🎙️ CROPfm: Lagerfeuer #23 • Freitag, 2. Oktober 2026 • 19h

Der Herbst ist eingezogen und hat der Sommerhitze ein wohlverdientes Ende bereitet, zumindest vorerst. Doch keine Sorge, ein CROPfm Lagerfeu...

📰 Leitartikel: Interview mit einem Abductee

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

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03/09/26

👻⚰️🧲
Der EMF-Trickster

Als Seiten- oder Quereinsteiger einen flüchtigen Blick in die Welt der „Geisterjäger“ zu werfen, ist hier und da recht erhellend, vor allem da man als Ufologe ⅋ praktizierender Keelianer auf Phänomene trifft, die einem seltsam vertraut erscheinen! 
Den britischen (in den USA lebenden) Forscher Richard Estep habe ich bei einem Interview (Podcast) gehört und mir aus Neugier sein Buch TRAIL OF TERROR bestellt. Mir sind dabei ein paar Dinge aufgefallen, die meiner Meinung nach erörtert werden sollten, da sie auch in unseren Forschungsbereich fallen: 
Der antike Ursprung des Spuks 
Der erste schriftlich fixierte Geisterbericht stammt Estep zufolge von Gaius Plinius Caecilius Secundus (Plinius der Jüngere) und ist in Griechenland verortet. Zur Zeit der Römer-Herrschaft soll es in einem Haus in Athen gespukt haben. So klassisch, wie wir es heute aus Cartoons und Filmen kennen: 
Ein ausgemergelter Geist, der laut mit seinen Ketten rasselte – wer denkt da nicht an Charles Dickens „A Christmas Carol“? Die Immobilie ließ sich nicht verkaufen, und wenn doch, dann nicht für lange, da die Besitzer ständig wechselten. Es wurde schließlich zum Spottpreis angeboten, als der Philosoph Athenodorus Cananites auftauchte und das Gemäuer erwarb. 
Als auch er von der Gestalt heimgesucht wurde, ließ er in dem Gemäuer graben. Und tatsächlich fanden sich die Skelettreste eines Mannes, wahrscheinlich zu lebzeiten ein Sklave, der noch an seinen Ketten hing! Dessen Überreste wurden begraben und der Spuk hörte auf! 
Elektromagnetische Felder (EMF) als roter Faden 
Elektromagnetische Felder werden nicht nur im Zusammenhang mit UFOs gemessen, sie ziehen sich auch wie ein roter Faden durch das Buch! In diesem hat Estep 9 Kapitel mit jeweils einem Fall, in 8 davon spielen EMF eine Rolle! 
Wobei der Spuk beginnt, wenn das Feld sich aufgebaut hat – und verschwindet, wenn es nicht mehr nachweisbar ist! Die Ursache konnte von den Forschern (also dem Autor und seinen Kollegen) nicht festgestellt werden! Parallel einher sank oft die Temperatur. Die EMF waren dynamisch, fluktuierten, expandierten, komprimierten, tauchten aus dem Nichts auf und verschwanden abrupt! 
Starke EMF können das menschliche Gehirn beeinflussen und lösen ggf. Halluzinationen aus. Was ist also „realer Spuk“, und was beruht auf der Wechselwirkung zwischen EMF und Gehirn? Und wer steuert die EMF, lässt sie auftauchen und verschwinden? 
Lichtphänomene und Parazone 
Lichtkugeln & Lichtblitze sind nicht nur Bestandteil des UFO-Phänomens! Auch im Gefolge von Poltergeistern tauchen sie auf, etwa beim Pontefract-Fall in West Yorkshire, UK, der sich in den 1960er- und 1970er-Jahren abgespielt hat. Wer denkt da nicht an die Bell Witch und den dortigen „Lichtkugel-Highway“, die Brown’s Ford and Springfield Road? Estep und sein Team konnten im Pontefract-Haus Lichtblitze beobachten, die aus der Küche kamen. Dass auch hier ansteigende EMF gemessen wurden, verwundert nicht! 
Trickster und Desinformation 
Nebulöse Trickster, wohin man blickt – in der Parazone! Viele Geister scheinen, nicht mal scheinbar, die Erscheinung von Verstorbenen zu sein! Die diversen „Botschaften“, die man mittels Tontechnik aufnimmt, stimmen meist nicht. 
Soll heißen, die Geschichten der „Geister“ zur Immobilie und zu sich selbst sind erfunden, wie Nachforschungen ergeben haben! Wird im Jenseits geflunkert, oder geben sich irgendwelche Entitäten als Verstorbene aus? Estep schreibt von „Trickstern“, die verschleiern und desinformieren („muddy the waters“) und ihre Spielchen spielen („Playing mind games“)! 
Wer also nächtens seiner toten Oma begegnet, sollte nicht unbedingt davon ausgehen, dass es wirklich der Geist der Dahingeschiedenen ist! Womöglich sitzt da etwas ganz und gar anderes auf der Bettkante! 
Die Analogie zur Skinwalker-Ranch 
Fliegende Särge können mich nicht schocken! Einen entsprechenden Fall habe ich selbst mal untersucht! So wie das Areal, auf dem sich die „Bell Witch“ getummelt hat, ein „Paraspot“ ist, so ist das Woodchester Mansion in Gloucestershire, UK, eine kleine, niedliche Variante der Utah Skinwalker-Ranch, nur dass sie als solche von den Geisterjägern nicht erkannt worden ist! 
Dass die „Weiße Frau“ in dem Anwesen umgeht, ist nicht verwunderlich, auch wenn diese „Frauenform“ von Marienerscheinungen bekannt ist, oder UFO-Zwischenfällen bzw. als ungewöhnliche Begleitperson von Bigfoot! 
Parallel einher erschien auch ein phantomhafter schwarzer Hund [Alien Black Dog], der lokal in England als „Shuck“ oder „Shag“ bekannt ist! In dem Zusammenhang darf natürlich eine schwarze Phantomkatze, von der Kragenweite eines Pumas, nicht fehlen! 
Paranormale Diplomatie und Zeitzyklen 
Da hat die paranormale UNO mal wieder alle ihre Botschafter ausgeschickt: 
Auf dem gleichen Areal, über einem See, wurde auch der einleitend erwähnte fliegende Sarg beobachtet, der unter anderen Umständen leicht hätte zum UFO transformieren können! Kein großer Unterschied, die Ufos gerne flankierenden Parakryptiden sind ja schon vor Ort! 
Im Hause selber ist ein in Fetzen gekleideter Zwerg aktiv, womöglich der „Pilot“ des fliegenden (Ufo-)Sarges? An der Geschichte sehen wir ganz gut, wie aus klassischen Spukelementen in der Moderne das UFO-Phänomen hätte werden können, die „Zutaten“ sind die gleichen! Ich muss wohl nicht extra darauf eingehen, dass auch hier die Phänomene gekoppelt waren mit starken EMF! 
Der Halloween-Effekt ist auf diesem Blog ein Dauerbrenner! Keelianische Phänomene haben eine Schwäche für die Monate Oktober und November, mit dem Peak bei Halloween! Laut Estep verhält es sich bei Geistern auch so, ob sie nun poltern oder scheinen: 
Bis Halloween nimmt die Zahl der Sichtungen zu, nach Halloween flacht die Aktivität ab, um dann zu Weihnachten in die Höhe zu schießen! Bei uns in Bayern kennt man die Zeit als „Rauhnächte“!ʬ

