Wir wollen uns mal wieder einem spekulativen Thema noch spekulativer nähern, als es schon ist, und versuchen, von einer „Metaebene“ aus darüber zu „philosophieren“: Dorothy Eady †, aka Omm Sety (Mutter von Sety), dürfte den meisten Lesern irgendwie bekannt sein; es gibt unzählige YouTube-Videos zu ihrem Fall!
Ein folgenschwerer Sturz und die Rückkehr von den Toten
Bei ihr handelte es sich um eine 1904 geborene Britin irischer Abstammung, die im Alter von drei Jahren von der Treppe gestürzt ist. Der herbeigerufene Arzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.
Sie wurde in ihr Zimmer gebracht und auf ihr Bett gelegt. Nicht lange danach machte sie es Lazarus nach und erhob sich aus der Totenwelt, was, wie man sich vorstellen kann, für großes Aufsehen in der Familie sorgte.
Die erste Veränderung an ihr bemerkte man sofort:
Sie sprach plötzlich Englisch mit Akzent, was als Foreign Accent Syndrome gedeutet, aber nie untersucht oder attestiert wurde!
Daneben machte sie den Eindruck, „frisch geschlüpft“ zu sein, da ihr sonst vertraute Alltagsgegenstände völlig fremd vorkamen und erst wieder erklärt werden mussten!
Die Erinnerung an Bentreshyt
Sie entwickelte ein obsessives Interesse für Ägypten und konnte sich an ein früheres Leben als Isis-Priesterin im Tempel von Abydos erinnern; ihr Name sei Bentreshyt („Harfe der Freude“) gewesen!
Wenn man bis hierhin gelesen hat, fragt man sich, wer eigentlich im Körper der Dorothy Eady steckte?
Sie selbst oder Bentreshyt, die vielleicht einen „entseelten“ Körper für sich in Beschlag genommen hatte, während sich die Seele der „echten“ Dorothy nicht mehr in ihrem Körper befand?! Denn diese war ja eindeutig gestorben, Opfer eines Unfalls!
Und aus diesem Grund sprach und benahm sich die „neue“ Dorothy / Bentreshyt auch so merkwürdig, denn schließlich war sie nach gut 3000 Jahren wieder in einem Körper, „geistig“ jedoch noch im Ägypten von vor 3000 Jahren!
Dieses „Walk-in“ ist Bestandteil mythologischer Vorstellungen weltweit! Parallele Phänomene und mediale Fähigkeiten Ich bin bereits in diversen Artikeln auf das KUMO-Phänomen in Papua-Neuguinea und vergleichbare Schilderungen aus Europa eingegangen.
Es geht darin um körperlose Entitäten, KUMO, die in Menschen eindringen, diese „übernehmen“ und ihre paranormalen Fähigkeiten auf ihren Wirt übertragen.
Interessant ist übrigens, dass Bentreshyt sich mit ägyptischer Zauberei beschäftigt hatte! Dorothy entwickelte mediale Fähigkeiten und konnte etwa zu Zeiten des Ersten Weltkriegs das Schicksal vertrauter Männer „sehen“, die in den Schützengräben kämpften und starben!
War Dorothy also „nur“ besetzt von der „KUMO“-Seele der Ägypterin oder schon gar nicht mehr in ihrem Körper?
Die verbotene Liebe zu Pharao Seti I.
Wie auch immer: Bentreshyt hatte zu Lebzeiten ein Verhältnis mit Pharao Seti I., dem Vater von Ramses, gehabt.
Als sie schwanger wurde, bekam sie Ärger, da sie als Priesterin jungfräulich bleiben musste. Sie wollte den Namen des Vaters nicht nennen und den daraus resultierenden Züchtigungen entgehen und entschied sich für den Freitod.
Um die Sache nicht komplizierter zu machen, als sie schon ist, nennen wir die Frau mit den drei Namen (Dorothy Eady, Bentreshyt, Omm Sety) auch weiterhin Dorothy, unabhängig davon, wer genau in ihrem Körper steckte!
