Vor ein paar Jahren – als es die ersten größeren Konflikte zwischen dem „Westen“ und der Islamischen Republik gab, zumindest jene der neueren Zeit – gab es, konform mit militärischen Drohgebärden, auch verstärkte „UFO-Aktivität“ über / in dem Land.
Zum Thema berichtete – indirekt – das Printmagazin „Combat Aircraft Monthly“ im April 2013. Eigentliches Hauptthema waren die F-14A Tomcats in der iranischen Luftwaffe (IRIAF), die auch zum „Abfangen“ von „UFOs“ eingesetzt worden sind.
Ziemlich am Ende des Beitrages, unter der Überschrift „UFO Hunters“, verlor man ein paar Zeilen zum Thema. Erwähnt wurde, dass seit rund 20 Jahren die Jets regelmäßig aufstiegen, um „ausländische“ und „unbekannte“ Flugobjekte abzufangen – die „Islamische Revolution“ unter Ayatollah Khomeini fand übrigens im Jahr 1979 statt.
Nachdem der Iran sein Atomprogramm angekurbelt hatte, erschienen diese „UFOs“ – also UAVs der Amerikaner – verstärkt am persischen Himmel, um über Atomanlagen Spionage zu betreiben.
Überwachung und technologische Parameter
Die IRIAF unterhält zu dem Zweck u. a. eine Alarmrotte, bestehend aus jeweils vier F-4 / F-14 Jets im 24/7-Einsatz. Daneben flogen / fliegen andere Maschinen die „Spionage-Hotspots“ in regelmäßigen Patrouillen ab. Diese „UFOs“ wurden sowohl vom Bodenradar registriert als auch von den Radaranlagen an Bord der Jets. „Combat Aircraft Monthly“ zitiert iranische Quellen, die sich über die Möglichkeiten dieser „UFOs“ geäußert haben.
Demzufolge verfügen diese Maschinen über erstaunliche Flugeigenschaften und können sich auch außerhalb der Atmosphäre bewegen (offenbar, um sich dem Zugriff der iranischen Jets zu entziehen); sie fliegen mit 10-facher Schallgeschwindigkeit, die sie auf praktisch Null herunterfahren können, um über ihren „Zielen“ zu schweben. Sie würden mit „magnetischer Energie“ arbeiten, um Navigationssysteme auszuschalten und Radar zu beeinträchtigen.
Konfrontationen im iranischen Luftraum
Bei einem Vorfall, der sich in / bei Arak ereignet hat (dort baut die iranische Regierung einen Schwerwasserreaktor, der Plutonium liefern könnte), machte die Crew einer F-14A im November 2004 ein leuchtendes Objekt aus, welches auch auf Radar erschien.
Die an Bord befindliche Radaranlage wurde von dem Eindringling massiv gestört. Das „UFO“ war kugelförmig und zog etwas wie einen grünen „Nachbrenner“ hinter sich her, welcher „Turbulenzen“ erzeugte. Nachdem man es ins Visier genommen hatte, zog es mit enormer Geschwindigkeit davon: „wie ein Meteor“.
2012 startete eine F-14, um abermals ein „UFO“ abzufangen, explodierte jedoch in der Luft. Die Einsätze gegen diese Vehikel waren so nutzlos, dass man sich bei der IRIAF entschied, weitere Abfangversuche aufzugeben (die Amerikaner sind also bestens informiert über die iranischen Atomaktivitäten!).
Sowohl Iran als auch Russland untersuchten die Vorfälle. Die iranische Armee kam zu dem Schluss, dass es sich bei diesen um US-Drohnen handelt (offenbar ist die US-Strategie nicht aufgegangen, sich als „Außerirdische“ zu tarnen).
