Im November 2009 ereignete sich in Wismar ein ungewöhnlicher Vorfall, der bis heute Fragen aufwirft. Eine Zeugin meldete sich nach einem Interview bei CROPfm bei mir und berichtete von einer Beobachtung, die sie am 21. November 2009 gemacht hatte. Sie beschrieb eine zweidimensionale, leuchtende Fläche am Himmel, die sich nicht eindeutig erklären ließ.
Die Zeugin hatte ihre Sichtung zuvor auch Werner Walter vom CENAP gemeldet, der das Phänomen als Miniaturheißluftballon „identifizierte“. Doch weder die Flugdynamik noch die Form des Objekts passen zu dieser Erklärung, weshalb der Fall für mich ungelöst bleibt. Wer eine plausible Hypothese zu diesem Phänomen hat, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden!
Am 19. Februar 2010 hatte ich die Gelegenheit, mit der Zeugin telefonisch zu sprechen. Besonders faszinierend ist die Ähnlichkeit ihrer Beobachtung mit Fällen aus den USA, wo ebenfalls zweidimensionale Flächen am Himmel gesichtet wurden. Solche Strukturen wurden beispielsweise auf der berüchtigten „Skinwalker-Ranch“ beobachtet, wo gelegentlich Wesen oder Objekte aus diesen Flächen hervortraten.
Dies führt zu der spekulativen Vermutung, dass es sich bei solchen Erscheinungen um „Tore“ zu anderen Wirklichkeitsebenen handeln könnte – auch wenn dies natürlich reine Hypothese ist. Die Zeugin zeigte sich bereit, ihre Geschichte bei CROPfm vorzustellen, und ich habe ihren Bericht an meinen Kollegen Tarek weitergeleitet. Im Folgenden schildere ich ihren detaillierten Zeugenbericht.
Der Zeugenbericht aus Wismar
Am 21. November 2009, einem Samstag, ging die Zeugin gegen 15:35 Uhr mit ihrer Hündin am Wismarer Hafen spazieren. Sie hatte nur wenig Zeit, da sie um 16:00 Uhr zu einem familiären Geburtstag eingeladen war.
Eigentlich wollte sie nur eine kurze Runde drehen, doch ein spontaner Impuls führte sie in den angrenzenden „kleinen Industriebereich“ der Werft – eine ungewöhnliche Wahl für einen Spaziergang mit Hund, da die Gegend nicht besonders einladend ist.
Während sie entspannt schlenderte, dachte sie über philosophische Themen nach, inspiriert von den Werken von Dr. Dieter Broers zur „Physik des Bewusstseins“. Der Himmel war klar, strahlend blau, mit einer weißen Wolkenbank und der Sonne, die langsam unterging.
Gegen 15:50 Uhr trat die Zeugin den Rückweg an, überquerte die Straße und ging entlang des Bürgersteigs, die Wolkenbank zu ihrer Linken und die untergehende Sonne zu ihrer Rechten. Plötzlich bemerkte sie ein silberblitzfarbenes, raketen- oder zigarrenförmiges Objekt, das direkt vor der Sonne senkrecht nach unten zu fallen schien.
Zunächst dachte sie an ein abstürzendes Flugzeug oder eine Rakete, doch die Umgebung – inklusive eines kleinen Flugplatzes in der Nähe – ließ diese Erklärung unwahrscheinlich erscheinen. Es gab keine ungewöhnlichen Geräusche, nur die normale Geräuschkulisse der Umgebung mit vereinzelt vorbeifahrenden Autos.
Als ein Haus die Sicht versperrte, ging die Zeugin schnell weiter, um das Objekt erneut zu sehen. Doch was sie dann erblickte, ließ sie staunen: Am blauen Himmel schwebte ein rechteckiges Lichtobjekt auf sie zu, das keine klassische UFO-Form hatte. Es war etwa so groß wie zwei DVDs, die man mit ausgestrecktem Arm vor sich hält, und bestand aus intensivem, sonnenblumenartigem Lichtgelb.
