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13/08/26

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Die Heilige Lanze:
Hitlers Vision in der Hofburg

Das Thema „Die Heilige Lanze“ begann mich nach meinen Ausführungen zu Antiochia zu interessieren, und so kaufte ich mir das gleichnamige Buch von Trevor Ravenscroft. Möchte man verstehen, um was es geht, ist es unerlässlich, den hier verlinkten Artikel als „Intro“ zu lesen:
Erstaunt hat mich, dass neben Bartholomäus in Antiochia auch eine weitere Person eine „unheimliche Begegnung“ im Zusammenhang mit der Heiligen Lanze (auch „Speer“ genannt) hatte – allerdings Jahrhunderte später.
Ein Mann, damals noch in seinen frühen 20ern, hatte eine Begegnung mit einer Entität, die er selbst, wahrscheinlich abgeleitet von Nietzsche, als „Übermensch“ bezeichnete, deren Auftreten jedoch eher an dämonische Umtriebe denken lässt. Dieser Mann war Adolf Hitler. Über sein Erlebnis habe ich bereits an anderer Stelle Betrachtungen angestellt, allerdings ohne das Hintergrundwissen zur Lanze.
Die mystische Erfahrung in der Wiener Schatzkammer
Es begab sich in der Schatzkammer der Wiener Hofburg. Hitler muss damals 21 Jahre alt gewesen sein, Jahrgang 1889, also etwa um 1910. Übergeben wir das Wort an Ravenscroft:
„Jetzt stand er vor der alten Waffe, die auf dem roten Sammetkissen lag, hatte das deutliche Gefühl, dass der Augenblick gekommen war, in dem ihm ein großes Geheimnis offenbart werden sollte: Der Geist des Speeres wollte sich ihm enthüllen! Die Luft wurde stickig, und ich konnte kaum atmen.
Das Menschengewimmel in der Schatzkammer schien vor meinen Augen zu entschwinden. Ich stand allein und zitternd vor der schwebenden Gestalt des Übermenschen – eines hohen und furchtbaren Geistes, von schreckeinflößendem und grausamem Aussehen. In heiliger Ehrfurcht bot ich ihm meine Seele als Werkzeug für seinen Willen dar.“
Davon soll Hitler dem Gauleiter Hermann Rauschning berichtet haben. Dieser veröffentlichte die angebliche „Beichte“ in seinem Buch „Gespräche mit Hitler“, wobei es sich jedoch um eine Fälschung des Autors handeln soll. Was natürlich für alle Hinweise auf den „Führer“ und seine merkwürdigen „Hobbys“ gilt.
Man denke da an den Jugendfreund Hitlers, Josef Greiner, der selbst ein Buch mit dem Titel „Das Ende des Hitler-Mythos“ publiziert hatte, in dem es unter anderem um Hitlers okkulte Interessen ging. 
Auch Greiner soll ein Fälscher gewesen sein, obwohl eine Untersuchung durch den Psychologie-Professor Wilfried Daim ergab, dass Greiners Angaben korrekt waren.
Okkultismus und die „Walk-in“-Theorie
Daneben weiß man von Henriette von Schirach, Ehefrau von Baldur von Schirach, dem ehemaligen Reichsjugendführer und Gauleiter in Wien, dass Hitler in den 1920er Jahren in München Séancen besucht hat 
(Quelle: Stephan Berndt, „Hellseher und Astrologen im Dienste der Macht – Die geheimen Einflüsse auf Politiker und Herrscher“).
Diese wurden von Albert von Schrenck-Notzing geleitet, was sich zeitlich, nicht persönlich, wohl auch mit Besuchen von Thomas Mann überlagert haben dürfte. Hitler war also ein waschechter Okkultist gewesen, der auch andere Personen seines Schlages angezogen hat. 
Als Kuriosität am Rand kann gelten, dass amerikanische Remote Viewer von Farsight sich „doppelblind“ mit dem „Seelenleben“ Hitlers (auch nach dessen Tod) beschäftigt haben und tatsächlich zu dem Schluss kamen, dass der „GröfAz“ innerlich kein Mensch war. 
Lag Rauschning also doch nicht verkehrt? Wurde Hitler von einem „Walk-in“ gekapert?
Himmelsphänomene und die Macht der Lanze
Das Projekt der Viewer lief unter dem Titel: „Adolf Hitler: A Remote-Viewing Psychological Profile of a Mass Murderer“.
Das passt natürlich recht gut zu dem angeblichen Vorfall in der Hofburg und dem Umstand, dass Hitler über „Fähigkeiten“ verfügte, die ihn 42 Attentatsversuche überleben ließen, wobei die Angelegenheit im Bürgerbräukeller ganz besonders hervorsticht. 
Weltweit gibt oder gab es mehrere Lanzen, alle mit dem Anspruch, das Original zu sein. Ob die „echte“ wirklich dabei ist, wissen die Götter oder eben die Walk-ins.
Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass jene in der Hofburg ein Gastspiel in Antiochia hatte. Dass zwei Lanzen unabhängig voneinander das Erscheinen von Fremdentitäten anziehen, ist eher unwahrscheinlich.
Ganz ähnlich muss es sich auch mit der Lanze verhalten haben, die Karl der Große mit sich führte, auch bei der Sigiburg? 
Glaubt man dem Chronisten Einhard, führte Karl seine Truppen aus Sachsen zurück; es war sein 47. Feldzug. Da erschien über ihm ein Komet, der sein Pferd so erschreckte, dass es seinen 70-jährigen Reiter zu Boden stürzen ließ. Offenbar zieht die Lanze Fremdentitäten und allerhand „Himmelswunder“ an!ʬ

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