Riesengestalten sind ein universelles Motiv in der Menschheitsgeschichte, tief verwurzelt in religiösen Texten, Epen und mündlichen Überlieferungen. Vieles davon ist in Religiösen Quellen zu finden:
In der Hebräischen Bibel "Die Nephilim" (Genesis 6:4) werden als hybrides Wesen aus göttlichen und menschlichen Linien beschrieben, deren Existenz mit der Sintflut endete.
Im Hinduismus "Das Mahabharata" erwähnt Rakshasas und Asuras, Riesenwesen mit übernatürlichen Kräften.
In der Griechischen Mythologigie gab es "Die Titanen" sie symbolisieren urzeitliche Chaosmächte, die von den Olympiern besiegt wurden.
Auch in Indigenen Legenden gibt es das Paiute-Volk (Nordamerika) "Die Si-Te-Cah" rothaarige Riesen, sollen in Nevada gelebt und Kannibalismus praktiziert haben.
In Keltische Sagen ist von "Die Fomorianer" die Rede und in Irland galten sie als brutale Gegner der Tuatha de Danann.
Diese Erzählungen dienten oft dazu, natürliche Phänomene, historische Konflikte oder moralische Warnungen zu erklären...etwa die Überwindung des Chaos durch Zivilisation.
Es gibt zahlreiche Berichte über Riesenskelette wie die in der Lovelock-Höhle (Nevada). Behauptung über Knochenfunde von 2,5–3 m großen Wesen!
Die „Verschwundene Skelette“ des Smithsonian Instituts.
Theorien behaupten, das Museum habe Beweise für Riesen vernichtet.
Ihre Stellungnahme dazu lautete: sie hätten keine verifizierten Funde riesiger Humanoiden; viele Berichte basierten lediglich auf Zeitungen des 19. Jahrhunderts.
Dann gibt es aber noch "Die Baalbek-Megalithen" im Libanon die wieder für die Existens von Riesen sprechen könnten. Der 1.000-Tonnen-„Stein der Schwangeren“ wird oft als „Beweis“ für Riesen genannt.
Wissenschaftliche Erklärung dazu lauten: Römische Ingenieure nutzten Seilwinden, Hebel und Rampsysteme, um solche Blöcke zu bewegen.
Aber warum halten sich die Mythen um Riesen?
Wenn man rein von den Psychologischen Faktoren ausgeht könnte das gleich genannte einer der vielen Gründe darstellen...
Denn die Riesen verkörpern Urängste von uns Menschen. (Naturgewalten, oder Fremde) sie dienen als Symbol für überwundene Bedrohungen.
Die Monumentalbauten wie Stonehenge oder Pyramiden riefen Staunen hervor...deren Zuschreibung an Riesen erklärt uns viele dieser Rätsel.
Kulturelle Projektion könnte auch einer der Faktoren sein. In Kriegen wurden Feinde oft als „Riesen“ dämonisiert (z.B. biblische Philister-Goliath-Erzählung).
In Schlüsselmythen wie Thors Kampf gegen die Midgardschlange oder dem Betrug des Asgard-Mauerbauers verkörpern sie Bedrohungen, die von Göttern überwunden werden müssen.
Regional prägen Riesen bis heute die Folklore: Der bergbeherrschende Rübezahl im Riesengebirge oder der steinwerfende Hessische Riese am Dünsberg spiegeln die Furcht vor unberechenbaren Naturgewalten. Kulturelle Spuren reichen von Ortsnamen (Jotunheimen) bis zu Fastnachtsfiguren.
Letztlich sind Riesen weder reine Fantasie noch historische Realität...sie verdichten menschliche Erfahrungen mit einer unkontrollierbaren Umwelt zu zeitlosen Erzählungen, die bis in moderne Medien Fantasy-Literatur und Filme fortwirken.
Wenn man gerne tiefer in dieses Thema eintauchen möchte können die Analyse historischer Quellen oder archäologischer Methoden hilfreich sein, oder Recherchen z.B. zu prähistorischen Megafauna-Funden.
📌 Vielen Dank für deinen spannenden Artikel!
Tatsächlich habe ich doch mal – entgegen meiner Aussage per Mail – etwas über Riesen geschrieben! Ich bin mal so frei und poste es einfach unter deinen Text!
National Park Service und ein „Riesen“-Cover-up
Über den National Park Service (USA) habe ich hier schon öfter im Zusammenhang mit dem spurlosen Verschwinden von Menschen berichtet – siehe den Tag „Spurlos“. Interessant ist im Zusammenhang mit dem NPS eine Information, die der amerikanische Autor Jim Marrs von einem Untersucher namens Martin Doutré erhielt.
Diesmal ging es jedoch nicht um „Verlustfälle“, sondern um einen ungewöhnlichen Fund, der 1999 im Canyon de Chelly National Monument (Arizona) gemacht wurde.
Große Menschenknochen wurden entdeckt und unter Unterstützung des FBI zur Smithsonian Institution verbracht. „Geplaudert“ hatte eine ehemalige NPS-Mitarbeiterin, die sich an Doutré gewandt hatte. Dazu Marrs:
„In einer E-Mail gab die ehemalige Parkangestellte später weitere Einzelheiten des Fundes preis. In einem Grab habe ein Mann gelegen, ‚über zwei Meter groß, [mit] sechs Fingern und sechs Zehen … die Zähne waren menschlich, aber es fehlten die Eckzähne, und Backenzähne und Schneidezähne waren besonders groß.
Der Schädel war groß – ein schwerer Kiefer [mit einem] langen, großen Schädel. Große Augenhöhlen. Die Fingerknochen [waren] extrem lang, die Hände dabei klein. Als Grabbeigabe wunderschöne Töpfereien und fein gewobene Körbe … hab nie etwas Vergleichbares gesehen.
Eine Halskette aus Fasern und Federn. Der Leichnam sah ziemlich frisch aus dafür, dass die Smith[sonian]-Leute sagten, er sei 6000 Jahre alt. Saubere Knochen … nicht brüchig.’“
[Jim Marrs, Die geheime Geschichte der Menschheit, Kopp Verlag, S. 51ff.]
In indianischen Überlieferungen tauchen immer wieder rothaarige Riesen auf – was auch erklärt, wieso sich die Prä-Astronautik in den USA gerne mit diesen beschäftigt.
Die Riesen sollen langgezogene Schädel gehabt haben – siehe hierzu die Videos von Brien Foerster, der u. a. zu ungewöhnlichen Skelettfunden in Südamerika forscht. Das erinnert mich an die Riesenschädel in Sonora, Mexiko!
P.S.: Mir fällt übrigens gerade ein, dass die Kopfaufsätze der Moais („Pukao“) auf der Osterinsel ebenfalls rot sind – sollte damit die Haarfarbe der Gestalten angezeigt werden?ʬ