Last night I saw upon the stair,A little man who wasn't there,He wasn't there again todayOh, how I wish he'd go away...Auszug aus "Antigonish"
William Hughes MearnsMöchte man folkloristische Überlieferungen mit ufologischen vergleichen, hat man zwei Möglichkeiten:
Man bedient sich moderner Fallkataloge und richtet den Blick in die Vergangenheit, auf der Suche nach einem parallelen Erzähl- und Ablaufmuster.
Man sucht und findet in Büchern, Archiven und Aufzeichnungen Inhalte, die konform gehen mit Ereignissen nach Kenneth Arnolds Sichtung 1947!
Autor Nigel Graddon, ein in Wales lebender Engländer, folgt in seinem Buch „The Landing Lights of Magonia: Ufos, Aliens and the Fairy Kingdom“ weitgehend der zweiten Option!
Wobei die von ihm entdeckten Anekdoten, selbst für den eingelesenen Interessierten, durchaus verblüffend sind. Hier vor allem Informationen aus Quellen, die weit vor der Epoche der fliegenden Untertassen publiziert wurden!
Daneben beschreibt er aktuelle UFO-Sichtungen, deren Inhalte sagenhaft daherkommen, so als hätten sich die Natur- und Elementarwesen noch nicht so recht daran gewöhnt, in UAPs den Luftraum unsicher zu machen; alte mythologische Verhaltensmuster lassen sich da recht oft nachweisen!
Graddons „Landelichter“ sind in der Hinsicht wirklich erhellend! Betrachten wir, anhand ausgesuchter Beispiele, was er da illuminiert hat, etwas genauer!
Insulaner Auf die irische „Geisterinsel“ Hy Brasil, gelegen etwa 200 Meilen westlich von Irland, aber nur alle 7 Jahre sichtbar für das Menschenauge, bin ich auf meinen alten Blogs bereits eingegangen!
Aufschlussreich ist, dass diese auch auf der Piri Reis Karte aufscheint, ebenso wie auf der, die Schottlandflieger und Reichsesoteriker Rudolf Hess dabei hatte, als er 1941 eigenmächtig nach UK flog!
Ob sein eigentliches Ziel dort lag? Der Chef der Insel ist (war?) ein Manannan Mac Lir, der zum Transport seiner selbst über einen „magischen Wagen“ verfügt haben soll, der ihn durch die Lüfte trug!
Perücke
Nicht wirklich „Folklore“, aber sehr interessant ist, was sich im zeitlichen und räumlichen Umfeld des Roswell-Zwischenfalles ereignet hat! Die ganze Geschichte wird ja von über 300 Zeugen bestätigt, so dass man wirklich davon ausgehen muss, dass etwas abgestürzt ist, die Frage ist nur was‽
Am 31. Mai 1947 beobachteten 12 spielende Kinder aus Gallup, New Mexico, einen Feuerball, der über den Himmel zog und Socorro anzusteuern schien. Einige Tage später wurden die Kids von einem merkwürdigen „Mädchen“ behelligt. Die Eigenheit war, dass diese nur in Nähe des Puerco River auftauchte, an dem die Stadt liegt.
Sie war weiß gekleidet, hatte einen Schleier in gleicher Farbe vor dem Gesicht, wobei die Kleidung als „hexenartig“ beschrieben wurde. Die Haut hatte einen graustichigen Ton und das graue [sic!] Haar wirkte wie eine Perücke, ein Aspekt der immer wieder beschrieben wird! Wo werden die Haarteile eigentlich gekauft?
Als sie sich einzelnen Kindern näherte, wurde diesen schlecht, was sich besserte, wenn sie vor ihr davon liefen. Erwachsenen, die ihr nachstellten, entkam sie. Nach rund einer Woche war sie wieder weg. Offenbar hatte sie nie offenen Kontakt aufgenommen oder mitgeteilt, was sie wollte. An sich spielte sie die Rolle, die sonst nur MIBs zukommt: Terror machen!
Nachtgesellschaft
1656 bekam der Waliser John Lewis aus Cardiganshire Besuch. Es war nach Mitternacht und er lag zu Bett. Im Raum tauchten plötzlich fliegende Lichter auf. Dahinter kamen 12 kleine Männer und drei kleine Frauen, die anfingen, in seinem Schlafzimmer zu tanzen. Der Raum wurde dabei immer größer und heller.
