Zum Thema Erster Kreuzzug bzw. Kampf um Antiochia gibt es einen eigenen Blog-Tag:
Je mehr Bücher ich dazu gelesen habe, umso mehr Informationen erhielt ich zu den Anomalien, die sich in dieser Zeit ereignet haben!
Wobei die „Visionen“ des Peter Bartholomäus Elemente eines klassischen CE³ enthalten, da nicht nur die beiden „Männer“ bei ihm aufgetaucht waren!
Zeitgleich zeigte sich auch ein weißes Objekt am Himmel, dessen Präsenz die Gegend so sehr erschüttert hat, dass man an ein Erdbeben dachte. Auch zu diesem Thema, Himmelserscheinungen ⅋ Erdbeben, habe ich mich bereits auf meinen früheren Blogs geäußert.
Meine neueste Quelle ist die mit Abstand beste! Es sind zwei französische Autoren, Barret ⅋ Gurgand, deren Buch 1982 erstmals in Frankreich erschienen ist!
In Deutschland firmiert es im Pawlak Verlag unter dem Titel „Gott will es“, der Leitspruch der damaligen Kreuzritter, die dem Namen nach aber noch keine waren, da sich der Ausdruck erst im 15. Jahrhundert herausgebildet hatte!
Mysteriöse Begegnungen und das Phänomen Antiochia
In der Quelle sind zahlreiche mysteriöse Begegnungen verzeichnet, die sich vor oder während des Kreuzzuges zugetragen haben, wobei diese ganzen „Wunder“ nur bis Antiochia gelangten, nicht darüber hinaus!
Erst später wieder, als der „Kinderkreuzzug“ begann, wurde es noch mal gruselig. Unabhängig voneinander hatten zwei jugendliche Seher, einer im heutigen Deutschland, der andere in Frankreich, zeitgleich die gleichen „Visionen“!
In diesen wurden sie angehalten, mit anderen Kindern ins Heilige Land zu ziehen, wobei der Weg dorthin ebenfalls von „Himmelswundern“ flankiert worden ist!
Bisher habe ich noch nicht genug Quellenmaterial, um mich damit eingehender beschäftigen zu können! Wer gute Literatur dazu hat, darf mich gerne kontaktieren:
retroanomalien@gmx.de! Vielen Dank!
Doch zurück nach Antiochia:
Ich denke, dass es Sinn ergeben würde, die Ereignisse in chronologischer Reihenfolge wiederzugeben bzw. die Erscheinungen direkt in oder unmittelbar vor Antiochia in einem eigenen Abschnitt zu behandeln!
Datum und Ort sind so präzise – oder unpräzise – angegeben, wie ich es bei Barret ⅋ Gurgand vorgefunden habe!
Himmelserscheinungen und der „Gottseibeiuns“
⚜ Anno Domini 1030, wahrscheinlich Jerusalem:
„Mönch Ademar war eines Nachts aufgewacht und hatte den Sternenhimmel betrachtet. Da sah er im Osten ein großes Kruzifix, so als sei es dort oben eingepflanzt. […] Während der ganzen Hälfte einer Nacht, und bis der Himmel sich wieder darüber schloss.“
Dieser Ademar von Chabannes notierte weitere Anomalien:
„Zu dieser Zeit gab es am Himmel Zeichen der Gestirne…“ Unklar ist, was damit gemeint sein könnte! Wir werden später über Antiochia noch von „Sternen“ lesen, deren Verhalten zumindest extravagant wirkt!
⚜ Anno Domini 1095, Abtei in Cluny, Frankreich:
Kurioserweise beginnt das Buch von Barret ⅋ Gurgand schon auf den ersten Seiten mit einem „Schlafzimmerbesuch“ der unheimlichen Art! Ein Mönch schrieb:
„Am Fußende meines Bettes erblickte ich einen schrecklich anzusehenden kleinen Mann. Soweit ich es beurteilen kann, war er schmächtig, hatte einen dünnen Hals, ein ausgemergeltes Gesicht, tiefschwarze Augen, eine Stirn voller Runzeln, enge Nasenlöcher, einen vorspringenden Mund, dicke Lippen, ein schmales, fliehendes Kinn, einen Bocksbart, spitze und behaarte Ohren, wirres gesträubtes Haar, Hundezähne, einen Spitzschädel, einen aufgeblähten Brustkorb, einen Buckel, zitternde Hinterbacken, schmutzige Kleidung.“
Natürlich konnte es nur der Leibhaftige aka Gottseibeiuns persönlich sein, so die damalige Deutung! Heute wäre er wohl als „Alien“, „Geist“ oder eben, blogintern, „Paranaut“ bezeichnet worden!
