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26/08/26

🐉
Nessie's Loch Ness:
Geisterdrachen & Wasserpferde

Diese Rezension wird etwas umfangreicher ausfallen, da mich das Thema NESSIE wesentlich länger „verfolgt“ als Ufos & Co.! Auf Ufos kam ich mit etwa 8 Jahren, den ersten Besuch am Loch Ness stattete ich, mit meinen Eltern im Schlepptau, 1973, also mit etwa drei Jahren ab. Wobei mein Vater als Hobby-Historiker mehr an der Geschichte von Urquhart Castle interessiert war als an dem vermeintlichen Seeungeheuer!
Obwohl dieses durchaus auch ein Meeresungeheuer sein könnte, da Loch Ness über den Kaledonischen Kanal mit dem Meer verbunden ist. Nessie müsste nur durch die Staustufen, bei einer Tiefe von rund 4 Metern könnte das klappen - allerdings ist die Durchquerung nicht kostenlos, ist Nessie liquid? ^^
Die Burganlage war Zentrum blutiger Kriege, Clanfehden und sonstiger Bluttaten und hat, wenn man das Areal auf Schusters Rappen durchquert, eine sehr merkwürdige Ausstrahlung, wobei mich die Landschaft schon immer mehr an Skandinavien erinnert hat als an UK, auch was das Licht anbetrifft!
Kindheitserinnerungen und Aleister Crowley
Auf den ersten Besuch folgten die kommenden Jahre weitere und ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass mich Dreikäsehoch scherzende Erwachsene fragten ob ich denn Angst vor Nessie habe. In breitesten Glaswegian verneinte ich natürlich und wies auf meinen Bodyguard STERLING hin – einen von vier Dobermännern die wir damals hatten.
Ich wusste zwar nicht was Nessie war, war mir aber bewusst dass STERLING das Monster zum Frühstück verputzen würde wenn es sich denn blicken ließe. Immerhin war ich dank STERLING und seinen drei Kumpeln wahrscheinlich das einzige Kind in ganz Glasgow, welches an die Älteren kein Schutzgeld zahlen musste, da wir immer nur als „Meute“ unterwegs waren.
Der Satanist aka Okkultist Aleister Crowley, der zeitweise am Loch Ness residiert hatte (er taucht auch auf diesem Blog immer wieder auf) interessierte meinen Vater ebenso. Er wird in dieser Ausführung auch noch öfters Erwähnung finden.
Nick Redfern lebt in Texas, ist Engländer und hat ein Buch zur Thematik verfasst, welches uns hier beschäftigen soll. Der Titel lautet, Nomen est omen, schlicht NESSIE, womit auch schon alles gesagt und geschrieben ist! Die öffentliche Wahrnehmung Nessies hat so wenig mit dem Phänomen und dem Areal zu tun, dass ich mir Zeit nehmen möchte die Zusammenhänge etwas ausführlicher zu behandeln.
Auch weil die Beschäftigung mit dem Thema mich in Raum und Zeit zurückversetzt, wieder verbindet mit meinem verstorbenen Vater, der mich stark in meiner intellektuellen Entwicklung und der Ausprägung historischer Interessen geprägt hat, mit der atemberaubenden Landschaft Schottlands und der unbeschreiblichen Atmosphäre!
Tellurische Kräfte und Kelpies
Die Vorfälle die sich dort abspielen sind letztlich nur dann zu verstehen, wenn man die tellurischen Kräfte mit einbezieht die dort herrschen!
Loch Ness befindet sich an einer geologischen Verwerfungszone die von Südwest gen Nordost verläuft und im Schnitt für 3 kleinere Erdbeben per Jahr sorgt! Wer erfahren möchte wie sich der OZ-Faktor anfühlt sollte nach Loch Ness fahren, alle anderen dürfen sich natürlich auch angesprochen finden!
Redfern outet sich schon ziemlich früh als Anhänger der „übernatürlichen“ Nessie-Hypothese. Dreh und Angelpunkt dafür sind „Kelpies“, „Wasserpferde“, Wesen die ihre Gestalt verändern können und deren Name sich auf das alte gälische „Calpa“ / Fährse zurückführen lässt! 
Ich werde hier nicht wieder davon anfangen dass fast alle Kryptide, den Zeugenberichten nach – Shapeshifter sind, allerdings sollte man diesen Umstand gut im Auge behalten!
Auf das Jahr 563 geht der erste schriftlich fixierte Kelpie / Nessie Report zurück. Zu der Zeit war St. Columba, der auf IONA, eine Insel die uns hier ebenfalls schon beschäftigt hat, Abt war, bei den Pikten [Ur-Schotten] als Missionar unterwegs. 
Als einer seiner Gefolgsmänner den Fluss Ness durchschwamm tauchte ein nicht näher beschriebenes Monster auf und versuchte diesen zu fressen, was der Abt durch Anrufung Gottes und eines in die Luft „gefuchtelten“ Kreuzzeichens zu verhindern gewusst haben soll!
Zeugen aus der jüngeren Zeitgeschichte die Nessie begegnet sind schildern ziemlich übereinstimmend Unwohlsein und Verwirrung als Nacheffekt, sie fühlen sich von dem Erlebnis verfolgt! Die Reputation Nessies war also weder früher noch heute wirklich positiv! 
Urquhart Castle war, wie schon erwähnt, nicht nur Schauplatz von Gewaltorgien, es ist auch heute noch ein Hotspot für Sichtungen. Die Verbindung zwischen gewalttätigen Ereignissen und Kryptiden ist zumindest interessant!
Einem Manuskript von 1520 zufolge lebte ein Drache im Gefolge von „Höllenhunden“ um den See herum. Dass verschiedene Kryptide oft als „Team“ auftauchen ist bekannt. Ich denke bei den Höllenhunden wird es sich um ABD’s gehandelt haben, Alien Black Dogs! 
Kelpies sind nicht nur interessant, weil sie als Formwandler ihren Lebensraum, ihr „Fluid“, wechseln können. Sie vermögen auch als haariger „Wilder Mann“ für Unruhe zu sorgen. Wobei der in UK zwei verschiedene Quellen zu haben scheint:
In Form von schottischen [=Pikten] Söldnern, die sich auch in England und Wales verdingt haben und langhaarig-nackt ihre Waffen (und manch anderes) schwangen und als „Britsquatch“, als affenartige Gestalt die bis heute dem nordamerikanischen Bigfoot Konkurrenz macht! 
Die These der schottischen Söldner wird von Zeichnungen in mittelalterlichen Handschriften gestützt, auf denen die wilden Männer Schilde trugen mit den Wappen ihrer „Auftraggeber“, von denen wir heute wissen dass sie Krieger aus dem Norden anwarben. Die Pikten waren als Kämpfer schon der Schrecken der Römer gewesen!
Der Nessieologe Roland Watson stellte fest dass rund 50 schottische Seen / Lochs Kelpie-Traditionen haben, wobei 43,6% der Überlieferungen – ja, so genau geht das! – auf Loch Ness entfallen! Der See ist also ein Para-Hotspot, schon immer gewesen!
Historische Sichtungen und Aleister Crowleys Boleskine House
1880 sank ein Schiff bei Fort Augustus am Kaledonischen Kanal. Einer der eingesetzten Taucher war Duncan McDonald. In der Tiefe hatte er eine unheimliche Begegnung mit einem ziegengroßen „Frosch“ der ihn aus gewaltigen Rindsglotzen musterte, jedoch keine Anstalten machte ihm an die Taucherglocke zu gehen. McDonald schwamm an die Oberfläche und berichtete seinen Kollegen von dem Erlebnis!
Aleister Crowley zog 1899 in das Boleskine House welches unweit des Lochs liegt und eine finstere Geschichte hat. Auf dem Grund stand einst eine Kirche die abgebrannt war. Aus Aufzeichnungen geht hervor, dass die Betenden es nicht mehr heraus schafften und bei lebendigem Leibe geröstet wurden!
Boleskine verfügt über einen unterirdischen Verbindungsgang der zu einem Friedhof führt. Dort sollen sich Hexen, Schwarzmagier und ähnliche Klientel getummelt haben. Im Haus, welches in den 17hunderter Jahren erbaut worden ist, ging es, wenn wundert's, nicht mit rechten Dingen zu.
