2016 gab es in Chicago 762 Morde, die bis dahin höchste Rate in der Geschichte der Stadt. Kurz darauf, ab April 2017, begannen seltsame Vorkommnisse. Plötzlich berichteten Chicagoer von unheimlichen Begegnungen mit geflügelten Wesen, die ihnen am, zumeist, nächtlichen Himmel der Stadt begegnet waren.
Neu waren diese „Paranauten“ nicht, sie ähnelten dem Mottenmann, jener Gestalt, die Mitte der 1960er Jahre in West Virginia ihr Unwesen trieb und parallel einher bis zum Einsturz der dortigen Silver Bridge, mit 46 Toten, den Luftraum unsicher machte!
Die Berichte wurden zuerst MUFON gemeldet, allerdings konnte man dort nicht viel damit anfangen! Das „Intro“ der Chicago-Sichtungswelle 2017 stellten drei Reporte:
Die ersten Sichtungen im April 2017
→ 15. April, 22 Uhr: Sechs Personen feierten auf einem Boot [Montrose Beach, Lake Michigan] eine Geburtstagsfeier. Die Zeugen bemerkten über sich plötzlich eine gewaltige „Fledermaus“. Das Ding war über 6 Fuß groß, also über 180 Zentimeter, und im Mondlicht gut zu erkennen, da es dunkler war als der Abendhimmel. In den Augen glänzte das Mondlicht! Der Besucher umkreiste das Boot dreimal und verschwand dann! Kurz darauf flog ein grünes Objekt in Nord-Süd-Richtung über den Horizont!
→ 15. April, 22 Uhr 30: Der Zeuge und seine Freunde hingen auf der Straße ab, als sie von etwas überflogen wurden; sie hörten laute Flügelschläge. Das Ding landete auf der anderen Straßenseite. Es war etwa 6 Fuß groß, stand auf zwei Beinen und wirkte wie eine riesige Eule mit rot glühenden Augen. Nachdem sich die Gang dem Wesen genähert hatte, flog dieses davon!
→ 16. April, 2 Uhr morgens: Ein Zeuge, der gerade einen Parkplatz querte, bemerkte in der Nähe vier Jugendliche, die etwas am Himmel entdeckt hatten. Dabei handelte es sich um ein pechschwarzes, fliegendes Wesen von rund 6 Fuß Größe, welches über dem Parkplatz flog und dabei laute Flügelschläge hören ließ!
Auch hier fehlten die rot glühenden Augen nicht. Nachdem es von den Jugendlichen mit Steinen beworfen wurde, zog es davon! Interessant ist, dass während der drei aufeinanderfolgenden Sichtungen Lichtblitze am Himmel Chicagos zu sehen waren!
Schauplätze und kriminelle Brennpunkte
Die meisten Areale, in denen der Mothman gesehen wurde, gelten als gefährlich, Gangland! Eben jene Gebiete also, in denen es hoch hergeht und der Zeigefinger an der Uzi besonders nervös ist. Bei Bandenkriegen und der „normalen“ Kriminalität „fallen“ zahlreiche Morde an. Mothman war wohl nicht zufällig dort!
Lake Michigan war auch nicht das Epizentrum der Sichtungen [der Buchtitel ist eigentlich falsch!], sondern Chicago und das westlich davon liegende Rockford bzw. das Land dazwischen! 2017 gab es vier Dutzend Sichtungen, fast alle in der Metropole Chicago und dort fast alle in den „bleihaltigen“ Stadtteilen!
Einige Zeugen hatten das Gefühl, es mit einem „uralten“ Wesen zu tun zu haben, ohne genau erklären zu können, wie sie darauf kamen!
Anatomie des Schreckens
Die meisten Sichtungen ereigneten sich nachts, unweit von Parks oder Wasserflächen. Beschrieben wurde ein etwa 6 Fuß großes Wesen, gestaltet wie eine Fledermaus oder ein überdimensionaler Vogel, manchmal mit menschlichen Attributen wie Armen und Beinen versehen. Es war pechschwarz, hatte rot glühende Augen und eine Flügelspannweite von 10–12 Fuß! Womit eigentlich alle Parameter für den West-Virginia-Mothman erfüllt sind!
