haus. Unsere große Tochter schläft überhaupt nicht alleine, unsere Kleine erzählt uns immer, es würde jemand an ihrem Bett sitzen und sie mitnehmen wollen, aber sie sagt, sie will nicht mit, sondern schlafen, manchmal die ganze Nacht.
Ich weiß überhaupt nicht mehr, was ich machen soll. Ich habe selber schon unser Haus ausgeräuchert, habe ein Kreuz im Schlafzimmer aufgehängt, einen Traumdeuter mir gekauft, aber es bringt alles nichts. Es wird immer schlimmer hier.
Ich habe schon oft gedacht, hier auszuziehen, aber auch Angst, das Gefühl mitzunehmen, weil ich nicht weiß, was das ist. Ich suche jemanden, der sich damit auskennt, oder mir sagt, wer mir helfen könnte. Dies ist wirklich wahr und meine Nerven liegen blank, weil ich große Angst habe, dass irgendetwas passieren kann.“
Nicht von dieser Welt Wie wir anhand meiner Beispiele sehen können, sind die „Anderen“ tatsächlich ganz anders, was sich auch darin offenbart, dass sie unter anderem auch schweben und sich telepathisch verständigen können, wie uns im UFO-Entführungsphänomen recht eindringlich demonstriert wird. Auch ihre Fähigkeit, uns mental zu beherrschen, ist gut ausgeprägt.
Es scheint, als hätte sich „Mutter Natur“ gegen uns mit den „Anderen“ verschworen, denn das Ungleichgewicht zwischen uns und den Fremdentitäten könnte nicht eindeutiger sein! Ist der „OZ-Faktor“ somit eine mögliche Erklärung?
Matrix
Mal ganz ketzerisch gefragt: Vielleicht gibt es „Sie“, die Aliens, ja auch gar nicht? Zumindest nicht in der gedachten Form der klassischen UFO-Forschung, die Wissenschaftler anderer Planeten konzipiert, die mit ihren „Schrauben & Bolzen“-Raumschiffen für komplexe Stippvisiten anreisen?
Was wäre, wenn „Jemand“ entsprechende UFO-Erlebnisse in das menschliche Gehirn „induziert“, und das „Spiel“ schon seit Tausenden von Jahren betreibt?
Was unser Gehirn Tag für Tag wahrnimmt, sind letztendlich nur elektrische Impulse, die von den Wahrnehmungsorganen umgeschlüsselt, an das Gehirn weitergegeben werden. Das Gehirn riecht ja keine Blume, sieht keinen Sonnenuntergang, spürt keinen Windhauch und erfasst von sich selbst aus auch keinen Alien. Unser Realitätsbild setzt sich sozusagen aus „Zweiter Hand“ zusammen!
Recht anschaulich wurde dieses Beispiel in dem ausgezeichneten amerikanischen Film „MATRIX“ umgesetzt, wo intelligente Maschinen der gesamten Menschheit eine völlig falsche „Realität“ suggerierten. Die „Wächter“ dieser „falschen Realität“ hatten in dem Streifen kurioserweise die gleichen Möglichkeiten wie unsere „Ufonauten“, sie erschienen wie Übermenschen, wie Götter.
Vielleicht ist auch „unsere Realität“, auf die eine oder andere Weise „maßgeschneidert“ – jedoch nicht für uns, sondern für „Sie“. Sind unsere natürlichen Beschränkungen „auferlegt“ – also nicht zufällig? Erklärt sich dadurch die Allmacht dieser Wesen? Sind wir „manipulationsfreundlich“ konzipiert worden, wie dies die moderne „Paläo-Seti-Forschung“ vermutet? Nur vielleicht viel extremer als bislang angenommen?
Vielleicht ist das UFO-Phänomen und die damit verbundenen Humanoiden der Schlüssel zum Verständnis unserer Welt. Vielleicht haben „Sie“ tatsächlich keine andere Aufgabe, als uns aus unserer „Matrix“ zu führen? Ist also der beobachtete „OZ-Faktor“ das eigentliche Phänomen? Die „Käseglocke“, die sich über den oder die Zeugen stülpt und Dinge erleben lässt, die jenseits des „Normalen“ liegen?
