🎙️ CROPfm: Das „Chupa-Chupa“-Phänomen • Wladislaw Raab • Freitag, 18. September 2026, um 19 Uhr

Der Begriff "Chupa-Chupa" leitet sich vom portugiesischen Wort "chupar" ("saugen") ab und steht sinnbildlich ...

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19/09/26

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Auf Abwegen in der Anderswelt

Mit dem Phänomen der Todesnaherfahrungen (TNE) beschäftige ich mich seit einigen Jahren eher nebenher. Das Problem bei diesen ist nämlich der stark religiös geprägte Hintergrund der „Exegese“ beziehungsweise Ausdeutung. Man erfährt in den Schilderungen nicht wirklich viel über die „Anderswelt“, weil die eigentliche Botschaft – der Tod ist nicht das Ende – sehr stark im Vordergrund steht. 
[Wobei ich mich frage, ob diese wirklich eine „frohe Botschaft“ ist; ich kann mir viele Dinge vorstellen, die schlimmer sind als der Tod, der letztlich auch die Sicherheit bietet, dass Schmerz und Pein endlich sind, wobei eine – unterstellte – „unendliche“ Existenz auch unendliche Pein mit sich bringen kann.] 
Es gibt kein Hinterfragen, um welche Art von Welt es sich dabei handelt – die außerkörperlichen „Besucher“ sind überzeugt, im „Jenseits“ zu sein, also an jenem Ort, in dem auch Gott „wohnt“ und die Engel hausen beziehungsweise wo man Jesus und Co. begegnen kann, also die ewige, himmlische Ruhestätte. 
Dass man sich einfach „nur“ in einer anderen „Dimension“ mit dort ansässigen Entitäten aufhält, die im eigentlichen Sinne nicht übernatürlich sind und nichts mit den irdischen Glaubenswelten zu tun haben, wird nicht erörtert. Folglich sind die meisten Überlieferungen auch nur bedingt interessant, weil nichts Bedeutendes berichtet wird. 
Eine Ausnahme – mehr oder minder – in der Hinsicht ist Dr. med. Eben Alexander, ein Neurochirurg und Gehirnspezialist, der an einer extrem seltenen, spontanen E.-coli-Meningitis erkrankte und für sieben Tage ins Koma fiel. Dabei hatte er eine TNE, bei der er interessante Informationen über die Anderswelt sammeln und in einem Buch – „Blick in die Ewigkeit“ – veröffentlichen konnte. 
Zwar unterliegt auch er dem Fehler, seine Erfahrungen im christlichen Sinne auszudeuten – so hält er einige dort beobachtete Entitäten für „Engel“, obwohl diese weder so aussahen, wie man sich Engel vorstellt, noch behaupteten sie, solche zu sein –, doch sind diverse Details aufschlussreich. 
Ich habe im Folgenden also auch bewusst darauf verzichtet, seine christliche Deutung einfließen zu lassen; mir geht es nur um Dinge, die er „beobachtet“ hat. 
Himmel und Hölle 
Sein „Start“ in die neue Welt verlief nicht sehr angenehm. Zwar geht man gemeinhin davon aus, dass TNEs grundsätzlich positiv verlaufen, doch spielen unangenehme, „höllische“ Erfahrungen bei vielen Menschen eine Rolle; jedoch werden diese meist nur am Rande erwähnt oder völlig verschwiegen, wahrscheinlich weil man die „himmlische Illusion“ am Leben erhalten möchte. 
Alexander fand sich in einer düsteren Welt wieder, einem bewohnten „Urschlamm“ nicht unähnlich: 
„Groteske Tiergesichter kamen blubbernd aus dem Schlamm hervor, stöhnten oder krächzten und verschwanden wieder. Ab und zu hörte ich ein dumpfes Brüllen. Manchmal wandelte sich das Brüllen in einen gedämpften, rhythmischen Singsang, der sowohl erschreckend als auch auf eigenartige Weise vertraut war. […] Die Bewegung um mich herum war nun weniger sichtbar und dafür spürbarer, als drängten sich tückische, wurmartige Kreaturen vorbei, die gelegentlich mit ihrer glatten oder stacheligen Haut an mir entlangstreiften.“ 
Nach diesem Aufenthalt in der „Unterwelt“ stieg er in einen Bereich auf, der einer idyllischen irdischen Szenerie glich. Es war eine ländliche Atmosphäre mit Menschen, die einfache, bunte „Bauerntracht“ trugen und offenbar guter Dinge waren. So wie Alexander den Ort beschrieb, könnte man auf den Gedanken kommen, dass er sich auf einem (Jenseits?)„Planeten“ befunden hat. 