Auch nachdem Crowley ausgezogen war kam es dort immer wieder zu Selbstmorden, vor allem in dem Raum in dem der Satanist seine Beschwörungen getätigt hatte! Die negative Energie war so stark dass Crowley dort ein Portal (nach Keel ein „Fensterort“) gefunden zu haben glaubte. Hinzu kam dass er über Nymphen im Loch Ness schrieb, was an die alten Kelpie-Traditionen anschließt – beide sind Form-/Gestaltwandler!
Seton Gordon beschrieb in seinem Buch „A Highland Year“ einen Vorfall der sich 1912 oder 1913 auf Loch Ness abgespielt hatte. Ein Einwohner war mit seinem Boot auf dem See unterwegs, hatte es dann allerdings sehr eilig wieder auf trockenen Boden zu kommen. Dort berichtete er von einem „Biest“ welches sich aus dem Wasser erhoben und ihn erschreckt habe.
Dass zu der Zeit nicht mehr Berichte einliefen hing u. a. damit zusammen dass es lediglich eine Straße gab die um den See herumführte und dabei, wegen Bewuchs und die Sicht versperrende Hügel, kein direkter Blick auf den See möglich war, was sich erst in den frühen 1930gern ändern sollte.
Redfern berichtet von einem Zwischenfall in den Aleister Crowley involviert war, der sich jedoch nicht in Schottland abspielte. 1916 war er am Newfound Lake in New Hampshire, USA, als er am Himmel einen Feuerball bemerkte der ihn anflog und in seiner Nähe explodierte, worauf er einen elektrischen Schlag auf den rechten Arm erhielt. Ein Kugelblitz wäre eine mögliche Erklärung, aber auch dass sich Crowley die falschen „Freunde“ gesucht hatte und so gewarnt worden war.
Man ist sicher nicht verwundert dass solche Lichtkugeln auch in Loch Ness anzutreffen sind. Die Kombination aus „Uforbs“ und Kryptiden wird oft beschrieben, auch wenn es zumeist an Land „lebende“ Gestalten sind die damit in Zusammenhang gebracht werden!
Der Boom ab den 1930er Jahren
Bis 1931 gab es um das Loch nur die 1715 gebaute Wade´s Road bis eine neue Straße erbaut wurde die günstiger positioniert war und so mehr Nessie-Zeugen „produzierte“.
Im Februar 1932 beobachtete ein Postbote von der im Bau befindlichen Straße aus eine Kreatur von der Größe eines Bootes auf dem See. Die neue Verkehrsverbindung sah Nessie offenbar als Einladung an. 
Bekanntlich zieht es alle möglichen Paranauten auf die Straße, aus welchen Gründen auch immer. So kann es nicht verwundern dass der aus Kent stammende Leutnant McP Fordyce in Begleitung seiner Verlobten ein bizarres Wesen die Straße kreuzen sah.
Das Ding bewegte sich schwerfällig wie ein Elefant, sah aus wie eine Mischung aus Kamel und Pferd, mit den entsprechenden Höckern auf dem Rücken und einen langen Hals. Die Rückseite der Entität war grau und wild behaart.
Es bewegte sich dabei auf Beinen und wirkte eher wie ein Landtier und weniger als ein Wasserbewohner. Wobei dies bei einem Kelpie an sich keine Rolle spielt da eben jede nur erdenkliche Form angenommen werden kann!
Nessie ging am 14. April 1933 erstmals als Pressemeldung um die Welt! Angestoßen hatte die Angelegenheit Alex Campbell vom INVERNESS COURIER.
Er berichtete dort, anfänglich noch mit anonymisierten Namen der Zeugen, von einem Ehepaar welches von besagter neuer Straße aus ein gewaltiges, einem Wahl nicht unähnliches Geschöpf im See gesehen hatte.
Später outeten sich die Zeugen, es waren John Mackay und seine Frau, die ein Hotel in Drumnadrochit führten und berufsbedingt viel in der Gegend unterwegs waren. Daraufhin folgte ein Bericht dem anderen!
Am 7. Juni überflog ein Pilot Urquhart Castle und entdeckte im See eine 25 Fuß große, schwimmende Kreatur die ihn an einen Alligator erinnert hatte. Am 22. Juli 1933 machte sich Nessie abermals auf die neue Straße auszuprobieren!
Mr. & Mrs. Spicer sahen in einer Entfernung von etwa 600 Fuß ein „Ding, einem Baumstamm nicht unähnlich, die Straße queren. Wobei es sich bewegte wie ein Wurm. Die Zeugen hatten den Eindruck dass es etwas auf seinem Rücken trug oder eben einen gewachsenen „Aufsatz“ oder Buckel besaß!
Sechs Monate später war ein Student namens Arthur Grant mit seinem Motorrad unterwegs als seine Scheinwerfer etwas Großes auf der Straße ausmachten. Das „Tier“ hatte einen kleinen Kopf der auf einem länglichen Hals saß und es blockierte die Straße. Angeleuchtet zu werden gefiel ihm offenbar nicht, so dass es Tempo machte und mit lautem Platschen in den See sprang. Die Größe schätzte der Zeuge auf etwa 20 Fuß.
Zwar ist das Bild populär Nessie würde aussehen wie ein Plesiosaurier, doch unterscheidet sich die Form der Entität von Bericht zu Bericht. Man kann lediglich sagen dass es groß und massig ist.
Am 12. November 1933 fotografierte ein Hugh Gray „etwas“ dass eher „technisch“ aussieht und sich knapp über der Wasseroberfläche zu befinden scheint. Die Deutung reicht von „Schildkröte“ bis hin zu einem Riesensalamander. Die Größe des „Artefaktes“ beträgt 20 bis 30 Fuß, was einen Labradoodle wohl ausschließt!
Im Film „Das Privatleben des Sherlock Holmes“ kommt the Mastermind – beziehungsweise der Meisterdetektiv – übrigens darauf dass das Monster ein getarntes U-Boot ist welches von der britischen Marine im Geheimen getestet wird. Aufschlussreich sind die direkten Sonar-Ortungen in Loch Ness die darauf schließen lassen dass sich mehrere große Objekte im See tummeln.
Das Problem ist dass der See schon in ein paar Metern Tiefe dunkel wie die Nacht ist und Sichtungen „per Auge“ deshalb fast ausgeschlossen sind. An einem Taucher könnte eine ganze Herde Nessies vorbei schwimmen ohne dass er etwas davon mitbekommen würde!
Das Fischerboot RIVAL III und technische Anomalien
Im Dezember 1954 war das Fischerboot RIVAL III auf dem See unterwegs. Mittels Sonar stellte man fest dass man gerade verfolgt wurde. Über eine Entfernung von 2500 Fuß hatte man einen sehr großen Begleiter in einer Tiefe von ca. 480 Fuß.
Ich hatte schon mal in einem anderen Beitrag darauf hingewiesen dass das britisch-forteanische Autorenehepaar Janet & Colin Bord herausgefunden hatte dass es in bzw. auf Loch Ness sehr oft zu technischen Problemen auf Booten kommt, unabhängig davon ob „nur“ zum Fischen ausfahren wird oder eine Nessie-Expedition startet.
Der Nessieologe Ted Holiday konnte dies ergänzen. Bei Zeugeninterviews wurde ihm berichtet dass Fotografierversuche scheiterten weil entweder die Kameratechnik versagte, oder auf den Bildern nichts zu sehen war. So hatte Hugh Gray Nessie 4mal abgelichtet, jedoch war nur auf einem Foto etwas zu sehen.
Stellenweise tauchte Nessie auch kamerascheu ab wenn zum Fotoapparat gegriffen wurde! Nessie ist „elusive“ wie alle forteanischen oder keelianischen Phänomene!
Professor D. Tucker von der Universität von Birmingham stattete die Nessieologen vom LOCH NESS INVESTIGATION BUREAU mit einem neuen Sonargerät aus. Dieses nahm gleich mehrere Ziele auf.
Die waren um die 20 Fuß groß und bewegten sich von den höheren Stellen des Lochs zu den tieferen. Die angegebenen 20 Fuß tauchen immer wieder als Größenangabe auf, was etwa 6 Metern entsprechen würde!
Vollspektrum-Fremdartigkeit und schwedische Zeugen