28/08/26

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1910:
Unheimliche Begegnung
der „Dritten Art“ in Irland

Im Buch The Fairy-Faith in Celtic Countries von Walter Yeeling Evans-Wentz fand ich einen recht interessanten Bericht, der in der heutigen Zeit als unheimliche Begegnung der Dritten Art durchgehen würde. 
Bemerkenswert ist, dass er sich in einer „Hotspot-Zeit“ abgespielt hat, die wir hier in Mitteleuropa als „Rauhnächte“ kennen; eine andere wäre jene Phase um Halloween, den Jahresausklang der Kelten. 
Die Lichterscheinung verwandelte sich mehrfach und ließ schließlich zwei „Ufonauten“ erkennen, die im damaligen Zeitgeist natürlich als „spirituelle Wesen“ gedeutet wurden: 
Einige Wochen vor Weihnachten im Jahr 1910 waren zwei junge Männer, beide 23 Jahre alt, spät in der Nacht auf dem Rückweg von Limerick. Sie ritten durch eine mondlose Dunkelheit in Richtung Listowel. 
Als sie sich dem Ort näherten, bemerkten sie in ungefähr einer halben Meile Entfernung ein einzelnes Licht. Zunächst dachten sie, es gehöre zu einem abgelegenen Haus, doch als sie weiterkamen und das Licht zeitweise außer Sicht geriet, erkannten sie, dass es sich auf seltsame Weise bewegte: 
Es schwankte auf und ab, glitt seitlich hin und her, zog sich zu einem winzigen Funken zusammen, um sich kurz darauf zu einer gelben, flammenden Leuchterscheinung auszudehnen. Noch ehe die Reiter Listowel erreichten, fiel ihnen auf, dass sich etwa hundert Yards rechts der Straße zwei weitere Lichter befanden, die dem ersten sehr ähnlich sahen. 
Plötzlich wuchsen diese beiden Erscheinungen zu großen, gelben Flammen heran, ungefähr sechs Fuß hoch und vier Fuß breit. Inmitten jeder Flamme trat nun deutlich eine Gestalt hervor, die wie ein Mensch aussah, jedoch vollkommen aus gleißender, weißer Strahlung gebildet war. 
Während die Männer fasziniert zusahen, begannen die beiden Flammen langsam aufeinander zuzuschweben. Schließlich berührten sie sich, und die Gestalten im Inneren waren nun Seite an Seite laufend erkennbar. Ihre Körper wirkten, als bestünden sie aus reinem, blendendem Licht, heller als die gelbe Aura, die sie umgab. 
Besonders auffällig war die Strahlung um ihre Köpfe: ein intensiver, haloartiger Glanz, der von den Häuptern selbst auszugehen schien oder wie ein leuchtender Ring auf ihnen ruhte. Durch diese Helligkeit konnten die Beobachter keine Gesichtszüge erkennen; nur die klar umrissenen Formen der Köpfe und Körper hoben sich gegen die blendende Aura ab. 
Nach kurzer Zeit schob sich ein Haus zwischen die Reiter und das ungewöhnliche Schauspiel. Die Lichter verschwanden aus ihrem Blickfeld, und die beiden setzten, noch immer beeindruckt, ihren Heimweg fort. Da sie in Eile waren, hielten sie nicht an, um die Erscheinungen näher zu untersuchen. 
Später berichtete einer der Männer, dass dies seine erste Begegnung mit solchen Phänomenen gewesen sei, er jedoch von jener Nacht an in Irland wie auch in England wiederholt ähnliche Lichter gesehen habe, in denen sich strahlende, geistartige Wesen zeigten!ʬ

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Das Hausinger Licht:
Rätselhafte Phänomene
im Bayerischen Wald

