Über UFO-Vorfälle in Irland ist heute relativ wenig bekannt. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass es eine organisierte Forschung erst seit den 1970er Jahren gibt (folglich gilt uns das Buch „Conspiracy of Silence“ von Dermot Butler und Carl Nally als ufologischer Fremdenführer).
Damals gehörten einige wenige Iren der BUFORA (British UFO Research Organisation) und anderen Vereinigungen aus UK an. BUFORA-Mitglied Miles Johnston gründete Mitte des besagten Jahrzehnts das „Irish UFO Research Center“ (IUFORC), heute die dienstälteste Gruppe auf der grünen Insel.
Diverse andere Clubs kamen und gingen, und auch „Einzelkämpfer“ traten hervor und verschwanden gleich wieder in der Versenkung. Das führte natürlich dazu, dass die „frühen“ Reporte – etwa aus den 50er und 60er Jahren – erst viel später gemeldet und untersucht wurden.
Phänomene und Sichtungstypen
Die irischen Berichte unterscheiden sich nicht von denen aus anderen Weltgegenden. Es werden die gleichen UFO-Formen und Effekte geschildert. Auch unidentifizierte „Feuerkugeln“, die sich oft über Generatoren, Kraftwerken oder Überlandleitungen tummeln, sind dort aktiv.
Selbst über dem örtlichen Friedhof von Roscommon erschien ein „Besucher“ am Himmel, der die geschätzte Länge eines Zuges aufwies. UFO-Abductions werden – wie auch in anderen Teilen der Welt – erlebt und berichtet.
Interessant an den irischen Fällen ist, dass auch in diesen außerkörperliche Erfahrungen und Poltergeistaktivität beschrieben werden.
Die Irische See als Hotspot
Signifikant ist hier die merkwürdige Verbindung zur Irischen See an der Ostküste, einem ausgesprochenen „Hotspot“. Die Objekte überflogen nicht nur die Wasseroberfläche, sie tauchten aus dieser auch hervor oder vom Himmel in sie hinein, was natürlich die Vermutung bestärkt, dass die „Besucher“ ggf. irgendwo Unterwasserbasen besitzen und aus diesen heraus operieren.
Rund 70 % der Erdoberfläche bestehen aus Wasser, etwa 50 % sind Tiefsee mit einer Tiefe von unter 800 Metern – Gebiete, die weniger erforscht sind als der Mond. Jedoch werden nicht nur Meere und Ozeane von den Unbekannten genutzt.
Historische Sichtungen und geografische Schwerpunkte
In Lough Gara wurden bereits um das Jahr 1926 „fliegende Lichter“ beobachtet, die in den See eintauchten und aus ihm herauskamen – das gaben zumindest betagte Honoratioren den irischen Forschern zu Protokoll.
Weitere Sichtungsschwerpunkte sind übrigens Lough Derg, Lough Key Forest Park und die Dublin-Wicklow Mountain Range. Wenn man die Sichtungsberichte nach Provinzen aufteilt, führen Cork und Kerry.
Kurioserweise findet sich dort auch die größte Dichte an megalithischen Steinkreisen in ganz Europa. Man kann darüber spekulieren, ob mit den Kreisen am Boden ein Pendant zu den Kreisen | Scheiben am Himmel geschaffen werden sollte!
Kosmische Witzbolde und historische Anleihen
Die UFO-Piloten verfügen offenbar über einen etwas merkwürdigen, schwarzen Sinn für Humor, den sie den Iren gerne angedeihen lassen. Im Jahr 1967, am 17. Februar, wurde ein Einwohner aus dem Gebiet des County Monaghan von einem großen Objekt überflogen, das Autogeräusche von sich gab und auf die Grenze zu Nordirland zusteuerte.
Unweit von Belfast beobachtete ein Mann namens William Busby im gleichen Jahr ein „altertümliches Luftschiff“, das sich jedoch mit unglaublich hoher Geschwindigkeit über den Himmel bewegte und nach nur 10 Sekunden verschwand.
Das erinnert an die Airship-Sichtungen aus den USA, die 1896 und 1897 vermeldet wurden. Historische Anleihen nahm auch ein weiteres UFO, das an die „Geisterraketen“ erinnerte, die 1946 Europa unsicher gemacht haben.