Paraphänomene treten selten alleine in Erscheinung. In der Regel sind mehrere Anomalien parallel einher zugange, was natürlich auch für Loch Ness als „Fensterort“ gilt.
In solchen Fällen spricht man von „Full Spectrum High Strangeness“. Wobei das „Vollspektrum“ für die Bandbreite steht und die „höchste Fremdartigkeit“ für den „Gehalt“ die „Außergewöhnlichkeit“ oder die famose „Qualität“ der beobachteten Anomalien.
Am 13. August 1971 beobachtete der Zeuge Graham Snape ein rundes, purpurfarbenes UFO mit weißem Zentrum welches rasch über den Himmel zog. Es hatte einen geschätzten Durchmesser von 5 Fuß. Untersucht wurde der Fall von dem Nessieologen Ted Holiday.
Nur einen Tag darauf hatte der 23-jährige Schwede Jan-Ove Sundberg eine unheimliche Begegnung der dritten Art unweit des ersten Sichtungsortes.
Er bemerkte ein auf einer Lichtung gelandetes zigarrenförmiges, rund 30 Fuß langes UFO. Drei Gestalten mit „Taucheranzügen“ tauchten aus dem Unterholz auf, enterten das „Raumschiff“ und flogen davon. Während des Vorgangs fühlte sich Sundberg paralysiert und konnte sich nicht bewegen.
Zurück in Schweden wurde er von MIBs heimgesucht, Poltergeistern geplagt und anonymen Telefonanrufen bedrängt. Jahrzehnte später wollte er Nessie mit einem Netz fangen und geriet dabei in eine Auseinandersetzung mit einem schottischen „Magier“, was fast in einen Faustkampf ausgeartet wäre. Die Schotten wollen Nessie eben behalten!
Boleskine House, Jimmy Page und Men In Black
Nachdem Aleister Crowley das Boleskine Haus verkauft hatte wechselte es mehrfach den Besitzer. Einige begingen Selbstmord. Der Musiker Jimmy Page von Led Zeppelin erwarb es ebenfalls. Er erwähnte die negative Energie des Anwesens und den Umstand dass er dort ein Geräusch hören würde das klang als ob etwas über den Boden rollt.
Ein Phänomen welches in „Geisterhäusern“ und ufologischen Manifestationen immer wieder erwähnt wird! Der Musiker erklärte sich diese akustischen Anomalien makaber mit dem Verdacht dass es wohl der Kopf eines Enthaupteten sei der unsichtbar seine Runden zog!
Tatsächlich gibt es viele Fälle in denen eine geisterhafte runde Kugel gesehen wird die eigendynamisch über den Boden rollt und spurlos verschwindet, siehe den TAG Schicksalskugel unten!
Begegnungen mit Men In Black sind keine Erfindung Hollywoods und sie hängen noch nicht einmal mit dem Ufophänomen zusammen. Viele Okkultisten, Satanisten und „Schwarzmagier“, zeitgenössisch-gegenwärtiger und vergangener Epochen, beschrieben ähnliche Kontakte!
Der hier schon oft erwähnte Ted Holiday war eines Tages unterwegs am Loch Ness als ihm eine bizarre, in schwarzes „Plastik“ gekleidete Gestalt begegnete: 
Diese trug Helm und Handschuhe, das Gesicht war mit schwarzem Klebeband verklebt. „ES“ trug eine Brille, doch waren keine Augen zu sehen! Holiday ging auf die Gestalt zu, die sich in Luft auflöste. Ein Jahr darauf hatte er an gleicher Stelle einen Herzinfarkt!
Nicht weniger bizarr war ein Vorfall im September 1866 in Lochindorb. Ein Bauer beobachtete einen schwarz gekleideten Mann auf einem „Höllenhund“ reitend der sogar Zaumzeug angelegt hatte. Ähnliche Gestalten waren früher auch mit „selbstfahrenden“ Kutschen ohne Pferde unterwegs!
Blaue Lichter, Remote Viewer und Steinkreise im See
Der Nessieologe Tim Dinsdale was gegen Mitternacht mit seinem Boot WATER HORSE [=Kelpie! Name Game?] auf dem Loch unterwegs, als er ein blaues Licht über dem Wasser wahrnahm welches aufblitzte und die ganze Umgebung illuminierte. Es folgte ein weiterer Lichtblitz, der diesmal jedoch von weit oberhalb des Sees kam. 
Sein Kollege Roland Watson wies darauf hin dass diese blauen Lichter auch am Loch Morar bekannt sind. Eben dort treibt sich ein weiteres, weniger bekanntes Seeungeheuer herum: MORAG! 
Erstaunlicherweise war Nessie auch das Ziel amerikanischer Remote Viewer die im Rahmen des Projektes STARGATE für CIA, DIA und andere Dienste ihre Fähigkeiten einsetzten. Aus den Protokollen geht hervor dass man ein Wesen geviewt hatte welches eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Plesiosaurier aufwies. Aber, Nessie habe auch die Fähigkeit plötzlich zu verschwinden, sich in Nichts aufzulösen wie ein Geist!
Nick Redfern mag es von Thema zu Thema und Ort zu Ort zu springen. Da er dabei aber interessante Informationen liefert wollen wir nachsichtig sein!
George Price, ein ehemaliger Angehöriger der britischen Streitkräfte berichtete der Forscherin Merrily Harpur dass er 2002 auf Salisbury Plain / Stonehenge ein großes, affenartiges Wesen gesehen habe, einem Orang-Utan nicht unähnlich!
Tatsächlich haben Soldaten einer nahe gelegenen Militäranlage schon oft merkwürdige „Erscheinungen“ bei/unweit Stonehenge beobachtet!
In Loch Ness, auf Höhe von Lochend, wurden 1976 mittels Sonar zwei Steinkreise im Wasser entdeckt. Die eine Formation fand sich in einer Tiefe von 30 Fuß, die andere bei 7 Fuß. 
Dass die Entdeckung erst so spät erfolgte, hat damit zu tun dass das Gewässer, wie schon weiter oben erwähnt, in wenigen Metern Tiefe nachtdunkel ist. Nach dem Entdecker Martin Klein wurden sie „Kleinhenge I.“ & „Kleinhenge II.“ benannt!
Operation Deepscan und geisterhafte Großkatzen
Der Mottenmann ist auf diesem Blog Dauergast. Dabei hat er offensichtlich schon ein paar Jahrhunderte auf dem Buckel: 
Am 16. April 1746 fand bei Culloden eine besonders blutige Schlacht statt. In der Nacht zuvor flog und schwebte eine große, fledermausartige Gestalt mit rotglühenden Augen über den späteren Kriegsschauplatz und ging so als „Omen“ in die Folianten der Schreiber ein! 
Unweit Loch Ness, am Fluss Nairn, wird eine vergleichbare Kreatur ebenfalls immer wieder beschrieben! Im Oktober 1987 startete OPERATION DEEPSCAN mit 24 Booten, ausgestattet mit Echolot und Sonar. Bei Urquhart Bay wurde ein großes Objekt in einer Tiefe von 600 Fuß registriert.
Darrell Lowrance, der die Technik gestellt hatte, gab an dass man das Ziel nicht identifizieren konnte und es sich hierbei um keine Fische gehandelt haben kann. Wer sich 2001 nicht mehr für Nessie begeistern konnte, wurde mit einem weiteren Kryptiden beschenkt, den man als ABC [=Alien Big Cats] bezeichnet.
Es geht dabei um geisterhafte Großkatzen die plötzlich in der Gegend auftauchen, sich über Weidetiere hermachen und eine Schwäche für Steinkreise, alte Kultplätze und Friedhöfe zu haben scheinen. Diese Katzen waren auch in Loch Ness zugange! 
Der Historiker David Murray Rose fand Aufzeichnungen von und über einen Sir Ewen Cameron, der zwischen 1629 und 1719 lebte und seinerzeit eben solchen Großkatzen einen Kampf lieferte, an der gleichen Stelle übrigens an der sie auch 2001 aktiv waren! 
Die Auseinandersetzung tobte am Ufer des Lochs und dabei tauchte aus dem Wasser ein Wesen auf welches wie eine Mischung aus Pferd und Kamel aussah und sein Maul im Inneren der Kehle hatte!
Redfern schildert leider nicht wie das Zusammentreffen ausging, doch kann man sich vorstellen dass der Sir das Weite suchte!
Resümee
Der Themenkomplex Nessie ist wesentlich interessanter als ich gedacht habe und das Buch eines der Besten aus der Feder Redferns!ʬ
P.S.: Empfehlenswerter Blog:

02/09/26

🏨🧳
Elisa Lam:
Synchronizitäten
& das NameGame

Der Todesfall der Kanadierin Elisa Lam, einer jungen Frau mit chinesischen Wurzeln, hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und zahlreiche Spekulationen ausgelöst. Ihr mysteriöser Tod im Cecil-Hotel in Los Angeles im Jahr 2013 ist bis heute von Rätseln umgeben. 
Dieser Bericht basiert auf den Informationen aus David Paulides’ Buch „Missing 411 – A Sobering Coincidence“, das sich auf den Polizeibericht des Los Angeles Police Department (L.A.P.D.) und den Bericht des Gerichtsmediziners stützt. 
Ergänzt werden diese Fakten durch weitere Details und Parallelen, die den Fall noch unheimlicher erscheinen lassen, darunter Verbindungen zu einem Tuberkulose-Test, einem Spielfilm und okkulten Theorien. 
Das Cecil-Hotel: Ein Ort mit düsterer Geschichte 
Elisa Lam, eine Psychologiestudentin aus Vancouver, begab sich Ende Januar 2013 auf eine Reise nach Kalifornien. Am 26. Januar checkte sie im berüchtigten Cecil-Hotel im Stadtteil Skid Row ein, einem Viertel, das für seine hohe Obdachlosenzahl bekannt ist. Das Hotel, das 1924 oder 1927 (das genaue Eröffnungsdatum ist unklar) eröffnet wurde, hat eine düstere Vergangenheit: 
Es beherbergte in der Vergangenheit berüchtigte Persönlichkeiten wie den Massenmörder und Satanisten Richard Ramirez (1984–1985) sowie Jack Unterweger, der 1991 im Hotel drei Prostituierte ermordete. Auch andere tragische Vorfälle prägen die Geschichte des Hotels: 
1964 wurde die Gästin Goldie Osgood vergewaltigt und ermordet, und es gab mehrere Selbstmorde, darunter zwei im Jahr 1964 und einer 1954. Besonders makaber war der Fall von Pauline Otton, die 1964 aus einem Fenster sprang und dabei einen 65-jährigen Passanten tötete. Auffällig ist, dass die Todesopfer im Cecil-Hotel fast ausschließlich Frauen waren, oft unter bizarren Umständen. 
Dies führte zu der Einschätzung, dass das Hotel eine „frauenfeindliche“ Aura besitzt. Die letzten Tage von Elisa Lam Am 31. Januar 2013 brach der Kontakt zwischen Elisa Lam und ihrer Familie plötzlich ab. Ihre besorgten Eltern alarmierten die kanadischen Behörden, die wiederum das L.A.P.D. einschalteten. 
Eine Durchsuchung des Hotels durch die Polizei blieb jedoch erfolglos, und Suchhunde konnten keine Spur von Elisa aufnehmen. Erst am 19. Februar 2013, nach Beschwerden von Hotelgästen über mangelnden Wasserdruck, wurde die grausige Entdeckung gemacht: 
In einem der vier Wassertanks auf dem Hoteldach wurde Elisas Leiche gefunden. Sie war nackt, ihre Kleidung schwamm im Wasser neben ihr. Die Öffnung des Tanks war so klein, dass er aufgeschweißt werden musste, um die Leiche zu bergen. 
Laut dem offiziellen Bericht des Gerichtsmediziners starb Elisa durch „Ertrinken“ im Rahmen eines „Unfalls“. Auffällig war, dass ihre Leiche keine Verletzungen aufwies. Dennoch warf der Bericht Fragen auf: 
Der Gerichtsmediziner stellte fest, dass die Blutmenge in ihrem Körper zu gering war, um weitere Tests durchzuführen, ohne dies näher zu erklären. Da Elisa ertrunken war und nicht verblutet sein konnte, bleibt unklar, wohin ihr Blut verschwunden war. Zudem dauerte es ungewöhnlich lange – drei Monate –, bis das Gutachten veröffentlicht wurde, was für eine vermeintlich einfache Todesursache wie Ertrinken untypisch ist. 
Die rätselhaften Umstände 
Die mysteriösen Umstände von Elisas Tod werden durch Aufnahmen einer Überwachungskamera im Fahrstuhl des Cecil-Hotels verstärkt. Diese zeigen Elisa am Tag ihres Verschwindens im 14. Stock, wo sie sich merkwürdig verhielt: 
Sie gestikulierte wild, schien mit jemandem zu interagieren, obwohl niemand zu sehen war, und drückte hektisch alle Etagenknöpfe, ohne dass sich der Fahrstuhl bewegte. Erst nachdem sie ausstieg, setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung. 
Diese Aufnahme, die in Originalgeschwindigkeit noch unheimlicher wirkt, führte zu Spekulationen, dass Elisa unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand. Der Gerichtsmediziner schloss dies jedoch aus, da keine entsprechenden Substanzen in ihrem Blut gefunden wurden. 
Ein weiteres Detail, das in einem Update erwähnt wird, ist eine sandartige Substanz, die in ihrer Kleidung gefunden wurde – ein Rätsel, das nicht weiter erläutert wird. Ebenso unklar bleibt, wer den Deckel des Wassertanks schloss, nachdem Elisa darin war, und wie sie überhaupt in den Tank gelangte. 
Die Tanks, die jeweils 4000 Gallonen Wasser fassen, sind 240 cm hoch und 120 cm breit. Für die nur knapp 160 cm große Elisa wäre es ohne Leiter nahezu unmöglich gewesen, den Tank zu erklimmen. Der Zugang zum Dach war durch eine Alarmanlage gesichert, die am 31. Januar jedoch nicht aktiviert war. 
Ein Langzeitmieter, Bernard Diaz, berichtete von einer Überschwemmung im vierten Stock des Hotels zur Zeit von Elisas Verschwinden. Er hörte zudem ein so lautes Geräusch, dass er „aus dem Bett fiel“. Diese Details verstärken den Eindruck, dass etwas Ungewöhnliches im Hotel geschah. 
Ein weiteres Rätsel sind zwei unbekannte Männer, die Elisa kurz vor ihrem Tod eine Box überreicht haben sollen – ihre Identität und der Inhalt der Box blieben ungeklärt. 
Synchronizitäten und Parallelen 
Der Fall Elisa Lam ist durch eine Reihe von bizarren Zufällen und Parallelen geprägt, die Spekulationen über übernatürliche oder okkulte Zusammenhänge nähren: 
✔ Am 21. Februar 2013, zwei Tage nach dem Fund von Elisas Leiche, berichtete die Los Angeles Times über einen Tuberkulose-Ausbruch in Skid Row. Der Schnelltest zur Erkennung der Krankheit trug den Namen „Lam-Elisa“ – eine unheimliche Namensgleichheit, die in Verbindung mit Elisas Tod und dem Datum ihres Verschwindens (26. Januar) sowie dem Fund ihrer Leiche (19. Februar) für Aufsehen sorgte. 
✔ Noch frappierender ist die Parallele zum japanischen Film Dark Water (sowie dessen amerikanischer Neuverfilmung). In der Handlung des Films ziehen eine psychisch labile Mutter, Dahlia, und ihre Tochter Cecilia in eine heruntergekommene Wohnung in einer trostlosen Gegend. Schon bald häufen sich unheimliche Ereignisse: 
Der Fahrstuhl verhält sich unberechenbar, Wasser tropft aus der Decke, und Cecilia entwickelt eine imaginäre Freundin namens Natasha, die mit dem verschwundenen Kind der Vormieter in Verbindung steht. Schließlich entdeckt Dahlia die Leiche dieses Kindes in einem Wassertank auf dem Dach des Gebäudes
Die Parallelen sind frappierend: eine junge Frau, die in einem Wassertank stirbt, ein heruntergekommenes Umfeld, ein Fahrstuhl mit „Eigenleben“ und der Name Cecilia, der an das Cecil-Hotel erinnert. Diese Übereinstimmungen lassen den Fall noch mysteriöser erscheinen. Ein weiteres Detail verstärkt den Eindruck von Synchronizitäten: 
✔ Kurz vor ihrem Tod besuchte Elisa den Buchladen The Last Bookstore in Los Angeles. Die Registrierung der Webseite des Buchladens führte zu einem Kontakt in Kanada, dessen Postleitzahl mit dem Friedhof übereinstimmte, auf dem Elisa später beerdigt wurde. 
Zudem postete sie am 12. Januar 2013 etwas über „Unsichtbarkeitstechnologie“, was in Verbindung mit ihrem Verhalten im Fahrstuhl, wo sie mit einem „Unsichtbaren“ zu interagieren schien, Spekulationen über paranormale Einflüsse befeuerte. 
Okkulte Verbindungen und das „Phänomen“ 
Die Anhänger des Autors John Keel, die sogenannten „Keelianer“, sehen in den Ereignissen rund um Elisas Tod die Handschrift eines übernatürlichen „Phänomens“. Dieses Phänomen wird durch die zahlreichen Synchronizitäten untermauert: der Tuberkulose-Test, die Parallelen zu Dark Water, der Besuch im The Last Bookstore und der „ferngesteuerte“ Fahrstuhl. 
Keel, bekannt für seine Untersuchungen paranormaler Ereignisse wie der Mothman-Sichtungen, glaubte, dass solche Vorfälle auf magische oder interdimensionale Aktivitäten hinweisen könnten. 
Ein besonders faszinierender Aspekt ist die Verbindung des Namens „Lam“ zu okkulten Theorien: 
Der Okkultist Aleister Crowley beschrieb ein Wesen namens „Lam“, das er in einem Porträt festhielt. Dieses Wesen, das einem modernen Bild von „Greys“ (außerirdischen Wesen) ähnelt, wurde von Crowley als interdimensional betrachtet. 
Er glaubte, ein magisches Tor für dieses Wesen geöffnet zu haben. Sein Schüler Kenneth Grant verband dieses Wesen mit Aiwass, einem ägyptischen Gott, der Crowley angeblich sein Buch Liber AL vel Legis diktiert hatte. 
Später soll L. Ron Hubbard, der Scientology-Gründer, dieses Tor durch magische Praktiken (die sogenannte „Babylon-Arbeit“) wieder geöffnet haben. Einige Okkultisten sehen in Lam nicht nur ein einzelnes Wesen, sondern eine Spezies oder eine okkulte Energie, die mit dem „gefallenen Lichtbringer“ Lucifer in Verbindung steht. 
Interessanterweise bedeutet „Lam“ auf Kantonesisch „besprenkeln, durchnässen, berieseln, abduschen“ – ein weiterer unheimlicher Zufall angesichts von Elisas Tod in einem Wassertank. 
Ein weiterer Bericht, den Paulides in seinem Buch erwähnt, verstärkt die mysteriösen Parallelen: 
Im Jahr 2002 wurden in Argentinien 19 Rinder in einem Wassertank gefunden, von denen einige tot und andere stark unterkühlt waren. Der Vorfall ereignete sich in einer Region, die für Tierverstümmelungen bekannt war, bei denen oft blutleere Kadaver entdeckt wurden. Wie die Rinder in den Tank gelangten, blieb ungeklärt – ähnlich wie bei Elisa Lam. 
Fazit: Ein ungelöstes Rätsel 
Der Fall Elisa Lam bleibt ein Rätsel, das von bizarren Zufällen, unheimlichen Parallelen und offenen Fragen geprägt ist. Die offizielle Erklärung eines Unfalls durch Ertrinken wird durch die seltsamen Umstände – das Verhalten im Fahrstuhl, die geringe Blutmenge, die sandartige Substanz in ihrer Kleidung, der verschlossene Tankdeckel und die mysteriösen Synchronizitäten – in Zweifel gezogen. 
Die Verbindung zu Dark Water, die Namensgleichheit mit dem Tuberkulose-Test, der Besuch im The Last Bookstore und die okkulten Bezüge zu Aleister Crowleys „Lam“ lassen Raum für Spekulationen über übernatürliche oder interdimensionale Einflüsse. 
Ob es sich um einen tragischen Unfall, ein Verbrechen oder etwas weitaus Unheimlicheres handelt, bleibt bis heute ungeklärt. Das Cecil-Hotel, mit seiner Geschichte von Gewalt und Tod, bleibt ein düsterer Schauplatz, der den Fall Elisa Lam in ein Netz aus Mystik und Fragen hüllt!ʬ