Wer in Mitteleuropa lebt, sollte sich eigentlich intensiver mit Lichtkugeln, sogenannten Orbs oder Uforbs, beschäftigen statt mit klassischen Ufos. Diese Erscheinungen treten wesentlich häufiger auf und haben bereits ganze Sagenbände gefüllt. Da sie oft ortsgebunden sind und sich zumeist entlang alter Verkehrswege tummeln, lassen sich Zeugen und Standorte gezielt befragen und untersuchen. 
Im Zuge der Beschäftigung mit Anomalien im Bayerischen Wald rückt ein besonderes Phänomen in den Fokus: das Hausinger Licht. Das Epizentrum dieser Erscheinung liegt im Ort Haus im Wald, heute ein Ortsteil der niederbayerischen Stadt Grafenau. Genau genommen trieb sich das Licht zwischen Haus im Wald und Furth über dem Thale umher. 
Historische Aufzeichnungen durch Pfarrer Franz Leeb 
Schriftlich fixiert wurde diese Anomalie von Pfarrer Franz Leeb, der seine Stelle in Haus im Jahr 1880 antrat und 1901 einen detaillierten Bericht verfasste. Leeb fand heraus, dass das Phänomen mindestens bis in das Jahr 1830 zurückreicht, soweit die mündlichen Überlieferungen der Anwohner reichten. 
Das Licht erschien meist ab 17 Uhr und flog bis in die Nacht hinein durch die Gegend. Dabei variierte es Höhe, Flugbahn und Geschwindigkeit. Bemerkenswert ist die Fähigkeit des Lichts, mit Beobachtern zu interagieren. Ob es auch sprechen konnte, ist nicht überliefert, obwohl andere Lichterscheinungen im Bayerischen Wald und anderswo dazu in der Lage gewesen sein sollen. 
Zeitpläne und intelligentes Verhalten 
Die Anomalie schien einem festen Zeitplan zu folgen: Sie wurde bevorzugt zwischen Allerseelen (2. November) und Lichtmess (2. Februar) beobachtet. Dieser Zeitraum deckt markante Daten wie den Halloween-Effekt und die Rauhnächte ab. Dass diese Lichter durch Zeit und Raum bedingt werden, erleichtert ihre Untersuchung. Man könnte fast sagen, sie wirken programmiert, um zu einer gewissen Zeit einen bestimmten Ort zu observieren. 
Kurioserweise war das Licht nicht für jeden gleichermaßen sichtbar. Wenn zwei Wanderer gemeinsam unterwegs waren, konnte es vorkommen, dass nur einer von ihnen die Erscheinung wahrnahm. Pfarrer Leeb beschrieb seine erste Begegnung im November 1881 wie folgt: 
Es stand, respektive hing, hoch heroben in der Gegend des jetzigen Friedhofes. Es war wie ein etwas faustgroßer Gasball von bedeutender Helle [...] und bewegte sich mit ziemlicher Raschheit vorwärts. 
Interaktion und Gedankenlese-Phänomene 
Besonders spannend sind Berichte über die Reaktionsfähigkeit des Lichts. Als Leeb die Erscheinung bei Furth beschwor, zu ihnen zu kommen, falls es kein natürliches Licht sei, änderte es sofort die Richtung und flog auf die Gruppe zu. Bei einer weiteren Gelegenheit vergrößerte es sich bei der Annäherung wie eine glühende Feuerkugel. 
Dass solche Lichtkugeln offenbar Gedanken lesen können, ist ein in der Uforb-Forschung weit verbreitetes Phänomen. Man muss diesen Objekten eine Form von Intelligenz oder interaktivem Verhalten zugestehen, auch wenn die Frage nach ihrem Ursprung weiterhin ungeklärt bleibt. [Quelle] 
Die Kartierung der Leuchterscheinungen 
Die Arbeitsgruppe "Kugellicht" hat die zugänglichen Berichte aus Sagen und UFO-Literatur auf einer interaktiven digitalen Landkarte verewigt. Hierbei zeigen sich interessante Cluster und Überschneidungen zwischen historischen und modernen Berichten. Die These, dass vor allem alte Verkehrswege ein Hauptanziehungspunkt für diese Lichter sind, hat sich dabei erneut bestätigt. 
Globale Parallelen: Von Engeln, Seefahrern und Sehern 
Lichterscheinungen sind kein rein bayerisches Phänomen, sondern ziehen sich durch die Weltgeschichte und verschiedene Kulturen. In der Literatur von Hermann Schreiber findet sich eine Notiz über das spanische Padrón um das Jahr 800: 
Dort wurden nächtliche Lichter und vom Himmel herabsteigende "Engel" gesichtet. Kurz darauf fand man in diesem Wald einen unbekannten männlichen Leichnam. Es drängt sich die Frage auf, ob die Lichter mit dem Tod des Mannes in Verbindung standen – vielleicht als Folge einer missglückten Verschleppung. 
Phänomene auf hoher See 
Auch Seefahrer wie Hans Staden berichteten im 16. Jahrhundert von unheimlichen Begegnungen. Während seiner Südamerikafahrt erschienen "viele blaue Lichter" auf dem Schiff. Die portugiesischen Seeleute deuteten dies als göttliches Zeichen für gutes Wetter. Aus heutiger Sicht könnte es sich hierbei um das physikalische Phänomen des Elmsfeuers gehandelt haben. 
Mühlhiasl und die Lichter der Zukunft 
Im Bayerischen Wald sind zudem die Prophezeiungen des Sehers Mühlhiasl (Matthäus Lang) bekannt. Neben seinen Vorhersagen über die "Rotjankerten" Angreifer gibt es Hinweise auf Mühlenlichter, die nachts in den Mühlen gegeistert haben sollen. 
Interessanterweise sah Mühlhiasl für die Zukunft "eiserne Hunde" voraus, die durch die Wälder streifen – eine Beschreibung, die heute verblüffend an moderne Roboterhunde erinnert!ʬ 
Postskriptum: Mühlhiasl & Mühlenlichter 
Etwas angestrengt habe ich das Mühlhiasl-Buch von Manfred Böckl studiert, an sich ein Roman. Dabei frage ich mich, wieso kein Sachbuch verfasst wurde. Mühlhiasl, bürgerlich Matthäus Lang, soll ein bayerischer Seher gewesen sein, um den die Quellenlage schlecht bestellt ist: 
Die älteste mir bekannte schriftliche Quelle stammt von 1921, die „Keilhofersche Handschrift“, in Abschrift durch Paul Friedl. 
Erstaunlich sind Parallelen zwischen Mühlhiasl und Irlmaier; mag sein, dass Verleger Adlmaier, der sich ja mit beiden Propheten beschäftigt hat, das eine oder andere von Mühlhiasl dem Irlmaier „angehängt“ hat – oder umgekehrt! 
Die „Rotjankerten“-Angreifer [aus dem Osten] stammen dabei von Mühlhiasl und beziehen sich auf die k. & k. Panduren von 1778, die Bayern unsicher gemacht haben. Russen sind damit nicht gemeint! 
Bei Böckl findet sich auch ein Hinweis auf umgehende Mühlenlichter: 
„Es mochte auch damit zusammenhängen, dass in den Mühlen oft nächtliche Lichter zu geistern schienen.“ 
Das erinnert mich an eine Falluntersuchung hier in München am Auer-Mühlbach! Kurios ist – dies mal nachgetragen – dass der Mühlhiasl zukünftig „eiserne Hunde“ durch die Wälder streifen sah, wobei ich natürlich an die von Boston Dynamics entwickelten „RoboDogs“ denken musste!ʬ