Der Alien-Mythos als Tarnung
Abschließend wird – im Rahmen der Gehirnwäsche – noch darauf hingewiesen, dass die USA keine Flugkörper haben, die über solche Fähigkeiten verfügen:
Offenbar hat man sich nicht mit schwarzen Projekten beschäftigt und hinterfragt nicht, wieso „Außerirdische“ sich plötzlich an der amerikanischen Anti-Iran-Koalition beteiligen sollten, ganz zu schweigen von den „baugleichen“ reichsdeutschen (?) „Foo-Fightern“, die bereits im WW² gegen alliierte Maschinen eingesetzt worden sind!
UFOs (aka US-Wunderwaffen) und der Iran sind ein bekannter „Evergreen“. Bereits beim Cash-Landrum-„UFO“ wurde spekuliert, ob es sich nicht um eine „Geheimwaffe“ gehandelt haben könnte, die gegen den Iran (Geiselnahme) eingesetzt werden sollte.
Der sicherlich bekannteste Fall spielte sich 1976 über Teheran ab, als es zu einem Luftkampf zwischen UFO und Kampfjet kam. Im Rahmen einer Rezension (Leslie Kean • UFOs – Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen) bin ich auf den Fall auf einem meiner alten Blogs eingegangen.
Das Squawk-Signal von Teheran
Signifikant sind Informationen, die von ET-Fans systematisch verschwiegen wurden / werden (zumindest finden sich in der Literatur keine weiteren Hinweise darauf, außer denen bei Kean!). Der ehemalige iranische General Parwis Dschafari schildert in seinem Bericht „Luftkampf über Teheran“ eine der bekanntesten UFO-Begegnungen überhaupt.
Während eines nächtlichen Einsatzes kam es zu einer direkten Konfrontation zwischen seinem Kampfflugzeug und einem unbekannten Flugobjekt. Besonders rätselhaft wurde der Vorfall jedoch erst nach dem eigentlichen „Luftkampf“:
Kurz bevor Dschafari zu seinem Stützpunkt zurückkehrte, löste sich vom unbekannten Objekt eine stark leuchtende Art „Sonde“, die in Richtung Boden sank. Anschließend wurde von dort ein deutlich hörbares Notsignal ausgesendet – ein sogenanntes Squawk-Signal, wie es normalerweise zur Ortung von abgestürzten Piloten oder Notfällen dient.
Mehrere zivile Linienmaschinen in der Umgebung empfingen dieses Signal ebenfalls und meldeten es. Dschafari flog daraufhin mit einem Hubschrauber zur vermuteten Landestelle der leuchtenden Erscheinung. Doch obwohl sie die Stelle aus der Luft überflogen und später am Boden untersuchten, fanden sie keinerlei Spuren – keine Hitze, keine Einschlagstelle, keine Beschädigungen. Alles wirkte völlig unberührt.
Das Merkwürdige:
Das Ortungssignal war weiterhin zu hören – und blieb sogar noch mehrere Tage lang empfangbar. Für Dschafari blieb dieser Teil des Vorfalls besonders beunruhigend, da sich das Phänomen trotz intensiver Suche nicht erklären ließ.
Psychologische Kriegsführung
Der Gedanke, dass ein außerirdisches Raumschiff sich auf einen Luftkampf mit einem Jet einlässt und dann eine Sonde mit einem Notruf [„Hier bin ich“] loslässt, ist natürlich albern. Vielmehr sollte man überlegen, ob der iranische Pilot es nicht vielmehr mit einem exotischen, aber irdischen Vehikel zu tun hatte.
Vielleicht verließ der Pilot des „UFOs“ das Objekt und aktivierte dabei das Squawk-Notsignal. Aus diesem Grunde erklärt sich meiner Meinung nach auch, warum „Wunderwaffen“ bis heute als „außerirdische Besucher“ verkauft werden:
Ein Waffensystem „lebt“ nun mal zum großen Teil vom Überraschungseffekt, und wenn eigene Militäraktivitäten als solche noch nicht einmal erkannt – und ET in die Schuhe geschoben werden – hat man es mit einem hocheffektiven Waffensystem zu tun, welches die lancierte Desinformation (CIA / NSA unter dem Deckmantel von „Disclosure“) zum „Informationsmanagement“ allemal rechtfertigt!ʬ

