Der bekannteste UFO-Entführungsfall betraf das amerikanische Ehepaar Hill. Dabei ist eigentlich kurios, dass die Verwicklungen nach dem ‚Zwischenfall‘ fast noch interessanter waren als die Verschleppung des Ehepaares selbst.
[Da die Vorgänge eigentlich jedem bekannt sind, verzichte ich auf die x-te Wiedergabe und verweise auf Google!].
Ein Muster in der Familie
Am Hill-Fall hat mich gewundert, dass er immer als ‚separates‘ Ereignis präsentiert wurde, denn letztlich wissen wir heute, dass Abductions keine einmalige Erfahrung darstellen und oftmals nicht nur einzelne Personen, sondern gleich auch ihre ganze Familie betreffen.
Im Fall der Hills kam die ‚Konditionierung‘ ganz offensichtlich von Betty, denn schon ihre Schwester beobachtete Mitte der 50er Jahre ein lautloses, zeppelinförmiges Flugobjekt, das über einem Feld schwebte und von kleineren, scheibenförmigen UFOs umkreist wurde, die teilweise auch in dieses einflogen. Nach einiger Zeit sauste das Vehikel steil in den Himmel davon.
Weitere Sichtungen nach dem Zwischenfall
Wie schon erwähnt, ereigneten sich auch nach der Entführung kuriose Zwischenfälle:
Am 17. Januar 1962 beobachtete Barney mit 25 seiner Kollegen [er arbeitete damals im South Postal Annex in Boston als Kurierfahrer] ein großes, rotes, rundes Objekt am westlichen Himmel.
Es bewegte sich seitwärts in geringer Höhe und verschwand dann außer Sicht. Interessant ist, dass Barney das gleiche Objekt schon bei seiner Entführung 1961 gesehen hatte.
Das gleiche Flugobjekt tauchte abermals im Oktober 1965 auf. Das Ehepaar war gerade zu Besuch bei den Eltern Bettys, die auf einer Farm lebten. Sie waren mit dem Wagen unterwegs, als gegen 21:45 Uhr der ‚Lichtball‘ vor ihnen auftauchte und einen regelrechten ‚Feitztanz‘ aufführte.
Er flog erratische Manöver, zirkelte an den Kronen umstehender Bäume entlang und bewegte sich ruckartig vor und zurück. Nachdem er genug ‚angegeben‘ hatte, verschwand er im Hinterland.
Am 22. Februar 1966 war Betty mit vier weiteren Personen mit dem Auto auf dem Grundstück ihrer Eltern unterwegs, als abermals die ‚Lichtkugel‘ auftauchte und ihren komischen ‚Tanz‘ am Himmel aufführte. Die fünf Zeugen stiegen aus, um die Sache besser beobachten zu können.
Dabei bewegte sich das UFO völlig wirr am Himmel entlang, landete kurz, erhielt ‚Besuch‘ von einem ‚baugleichen‘ Objekt, das aber rasch wieder verschwand, sandte einen Lichtstrahl auf eine der Zeuginnen, knipste kurz seine Beleuchtung aus, sodass man seine Scheibenform und die eingebauten ‚Fenster‘ gut erkennen konnte, und verschwand dann wieder.
Nachdem die fünf zu Hause angekommen waren, berichteten Barney und Bettys Vater von massiven Empfangsstörungen des Fernsehers.
Unheimliche Vorfälle im Verwandtenkreis
Einige Wochen später rief der Vater Bettys an und erzählte davon, dass die Frau seines verstorbenen Vetters ungebetenen nächtlichen Besuch erhalten hatte. Die 73-jährige Frau lag gerade im Bett und schlief, als sie durch lautes, penetrantes Pochen an der Haustür geweckt wurde.
Das war sehr ungewöhnlich, denn sie lebte fernab auf dem Land und lugte deshalb vorsichtig aus dem Fenster. Dort erblickte sie ein Objekt mit beleuchteten Fenstern, das direkt vor ihrem Haus ‚geparkt‘ hatte und blitzend farbige Lichter von sich gab.
Die alte Frau erschrak zu Tode, schloss die Fensterläden und flüchtete sich in ihr Bett. Tage darauf ‚klopfte‘ es auch am Hause von Bettys Mutter, die jedoch ihr Bett nicht verließ und nach einer Weile eine laute Explosion hörte. Ein Nachbar erzählte ihr dann später, dass er ein merkwürdiges Objekt über ihrem Hinterhof beobachtet hatte.