Himmlischer Spuk und die Belagerung
⚜ Anno Domini 1095, Frankreich:
Kurz bevor Papst Urban II. in Clermont während einer Synode den Kreuzzug ausrief, spielten sich interessante Phänomene ab:
„Einer der Zeugen, Baudri von Bourgueil, wird später berichten, dass die Erde gebebt habe und dass Sternschnuppen in der Nacht den Erfolg der Versammlung angekündigt hätten.“
Auf die merkwürdige Verbindung von „Himmelsspuk“ und „Erdbeben“ bin ich weiter oben schon eingegangen! Sternschnuppen lösen keine Erdbeben aus, haben sie noch nie gemacht!
Aber es gibt genug UFO-Fälle, bei denen akustisch einiges los war und man durchaus darauf kommen könnte, dass sich der vom Objekt ausgehende Lärm eigentlich mit einem Erdbeben erklärt. Die damaligen UFOs waren wirklich erschütternd!
⚜ Anno Domini 1096, Italien ⅋ Deutschland:
„Steinregen, Verfinsterung der Gestirne, verschiedene Phänomene, an deren Bedeutung nicht zu zweifeln ist. […] Über ganz Apulien sah man plötzlich kleine Feuer wie Sterne vom Himmel fallen. Sie bedeckten die ganze Oberfläche der Erde. […] Auch der deutsche Mönch Ekkehard bezeugt es: ‚Man hat blutige Wolken gesehen, die vom Westen und Osten aufzogen. Sie stießen aufeinander, und Flammenbündel leuchteten im Norden.’ […] Ein anderes Mal war eine himmlische Stadt in den Lüften erschienen […] So viele Zeichen rissen uns aus unserer Dumpfheit. Irgendetwas Ungeheuerliches war im Entstehen.“
⚜ Anno Domini 1096, Ungarn:
Ab hier begleiten wir die Ritter gen Antiochia! Die bemerkten ein über ihnen schwebendes Kreuz. Es soll die Kampfhandlungen mit den ungarischen Soldaten beendet haben, die zuvor wegen Nichtigkeiten ausgebrochen waren. Auf dem Balkan sei man dann später „Dämonen“ begegnet!
Die Visionen des Peter Bartholomäus
Die Phänomene verstärkten sich, als man sich Antiochia genähert hatte.
⚜ Anno Domini 1097, Heraklea im September:
„’In Heraklea beobachteten wir ein Wunder am Himmel’, berichtete Chronist Fulcher. ‚Da erschien ein leuchtendes Licht von blendender Helligkeit in der Form eines Schwertes. Seine Spitze war gen Osten gekehrt.’“
Dass die Anomalien am Himmel als „Schwerter“ und „Kreuze“ gedeutet wurden, ist für Ritter im Kampfeinsatz nicht ungewöhnlich.
Anno Domini 1097, Antiochia am 30. Dezember:
„…sah man am Himmel ‚ein gewisses Zeichen von weißer Farbe. Es stellte eine Art von Kreuz dar und wies in gerader Linie nach Osten! In der Nacht bebte die Erde.“
Ein schlimmes Erdbeben! Gerade in diesem Augenblick wurde Peter Bartholomäus von furchtbarem Schrecken gepackt. Plötzlich erschienen ihm zwei herrlich gewandete Männer.
Fakt ist, ein weißer Flugkörper schwebt über der Behausung von Bartholomäus und veranstaltet dabei einen solchen Lärm, dass man an ein Erdbeben glaubte! Einer der „Besucher“ gab an, der Apostel Andreas zu sein.
Die Heilige Lanze und die KI-Hypothese
Die Anweisung war, nach der Eroberung von Antiochia in der Basilika nach der Lanze zu graben, was später auch geschah! Nachdem man den Boden aufgebrochen hatte, kam die Lanze wirklich zum Vorschein! Bartholomäus traute sich zuerst nicht, davon zu berichten, und erhielt abermals Besuch.
⚜ Anno Domini 1098, Februar in Antiochia:
„Beim ersten Hahnenschrei erstrahlt plötzlich das Haus, in dem er geschlafen hat, vor großer Helligkeit, und der heilige Andreas erscheint ihm.“
Omen und das Ende eines Ritters
Beenden wir unsere Betrachtungen mit dem Tod des Ritters Anselm von Ribemont! Eines Nachts war ihm im Schlaf ein befreundeter Ritter erschienen, der ihm eine prächtige Wohnung im Paradies zeigte und ankündigte:
„Von heute auf morgen bereitet man dir eine vor, die noch viel schöner ist!“
Beim Erwachen beichtet Anselm und zahlt seinen Dienern alles Geld aus. Als er sich den Mauern der Stadt nähert, trifft ihn ein aus einer Maschine geschleuderter Stein am Kopf. Diesen Treffer hat der wackere Ritter nicht überlebt! Ein Zufall war dieses Aufeinandertreffen von Vision ⅋ Stein wohl ganz sicher nicht!ʬ