Zwei Zeugen aus Cloyne bemerkten eine schnell fliegende Rakete bzw. ein raketenförmiges Objekt, das von der See her das Festland ansteuerte und intervallweise unsichtbar wurde. Es verschwand außer Sicht und hinterließ ratlose Beobachter.
Im Jahr 2003 beobachtete ein Zeuge aus dem Gebiet von Beaumont im Norden von Dublin plötzlich „zwei Monde“ am Himmel. Einer der Monde schrumpfte zusammen, so als ob er sich mit großer Geschwindigkeit entfernen würde. Vielleicht haben wir es in dem Fall auch nur mit einer atmosphärischen Spiegelung zu tun?
Eine nächtliche Begegnung an der Westküste
Schon kurz nach dem Krieg machten Aliens Irland unsicher. Zu Weihnachten 1945 besuchte ein Zeuge seine Verwandten, die auf einer Insel an der Westküste leben. Nach der Feier wartete er gegen Mitternacht auf einen Fährmann, der ihn auf das Festland bringen sollte, jedoch erschien ein ganz anderer „Transporteur“.
Zuerst war nur ein Stern zu sehen, der sich rasch näherte und sich letztlich als Objekt mit einem viereckigen Unterbau herausstellte, das auf seiner Oberseite eine Kuppel hatte. Während es „wasserte“, ging der Zeuge hinter einigen Steinen in Deckung.
Kurz darauf erhob sich das Vehikel wieder in die Lüfte und landete nun auf einem nahe gelegenen Feld, wobei es Geräusche wie ein Bohrer von sich gab. An der Kuppel öffnete sich eine Pforte und einige Wesen spazierten ins Freie, die aus der Entfernung heraus menschlich wirkten.
Sie sammelten einige Dinge vom Boden auf und schienen die Gegenwart des Zeugen bemerkt zu haben, da sie immer wieder zu seinem Versteck blickten. Nach vollbrachter Tat marschierten die Ufonauten zu ihrem Schiff zurück, das startete und am Himmel entschwand.
Die Verfolgung und der rätselhafte Fremde
1971 war eine Zeugin namens Vivian mit zwei Freunden im Auto unterwegs. Sie fuhren von Cork nach Youghal, als sie am Straßenrand plötzlich eine feurige Erscheinung bemerkten, die sich aus der Nähe als orangefarbene, glühende Kugel entpuppte.
Diese verfolgte sie nun, wobei sie anfänglich sacht durch die Lüfte segelte und später anfing, auf und ab zu hüpfen und den Erdboden zu berühren schien, wie ein Ball, der aus großer Höhe abgeworfen wurde.
Das UFO nahm dann einen silbernen Farbton an und schien in der Mitte eine schwarze Linie zu besitzen, die den Körper in zwei gleich große Hälften teilte. Die Zeugen hielten den Wagen an, als noch mehr Lichter auftauchten und ihnen den Weg zu versperren schienen.
Zu ihnen gesellte sich ein kurioser Autofahrer, der komplett in Beige gekleidet war, die Haare sehr kurz trug und pechschwarze, große Pupillen hatte. Die Zeugen bemerkten, dass auch seine Hautfarbe im gleichen Ton gehalten war wie seine Kleidung und die Innenausstattung des Wagens.
Der Fremde bot an, die UFOs vor ihnen zu umfahren, um so zu belegen, dass es völlig gefahrlos sei. Er startete und fuhr unter den am Himmel manövrierenden Objekten vorbei, wobei sein Wagen kleiner zu werden schien. Er machte kehrt, konnte aber die drei verschreckten Zeugen nicht dazu bewegen, es ihm gleichzutun.
Er startete abermals – wobei kein Motorengeräusch zu hören war – und fuhr davon; mit ihm verschwanden auch die Flugvehikel.
Fehlende Zeit und die Männer in Schwarz
Als die Zeugen zu Hause ankamen, „fehlten“ ihnen fünf Stunden – so lange konnte der ganze Vorfall unmöglich gedauert haben. Der Report hatte noch ein interessantes Nachspiel, denn wenige Tage darauf wurde der Freund der Zeugin Vivian von drei schwarz gekleideten Herren aufgesucht, die sich nach ihr erkundigten und ankündigten, mit ihr sprechen zu wollen – allerdings tauchten sie nie wieder auf!
