Unter den wirklich merkwürdigen UFO-Fällen ragt der von Maria Cintra heraus, besser bekannt als der „Fall Lins“:
1968 in Brasilien passiert, Kontakt der vierten Art, Untersuchung durch die brasilianische Luftwaffe und eine Zeugin, die einer nächtlichen Besucherin einfach ein Glas Wasser anbietet. Klingt schon fast normal. Ist es aber nicht.
In der Nacht zum 25. August 1968, gegen drei Uhr morgens, schlief Maria José Cintra – alle nannten sie „Dona Mariquinha“ – in ihrem Zimmer im Krankenhaus Dilma in Lins.
Die 56-jährige Reinigungskraft wurde von einem seltsamen Geräusch geweckt. Ein Rattern, als würde jemand eine klappernde Kupplung treten oder eine Handbremse knirschen lassen.
Sie macht das Fenster auf und sieht eine Frau, die sie nicht mehr vergessen sollte: mittelgroß, helle Haut, auffallend grüne Augen, so um die dreißig. Langer grauer Umhang mit Kapuze, der das Gesicht teilweise verdeckt.
In den Händen eine glänzende, metallisch aussehende Flasche. „Warten Sie, ich komm gleich und mach die Tür auf“, ruft Maria. Sie geht runter, öffnet die Eingangstür und steht der Frau gegenüber. Ohne groß nachzudenken nimmt sie die Flasche, denkt sich, die will wohl Wasser, und führt sie zum Trinkbrunnen.
Während sie auffüllt, schaut die Fremde interessiert die geparkten Autos an. Maria plaudert freundlich über den Wagen des Direktors. Die Antwort der Besucherin: nur ein leises „hm hm hm“. Sie trinkt aus einer Tasse – wo die herkam, weiß niemand – und sagt sonst nichts.
Dann klopft sie Maria dreimal auf die Schulter und sagt die Worte „Embaura Embaura“. Danach dreht sie sich zur Straße um. Und dann passiert das, was man nicht erwartet: Die Frau verschwindet in einem glockenförmigen Objekt, das etwa 70 Zentimeter über dem Boden schwebt.
Maria meint, noch ein zweites Wesen darin zu erkennen, ist sich aber nicht sicher. Wieder dieses Rattern. Das Ding steigt in den Nachthimmel, die Lichter gehen aus, weg. Maria steht da, schockiert, fängt an zu weinen und ruft nur noch: „Es ist ein UFO!“ Dann rennt sie zurück auf ihr Zimmer.
Am nächsten Morgen finden der Verwalter und andere Mitarbeiter am Ort des Geschehens Spuren. Neben Marias Fußabdrücken kleinere, spitze Schuhabdrücke – vermutlich von der Besucherin.
Dazu verbrannte Stellen im Boden, genau da, wo das Objekt geschwebt hatte. Und eine Mulde, etwa zwei Meter breit und 15 Zentimeter tief, die noch leicht warm war.
Diese physischen Spuren haben den Fall Lins zu einem der besser dokumentierten UFO-Vorfälle Brasiliens gemacht!ʬ [Albert Rosales, Humanoid Encounters 1965-1969: The Others amongst Us]