Da körperliche Aktivität hungrig macht, wurden Käse und Brot ausgepackt und auch Lewis gereicht. Zu hören war in der Zeit absolut nichts, völlige Stille! Die Wesen „sprachen“ ihn in seinen Gedanken an, also telepathisch, und äußerten den Wunsch, ungestört zu bleiben; er solle auch schweigen.
Dann wurde es verwirrend. Die „Gäste“ waren plötzlich weg und der Waliser fand in seiner Kammer weder Bett noch Tür. In seiner Not begann er zu schreien, so dass die ganze Familie zusammenlief.
Es kann sein, dass er entführt wurde; scheinbar hatte er von Brot & Käse seiner „Gäste“ gekostet, was man bei überirdischen Gaben nie machen sollte! Er galt als „pixy-led“, als „Mitgenommener“ der Andersweltler.
Der Tanz soll vier Stunden gedauert haben, also gesellt sich noch ein Missing Time hinzu! Die Wesen sind Meister der Transformation und passen sich in ihrem Gebaren der jeweiligen Zeitströmung an!
CE³
1905 war ein Waliser auf dem Weg nach Hause, es war schon dunkel. Aufgrund der Nachthelle sah er vor sich eine große Gestalt, die über eine nahe Hecke hinausragte und den Arm über die Straße hielt. Ein Feuerball erschien. Von diesem ging weißes Licht [Solid Light?] aus, welches den Riesen verschwinden ließ!
Sprühpistolen – einst & heut!
Zum berühmt-berüchtigten Mad Gasser habe ich mich bereits auf dem Blog geäußert! Bei Graddon ist zu erfahren, dass Zeugen seinerzeit beobachtet hatten, dass er | sie Handwerkszeug zum Versprühen von „Gas“ verwendete, welches einer lang gezogenen Sprühpistole nicht unähnlich war!
Hier fällt die historische Parallele zu den „Pestdämonen“ auf, die ähnliche Gerätschaften im Einsatz hatten! Mit diesen sollen die Pesterreger in die Häuser geleitet worden sein. Eine erstaunliche Parallele, wie mich dünkt!
Ringelreih & „Meteor“
Zu einer Zeit, in der Menschen noch nichts von fliegenden Untertassen wussten und es noch keine Akronyme wie „UFO“ oder „UAP“ gab, war alles am Himmel Meteor, Komet oder Sternschnuppe!
Der Waliser David Williams lebte in einem Örtchen mit dem schönen Namen Penrhyndeudraeth im County Gwynedd. Es ist einer der Fälle im Buch, in denen die magonische Nachthelle eine Rolle spielt! Also jenes indirekte Lichtphänomen, welches die Gegend erhellt | ausleuchtet, ohne dass man erkennen könnte, wer oder was da am Lichtschalter herumspielt!
Williams und seine weibliche Begleitung hatten sich mit Schinken eingedeckt, der jetzt über Land getragen wurde. Da er als Gentleman das Gewicht ganz alleine geschultert hatte, ging sie ein gutes Stück voraus, er hinterher.
Am Himmel sah er einen „Meteor“ und darunter [von diesem ausgehend?] einen „Feuerring“, wobei letzterer zu Boden schwebte und zwei Besatzungsmitglieder an Bord mitführte, eine kleine Frau und einen Mann in ebensolcher Größe.
Beide waren ausgesucht gut gekleidet, trugen also irdischen Zwirn in der Mode jener Tage! Nachdem der Feuerring gelandet war, verließen die Ufonauten diesen, so dass er auf den Boden fiel und dort eine Fläche markierte, worauf kleine Wesen – dem himmlischen Paar optisch artverwandt – zombieartig aus dem Boden krochen, um gemeinschaftlich zu tanzen! Immer im Kreis herum, versteht sich!
Hinzu spielte Musik und auch für Illumination war gesorgt! Kurz darauf tauchte der „Meteor“ wieder auf, ebenso erwachte der Feuerring zu neuem Leben, der von dem Ufonauten-Paar bestiegen wurde, um die „Tanzfläche“ zu verlassen; die anderen Wesen verschwanden in der Dunkelheit! Für den Waliser hatte die Aufführung etwa drei Minuten gedauert, zu Hause teilte ihm seine bessere Hälfte mit, dass 3 Stunden vergangen waren!
Ich hatte schon öfter darauf hingewiesen, dass die Fremden einen „Geometrie“-Tick haben, auf Schöndeutsch Orthoteny genannt! Wenn es geht, folgt man allen natürlichen oder unnatürlichen Geraden, oder kreist. Der Umstand, dass die Tänze immer im Kreis geführt werden, ist dahingehend wohl auch verbuchbar!