Spukphänomene und der mysteriöse Besucher
Einige der Vorfälle, die das Ehepaar erlebte, hatten aber auch etwas ‚Gespenstisches‘ an sich. Eines Tages – der Vorfall muss sich um das Jahr 1966 ereignet haben – fuhr ein Auto die Auffahrt zum Haus der Hills hoch, die gerade Besuch hatten.
Ein Mann stieg aus und zündete sich eine Zigarette an. Nachdem er nicht an der Tür erschien, sahen alle acht anwesenden Personen nach ihm, doch sowohl vom Fahrer als auch von seinem Gefährt war nichts zu sehen.
Stattdessen sauste in einer Entfernung von etwa 30 Metern ein großer, roter Feuerball auf einer Höhe von gut drei Metern die Straße entlang und verschwand hinter einer Garage.
In einem anderen Fall erschien ein gefrorener Eisklumpen unter einer Zeitung in der Küche der Hills, ohne dass sie sich erklären konnten, woher das ‚Artefakt‘ stammte. Türen öffneten und schlossen sich wie durch ‚Geisterhand‘ und es waren Schritte zu hören, ohne dass die verursachende Person zu sehen war. Möbel verrückten sich wie von selbst usw. usf.
Etwas mysteriös war auch der Besuch eines Mannes 1966, der sich als Wissenschaftler ausgab und lediglich eine Frage an das Paar hatte:
‚Wie sahen die Wesen aus?‘ Nachdem die Hills die Kreaturen beschrieben hatten, sagte er nur: ‚Mein Gott, Sie wurden wirklich entführt!‘. ‚Woher wollen Sie das wissen?‘, konterte das Paar, und der Wissenschaftler gab an, dass er ein Bild gesehen habe, das von einem Flugzeug [sic!] aus gemacht wurde. Darauf seien diese Kreaturen abgebildet gewesen.
Das klingt zwar unwahrscheinlich, muss es aber nicht unbedingt sein. Kampfflugzeuge haben eingebaute ‚Gun Cameras‘ mit sehr hoher Auflösung, die präzise Aufnahmen machen. Entweder aus Gründen der Spionage oder um Luftgefechte nachstellen zu können.
Kann gut sein, dass der Besucher im Bereich der militärischen Bildauswertung gearbeitet hat. Dass man mit diesen Kameras UFOs fotografiert und die Bilder sofort beschlagnahmt hat, wurde auch dem amerikanischen Forscher Raymond Fowler ‚gesteckt‘, der immerhin selber bei der US-Armee, dort bei der ‚Aufklärung‘, gedient hat.
Einbrüche und eine makabre Begegnung
Merkwürdig waren auch die Einbrüche in Bettys Wohnung, Jahre nachdem Barney verstorben war. Betty bemerkte, dass ihre Sachen durchsucht worden waren, und ein Nachbar schilderte ihr, dass sich zwei schwarz gekleidete Herren in ihrer Abwesenheit in der Wohnung aufgehalten haben.
Ihre Nichte Kathleen Marden konnte einen von ihnen fast stellen, der die Wohnung fluchtartig verließ und in einen bereits wartenden Wagen sprang, der rasch davonfuhr. Nachdem nie etwas gestohlen wurde, scheiden ‚normale‘ Einbrecher also aus. Bettys Wohnung wurde daraufhin mit einer Alarmanlage ausgestattet.
Der sicherlich bizarrste Vorfall von allen jedoch ereignete sich am 8. März 1969. Betty war in der Nacht alleine mit dem Auto unterwegs, als plötzlich ‚ihr UFO‘ über der Straße schwebte.
Sie stieg aus und erzählte den Fremden von Barneys Tod 1969. Sie sagte, dass er nun auf dem Friedhof liegen würde und zeigte mit der Hand die ungefähre Position; kurz darauf sauste das Objekt in diese Richtung.
Es mag ja ein wenig makaber klingen, aber das Interesse der UFO-Piloten an Friedhöfen dürfte durchaus nachvollziehbare Gründe haben. Betty wurde 1961 bei ihrer Entführung erzählt, dass die Fremden sie und Barney immer finden könnten, was sie letztlich auch unter Beweis gestellt haben.
Vielleicht ist ja doch etwas an den Spekulationen über Implantate dran, die wie Peilsender immer die genaue Lage der Abductees wiedergeben? Und vielleicht muss man sich diese hier und da ‚zurückholen‘?