23/08/26

☠️
Lord Byron &
die Geisterhäuser

Das Byron-Buch von André Maurois gehört sicher zu den ungewöhnlichsten Biographien, die ich bisher gelesen habe! Byron war Schreiberling, Revoluzzer und Querulant und wurde aus England herausgeächtet, nachdem er seiner Halbschwester ein Kind gemacht und jeden, der es hören wollte oder nicht, darüber informiert hatte! Hinzu gesellten sich diverse Synchronizitäten:
Byrons Mutter wurde von einer Wahrsagerin 1801 mitgeteilt, dass ihr Spross lediglich 37 Jahre alt werden würde, was sich so auch bewahrheiten sollte! Seine beiden erwachsenen Töchter starben mit 36 Jahren, während seine dritte Tochter als Kind das Zeitliche segnete. Das Schicksal, in den 30ern zu versterben, betraf auch diverse andere Vorfahren.
Viele seiner Liebschaften in England und Italien – die Damenwelt schien keinen Anstoß an dem Geschwister-Inzest genommen zu haben, fand die Vorstellung vielleicht sogar prickelnd – erreichten ebenfalls kein hohes Alter.
Sie starben nach ihm an Krankheiten, Unfällen sowie Morden und erreichten höchstens die späten 30er- oder die frühen 40er-Lebensjahre: 
Es wirkte sich nicht positiv auf die Lebenserwartung aus, mit ihm Kontakt gehabt zu haben! Der Mann war in jeder Hinsicht toxisch! Hinzu gesellten sich diverse Geistererscheinungen, denen wir uns nun nähern wollen:
Aberdeen | Schottland
Byron wuchs mit seiner Mutter im schottischen Aberdeen auf, man lebte bescheiden in einer Wohnung. Dort sah er in der Finsternis Gestalten herumschleichen.
Newstead | England
Der Clan der Byrons lebte in einer widerrechtlich enteigneten Abtei namens Newstead. Dort trieb sich ein Geistermönch mit schwarzer Kutte herum, scheinbar unweit des Refektoriums. 
Die Spukzeit sei die Nacht gewesen. Er sei – mindestens – Byron und einer Dienerin begegnet. Auf dem Gelände wurde das verscharrte Skelett eines Mönches entdeckt. 
Byron und seine Spießgesellen füllten den Schädel mit Wein und tranken aus ihm! Dieser Fund hat den Spuk aber nicht beendet. Byron wurde vom Geistermönch auf einem Flur verfolgt, die Augen der Erscheinung waren flammend rot!
Landgut Annesley | England
Byron war beim Reiten nachts einem Gespenst begegnet. Der Biograph unterschlägt uns die Beschreibung der Entität leider!
Palazzo Lanfranchi | Pisa | Italien
Byron und seine Anhängsel bezogen den Palazzo Lanfranchi. Auch hier soll es gespukt haben. Ein Freund namens Fletcher musste mehrfach das Zimmer wechseln, da er ständig von Phantomen behelligt wurde.
Albaro | Genua | Italien
In einer Villa, genauer in deren Garten, begegnete ihm die verstorbene Frau eines seiner Freunde. Unklar ist, ob irgendwie kommuniziert wurde!
Byron als Geist | England | April 1824
Zeitgleich zu seinem Tod in Griechenland – er spielte sich dort als Befreier auf, verkehrte dort aber nur mit den jungen Fischern, worauf er sich einen Schnupfen holte und daran starb. So verging das Heldenleben! Dabei erschien er einer ehemaligen Geliebten, die aber auch nicht mehr lange zu leben hatte!
Sie beschrieb ihre Sichtung:
„Mitten in der Nacht glaubte ich, Lord Byron zu sehen – ich schrie, ich sprang aus dem Bett und wollte fliehen. Er sah fürchterlich aus und knirschte mit den Zähnen, er sprach nicht, seine Haare waren gesträubt; er war viel dicker als zu der Zeit, in der ich ihn gekannt habe, und lange nicht so schön wie damals.“
Resümee
Die Kombination aus moralischer Verderbtheit (Inzest mit der Schwester, Vorliebe für minderjährige „Lustknaben“ und „Lustmädchen“ etc. in Griechenland und Italien) und die starke Verbindung zur „dunklen Seite der Macht“ lassen mich an einen zweiten Aleister Crowley denken! Der Umtrunk mit dem Mönchsschädel als Weingefäß könnte ein Hinweis auf satanische Praktiken und Aktivitäten Byrons sein!ʬ