Mottenmann hatte es irgendwie geschafft, unfotografiert zu bleiben, selbst wenn er sich am Tage blicken ließ, was bei der Masse an Sichtungen ungewöhnlich ist; zumindest einer hätte sein Handy zücken und die Gestalt aus der Nähe fotografieren können!
So bemerkten etwa einige Besucher des Lincoln Park Zoo am 7. September 2017 eine Gestalt mit Fledermausflügeln, die knapp über den Baumwipfeln dahin flog. Diese wirkte menschenähnlich, hatte eine geschätzte Flügelspannweite von rund 12 Fuß, „Beine“, „Arme“ und einen menschlichen Kopf und war pechschwarz. Sie flatterte mit ihren Flügeln durch die Luft und versetzte die Tiere des Parks in Panik!
La Lechuza und Begegnungen in Little Village
Die mexikanische Migrantengemeinde von Chicago ist stark vertreten in Little Village. Da zwischen dem mexikanischen und angelsächsischen Chicago praktisch kein Austausch stattfindet, ging fast völlig unter, dass es dort zu zahlreichen Zwischenfällen gekommen war. Diese ähnelten dem, was man auch aus anderen Gegenden der Stadt kannte.
Erklärt haben sich die Mexikaner dies mit der LECHUZA, einer in der mexikanischen Mythologie verwurzelten Hexe, die ihre Gestalt zu verändern vermag und ganz besonders gerne geflügelt daherkommt! Straßenlampen spielten bei den Sichtungen immer wieder eine Rolle!
So war eine Frau mit ihren beiden erwachsenen Söhnen am späten Abend in Little Village unterwegs, als ihnen eine Gestalt auffiel, die unweit der Straßenbeleuchtung stand und wirkte wie ein großer, schwarz gekleideter Mann.
Plötzlich streckte er seine Arme in die Höhe und ließ Fledermausflügel sehen, daneben waren seine rot leuchtenden Augen gut zu erkennen, der Rest war trotz guter Ausleuchtung pechschwarz! Der Geflügelte gab einen bizarren Laut von sich und flatterte davon! Die geschätzte Flügelspannweite soll bei 10 Fuß gelegen haben, an sich zu wenig, um eine so große Gestalt in die Lüfte zu hieven!
Aggressive Begegnungen und militärische Anomalien
Weitere Berichte kamen von Pärchen, die sich nachts dunkle Parkplätze ausgesucht hatten, um ungestört zu sein, doch blieben sie es oft nicht lange! In einem Fall landete Mothman mit weit gespreizten Flügeln auf einem Auto und starrte mit orange leuchtenden Augen durch die Windschutzscheibe und versuchte ins Wageninnere zu kommen. Er ließ erst vom Fahrzeug ab, nachdem dieses in Gang gesetzt wurde und davonbrauste!
Eine Zeugin aus Wilmington, Illinois, hatte gleich mehrere außergewöhnliche Beobachtungen gemacht, die jedoch nicht zwangsläufig miteinander in Verbindung stehen müssen:
→ Im September 2017 bemerkte sie am Himmel über einem nahe gelegenen Waldstück einen schwarzen Militärhubschrauber. Der flog fast sechs Stunden, mit Unterbrechung, in der Gegend herum und schien etwas zu suchen!
→ Anfang bis Mitte Dezember, der genaue Tag ist der Zeugin nicht mehr bekannt: In unmittelbarer Nähe zu ihrem Haus befindet sich das US Army Ammunition Plant. Über diesem hing nachts ein schwarzes Dreieck. An seinen Ecken hatte es farbige Lichter, daneben strahlte es einen breiten Lichtstrahl auf die Anlage. Da von dieser keine Abwehrversuche unternommen wurden, kann man wohl davon ausgehen, dass der Flugkörper zum Militär gehörte!
→ 18. Dezember 2017: Das gleiche (?) Dreieck stieg vom Boden auf und verschwand nach rund 30 bis 40 Sekunden am Himmel!
→ 28. Januar 2018: Die Zeugin wurde abends von einer bizarren Gestalt überflogen, als sie gerade vor ihrem Haus im Freien stand. Diese sah aus wie eine Mischung aus Eule und Fledermaus. Die Frage ist, ob die Merkwürdigkeiten an der Militäranlage mit dem schrägen Galgenvogel zu tun haben könnten?
