In der Vergangenheit bin ich schon darauf eingegangen, dass Paraphänomene die paradoxe Angewohnheit zum Repetieren haben, sich also gerne wiederholen. Unklar ist warum! Eine interaktive, „situationsabhängige“ Intelligenz würde angepasst agieren und keinen „Leitfaden“ abarbeiten, was bis in Kleinigkeiten geht:
Beispielsweise ist es ein Klassiker bei Poltergeistern, nachts den „bepolterten“ Personen die Decke wegzuziehen, ich fand keinen Fall in dem an einem Kissen gezogen wurde!
Dies gilt auch für „Geisterschritte“. Es sind immer schwere, stampfende, „männlich“ wirkende (unsichtbare) Entitäten unterwegs, kein Poltergeist stöckelt auf Highheels durch die Gegend! Wieso?
Die historischen Wurzeln des Spuks
Doch zurück zur Bell-Witch:
Eine meiner Quellen war / ist der Autor Martin Van Buren Ingram, der nicht allzu weit von der Bell-Farm aufgewachsen ist und später sogar in die Familie einheiratete. Somit erhielt er den Einblick eines Insiders und dürfte die wichtigste Quelle zum „Hexenreigen“ sein!
Aufschlussreich ist, dass das Areal in Robertson County, Tennessee, als „verflucht“ galt und die dortigen Cherokee & Chickasaw das Land gerne an die weißen Siedler verkauften, da es für sie wertlos, nicht nutzbar war. Damit könnte die „Bell Witch“ als Trouble Maker ausgesprochen alt sein!
Die später im County ausgebrochenen Kämpfe zwischen europäischen Siedlern und Amerindians hatten hingegen keine inneren, sondern äußere Gründe. Die Auseinandersetzungen aus anderen Regionen setzten sich dort fort!
Noch bevor die „Bell Witch“ aktiv wurde, soll sich ein früherer Siedler am nahen Red River als Geist mit Geisterhund betätigt haben. Angeblich Mordopfer eines Mannes namens Elisha Creek.
Allerdings fand sich gegen den nichts Belastendes und wahrscheinlich suchte der „Volksglaube“ nur nach einer passenden Geschichte um eine Geistererscheinung zu erklären! Verfluchtes Land lässt viele Geister sprießen!
Die Vorfälle im Bell Haus hatten im Oktober 1819 den höchsten Peak der Aktivität erreicht, man kennt dies auch als den Halloween-Effekt!
Wobei es zwischen 1h & 3h am heftigsten „rappelte“! Die Frage, wieso die meiste Unruhe bei Paraphänomenen nachts stattfindet, hat mich in einem Beitrag bereits beschäftigt! Weitere Erklärungsvorschläge werden gerne angenommen!
Auch der OZ-Faktor, also die plötzlich eintretende Stille, gepaart mit dem Gefühl der Unrealität, scheint öfters aufgetreten zu sein, womit sich eine weitere Parallele zu anderen Anomalien eröffnet, die miteinander verwoben zu sein scheinen!
Die stellenweise recht schräge Stimme der Entität, die sie nie in Gleichklang bringen konnte, kam aus dem Nichts, war meist irgendwo über den Zeugen zu vernehmen!
Die Hexe hatte sich 1821 für sieben Jahre verabschiedet, in dem sie sich in eine über den Boden rollende und durch den Schornstein fliegende Kugel „verwandelt“ hatte, ein Phänomen welches im europäischen Alpenraum als Schicksalskugel der Klage bekannt ist!
Bereits vor diesem „Abgang“ waren, als Teil des „Spuks“, Rollgeräusche am Boden und „herabfallendes“ Poltern auf der Treppe zu hören, als würde, unsichtbar versteht sich, etwas über die Stufen springen.
Kuriositäten und die KI-Hypothese
Zu den Kuriositäten der Erscheinung gehörte, dass die Entität manchmal sprach als sei sie betrunken, dann gab sie an, aus vier Einzelindividuen zu bestehen und führte folgende Namen an:
„Black Dog“, wahrscheinlich aufgrund der Auftretensform als schwarzer Hund, gerne mit zwei Köpfen, „Mathematics“, „Cypocryphy“ und „Jerusalem“.
Das klingt eher nach Technik als nach Hexerei, wenn man von dem schwarzen Hund mal abgesieht. Wobei ich mich als „Ketzer“ frage, wieso diese „ausgelutschte“ ABD-Erscheinungsform gewählt worden ist und nicht mal was anderes? Wie wäre es zum Beispiel mit einer roten Katze? Grünes Eichhörnchen gefällig?