17/08/26

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Hyperborea-Genetik

Glaubt man den Historikern, war der Nationalsozialismus eine rein politische Weltanschauung; okkulte Inhalte gingen lediglich zurück auf die verschrobenen Privatinteressen einzelner Vertreter der NSDAP bzw. der SS. Zu ganz anderen Schlüssen kommt man allerdings, wenn man das Buch „Guru Hitler“ von E. R. Carmin liest. Dieser belegt recht anschaulich, dass die „Bewegung“ durch und durch okkultistischer Natur war [Gründer, Mitstreiter, Finanziers] und das politische Programm lediglich die Maske für die Öffentlichkeit.
Hermann Rauschning, Vorsitzender des Danziger Senats bis 1934 und Hitler-Vertrauter, schrieb in seinem Buch „Gespräche mit Hitler“, zitiert in der oben genannten Quelle:
„Was Hitler will und der Nationalsozialismus vollbringen soll, steht nicht in ‚Mein Kampf’. Dieses Buch ist für die Masse. Aber der Nationalsozialismus hat eine Geheimlehre. In den besonderen Kreisen einer engeren Elite wird sie gelehrt und weiterentwickelt. In allen Kaderorganisationen gibt es eine Schicht allgemeiner Mitglieder und eine Gruppe Eingeweihter“. [S. 15f]
Im gleichen Kontext wird Hitler zitiert:
„Es wird sich eine Umwälzung auf der Erde vollziehen, die ihr, die Nichteingeweihten, nicht verstehen könnt… was hier vor sich geht, ist mehr als das Heraufziehen einer neuen Religion“. [S. 16]
Maßgeblich war u. a. die Lehre des Mystikers Gurdjieff, dessen Vertrauter, Schüler und Reisebegleiter Professor Karl Haushofer war, Mitglied des Thule-Ordens und laut Rudolf Hess der „wahre Magier des Dritten Reiches“ [S. 18]
„Nach Gurdjieff steht der Mensch in magischer Verbindung mit dem Universum und seinem Ursprung, aber er hat es leider vergessen. Es ist also nur eine Mutation der menschlichen Rasse vonnöten, um Wesen zu erschaffen, die sich dieser Verbindung wieder bewusst sind, die Gottmenschen nämlich, die den Kosmos und die Weltgeschichte auf ihren Schultern tragen“. [S. 48]
Aleister Crowley erkannte diesen okkulten NS-Kern und entsandte einen Mr. Fuller aus London, der Hitler zum 50. Geburtstag die Glückwünsche der „SS“ überbrachte, also dem Orden vom „Silbernen Stern“, einer Gründung Crowleys. [S. 39]
Die okkultistische Strömung im Nationalsozialismus fußte letztlich auf Genetik, wenn man so will auf falsch verstandener Genetik: 
Diese Lehre unterstellt, dass es im Nordmeer einen Kontinent namens Hyperborea gegeben habe, eine Eisinsel, auf der nichtphysische Wesen lebten. Die Metropole sei Thule gewesen.
Diese Entitäten erschufen sich Körper, um mit der physischen Welt interagieren zu können, und vermischten sich mit den Völkern des nördlichen Abendlandes. Daraus wurde geschlussfolgert, dass die nordischen Völker „besser“ seien, da sie sozusagen einen gewissen überirdischen Kern in sich tragen. [S. 50]
Das Konzept der genetischen Manipulation durch „Fremde“ kennen wir auch aus der Prä-Astronautik und dem Abduction-Phenomenon. Interessant ist, dass diese Gedankengänge aus einer Zeit stammen, in der von Vorzeitastronauten und Greys nicht die Rede war.
Der eigentliche Denkfehler ist nur der, dass sich diese genetischen Experimente der „Anderen“ auf allen Erdteilen nachweisen lassen und somit kein exklusives Qualitätsmerkmal für ein Volk oder eine Rasse darstellen.
Tatsächlich ist es so, dass rein statistisch gesehen amerikanische Indigene die höchste Quote [= im Vergleich zur Gesamtbevölkerung] von Abductees stellen und UFOs vor allem in Nord-, Mittel- und Südamerika aktiv sind, während für Europa recht wenig „genetisches“ Interesse zu bestehen scheint.
Dieses Hyperborea sei untergegangen, und die Fremden hätten sich in die Höhlensysteme des Himalaya geflüchtet. [S. 43]
„Der Theosophie nach erhält man durch Trainieren der Seelenkräfte Einblick in die unsichtbare Welt, und wenn man Glück hat, kommt man in Kontakt mit geheimen Meistern, mehr oder weniger überirdischen, ‚übermenschlichen’ Wesen, die sich meistens im Himalaya-Gebiet, vorzugsweise in Tibet, verborgen halten“. [S. 28]
Letztlich gehen diese ganzen Konzepte davon aus, dass jemand von woanders auf die Erde gekommen ist, mit Genetik „gespielt“ hat und sich nun irgendwo in der Nähe verbirgt.
Einzelnen Personen soll es möglich sein, mit paranormaler Kommunikation Kontakt aufzubauen. Der Gedanke, dass sich eine nicht-physische Intelligenz [Swarm Bots?] auf der Erde einfindet und anfängt, genetische Experimente durchzuführen, ist wirklich interessant.
Dies würde auch die Hinweise einzelner Abductees bestätigen, denen gesagt wurde, dass ihre Entführer letztlich auch nur gezüchtet worden sind und nicht als eigentlicher „Betreiber“ des UFO-Phänomens angesehen werden können!ʬ
Transgene, Hybride & das Matrix-Universum
Zwischen Januar und Februar 2006 wurde eine Frau aus Moskau offenbar von fremdartigen Wesen verschleppt. Sie fand sich in einem hell erleuchteten Raum wieder, dessen Einrichtung künstlich wirkte, als bestünde sie aus „Plastik“. Das Licht strahlte von der Decke, ohne dass eine konkrete Lichtquelle auszumachen war. 
Kleine Wesen mit großen Köpfen und zierlichen Körpern – die wir heute als „Greys“ kennen – untersuchten sie mit stäbchenartigen Instrumenten. Dabei kam es auch zu einer sexuellen Begegnung mit einer dieser Kreaturen. 
Nach ihrer Rückkehr litt die Frau unter Magenbeschwerden, die auf herkömmliche Medikamente nicht ansprachen; auch ein Gynäkologe konnte keine physische Ursache feststellen. Im März 2006 wiederholte sich der Vorfall, woraufhin die Schmerzen dauerhaft verschwanden.
Solche Berichte sind historisch keineswegs neu. Früher spielten in diesen Erzählungen jedoch keine „Außerirdischen“ die Hauptrolle, sondern Wesen, die als das „kleine Volk“ oder als „Zwerge“ bezeichnet wurden. 
Diese historischen Zwerge hatten nichts mit dem heutigen Klischee der Zipfelmützenträger gemein; unsere Vorfahren begegneten ihnen mit großer Vorsicht. Sie galten als eitle Geister oder gefallene Engel, die vom Himmel verbannt wurden – ähnlich wie Luzifer und sein Gefolge. 
Während die einen in der Hölle landeten, hausten die anderen laut Volksmund in Höhlen, oder man hielt sie für Wesen vom Mond oder die Seelen Verstorbener.
Zwerge waren – wie die meisten übersinnlichen Kreaturen – Gestaltwandler („Shapeshifter“). Betrachten wir die indogermanischen Wurzeln des Wortes „Zwerg“, so bedeutet es „listig“, „täuschend schädigend“ oder schlicht „Trugbild“. 
Man wusste also, dass man seinen eigenen Augen bei einer Begegnung nicht trauen durfte. Man schrieb ihnen magische Fähigkeiten zu, etwa das Vermögen, sich unsichtbar zu machen oder plötzlich zu erscheinen und zu verschwinden. 