OZ-Stille im Oz-Park
Der OZ-FAKTOR, also die Abstinenz von Geräuschen aller Art gepaart mit dem Gefühl, sich in einer unnatürlichen [synthetischen] Umgebung aufzuhalten, wurde in dem Buch nur einmal berichtet, von einer Zeugin, die den Chicagoer OZ-PARK besuchte, um dort mit ihrem Hund abends zu joggen!
Als sie den OZ-GARDEN erreicht hatte, bemerkte sie den OZ-FAKTOR; es herrschte plötzlich völlige Stille. Unweit stand eine rund 7 Fuß große Gestalt. Nachdem man sich etwa 15 Sekunden lang angestarrt hatte, spreizte diese ihre Flügel auf und flog schnell wie eine Pistolenkugel gen Himmel!
Resümee
Einzelne Forscher befürchteten 2017, dass sich in Chicago etwas Ähnliches ereignen könnte wie seinerzeit in Point Pleasant; dies geschah jedoch nicht, erst drei Jahre später kam es zu einer Pandemie.
Obwohl ihnen aufgefallen war, dass sich die Erscheinungen in üblen Gegenden häuften, sahen sie nicht den Zusammenhang zum „Mordrekord“ des Vorjahres! Ganz offenbar wird der Mottenmann von Katastrophen und „Mordsstimmung“ angezogen!ʬ
[Quelle: Tobias & Emily Wayland: The Lake Michigan Mothman: High Strangeness in the Midwest]
Chicagos „Batman“ als Pandemie-Omen?Auf die Moth- bzw. Batmansichtungen in Chicago bin ich bereits im Artikel oben eingegangen. In diesem Beitrag soll das Thema etwas vertieft und „ausspekuliert“ werden. Grundlage hierfür ist ein Buch des amerikanischen Forteaners Lon Strickler. Der in Hanover, Pennsylvania, ansässige Strickler gehört in den USA zu den bekannteren Monsterjägern.
Sein Blog www.phantomsandmonsters.com ist eine ausgesprochen informative Datenquelle und die hohe Zahl eingesandter Zeugenberichte und Falluntersuchungen belegt, dass auf dem nordamerikanischen Kontinent jede Menge Forschungsbedarf besteht!
Die Sichtungswelle von 2017
MOTHMAN DYNASTY beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der 2017er-Sichtungswelle in Chicago, während der allerhand geflügelte Gestalten beobachtet worden sind. Bis zur Veröffentlichung des Buches erhielt er 40 Sichtungsberichte aus der Illinois-Metropole.
Dabei ist auffällig, dass viele Konfrontationen mit den Entitäten sich in der „Stadtnatur“ abspielten, also in den zahlreichen Parkanlagen oder über Gewässern, so als ob die beobachteten Kryptiden in einem natürlichen Habitat gesehen werden wollten.
Das „gesehen werden wollen“ kann man wörtlich nehmen. Wahlweise platzierten sich die Entitäten an oder auf Straßenlaternen, um aufzufallen, oder sie machten ordentlich Lärm, um am Himmel die Blicke auf sich zu ziehen. Damit verhielten sie sich wie ihre „Kollegen“ Bigfoot & Co., die ähnlich agieren. Unklar bleibt, welche Bedeutung und welchen tieferen Sinn dieses Verhalten hat.
Korrelation mit der Pandemie
Sie suchten sich auch die weniger vornehmen, teils schwer kriminellen Viertel für ihren Auftritt aus, in denen die höchste Coronavirus-Todesrate registriert wurde. In den Quartieren leben vor allem Afroamerikaner und Mexikaner, die 70% der Corona-Opfer in Chicago ausmachen.
Wir haben also eine mehrfache Überschneidung. Corona als auch „Batman“ haben/hatten die gleiche Zielgruppe und sind in den gleichen Arealen aktiv/gewesen. Ich frage mich, wie viele Zeugen von einst heute Opfer der Pandemie geworden sind?
