Wie lange das UFO-Phänomen die Erde unsicher macht, ist unbekannt. Es kann gut sein, dass die „Überwachung“ des Planeten über Jahrmillionen geht und der Mensch nicht allein im Fokus des Interesses steht!
Hinweise in den Mythologien bzw. schriftlichen Quellen deuten darauf hin, dass bereits unsere Ahnen entsprechende „Besuche“ erhalten und dann im jeweiligen Zeitgeist interpretiert haben.
In der Hinsicht ist das Buch „THE ROARING TWENTIES – AMERICAN SIGHTINGS: 1920-1929“ interessant, in dem es um Vorfälle geht, die man vor gut 100 Jahren erlebte. Berichtet wurden diese jedoch erst nach 1947, als sich das UFO-Phänomen [aka „Fliegende Untertasse“] als Begriff & Vorstellung etabliert hat.
Dabei haben die Autoren Noe Torres und John Lemay ausgesprochen gute Arbeit geleistet, was etwa die umfangreichen Recherchen in Zeitungsarchiven betrifft! Sie haben auch auf die Daten von Einwohnermeldeämtern zurückgegriffen, um zu überprüfen, ob die Zeugen tatsächlich an den fraglichen Orten gelebt haben! Blicken wir also 100 Jahre zurück!
Frühe Begegnungen und Landungen
Am 28. Oktober 1973 veröffentlichte THE HAWK EYE, eine Zeitung aus Burlington, Iowa, den Bericht eines Clark Linch, damals 75 Jahre alt, der an seinem 22sten Geburtstag, 03.06.1920, gegen 10 Uhr am Morgen, eine UFO-Sichtung hatte:
Er war gerade beim Fischen, als er über den Bäumen ein scheiben- bzw. eiförmiges Vehikel von blauer Farbe ausmachte. Es war nicht groß, er verglich dessen Dimensionen mit einer 5-Gallonen-Milch- bzw. Rahmkanne.
Das Ding stieg langsam herab und landete, nur 15 Fuß von ihm entfernt, im Gras, wobei ihm auffiel, dass die Hülle halbtransparent war!
Als er sich nach einer Weile traute und auf es zuging, hob das UFO lautlos ab und flog sehr langsam davon. Das Gras war an der Landestelle eingedrückt! Sichtungsort war Mount Pleasant, Iowa, die Sichtungsdauer lag bei etwa 15 Minuten!
Bei seiner Recherche in den UFO-Unterlagen der amerikanischen Luftwaffe fand der Ufologe Jacques Vallée einen Report, der in den 1950er Jahren an das Technical Intelligence Center der Wright-Patterson AFB in Dayton, Ohio, gemeldet worden war:
Der Melder war ein William C. Lamb, der von einem Vorfall berichtete, der sich am 22. Februar 1922, gegen 17 Uhr, abgespielt hatte. Er war in den Wäldern unweit Hubbel, Nebraska, auf der Jagd gewesen, als er im Schnee merkwürdige Spuren fand, die er nicht zuordnen konnte.
Als er ihnen folgte, war ihm am Himmel ein schwarzes, kugel- oder scheibenförmiges Vehikel aufgefallen, das sich optisch von den Sternen abhob. Es schien ihn entdeckt zu haben, leuchtete auf und bewegte sich auf seine Position zu; er hatte zwischenzeitlich hinter Bäumen Schutz gesucht.
Es landete auf einer unweit gelegenen Lichtung und aus dieser kam ein großes, vogelähnliches Wesen angeflogen. Es war geschätzte 8 Fuß groß und stieg in seiner Nähe vom Himmel herab, um dann durch den Schnee zu waten. Lamb folgte ihm eine Weile, zog sich jedoch bald wieder zurück!
Seine Interpretation, dies ging aus dem Bericht hervor, war die, dem Leibhaftigen persönlich begegnet zu sein. Die Ähnlichkeit der Sichtung zum Mottenmann ist interessant, wurde dieser doch auch dabei beobachtet, aus einer Untertasse geflattert zu sein!