Bettys spätere Jahre in East Kingston
In den 70er Jahren zog Betty nach East Kingston – unweit Portsmouth – und vermeldete von ihrem neuen Wohnort aus zahlreiche ‚UFO-Sichtungen‘, im Wesentlichen ‚Lichtkugeln‘, die durch die Lüfte flogen oder aber sich an Bahngleisen entlang bewegten.
Das war für die UFO-Skeptiker natürlich ein ‚gefundenes Fressen‘, da ‚Mehrfachsichter‘ als unseriös gelten, und somit stellte man auch ihre Entführung wieder in Frage. Allerdings offenbarte sich bei den Kritikern eher die eigene Dummheit bzw. das Unwissen.
Bettys Wohnort liegt in einem Areal mit hohem Quarzvorkommen im Boden und gilt schon seit Jahren als ‚Hotspot‘ für ungewöhnliche Lichterscheinungen. Man muss kein Einstein sein, um zu wissen, dass damit perfekte Bedingungen für sogenannte ‚Erdlichter‘ gegeben sind!
In der Folgezeit war sie innerhalb der UFO-Szene aktiv und arbeitete mit Entführten bzw. beteiligte sich an der Recherche entsprechender Reporte. Sie verstarb am 19. Oktober 2004 an Krebs.
Radarbestätigung des Hill CE4?
Betty informierte einen Tag nach der Entführung [am 21. September] einen Major Henderson von der 100th Bomb Wing – auf der Pease Air Force Base – über den Vorfall. Dieser notierte sich die Daten und reichte sie an das staatliche Projekt ‚Blue Book‘ weiter, das im Auftrag der Air Force Sichtungsberichte untersuchte und sammelte. Interessant sind nun die Schlussfolgerungen der Militärs bzw. die Korrelationen, die man entdeckt hat:
Die Hills gaben als ‚Zeitfenster‘ der Sichtung Mitternacht an [bei Blue Book 00:01 bis 01:00 Uhr]. Zur gleichen Zeit [Zeitfenster 00:01 bis 01:00 Uhr laut Blue Book] berichteten Zeugen in Lincoln – in unmittelbarer Nähe des Entführungsortes – von der Sichtung eines zylindrischen Objektes mit einem mittig verlaufenden ‚Lichtband‘ am Himmel, das seitlich ‚Ausleger‘ in V-Form aufwies, die an kleine Flügel erinnerten, an deren Spitzen sich rote Lichter befanden.
Dieses UFO wurde rund eine halbe Stunde lang beobachtet und ähnelte in auffallender Weise dem von den Hills beschriebenen Objekt! Signifikant ist nun, dass eine Radarstation der Air Force das Objekt ebenfalls auf ihren Schirmen lokalisierte – es war rund 4 Kilometer vom Tower entfernt!
Einen Tag zuvor – am 19. September 1961 – tauchte gegen 17:22 Uhr [etwas über 6 Stunden vor der Hill-Entführung] auf den Radarschirmen der Air Force Station in North Concord, Vermont, ein UFO auf, das Blue Book später als ‚a large aircraft‘ umschrieb.
Dieses Objekt bewegte sich rund 80 Meilen entfernt in südlicher bzw. südwestlicher Richtung, war somit ungefähr im gleichen Areal aktiv, in dem später auch die Entführung stattfland!
Um den Hill-Fall haben wir also eine Gruppe unabhängiger Zeugen ‚am Boden‘ als auch ein ‚unidentifiziertes‘ Objekt, das im Zeitfenster der Entführung – bei zwei Gelegenheiten – auf Radar erschien!ʬ
[Quelle: Captured! The Betty and Barney Hill UFO Experience, Kathleen Marden & Stanton T. Friedman, New Page Books, Franklin Lakes 2007]
Wer entführte Betty und Barney Hill wirklich?Als gläubiger Ufologe befasse ich mich seit vielen Jahren mit den unterschiedlichsten Fällen von Begegnungen mit dem Unbekannten. Ich zweifle nicht daran, dass es echte UFO-Phänomene gibt und dass dahinter eine Realität steht, die weit über unser heutiges Verständnis hinausgeht.
Gerade deshalb ist es mir wichtig, zwischen echten Hinweisen und möglichen Fehldeutungen zu unterscheiden. Der Fall von Betty und Barney Hill – der wohl bekannteste Entführungsfall überhaupt – ist dabei für mich ein Schlüsselbeispiel.
Denn so sehr er das Bild der „Grauen“ geprägt hat, so sehr zeigt er auch, wie stark menschliche Einflüsse, Hypnose und möglicherweise sogar verdeckte Experimente eine Rolle gespielt haben könnten.
