Auf dem hochinteressanten Geschichtsblog https://hiltibold.blogspot.com/ fand ich einen erstaunlichen Beitrag über eine UFO-Sichtung in Hildburghausen im Jahre 1847! Hildburghausen gehörte damals zum Herzogtum Sachsen-Hildburghausen, heute Thüringen. Gefunden hat Hiltibold den Bericht unter folgender Quelle!
Die „Reinschrift“ des Textes besorgte Hiltibold:
„Am 19. Juni bemerkte man in Hildburghausen eine merkwürdige Erscheinung am Himmel. Derselbe war mit Wolken bedeckt, die ihren Zug von Norden nach Süden nahmen. Hoch im Norden, etwas östlich, stand gegen Mittag halb 12 Uhr eine helle, runde Scheibe, 2 1/2 bis 3 Fuß im Durchmesser.
Um diese Scheibe drehten sich die sie umgebenden Wolken kreisförmig von der Rechten zur Linken ungefähr 2 Minuten lang, dann vergrößerte sich die Scheibe immer mehr, verlor ihre runde Gestalt und zerteilte sich. Dabei waren die Wolken ziemlich hoch, ihr Zug langsam, und man vernahm weder ein Tosen noch Brausen in der Luft.“
Der Bericht ist ausgesprochen signifikant, ist doch eine Scheibe zur Mittagszeit beobachtet worden, was wir innerhalb der Ufologie als „Daylight Disc“ (DD) bezeichnen, nach der Klassifikation von Hynek.
Das Objekt schien die Wolken um sich herum zu beeinflussen, sodass sich diese um die Erscheinung drehten. Es vergrößerte seine äußere Form, um sich anschließend in kleinere Fragmente zu zerteilen, was auch bei modernen Vorfällen aus unserer Zeit immer wieder berichtet wird!
Mein Versuch, herauszufinden, wie groß damals die Maßeinheit „Fuß“ im Fürstentum war, um so die Größe des Objektes errechnen zu können, scheiterte leider kläglich! Wer entsprechende Informationen haben sollte, möge sich gerne bei mir melden: retroanomalien@gmx.de Vielen Dank!
Hildburghausen ist mir übrigens nicht ganz unbekannt, da es eine Rolle in der Hauser-Forschung spielt. Dort war zeitweilig eine anonyme „Dunkelgräfin“ zugange, die im Verdacht stand, Hausers Mutter gewesen zu sein! Feuerbach ließ ermitteln, wurde allerdings ziemlich rüde und undiplomatisch abgewiesen!
Noch interessanter als die hochherrschaftliche Dame war jedoch ihr Begleiter, welcher der Nachwelt eine „okkulte Bibliothek“ hinterließ. Die zeitweise örtliche Nähe zu Hauser und die okkulten Aspekte seiner Wegsperrung und Ermordung lassen Fragen offen, die noch beantwortet werden möchten. Ich denke, die Dunkelgräfin wird alsbald „durchleuchtet“ werden müssen!
Herzlichen Dank an Hiltibold für die freundliche Genehmigung zur Weiterverwendung seiner Entdeckung auf meinem Blog!ʬ
===Kommentar:
Hallo Wladislaw,
im obigen Artikel fragst du nach der Maßeinheit Fuß im Raum Hildburghausen. Im Wikipediaartikel zum Thema Fuß https://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9F_(Einheit) gibt es eine Übersicht von 1848, würde also zum Zeitpunkt der Sichtung im Jahre 1847 passen. […]
In Sachsen entsprach damals ein Fuß = 28,3 cm. Sprich, die Scheibe wäre demnach (vor der Vergrößerung) ca. 70 - 85 cm im Durchmesser gewesen.
Beste Grüße
Micha aus Dresden