In der Mitte des Objekts war ein leicht bräunliches Schimmern zu sehen, das es in zwei Hälften zu teilen schien, wie ein aufgeschlagenes Buch. Bemerkenswert war, dass das Objekt zweidimensional erschien – wie ein leuchtender „Aufkleber“ am Himmel, ohne sichtbare Tiefe. Es gab keine Abstrahlung ins Umfeld, und die klare Lichtlinie wirkte wie eine scharfe Abgrenzung gegen den Himmel.
Die Zeugin ging weiter, bis das Objekt fast über ihr war, und blieb dann stehen, um es genauer zu betrachten. Es war lautlos und bewegte sich nicht, während sie es etwa 30 Sekunden lang fixierte. Ein junges Paar auf der gegenüberliegenden Straßenseite bemerkte sie kurz, doch sie wagte nicht, sie anzusprechen, aus Angst, das Objekt aus den Augen zu verlieren.
In Gedanken begrüßte sie das Objekt mit einem „Hallo“ und stellte sich Fragen, wie es wohl verschwinden würde. Kurz darauf begann das Lichtobjekt, sich langsam und gleichmäßig in Richtung der Wolkenbank zu bewegen, glitt lautlos darüber hinweg und verschwand nach etwa 20 Sekunden. Nachdem das Objekt verschwunden war, fiel der Zeugin ihr Termin wieder ein.
Sie eilte nach Hause, kam leicht verspätet an und erzählte auf dem Geburtstag einer Bekannten von ihrer Beobachtung. Diese bestätigte, sie am Hafen gesehen zu haben, wie sie in den Himmel starrte, hatte das Objekt jedoch nicht bemerkt. Später recherchierte die Zeugin im Internet nach möglichen Erklärungen – Satelliten, Sonnensegel, Wetterballons oder UFOs –, fand aber nichts Vergleichbares.
Eine UFO-Hotline, die sie kontaktierte, wies ihre Sichtung als „Ballon vom Weihnachtsmarkt“ ab, was sie nicht überzeugte.
Ähnliche Sichtungen weltweit
Die Sichtung aus Wismar ist kein Einzelfall:
✔ In dem Buch Orte des Grauens in der Schweiz berichten Hans Peter Roth und Nikolaus Maurer von einem Zeugen namens Lorenz Kunz, der in einer Hütte in den Schweizer Alpen ein bläulich leuchtendes Quadrat von etwa 20 x 20 Zentimetern auf dem Boden bemerkte.
Da es stockdunkel und keine Lichtquelle vorhanden war, blieb die Erscheinung unerklärlich. Nach einiger Zeit zog sich das Quadrat zu einem Strich zusammen, wurde zu einem Punkt und verschwand.
✔ Ein weiterer Bericht im MUFON-CES-Band Nr. 12 beschreibt eine Sichtung aus Braunschweig vom 1. Juli 2002. Eine Zeugin sah vom Fenster aus ein leuchtend gelbes Viereck vor einem Baum, das sie zunächst für eine Leinwand hielt. Es enthielt schwarze Konturen und Punkte und verschwand kurz darauf. Die Größe schätzte sie auf 3 x 1,5 Meter. Auffällig ist, dass solche Flächenstrukturen stets als rechteckig oder quadratisch beschrieben werden!
✔ Oranges Rechteck über Indiana: Ein vergleichbarer Vorfall ereignete sich am 31. Juli 2010 in Gary, Indiana. Ein Autofahrer beobachtete gegen 14:50 Uhr eine orangefarbene, transparente, rechteckige Struktur, die wie ein „Banner“ wirkte und etwa eine Meile vom Flughafen entfernt stationär am Himmel stand. Sie war vier- bis fünfmal so groß wie die Reklametafeln an der Straße. Als der Fahrer abbog, verlor er das Objekt aus den Augen.