22/08/26

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Doomsday Witch:
Hexe der Endzeit

Während ich meine Beiträge zur Marienerscheinung in Kibeho verfasst habe, ging mir der Bell Witch Spuk nicht aus dem Kopf, sind die inhaltlichen Parallelen zwischen diesen Anomalien doch erstaunlich. 
In beiden Fällen haben wir es mit vermeintlich weiblichen Entitäten zu tun, die offenbar ein gewisses Aggressionsproblem haben, unabhängig davon, ob einer der Seher in Ruanda Prügel bezogen hat, oder eben die Bells mit Gefolge in Tennessee.
Als Sekundärphänomene lassen sie Uforbs & Paranauten bzw. Parakryptide auffahren und geben identische Zukunftsprognosen ab, die zu ihrer Zeit wenig Sinn gemacht haben! Das Ganze ist in sich auch surreal im Ablauf, belegt, dass die Intelligenz unsere Spezies zwar gut kennt, aber oft nicht zu wissen scheint, was unter „exzentrisches“ Verhalten fällt, oder eben noch angemessen ist!
Im Folgenden wollen wir das Buch „Season Of The Witch“ von Troy Taylor einer freundlichen Begutachtung unterziehen! Es soll sich dabei um eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Beiträgen handeln, siehe den TAG unten zum Thema, der dringend besucht werden möchte! Es ist also notwendig die „Vorgängerartikel“ zu konsumieren, um auf dem notwendigen Informationsstand zu sein! 
Beginnen wir mit einem Zitat von Robert Somerlot, der da schrieb:
„Whether the hauntings take place in Sumatra, South Africa, or New York, the behavior patterns of Ghosts are monotonously similar!“ 
In der Vergangenheit bin ich schon darauf eingegangen, dass Paraphänomene die paradoxe Angewohnheit zum Repetieren haben, sich also gerne wiederholen. Unklar ist warum! Eine interaktive, „situationsabhängige“ Intelligenz würde angepasst agieren und keinen „Leitfaden“ abarbeiten, was bis in Kleinigkeiten geht:
Beispielsweise ist es ein Klassiker bei Poltergeistern, nachts den „bepolterten“ Personen die Decke wegzuziehen, ich fand keinen Fall in dem an einem Kissen gezogen wurde!
Dies gilt auch für „Geisterschritte“. Es sind immer schwere, stampfende, „männlich“ wirkende (unsichtbare) Entitäten unterwegs, kein Poltergeist stöckelt auf Highheels durch die Gegend! Wieso?
Die historischen Wurzeln des Spuks
Doch zurück zur Bell-Witch:
Eine meiner Quellen war / ist der Autor Martin Van Buren Ingram, der nicht allzu weit von der Bell-Farm aufgewachsen ist und später sogar in die Familie einheiratete. Somit erhielt er den Einblick eines Insiders und dürfte die wichtigste Quelle zum „Hexenreigen“ sein!
Aufschlussreich ist, dass das Areal in Robertson County, Tennessee, als „verflucht“ galt und die dortigen Cherokee & Chickasaw das Land gerne an die weißen Siedler verkauften, da es für sie wertlos, nicht nutzbar war. Damit könnte die „Bell Witch“ als Trouble Maker ausgesprochen alt sein!
Die später im County ausgebrochenen Kämpfe zwischen europäischen Siedlern und Amerindians hatten hingegen keine inneren, sondern äußere Gründe. Die Auseinandersetzungen aus anderen Regionen setzten sich dort fort!
Noch bevor die „Bell Witch“ aktiv wurde, soll sich ein früherer Siedler am nahen Red River als Geist mit Geisterhund betätigt haben. Angeblich Mordopfer eines Mannes namens Elisha Creek.
Allerdings fand sich gegen den nichts Belastendes und wahrscheinlich suchte der „Volksglaube“ nur nach einer passenden Geschichte um eine Geistererscheinung zu erklären! Verfluchtes Land lässt viele Geister sprießen!
Die Vorfälle im Bell Haus hatten im Oktober 1819 den höchsten Peak der Aktivität erreicht, man kennt dies auch als den Halloween-Effekt!
Wobei es zwischen 1h & 3h am heftigsten „rappelte“! Die Frage, wieso die meiste Unruhe bei Paraphänomenen nachts stattfindet, hat mich in einem Beitrag bereits beschäftigt! Weitere Erklärungsvorschläge werden gerne angenommen!
Auch der OZ-Faktor, also die plötzlich eintretende Stille, gepaart mit dem Gefühl der Unrealität, scheint öfters aufgetreten zu sein, womit sich eine weitere Parallele zu anderen Anomalien eröffnet, die miteinander verwoben zu sein scheinen!
Die stellenweise recht schräge Stimme der Entität, die sie nie in Gleichklang bringen konnte, kam aus dem Nichts, war meist irgendwo über den Zeugen zu vernehmen!
Die Hexe hatte sich 1821 für sieben Jahre verabschiedet, in dem sie sich in eine über den Boden rollende und durch den Schornstein fliegende Kugel „verwandelt“ hatte, ein Phänomen welches im europäischen Alpenraum als Schicksalskugel der Klage bekannt ist!
Bereits vor diesem „Abgang“ waren, als Teil des „Spuks“, Rollgeräusche am Boden und „herabfallendes“ Poltern auf der Treppe zu hören, als würde, unsichtbar versteht sich, etwas über die Stufen springen.
