Hallo Wladislaw,
hier sind zwei meiner Erlebnisse von mehreren, die ich im Laufe der Jahre hatte. Vor einiger Zeit habe ich dir von zwei dieser Begebenheiten erzählt. Inzwischen sind noch einige dazugekommen.
Als jahrelange Leserin deines Blogs bin ich mit Ufos, paranormalen Phänomenen, Kryptiden u. v. m. wohl vertraut. Aber es scheint bei mir so zu sein, dass sich der Schleier zu paranormalen Erlebnissen ab und an hebt.
Fast alle hatte ich seit dem Einzug in mein Haus Ende 1998. Die Grundmauern sind sehr alt und könnten so um die 300 Jahre sein, so genau weiß man das nicht. Allerdings wurde es von 2005 bis 2006 vollständig renoviert und umgebaut.
Es könnte durchaus sein, dass einige Erlebnisse mit dem Haus zusammenhängen. Aber es gab auch Vorkommnisse auf dem Weg zur Arbeit und direkt am Arbeitsplatz. Hier ist meine erste Geschichte:
Es muss im Juli 2006 gewesen sein, wir feierten in unserer Straße das Nachbarschaftsfest, nicht weit von Zuhause entfernt. Mein Freund ging gegen 22 Uhr, und ich blieb noch eine halbe Stunde länger dort.
Dann machte ich mich auf den Nachhauseweg, bis zu meinem Haus waren es nur 50 Meter. Ich lief die Straße hoch und betrachtete mir dabei wie so oft den Sternenhimmel.
Etwa auf Höhe meines Zuhauses angekommen, sah ich oben am Himmel einen hell leuchtenden Stern. Ich dachte, es sei der Abendstern. In diesem Moment bewegte sich der „Stern“ mit schnellen Bewegungen um sich selbst. Dabei konnte man schwache Lichtspuren in Rot, Blau und Weiß erkennen.
Dann plötzlich tauchte der „Stern“ nach unten, ging wieder nach oben, nach unten, nach oben u. s. w. Er vollführte eine Zickzack-Bewegung von rechts nach links, etwa im Sekundentakt.
Wobei nicht zu sehen war, wie er hoch und runter ging, sondern er erschien einfach einmal unten und oben in gleichbleibenden Abständen.
Das Ganze dauerte nur kurz, und er verschwand hinter den vor mir liegenden Häusern auf der linken Seite. Das Ganze war faszinierend, aber auch unheimlich zugleich. Ich ging die Hofeinfahrt hinter zum Haus und schaute noch kurz vom Garten aus nach dem „Stern“, er war jedoch nicht mehr zu sehen. Hier das zweite Erlebnis:
Vor etwa 12 Jahren im Sommer – das genaue Jahr weiß ich nicht mehr – schlief ich unten, da es mir oben unter dem Dach zu warm war. Zu dieser Zeit hatte ich große Probleme, nachts schlafen zu können. Das ging jetzt seit ein paar Tagen so, und ich war ziemlich müde und ausgelaugt.
Ich lag also schon eine ganze Weile auf dem Rücken in meinem Bett, als meine Bettdecke anfing, sich wellenförmig zu bewegen. Erschrocken setzte ich mich auf und spürte mit beiden Händen, wie die Wellen durch die Bettdecke gingen. Diese Wellen gingen regelrecht durch mich hindurch, es fühlte sich an wie ein sanftes Kitzeln.
Vielleicht ein Erdbeben, dachte ich, aber in dem Moment war es auch schon wieder vorbei. Komischerweise erschrak ich zwar im ersten Moment, empfand aber keine Angst. Irgendwann schlief ich dann für ein paar Stunden ein. Am nächsten Abend lag ich im Bett, diesmal auf meiner linken Seite, mit dem Gesicht zur Wand gerichtet.