Nachtaktiv und als „nicht geheuer“ eingestuft, wurden sie für Tier- und Menschenmorde verantwortlich gemacht – Parallelen zu heutigen „Mutilation“-Reporten, bei denen Kadaver zerlegt und blutleer aufgefunden werden, sind unübersehbar.
Zudem legten sie einen diabolisch angehauchten Humor an den Tag, wenn sie Menschen oder Tiere quälten und dabei ihre „technische Überlegenheit“ ausspielten – ähnlich den UFO-Berichten wie etwa den „Chupa-Chupa“-Zwischenfällen in Brasilien. 
In Skandinavien existiert für Entführungen durch Zwerge der Begriff „Bergtagning“. Männer und alte Menschen waren dabei meist von geringem Interesse; bevorzugt wurden Kinder, die durch eigene „Wechselbälge“ ersetzt wurden, oder Frauen, um mit diesen Nachkommen zu züchten. 
Die Berichte über diese Entführungen lassen auf traumatische Erlebnisse schließen. Es wurde spekuliert, dass die Zwerge unfähig zur eigenen Reproduktion waren und Menschen benötigten, um ihr Blut aufzufrischen, oder dass erst die Vereinigung mit Menschen ihnen eine Seele „einhauchte“.
Quellen:
Berichte über Entführungen: Siehe u.a. Albert Rosales, „Humanoid Encounters 2000–2009: The Others Amongst Us“.
Folkloristischer Hintergrund: „Zwergenmärchen: Sagen und Märchen von dem kleinen Volk“, Verlag Saphir im Stahl.
Endzeit & Hybride
In meinen Aufzeichnungen zu Humanoide-Berichten fällt auf, dass bei vielen Entführungsberichten „Endzeitvisionen“ eine zentrale Rolle spielen: 
Meist schließen sie die medizinischen Eingriffe ab. Es gibt zwei Kernelemente: die Untersuchung mit genetischer Manipulation und die Vision einer herannahenden globalen Katastrophe – ein „Overkill“ für die Menschheit, der individuell interpretiert wird. 
Man könnte daraus ableiten, dass jemand, der die Zukunft kennt, den „Rechtsnachfolger“ der Menschheit züchtet, um eine Art zu schaffen, die mit den kommenden Bedingungen überleben kann.
Dass dies theoretisch möglich ist, zeigen aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen. Michio Kaku beschreibt in seinem Werk „Die Physik der Zukunft“, wie Gentechnik den Evolutionsprozess drastisch beschleunigen könnte:
„...könnte unsere Spezies durch systematische Züchtung in nur 70.000 Jahren in zahllose Zuchtrassen aufgespaltet werden, wenn alle auch immer noch ein und derselben Art angehören. Mit Hilfe der Gentechnik könnte sich dieser Prozess vermutlich deutlich beschleunigen und auf eine Generation reduziert werden.“ (S. 256)
„...erscheint es realistisch, gentechnisch eine neue Menschenrasse zu schaffen, die sich an verschiedene Schwerkraft- und Klimabedingungen anpassen kann. Eine neue Menschenrasse könnte beispielsweise in der Lage sein, weniger Sauerstoff zu konsumieren, mit verschiedenen Tageslängen zurechtzukommen und ihr Körpergewicht sowie ihren Stoffwechsel an unterschiedliche Bedingungen anzupassen.“ (S. 258)
Die vermeintlichen „Hybride“ oder „Transgene“ müssen also keine Mischrasse aus Menschen und Fremden sein. Es könnten modifizierte Menschen sein, die darauf vorbereitet werden, den Planeten nach einer globalen Katastrophe zu besiedeln.
Kambrische Explosion & gerichtete Panspermie
Der Mitentdecker der DNA-Struktur, Francis Crick, wies darauf hin, dass die Komplexität einer lebenden Zelle und die kurze Entwicklungszeit auf der frühen Erde ein evolutionäres Problem darstellen. Er schlug die „gerichtete Panspermie“ vor: 
Die Idee, dass Lebenskeime von Außerirdischen mittels Raumschiffen zur Erde gebracht wurden. Dies würde die „kambrische Explosion“ vor 600 Millionen Jahren erklären, bei der fast alle Tierstämme plötzlich auftauchten, ohne erkennbare evolutionäre Vorfahren.
Quelle:
Richard Dawkins zitiert nach: P. E. Johnson, „Darwin im Kreuzverhör“.
„Fremde Gene“
In unseren Erbanlagen finden sich Merkwürdigkeiten, die unter den Begriff „Intelligent Design“ fallen. Mauro Biglino führt in seinem Buch „Kamen die Götter aus dem Weltall?“ aus:
„Dr. Steven Scherer, Leiter des Projekts zur Kartografie des menschlichen Genoms am Baylor College of Medicine’s Human Genom Center in Houston, schrieb 2001, dass im menschlichen Genom mindestens 200 Gene vorkommen, die im Bezug auf das genetische Erbe, das die Menschen mit anderen Wirbeltieren verbindet, ‚fremd’ erscheinen. Diese Gene gehören auch nicht zu den Wirbellosen und sind demnach ‚auf vollkommen unerklärliche Weise in die Evolution gelangt’“ (S. 41).
Zudem ist bemerkenswert, dass die NASA auf den Voyager-Sonden eine Diskette mit Begrüßungen in 55 Sprachen mitgab, wobei die erste Begrüßung in Sumerisch aufgenommen wurde.
Künstliche Evolutionssteuerung
Jim Marrs liefert in seinem Buch „Die geheime Geschichte der Menschheit“ Belege für eine künstliche Evolutionssteuerung. Genforscher entdeckten 2012 bei drei afrikanischen Jäger-und-Sammler-Populationen (Pygmäen, Hadza, Sandawe) 13,4 Millionen Genvarianten, von denen drei Millionen zuvor bei Menschen unbekannt waren. Zehn Prozent dieser DNA stammten von einer unbekannten „fremden“ Gruppe.
Der Forscher Joshua Akey äußerte dazu:
„In den Genomen und der DNA aktueller Afrikaner finden wir diese DNA-Stücke, die aussehen, als kämen sie von einer anderen (unbekannten) Gruppe ... Ich glaube, es wäre passender, diese unbekannte Gruppe für so unterschiedlich zu halten, wie es der Neandertaler zum Cro-Magnon Homo sapiens sapiens war“ (S. 146/147).
Designtes Universum
Könnte unser Universum im Labor entstanden sein? Der Astronom Dr. John Gribbin („In Search of the Multiverse“, 2009) schlägt vor, dass Wesen, die uns ähnlich sind, unser Universum mit hochtechnologischen Geräten – ähnlich einem Large Hadron Collider, nur leistungsfähiger – erschaffen haben könnten. Alan Guth vom MIT stützte diese theoretische Möglichkeit, dass die Gesetze der Physik die künstliche Erzeugung eines Universums im Labor erlauben könnten.
Quelle:
Sagenhafte Zeiten, 6/2010, S. 7.
Das Gottes-Gen
In der Ufologie spielt die Genetik eine entscheidende Rolle; es wird spekuliert, dass unsere DNS verändert wurde, um den „Homo Sapiens“ zu schaffen. Dean Hamer untersucht in „Das Gottes-Gen“ die genetische Veranlagung zur Spiritualität. Er identifizierte das Gen VMAT2 als möglichen Faktor, der Serotonin und Dopamin beeinflusst und mystische Erfahrungen ermöglichen kann. Da dieses Gen die Realitätswahrnehmung verändert, stellt sich die Frage: 
Sind die mystischen Erlebnisse und der „OZ-Faktor“ bei UFO-Begegnungen nicht direkt von den Objekten verursacht, sondern genetisch im Menschen implementiert? ʬ