Die Wesen wurden mehrheitlich als übermannsgroße Fledermaus oder Motte beschrieben, wobei die Körpergröße auf etwas über 2 Meter verortet wurde, was als weiteres „Omen“ gedeutet werden kann. Immerhin sind Fledermäuse u. a. Träger und Verbreiter des Virus.
Die Sichtungswelle 2017 begann zeitlich parallel einhergehend mit der Pandemie 2020 in Chicago – also beide ungefähr Ende März!
Die erste „Batman“-Sichtung in Chicago überhaupt wurde Strickler 2005 gemeldet, 2011 waren es drei. Obwohl es mehr als die 40 von Strickler interviewten Zeugen gab, existieren kaum Fotografien. Die Fotos, die man hat, zeigen das Wesen nur undeutlich und/oder in großer Ferne.
Unisono sahen die Zeugen die Begegnungen als schlechtes Omen und Vorboten einer zukünftigen Katastrophe, was sich letztlich bewahrheitet hat. Nur stürzte diesmal keine Brücke ein, wie 1967 während der Mottenmann-Affäre in Point Pleasant; es kam 2020 mit einer Pandemie viel schlimmer!
Gewalt und mystische Verbindungen
Chicago ist/war nicht nur die „Mordhauptstadt“ der USA, sondern auch ein Paraspot, in dem alles geboten wird, was grenzwissenschaftliche Phänomene hergeben. Diese Wechselwirkung wird immer wieder beschrieben – Gewalt zieht Paraphänomene an, oder ist es umgekehrt?
Wie erwähnt, spielten sich viele Begegnungen in Parkanlagen ab, stellenweise zu sehr exotischen Zeiten, weit nach Einbruch der Dunkelheit. Was die Zeugen in den hochkriminellen Vierteln, [100.000 Gangmitglieder in der Stadt!], dorthin getrieben hat, ist nicht immer klar ersichtlich.
Fledermausähnliche Monster sind, so fand Strickler heraus, in mittelamerikanischen Mythen weit verbreitet, was zum ethnischen Hintergrund vieler Zeugen passen würde:
Im Maya-Buch der Jaguar-Priester ist die Rede von 13 Göttern des Himmels und 9 Göttern der Hölle, die am Anfang der Apokalypse erscheinen sollen. Dann wird sich das dunkle Königreich Xibalba [Ort der Angst] auf die Erde legen, dessen „Einwohner“ eben jenen Kreaturen ähneln sollen, die Chicago belagert haben. Das Popol Vuh, ein anderes heiliges Buch der Maya, beschreibt die gleichen Entitäten, die dort als CAMAZOTZ bekannt sind.
Ursprung und Portale
Man kann davon ausgehen, dass sie ihren Wohnort nirgendwo auf der Erde haben, „von wo anders“ kommen! Wo dieses „von wo anders“ liegt, ist unklar! Im Laufe seiner Beschäftigung mit „Paranauten“ hat Strickler zwei Berichte erhalten, in denen beobachtet worden ist, wie diese Eindringlinge in unsere Realität gelangen:
In beiden Fällen, [einer aus dem Südwesten der USA, der andere aus Ballard in Utah, unweit der Skinwalker-Ranch], spielten sich vergrößernde Lichtkugeln eine Rolle, die scheinbar die Funktion von Portalen hatten, aus denen die Gestalten „schlüpften“; es kann gut sein, dass die auf diesem Blog oft erwähnten „Uforbs“ solche Portale sind!
Abspann
Im „Abspann“ des Buches kommen noch die Mitglieder der „Chicago Phantom Task Force“ zu Wort, die vor Ort ermittelt und sich mit Zeugen ausgetauscht haben. Da fanden sich Informationen, die Strickler nicht erwähnt hatte:
Am 6. Februar 2017 krachte ein Feuerball, von Astronomen auf 30 Pfund Gewicht geschätzt, in den Lake Michigan. Mag sein, dass dieser „Feuerball“ etwas an Bord hatte, das sich dann anschickte, den Luftraum über Chicago zu erobern!
Im Oktober 2017 war das Oklahoma City Thunder Basketball-Team mit seiner gecharterten Delta Airlines Boeing 757-200 im Landeanflug auf Chicago, als das Flugzeug mit etwas kollidierte und sich eine eingedrückte Nase einfing. Man konnte nicht ermitteln, was die Ursache, also der Unfallverursacher war, es fanden sich also keine Hinweise auf Vögel oder Drohnen! Batman?