Die Mahoney-McManus-Sichtungen
Es war am frühen Morgen des 30. September 1992, als der Farmer John McManus gegen 4:45 Uhr nackt auf dem Bett liegend in seinem Schlafzimmer erwachte. Seine Füße waren schmutzig und der Boden übersät mit Dreck und Steinen.
Nachdem er sich seinen desolaten Zustand nicht erklären konnte, unterzog er sich einer Hypnose-Regression. Dabei kam eine klassische UFO-Entführungserfahrung zutage: Fremdartige Wesen verschleppten ihn, und er fand sich in einem hell erleuchteten Raum wieder, in dem „medizinische“ Eingriffe an ihm vorgenommen worden sind.
Bestätigt wird seine Schilderung indirekt von seiner Nachbarin Rose Mahony, die am gleichen Morgen um 5:15 Uhr austreten musste und durch das Badezimmerfenster einen runden Flugkörper ausmachte, der mit hellen Lichtern bestückt war. Sie weckte ihre Kinder, und sie beobachteten die Erscheinung über 20 Minuten hinweg.
Chronik weiterer Begegnungen
Am 14. März 1993 sahen Mr. McManus und zwei Freunde, während sie sich gerade im Freien aufhielten, ein vom Himmel auf den Boden fallendes Licht, das in zwei separate Leuchtquellen zerfiel. Beide stiegen wieder auf und flogen gen Norden davon.
Mr. John McManus hatte am 26. März 1994 eine weitere unheimliche Begegnung. Um 1:30 Uhr sah er aus dem Fenster und entdeckte einen diskusförmigen Apparat am Himmel, der ein Licht von sich gab, das an brennendes Magnesium erinnerte. Der „Besucher“ pendelte hin und her und verschwand kurz darauf.
Der Vater von Mr. McManus war gerade zu Besuch, als sich am 16. März 1995 ein weiterer Zwischenfall ereignete. Mehrere scheibenförmige Objekte waren am Himmel zu sehen; eines von ihnen richtete einen „Scheinwerfer“ auf den Boden, als ob es etwas suchen würde.
In Blickrichtung auf das Meer tauchte ein sehr großer Flugkörper auf, der die Ausmaße eines Transportflugzeuges hatte. Am 11. September 1996 blickte Frau Mahony gegen 4:45 Uhr aus dem Fenster und sah am Himmel ein großes Objekt, das die Sterne abdeckte. Sie rief ihren Mann herbei, und sie konnten sechs helle, scheibenförmige UFOs beobachten, welche die Gegend taghell erleuchteten.
Aggressive Manöver und Kollisionen
Ein besonders bizarrer Fall ereignete sich am 29. Dezember 1958 auf einer Farm unweit von Portglenone in Nordirland. Der Farmer Joseph Bennett durchquerte gerade sein Land, als er am Himmel ein schwarzes Objekt bemerkte, das entlang einer Baumreihe flog.
Scheinbar war man an Bord des UFOs abgelenkt, denn der Flugkörper prallte gegen eine „im Weg stehende“ Eiche und teilte diese in der Mitte durch. Zwar gab es reichlich Kleinholz, doch der Bruchpilot flog unbeschadet davon.
Begegnungen mit UFOs verlaufen auch in Irland nicht immer freundlich. Am 1. März 1996 war eine Familie im Bereich des abgelegenen Sugar Loaf Mountain unterwegs. Plötzlich tauchte ein scheibenförmiger Flugkörper am Himmel auf und bedrängte die verängstigten Insassen mit „Harakiri-Flügen“ direkt auf das Auto zu, um dann abrupt die Richtung zu wechseln und das „Spiel“ von Neuem zu beginnen.
Fluchtartig verließen die Zeugen das Areal. Wie Ermittlungen von Dermot Butler und Carl Nally ergaben, gab es an dem Tag weitere Meldungen über ähnliche Zwischenfälle bei der Garda – der irischen Polizei.
Die Gegend scheint ein kleiner Hotspot zu sein, denn immer wieder meldeten Autofahrer, dass sie in der Gegend von „fliegenden Lichtern“ verfolgt wurden. Teilweise flogen diese knapp über der Straße.