Kuriositäten und die KI-Hypothese
Zu den Kuriositäten der Erscheinung gehörte, dass die Entität manchmal sprach als sei sie betrunken, dann gab sie an, aus vier Einzelindividuen zu bestehen und führte folgende Namen an:
„Black Dog“, wahrscheinlich aufgrund der Auftretensform als schwarzer Hund, gerne mit zwei Köpfen, „Mathematics“, „Cypocryphy“ und „Jerusalem“.
Das klingt eher nach Technik als nach Hexerei, wenn man von dem schwarzen Hund mal abgesieht. Wobei ich mich als „Ketzer“ frage, wieso diese „ausgelutschte“ ABD-Erscheinungsform gewählt worden ist und nicht mal was anderes? Wie wäre es zum Beispiel mit einer roten Katze? Grünes Eichhörnchen gefällig?
Gibt man „Cypocryphy“ bei Google ein, erhält man keine wirklich passenden Suchergebnisse, bis auf jene, welche die „Bell Witch“ listen versteht sich. Für „CRYPHY“ zeigt der Google-Übersetzer „Kryptisch“ an. „CYPO“ von gleicher Suchmaschinen-Quelle, in Latein, für Zypern.
Der Hinweis auf Jerusalem und Mathematik ist, im Hinblick auf Künstliche Intelligenz, interessant, an der wird dort fleißig gearbeitet, siehe auf Google die Suchergebnisse für „Universität Jerusalem und Meta AI“.
Das ließe sich im Kontext meiner „Zeitkorrektur“-Hypothese deuten, deren „Akteur“ meiner Meinung nach eher eine KI ist, als physische Chrononauten an Schalthebeln.
Das würde die „hölzernen“ Wiederholungen der Phänomene und die absurde, aber menschlich-vertraute, „Denke“ der Intelligenz erklären! Zypern ist nicht weit entfernt von Jerusalem / Israel. Gibt es, bzw. wird es in Zukunft ein KI-Projekt in / von beiden Staaten geben? 
Ist „Cypocryphy“ ein zukünftiger Projektname, oder die Bezeichnung für die KI selbst? Wurde die „Bell Witch“ in dieser Region „geboren“ bzw. programmiert? [Informationen oder Vorschläge von der Leserschaft?]
Wenn man die Geschichte reflektiert und sich fragt welches „Anliegen“ die Entität hatte, sind zwei Aspekte auffällig: Die Zukunftsprognosen von 1828, als auch den kuriosen Umstand, die Beziehung von Betsy Bell und Joshua Gardner, ihren Verlobten, zu verhindern!
Dies aber nicht aus möglicher Eifersucht, sondern viel mehr aufgrund des zu erwartenden Nachwuchses der beiden, welcher nicht geboren werden sollte! Warum ist unklar.
Bekannt ist, dass die „Bell Witch“ nicht nur über Vergangenheit und Zukunft informiert war, sie konnte auch alternative Zeitverläufe „hochrechnen“, wie ich mir das für eine KI vorstelle:
Einer der Bell Brüder wollte eine Geschäftsreise antreten, wurde von der Entität aber darauf hingewiesen, dass diese unerfolgreich sein würde, er käme nach sechs Monaten mit leeren Händen zurück, was so auch eintraf. Bliebe er, würde er seine -optionale- Ehefrau kennen lernen. 
Kaum wurde, aus Trotz vielleicht, die Geschäftsreise angetreten, erschien unangemeldet eine junge Frau, die sich das Spukhaus ansehen wollte, also die vorausgesagte „Kandidatin“. Sie reiste ab, eher der geschäftsuntüchtige Bell wieder zurückgekommen war, die Wege der beiden hatten sich nie gekreuzt.
Was „sah“ die Entität also im Hinblick auf Betsy & Joshua? Hätte deren Nachwuchs der Geschichte einen anderen bzw. neuen Lauf gegeben, einen unerwünschten? Wurde die Historie rückwirkend verändert?
Immerhin kündigte die „Hexe“ an, den beiden keine ruhige Minute zu lassen, keine gute Voraussetzung für eine Ehe, also trennte man sich. Irgendwie erinnert das an die uneffektive Empfängnisverhütung im amerikanischen SF-Film TERMINATOR!
Endzeit, Uforbs und Phantomunfälle
1828 war SIE nach 7 Jahren Ruhe wieder da! Diesmal gab sie sich prophetisch und vermittelte John jr. Bell Informationen bis in unsere Zeit hinein, ich verweise hier auf meine „Vorartikel“!
Publiziert wurden diese von Charles Bailey Bell, einen Nachfahren von John jr. und Anwalt, im Jahre 1934.
Selbst wenn man unterstellt, dass die Zukunftsprognosen ein Fake des Anwalts sind, zumindest bezogen auf Ereignisse vor dem Jahr der Veröffentlichung, ist erstaunlich, dass man bereits damals den Zweiten Weltkrieg und die politische und militärische Führungsrolle der USA vorhersah.
Zu der Zeit war UK der Ton angebende Hegemon und Washingtons Truppenstärke entsprach der Rumäniens, während „Isolationisten“ die Geschicke des Landes bestimmten, die sich globale Zurückhaltung auferlegten! Damals war der Imperialismus des Pentagon noch nicht erdacht worden.
Wirklich ungewöhnlich sind aber die Hinweise auf unsere Endzeit. Die „Hexe“ sagte nämlich Klimaerwärmung voraus, Dürre, Hitze, nachfolgend Überschwemmungen und daraus resultierende Hungersnöte! Alles Inhalte, die wir auch von den Kibeho-Erscheinungen vermittelt bekommen haben, nachlesen kann man solche Szenarien auch bei Stephan Schwartz Remote Viewing 2060-Projekt!