Als diese 14 Jahre alt war, erschien Seti bei ihr in Mumienform als „Geist“ und zerriss ihr Nachthemd. Jahre später – sie hatte zwischenzeitlich geheiratet und war nach Ägypten gezogen – tauchte er abermals auf.
Zwar nicht mehr als Mumie, sondern nur noch als „Gespenst“, welches übrigens auch von Dorothys Mutter, dem ägyptischen Schwiegervater und einem Freund ihres Mannes gesehen wurde!
Später präsentierte er sich ihr physisch in einem menschlichen Körper! Dies war ihm von einem jenseitigen „Rat“ genehmigt worden!
Jenseitsvorstellungen und der „Prison Planet“
Bei einer der Gelegenheiten gab Seti an, dass Reinkarnation nicht alle Seelen betreffen würde! Auf die Erde zurück müssten nur jene, die in ihrem Leben zuvor schwere Sünden begangen hätten, also zur Strafe (Prison Planet?) oder um einen Auftrag zu erfüllen!
Der Gedanke, dass das Leben in der physischen Welt womöglich eine Strafe für unbrave Seelen ist, wir hier also, wenn man so will, in der Hölle leben, hat was! Das würde vieles erklären, was sich auf der Erde abspielt!
Die Seelen im Jenseits, so Seti weiter, bestimmen für sich, wie es dort aussieht! Er selber „lebe“ mit seinem Gefolge wie in altägyptischer Zeit!
Erkenntnisse für die Prä-Astronautik
Auch für Prä-Astronautiker fand sich eine Information:
Der Sphinx zeige nicht das Abbild von Pharao Chephren, sondern sei zu Ehren des Gottes Horus gebaut worden und sei viel älter, als von den Ägyptologen damals angenommen wurde!
Quelle meiner Betrachtungen ist übrigens das Buch „Faszination Reinkarnation“ von Daniela Mattes!
Die Geschichte an sich ist schwer zu glauben. Fakt ist aber, dass Dorothy Hieroglyphen innerhalb kürzester Zeit lesen und schreiben konnte und den Ägyptologen Anweisungen gab, wo sie zu graben hatten und was sie dort finden würden! Etwa das Grab von Tutanchamun oder Königin Nofretete.
Etwas paradox ist übrigens, dass der vermeintliche Geburtsort von Bentreshyt erst nach dem Tod von Dorothy entdeckt wurde. Und zwar an der Stelle, die sie angezeigt hatte! Er befindet sich unweit von Shunet el-Zebib!
Über Dorothy Eady, aka Omm Sety, habe ich bereits weiter oben einen Artikel verfasst. Da ich gleich in medias res gehe, ist es empfehlenswert, sich dort in die Thematik einzulesen! Dieser Beitrag basiert auf dem Buch „Omm Sety's Egypt: A Story of Ancient Mysteries, Secret Lives, and the Lost History of the Pharaohs“ von Catherine Dees und Hanny El Zeini.
Physische Manifestationen und individuelle Paradiese
Bei meinen Reflexionen zum Thema ist mir aufgefallen, dass die diversen YouTube-Videos alle nicht die ganze Geschichte erzählen, wobei YouTube als Informationsquelle an sich schlecht, da sehr lückenhaft, ist.
Zwar wird über ihre Reinkarnationserinnerungen berichtet, jedoch nicht, dass sich der jenseitige Pharao Seti I. bei ihr in „festphysischer“ Form eingestellt hat, um mit ihr geschlechtlich zu verkehren!
Beschäftigt haben mich die Jenseitsbeschreibungen, die aufzuzeigen scheinen, dass jeder sein eigenes „Paradies“ hat. Die Bandbreite der Beschreibungen ist verwirrend weit gefächert!
Seti selbst „existiert“ in einem Jenseits namens Amenti / Amentet, welches beschaffen ist wie das alte Ägypten der 19. Dynastie, inklusive des Hofstaates. Personen aus anderen Epochen oder Kulturen tauchen bei ihm nicht auf!
Man fragt sich natürlich, wie wohl Adolf Hitler „lebt“. Gibt es da ein Viertes Reich und „Einmärsche“ in andere, jenseitige Staaten?