Zwischenfälle im Luftraum
Ein weiterer „feindlicher Zwischenfall“ ereignete sich am 4. Januar 2004. Involviert waren drei Verkehrsmaschinen; die Zeugen wurden auch in diesem Fall von den Forschern Dermot Butler und Carl Nally interviewt.
Gegen 20:30 Uhr waren eine Boeing 737-400 und ein Airbus A330 auf dem Weg nach Dublin. Von der 737 aus bemerkte man ein sich näherndes dreieckiges Flugobjekt mit stroboskopischen Lichtern, die aufblitzten, als würde von dort aus jemand das Flugzeug fotografieren.
Der Eindringling umzirkelte die Maschine, und die Besatzung hatte den Eindruck, irgendeine Art von „Energie“ würde auf sie gerichtet. Tatsächlich beobachtete die Besatzung des Airbus A330 einen purpurfarbenen „Glorienschein“ um die Boeing.
Das UFO umkreiste den Jet derart massiv, dass Luftturbulenzen entstanden und die Außentemperatur anstieg. Das Dreieck verschwand, und nachdem die Maschine gelandet war, stellte man Schäden an den Tragflächen fest, die aussahen, als habe jemand mit dem Hammer darauf geschlagen.
Gut zwei Stunden später – wir schreiben noch immer das gleiche Datum – erwischte es eine Airbus A320-200 Maschine, die in Richtung Ostküste unterwegs war. Auch diesmal wurde das Flugzeug in aggressiver Art von einem Dreieck mit stroboskopischer „Beleuchtung“ umrundet, sodass Luftturbulenzen auftraten.
In Anbetracht solcher Zwischenfälle ist es ratsam, „merkwürdige“ Flugzeugabstürze auch auf mögliche „Fremdeinwirkung“ hin zu untersuchen!
Tödliche Begegnungen und das Snave-Area-Phänomen
Dass UFOs ein ziemlich ungesundes Phänomen sein können, ist bekannt. Jedoch verlaufen tödliche Begegnungen nicht nur in den abgelegenen Winkeln der Welt, sondern auch in Europa.
Mancher UFO-Forscher ist durchaus angehalten, seine Recherchen rasch durchzuführen, solange der Zeuge noch lebt. Was etwas makaber klingen mag, hat sich in dieser Form in Irland jedoch tatsächlich zugetragen!
Es ereignete sich am 27. März 1993 in der Snave Area, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet. Der Zeuge Don Howley hatte einen Freund zu Gast. Gegen 1:30 Uhr am Morgen schien plötzlich helles Licht durch ein Fenster.
Die beiden Männer verließen das Haus. Auf einem nahe gelegenen Feld entdeckten sie eine leuchtende Masse und daneben drei Gestalten, die sich lautlos durch die Pflanzung bewegten und leicht über dem Boden zu schweben schienen. Sie trugen etwas wie „Tarnanzüge“.
Nachdem die Ufonauten auf die beiden Männer aufmerksam geworden waren, drehten sie bei und bewegten sich auf das Haus zu. Die Zeugen verbarrikadierten sich jedoch sofort und wurden nicht weiter behelligt. Am nächsten Tag erfuhren sie, dass ihre Nachbarin in der Nacht an einem Herzinfarkt verstorben war.
Telepathische Botschaften und die Rückkehr
Am 10. Mai 1993, gegen 23:00 Uhr, erschienen im Geschäft von Mr. Howley zwei fremdartige Männer. Er hörte plötzlich eine „Stimme in seinem Kopf“, die von einem der Unbekannten zu kommen schien.
Er wurde darüber informiert, dass man sich bereits schon einmal getroffen habe – gemeint war der Vorfall im März dieses Jahres – und dass sie auf dem Feld etwas gesucht hätten, das ihnen abhandengekommen war. Sie kündigten an wiederzukehren – was sie so auch in die Tat umsetzten – und verschwanden.
Paralyse und ein tragisches Ende
Am 31. August 1993 befand sich Mr. Howley in Kontinentaleuropa und überließ sein Haus zwei Freunden. Gegen 2:00 Uhr am Morgen erwachte einer von ihnen, da grelles Licht durch das Fenster schien. Er stand auf und sah nach dem Rechten.