Die historische Reflektion ging aber auch in die Vergangenheit. So soll in Nordamerika bereits vor Millionen Jahren eine Zivilisation existiert haben, die untergegangen ist!
Wer denkt da nicht an die „Großen Alten“ von Lovecraft? Unklar ist, wer oder was diese begründet hat und ob es eine Verbindung zur „Hexe“ gab. 
Uforbs
Wenn man sich anomalistische Phänomene betrachtet, fällt auf, dass kaum eines ohne Uforbs auskommt. Selbst „Nessie“ ist ohne sie nicht denkbar.
Diese wurden auf dem Areal der Bell-Farm bereits vor dem Bezug durch die Familie gesehen und Sichtungsberichte reichen bis in die Gegenwart! 
Noch im 19ten Jahrhundert beobachtete ein Dr. Gooch ein aus dem, zwischenzeitlich verwaisten, Haus kommendes Licht, welches den Weg durch ein geschlossenes Fenster nahm. Das [ehemalige] Anwesen der Bells liegt unweit eines Ortes namens Adams, gelegen am Highway 41, der Nashville und Hopkinsville verbindet.
Letzterer Ort, genauer Kelly bei Hopkinsville, ist auch für einen anderen Propheten und eine Ufonauten-Sichtung in den 1950er Jahren bekannt! Die Vorfälle im Bell Witch Areal erinnern mich an Reporte in Florida, über die ich unlängst einen Artikel verfasst habe. 
Die Lichter in Adams sind für diverse Beinahe-Kollisionen auf dem Highway verantwortlich, wobei diese Autoscheinwerfer imitieren und in Harakiri-Manier auf sie zurasen. Kurz vor dem vermeintlichen Aufprall stoben sie davon!
Über „sprechende Lichter“ habe ich auch schon berichtet. Nachdem die Bells verstorben bzw. umgezogen waren und das Haus leer stand, zog es die Landjugend zur „Mutprobe“ dorthin.
Eine Gruppe Jugendlicher war nachts vor Ort, als ein blauweißes Licht aus dem nahen Wald auftauchte und auf sie zuflog, wobei es allerhand „Kapriolen“ -erratischer Flug- vollführte.
Als es an die unerwünschten Besucher herangekommen war, ertönte plötzlich eine Frauenstimme, die sprach:
„Get ye away … ye have no business here!“
Ein anderer Vorfall spielte sich auf einer nahen Landstraße ab. Eine Familie war mit dem Wagen unterwegs, als vis-a-vis vermeintliche Autoscheinwerfer aufleuchteten. Das entgegenkommende „Fahrzeug“ ging auf Kollisionskurs. Kurz vor dem Aufprall entschwebten die Scheinwerfer in die Höhe!
Ein weiteres Licht wurde unweit der ehemaligen Bell-Farm beobachtet, wobei es über 20 Minuten hinweg seine Kunststücke am Himmel aufführte und dabei eine Weide und die dort befindlichen Kühe illuminierte.
Ein Aspekt der bereits ab 1819 erwähnt wurde, war das „Bannen“ von Vehikeln, damals Kutschen, heute Autos, die in dem Areal unterwegs sind und plötzlich nicht vorankommen. Ein reines Einwirken auf die Technik scheint es nicht zu sein, da auch Pferdekraft „reduziert“ wurde.
Makaber ist, dass auf dem Highway 41 nicht nur Lichter unterwegs sind, die „Auto“ spielen, es sind auch „Phantomunfälle“ zu hören, jedoch nicht zu sehen. Ob es sich dabei um „aufgenommene“ Geräuschkulissen echter Crashs handelt, oder nur „Mimikry“-Akustik ist unklar.
Die „Sinnfrage“ darf man bei solchen Erscheinungen nicht stellen. Man kann höchstens spekulieren ob die Intelligenz dahinter wirklich intelligent ist!
Zumindest scheint sie viel Zeit zu haben sich mit Unsinn zu beschäftigen, weshalb mir der Gedanke eines „Mechanismus“ lieber wäre. Betroffen davon ist nicht nur der Highway, sondern auch nahe Brücken die den Red River überspannen.
Was wissen wir über die Bell-Witch?
Passend als Einschätzung wären präkognitiv, irrational, sadistisch, nichtphysisch, aber in der Lage in die physische Welt einzugreifen bzw. materielle Formen auf Zeit anzunehmen. 
Vielleicht besteht eine „Bindung“ an den Ort! Das Problem der Irrationalität und des Absurden macht es so schwer herauszufinden, mit was man es eigentlich zu tun hat! Dabei erstaunt der „Überblick“:
Potentielle Zeugen und Besuchern wurden auf Aspekte der eigenen Vita angesprochen, nicht immer sehr schmeichelhaft für die Betroffenen! Aporte erschienen.
Daneben war der Intelligenz bekannt, was einzelne Personen gerade machten, die nicht vor Ort waren. Die „Überwachung“ betraf nicht nur die Bells, sondern ging weit darüber hinaus!
Bekannt waren persönliche und globale Zukunft und Vergangenheit bzw. mögliche parallele Zeit-Entwicklungen.
Man fragt sich, wieso viele „Aktionen“ infantil-sadistisch geprägt waren, in dem Familienmitglieder und Besucher attackiert wurden. Der Wunsch, die Bells mögen wegziehen, wurde nie geäußert, es war also kein „territoriales“ Problem welches die „Hexe“ zu „lösen“ versuchte!ʬ