„Spanner“ und mechanische Reparaturen
1978 meldete sich eine Irma Jean Hinz aus Wayne, Michigan, beim MUFON-Ufologen Dr. Ron Westrum. Es ging dabei um einen Vorfall von 1922:
Sie war damals 15 Jahre alt gewesen und hatte ein Date mit einem jungen Mann. Beide waren in Detroit in einem Kino gewesen und gingen nach Hause, wobei sich die Romantik verflüchtigte und purem Schrecken wich.
Sie wurden plötzlich von oben angestrahlt und ein scheibenförmiger Flugkörper stieg vor ihnen vom Himmel herab. Er blieb auf Baumwipfelhöhe stehen. Am Objekt waren rechteckige „Fenster“ angebracht. Durch diese wurden sie von etwa 20 Wesen beobachtet, die nur von den Schultern aufwärts sichtbar waren!
Sie hatten große Köpfe und eng beieinander stehende Augen. Da die Teens nichts mit diesen „Spannern“ anfangen konnten, drehten sie um und entfernten sich fluchtartig! Unklar ist, ob es ein „Missing Time“ gab, die Begegnung erinnert etwas an den Hill-CE4!
Der damals 10-jährige Norman Massie führte im Juni 1923 gerade Pferde auf eine Koppel, als ihm ein merkwürdiges Objekt auffiel, welches in einiger Entfernung auf drei Landebeinen stand: Der Vorfall ist verortet in Mount Erie, Illinois.
Die Maschine schien aus Metall zu bestehen und hatte die Form einer Kuppel mit Öffnungen bzw. Fenstern darin! Die Oberfläche sah aus, als sei sie von Glas überzogen gewesen. Neugierig geworden, näherte er sich dem Eindringling und erkannte in diesem 5 blonde Männer, die mit etwa vier bis fünf Fuß Körpergröße recht klein geraten waren.
Durch die offenen Fenster sah er einen von ihnen auf einem Stuhl sitzen. Von seinen „Kollegen“ wurde er auf Englisch als „Kommandant“ angesprochen! Den 10-Jährigen, der durch die Fenster lugte, ignorierten die Ufonauten völlig!
Kurz darauf meldete einer von ihnen, dass die Reparatur getan sei, worauf das UFO langsam abhob, die Landebeine einzog und schnell wie eine Gewehrkugel davonflog! Solche „UFO-Reparaturen“ waren in der Frühzeit der Ufologie weit verbreitet, wobei die „Aliens“ immer zur rechten Zeit fertig wurden!
Ein paar Jahre später tauchte ein identisches Objekt mit gleicher Besatzung am Lake Geneva, Wisconsin, auf. Da behaupteten die kleinen Männer gegenüber einer Zeugin, dass sie vom Saturn stammen würden!
Wolkenanomalien und botanische Roboter
1923 waren zwei Studenten, Herrick Greenleaf und Andrew Wallace, abends mit dem Wagen unterwegs, als sie östlich von Indianapolis, Indiana, ein scheibenförmiges, rötlich strahlendes Objekt am Himmel wahrnahmen, welches sich ihnen näherte und auf einer Höhe von etwa 500 Fuß befand.
Es schien sich um seine Achse zu drehen und illuminierte mit seinem hellen Schein die ganze Umgebung. Die Größe wurde mit der eines (damaligen) Verkehrsflugzeuges angegeben. Es verschwand plötzlich, so als sei es ausgeschaltet worden wie eine Lampe!
Der Staat Illinois taucht als Sichtungsort im Buch recht oft auf. Diesmal beschäftigt uns ein Fall in Benton. Das Alter der Zeugen ist nicht angegeben, sie müssen zu der Zeit, 1923, Kinder gewesen sein. Nach dem Essen spielte man noch im Garten, als am wolkenlosen Himmel eine Wolke auffiel, die sich eigendynamisch bewegte.