In meinem Artikel „Wer entführte Betty und Barney Hill wirklich?“ (ufo-alarm.blog.de, 2012 – leider heute nicht mehr online) habe ich darauf hingewiesen, dass sich in den Hypnoseprotokollen und in zeitgenössischen Berichten Details finden, die bisher kaum Beachtung gefunden haben.
So zitiere ich eine Passage aus dem Buch The Tujunga Canyon Contacts von Ann Druffel und Scott Rogo:
„Während sie unter Hypnose war, behauptete Betty Hill, dass die Wesen, die sie entführt haben, sie irgendwie an Menschen erinnerten, die sie beim Diner gesehen hatte. Dieses Element des Hill-Falles wurde nie von irgendeinem der Untersucher weiterverfolgt.“
Dazu schrieb ich damals:
„Der Gedanke, dass die Hills in einem Lokal mit vermeintlichen ‚Außerirdischen’ zusammentrafen, ist natürlich absurd. Vielmehr scheint es so zu sein, dass Betty Hill am Anfang menschlichen Entführern begegnet ist, zuerst im Lokal und anschließend bei der Überlandfahrt, die erst im Nachhinein in ihrer Erinnerung zu ‚Aliens’ wurden.“
Später, in meiner Fortsetzungsrezension des Buches Flying Saucers to the Center of Your Mind – Selected Writings of John A. Keel von Andrew B. Colvin (ufo-alarm.blog.de, 2013 – ebenfalls nicht mehr online), habe ich auf eine weitere Auffälligkeit hingewiesen:
John Keel bezeichnete Dr. Simon, den Hypnose-Therapeuten der Hills, als „(Army) psychiatrist“. Colvin (2013, S. 251) schreibt dazu:
„Der Fall von Betty und Barney Hill begann nicht mit einem Blitz oder Licht, aber mit allgemeinen (in übernatürlichen Überlieferungen) Impressionen von Augen, die körperlich vor den Zeugen schwebten. Auch hier wäre die medizinische Erklärung eine Konfabulation.
Das erinnerte Erlebnis war lediglich eine Fiktion, die in den Verstand gesetzt wurde, um die physische Existenz ihrer tatsächlichen Erlebnisse zu erklären. Der Hill-Fall wurde von dem (Army)-Psychiater Dr. Simon, der sich nicht mit den UFO-Überlieferungen auskannte und der den Kurs der Konfabulation steuerte, vollkommen schlecht verwaltet.
Es ist bewiesen, dass Patienten unter Hypnose ausgefeilte, realitätsnahe Fantasien mit vollkommener Überzeugung produzieren können.“
Mein eigentliches Anliegen war jedoch ein anderes:
Wer die Hypnoseprotokolle der Hills aufmerksam liest, stellt fest, dass sowohl Barney als auch Betty immer wieder von „Uniformierten“ sprachen, die sie entführt hätten. Sie verglichen diese Figuren wahlweise mit deutschen Soldaten oder mit Angehörigen der US Navy. Ich kam deshalb zu der Schlussfolgerung:
„Wahrscheinlich handelte es sich bei dieser ‚ET-Entführung‘ um das Werk amerikanischer Militärkreise im Rahmen von MKULTRA, verdeckten Menschenversuchen also.“
Damit stelle ich den ikonischen Hill-Fall in einen anderen Zusammenhang: weg von der Deutung als „Alien-Abduction“ hin zu einem möglichen Szenario geheimer Experimente.
Für mich zeigt dieser Fall, dass wir selbst bei den bekanntesten UFO-Geschichten immer wieder neu hinschauen müssen – und dass die Spuren nicht unbedingt ins All führen, sondern womöglich viel näher liegen!ʬ
Spuren an einem Kleid und die Hill-Entführung@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK
Es ist ein unscheinbares Kleidungsstück, das heute in den Archiven der University of New Hampshire liegt. Ein schlichtes, blaues Baumwollkleid, das Betty Hill selbst genäht hat – für die Hochzeitsreise im September 1961.
Doch hinter den zerrissenen Säumen und den hartnäckigen rosa Flecken steckt einer der am besten dokumentierten und gleichzeitig rätselhaftesten Fälle der Ufologie: die Entführung von Betty und Barney Hill.