✔ Orange Rechtecke über Florida: Am 31. März 2010 meldete ein Zeuge aus Florida bei MUFON-USA eine Sichtung von drei orangegelben, rechteckigen Objekten, die gegen 21:30 Uhr in Dreierformation gen Westen flogen. Die Objekte bewegten sich mit konstanter Geschwindigkeit und verschwanden nach etwa 10 Sekunden am Horizont.
✔ „2D-Stargate“ in Florida? Ein kurioser Fall ereignete sich am 14. März 2009 in Nokomis, Florida. Ein Autofahrer und seine Tochter sahen gegen 15:30 Uhr ein quadratisches, etwa 8 Fuß großes Objekt, das wie ein flacher, mattgrauer Bildschirm wirkte, mit ungleichmäßigen roten Verfärbungen.
Es schwebte in der Höhe eines zehnstöckigen Hauses und bewegte sich mit etwa 45 mph gen Norden. Die Zeugen beobachteten es über eine Meile, bis es über einer Bucht verschwand. Sie meldeten den Vorfall der Polizei über den Notruf 911. Könnte es sich um eine Art „mobiles Dimensionstor“ gehandelt haben?
✔ UFO-Doorway in Ohio: Ein weiterer Bericht, übermittelt von „ufomike“ aus Ohio, beschreibt ein oranges, portalähnliches Gebilde, das ein Ehepaar nachts über einer Pappel beobachtete. Leider fehlen genaue Angaben zu Ort und Zeitpunkt, da die Zeugen müde waren und dem Vorfall keine weitere Beachtung schenkten. Dennoch zeigt die Beschreibung Ähnlichkeiten zu den anderen Sichtungen.
✔ „Dimensionstor“ über Kalifornien? Am 3. Juni 2009 wurde unweit von La Verne, Kalifornien, ein großes, schwarzes, aufrecht stehendes Rechteck am Himmel gesichtet. Der Zeuge, der mit seinem Wagen unterwegs war, schloss aus, dass es sich um ein Flugzeug oder einen Ballon handelte, da das Objekt zweidimensional erschien. Leider ist unklar, wie es verschwand, da der Zeuge vermutlich weiterfuhr.
Fazit
Die wiederkehrenden Berichte über zweidimensionale, rechteckige oder quadratische Strukturen am Himmel werfen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Handelt es sich um natürliche Phänomene, unbekannte Technologien oder gar „Tore“ zu anderen Dimensionen?
Die Ähnlichkeiten zwischen den Fällen aus Wismar, den USA und anderen Orten sind frappierend und laden zur weiteren Untersuchung ein. Wer ähnliche Beobachtungen gemacht hat oder Erklärungshypothesen anbieten kann, ist herzlich eingeladen, sich bei mir zu melden!ʬ
Quellenhttp://nationalufocenter.com/artman/publish/article_348.phphttp://www.ufocasebook.com/2010/floridatri033110.htmlhttp://www.nuforc.org/webreports/069/S69196.htmlhttp://www.theufochronicles.com/2008_02_01_archive.htmlhttp://nationalufocenter.com/artman/publish/article_290.php===
Postskriptum:
Zeugin im O-Ton:
Ich habe in Wismar am 21.11.2009 um ca. 16:00 Uhr eine ungewöhnliche Beobachtung gemacht, welche ich mir bei bestem Willen nicht eindeutig bzw. gar nicht erklären kann. Ich hoffe nun auf diesem Weg ein paar Fragen dazu loswerden zu können oder evt. beantwortet zu bekommen.
Ich war am besagten Tag (21.11.2009) um ca. 16:00 Uhr mit meiner Hündin am Wismarer Hafen spazieren. Wir gehen eigentlich fast täglich am Hafen eine bestimmte Runde. Doch ich möchte vorne anfangen.
Es war also Samstag, der 21.11.09 so ca. 15:35 Uhr. Da ich und mein Lebenspartner um 16:00 Uhr zu einem familiären Geburtstag eingeladen waren, wollte ich noch kurz eine kleine Runde mit meiner Hündin gehen. Ich wohne keine 5 Minuten vom Hafen entfernt. Ich hatte für die Runde ca.10-15 Minuten Zeit, um dann noch pünktlich zu Kaffee und Kuchen zu erscheinen.
