🎙️ CROPfm: Das „Chupa-Chupa“-Phänomen • Wladislaw Raab • Sendung vom 18. September 2026

Der Begriff "Chupa-Chupa" leitet sich vom portugiesischen Wort "chupar" ("saugen") ab und steht sinnbildlich ...

📰 Leitartikel: Interview mit einem Abductee

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

21/09/26

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MILABS &
Schirmer CE4

Am 3. Dezember 1967 beobachtete der amerikanische Polizist Herb Schirmer während einer Streifenfahrt in Nebraska einen scheibenförmigen Flugkörper, der über ihn hinwegzog und verschwand. Daraufhin stellte sich bei ihm eine „fehlende“ halbe Stunde ein. 
Er ließ sich von einem Therapeuten hypnotisieren, und dabei kam heraus, dass er einem weißen Truck [sic!] mit blinkenden Lichtern begegnet war. Aus diesem kam etwas heraus, mit dem er „mental kommunizierte“. 
Interessant ist, dass diese Trucks bei vielen Entführungserfahrungen (MILABS) eine Rolle spielen – was nahelegt, dass Entführungen durch UFOs lediglich „inszeniert“ sind, um militärische Aktivitäten zu verdecken. 
Erst bei einer zweiten Regression bei einem anderen Therapeuten erzählte er eine „wilde“ Geschichte über (erstaunlich menschenähnliche) Ufonauten. („The Big Book of UFOs“ / Chris Rutkowski / S. 286) 
Merkwürdig nur, dass einer der Fremden ein grünes Gas auf ihn sprühen musste, um ihn zu paralysieren. („UFOs Above the Law“ / Soriano & Bouck / S. 158) 
Solche „Gaseinsätze“ werden immer wieder geschildert. Was sind das eigentlich für komische „Außerirdische“, die mit weißen Vans fahren und Zeugen nicht mit überirdischer Alientechnologie manipulieren, sondern mit schnödem Betäubungsgas? Und wieso weisen die „Entführungsforscher“ nie auf solche Unstimmigkeiten bei den Berichten hin? 
Stecken sie womöglich mit den echten Entführern – die man nicht im All zu suchen hat, sondern eher beim militärisch-industriellen Komplex, der u. a. Menschenversuche im Rahmen von MKULTRA, MONARCH usw. durchgeführt hat – unter einer Decke? 
Erzählen sie uns deshalb Müll über „Reticulaner“, die quer durch das Universum reisen, um sich Eizellen und Sperma zu holen – um sich ausgerechnet mit uns zu hybridisieren? Erklärt das, warum einzelne Ufologen in den USA mit hochdotierten Buchverträgen „belohnt“ werden und von den Medien zu „Experten“ aufgebaut wurden?ʬ 
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Postskriptum: 
K.O. Nebel 
Wenn man sich die etwas älteren UFO-Entführungsberichte ansieht, fällt auf, dass oft ein mysteriöser „Nebel“ beschrieben wurde, der, wenn man ihn durchquerte, für ein „Missing Time“ sorgte. 
Die Automobilisten – und diese betraf es in der Regel – verloren also ihr Bewusstsein. Gerade in Großbritannien wurde dieses Element immer wieder beschrieben, was auch dazu führte, dass die britische Ufologin Jenny Randles ein Buch zum Thema mit dem Titel „Time Storm“ veröffentlichte. 
Randles ging jedoch davon aus, dass „Zeitanomalien“ auftreten, dass Personen also kleine Zeitreisen machen, was jedoch als Arbeitshypothese ziemlich albern ist. 
Dessen ungeachtet ist das Buch eine gute Fallsammlung. Ein interessantes Beispiel für den Einsatz dieses narkotisierenden Nebels bietet der Fall der englischen Avis-Familie. Dieser Entführungsbericht hat in Großbritannien denselben Stellenwert wie der Hill-CE4 in den USA. 
Der Vorfall ereignete sich am 27. Oktober 1974 unweit von Hornchurch. Von der fünfköpfigen Familie befanden sich vier Personen – zwei Erwachsene und zwei Kinder – im Wagen, als sie nach Hause fuhren. 
Es war gegen 21:50 Uhr, als die ersten „Anomalien“ auftraten. Offenbar wurde der Wagen von einem Licht verfolgt, das man zunächst einem Hubschrauber („Hellcopter“?) zuschrieb; erst später wurde es als UFO interpretiert. 
Eine weitere Anomalie war, dass sich die Straße plötzlich wie leer anfühlte – jeglicher Verkehr war verschwunden. Dieses Phänomen kennen wir unter anderem auch aus den USA: 