Die Nacht in den White Mountains und die mechanischen Schäden
In der Nacht vom 19. September 1961 erlebte das Ehepaar Hill eine Missing Time von zwei Stunden. Skeptiker winken oft ab und reden von reiner Einbildung. Das Kleid liefert aber physische Beweise, die man nicht so einfach wegdiskutieren kann. Als Betty nach Hause kam, war das Ding in einem desolaten Zustand:
Es war von der Taille bis zum Saum zerrissen, und der Reißverschluss am Rücken war massiv beschädigt. Spätere forensische Untersuchungen bestätigten, dass diese Schäden exakt zu Bettys Aussagen passen – nämlich dass sie von mehreren Wesen gewaltsam an den Schultern und Oberarmen zum Raumschiff gezerrt wurde.
Die chemische Signatur des rosa Puders
Noch merkwürdiger war der feine rosa Puder, der auf dem Stoff klebte. Der Großteil war vom Wind verweht, aber einige Flecken blieben und wurden zur wissenschaftlichen Sensation:
Analysen der University of Cincinnati und der Chemikerin Dr. Phyllis Budinger brachten folgende Details ans Licht:
Extraterrestrische Hinweise:
Die Flecken enthielten komplexe organische Kohlenwasserstoffe. Die Molekularstruktur ähnelt dem, was man in den Atmosphären von Gasriesen wie Jupiter findet - siehe hierzu unten den Beitrag zur "Jupiter-Connection!"
Einseitige Kontamination:
Dr. Budinger stellte klar fest, dass die Substanz ausschließlich auf der Außenseite der Fasern saß. Ein biologischer Ursprung durch Betty selbst – etwa Schweiß – konnte damit ausgeschlossen werden.
Chemische Resistenz:
Die Verfärbung war kein normales Pigment. Alle Versuche, die Flecken mit Bleichmitteln, Säuren oder UV-Licht zu entfernen oder nachzumachen, scheiterten.
Forensik und die DNA-Sackgasse
In jüngerer Zeit hat man das Kleid mit modernster Technik nochmal unter die Lupe genommen, um biologische Spuren der Entführer zu finden. Man entdeckte eine ungewöhnliche Schimmelart, die selektiv nur auf den kontaminierten Stellen wuchs.
Das deutet darauf hin, dass die rosa Substanz als Nährboden diente. Ein DNA-Test unter Leitung von Dr. Gus Cothran von der Texas A&M University brachte dann ein ernüchterndes, aber hochinteressantes Ergebnis:
Es konnte keine verwertbare DNA gefunden werden. Das führt die Forscher zu zwei Theorien:
Entweder war das biologische Material nach den Jahrzehnten zu stark zersetzt – oder die Verursacher haben eine Biochemie, die auf völlig anderen Grundlagen basiert als unsere bekannte DNA.
Ein Relikt zwischen Wissenschaft und Mythos
Trotz über 60 Jahren Forschung bleibt das Kleid von Betty Hill eine echte wissenschaftliche Anomalie. Es ist mehr als nur ein textiles Überbleibsel. Es ist der physische Ankerpunkt einer Geschichte, die unser Verständnis der Realität ganz schön herausfordert.
Ob es der ultimative Beweis für außerirdischen Kontakt ist oder nur ein bisher ungeklärtes chemisches Phänomen – das bleibt offen. Sicher ist nur eins: Dieses Kleid stellt der Wissenschaft Fragen, auf die es bis heute keine irdischen Antworten gibt. {Quelle: YouTube}
Postskriptum von W. Raab:
Die Hills und die Jupiter-Connection
In der Anthologie „Das UFO-Syndrom“, herausgegeben von Johannes Fiebag – übrigens auch mit einem Beitrag von mir! –, analysierten die beiden deutschen Ufologen Joachim Koch & Hans-Jürgen Kyborg die von der Abductee Betty Hill unter Hypnose gezeichnete „holographische“ Sternenkarte:
Bei dieser Entführung fragte Hill nach der Herkunft der Entführer. Darauf wurde ihr besagte Karte vorgeführt, mit der Frage, ob sie ihren eigenen Standort darauf lokalisieren könne, was ihr nicht gelang.
Darauf gaben die Fremden an, habe es auch keinen Sinn, ihren eigenen Herkunftsort anzugeben. Folglich muss sich sowohl die Erde als auch das „Alienhabitat“ darauf befunden haben! Zu sehen waren auch eingezeichnete Handels- und Expeditionsrouten!
Koch & Kyborg fanden mittels eines Astronomie-Programms für Computer heraus, dass die besagte Karte UNSER Sonnensystem zeigte! Blickrichtung dürfte aus der Perspektive des Jupiters bzw. eines seiner Monde heraus gewesen sein! Folglich hielten bzw. halten sich die „Aliens“ in unserer eigenen Nähe auf und nicht auf Zeta Reticuli! {Quelle}