Sind es also gar nicht Raumschiffe, die uns heimsuchen, sondern vielmehr „OZ-Felder“, die dazu bestimmt sind, Menschen zu manipulieren, sie mental in eine „andere Welt“ zu versetzen? Doch was wäre die Zielsetzung eines solchen Unterfangens? Vielleicht wäre die Antwort genau so geheimnisvoll wie die Intelligenz hinter dem Phänomen!
Noch mehr „OZ“ in Polen & den USA
Der Ozfaktor ist auf diesem Blog zwischenzeitlich ein Evergreen geworden und mit dem Buch „UFOs over Poland“ verhält es sich ganz ähnlich. Auf Seite 33 findet sich der Bericht eines Zeugen, der Anfang der 1960er-Jahre ein eigentümliches Erlebnis hatte:
Er befand sich zu Hause, als er von draußen her rötlichen Schein wahrnahm und dabei an einen Brand dachte. Er lief ins Freie und bemerkte über sich am Himmel eine rot leuchtende, pulsierende, lebendig wirkende Feuerkugel. Auf der Straße herrschte völlige Stille, kein Mensch war zu sehen und die Umgebung wirkte fremdartig. Erst als die Kugel davongezogen war, normalisierte sich die Situation wieder.
Das erinnert mich an einen Report in dem Buch „Die Erde ein Projekt der Aliens“ von Timothy Good. Das Buch an sich ist zwar grauenvoll und Good der zweitschlechteste Ufologe des Universums, nach Steven Greer, doch behandelt er einen ungewöhnlichen Fall, der seinen Ausgang in den 1930er-Jahren nahm:
Damals beobachteten die Dworshak-Brüder unweit eines Ortes mit dem Namen Killdeer [sic!] in Montana, eine gelandete Untertasse mit ihrer menschlichen Besatzung. Die Fremden tauchten immer wieder auf und präsentierten den Jugendlichen, dass sie die Realität „anhalten“ oder „einfrieren“ konnten, wie wir dies vom Ozfaktor her kennen. Die beiden Zeugen hielten die Fremden für Zeitreisende, der ET-Freak Good machte daraus dann „Außerirdische“.
Der Ozfaktor belegt, dass die Fremden gezielt in die Realität eingreifen und sie manipulieren können, weshalb die diversen „Ufoabstürze“ und „Beinahekollisionen“ mit irdischem Fluggerät umso nebulöser wirken!ʬ
Der OZ-Faktor und die subjektive Realität der UFOs
Wer sich mit UFOs beschäftigt, wird schon gemerkt haben, dass die Beweise, die für die Existenz von „Außerirdischen“ auf der Erde vorgebracht werden – und naive Ufologen können sich nur kleine grüne Männer aus dem All vorstellen, alles andere ist ihnen zu abstrakt und intellektuell nicht erfassbar –, recht spärlich sind.
Richtig gute Aufnahmen von fliegenden Untertassen sind absolute Mangelware (Ausnahme: Mexiko 1991), und keiner fragt sich, weshalb Augenzeugen komplexe Flugmaschinen beschreiben, während auf Filmen und Bildern lediglich weit entfernte Punkte oder Striche zu sehen sind. Natürlich gibt es auch exzellente Aufnahmen von Flugscheiben, nur sitzen da eben nicht Reticulaner am Steuer, sondern amerikanische Piloten.
Auch der Gedanke, dass sich hinter den „UFOs“ irdische Flugvehikel verbergen können, ist den naiven Ufologen nicht nachvollziehbar; die meisten kamen ja nicht durch eigene Sichtungen zum Thema, sondern durch die Science-Fiction.
Meine „Kollegen“ sind also größtenteils SF-Freaks, die die Realität von ihrer Traumwelt nicht unterscheiden können und ihre „Aliens“ im UFO-Phänomen suchen und sich dabei so lächerlich dumm anstellen, dass man es geschafft hat, ein seriöses Phänomen in nur wenigen Jahrzehnten gegen die Wand zu fahren.
Wie also kann es sein, dass Nahbegegnungen mit komplexen Flugmaschinen nicht in einem einzigen Fall gefilmt worden sind, während heute – fast – jeder Weltbürger mit (Handy-)Kamera durch die Welt stolziert? Nun, man muss dann wohl unterstellen, dass es sich bei UFOs um ein subjektives Phänomen handelt, eines, das – egal ob intern oder extern ausgelöst – nichts mit den wirren Gedankenwelten heutiger UFO-ET-Freaks zu tun hat.