Auch Graddon erwähnt, dass „Feen“ Kinder rauben und mit Menschen kopulieren, um so an eine Seele zu kommen; ich habe in der Hinsicht schon einiges verfasst, siehe den TAG Soulcontainer unten!
Der Hinweis darauf, dass man mit Eisen ein gutes Abwehrmittel gegen solche Andersweltler hat, könnte auch erklären, wieso die Entitäten – in Form von „Außerirdischen“ – so viele Abstürze produzieren! Metalle scheinen ihnen nicht immer geheuer zu sein!
In keltischen Gegenden befestigte man folglich etwas aus Eisen ans Bett, man denke hier an Hufeisen! Meine eigene Erfahrung als Untersucher hat aufgezeigt, dass geweihte Kreuze – aus allen Materialien – Entführungen bzw. unangenehme nächtliche Heimsuchungen vermeiden!
Wobei ich die Idee der – zwischenzeitlich verstorbenen – amerikanischen UFO-Forscherin Ann Druffel übernommen habe, die den Aspekt bei US-Abductees ausgetestet hatte. In einem Fall konnte abermaliges Auftauchen wieder unterbunden werden, nachdem ein Kruzifix aufgestellt wurde!
Wer nachts also Besuch bekommt, sollte sich ein gesegnetes – dieser Punkt ist wichtig! – zulegen! Die Wirkung ist erstaunlich, wenn man außerirdische Weltraumfahrer als Eindringlinge unterstellt!
Ein früher Travis Walton 1856 war Ronald Rhys auf dem Weg nach Hause. Er wohnte und arbeitete unweit Vale of Neath, Wales. Am Feld, an dem er vorbei lief, bemerkte er ein Licht, welches von einem lauten, brausenden Ton begleitet war.
Das Nächste, woran er sich erinnern konnte, war, in der Luft zu schweben. Er konnte sich dann noch entsinnen, dass ihm kleine Wesen mit „Schwertern“ Blut abzapften. Ein grünes Wesen mit großem Kopf schnitt seinen Bauch auf und manipulierte an seinen Innereien. Als er wieder zu sich kam, war eine ganze Woche vergangen!
Ihm fielen anschließend die Haare aus und einzelne Stellen seiner Haut fühlten sich verbrannt an und waren pinkfarben! An sich haben wir hier alle Elemente des modernen Abductions-Phänomens in einer Quelle des 19. Jahrhunderts, inklusive der gesundheitlichen Nachwirkungen!
Missing 411 Weihnachtsschrecken
1909, zu Heiligabend, also einer Rauhnacht, spielte sich ein bizarrer Entführungs-Missing-411-Fall ab, der recht gut belegt ist:
Betroffen war der 11-jährige Oliver Thomas, der mit seinen Eltern auf dem Lande lebte. Genauer über den Elan Valley Reservoirs, an den Cambrian Mountains von Breconshire, Wales. Das Haus stand auf einem Hügel.
Gegen 23 Uhr, man hatte Gäste, brauchte man für die Festgesellschaft frisches Wasser und da der Brunnen unweit am Haus stand, bot sich Oliver an, es zu holen, immerhin war am 25. Bescherung angesagt!
Kaum hatte er das Haus verlassen, hörte man ihn schreien. Alle Personen liefen ins Freie. Vom Jungen war nichts zu sehen. Von oben herab gellten verzweifelte Rufe. Den Zeugen nach rief er „Sie haben mich! Sie haben mich! Helft mir! Helft mir!“.
Seine Stimme verklang in der Ferne, bis er nicht mehr zu hören war. Seine Schreie kamen – und da war man sich einig – von oben, über dem Haus also! Die Untersuchung des Falles übernahm die Polizei von Rhayader [Rhaeadr Gwy].
Die Schritte des Jungen gingen über 75 Fuß und endeten abrupt. Der Eimer, den er getragen hatte, lag 15 Fuß versetzt von seinen Fußspuren. Den befragten Zeugen nach waren nachts keine weiteren zu sehen gewesen, weder von Menschen noch von Tieren!
Oliver hatte keine 75 Pfund gewogen; es gibt in Wales keine – bekannten – Raubvögel, die ein solches Gewicht tragen könnten!
5-8.
Tierverstümmelungen, vorzugsweise an Schafen, sind ein Dauerthema in Wales. Im Areal um die Brecon Beacons, einem Nationalpark, Berg- und Sumpfregion, hatten sich die Vorfälle in den 1980ern fokussiert, was dazu führte, dass sich – unabhängig voneinander – zwei völlig unterschiedliche Teams dort einfanden.
