Die USA sind heute sicherlich das weltweit dominante „UFO-Land“. Das erklärt sich durch die ausgezeichnete Infrastruktur, in der solche Berichte schnellstmöglich übermittelt werden können, und durch die Begeisterung der Amerikaner für das Thema.
Das hängt jedoch auch mit der Sichtungshäufigkeit zusammen, die tatsächlich überproportional ist. Wenn in der Gegenwart also zahllose Berichte gemeldet werden, müssten sich auch in der Vergangenheit entsprechende Kontakte eruieren lassen – und das scheint tatsächlich der Fall zu sein.Im Folgenden sollen uns drei „Indianische Begegnungen“ [Amerindians] beschäftigen – heute würden wir solche Erfahrungen in den Bereich der PCE’s [« Personal Contact Experiences »] einordnen, früher jedoch interpretierte man solche Erlebnisse zumeist religiös.
Das Merkwürdige an diesen Fällen ist ihr starker „paranormaler“ Gehalt – also etwa Hinweise auf außerkörperliche Erfahrungen. Doch finden sich diese Elemente auch in den aktuellen Fällen und machen so die Parallelen umso erstaunlicher!
InitiationBetrachten wir nun also zuerst einmal die Memoiren einer Tschigeunegon-Prophetin, die in ihrem Leben Erstaunliches erlebt hatte:
In einer Nacht hörte sie eine Stimme aus einer entfernten Hütte, die ihr riet aufzustehen und zu folgen. Sie tat, wie ihr geheißen wurde, und folgte einem strahlenden, silbernen Pfad in den Himmel. Auf ihrem Weg begegnete sie der Ewigen Frau, einem kleinen Wesen mit Hörnern sowie einer himmlischen Wächterin.
Nach körperlichen Härtetestprüfungen mit leuchtenden Nadeln kehrte sie in einem fischartigen Flugobjekt zu ihrem Wigwam zurück. Am nächsten Tag war sie gesundheitlich stark geschwächt und unfähig, Nahrung aufzunehmen oder schwere Arbeit zu verrichten.
Als sie allein war, flog eine runde Gestalt in ihre Hütte und verlieh ihr die Gabe, in die Zukunft zu sehen, womit sie zu einer Medizinfrau geworden war.
[Quelle: Frederik Hetmann, Die Büffel kommen wieder und die Erde wird neu, Märchen und Mythen der Nordamerikanischen Indianer, Diederichs Verlag].
Bei diesem Bericht haben wir es mit einer fast schon „klassischen“ PCE-Begegnung zu tun. Die Frau hört eine Stimme, trat aus ihrem Wigwam und sah einen „silberglänzenden“ Weg, der nach oben führt.Dieser „Weg“ erinnert verdächtig an die bei UFOs häufig beobachteten „Solid Light“. Das sind von den Objekten ausgehende Lichter, die in der Länge begrenzbar sind und regelrecht ein- und ausgefahren werden können.Glaubt man den zahlreichen Zeugenaussagen, so lassen sich sowohl Menschen als auch Gegenstände in diesem „Licht“ transportieren. Auf ihrer „Reise“ trifft sie nun zuerst auf eine Frauengestalt, die wohl eine beruhigende Wirkung haben soll.Wenig später begegnet sie einem „echten“ Alien – einer kugelrunden [scheinbar auch kleinen] Gestalt mit Hörnern, wie sie in ähnlicher Ausführung in vielen CE3-Berichten auftauchen.Doch der eigentliche „Höhepunkt“ dieser Begegnung ist die Konfrontation mit einem hell strahlenden Wesen, das scheinbar einige Eingriffe atmet bzw. an ihr vornimmt.Anfänglich sind es „Tausende von leuchtenden, nadelähnlichen Punkten“, die an ihr abprallen, und wenig später verspürt die Frau, dass „nagelartige Körper in ihr Fleisch“ dringen – eine Situation, die von UFO-Abductions bekannt ist.Nachdem sie ihr überirdisches „Abenteuer“ beendet hat, wird sie von einem „in der Luft schwimmenden Fisch“, was stark nach einem „Flugobjekt“ klingt, wieder zurückgebracht.Abductees unserer Tage klagen oft über negative gesundheitliche Nachwirkungen ihrer Erlebnisse. Der Hinweis, dass die junge Frau nach ihrer Rückkehr geschwächt war und keine Nahrung aufnehmen konnte, passt gut in diesen Kontext.Als sie dann wieder alleine ist, erhält sie abermals unheimlichen Besuch. Ein merkwürdiges Wesen teilt ihr mit, dass sie nun über mediale Fähigkeiten verfügt!Es wurde schon relativ häufig darüber philosophiert, was denn wohl der eigentliche Sinn und Zweck von UFO-Entführungen sein könnte. Neben vielen recht phantastischen Spekulationen tritt jedoch oftmals ein „Sekundärphänomen“ bei den Zeugen auf, das recht gravierend ist und auch in der indianischen Überlieferung Anklang findet:Es ist die Hinwendung der „Opfer“ zu medialen und musischen Interessen, die oftmals mit einer rigorosen Umstellung des Lebenswandels einhergeht.Die amerikanische Untersucherin Dr. Iris Maack [nicht zu verwechseln mit Dr. John Mack] erklärt:
„Das Verblüffende ist, dass sehr viele der Entführten nach ihrer Begegnung festgestellt haben, dass sie für Übersinnliches empfänglich waren. Dabei geht es nicht um eine zufällige Handvoll Leute, sondern um eine bedeutsame Gruppe. Irgendetwas bei der Entführung hat die Fähigkeit ihres Gehirns erweitert. Ich spreche von verifizierten Fällen, von Personen, die ich genauestens untersucht habe. PSI-Bewusstsein ist eine Realität, und PSI-Bewusstsein kommt bei Entführten sehr oft vor“.