Auch diesmal konnte ich nicht einschlafen und dachte an den Vorfall von gestern. Ich lag so schon eine ganze Weile, da fingen die Wellenbewegungen wieder an. Allerdings dauerte das Ganze nur kurz, dann spürte ich, wie etwas die Bettdecke hinter mir hochhob und sich neben mich legen wollte. Ich sagte mit absoluter Bestimmtheit: „Raus aus meinem Bett.“
Dann hörte ich in meinem Kopf eine Stimme, wie ein Donner, so tief. Worte konnte ich keine verstehen, aber es war wie ein lautes Schimpfen. Obwohl das Ganze beängstigend war, drehte ich mich nur kurz um und wollte dann einfach nur meine Ruhe haben und versuchen zu schlafen. Das dritte Erlebnis:
Es war vor ungefähr 9 Jahren, und ich fuhr mit meinem Auto nach Heidelberg zur Arbeit. An diesem Morgen war ich noch müde und nicht so richtig wach gewesen.
Am Arbeitsplatz angekommen musste ich die Schranke zum Parkplatz durch Hinhalten meiner Parkkarte öffnen. Ich stand vor der Schranke und dachte voller Überzeugung: Warum geht sie nicht auf, sie muss doch aufgehen.
In dem Moment öffnete sich die Schranke, ich fuhr hindurch und sah, dass die Parkkarte auf dem Beifahrersitz lag und ich sie gar nicht benutzt hatte. Das Ganze konnte ich nicht so recht glauben und dachte, vielleicht hielt ich den Parkausweis gedankenabwesend an den Öffner, ohne mir darüber bewusst zu sein.
Später jedoch, nach meinem Arbeitstag, musste ich beim Rausfahren wieder die Karte benutzen, damit sich die Schranke zur Ausfahrt öffnet. Dabei stellte sich heraus, dass ich keine Berechtigung hatte, hinausfahren zu dürfen, da ich ja offensichtlich nicht hineingefahren war. Das war nun die Bestätigung, dass ich die Schranke wirklich ohne meinen Parkausweis zu benutzen geöffnet hatte.
Nur mithilfe eines anderen Autofahrers konnte ich die Schranke überlisten und letztendlich aus dem Parkplatz zurück nach Hause fahren. Das waren jetzt drei Geschichten, welche ich erlebt habe. Es gibt noch drei solcher Erlebnisse.
Zwei davon haben direkt bei meinem Arbeitsplatz stattgefunden, und eine Freundin hat mir ebenfalls zwei ihrer Geschichten erzählt. Sie erlebte diese zu einer Zeit, als sie noch regelmäßig meditierte.
Ich müsste sie zunächst fragen, ob ich sie dir erzählen darf, dann könnte ich dir auch diese beschreiben. Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne an mich wenden.
Ich persönlich denke, dass es noch andere Bewusstseinsebenen gibt – unter anderem solche, die wir als dämonisch bezeichnen würden. Tagelange Schlafprobleme mit wenig Schlaf, wie oben beschrieben, oder noch sehr müde zu sein am Morgen könnten mit veränderten Bewusstseinszuständen zusammenhängen, wobei einem dann der Zugang zu anderen Dimensionen ermöglicht wird.
Sehr interessant in diesem Zusammenhang sind die Versuche mit DMT von Rick Strassman, welche er von 1990 bis 1995 durchführte. DMT ist eine der wirkungsvollsten psychedelischen Substanzen und wird auch vom menschlichen Gehirn in der Zirbeldrüse gebildet.
Viele der Versuchsteilnehmer „besuchten“ den gleichen Ort während ihrer Erfahrungen und berichteten von Begegnungen mit Außerirdischen, nichtmenschlichen Wesen wie z. B. den Greys.
Auch das Buch von Dr. med. Eben Alexander ist sehr interessant. Es heißt: „Blick in die Ewigkeit – Die faszinierende Nahtoderfahrung eines Neurochirurgen“. Er selbst lag infolge einer Hirnhautentzündung sieben Tage im Koma und berichtet von seinen Erlebnissen in dieser Zeit, obwohl seine Gehirnfunktionen mehr als eingeschränkt waren.
Viele Grüße
L. Y.