Sie schien sich der Gruppe zu nähern und stieg auf Baumwipfelhöhe herab. Von der Unterseite leuchteten farbige Lichter in Rot, Blau und Grün, wobei sich eines zu einem Strahl fokussierte. Es flog weiter und schwebte über unweit gelegenen Bahngleisen, die es stark anleuchtete.
Der Hauptzeuge, der von dem Ereignis berichtete, wurde kurz ablenkt. Als er wieder nach der „Wolke“ sah, war diese verschwunden!
Mein Lieblingsfall in dem Buch spielte sich in Dade City, Florida, 1924 ab. Publiziert wurde er 1974 in der, in West Palm Beach, Florida, beheimateten Zeitung THE WEEKDAY! Zeugin war Evelyn Wendt:
Sie befand sich damals auf dem Spielplatz der Holy Name Convent School in Pasco County, als sie unweit ein eiförmiges, strahlendes Vehikel auf dem Boden bemerkte. Dieses öffnete sich und kleine „Roboter“ in Blumenform mit Gesichtern [sic!] marschierten heraus! Gefolgt von einer Gestalt, die nicht weiter beschrieben wird, wahrscheinlich jedoch aussah wie ein Mensch.
Diese merkwürdige Abordnung wanderte zu einem Gebäude, welches als „Science Building“ bezeichnet wird. Dabei schleppten sie einen Gegenstand mit sich, den die Zeugin für eine Waffe [sic!] hielt. Ihr Angebot, beim Tragen zu helfen [sic!], nahmen die Ufonauten nicht an.
Dabei schien die Kommunikation telepathisch erfolgt zu sein, da sie die Fremden nicht sprechen hörte! Die Ufonauten verschwanden im Gebäude und verließen es kurz darauf, wobei es danach einen verwüsteten Eindruck machte!
Sie kehrten zu ihrem UFO-Ei zurück und machten sich startfertig. Die Zeugin wurde gefragt, ob sie mitkommen wolle, was sie verneinte. Ihr wurde angekündigt, dass man sich in 25 Jahren wiedersehen würde, allerdings wurde das Versprechen nicht gehalten!
Lichtphänomene und unheimliche MIB-Begegnungen
Der Einsatz von gleißendem Licht spielt bei UFO-Berichten immer wieder eine Rolle! So auch im Januar 1924 in den Osage Hills, Oklahoma. Zeuge war der damals 18-jährige Perry Guy Powers, der als Cowboy auf einer Ranch arbeitete. Er und ein Kollege waren gegen 1 Uhr am Morgen mit ihren Pferden unterwegs, als sie zwischen sich einen von oben kommenden Lichtstrahl bemerkten.
Dieser ging von einem ovalen Objekt aus, welches über ihnen herflog! Die Größe wurde mit einem Silberdollar, bei ausgestrecktem Arm, verglichen. Es hatte auf seiner Oberfläche weiße Lichter, die auch Öffnungen ins Objektinnere gewesen sein könnten!
Von der Unterseite ging eine blaue Flamme aus und es war ein zischendes Geräusch zu hören. Es verschwand am Horizont. Powers meldete den Vorfall 1954 dem amerikanischen Ufologen Ted Bloecher!
Unweit Flatwoods, West Virginia, wir kennen den Ort alle von einer bizarren Aliensichtung von 1952, soll sich im Mai 1924 ein vermeintlicher UFO-Absturz abgespielt haben, mal wieder möchte man da sagen!
Der „Tatort“ lag bei Gem und der Fall wurde Jahre später von John Keel untersucht! Die Bewohner der Stadt sahen am Himmel ein Objekt, groß wie ein Kriegsschiff, welches erratische Flugmanöver durchführte.
Daraufhin stürzte es im nahe gelegenen Wald ab! Worauf, unter der Leitung des Sheriffs, ein Suchtrupp zusammengestellt wurde. Mit dabei war auch ein Einwohner des Ortes namens John Cole.