10/08/26

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Wonders in the Sky

Vor ein paar Jahren erschien von Aubeck und Vallee das Buch „Wonders in the Sky“. In diesem werden historische UFO-Vorfälle thematisiert. Die interessantesten Aspekte habe ich in einer kurzen Rezension zusammengestellt:
▪ Hans Buchmanns Entführung
Aubeck & Vallee zitieren den Schweizer Chronisten Renward Cysat (1545–1614), der in seinem Werk Collectanea chronica und denkwürdige Sachen pro chronica Lucernensi et Helvetiae einen recht erstaunlichen Fall beschrieben hat.
Dieser ereignete sich am 15.11.1572 in Romerswil, Schweiz, und betraf den 50-jährigen Bauern Hans Buchmann. Jener war aus geschäftlichen Gründen unterwegs und durchquerte dazu einen Wald, um nach Sempach zu gelangen.
Auf dem Weg hörte er plötzlich einen summenden Ton, der klang wie ein Bienenschwarm oder Musik. Angst und Verwirrung bemächtigten sich seiner, er verlor seine Sachen und wurde in die Lüfte gehoben und verschleppt.
Aufgrund der Aufzeichnung des Chronisten kann man davon ausgehen, dass Buchmann sich entweder nicht erinnern konnte, was während dieses „Fluges“ mit ihm geschah, oder aber er wollte darüber nicht reden.
Nachdem er verschwunden war und seine Sachen im Wald gefunden wurden, wurde die Justiz auf den Fall aufmerksam, da man ein Verbrechen vermutete.
Vier Wochen später erhielt seine Familie Nachricht von ihm. Er befand sich in Mailand, konnte sich aber nicht entsinnen, wie er dorthin gekommen war. Erst durch die Hilfe eines deutschen Soldaten gelangte er am 02.02.1573 – 2,5 Monate nach der "Entführung" – nach Hause.
Sein Anblick war verstörend. Er hatte sein Körperhaar verloren und sein Gesicht war so aufgequollen, dass seine Angehörigen ihn kaum erkennen konnten. [S. 168, Fall 202]
▪ ‚Missing Time’ im Jahre 1638?
Auf Seite 190, Fall 233, finden sich Informationen über einen Vorfall, der sozusagen von „höchster Stelle“ untersucht und aufgeschrieben wurde.
Diese Person ist der damalige Gouverneur John Winthrop, der im Gefolge von 1000 Siedlern aus England 1630 die Massachusetts Bay erreicht hatte.
Rund acht Jahre später waren drei seiner Schützlinge mit dem Boot unterwegs. Es war März 1638, als die besagten Personen auf dem Muddy River zugange waren.
Dabei fiel ihnen eine tief fliegende „Lichtmasse“ über dem Fluss auf. Diese zog hin und her, verharrte dabei gelegentlich bewegungslos, wobei sie „aufflammte“, um dann später wieder in Gang zu kommen und gen Charlton zu fliegen.
Das alles wiederholte sich in der gleichen Abfolge über einen Zeitraum von 2 oder 3 Stunden. Nachdem das Objekt verschwunden war, bemerkten die Männer, dass sie – gegen die Strömung – abgetrieben worden waren, so als hätte sie etwas „gezogen“.
Offenbar war den Männern über den gesamten Zeitraum hinweg nicht aufgefallen, dass sie sich in Bewegung befanden. Die ungewöhnlich lange Sichtungsdauer sowie die „Ortsversetzung“ erinnern an das „Missing Time“-Phänomen. 
Bei der Beschreibung des Vorgangs musste ich aufgrund der vergleichbaren „Rahmenhandlung“ an die bekannte „Allagash-Entführung“ denken.
Gouverneur John Winthrop sprach sich für die Glaubwürdigkeit der Männer aus und erwähnte den Vorfall in seinem Buch „The History of New England from 1630 to 1649“
▪ Pestdämonen & Ufonauten
Die Autoren berichten nicht nur über frühe UFO-Sichtungen, sondern auch über vermeintliche Insassen. Signifikant ist der Umstand, dass es sich hierbei um Quellen handelt, die einige hundert Jahre alt sind:
Fall 134, Seite 119 | Jahr: 1390 | Ort: Bologna, Italien: 
Ein Turmwächter beobachtet über der italienischen Stadt einen „Feuerball“, der über den Hausdächern rotierte. In dessen Innerem erkannte er „Teufelsfratzen“, die nach außen blickten.
Fall 297, Seite 232 | Jahr: 1680 | Ort: Lissabon, Portugal: 
Auf einem Feld „landete“ eine dunkle Wolke. Aus dieser entstieg ein großes, haariges Wesen. Es verschwand kurz darauf wieder. Interessant ist hier die sehr frühe Sasquatch-UFO-Connection!
Fall 324, Seite 251 | Jahr: 1729 | Ort: Galicien, Spanien: 
Drei Männer „steigen“ aus einer Wolke, versorgen sich auf dem lokalen Markt mit einer Mahlzeit und fliegen anschließend mit der „Wolke“ wieder davon.
Fall 427, Seite 310 | Jahr: 1843 | Ort: Warwick, Ontario, Kanada: 
Ein Bauer beobachtet am Himmel drei weiße, menschliche Silhouetten mit ausgestreckten Armen, die ihn in geringer Höhe überfliegen. Er bezeichnet diese als Männer und gibt an, parallel ein donnerndes Geräusch gehört zu haben.