Auf dem Feld vor dem Haus – der Ort, an dem sich auch die erste Begegnung abgespielt hatte – schwebte ein längliches Objekt, das fluoreszierendes Licht von sich gab. Zwei Gestalten marschierten von der Stelle aus zum Haus hin, und der Zeuge war plötzlich paralysiert und konnte sich nicht mehr bewegen.
Hier setzte bei ihm nun ein „Blackout“ ein, denn seine nächste Erinnerung war die, dass die Ufonauten wieder in Richtung UFO gingen. Im Jahr 1994 musste die Untersuchung des Falles eingestellt werden. Mr. Don Howley verstarb im Alter von nur 35 Jahren!
Garda-Mutilation-Report
Das Phänomen der Tierverstümmelungen (Mutilations) ist zwar weltweit verbreitet, tritt in Irland aber kaum auf. Jedoch gibt es auch hier vereinzelt merkwürdige Fälle. Am Samstag, den 4. Juni 1994, kontrollierte der Farmer John Slevin seine 39 Rinder, die er auf eine Weide getrieben hatte. Sie waren in bester Verfassung und wohlauf.
Rund zwei Tage später, am Montag, den 6. Juni, waren es nur noch 38 Tiere, denn eines war unter mysteriösen Umständen umgekommen. Die genaue Todesursache ließ sich aber nicht mehr ermitteln, denn das Tier – dessen Kopf als Einziger noch intakt war – bestand nur noch aus der „abgezogenen“ Haut und blanken Knochen.
Weder der Farmer noch die lokale Garda konnten sich erklären, was da genau geschehen ist. Im Januar 1985 fand man 44 tote Lämmer unweit von Ballymoney, im County Antrim. Keines der Tiere wies augenfällige Verletzungen auf, abgesehen von zwei punktförmigen „Löchern“ im Nacken.
Im August 1995 erwischte es eine Kuh im Bressbrook-Gebiet, nordwestlich von Newry gelegen. Das Tier war blutleer, vom Schädel war das Fleisch entfernt und die inneren Organe entnommen worden. Leider wurde der Kadaver veterinärmedizinisch nicht untersucht!
Gefährliche „Wolke“
Dermot Butler und Carl Nally berichten auf Seite 210 ihres Buches über einen erstaunlichen Zwischenfall, der sich im Jahr 1993 in Ostengland, UK, abgespielt hat. Zu der Zeit kam es zu zahlreichen Tierverstümmelungen, und da der finanzielle Verlust erheblich war, versuchte man mit Technik, den Tierquälern auf die Spur zu kommen.
Es wurde ein computergestütztes Kamerasystem in einem Areal eingerichtet, in dem es besonders oft zu entsprechenden Vorfällen gekommen war. Tatsächlich registrierten die Bewegungsmelder etwas, und einer Kamera gelangen Aufnahmen.
Zu sehen war lediglich eine „weiße Wolke“ in der Bildmitte, an dem Ort, wo sich am Tage ein verstümmeltes Lamm fand. Es kann tatsächlich sein, dass dieser Schnappschuss den „Täter“ präsentiert, und zwar in seiner „Urform“ – also vor der soziokulturellen und optischen Anpassung als „UFO“ oder „Alien“ an das menschliche Auge.
Es ist ja schon oft spekuliert worden, dass die beobachteten Entitäten und Objekte in ihrer „realen“ Erscheinung völlig anders daherkommen, als sie sich uns präsentieren.
Iona: Schottische Insel mit Irland-Connection
Die nordschottische Insel Iona, auf der Columban seine Residenz hatte, ist übrigens auch ein „Fensterort“, also ein Areal, in dem es immer wieder zu paranormalen Erscheinungen kommt. Columban bekehrte nicht nur Schotten und Pikten, er trat auch gegen das Ungeheuer von Loch Ness („Nessie“) an, das in früheren Zeiten nicht so „handzahm“ war wie heute.
Das alles hielt aber einen seiner Mönche nicht davon ab, ein „Verhältnis“ mit einer „Seejungfrau“ zu beginnen, was letztlich dramatisch endete. In früheren Jahrhunderten sah man auf der Insel gespenstische Mönche, deren Erscheinung von Glocken und überirdischen Klängen begleitet wurde, und manche Menschen haben Szenen von Episoden aus der Geschichte Ionas gesehen, darunter die Plünderung des Klosters durch einfallende Wikinger.