Besteht die Hoffnung, dass ich in ein „himmlisches“ Biedermeier eingehe, mit einer Reime reimenden Droste-Hülshoff als Nachbarin?
Verschachtelte Welten und Seelenflüge
Doch zurück zu Seti: In seiner Welt gibt es keine Neteru (Götter); diese scheinen ihr Quartier irgendwo anders aufgeschlagen zu haben. Dort scheint es überhaupt sehr verschachtelt zuzugehen:
Einer von Setis Söhnen kann ihn besuchen, umgekehrt ist das nicht möglich. Lebt der Sohn wieder in einem ganz und gar anderen Jenseits? Wie hat man sich das vorzustellen?
Omm Sety vermochte ihren Gatten in seinem „Reich“ zu besuchen. Geleitet wurde sie dabei von einer Entität namens Ptha-Mes.
In seiner Gegenwart verließ sie ihren Körper und sah sich in diesem neuen Bewusstseinszustand auf dem Bett liegen. Sie schwebte immer höher, bis sie mit ihrem Begleiter in dichten „Nebel“ geriet, was uns an die keltische Anderswelt denken lässt bzw. an Aspekte der Anomalistik, bei denen Nebel eine Rolle spielt!
Nach diesem „Nebel“ fand sie sich in Setis „Realität“ wieder! Hingewiesen wurde sie dort darauf, dass solche „Seelenflüge“ gefährlich seien und deshalb immer in Begleitung erfolgen müssten (Psychopompos?).
Der unsichtbare Rat und die göttliche Analogie
Omm Sety hatte irische Wurzeln und kannte sicher auch die nebulöse Anderswelt der Toten und Überirdischen – sah sie also deshalb Vertrautes?
Bei Pharao Seti gibt es auch ein bestimmendes „Council“, also einen „Rat“. Dieser musste bei allen Fragen oder Planungen um Erlaubnis ersucht werden.
Die Mitglieder sind nicht zu sehen, nur zu hören, wobei die Stimmen weder auf Männer noch auf Frauen schließen ließen. Sie hausen in einer großen, schwarzen Steinhalle!
Ein Aspekt, der mich an die Marienerscheinungen von Kibeho erinnert hat, war die Manifestation eines Leoparden, der Omm Sety einen Besuch abstattete. Nach einigen Streicheleinheiten entfleuchte das ätherische Katzentier von der Weltbühne, indem es sich in Luft auflöste!
In dieser Hinsicht ist es interessant, dass die Autoren des Buches die ägyptische Gottheit Isis mit der Jungfrau Maria vergleichen, wobei unklar bleibt, ob auch Isis ihren Anhängern erschienen ist!
Was wir wissen, ist, dass sowohl die „alten“ Griechen und Römer der Manifestationen ihrer Götter ansichtig wurden; sie tauchten auf, wie wir es heute von Marienerscheinungen her gewohnt sind! Was sagt das über die Realität oder Nichtrealität dieser Entitäten aus?
Heka: Magie statt Hochtechnologie
Prä-Astronautik-Fans werden mit den Aussagen des Ex-Pharaos wenig Freude haben: kein Hinweis auf fliegende Untertassen oder Aliens; nicht mal die Neteru halfen beim Bau der Pyramiden! Alles robuste Handarbeit der Ägypter jener Zeit!
Aber HEKA spielte eine große Rolle, am ehesten zu übersetzen mit Magie. Unter Abydos soll es nach Setis Angaben noch eine Grabkammer von Priestern geben, die sich mittels dieser „Zauberei“ in einen todesähnlichen Zustand versetzt haben sollen!
Daneben verfügten sie über die Fähigkeit, „magisches“ Licht zu erzeugen. Bei diesen Herren handelte es sich um die Priesterkaste der Kheri-heb!
Eine ihrer Aufgaben war das laute Vorlesen von Ritualtexten, was ihre Fähigkeiten erklären könnte. Man denke da an den „himmlischen“ Schriftsteller Thot, der auch im Zusammenhang mit Alchemie und Alchemisten als Quelle des schriftlich tradierten Wissens aufscheint!
