🎙️ CROPfm: Lagerfeuer #23 • Freitag, 2. Oktober 2026 • 19h

Der Herbst ist eingezogen und hat der Sommerhitze ein wohlverdientes Ende bereitet, zumindest vorerst. Doch keine Sorge, ein CROPfm Lagerfeu...

📰 Leitartikel: Wenn UFOs nicht wie UFOs aussehen

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

27/09/26

🌊👾🌴🐲
Attacke der
Sumpfmonster!

Ich liebe solche Berichte: In Devil’s Swamp [man beachte den Namen!], East Baton Rouge Parish, Louisiana, USA, waren im August 2006 zwei Männer mit ihrem Geländewagen durch den Schlamm gebraust, als sie bemerkten, dass etwas in den Sumpf sprang. 
Irgendwie gehörten sie nicht zu den Mutigen, denn sie traten den Rückzug an. Dabei beobachteten sie eine durch das Schilf rennende Kreatur, die sie mit 40 mph verfolgte. Sie konnten sich ihr bis auf etwa 6 Meter nähern und zwei Bilder machen, die jedoch unscharf waren und in der Quelle nicht veröffentlicht wurden. 
Das „Ding“ war ca. 240 cm groß, hatte große, leuchtend rote Augen, grüne Haut – was sonst? – unter einem rötlichen Pelz und „Pfoten“ mit langen Krallen, wobei die mittlere am längsten war. [Albert Rosales, Humanoid Encounters 2000-2009: The Others amongst Us] 
Sumpfmonster & Roadrunner 
Im Februar ist bei mir das Buch Lizard Man von Lyle Blackburn eingetroffen. Es geht darin u. a. um Reptoidensichtungen, die sich ab 1986 in Bishopville, Lee County, South Carolina, zugetragen haben sollen. 
Bereits beim ersten Durchblättern fiel mir ein Evergreen auf. Blackburn hat auf Seite XVII eine Karte mit den Sichtungsarealen veröffentlicht; alle befinden sich an Straßen, somit ist also auch der „Lizard Man“ ein „Straßenkreuzer“. 
Lesern dieses Blogs wird sicher bekannt sein, dass sowohl UFOs als auch alle möglichen Paranauten/Kryptide sich schon fast zwanghaft an Straßen sehen lassen – aus welchem Grunde auch immer. 
Dieser Aspekt wird in den jeweiligen „Fachkreisen“ jedoch kaum thematisiert. Eine Bigfooter-Floskel ist zum Beispiel die, dass Squatches sich entlang von Straßen bewegen, weil dies „bequemer“ sei; Besseres ist bisher kaum zu vernehmen. 
Die ganze Angelegenheit begann mit der Sichtung von Chris Davis, der am 29. Juni 1988 gegen 2:30 Uhr am Morgen von der Nachtschicht nach Hause fuhr und einen Platten hatte – wer Jeepers Creepers gesehen hat, kennt die Situation! ;-) 
Nachdem der Reifen gewechselt war, erkannte er, dass er einen Zuschauer hatte: ein humanoides, sich bipedal fortbewegendes Wesen mit grüner, feucht wirkender Haut, rotglühenden Augen, einer Größe von über zwei Metern und dreifingrigen Händen mit schwarzen Fingernägeln (die meisten Details bekam er mit, als sich das Ding schon auf seinem Dach befand). 
Davis stieg schleunigst in seinen Wagen und fuhr los; bei einer Geschwindigkeit von 35 Meilen konnte das Wesen gut mithalten und sprang dabei – wie erwähnt – auf das Dach. Während der Fahrt verschwand es jedoch, ohne dass der Zeuge gesehen hätte, wie es abfiel. 
Völlig entgeistert kam er zu Hause an und weckte seine Familie. Sein Vater begleitete ihn später zur Polizei. Auf dem Wagendach fanden sich Kratzspuren, und der linke Rückspiegel war demoliert. Einige Zeit nach dem Vorfall unterzog er sich einem Lügendetektortest und bestand ihn. 
In den folgenden Tagen gab es weitere Vorfälle: klassische „Roadrunner“-Einlagen als auch bizarre akustische Laute, die aus den Sümpfen drangen. Bei einer dieser Gelegenheiten kontaktierte eine Frau aufgrund der „Tiergeräusche“ die Polizei. 
Die Beamten entdeckten Spuren, die vom Sumpf zu einer Straße führten [sic] und wieder zurück. Es waren dreizehige Krallenabdrücke: 1,5 Inch tief, 14 Inch lang und 7 Inch breit [1 inch = 25,4 mm]. Suchhunde wurden an die Spuren angesetzt, konnten jedoch keine Witterung aufnehmen – was kurios ist, denn sowohl ein „Repto“ als auch ein menschlicher Fälscher hätten ihre Geruchsspur hinterlassen. 