Das abgestürzte Vehikel hatte eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Flugzeug, verfügte jedoch über keine Tragflächen oder Rotoren bzw. Propeller! Am Absturzort standen 5-6 orientalisch aussehende Männer, die schwarze Anzüge trugen und wie Regierungsbeamte aussahen.
Die Männer der zweiten Gruppe waren mit metallisch glänzenden Overalls bekleidet, sie könnten die „Besatzungsmitglieder“ der Untertasse gewesen sein. Zumindest verschwanden sie im Wrack, als der Suchtrupp aufgetaucht war. Untereinander verständigten sich die Männer in einer unbekannten Sprache.
Die MIBs gaben an, Staatsvertreter zu sein und schickten den Sheriff und seine Begleiter nach Hause. John Cole hingegen nutzte die Gunst der Stunde und mopste ein Stück Metall aus dem Wrack! Lange erfreuen konnte er sich daran jedoch nicht! Schon am nächsten Morgen stand ein Mann in Militäruniform vor ihm und forderte das Teil zurück!
Dabei sah der „Soldat“ aus wie einer der MIBs vom Vortag! Folglich gab Cole das Metall zurück und der Unbekannte zog davon! [Warum muss ich bei den orientalisch aussehenden MIBs eigentlich immer an Sumerer denken?] Neugierig geworden, ging er anschließend zur Absturzstelle zurück, fand jedoch keinerlei Spuren mehr, das UFO war restlos „abgeräumt“ worden!
Rekorde und Pionierleistungen
Im August 1965 veröffentlichte die in San Diego, Kalifornien, beheimatete EVENING TRIBUNE einen UFO-Bericht von Juni 1925, welcher sich (abermals) in Illinois abgespielt hatte! Genauer in Chicago!
Im Norden der Stadt waren zwei Männer gegen 02:30 Uhr morgens mit ihrem Wagen unterwegs. Dabei fiel ihnen ein zigarrenförmiger Flugkörper am Himmel auf, der eine geschätzte Länge von 300 Fuß aufwies.
Auf seiner Oberfläche hatte er Reihen bunter Lichter in allen möglichen Farben. Daneben waren auch große, beleuchtete Flächen zu sehen, die wie Fenster aussahen. An der Vorderfront, wenn man so will, an der „Nase“, stobten rote Funken! Außerdem ging von der Erscheinung große Hitze aus, als diese niedrig den Wagen überflog und verschwand!
Dass der amerikanische Privatpilot Kenneth Arnold das UFO-Phänomen 1947 mit seiner Sichtung medial bekannt gemacht hat, ist ein Evergreen der UFO-Geschichte! Allerdings hätte das auch zwei Jahrzehnte früher geschehen können, denn der damals sehr berühmte und populäre Pilot Bert Acosta hatte seine Sichtung im Januar 1926!
Wäre es etwas anders gelaufen, könnte das „offizielle“ UFO-Phänomen heute 20 Jahre älter sein und wir hätten schon heute den 100sten Geburtstag zu feiern! Acosta flog an diesem Tag von Wichita, Kansas, gen Colorado Springs, Colorado.
Dabei bemerkte er, von der rechten Flügelseite aus gesehen, 6 scheibenförmige Vehikel, von denen das vorne fliegende am größten war. Die Entfernung schätzte er auf 200 Yards. Beim Flug haben sie akrobatische Manöver absolviert, sie machten Loops, ließen sich fallen und stiegen wieder auf!
Die „Vorführung“ dauerte zwischen zwei und fünf Minuten! Interessant ist, dass Acosta zu seiner Zeit der hochdekorierteste und bekannteste Pilot der USA war!
Illinois bleibt auch weiterhin das Epizentrum des 1920er UFO-Phänomens! Wir blicken nun in den August 1926: Der damals 8-jährige John Tezky und sein Vater beobachteten über ihrer Heimatstadt Westmont mehrere UFOs.