Das eine stammte von der UK-UFO-Gruppe BUFORA. Man stellte fest, dass sich dort nicht nur Tierverstümmelungen ereigneten, sondern auch „Himmelslichter“ in Form von Uforbs aktiv waren.
Das andere Team war schon geheimnisvoller. Beim lokalen Ufologen Derek Gough meldete sich ein Mann, der angab, dass zu Zeiten der Thatcher-Administration eine militärische Spezialeinheit gebildet worden sei, um der Sache auf den Grund zu gehen. Diese trug die ungewöhnliche Bezeichnung „5-8.“.
Er wies darauf hin, dass es ebenso auch Verstümmelungsfälle an Menschen gab, was wohl letztlich den Ausschlag zur Gründung gegeben haben dürfte.
Was für den anonymen Informanten spricht, war die tatsächliche Präsenz kleiner Soldateneinheiten vor Ort und die Beobachtung von „Phantom-Hubschraubern“, der britischen Variante der amerikanischen Hellcopter. Also superschnellen, völlig leisen Helikoptern, die in der Gegend aktiv waren. Diese Wechselwirkung [Hubschrauber + Lichter + Mutilations] kennt man auch aus den USA!
Uforbs, MIBs & ein schwarzer Phantomhund
Beginnend mit Dezember 1905 ereignete sich ein Sichtungs-Flap in bzw. über den walisischen Städten Barmouth, Egryn, Bryncrug und Towyn. Angefangen hatte es mit einem hellstrahlenden „Stern“, der das Areal, über einigen Hügeln schwebend, erleuchtete, von dem bunte Funken sprühten.
Bis März 1906 wurden dann verschiedene Lichtkugelphänomene beobachtet, also Uforbs, die sich intelligent und interaktiv zu den Zeugen verhielten. Doch dabei blieb es nicht.
Eine Mrs. Mary Jones wollte sich das Spektakel näher ansehen und verabredete sich mit ihrem Bruder an einem der Hotspots. Als sie diesen erreicht hatte, bemerkte sie einen schwarz gekleideten Mann vor sich, den sie zuerst für ihren Bruder hielt.
Nach Ansprache drehte sich die Gestalt um und „verwandelte“ sich in einen schwarzen Hund [Alien Black Dogs], der zwischen den nahen Hügeln verschwand. Eine andere Zeugin hatte nächtlichen Besuch vom [gleichen‽] MIB, jeweils um Mitternacht, an drei aufeinanderfolgenden Nächten! [Trinität]
Aus den Uforbs bildeten sich auch ovale Ufos heraus, mit nach unten weisenden „Armen“. Zwischen diesen befanden sich weitere Lichter! Dreh- & Angelpunkt scheinen auch hier wieder Lichtkugeln zu sein, die ihre äußere Form ändern und zu Materie verdichten können.
Ob es sich dabei um eine autonome Intelligenz handelt, oder lediglich um das „Werkzeug“ einer übergeordneten „Macht“, bleibt dahingestellt!
Outro
Das Buch über die walisischen „Landelichter“ hat mir den Weg durch das mythologische Dickicht von Magonia gewiesen und erstaunliche Informationen zutage gefördert! Es wird somit zum Buch des Jahres 2023 erhoben!
===
Postskriptum:
Doppeldecker vs. UFO
Im Jahr 1925 erschien in UK ein Buch mit dem Titel „The German Air Raids on England, 1914–1918“ von Capt. Joseph Morris.
Darin schildert er einen recht interessanten „Zwischenfall“, der sich am 13. Januar 1916, in etwa 5.000 Fuß Höhe über Rochford, England, zugetragen hat.
Flight Sub-Lt. J. E. Morgan war abends mit seinem Flieger unterwegs, als er plötzlich eine merkwürdige Aneinanderreihung von Lichtern am Himmel erblickte. Diese erinnerten ihn an die Lichter eines Zugwaggons, bei dem die Rollos heruntergelassen waren – man sah also nur die Umrisse.
Da der Pilot annahm, dass sich dort womöglich deutsche Spione oder Militärs in Zeppelinen in der Luft befanden, nahm er die Verfolgung auf.
Da er über keine Bordwaffen verfügte, zückte er seine Pistole [sic] und beschoss den Eindringling. Dieser jedoch nahm rasch Fahrt auf und zog davon!ʬ [Quelle: Jerome Clark, Strange Skies – Pilot Encounters with UFOs, Citadel Press, New York 2003, Seite 3]