Es gab die „Erde“ beziehungsweise Oberfläche, auf der Pflanzen wuchsen und sich Menschen bewegten, und einen „Himmel“ mit „Wolken“, über den merkwürdige Objekte (UFOs?) zogen: 
„Über den Wolken – unermesslich viel höher – zogen Scharen von durchsichtigen Kugeln über den Himmel und ließen lange, wie Luftschlangen aussehende Streifen hinter sich.“ 
In seiner Nähe befand sich eine „Frau“, eine ihm damals noch unbekannte Familienangehörige, die verstorben war und die er erst nach der Erfahrung auf einem Foto wiedererkannte. Diese hatte die interessante Fähigkeit, ihre äußere Gestalt zu transformieren. Sie konnte wie ein Mensch erscheinen oder als „Lichtkugel“, also in einer Form, die wir von Paraphänomenen her als „Orb“ kennen. 
Ihm wurde dort eine interessante Kosmologie vermittelt, etwa, „dass es nicht nur ein Universum gibt, sondern viele – in der Tat mehr, als ich begreifen konnte. […] Ich sah den Überfluss des Lebens in den zahllosen Universen, auch in manchen, in denen die Intelligenz sehr viel weiter entwickelt war als die der Menschheit auf der Erde. 
Ich sah, dass es unzählige höhere Dimensionen gibt… […]. Sie können von einer niedrigeren Dimension aus nicht erkannt oder verstanden werden. […] Diese Welten sind nicht völlig von uns abgesondert, weil alle Welten ein Teil derselben allumfassenden […] Realität sind. Von diesen höheren Welten hat man Zugang zu jeder Zeit und jedem Ort in unserer Welt.“ 
Besuch im Superspektrum 
Als ich noch Herausgeber des Printmagazins UFO-Report war, hatte sich ein Zeuge an mich gewandt, der ein merkwürdiges Erlebnis hatte. Darin spielte eine „Frau“ eine Rolle, die mich an die Gestalt erinnert, die Eben Alexander beobachtet hat! 
„Zugegebenerweise stellen die nun nachfolgenden Aufzeichnungen nicht für jeden Leser das dar, was es mir bedeutet. Es ist wirklich sehr schwer, in Worten Gefühle und Eindrücke zu vermitteln. Trotzdem will ich versuchen, alles so genau zu schildern wie ich es erlebt habe. 
Als ich nach einem längeren Spaziergang mit meinem Hund nach Hause kam, legte ich mich etwas hin, um auszuspannen. Plötzlich sah ich mich in einem dunklen Nichts, wo weder unten, rechts oder links zu erkennen war. In diesem dunklen Nichts irrte ich offensichtlich orientierungslos umher, bis ich eine Gestalt sah, die man etwa mit einem Apostel vergleichen könnte. 
Er hatte ein bodenlanges, graues Gewand an, trug Sandalen und hatte einen langen Wanderstock bei sich. Er blickte mich sehr grimmig, fast abweisend an und deutete in eine bestimmte Richtung. 
Ich wandte mich dieser Richtung zu und blickte in ein helles Licht. Auf dieses Licht ging ich zu und plötzlich teilte sich das Licht und ich stand in einer Landschaft, besser gesagt am Rande eines Talkessels, in den ich hinunter blickte. 
Am Boden dieses Talkessels schien Korn zu wachsen, dass jedoch sehr intensiv gelb gefärbt war, etwa zu vergleichen mit den Farbtönen eines Rapsfeldes. Die Hänge des Talkessels waren mit seltsamen Pflanzen bewachsen, und mit Blättern, wie bei uns etwa der Philodendrohn. Der Blattbewuchs war so dicht, dass man den Boden selbst nicht sehen konnte. 