[Quelle: Gansberg & Gansberg, Die UFO-Beweise, Blanvalet Verlag.]Himmlische BeuteDie nächste Überlieferung ist vergleichsweise schwer zu deuten – offensichtlich aber wurden wohl vor langer Zeit zwei „drohnenartige“, flugfähige Objekte von den Angehörigen eines Stammes geborgen, die ihren Fund für lebendige Wesen hielten:Eine jagende Gruppe beobachtete über mehrere Nächte hinweg am Horizont aufsteigende Lichter, die sich als zwei kugelrunde, mit Daunen oder Fell bedeckte Objekte von beachtlicher Größe herausstellten.
Diese Wesen, deren Gefieder bei Windstößen Funkenschauer sprühte, wurden von den Jägern in ihr Lager mitgenommen. Sie zeigten tagelang ein unauffälliges Verhalten und leuchteten nachts wie Sterne, bis sie sich eines Nachts plötzlich vom Grund erhoben und als feurige Bälle wieder in den Himmel aufstiegen
[Quelle: Karl Knorts, Indianer Märchen, Weltbild Verlag].Kosmische ReiseDer nächste „Kontakt-Fall“, der uns hier beschäftigen soll, stammt von dem indianischen Medizinmann Schwarzer Hirsch aus der Familie der Oglala-Sioux.
Schon in jungen Jahren nahm er ungewöhnliche Stimmen wahr, und mit fünf Jahren erlebte er eine Begegnung, bei der zwei Männer aus den Wolken herabglitten.
Als Neunjähriger widerfuhr ihm ein an Missing Time erinnernder Vorfall:
Nach einer Stimme, die ihn rief, verspürten seine Beine beim Verlassen eines Tipis starke Schmerzen, und er erwachte wie aus einem Traum. In den folgenden Tagen waren seine Gliedmaßen geschwollen und sein Gesicht gedunsen.Später wurde er während einer Anwesenheit im elterlichen Tipi von zwei Gestalten mit flammenden Speeren in einer kleinen Wolke in eine andere Realitätsebene getragen.
Dort traf er in einem zeltartigen Wolkengebilde auf sechs alte, bergartige Wesen, die ihn im Auftrag der Donnerwesen unterwiesen, bevor er über einen flammenden Regenbogen in seinen physischen Körper zurückkehrte.
Auch im späteren Leben widerfuhren ihm ähnliche außerkörperliche Zustände, in denen er schwebend über Landschaften reiste, paradiesische Gefilde betrat und Lichtgestalten begegnete, während sein physischer Körper stunden- oder tagelang regungslos verharrte
[Quelle: Schwarzer Hirsch, Ich rufe mein Volk, Weltbild Verlag]ResümeeWie wir anhand der aufgeführten Berichte sehen konnten, lässt sich das „Besucherphänomen“ auch in der Vergangenheit des amerikanischen Kontinents nachweisen – mit den gleichen paranormalen Facetten, die wir auch heute gemeldet bekommen.Damit ist einerseits belegt, dass die Erfahrungen nicht vom kulturellen Hintergrund der Zeugen abhängig sind und dass die Präsenz des Phänomens schon sehr lange währt.Auch das „Einsatzgebiet“ scheint global ausgerichtet zu sein – keine selektiv abgesteckten Claims also. Doch bringt uns dieses Wissen leider noch immer nicht der wahren Herkunft der „Anderen“ näher!P.S.: Amerindians & UforbsÜber Amerindians und Aliens kann man auf diesem Blog öfter lesen. Wir erinnern uns: Nicht nur die Mythologie der Ureinwohner ist voll mit „Sternenbesuchern“, auch die Reservate sind ausgesprochene UFO-Hotspots.
Im IGAAP-Bericht Nr. 1 findet sich der Report einer Ethnologin, die rund 7 Jahre im Soldier-Creek- / Rosebud-Sioux-Indianerreservat in South Dakota, USA, zugebracht hat. Sie schildert dort eine Sichtung aus dem Jahr 1993 (Cluster von Lichtern am Himmel) und erwähnt nebenbei:„Lichterscheinungen im Reservat treten häufig auf – in der Landschaft und in den Schwitzhütten“ [S. 108].ʬ