Ein gutes Beispiel hierfür findet sich im Buch UFO-Scotland von Ron Halliday. Der Autor beschreibt den Fall eines Mannes aus Glasgow, der am 15.12.1983 eine unheimliche Begegnung hatte:
Er stand an einer Bushaltestelle, als sich vom Himmel her ein UFO herabsenkte und zeitgleich ein Effekt eintrat, den wir als „OZ-Faktor“ kennen. Es herrschte völlige Stille, und der Eindruck von „Entrückung“ machte sich breit (übrigens eine Erkenntnis der „Britufology“ durch Jenny Randles).
Vor ihm war ein Vehikel zu sehen, das aussah wie ein Güterwaggon, allerdings mit einem abgerundeten Dach. Es handelte sich bei dieser Konfrontation um eine echte „Nahbegegnung“, denn das Ding war gerade einmal 20 Fuß entfernt. Es war grau und gab das knackende/summende Geräusch von „Elektrizität“ von sich.
An der Außenfläche waren drei „Eingänge“ oder „Fenster“ zu sehen, die einen intimen Einblick in das Innere des Objektes ermöglichten. Dort erkannte der Zeuge eine – nicht näher beschriebene – „Einrichtung“, die in gelben Rauch gekleidet war. Es flog dann weiter zu einer Bahnbrücke (man bedenke hierbei die Form des Objektes!) und zischte in den Himmel davon. Interessant ist der „Übertritt“ in die reale Welt:
Plötzlich schlug die normale Geräuschkulisse über dem Zeugen zusammen wie eine Flutwelle. An sich ein klassischer UFO-Bericht. Das Problem ist nur, dass zu der Zeit, als sich das UFO dem Zeugen in seiner ganzen Herrlichkeit präsentierte, auf der gegenüberliegenden Seite ein Bus vorfuhr. Belegt mit Passagieren, von denen keiner etwas mitbekam. Offenbar spielte sich der ganze Vorfall lediglich im Kopf des Mannes ab! (S. 88 ff.)
Ganz offensichtlich war da also kein außerirdisches Raumschiff unterwegs, sondern ein Effekt, der sich im Zeugen selbst manifestierte. Entweder erstellt im menschlichen Gehirn „etwas“ diese Erfahrung (DMT?) oder eine externe Quelle kommuniziert direkt mit dem menschlichen Gehirn.
Dies würde dann auch erklären, warum praktisch jeder Zeuge „sein“ UFO sieht (in Fallkatalogen wie Haunted Skies finden sich kaum zwei Skizzen, die übereinstimmen) und vermeintliche „Außerirdische“ in den unterschiedlichsten Formen und Farben auftauchen!ʬ
Postskriptum:
Britufology war ein Magazin aus UK, das in den 1970er Jahren erschienen ist. Ich meine mit dem Ausdruck die – weit verbreitete – Ansicht unter britischen Ufologen, dass UFOs und Paraphänomene (wie etwa schwarze Phantomkatzen, die Sichtung von Entitäten, Kornkreise usw.) zusammenhängen und ggf. auf ein Phänomen zurückzuführen sind, da diese – vermeintlichen – Einzelerscheinungen zumeist gemeinsam auftreten. So gesehen waren die meisten UK-Forscher schon Keelianer, noch bevor Keel seine Hypothesen formuliert hat … ^^
Daneben sieht man auf der Insel UFO-Berichte in örtlichen und zeitlichen Zusammenhängen; man sucht also gezielt nach historischen Berichten, um festzustellen, ob man es mit einem „Hotspot“ zu tun hat, und betrachtet die Verteilung der Vorfälle auf der Landkarte. Diese Vorgehensweise kennt man in Deutschland zum Beispiel überhaupt nicht:
Da werden Einzelberichte lediglich gesammelt (meist noch nicht einmal untersucht) und verstauben dann in physischen oder digitalen Archiven – ufologisches Entwicklungsland also … Würde man in D anders arbeiten, wäre schon längst aufgefallen, dass UFOs oft „Linien“ ziehen (Orthoteny), im Umfeld megalithischer Anlagen auftauchen oder gar Römerstraßen folgen!ʬ