Als ich mich etwas drehte, um mich umzusehen, erblickte ich seitlich von mir ein Mädchen, etwa 25 Jahre alt, das zirka zwei bis drei Meter von mir entfernt stand. Es hatte hellblondes, halblanges Haar, sehr feine Gesichtszüge und trug ein Stirnband, das wie eine Schnur silbern und golden geflochten war. Bekleidet war die junge Frau mit einem weißen Gewand. Im Abstand von etwa 20 cm um ihren Kopf sah man die Umgebung sehr neblig, vergleichbar einem „Weichzeichner“ bei einer Fotokamera. 
Sie blickte mich an und lächelte, ohne ein Wort zu sagen. Jedoch war ich mir im Klaren, dass Worte völlig unnötig waren, da mich das Wesen offensichtlich besser kannte, als ich mich selbst. Die einzige Botschaft die ich erhielt, war die, dass ich mir immer bewusst sein solle, dass das Wichtigste die Liebe sei, und dass ich immer danach handeln solle. 
Diese Aussage wurde telepathisch übermittelt, nicht mit Worten. Danach nahm mich das Mädchen bei der Hand und ging mit mir hinunter in den Talkessel, und wir schwebten beide über dieses „Kornfeld“. Dabei sah ich Ackerfurchen, also wurde dieses Feld angelegt bzw. bebaut. Plötzlich verspürte ich einen Ruck und fand mich auf meinem Sofa wieder. 
Ich betone, dass ich nicht geschlafen habe. Dieses Ereignis dauerte etwa nur 10 bis 20 Sekunden. Natürlich war ich emotional völlig aufgewühlt, spürte in mir aber eine ungeheure Kraft. Dieser Zustand hielt etwa noch zwei Stunden an und verging allmählich. 
Nach einigen ereignislosen Wochen in dieser Hinsicht, sah ich dieses Mädchen bei einem Spaziergang wieder, nachdem ich mir zuvor Gedanken gemacht hatte, dass schon lange nichts mehr passiert sei. Sie saß am Rande eines Feldes und hatte ein schwarzes Lederkostüm an. 
In diesem Moment hielt ich es gedanklich für völligen Schwachsinn, dass ein „Engel“ ein schwarzes Lederkostüm tragen sollte. Sie schien den Gedanken zu empfangen und wechselte plötzlich in Sekundenbruchteilen die Kleidung. Mal ein Kleid, mal Hose, Bluse, Rock, Kostüm, alles in verschiedenen Farben und Arten. 
Danach fragte sie mich telepathisch, wie ich es denn wohl am liebsten hätte und ich solle mich gefälligst nicht an solchen Äußerlichkeiten aufhängen. Andererseits gab sie mir zu verstehen, dass ich sie immer so sehe, wie ich sie gerne sehen möchte. 
Sie bedeutete mir, dass es nun für sie einen ungeheuren Aufwand darstelle, sich auf die niedere Ebene der Erde „herunterzutransformieren“, dass dies jeweils nur sehr kurz sein könne und eine enorme Belastung für sie sei, und sie sagte: ‚Diesen Aufwand nehme ich nicht auf mich, nur um deine Neugier zu befriedigen’. (‚Sagte’ ist nicht das richtige Wort, dem die Kommunikation erfolgte per Telepathie.) 
Ich fragte mich, wie sie den wohl in Wirklichkeit aussehe und ob diese Gestalt nur angenommen wurde, um mir ein angenehmes „Gegenüber“ zu bieten. Daraufhin sah ich an ihrer Stelle einen kleinen, sehr grellen Lichtpunkt, der schlagartig verschwand. 
Das nächste Mal begegnete mir dieses Wesen am Tage vor meiner Urlaubsreise. Ich machte mir Gedanken, ob wohl alles glückt mit der Fahrt. Plötzlich sah ich sie kurioserweise im Bikini vor mir stehen. Sie lächelte mich an, gab mir zu verstehen, dass alles in Ordnung sei und dass ich mir um nichts Gedanken machen solle. Sie wünschte mir einen schönen Urlaub und war verschwunden. 