Zuerst sahen sie ein großes, scheibenförmiges Objekt, welches in westlicher Richtung flog und dabei auch Wolken querte! Direkt dahinter flogen fünf weitere UFOs gleicher Form, jedoch geringerer Größe! Das von ihnen ausgehende Licht reflektierte auf den Wolken!
Von Nevada bis Irland
UFO-Berichte mit physikalischen Wechselwirkungen beschäftigen die Ufologen schon seit Jahrzehnten, da solche einen gewissen „Beweischarakter“ haben sollen, für was auch immer!
Der erste mir überhaupt bekannte Vorfall, der ein Flugzeug betrifft, muss sich im September 1926 abgespielt haben und betraf einen Postflieger, welcher über Nevada unterwegs war!
Dieser begegnete einem großen, zylindrischen Körper ohne Flügel. Untersucht und publiziert wurde der Report vom amerikanischen Ufologen Richard Hall von NICAP, 1964! Der Pilot hatte seine Begegnung gegen 11 Uhr, als er gen Salt Lake City, Utah, unterwegs war! Die Entfernung wurde auf 50 Yards geschätzt.
Nachdem sich der Zylinder angenähert hatte, begannen die Motorprobleme mit diversen Aussetzern, die so heftig waren, dass eine Notlandung notwendig wurde. Der Pilot konnte noch beobachten, wie der Eindringling mit hoher Geschwindigkeit davonzog!
Ein weiterer Lieblingsfall in dem Buch betrifft die Sichtung der irischen Poetin und Schriftstellerin Ella Young, die 1925 nach Sausalito, Kalifornien, ausgewandert war!
Signifikant ist, dass sich die Autorin intensiv mit der keltischen Anderswelt beschäftigt hat und an Feen, Elfen und andere Andersweltler glaubte! Ob sie frühe Kontakte zu diesen Entitäten gehabt hatte, wissen wir leider nicht!
Dessen ungeachtet hatte sie eine UFO-Sichtung, als sie sich im Casa Madrid Hotel & Spa befand! Man schrieb Februar 1927. Sie saß eines Morgens etwas abseits des Hotels und beobachtete den Himmel, als ein zigarrenförmiges Objekt aus einer Wolke schoss und dann in Richtung Tamalpais flog.
Es war lang und schmal, von gelber Farbe und flog mit hoher Geschwindigkeit! Die Sichtung ereignete sich gen 9 Uhr am Morgen! Ihr Erlebnis schilderte sie in einem Brief dem amerikanischen Ufologen Meade Lane!
Finale Beobachtungen und Entführungen
Der einzige im Buch aufgeführte UFO-Fall, der auch zeitnah in den Medien behandelt wurde, also in den Zeitungen, spielte sich in Miami, Florida, ab:
Am 13. Juni 1928, gegen 21 Uhr, tauchte direkt über der Stadt ein sehr helles Licht auf und hielt sich dort für 30 Minuten! Aufschlussreich ist, dass es tatsächlich nur über der Florida-Metropole zu sehen war und sonst nirgendwo!
Man hatte entsprechend bei den Sternwarten um die Stadt herum Erkundigungen eingeholt! Die optische Größe lag bei der des Mondes, das Licht selbst wurde mit dem einer gewaltigen Glühbirne verglichen. Es muss Tausende Zeugen gegeben haben, die das Spektakel vom Boden aus beobachteten!
Dabei tauchte die Anomalie plötzlich und sofort auf und verschwand später wie ausgeschaltet! In den 30 Minuten blieb sie wie fixiert am Himmel stehen und bewegte sich kein Stück! Die Astronomen konnten für das rein regionale Rätsel keine Lösung anbieten! Astronomische Phänomene, welcher Art auch immer, wären auch außerhalb der Stadt beobachtet worden!