So ganz geheuer war es wohl auf Iona noch nie gewesen, da dort zeitgenössischen Quellen nach auch Elfen hausten, die einen Mann zu ihrem Elfentanz zwangen, sodass dieser ein Jahr seines Lebens verlor. In einem anderen überlieferten Fall kam es ebenfalls zu einer unheimlichen Begegnung.
In einem Haus wurde einmal eine ganze Feenschar beobachtet. Sie wurden zuerst draußen von einer norwegischen Besucherin gesehen. Die Wesen waren etwa dreißig Zentimeter groß.
Das Schicksal der Netta Fornario
Die englische Zauberin Dion Fortune hatte eine Freundin namens Netta Fornario, die 1930 unter bizarren Umständen starb. Nach ihrem Biografen Alan Richardson war Miss Fornario eine Künstlerin, die unter dem Namen Mac Tyler viele Artikel über Okkultismus geschrieben hatte.
Auf einer Reise nach Iona wurde sie gefunden, wie sie nackt auf einem kahlen Berg lag. Ihr Körper war mit Kratzern übersät. Um den Hals trug sie eine Kette, an der ein Kreuz hing; in der Nähe ihrer Hand lag ein großes Messer, das benutzt worden war, um ein großes Kreuz in den Rasen zu stechen. Auf der Insel gab es Gerüchte über blaue Lichter, die in der Nähe der Stelle, an der man die Leiche fand, gesehen worden seien.
Visionen und Zeitversetzungen
Der amerikanische UFO-Forscher und Autor John Mack schildert uns ebenfalls ein mysteriöses Szenario, das sich auf der Insel zugetragen hatte. Der Zeuge des „überirdischen Spektakels“ war ein Mann mit dem Pseudonym „Carlos“. Mack lässt uns wissen:
„Obwohl die Nacht pechschwarz und triefend nass war, sah Carlos vor sich über dem Meer eine pinkfarbene Dunstblase mit einem Durchmesser von etwa acht oder zehn Metern, die von ‚innen heraus leuchtete‘. Der leuchtende Nebel vor ihm, aus dem sich seine Vision herauswachsen sollte, schien sich zu verformen. Es schien leicht zu blinken, wurde immer größer, bedeckte bald das Wasser und den Nachthimmel und umhüllte auch ihn.“
Daraufhin fand sich Carlos zeitversetzt in einem historischen „Ambiente“ wieder, in dem gerade eine Horde Wikinger die Insel überrannte und alles niedermachte, was sich ihnen in den Weg stellte. Carlos selber ist nicht mehr „er selbst“, sondern sieht sich in der Gestalt eines einheimischen, zwölfjährigen Jungen. Nach einer Weile ebbt seine „Vision“ ab, und er landete wieder in der gewohnten Realität.
Quellen
John Keel, The Mothman Prophecies, IllumiNet; Manfred Poser, Phantome der Berge, Eulen Verlag, S. 109; John Brooks, Die Geister Großbritanniens, Eulen Verlag, S. 254; Ulrich Magin, Von UFOs entführt, Beck’sche Reihe, S. 93; Janet Bord, Feen – Elfen – Zauberwesen, Econ Verlag, S. 83; John Mack, Entführt von Außerirdischen, Bettendorf Verlag, S. 454; Andrew Donkin, Akte Aliens, Ueberreuter Verlag, S. 85; Morton & Thoma, Tränen der Götter, Scherz Verlag, S. 309; Angus Hall, Bestien, Scheusale und Monster, Ullsteinverlag, S. 21 & 67; Jacques Vallee, Konfrontationen, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1994, Seite 122 ff.!
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Postskriptum:
597 n. Chr. – UFO über Irland?
Eher durch Zufall bin ich auf das Buch „Irische Sagen und Legenden – Von Helden, Heiligen, Elfen und Druiden“ gekommen. An sich war es nicht wirklich Zufall; ich bin derzeit auf der Suche nach einer irischen Überlieferung, in der es um Kornkreise und himmlische Besucher geht.
Jedoch fand ich in dem Buch nicht das Gesuchte, sondern etwas anderes, nicht weniger Interessantes. Der „Aufhänger“ der Sage, die uns beschäftigen soll, ist der Tod des Columban von Iona, einem Priester und Missionar, der seinen christlichen Eifer in Irland und Schottland ausgelebt hat.