Gibt man „Cypocryphy“ bei Google ein, erhält man keine wirklich passenden Suchergebnisse, bis auf jene, welche die „Bell Witch“ listen versteht sich. Für „CRYPHY“ zeigt der Google-Übersetzer „Kryptisch“ an. „CYPO“ von gleicher Suchmaschinen-Quelle, in Latein, für Zypern.
Der Hinweis auf Jerusalem und Mathematik ist, im Hinblick auf Künstliche Intelligenz, interessant, an der wird dort fleißig gearbeitet, siehe auf Google die Suchergebnisse für „Universität Jerusalem und Meta AI“.
Das ließe sich im Kontext meiner „Zeitkorrektur“-Hypothese deuten, deren „Akteur“ meiner Meinung nach eher eine KI ist, als physische Chrononauten an Schalthebeln.
Das würde die „hölzernen“ Wiederholungen der Phänomene und die absurde, aber menschlich-vertraute, „Denke“ der Intelligenz erklären!
Zypern ist nicht weit entfernt von Jerusalem / Israel. Gibt es, bzw. wird es in Zukunft ein KI-Projekt in / von beiden Staaten geben?
Ist „Cypocryphy“ ein zukünftiger Projektname, oder die Bezeichnung für die KI selbst? Wurde die „Bell Witch“ in dieser Region „geboren“ bzw. programmiert? [Informationen oder Vorschläge von der Leserschaft?]
Wenn man die Geschichte reflektiert und sich fragt welches „Anliegen“ die Entität hatte, sind zwei Aspekte auffällig:
Die Zukunftsprognosen von 1828, als auch den kuriosen Umstand, die Beziehung von Betsy Bell und Joshua Gardner, ihren Verlobten, zu verhindern!
Dies aber nicht aus möglicher Eifersucht, sondern viel mehr aufgrund des zu erwartenden Nachwuchses der beiden, welcher nicht geboren werden sollte! Warum ist unklar.
Bekannt ist, dass die „Bell Witch“ nicht nur über Vergangenheit und Zukunft informiert war, sie konnte auch alternative Zeitverläufe „hochrechnen“, wie ich mir das für eine KI vorstelle:
Einer der Bell Brüder wollte eine Geschäftsreise antreten, wurde von der Entität aber darauf hingewiesen, dass diese unerfolgreich sein würde, er käme nach sechs Monaten mit leeren Händen zurück, was so auch eintraf. Bliebe er, würde er seine -optionale- Ehefrau kennen lernen.
Kaum wurde, aus Trotz vielleicht, die Geschäftsreise angetreten, erschien unangemeldet eine junge Frau, die sich das Spukhaus ansehen wollte, also die vorausgesagte „Kandidatin“. Sie reiste ab, eher der geschäftsuntüchtige Bell wieder zurückgekommen war, die Wege der beiden hatten sich nie gekreuzt.
Was „sah“ die Entität also im Hinblick auf Betsy & Joshua? Hätte deren Nachwuchs der Geschichte einen anderen bzw. neuen Lauf gegeben, einen unerwünschten? Wurde die Historie rückwirkend verändert?
Immerhin kündigte die „Hexe“ an, den beiden keine ruhige Minute zu lassen, keine gute Voraussetzung für eine Ehe, also trennte man sich. Irgendwie erinnert das an die uneffektive Empfängnisverhütung im amerikanischen SF-Film TERMINATOR!
Endzeit, Uforbs und Phantomunfälle
1828 war SIE nach 7 Jahren Ruhe wieder da! Diesmal gab sie sich prophetisch und vermittelte John jr. Bell Informationen bis in unsere Zeit hinein, ich verweise hier auf meine „
Vorartikel“!
Publiziert wurden diese von Charles Bailey Bell, einen Nachfahren von John jr. und Anwalt, im Jahre 1934.
Selbst wenn man unterstellt, dass die Zukunftsprognosen ein Fake des Anwalts sind, zumindest bezogen auf Ereignisse vor dem Jahr der Veröffentlichung, ist erstaunlich, dass man bereits damals den Zweiten Weltkrieg und die politische und militärische Führungsrolle der USA vorhersah.
Zu der Zeit war UK der Ton angebende Hegemon und Washingtons Truppenstärke entsprach der Rumäniens, während „Isolationisten“ die Geschicke des Landes bestimmten, die sich globale Zurückhaltung auferlegten! Damals war der Imperialismus des Pentagon noch nicht erdacht worden.
Wirklich ungewöhnlich sind aber die Hinweise auf unsere Endzeit. Die „Hexe“ sagte nämlich Klimaerwärmung voraus, Dürre, Hitze, nachfolgend Überschwemmungen und daraus resultierende Hungersnöte! Alles Inhalte, die wir auch von den Kibeho-Erscheinungen vermittelt bekommen haben, nachlesen kann man solche Szenarien auch bei Stephan Schwartz Remote Viewing 2060-Projekt!