In seinem Schlusswort weist Strickler darauf hin, dass die Zeugenaussagen nahelegen, dass drei verschiedene Kreaturen am Himmel Chicagos aktiv waren. Zumindest kann man gewarnt sein, wenn Bat- oder Mothman irgendwo auftauchen! Sie sind als Omen und Unheilsverkünder zuverlässiger als Remote Viewer, die nichts viewen, und Seher, die nichts sehen und sich von einer globalen Pandemie überraschen lassen!ʬ
Nuklear-Mothman,
Chicago-Endzeit ⅋
geflügelte ProphetenZum Thema „Chicago Mothman“ habe ich bisher zwei Artikel verfasst, die oben nachlesbar sind! Mir war anfänglich nicht klar, was der Parakryptid ausgerechnet dort zu suchen hatte. Meine Vermutungen bezogen die extrem hohe Gewalt- und Mordrate der Metropole ein, als auch den Umstand, dass die Pandemie besonders viele Tote forderte, wo der geflügelte Unheilsbote zuvor umging/umflog!
Visionen des Untergangs bei Nick Redfern
Neue Erkenntnisse fanden sich bei Nick Redfern {wo sonst?}, genauer in seinem Buch „Mothman And Other Flying Monsters“. Etwa zu Anfang 2017 stellte sich bei Redfern ein merkwürdiger Umstand ein:
Kollegen, Bekannte und Leser seiner Bücher schilderten ihm – unabhängig voneinander! – bizarre Träume, in denen Chicago {und einige andere US-Städte} von Atombomben zerstört werden, während darüber ein geflügeltes Monster schwebt, welches am ehesten an den Mottenmann erinnert! Stellenweise war auch ein Atompilz zu sehen, auf dem die Entität prangte!
Er erhielt 27 Hinweise, 19 kamen von Amerikanern, 3 von Kanadiern, 2 aus UK und weitere 2 aus Australien! Wichtig ist, dass Redfern nicht nach solchen Träumen suchte oder Umfragen startete, sie flogen ihm mottenmannmäßig zu!
Whitley Striebers Vorahnungen
Der amerikanische Abductee und Autor Whitley Strieber hatte, das ist nicht ungewöhnlich bei Abductees, eine von „Aliens“ induzierte Vision, die sich 2036 abspielen soll und einen Atomschlag gegen Washington zum Inhalt hatte.
Jahre zuvor, 1982, hatte er den fiktiven Roman „Wardays“ geschrieben, in dem die Lebensverhältnisse in den USA nach einem Atomkrieg mit der UdSSR beschrieben werden. Obwohl der Roman keine anomalistischen Inhalte enthält, taucht in der postnuklearen Landschaft ein fledermausartiges Wesen mit rotglühenden Augen auf, dessen Körpergröße bei über 2 Metern lag, welches den Luftraum unsicher machte.
Haben wir hier einen Zufall vorliegen, wie beim britischen Mottenmann-Film, auf den wir gleich kommen, oder nahm Strieber vorweg, was sich 2017 traumartig auch anderen eröffnete?
Parallelen zwischen Point Pleasant und Großbritannien
Das erinnert uns an die Aktivitäten von 1966 & 1967 in Point Pleasant, USA, wo diese oder eine vergleichbare Entität aktiv war, bis eine Brücke, Silver Bridge, einstürzte und 46 Menschen mit sich in die eisigen Fluten des dezembrischen Ohio River riss!
Die Vorfälle in West Virginia hatten eine merkwürdige britische Parallele, nicht in der realen Welt jedoch:
Unabhängig von den Ereignissen in den USA, die in den landesweiten Medien keine Rolle spielten, erdachte jemand in UK 1966 ein Drehbuch, welches ausgearbeitet und verfilmt in die britischen Kinos kam.
In „THE BLOOD BEAST TERROR“ geht es um einen irren Wissenschaftler, der eine riesige Motte mit großen roten Augen erschafft, und diese verbreitet den zu erwartenden Terror!