Unklar ist, ob die Lichterscheinungen, die in Setis Tempel gelegentlich zu beobachten sind, diese „magische“ Illumination darstellen?
In den letzten Monaten habe ich mich immer wieder mit Jenseitsbeschreibungen beschäftigt – also mit dem, was Menschen erlebten, die außerkörperliche Erfahrungen hatten, im Rahmen von Reinkarnations-Rückführungen Zeit in dieser Zwischenwelt verbrachten oder sonst wie Einblick erhielten.
Während die bekannten TNE-Elemente (Nahtoderfahrung) wie Licht und Tunnel als „Highway to Heaven“ immer gleich überliefert werden, ist die Struktur des „Jenseits“ nicht zu ermitteln, da die abgelegten Zeugnisse darüber diametral verschieden sind.
Ich vermute mal, dass bisher noch kein Lebender im Jenseits war, wenn es denn ein solches geben sollte! Der Hinweis darauf, dass die „Seele“ sich ihr eigenes Jenseits „erschafft“, ist eigentlich nur ein „Notausgang“, um zu erklären, wieso Jenseitserfahrungen untereinander so verschieden sind wie Begegnungen mit Aliens und fliegenden Untertassen!
Kurzbesuch in Amentet
Auf die übersinnliche Beziehungskiste von Dorothy Eady, aka Omm Sety, und den verstorbenen Pharao Seti I bin ich bereits in zwei Artikeln eingegangen, die man weiter oben nachlesen kann! Ich hätte eigentlich nicht erwartet, seine hochherrschaftliche Pharaoschaft auch noch in einem anderen Kontext anzutreffen, aber es hat sich nun so ergeben!
In seinem Buch „Indizienbeweise für ein Leben nach dem Tod und die Wiedergeburt – Band 2a: Rückführung in frühere Leben und deren Nachprüfung“ von Dieter Hassler fand sich der Fall einer Australierin namens Gwen McDonald, die sich an ein Leben im England des 18. Jahrhunderts erinnern konnte und zusätzlich an die Phase „danach“, die im „Jenseits“ folgte!
Der Fall ist aus zwei Gründen ungewöhnlich
Todesort und neuer Geburtsort sind in der Regel geografisch sehr nahe beieinander! Egal, wo man stirbt, man wird im dortigen Umfeld wieder auftauchen!
Von daher ist der „Sprung“ von England nach Australien bemerkenswert! Es kann natürlich sein, dass es noch eine Existenz „dazwischen“ gab, also jemanden, der von England aus nach Australien auswanderte und so die „Seele“ McDonalds mittransportierte.
Sie wurde nicht von verstorbenen Familienangehörigen, Bekannten oder Freunden empfangen, sondern von einem Ägypter, der ihr völlig unbekannt war.
Im Buch wird nicht darauf hingewiesen, wie der Ägypter als solcher identifiziert wurde, aber man darf annehmen, dass er aufgrund seiner Kleidung zu erkennen war!
Auch Seti, siehe oben, war in ägyptischer Tracht unterwegs und hatte mit einer Engländerin zu tun, eben Dorothy Eady!
Das „Ambiente“ im Jenseits ähnelte dem auf der Erde: europäische Naturlandschaft, keine ägyptische Wüste!
Der Umstand, dass man das Wasser dort durchwaten kann, ohne nass zu werden, entspricht vergleichbaren Schilderungen anderer Personen vom „Jenseits“!
Der Ägypter führte sie in einen „Saal der Aufzeichnungen“, in dem sich jede Menge Bücher befanden, mit Informationen zu allen Seelen und ihren Leben.
Das dürfte eine symbolische Reflektion gewesen sein; man darf nicht annehmen, dass es dort Buchbinder und Drucker gibt!
Von ihrem Begleiter war die englische „Seele“ der zukünftigen Australierin sehr beeindruckt:
„Er aber, der Ägypter, kann auf die höheren Ebenen gehen. Er kann kommen und gehen, wie es ihm beliebt. Er steht dem Meister nahe.“