Somit verließ ich ca. 15:35 - 15:40 Uhr mit meiner Hündin das Haus. Ich wollte lediglich kurz mit ihr Gassi gehen. Ursprünglich wollte ich auf eine bestimmte nah gelegene Wiese und dann zurück. Die Zeit drängte ja ein wenig. Und ich sollte mich beeilen.
Was jetzt kommt mag sich alles sehr subjektiv anhören, was es ja auch ist. Aber schildere es jetzt einfach so, wie ich es erlebt, wahrgenommen bzw. empfunden habe und tue. Ich ging also mit Hund in Richtung Hafen.
Fast dort angekommen (ich hätte nur die Straße überqueren müssen, verspürte ich den Drang oder einfach Lust […] in den angrenzenden "kleinen Industriebereich" der Werft zugehen. Obwohl das nicht unbedingt die geeignetste "Location" zum Gassi gehen ist. (echt nicht so schön).
Also bog ich einfach links ab und ging in aller Seelenruhe los. Ich verspürte keinen Zeitdruck. Das passt schon, dachte ich! Ich schlenderte also dann mit Hund dahin. Es ist ca. 15:40 - 15:45 Uhr gewesen. Naja, ich bin echt entspannt gegangen und dachte während dessen über Schein und Wirklichkeiten nach. So Gedankenspiele halt.
Ich hatte mich nämlich kurz zuvor mit Werken von Herrn Dr. Broers zum Thema "Physik des Bewusstseins" und anderen auseinandergesetzt. Ich hatte Spaß beim Denken und beobachte meine Umgebung (auch den Himmel) aufmerksamer, als sonst. Und stellte mir diverse Fragen zu diesen Themen. Der Himmel war klar und strahlend blau. Nur ein eine weiße Wolkenbank war zu sehen und die Sonne natürlich, welche so langsam untergehen wollte.
So ca. 15:50-15:55 Uhr trat ich dann den Rückweg an. Ich verließ das Gebiet und überquerte die Straße. Immer noch ohne Zeitdruck. Eigentlich war ich schon ein wenig zu spät. Ich ging also […] auf dem Bürgersteig an der Straße entlang. Die Straße befand sich links von mir, wie auch die weiße Wolkenbank am Himmel. Rechts von mir ging die Sonne schon langsam unter.
Das sah bei diesem klaren Wetter sehr schön aus. Ich betrachtete die rötlich-orange Sonne, welche wohl bald hinter ein paar Häusern (welche sich auch rechts von mir befanden) verschwinden sollte. Dann bemerkte ich sogleich einen silberblitzfarbenes raketen- oder zigarrenförmiges Objekt, das direkt vor der Sonne senkrecht nach unten zu fallen schien. Als ob es herunterfallen oder abstürzen würde.
Das Objekt war direkt mittig vor der Sonne. Ich dachte wirklich kurz, mein Gott, da stürzt ein Flugzeug ab oder doch eine Rakete? Aber haben wir hier so was in der Umgebung? Kann ja gut möglich sein, dachte ich. Wie eben in der Nähe von Wismar (Müggenburg) einen kleinen Flugplatz. Ich sah schon die Schlagzeile: "Flugzeug abgestürzt"
Dann drängte sich mir die Frage auf, sehe ich evt. wirklich ein UFO? Immerhin fällt es ja regelrecht runter, silberblitzfarben und raketenförmig. Außergewöhnliche Geräusche habe ich nicht gehört. Falls es welche gegeben hätte, wäre ich aber wohl viel zu weit weg gewesen.
Um mich war eine normale Geräuschkulisse. Nur vereinzelnd fuhren ein paar Autos an mir vorbei. Da ich immer noch am gehen war, versperrte mir ein Haus (rechts von mir) die Sicht. Ich wollte schnell daran vorbei und noch mal genau hinschauen.