{Wenn man den Titel des Films bei einer Suchmaschine eingibt, erscheint in der Bildersuche das entsprechende Antlitz!}
Ein merkwürdiger Zufall? Oder verselbstständigte sich ein Gedankenbild, wurde zum Tulpa und siedelte über den großen Teich nach Point Pleasant? Sicher ist, dass die Planung zum Streifen bereits VOR den unheimlichen Begegnungen in West Virginia angefangen hat. Dieses merkwürdige Wechselspiel zwischen den USA und UK haben wir immer wieder!
Historische Angriffe geflügelter Wesen
Auf den „Eulenmann“ in Mawnan bin ich bereits auf einem meiner alten Blogs in einem separaten Artikel eingegangen! Redfern berichtet, dass 1926 ein anderer Riesenvogel den unweit gelegenen Ort Porthtowan besuchte und dort einen Jungen attackierte, der nur dank seines Bruders entkam. Der Angreifer hatte eine Flügelspannweite von knapp 180 cm und eine Körpergröße von geschätzten 90 cm, hinzu gesellte sich ein mächtiger Schnabel.
Ein weiterer Angriff, diesmal datiert auf das 17. Jahrhundert, betraf den Farmer John Luck aus Raveley, UK, der angab, von zwei Monstern attackiert worden zu sein, deren Gestalt er mit einem Greif verglich. Er rettete sich schwer verletzt auf eine Farm in Doddington, verstarb dort aber in der Nacht.
Paradox ist, dass er am folgenden Morgen mehr Verletzungen aufwies als am Tag zuvor, die, da sie unbehandelt und nicht bandagiert waren, in der Nacht zugefügt worden sein müssen. Man fragte sich, ob es den geflügelten Monstern gelungen war, ins Haus bzw. ins Zimmer Lucks einzudringen und ihn dort zu töten!
Transformationen und ufologische Allianzen
Phänomene transformieren, entwickeln sich weiter und gehen oftmals merkwürdige phänomenologische Allianzen ein. Aus kryptiden „Sumpfmonstern“ wurden die ufologischen Reptos, aus forteanischen Gottesanbeterinnen in Übergröße, die sonst nur in der Natur beobachtet wurden und sich „animalisch“ verhielten, Ufonauten, aka Praying Mantis!
Und der Mottenmann paktierte nun auch mit UFOs oder wurde selbst in zwei Fällen zum Ufonauten:
Im November 1963 hatten vier Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren eine unheimliche Begegnung, als sie gerade von einer Tanzveranstaltung kamen und dazu durch den Sandling Park liefen, gelegen in Hythe, Kent, England.
Über ihnen tauchte ein Licht auf, welches sie zuerst für einen Stern hielten. Der „Stern“ verharrte für einen Moment und schien dann zwischen den Bäumen zu landen und verschwand so außer Sicht! Das Quartett war neugierig geworden und strebte mit Taschenlampen in die Richtung, in der das UFO {von der Erklärung „Stern“ hatte man sich zwischenzeitlich verabschiedet} über dem Boden schwebte.
Es leuchtete goldfarben und war von ovaler Form. Nachdem es bei Blickkontakt abermals verschwunden war, näherte sich den Jugendlichen eine mannsgroße Gestalt mit am Rücken gefalteten Fledermausflügeln und strebte auf sie zu. Da man mit diesem schrägen Vogel nicht auf Tuchfühlung gehen wollte, entschied man sich zur Flucht.
In den kommenden Tagen wurden über dem Park immer wieder unidentifizierte Lichter beobachtet und große Trittsiegel {Form ist nicht angegeben} entdeckt.
Resümee
Interessant für mich ist, dass immer mehr Kryptide zu Ufonauten werden und dass diese oft eine Endzeit-Botschaft vermitteln, entweder direkt durch telepathische Bilder oder „wörtliche“ Botschaften oder aber als „Nacheffekt“ in Albträumen der Zeugen.
Ich vermute, dass auch bald bipedal herumlaufende hunde- oder wolfsartige Kreaturen {„Dogman“ aka „Werwolf“} sich dem Reigen anschließen, nicht mehr zu Fuß gehen, sondern mit dem UFO fliegen, um als Ufonauten Untergangsszenarien zu predigen!ʬ