So hatte der amerikanische Ufologe Imbrogno bei einer Untersuchung festgestellt, dass während einer „UFO-Entführung“ eine Straßensperre errichtet wurde, um das Entführungsopfer zu isolieren. 
Dann tauchte grüner Nebel auf der Straße auf, der einen kompakten Eindruck machte und etwa 270 cm hoch war. Kaum befand sich der Wagen in der „Nebelbank“, setzte bei den Zeugen ein „Blackout“ ein. 
Sie kamen erst wieder gegen 1:00 Uhr morgens zu sich. Was dann folgte, war nicht weniger merkwürdig. Der Hauptzeuge und Familienvater Stuart wurde von diversen Fahrzeugen verfolgt, die sich dadurch auszeichneten, dass sie verdunkelte Scheiben besaßen. Zudem interessierte sich die Polizei plötzlich für ihn und hielt ihn fast täglich an, um ihn zu kontrollieren. 
Hinzu kamen „Flashbacks“, die die „fehlende Zeit“ betrafen. Folglich ließ man sich hypnotisieren, und heraus kam ein ziemlich „klassischer“ Entführungsbericht. Nur die vermeintlichen „Aliens“ waren anders beschaffen: keine Greys, sondern kleine „Kobolde“ und Personen mit synthetisch wirkender „OP-Bekleidung“. 
Signifikant ist, dass Stuart den Eindruck hatte, seine Entführer trügen Masken, womöglich um dem Ganzen ein außerirdisches Ambiente zu verleihen und irdische Menschenversuche zu verschleiern. [Quelle: Haunted Skies 5, S. 268 ff.] 
„In den Fünfziger- und Sechzigerjahren wurden in den Vereinigten Staaten ebenso skrupellose Experimente an Menschen durchgeführt wie während des Nationalsozialismus in Deutschland.“ (Koch & Wech, Deckname Artischocke, Bertelsmann) 
Zum Thema Betäubungsgas und MILABs sind Informationen interessant, die von den Autoren Koch und Wech in ihrem Buch Deckname Artischocke – Die geheimen Menschenversuche der CIA geliefert werden. Auf Seite 207 etwa kann man entnehmen, dass die CIA LSD-Aerosolspray verwendet hat, um Räume einzunebeln – wer denkt da nicht an den Mad Gasser of Mattoon? (S. 229) 
Auch das US-Militär arbeitete daran, gegnerische Truppen mit Drogenschwaden einzunebeln, um danach kampflos einzumarschieren. Getestet wurde dies 1952 – ziemlich zeitnah zu den ersten „Abductions“. Man denke hier an den Tujunga-Canyon-Fall, in dem ebenfalls ein „Narkotikum“ eingesetzt wurde, um zwei Frauen einzuschläfern!ʬ 
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Postskriptum² 
Tujunga-Canyon-Abductions 
Vor ewigen Zeiten, in meinen 20ern, hatte ich mir in einem Buchladen, der auf englischsprachige Literatur spezialisiert war [weit vor Amazon & Co.], ein abgegriffenes Taschenbuch mit dem Titel The Tujunga Canyon Contacts von Ann Druffel und D. Scott Rogo besorgt. 
Es geht in diesem Buch um den „ersten“, zumindest um den ersten schriftlich fixierten „UFO-Entführungsfall“. Involviert waren eine Sara Shaw und ihre Freundin Jan Whitley, die im abgelegenen Tujunga-Canyon-Areal in einer Hütte lebten. 
Ich hatte mir unlängst einen Nachdruck des Buches in Paperback-Form besorgt und fand interessante Details, die mir früher nicht weiter zu denken gegeben hatten: 
Am 22. März 1953, gegen 2 Uhr morgens, wurden beide Frauen durch gleißendes Licht geweckt, das in ihre Hütte hineinstrahlte. Sara postierte sich am Fenster, um zu sehen, was vor sich ging, und Jan holte ihren Bademantel, um ins Freie zu treten. 
Plötzlich hatten beide einen „Blackout“, und die Uhr zeigte 4:20 Uhr morgens an. Sie verließen im Anschluss fluchtartig ihre Behausung und fuhren zu Jans Eltern. Interessant an dem Ablauf waren folgende Beobachtungen: 
¹ Beide Frauen gaben an, dass die Luft in ihrer Hütte unglaublich stickig war. Der erste Gedanke galt der Propangasleitung, doch diese war dicht, und kein Gas war ausgeströmt. Sie fühlten sich wie nach einer Betäubung; kurioserweise wiesen auch ihre beiden Haustiere [Hund und Katze] nach dem Vorfall die gleichen Symptome auf, so als seien sie alle mit einer unbekannten Substanz „eingeschläfert“ worden. 
² Bei ihrer Flucht bemerkten sie vor ihrer Behausung eine Gestalt mit langen Haaren, die hinter einigen Büschen stand und sie zu beobachten schien. Da in den 1950ern langhaarige Männer unüblich waren, kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine Frau handelte, die mit den Vorfällen direkt zu tun hatte und als „Nachhut“ eingesetzt wurde. 