Die historische Reflektion ging aber auch in die Vergangenheit. So soll in Nordamerika bereits vor Millionen Jahren eine Zivilisation existiert haben, die untergegangen ist!
Wer denkt da nicht an die „Großen Alten“ von Lovecraft? Unklar ist, wer oder was diese begründet hat und ob es eine Verbindung zur „Hexe“ gab.
Wenn man sich anomalistische Phänomene betrachtet, fällt auf, dass kaum eines ohne Uforbs auskommt. Selbst „Nessie“ ist ohne sie nicht denkbar.
Diese wurden auf dem Areal der Bell-Farm bereits vor dem Bezug durch die Familie gesehen und Sichtungsberichte reichen bis in die Gegenwart!
Die Lichter in Adams sind für diverse Beinahe-Kollisionen auf dem Highway verantwortlich, wobei diese Autoscheinwerfer imitieren und in Harakiri-Manier auf sie zurasen. Kurz vor dem vermeintlichen Aufprall stoben sie davon!
Über „sprechende Lichter“ habe ich auch schon berichtet. Nachdem die Bells verstorben bzw. umgezogen waren und das Haus leer stand, zog es die Landjugend zur „Mutprobe“ dorthin.
Eine Gruppe Jugendlicher war nachts vor Ort, als ein blauweißes Licht aus dem nahen Wald auftauchte und auf sie zuflog, wobei es allerhand „Kapriolen“ -erratischer Flug- vollführte.
Als es an die unerwünschten Besucher herangekommen war, ertönte plötzlich eine Frauenstimme, die sprach:
„Get ye away … ye have no business here!“
Ein anderer Vorfall spielte sich auf einer nahen Landstraße ab. Eine Familie war mit dem Wagen unterwegs, als vis-a-vis vermeintliche Autoscheinwerfer aufleuchteten. Das entgegenkommende „Fahrzeug“ ging auf Kollisionskurs. Kurz vor dem Aufprall entschwebten die Scheinwerfer in die Höhe!
Ein weiteres Licht wurde unweit der ehemaligen Bell-Farm beobachtet, wobei es über 20 Minuten hinweg seine Kunststücke am Himmel aufführte und dabei eine Weide und die dort befindlichen Kühe illuminierte.
Ein Aspekt der bereits ab 1819 erwähnt wurde, war das „Bannen“ von Vehikeln, damals Kutschen, heute Autos, die in dem Areal unterwegs sind und plötzlich nicht vorankommen. Ein reines Einwirken auf die Technik scheint es nicht zu sein, da auch Pferdekraft „reduziert“ wurde.
Makaber ist, dass auf dem Highway 41 nicht nur Lichter unterwegs sind, die „Auto“ spielen, es sind auch „Phantomunfälle“ zu hören, jedoch nicht zu sehen. Ob es sich dabei um „aufgenommene“ Geräuschkulissen echter Crashs handelt, oder nur „Mimikry“-Akustik ist unklar.
Die „Sinnfrage“ darf man bei solchen Erscheinungen nicht stellen. Man kann höchstens spekulieren ob die Intelligenz dahinter wirklich intelligent ist!
Zumindest scheint sie viel Zeit zu haben sich mit Unsinn zu beschäftigen, weshalb mir der Gedanke eines „Mechanismus“ lieber wäre.
Betroffen davon ist nicht nur der Highway, sondern auch nahe Brücken die den Red River überspannen.
Was wissen wir über die Bell-Witch?
Passend als Einschätzung wären präkognitiv, irrational, sadistisch, nichtphysisch, aber in der Lage in die physische Welt einzugreifen bzw. materielle Formen auf Zeit anzunehmen.
Vielleicht besteht eine „Bindung“ an den Ort! Das Problem der Irrationalität und des Absurden macht es so schwer herauszufinden, mit was man es eigentlich zu tun hat! Dabei erstaunt der „Überblick“:
Potentielle Zeugen und Besuchern wurden auf Aspekte der eigenen Vita angesprochen, nicht immer sehr schmeichelhaft für die Betroffenen! Aporte erschienen.
Daneben war der Intelligenz bekannt, was einzelne Personen gerade machten, die nicht vor Ort waren. Die „Überwachung“ betraf nicht nur die Bells, sondern ging weit darüber hinaus!
Bekannt waren persönliche und globale Zukunft und Vergangenheit bzw. mögliche parallele Zeit-Entwicklungen.
Man fragt sich, wieso viele „Aktionen“ infantil-sadistisch geprägt waren, in dem Familienmitglieder und Besucher attackiert wurden.
Der Wunsch, die Bells mögen wegziehen, wurde nie geäußert, es war also kein „territoriales“ Problem welches die „Hexe“ zu „lösen“ versuchte!ʬ