Ich drehte meinen Kopf wieder nach vorne und traute meinen Augen nicht. Auf mich schwebte am blauen Himmel ein Objekt zu, welches nur aus Licht bestand. Ich hatte es auch sofort im Focus. Ich schaute nicht auf die Straße vor mir sondern gleich als ich den Kopf drehte nach oben in den Himmel.
Genau vor mir am Himmel (ca. 50-60 Grad Winkel) stand ein Lichtobjekt, das sich nicht als "klassisches UFO" bezeichnen lässt. Es war relativ "groß". Was sich so als groß bezeichnen lässt. Keine Ahnung. Vielleicht so wie zwei DVD´s nebeneinander, wenn man sie sich mit ausgestrecktem Arm vor das Gesicht hält. Erst dachte ich da schwebt ein Satellit auf mich zu.
Der Eindruck, dass es auch auf mich zukam, mag aber daran gelegen haben, dass ich mich noch bewegte. Ich ging einfach weiter geradeaus darauf zu, bis ich immer weiter den Kopf nach hinten nehmen musste. Ich wollte so nah wie möglich ran. Dann blieb ich stehen, da das Objekt sonst genau über mir gewesen wäre und mein Hals verrenkt. :)
Dieser Lichkörper hatte keine Abgrenzung oder besser Eingrenzung in dem Sinne und trotzdem eine klare scharfe Lichtlinie. Aber keine Umrandung oder Ähnliches. Licht nur in Form dieses Rechtecks. Es strahlte nicht ab in den Himmel oder andersrum. Somit wohl doch eine Abgrenzung, aber bezogen auf den Himmel hinter dem Objekt.
Es lässt sich irgendwie schwer beschreiben. Es war nur Licht in Form eines Rechtecks (2 DVD´s). Die Farbe glich einem sehr intensiven etwas helleren Sonnenblumenlichtgelb. An dem blauen Himmel sah es wirklich fantastisch aus.
Genau in der Mitte des Objektes war ein leichtes bräunliches Licht zu sehen, welches das Rechteck leicht in 2 Hälften zu "spalten" schien. Evt. so als hätte man ein rechteckiges Buch (bestehend aus 2 gleich großen Quadraten) genau in der Mitte aufgeschlagen.
Dieses etwas bräunliche Licht war wie ein Schimmer. Hier kann man von verwaschen reden. Zur Mitte hin wurde dieser Farbton etwas intensiver aber blieb dennoch irgendwie durchsichtig. Wirklich eigenartig war aber das ich dieses Lichtobjekt nur zweidimensional wahrgenommen habe. Wie ein leuchtender Lichtaufkleber der an oder auf den Himmel "geklebt" wurde. Das änderte sich auch im weiteren Verlauf der Sichtung nicht.
Angenommen dieses Objekt wäre dreidimensional, so habe ich lediglich nur eine Seite A gesehen. Geräusche habe ich nicht wahrgenommen, es war lautlos. Ich war ja relativ nah dran. Es herrschte eine normale Geräuschkulisse. Wieder fuhren nur vereinzelnd ein paar Autos an mir vorbei. Den Hund an der Leine sah ich nun stehend dieses Objekt an. Das Objekt stand auch ruhig vor mir bzw. fast über mir am Himmel.
Ich nahm auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein junges Pärchen war, welches mir entgegen kam. Mein Blick schweifte ganz kurz zu Ihnen rüber, ich wollte erst rufen, aber ich hatte dann in derselben Sekunde wirklich "Angst" meine Beobachtung aus den Augen zu verlieren. Für mich im Nachhinein aber sehr bedauerlich.
Ich schaute schnell wieder hin, es war noch da. Ich habe dieses Objekt für eine Zeit von ca. 30 Sekunden fixiert. Glaube ich. Genau kann ich das wirklich nicht sagen. Mir kam die Zeit relativ lang vor. Wie gesagt ich hatte den Himmel vorher einigermaßen im Auge behalten. Da war vorher nichts Vergleichbares.