01/09/26

🎭🦉
Keelianische
Ufologie ⅋
Anomalistik

Mit einiger Verspätung wird Brent Raynes’ Werk John A. Keel: The Man, The Myths, and the Ongoing Mysteries einer dezenten Rezension unterzogen! An sich ist es (fast) eine Anthologie, da auch diverse andere Autoren Artikel abgeliefert haben bzw. von Raynes zu Keel interviewt wurden. 
Zu den mir bekannten Personen gehören R. E. Guiley, Håkan Blomquist, Doug Skinner und Kathleen Marden! Es wird Keels Lebensweg beleuchtet, ebenso seine Theorien und Falluntersuchungen. Natürlich finden sich jede Menge interessanter Anekdoten: 
→ Etwa die Hälfte der von Keel befragten Mothman-Zeugen gab an, bereits zuvor außersinnliche oder paranormale Erfahrungen gemacht zu haben. 
→ Eine Linda Sigman aus Mason, West Virginia, berichtete am 18. 04. 1967, ein dunkles, rundes, etwa 25–30 Fuß durchmessendes Objekt mit rötlichen und gelben Lichtern an der Unterseite gesehen zu haben. Aus diesem flog eine geflügelte Gestalt, die an den Mothman erinnerte! Anschließend hatte sie prophetische Träume bezüglich des Einsturzes der Silver Bridge! 
→ Keel selbst war in diverse keelianische Phänomene direkt oder indirekt involviert: Unweit von Buffalo, New York State, befand sich die Farm seiner Eltern. Um 1940 herum wurde in der Region ein bipedaler „Gorilla“ beobachtet! Bigfoot-Sichtungen wurden damals ausgebüxten Gorillas zugeschrieben. 
1937, gemeinsam mit seinen Eltern in Canaseraga, New York State, beobachteten alle drei eine über einem Hügel schwebende Lichtkugel! 1954, diesmal in Ägypten, beobachtete Keel eine klassische, metallische fliegende Untertasse! 
→ Raynes geht auch auf Beobachtungen von Verstorbenen bzw. Aliens ein, die durch normale Spiegel erfolgten. Entweder waren die Entitäten auf der Spiegelfläche zu sehen, oder sie traten aus diesen heraus. Der NDE-Forscher Raymond Moody experimentierte mit einem eigenen Spiegelkabinett, welches er als Psychomanteum bezeichnete. 
Edgar Cayce beobachtete als Kind eine Lichtkugel, in der sich eine Frauengestalt befand. Diese fragte ihn feengleich, was er gerne haben möchte. Cayce gab an, dass er Heiler werden wolle; dieser Wunsch wurde ihm von der Entität nicht abgeschlagen! 
→ Die Familie Daniels, Mothman-Zeugen, erlebte den „Durchmarsch“ eines „Unsichtbaren“. Dieser öffnete die Haustür und lief bzw. trampelte geräuschvoll durch das Haus, um durch die Tür wieder hinauszulaufen. 
{Dieser Effekt erinnert mich an die Beschreibung von Chris Marx, der auf der Skinwalker-Ranch stationiert war und sich mit einem Kollegen gerade in einem Trailer befand, als die Tür aufgetreten wurde und ein Unsichtbarer mit schweren Stiefeln durch den Raum marschierte!} 
→ Eine Frau aus Tennessee wurde nachts von einer humanoiden Gestalt heimgesucht, die sich über sie beugte, während sie im Bett lag. Diese verschwand, und der Zeugin fiel beim Blick aus dem Fenster eine Eule mit rotglühenden Augen auf, die auf einem Baum saß, durch das Fenster hindurch auf sie starrte und dann davonflog! Solche „Ufowls“ sind ein Evergreen der Ufologie! 
→ Hals- & Beinbruch: 1985 erhielt eine schwangere Amerikanerin nächtlichen Besuch durch drei Aliens. Diese bewegten sich von der gegenüberliegenden Wandseite ihres Schlafzimmers her völlig synchron auf sie zu. 
Als sie vor ihrem Bett standen, griff die Frau panisch nach der Kehle einer der Gestalten, wobei dieser der Hals brach und dabei ein knackendes Geräusch zu hören war. Der Kopf fiel nach hinten. 
Die beiden Kollegen der Entität dirigierten diese im absurden Rückwärtsschritt, wieder völlig synchron, zurück zur Zimmerwand, um durch diese zu verschwinden. 
→ Der intensive und penetrante Gestank verdorbener Eier ﴾Schwefelwasserstoff﴿ wird im Zusammenhang mit UFOs und Aliens immer wieder erwähnt. 
→ Das Indianerreservat Yakima, Washington State, ist ein UFO-Hotspot; zumeist werden dort Uforbs beobachtet. Der Zeuge Floyd Dillon hatte seine UFO-Sichtung 1928, als er mit seinem Model-T-Ford unterwegs war und einem UFO begegnete, das wie ein Hexagon mit Kuppel geformt war. Aus einem Fenster heraus wurde er von einem Mann in blauer Uniform beobachtet, der auf ihn wirkte wie ein Italiener. Kurz danach flog das UFO mit hoher Geschwindigkeit davon! 
﴾Wer das Yakima-Thema hier auf diesem Blog aufgerollt wissen möchte, darf mir gerne das Buch Examining the Earthlight Theory: The Yakima UFO Microcosm von Greg Long spendieren!﴿ 
→ Keel sammelte für 1966 insgesamt 730 UFO-Nahbegegnungen. Prozentual spielten sich die meisten an Mittwochen ab. Eine UFO-Gruppe aus Ohio, Vereinigte Staaten ﴾„American Flying Saucer Investigating Committee“﴿, hatte in ihrem Archiv 929 UFO-Sichtungen aus dem Jahr 1968; mit 152 Reporten dominierte ebenfalls der Mittwoch als Sichtungstag! 
→ Sedona, Arizona, hat hier auf dem Blog einen eigenen TAG. Das Gegenstück zur Skinwalker-Ranch in Utah ist dort die Bradshaw-Ranch – mit den gleichen Effekten, die wir auch aus dem Mormonenstaat kennen. Victor Bradshaw, der jüngste Spross der Familie, sah unter anderem eine große, humanoide Gestalt durch das Farmhaus schweben und dieses durch die Wand verlassen. Vor dem Fenster transformierte sie sich in eine Lichtkugel und flog davon. Uforbs wurden und werden dort ständig beobachtet … 
→ Kenneth Arnold, „Begründer“ des modernen UFO-Zeitalters, wurde kurz nach seiner Sichtung am Mount Rainier zu Hause von einer Lichtkugel heimgesucht. Zuerst tauchte diese im Schlafzimmer seiner ältesten Tochter auf, um dann zu den Eltern zu fliegen! Arnold war so erschrocken, dass er anfing zu beten. Bereits als Siebenjähriger hatte er eine Lichtkugel im Zimmer seiner zuvor verstorbenen Großmutter beobachtet. 
→ Kathleen Marden, Nichte von Betty Hill, wurde ebenfalls von einem Uforb besucht! Die Lichtkugel tauchte im Zimmer ihres Sohnes auf, der in Panik geriet, nach ihr schlug und schrie. Seine Mutter evakuierte ihn aus dem Raum! 
→ Die UFO-Sichtung einer Helikopterbesatzung vom 18. Oktober 1973 unweit von Mansfield, Ohio, ist ein ufologischer Klassiker. Befehligt wurde die Maschine von Captain Lawrence J. Coyne. Dieser wurde einige Tage danach von einer Dienststelle der Luftwaffe (Collins Elite!) angerufen und gefragt, ob er „merkwürdige Träume“ habe. Diese hatte er tatsächlich! 
Einmal meinte er, nachts aufzustehen und sein Bett zu verlassen. Als er sich wieder hinlegen wollte, sah er, dass er bereits im Bett lag und schlief! ﴾OOBE? Bilokation?﴿ 
Bei einem anderen „Traum“ sah er in seiner Hand eine blau-weiße Kugel, und eine körperlose Stimme sagte ihm, dass die „Lösung sich im Kreis befindet“ – also wahrscheinlich in der besagten Lichtkugel! 
→ Gestaltwandler transformieren nicht ihren physischen, sondern ihren „spirituellen“ Körper, der dann quasiphysisch alle möglichen Gestalten annehmen kann! In der Regel gesteht man dieses Talent Schamanen und vergleichbaren Personengruppen zu. 
Doch was wäre, wenn auch ungeübte Personen ihren „Seelenkörper“ auf die „Reise“ schicken würden – bewusst oder unbewusst – und dabei von anderen Menschen für „Paranauten“ gehalten würden? 
Dies würde auch die sexuellen Inhalte vieler Begegnungen erklären! Der Chippewa-Stamm kennt den Mock-wa-mosa, der wahlweise als Bär, Lichtkugel oder EULE in Erscheinung treten kann. 
Uforbs kennt man auch auf Hawaii als „Akualele“; hinter diesen steckt ein Kahuna, Magier bzw. Schamane, der mit seiner Lichtkugelgestalt Menschen verletzen oder töten möchte! 
→ Manchmal halten Ufologen Informationen zurück, um zu sehen, ob auch andere Zeugen ähnliche Details beschreiben. Dass die „Dienstfahrzeuge“ der MIBs etwa in vielen Fällen ein bizarr gestaltetes Armaturenbrett aufweisen – mit vielen Tasten und hellen Lichtern –, ist ein solches Detail, welches mir ﴾ʬ﴿ bisher noch unbekannt war! 
→ Wer HELLIER gesehen hat, wird wissen, dass es phänomenologische Parallelen gibt zwischen „unseren“ Anomalien und Erscheinungen und jenen, die sich bei okkulten bzw. satanistischen Ritualen einstellen. Es nimmt also nicht wunder, dass auch Aleister Crowley „Begegnungen“ hatte: 
1918 will er ein „Sternentor“ geöffnet haben, aus dem sich LAM manifestierte. 1896 begegnete er bei Arolla, Schweiz, zwei kleinen Gestalten, die zwischen dem Gestein verschwanden. 
→ Die schottische Insel IONA ist ein auf diesem Blog oft behandelter Hotspot [=Suchleiste oben!]. Raynes bringt den Fall von zwei Zeugen, die auf der Insel ein Steinhaus ohne Türen und Fenster entdeckt hatten, in dessen Nähe sich eine Gestalt tummelte, die wie ein Leprechaun aussah! Jahre später kehrte einer der Männer zurück, fand jedoch keine Spur des Hauses bzw. des Ortes, an dem die Erscheinung stattgefunden hatte! 
→ Zu Alien Black Dogs im Bayerischen Wald habe ich unlängst einen Artikel verfasst. Eine US-Zeugin schilderte, dass ihr bei der nächtlichen Heimkehr eine Person entgegenkam, die sie zuerst für ihren Bruder gehalten hatte. Diese verwandelte sich vor ihr in einen „klassischen“ schwarzen Phantomhund! 
Resümee 
Das Buch ist derart angefüllt mit Informationen, dass man aus einer ausführlichen Rezension wieder ein Buch machen könnte! Erfreulich ist, dass Keel der amerikanischen Paraforschung einen völlig neuen „Drall“ verpasst hat und endlich die richtigen Fragen stellte! Leider macht das die Sache nicht einfacher, sondern das Phänomen komplexer und undurchsichtiger!ʬ

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