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10/08/26

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Das Zarobozero-
Phänomen 1663

Zwei Jahre vor dem UFO-Vorfall in Stralsund (1665) erhielt der russische See Zarobozero (Озеро Заробозеро), in der Oblast Wologda 30 Kilometer südwestlich von Belosersk gelegen, „hohen“ Besuch. Der Chronist des Vorfalls war der Kloster-Mitarbeiter Ivan (Ivashko) Rzhersky, der seinen Vorgesetzten im nahegelegenen Loza-Kloster darüber einen schriftlichen Bericht zukommen ließ; er selbst war kein Augenzeuge des Ereignisses gewesen. Dieser Bericht wurde 1842 von der Archäographischen Kommission zusammen mit diversen anderen Arbeiten veröffentlicht.
Die Sichtung über dem See
Am 15. August, zwischen 10:00 und 12:00 Uhr, ertönte ein lauter Krach über dem See. Aus Norden kommend erschien eine gewaltige Licht- oder Feuerkugel. Diese soll einen Durchmesser von 40 Metern gehabt haben, was heute einem 15-stöckigen Haus entsprechen würde. 
Aus der angenommenen Vorderseite schossen zwei Flammenbündel mit einer Länge von ebenfalls 40 Metern. Über dem Objekt stieg blauer Rauch auf.
Unweit befand sich eine Kirche, in der gerade ein Gottesdienst abgehalten wurde. Die Gläubigen strömten aufgrund des Lärms ins Freie, kehrten jedoch bald wieder zurück, um für himmlischen Schutz vor dem Ungetüm zu beten.
Manöver und Hitzeentwicklung
Das Objekt verschwand dann auch tatsächlich, tauchte jedoch kurz danach wieder auf, um abermals zu verschwinden und erneut in Erscheinung zu treten – mit jeweils wechselnder Lichtintensität; beim dritten Erscheinen strahlte es am stärksten. Anschließend verharrte es für 1,5 Stunden über dem kleinen See.
Einige Wagemutige näherten sich dem UFO mit einem Boot. Dabei bemerkten sie, dass die Kugel ihre „Flammenwerfer“ direkt auf das Wasser gerichtet hielt und die Fische aus dem Areal flohen. 
Es befand sich etwa auf einer Höhe von 8 Metern und strahlte extreme Hitze ab. Dort, wo die Flammen das Wasser erreichten, bildete sich auf der Oberfläche ein rostfarbener Film.
Der Chronist gab einen der Augenzeugen namentlich an – einen Lerko Fedorov – sowie den Priester der Kirche, der die Erscheinung ebenso bestätigte.
Spätere Untersuchungen
Im Sommer 1982 forschte ein E. Gorshokov von der Geografischen Gesellschaft auf und um den See. Dabei stellte er fest, dass sich in dem Gebiet, über dem sich das Objekt bewegt hatte, Veränderungen bzw. Abweichungen im geomagnetischen Feld feststellen ließen. Er spekulierte, dass ein sehr starkes elektromagnetisches Feld auf das Sediment des Sees einwirkte. [Stonehill + Mantle, Russia’s USO Secrets, S. 157ff]! ʬ