Zu seinem Tod im Jahr 597 wird erzählt, dass ein Fischer in Donegal, im Westen der Insel, wo der Missionar geboren wurde, eine bizarre Himmelserscheinung wahrgenommen hat.
Interessant an der Angelegenheit ist der Umstand, dass der Report in Ich-Form verfasst worden ist und sich liest wie ein neuzeitlicher UFO-Bericht (Seite 269 im Buch):
„In dieser Nacht fischte ich mit einigen anderen Burschen und Männern im Tal des Flusses Fend, der von Fischen überquillt. Dann sahen wir, wie das ganze Himmelsgewölbe plötzlich erhellt wurde. Überwältigt von diesem Wunder hoben wir unsere Augen und schauten nach Osten hinüber. Und siehe, dort erschien etwas wie eine ungeheure Feuersäule, die zu der mitternächtlichen Stunde geradewegs emporstieg, als wolle sie die ganze Erde in Licht tauchen wie die Sommersonne am Mittag.
Und nachdem die Säule in die Himmel eingedrungen war, wurde es dunkel, als wäre die Sonne eben untergegangen. Und nicht nur wir, die wir am gleichen Orte beisammen waren, beobachteten den Glanz dieser Lichtsäule, auch andere Fischer, die hier und dort an verschiedenen Stellen denselben Fluss entlang bei der Arbeit waren, wurden, wie sie uns später erzählten, durch die gleiche Erscheinung in Furcht und Schrecken versetzt.“ʬ
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Postskriptum²:
Iona = Avalon?
In „Artus – Die Wahrheit über den legendären König der Kelten“ (U-Bahn-Lektüre Juli 2019) von Phillips und Keatman wird diskutiert, ob die mysteriöse Insel ggf. mit Avalon identisch sein könnte, was wohl niemand verwundern würde bei dem „paranormalen“ Brimborium dort:
„In Schottland wurde Iona ‚Insel der Träume’ genannt – ein Name, der in mehreren mittelalterlichen Romanen Avalon bezeichnet.“ [S. 76]
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Postskriptum³:
Elfentanz und moderne Parallelen
In der angelsächsisch-irischen UFO-Literatur finden sich ziemlich regelmäßig Hinweise auf sagenhafte Reporte aus der Vergangenheit, in denen Elfen oder Feen beschrieben sind, deren Verhalten bzw. Erscheinungsform stark an das „moderne“ UFO-Phänomen erinnert.
Die Gebrüder Grimm haben entsprechende Sagen (die im Buchtitel fälschlicherweise als „Märchen“ bezeichnet werden) aus Irland gesammelt und veröffentlicht.
In meiner Ausgabe vom Anaconda-Verlag findet sich eine Überlieferung, die alle Elemente enthält, die wir auch heute kennen:
Weißhäutige kleine Wesen in silbernen Anzügen, fliegende Lichter, spurloses Verschwinden des „Spuks“ – jedoch in einer anderen, eben zeitgenössischen Darreichungsform!
Beschrieben wird die Geschichte des Johann Mulligan, der nachts an der Eiche von Ballinhassing vorbeikam:
„Der Mondschein eben in vollem Glanz und bei diesem Licht bemerkte Mulligan eine allerliebste Gesellschaft kleiner, artiger Gestalten, die unter der Eiche in immerwährender, behänder Bewegung tanzten.
Es waren viele beisammen, einige breiteten sich fern noch über den fernsten Schatten der Eichenäste aus, andere zeigten sich glänzend in den fliegenden Lichtern, die zwischen den Blättern durchdrangen, andere konnte man ungehindert sehen, wie sie sich am Stamme niedergelassen hatten, andere endlich waren ohne Zweifel vor seinen Augen noch verborgen. [...]
Sie waren kaum drei Daumen hoch, aber weiß wie der gefallene Schnee und von ungezählter Menge. [...] Aber in demselben Augenblick [...] verfinsterte sich die Nacht und die Elfen verschwanden mit Blitzschnelle. [...]
Tausend und abermals tausend Elfen hatte er gesehen tanzend [...]. Er beschrieb ihre prächtigen Kleider von glänzendem Silber, ihre runden flachen Hüte in dem Mondschein schimmernd… [...].“ [S. 83ff]!ʬ