Auch hier wurden Aussagen in Bildinhalte verpackt, wie das übrigens sehr oft geschieht. Ein Erlebnis, dass mich am nachhaltigsten beeindruckte, lag im Gesamtzusammenhang längere Zeit auseinander: 
Meine Mutter ist 1986 verstorben. 14 Tage vor ihrem Tod sprach sie mich sehr aufgelöst an, sie hätte im Traum meinen Vater gesehen, der ihr sagte, es sei bald Zeit zu kommen (mein Vater verstarb bereits 1962). 
Nach der Schilderung meiner Mutter sei mein Vater nun homosexuell geworden, treibe sich mit Männern herum und wolle trotz dieser Aussage nichts von ihr wissen, was sie nicht verstehen könne. 
Dies alles schob ich auf ihre schwere Krebskrankheit, zerstreute ihre Bedenken und vergaß das Ganze relativ schnell. Es dauerte fünf Jahre, bis mir aus diesem längst vergessenen Ereignis der Gesamtzusammenhang klar wurde. 
Ich sah eines Tages das Mädchen (Wesen, Engel) wieder vor mir. Sie sagte, sie freue sich, dass sie heute jemanden mitbringe, der aber ebenfalls nicht lange bleiben könne. In etwa fünf bis sechs Meter Abstand sah ich meinen verstorbenen Vater, der mich eindringlich anblickte, und dem die Tränen über die Wangen liefen. Um ihn herum leuchteten und funkelten kleine türkisblaue Lichtblitze. 
Das Mädchen gab mir zu verstehen, dass sie als „Übersetzerin“ tätig sein wolle. Auf meine Frage, warum er weine, gab sie mir zu verstehen, dass es ihn sehr traurig mache, dass er nicht näher zu mir kommen könne, um mich in die Arme zu nehmen. Seine Energie würde mich sofort töten. 
Er könne wohl auch nicht lange bleiben, denn der Aufenthalt hier sei sehr mühsam. Obwohl nach dem Tod meiner Mutter längst vergessen, kam die Frage nach der Homosexualität bei meinem Vater wieder auf. 
Das Mädchen erklärte mir lächelnd, dass dies eine Fehlinterpretation war. Mein Vater gab meiner Mutter nur zu verstehen, dass es nun Zeit sei zu kommen, dass er aber den Weg mit ihr nicht gemeinsam gehen könne, da die Entwicklung zu unterschiedlich sei. 
Da sie ihn zudem in Begleitung von Männern gesehen habe, zog sie hier sehr irdische Schlüsse. Das Mädchen machte mir klar, dass mein Vater ständig in Begleitung von sehr hohen Geistwesen sei. (Sie sagte nicht, er sei ein hohes Geistwesen, sie sprach nur von Begleitung). 
Mein Vater würde sehr sorgsam über mich wachen und er würde versuchen, mir vieles aus dem Weg zu räumen, dass meiner Entwicklung hinderlich sei. Ich fragte dann nach, warum er, wenn er in der Entwicklung schon so weit sei, ein so einfaches Leben geführt habe, mit vielen Entbehrungen und frühem Tod. 
Sie gab mir zu verstehen, dass er diesen Weg selbst gewählt habe, und dass es eine seiner Aufgaben war, mir den Weg zu bereiten, damit ich ein relativ sorgenfreies Leben führen könne und ich meine Aufmerksamkeit, von existenziellen Sorgen unbelastet, mehr dem spirituellen Fortschritt widmen könne. 
Als der Grundstein hierzu gelegt war, sei seine Anwesenheit hier nicht länger erforderlich gewesen. Es gäbe zudem immer noch zu wenige Menschen, die sich um den spirituellen Fortschritt kümmern. Das Mädchen gab mir weiterhin durch, dass obwohl er so gesehen „nur“ mein biologischer Vater sei, ich eins der Wesen im Universum sei, dass er am meisten liebe, dass aber nichts desto trotz nun Zeit wäre, wieder zu gehen. 
Als letztes fragte ich, was nun mit meiner verstorbenen Mutter sei, wobei das Mädchen nur lächelnd anführte, dass dies wohl „eine ganz andere Geschichte“ sei. (Was immer dies bedeuten mag). So ließ man mich relativ ratlos und aufgewühlt zurück. Wenigstens wurden ein paar Fragen geklärt, die vorher keinen Sinn ergaben.“ʬ

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