Übrigens gelang es keinem der Beamten, so tiefe Abdrücke im Boden zu hinterlassen. Es meldeten sich auch Zeugen, die vor 1988 eine Begegnung hatten; der älteste Report stammt aus dem Jahr 1986, der bisher letzte von 1990 – Lizard Man ist also kein Dauerbewohner des Areals. 
Dabei ist jedoch unklar, wie weit die Geschichte des Wesens zurückreicht. Die lokalen Amerindians (Cherokee, Congaree, Cusabo, Natchez, Pee Dee, Santee und Wateree) kannten bipedale Echsen in ihrer Mythologie, und selbst der Name des Sumpfgebietes Scape Ore könnte auf Sceloporus zurückzuführen sein! 
Die sicherlich kurioseste Begegnung hatte der Agropilot Chris Davis, der für die Farmer der Region arbeitete. Während eines Starts von einer „Rasenpiste“ aus (gleich angrenzend an ein Waldstück, also kein Flughafen im eigentlichen Sinne) kreuzte das Wesen seinen Weg, womit nachdrücklich belegt wird, dass Lizard Man nicht nur Straßen, sondern auch Startbahnen schätzt. 
Alles in allem gab es acht Zeugen, von denen vier bereits verstorben sind: 1 × natürlicher Tod, 1 × Mord, 1 × Autounfall, 1 × „died of mysterious causes“ – was im Buch nicht näher erläutert wird. Da die Augenzeugen alle relativ jung waren, muss auch der natürliche Tod vorzeitig eingetreten sein. 
Hier wiederholt sich ein ziemlich klassisches Szenario, welches zumindest seit den Mothman-Sichtungen bekannt ist: Die Konfrontation mit Paranauten wirkt sich extrem ungünstig auf die Lebenserwartung aus. Beim Einsturz der Silver Bridge starben 46 Menschen, darunter viele, die Mothman gesehen hatten. 
Bei Ermittlungen der amerikanischen Ufologin Sixkiller [sic] starben sechs Zeugen [Name Game? Sixkiller = 6 tote Zeugen!], und bei David Paulides verstarben vier Personen relativ kurz, nachdem sie über ihre Bigfoot-Erfahrungen gesprochen hatten. 
Übrigens wiesen sowohl Paulides als auch Blackburn darauf hin, dass etwa traditionelle Amerindians über solche „Kontakte“ schweigen (und leben), während die jüngere Generation diese „Omertà“ nicht befolgt und redet (und dann nicht selten stirbt). 
Resümee 
Das Buch ist gut geschrieben und interessant, wird aber jene irritieren, die mit solchen Begegnungen nicht vertraut sind, vor allem, weil die Muster lediglich als bizarr umschrieben werden können. Das irrationale Verhalten der Kreaturen mit ihren Straßenüberquerungen, deren „dämonisches“ Aussehen – etwa die rotglühenden Augen –, unleidliches „Schreckgespenstverhalten“ und die „Nebenwirkungen“ auf viele Zeugen (Tod) wirken eher wie ein Schwank aus einem mittelalterlichen Bestiarium… 
=== 
Postskriptum: 
„Augentiere“ 
Irgendwo – angesiedelt zwischen UFO-Forschung und Kryptozoologie – tummeln sich zahlreiche, recht seltsame Wesen: 
Bigfoots, schwarze Hunde, Mottenmänner [Frauen?] und ihre britischen Kollegen, die Eulenmänner, reptiloide „Sumpfmonster“ und alle möglichen nur denkbaren „Kryptiden“, die in vielen Teilen der Welt beobachtet wurden und werden. 
Diese beschreibt der amerikanische Forscher Loren Coleman in seinem Buch Mothman and Other Curious Encounters [ISBN 1-931044-34-1]. 
Beim Lesen fiel mir nun auf, dass die genannten „Verdammten“ (nach Charles Fort) alle – und zwar ohne Ausnahme – über leuchtende bzw. fluoreszierende Augen verfügen – eine merkwürdige Parallele. 
Überhaupt scheinen „Parawesen“ – oder nennen wir sie Keel zu Ehren „Ultraterrestrier“ – ziemlich „augenfällig“ zu sein, wenn wir hier etwa an die Greys und ihre anderen Kollegen an Bord von UFOs denken. 
Besonders signifikant sind hier die 1996 bei Varginha in Brasilien abgestürzten Aliens mit ihren großen, roten Augen – die auch einem der hier bereits genannten Wesen recht gut stehen würden! 
Sind die Augen womöglich das Einzige, Reale, das wir von den Wesen sehen können, während der restliche Körper nichts anderes ist als eine keelsche Illusion? 
Oder sind die Augen der verbindende anatomische „rote Faden“, der belegt, dass diese Wesen alle vom gleichen Ort stammen und denselben evolutionären Prozessen unterworfen waren?ʬ

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