Eine unterbrochene Reise spielte sich im August 1928 unweit Tulsa, Oklahoma, ab! Veröffentlicht wurde das Ereignis 1973 im amerikanischen FATE-Magazin! Der Hauptzeuge Aaron C. Stern hatte einen Leserbrief verfasst!
Er und sein Vater waren seinerzeit mit ihrem Auto unterwegs, als Probleme mit dem Motor auftraten. Man fuhr seitlich von der Straße und Stern stieg aus, um nach der Ursache des Problems zu sehen.
Die Motorhaube war gerade geöffnet worden, als der Wagen und die nähere Umgebung in gleißendes Licht getaucht wurden, welches vom Himmel herabstrahlte. Das Licht war so hell, dass man seine Quelle nicht erkennen konnte!
Geschätzt wurde die Höhe der Erscheinung auf etwa 150 Fuß. Das Licht war weiß, spaltete sich jedoch auf Bodenhöhe in diverse Farben ab. So plötzlich wie die Illumination begann, so verschwand sie auch wieder! Man stand wieder im Dunkeln, doch nun ließ sich der Motor wieder starten und funktionierte einwandfrei!
Einige UFOs schätzen einen dramatischen Auftritt! Was für heute gilt, galt auch für früher: Im November 1928 waren der damals 12-jährige Norman H. Sabine und sein Bruder auf ihren Pferden unterwegs. Sie befanden sich auf der Familienranch nordöstlich von Milton, North Dakota, als sie vor sich röhrenden Lärm hörten!
Dieser ging von einem ihnen entgegen fliegenden UFO aus, welches die Form einer umgekehrten Suppenschüssel hatte. Die Farbe war silbern bzw. metallisch. Das Ding befand sich lediglich auf einer Höhe von 15-20 Fuß.
Von der Vorderseite her gingen vier helle Lichtstrahlen aus, auf seiner Oberseite hatte es zusätzlich einen kuppelartigen Aufsatz, den Sabine als „Buckel“ bezeichnete.
Die Größe lag bei geschätzten 20-25 Fuß. Das Geräusch, das es abgab, wurde mit dem eines Staubsaugers verglichen. Es überflog die Zeugen, die alle Mühe hatten, ihre Pferde unter Kontrolle zu halten, und verschwand rasch außer Sicht. Die Dauer des Vorfalls gab man mit 10-15 Sekunden an!
Abschließen wollen wir die Betrachtung der 1920er Jahre mit einem Entführungsfall, den Budd Hopkins untersucht hat und der zurückreicht in das Jahr 1929:
Wir befinden uns im Empire State New York, genauer in Spring Valley. Es war Sommer, die Zeugin 9 Jahre alt. Sie spielte außerhalb des Familienhauses, als sie am Himmel einen Lichtblitz bemerkte. Sie sah nach oben und entdeckte dort ein Objekt, welches aussah wie ein Zeppelin, lang und zigarrenförmig.
Das Ding wies viele Fenster und Öffnungen an der Oberfläche auf und von ihm ging ein merkwürdiges Leuchten aus. Aus dem Luftschiff schwebten drei oder vier kleine Gestalten, die „Taucheranzüge“ trugen, zu ihr herab! Sie konnte sich plötzlich nicht mehr bewegen und um die herum herrschte völlige Stille.
Die nächste Erinnerung war die, dass die Entitäten von ihr abließen und wieder zu ihrem Luftschiff schwebten. Als sie nach Hause lief, um von der Beobachtung zu berichten, wurde sie von ihrer Mutter gescholten, dass sie so lange abwesend gewesen war! Heute umschreibt man den Umstand als „Missing Time“!
Resümee
Das Buch enthält viele, mir bis dahin noch unbekannte Fälle. Es spielt in einer Zeit, als das UFO-Phänomen als Erscheinung noch unbekannt war, und es ist ausgesprochen gut recherchiert! Daneben liest es sich gut und flüssig, was es zum Buch des Jahres 2022 macht! Von den Autoren werde ich mir noch andere Titel kommen lassen!ʬ
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