Sara wandte sich 1975 an die kalifornische Ufologin Ann Druffel. Diese wollte die Vorfälle mit Hypnose untersuchen lassen und kontaktierte den Polizeipsychologen Dr. Reiser. Bei der dann durchgeführten Hypnoseregression stellten sich ein paar recht interessante Umstände heraus: 
¹ Nach dem strahlenden Licht erschienen schwarz gekleidete Personen, die ihre Gesichter mit Sturmmasken verborgen hatten. Diese marschierten „regulär“ durch die Tür. Da die Frauen darauf kaum reagierten, muss angenommen werden, dass sie zu der Zeit bereits betäubt waren. Sie wurden dann an Bord einer Flugscheibe gebracht und „medizinisch“ untersucht. 
² Jan, die scheinbar eine etwas robustere Konstitution aufwies, lieferte sich an Bord des Objekts ein Handgemenge mit den „Aliens“, konnte dann aber wieder „ruhiggestellt“ werden. 
³ Sara schilderte, dass sie mit einer merkwürdig gekennzeichneten „4“ „markiert“ wurde. Druffel fand heraus, dass diese Zahl das astrologische Zeichen für Jupiter ist. Man kann sich fragen, ob das ein dilettantischer Versuch war, der Verschleppung etwas „Außerirdisches“ zu verleihen. 
Druffel war offenbar mit den Ergebnissen der Untersuchung nicht zufrieden. Wie anders kann man sich erklären, dass sie auf die Dienste von Dr. Reiser verzichtete, um sich an einen UFO-Freak namens Dr. McCall zu wenden, der aus den Vorfällen mittels Hypnose eine „klassische“ Alien-Entführung machte? Das zeigte sich auch an einem anderen Beispiel: 
Die Zeugin Jan war drei Jahre später mit einer Frau im Wagen unterwegs. Da beide völlig übermüdet waren, suchten sie sich eine abgelegene Stelle, um zu übernachten. Nach einiger Zeit wurden sie von hellen Scheinwerfern geblendet, die von einem Truck stammten, der an den Wagen heranfuhr. 
Ein Mann stieg aus und manipulierte am Fahrzeug der beiden Frauen. Ein „Blackout“ setzte ein, und sie erwachten am folgenden Morgen, ohne sich erklären zu können, was geschehen war. Trucks spielen bei „UFO-Entführungserfahrungen“ eine große Rolle und werden auch noch heute eingesetzt. 
Interessant ist, dass aus dieser ziemlich eindeutig „irdischen“ Begegnung mittels Hypnose ein „Alienkontakt“ gezaubert wurde. Aus dem Truck wurde ein UFO, aus dem Unbekannten ein Alien. Ufologen und sinistre Kreise der „Schattenwelt“ spielen Hand in Hand ein unsauberes Spiel. 
Ist die „Ufologie“ nichts weiter als eine groß angelegte Betrugsveranstaltung, um Opfern von militärischen Entführungen einzureden, sie wären Außerirdischen begegnet? 
Sorgt die Ufologie auch dafür, dass „schwarze“ aeronautische Projekte „schwarz“ bleiben, indem Geheimwaffen zu ET-Kundschaftern werden? Stammen deshalb die meisten bekannten Ufologen aus dem militärisch-industriellen Komplex? 
Druffel erwähnte übrigens noch einen Vorfall, der sich Jahre nach der Entführung abgespielt hatte: 
Am 3. September 1975 beobachteten drei Zeugen im Bereich des Tujunga Canyon ab 20 Uhr eine höchst bizarre „Flugübung“ am Himmel. Auf einer Höhe von 2500 Fuß flog ein Helikopter, unter ihm, auf etwa 1000 Fuß, war ein scheibenförmiges Vehikel zu sehen, das in diversen Farben leuchtete. Dieses begann, sich zu bewegen; die Zeugen verglichen die Manöver mit einem „Schlangentanz“. 
Zeitgleich tauchten zwei weitere Hubschrauber auf, die diese Manöver ebenfalls durchführten. Die „Rotte“ zog davon, war jedoch noch rund drei Stunden lang am Himmel per Fernglas zu beobachten. In der nahegelegenen Nike-Missile-Base waren, wie um das Spektakel zu illuminieren, alle Lichter aktiviert worden. 
Die Leser werden es sich wohl schon denken können: Hubschrauber und Flugscheibe waren in den Augen der Ufologin selbstredend „außerirdische Raumschiffe“… Ganz offensichtlich sind Flugscheiben und Helikopter nicht weit entfernt, wenn MILABs beschrieben werden!ʬ

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