Hallo Wladislaw!
Nachfolgend übersende ich Dir, wie bereits angekündigt, meine Berichte über weitere außergewöhnliche Sichtungen, die jedoch schon Jahre zurückliegen.
Leuchtkugeln über dem Obermaintal
Ende der 1990er Eines wolkenlosen Sommerabends gegen Ende der 1990er Jahre blickte ich vom Dachfenster aus in Richtung Südwesten ins Obermaintal in Oberfranken, wo ich damals wohnte. Es war kurz vor oder nach Sonnenuntergang.
Auf einmal sah ich, wie sich am Himmel von Westen her zwei Lichtkugeln näherten und schräg über mir hinwegflogen. Sie leuchteten so grell wie die Leuchtkugen, die vor Jahrzehnten an Silvester mit Gaspistolen in den Himmel geschossen wurden.
Es gibt jedoch wesentliche Unterschiede. Die damaligen Silvester-Leuchtkugeln flogen eine gewisse Höhe nach oben, um daraufhin beim Herunterfallen zu verglühen. Die Kugeln aus meiner Sichtung flogen jedoch stets horizontal und eine gerade Linie ohne Abweichung.
Sie waren verschieden groß. Die größere flog über der kleineren und hatte etwa die Lichtfarbe wie die untergehende Sonne. Die kleinere darunter leuchtete hellweiß. Deren Größenverhältnis wirkte auf mich wie eine Orange zu einem Tischtennisball.
Sie behielten permanent den gleichen Abstand zueinander, während sie in Richtung Osten weiterflogen. Die Flughöhe schätze ich auf einige hundert Meter über dem Boden und die Geschwindigkeit auf mindestens 100 km/h, kann auch bedeutend schneller gewesen sein. Bis heute weiß ich nicht, worum es sich dabei handelte. Folgendes kann ich bislang jedoch ausschließen:
Sie waren viel zu schnell für Heißluftballons. Am diese Abend wehte höchstens ein schwacher Wind. Bei Sturm dürfte kaum jemand eine Ballonfahrt unternehmen. Wären sie von der Sonne angestrahlt worden, dann hätte ich zu Beginn nur eine Sichel sehen dürfen, da sie von Westen angeflogen kamen und die Sonne im Nordwesten unterging.
Auch wenn diese Kugeln eine verspiegelte Oberfläche gehabt hätten und sie von der Sonne voll ausgeleuchtet worden wären, hätte die untere Kugel nicht hellweiß leuchten dürfen, sondern auch orange wie die obere.
Ich sah sie ständig nur als Lichtkugeln und sonst nichts. Egal, ob sie von Westen kamen oder nach Osten weiterflogen. Keine Tragflächen oder etwas, das auf einen herkömmlichen Flugkörper hindeutet.
Daher kann ich auch die Größe nicht wirklich einschätzen, womöglich zig Meter. Sie machten kein hörbares Geräusch. Ich wohnte am Ortsrand und ein Flugzeug (Cessna) oder einen Hubschrauber hätte ich gehört. Für Düsen- oder auch für schnelle Sportflugzeuge waren sie defintiv zu langsam.
Sie zogen keinen Kondensstreifen oder etwas anderes Sichtbares hinter sich her. Ich sah keine Verbindung (Seil o.ä.) zwischen ihnen. Ich hatte keine paranormalen Erlebnisse (Kontaktaufnahme, Zeitverlust ...).
Leider kam ich zu spät auf die Idee, mein Fernglas zu holen. Als ich es in der Hand hatte, waren sie bereits außer Sichtweite nach Osten verschwunden und ich konnte sie nicht mehr lokalisieren. [...]
Flugzeuge aus einer Wolke, die womöglich gar keine war
Etwa im Sommer 2017 (?) stand ich nachmittags an einer Lechstaustufe südlich von Augsburg am östlichen Lechufer. Es war den ganzen Tag wolkenloser Himmel. Dennoch erblickte ich eine kleine, kompakte, weiße Wolke, die nach meiner Schätzung direkt über Augsburg gehangen haben dürfte.
Okay, sowas kommt vor, dachte ich. Aber beim näheren Hinsehen entdeckte ich zwei Flugzeuge (ich schätze, Kampfflugzeuge wegen des Flugmanövers - ich sah sie nicht genau wegen der Höhe), die aus dieser Wolke vorne bzw. schräg oben herauskamen und in entgegengesetzte Richtungen davonflogen.
Sie zogen keine allzu langen Kondensstreifen hinter sich her. Anschließend schrumpfte die Wolke und war innerhalb weniger Minuten verschwunden. Derweil waren die Flugzeuge auch längst verschwunden.
Dann begannen meine Überlegungen, was das zu bedeuten hatte. Folgende mögliche Erklärungen hätte ich dafür: Es war eine stinknormale kleine Wolke, wie sie sich auch bei sonst klarem Himmel mal bilden kann. Dennoch:
Den ganzen Tag vorher oder nachher sah ich sonst keine Wolke. Und ausgerechnet da kamen die Flugzeuge heraus. Seltsam. Die Flugzeuge könnten einfach nur zu Übungszwecken hindurchgeflogen sein. Südlich bzw. südwestlich von Augsburg ziehen immer mal wieder zwei Düsenjets laut fauchend/grollend ihre Bahnen (siehe auch: https://www.hangar18b.com/interaktive-karte/).
Die Flugzeuge haben die Wolke extra für diese Übung künstlich erstellt. Die Flugzeuge flogen hindurch, um sie zu "beimpfen" oder zu "bestrahlen" zwecks Auflösung (militärischer Cloudbustereinsatz, sofern es sowas gibt).
Ganz am Anfang, als ich die Flugzeuge direkt herausfliegen sah (ich war leider ein paar Sekunden zu spät, um mehr zu erkennen), hätte ich dennoch ihre Kondensstreifen hinter der Wolke sehen müssen, da diese lang genug waren, um dahinter bzw. darunter hervorzugucken. Ich sah aber nichts.
Da die Wolke für mich zu unnatürlich wirkte (zu weiß, zu kompakt, zu "neblig") könnte sie auch ein Portal gewesen sein und die Flugzeuge kamen von ganz woanders her.
Es wird bei Menschen, die kurzfristig oder für immer verschwunden sind, von einem dichten Nebel berichtet, durch den sie hindurchgingen oder -fuhren. Mich erinnert diese ganze Szene inklusive der schrumpfenden Wolke fast wie aus der Serie "Stargate", in der das SG-1-Team oder sonstwer das Stargate durchschritt und dieses danach deaktiviert wurde.
Ich gehe mal davon aus, daß diese Technologie (inoffiziell) schon längst existiert. [...] Vielleicht gibt es ja eine völlig simple, rationale Erklärung für beide Sichtungen. Ich habe bis dato keine abschließende, sondern kann nur sagen, daß diese Erlebnisse für mich bislang einzigartig waren.
Lieben Gruß
Uwe