Fall 461, Seite 325 | Jahr: 1858 | Ort: Jay, Ohio, USA: 
Eine Gruppe von Leuten beobachtet ein Luftschiff in relativ geringer Höhe. Es wird nicht näher beschrieben, lediglich der Umstand, dass dort „Räder“ und andere technische Gerätschaften montiert waren, wird erwähnt. An Bord befanden sich sehr große Personen. Offenbar handelt es sich hierbei um einen Vorgängerbericht zur großen Airship-Welle von 1896/97.
Fall 489, Seite 342 | Jahr: 1876 | Sheridan, Pennsylvania, USA: 
Des Nachts ist ein Reiter unterwegs, dessen Pferd plötzlich in Panik gerät. Grund ist ein extrem helles Licht, das sich anschließend zurückzieht. Der Reiter begegnet der Lichtquelle kurz darauf auf einem Feld, in dessen Nähe sich eine menschliche Gestalt in weißer Bekleidung befindet, die über den Boden glitt. 
Das Autorenduo berichtet im erwähnten Buch auch über einen bizarren Zwischenfall, der sich zur Pestzeit zugetragen hat, als ein zylindrisches Objekt „Dunst“ über der Landschaft versprühte.
▪ Chemtrail-Pesthauch
Wer das Buch „Die Götter von Eden“ von William Bramley gelesen hat, wird wissen, dass in historischen Überlieferungen aus der Pestzeit oftmals die Rede ist von merkwürdigen Gestalten und Objekten am Himmel, die eine Art „Dunst“ versprühen, der ursächlich gewesen sein soll für die Erkrankung der Menschen. Vallee & Aubeck fanden auch einen solchen Report.
Ihre Quelle ist der Schreiber Gianfranco degli Esposti, der über die Pestwelle in Florenz berichtet, die zwischen 1347 und 1350 gewütet hat. Er schildert, dass am Himmel zigarrenförmige Objekte unterwegs waren, die bei langsamem Flug merkwürdigen „Dunst“ absonderten, was zur Folge hatte, dass Menschen in der betreffenden Gegend reihenweise starben und auch Vögel vom Himmel fielen. [Seite 115, Fall 125]
▪ Stern von Teruel
Ein kurioser Zwischenfall soll sich 1171 auf dem Areal der späteren Stadt Teruel, Aragon, Spanien, zugetragen haben. König Alfonso² war mit seinem Gefolge unterwegs, als ihnen ein Bulle auffiel, über dem ein achtzackiger „Stern“ schwebte.
Dieses ungewöhnliche „Duo“ deutete man als Omen und gründete auf dem Flecken die Stadt Teruel. Dabei handelt es sich womöglich um eine Neugründung, da das Areal schon vorher besiedelt war.
Die Stadt hat in ihrem Wappen Bulle und Flugobjekt | Stern übernommen. Interessant ist der Fall für uns, da sich zeigt, dass kuriose UFOs schon damals ein ausgesprochenes Interesse an Weidetieren hatten. 
Leider ist nicht überliefert, was aus dem Vierbeiner und seinem „himmlischen“ Verfolger wurde… [Seite 101, Fall 100]
▪ Cowmutilations im Jahre 698?
Der zweite vermeintliche „Mutilations“-Bericht stammt aus Irland und wird schon seit geraumer Zeit in diversen Texten wiedergegeben. Die zitierte Quelle stammt aus dem 17. Jahrhundert, soll jedoch literarisch viel weiter zurückreichen.
Die Autoren fixieren den besagten Zwischenfall auf Mai 698. Zu der Zeit sollen drei „Schilde“ am Himmel erschienen sein. Dieser Vorfall wurde später als Unglücksomen interpretiert, weil kurz darauf fast alle Kuhherden des Landes [und in vielen Teilen Europas] zugrunde gingen.
Leider wird nicht genau erklärt, was den Tieren passiert ist, doch ist die Kombination aus fliegenden „Schildern“ und mysteriösem Tiersterben recht interessant und spiegelt sich auch in den bekannten Mutilation-Reporten der Gegenwart. [S. 65 | Fall 50]
▪ Schlussbetrachtung
Das Buch von Vallee & Aubeck kann ich sehr empfehlen. Darin sind mir drei erwähnenswerte Aspekte aufgefallen:
Im Fallkatalog werden alle möglichen UFO-Formen aufgeführt, von Scheiben bis hin zu Kugeln und Zylindern ist alles vertreten. Dreiecke und „V-förmige“ Vehikel fehlen jedoch völlig, was bedeuten könnte, dass wir es hier tatsächlich mit modernen Entwicklungen [TR-3B & Co] zu tun haben.
In keiner Beschreibung werden Grey-Entitäten bezeugt. Greys tauchen auch in keinem mir bekannten älteren Humanoiden-Katalog [etwa „Humanoids“/Bowen, „Magonia“/Vallee usw.] auf und wenn „historische“ Reporte erwähnt werden, dann sind sie „rückdatiert“, stammen also aus der Gegenwart und dann meist auch nur von Jacobs & Hopkins. Auch sie sind ein neues Phänomen, oder waren sie nur für eine Weile woanders?
Der US-Ufologe und Autor Imbrogno wies darauf hin, dass paranormale Phänomene gehäuft im Oktober auftreten. Vallee & Aubeck haben ihre Fälle auf Kalendermonate verteilt [Seite 487] und festgestellt, dass sich die meisten [15] am 10. Oktober abspielten, somit wird Imbrogno’s Feststellung belegt!ʬ

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