Nun ja, ich schaue so auf das Objekt und wieso auch immer, ich begrüße es in Gedanken. Sage in einfach "Hallo". Jetzt laufe ich zwar Gefahr von einigen in irgendeine schulpsychologische Schublade gesteckt zu werden. Aber sei´s drum. Ich bin nicht religiös, Sektenmitglied, Vollzeitesoteriker oder Sonst was.
Ich fand zwar schon als Kind exoplanetare Themen sehr spannend und faszinierend, aber damit bin ich wohl nicht allein. Ich habe dann noch einen weiteren Satz gedacht bzw. "gesendet". Denn möchte ich aber für mich behalten. Denn diese 0,2 % Restzweifel bleiben und wer weiß schon was ich da wirklich gesehen habe. Evt. drückt mir ja was auf den Sehnerv.
Deswegen ich muss dieses Thema für mich echt abklären, sonst geh ich vielleicht doch noch zum Augenarzt oder zum Hypnotiseur. So weiter im Text, ich schaue also auf dieses Lichtobjekt. Ich denke dann so bei mir, wie es wohl verschwinden wird? Es muss ja irgendwann wieder weg. Ob es einfach so verschwindet? Abdüst, wie man es aus klassischen UFO-Berichten kennt?
Oder wird es hinter der Wolkenbank (welche insgesamt höher stand als das Objekt) links von mir verschwinden. Und gerade noch daran gedacht, begann der Lichtkörper sich tatsächlich langsam und lautlos in Richtung Wolkenbank zu bewegen bzw. zu gleiten. Wirklich gleiten. Ohne Geruckel und ohne schneller oder langsamer zu werden. In der Geschwindigkeit gleich bleibend gleitend.
Es glitt einfach die Wolkenbank hoch, über sie hinweg und verschwand dann direkt hinter ihr. Das Ganze dauerte bestimmt auch noch mal so 20 Sekunden. Glaube ich. Also es ließ sich echt Zeit. Als es nicht mehr zu sehen war viel mir mein Termin wieder ein. Erst dachte ich laufe hinterher, aber irgendwie war ich auch froh dass es wieder weg war.
Jetzt könnte ich nach Hause laufen. Ich lief also schnell mit dem Hund nach Hause. Ich kam nun natürlich auch zu spät. Es war bereits kurz nach 16:00 Uhr. Mein Partner wartete bereits ungeduldig und wollte schon fast ohne mich los. Meine Entschuldigung ließ er aber gelten. ;)
Auf dem Geburtstag angekommen, erzählte mir eine Bekannte, dass sie mich eben noch am Hafen mir dem Hund gesehen habe. Ich fragte sie ob sie gesehen hätte, wie ich in den Himmel geschaut hätte.
Sie bejahte dies und sagte, sie und ihr Partner hätten sich ein wenig gewundert, da ich so in den Himmel starrte. Die Beiden haben das Objekt leider nicht gesehen, aber auch nicht in den Himmel geschaut, sondern im Vorbeifahren lediglich auf mich und den Hund geachtet.
So sind sie leider keine Zeugen, aber ich wurde gesehen, wie ich beobachtet habe. Nach dem Kaffeekränzchen, dass ich wie im Film empfunden habe, da ich in Gedanken immer noch an diesen Vorfall denken musste, habe ich mir im Internet mal Bilder und Aufnahmen von Satelliten, Sonnensegeln, Wetterballons und auch Bilder und Zeichnungen von UFOs angeschaut um verstehen zu können was ich da gesehen habe.
Man sucht ja zuerst mal nach ganz rationalen Erklärungen. Leider habe ich nichts Vergleichbares gefunden. Kann es sich hier doch um ein natürliches Phänomen handeln, welches ich nicht einordnen kann? Auch wenn es sich anders anfühlt?
Ich habe sogar bei einer UFO-Line angerufen, um mir Rat zu holen. Und die wussten es ja ganz genau: Eindeutig ein Ballon vom Weihnachtsmarkt. Ja ne is klar! - Und aufgelegt! Ich komme hier jetzt nicht mehr alleine weiter. Evt. haben andere Leute ähnliche Sichtungen gehabt?

