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25/10/26

🏃‍♂️⚡🛸
Muhnochwa:
Indiens „Chupa-Chupa“
{+Updates!}

Im Jahr 2002 versetzte ein rätselhaftes Phänomen den Norden Indiens in Angst und Schrecken. In Uttar Pradesh, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat der Indischen Republik, berichteten zahlreiche Menschen von Angriffen durch merkwürdige, aggressive „Lichtbälle“. Diese wurden von den betroffenen Einheimischen als Muhnochwa, was „Gesichtkratzer“ bedeutet, bezeichnet. 
Geographischer Hintergrund 
Uttar Pradesh ist mit 110 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat Indiens. Die Hauptstadt ist Lucknow, und die Hauptsprachen sind Hindi und Urdu. Mit einer Fläche von 294.413 km² erstreckt sich das Staatsgebiet vom Hochgebirge des Himalaya über die vorgelagerten Randgebirge und die fruchtbare nordindische Tiefebene bis zu den nördlichen Ausläufern des Dekkan-Hochlandes. 
Das Phänomen der Lichtbälle 
Die Vorfälle begannen im Juli 2002, etwa ein Jahr nach dem Erscheinen des mysteriösen „Affenmannes Hanuman“, einer haarigen, phantomartigen Kreatur, die nach dem hinduistischen Affengott benannt wurde. 
Rund 100 Augenzeugen berichteten übereinstimmend von kugelartigen, rot leuchtenden Objekten mit blinkenden Lichtern, die etwa die Größe von Fußbällen hatten. 
Diese Objekte attackierten nachts Menschen, die aufgrund der Hitze auf den Dächern ihrer Häuser schliefen. Laut der indischen Nachrichtenagentur PTI standen sieben Todesfälle in Verbindung mit diesen Vorfällen, wobei unklar bleibt, ob die Objekte direkt den Tod verursachten oder ob die Opfer in Panik bei der Flucht ums Leben kamen. 
Verletzungen und Traumata 
Viele Betroffene wiesen Verbrennungen auf, die so schwer waren, dass sie über mehrere Tage in Krankenhäusern behandelt werden mussten. Mediziner stellten zudem fest, dass zahlreiche Opfer traumatisiert waren. 
Die Angriffe begannen in den Bezirken Mirzapur, Chandauli und Varanasi und breiteten sich bald über den gesamten Osten Uttar Pradeshs aus. 
Auch aus dem benachbarten Nepal, insbesondere aus der Stadt Nepalgunj, kamen Berichte über ähnliche Vorfälle. Dort wurde eine Frau an zwei aufeinanderfolgenden Nächten von solchen Kugeln angegriffen, was von ihren Nachbarn beobachtet wurde. Selbst ein lokaler Polizeibeamter, der Superintendent von Nepalgunj, bestätigte die Sichtung eines solchen Objekts. 
Beweise und Untersuchungen 
Die Existenz der Objekte wird durch mehrere Beweise untermauert: Fünf Videotapes sollen die Phänomene zeigen, und ein Staatsbeamter konnte eines der Objekte fotografieren, was die Theorie einer Massenhysterie widerlegt. 
Am 7. August 2002 traf sich der Bezirksmagistrat von Kanpur, Arvind Kumar, mit Sanjay Dhande, dem Direktor des Indischen Instituts für Technologie (IIT), um das Phänomen zu untersuchen. Ein IIT-Team wurde entsandt, um vor Ort Erklärungen zu finden. 
Da Zeugen berichteten, die Objekte würden von technischen Geräten „angezogen“, stellte man einen laufenden Mixer mit einer Kamera als „Köder“ auf. Tatsächlich wurde ein kugelförmiges Licht aufgezeichnet, das an der Kamera vorbeiflog. 
Mechanische Objekte? 
Unabhängige Beobachter berichteten, dass die Objekte in Wahrheit oval und metallisch seien, aber durch ihre starke Lichtemission kugelförmig erschienen. Versuche, diese Objekte zu fangen, führten zu schweren Schnittverletzungen, und es wurde beobachtet, dass sie Elektroschocks abgeben konnten. 
Arvind Kumar betonte, die Zeugen sprächen eindeutig von einem „mechanischen Ding mit Blinklichtern“. Es wurde spekuliert, dass es sich um kleine, unbemannte, scheibenförmige Drohnen (UAVs) handeln könnte, die mit nichtletalen Waffen ausgestattet waren, ähnlich der Sikorsky-Drohne „Cypher“, die vom US-Militär und SWAT-Einheiten verwendet wird. 
Der deutsche Autor Andreas von Rétyi beschreibt in seinen Büchern Geheimbasis Area 51 und Streng geheim: Area 51 und die Schwarze Welt ähnliche Beobachtungen von hell strahlenden, wendigen Objekten über dem Testgelände in Nevada, die unkonventionelle Flugmanöver ausführten, was auf hochentwickelte UAVs hinweist. 
Ausbreitung nach Uttranchal 
Die Vorfälle weiteten sich im September 2002 auf den Bundesstaat Uttranchal aus. Am 2. September wurde im Terai-Gebiet von Kumaon ein grünes Licht beobachtet, das etwa 20 Sekunden über den Bezirken Khatima, Sitarganj, Kichha, Kashipur, Jaspur und Maldwani sichtbar war und über ein Dutzend Verletzte forderte. 
Ein Zeuge, Arvind Bisht aus Ramnijaswa, berichtete, er sei in seinem Hof von einem grellen Licht geblendet worden. In Punnapur nahe Khatima erlitten zwei Mädchen Gesichtsverletzungen und wurden ohnmächtig. 
Dr. Ramsagar, Direktor des Staatsobservatoriums bei Mainital, hielt das Phänomen für einen Meteor, doch wurde kein Meteor registriert, was er auf den dunstigen Himmel zurückführte. Ein Journalist aus Kichha, Mahid Khan, berichtete von einem kleinen brennenden Stein, der in seiner Nähe zu Boden fiel. 
Psychologische Kriegsführung? 
Ein Artikel in der britischen Zeitung The Scotsman, verfasst von Ian MacKinnon, deutete darauf hin, dass die Polizei vor Ort ein ferngesteuertes Flugobjekt vermutete, das Säure versprühen könne, um Unruhe zu stiften – ein Hinweis auf mögliche psychologische Kriegsführung. 
Die öffentliche Aufregung über die Muhnochwa-Attacken beeinflusste sogar die Innenpolitik von Uttar Pradesh. Ministerin Mayawati warf der oppositionellen Samajwadi Party vor, das Phänomen für politische Zwecke zu missbrauchen. Die Untätigkeit der Behörden führte zu wachsendem Druck, während Polizei, Behörden und Wissenschaftler widersprüchliche Erklärungen lieferten. 
Wissenschaftler des IIT scheiterten mit ihrer „Kugelblitz“-Hypothese, und die Polizei schoss wahllos auf Füchse und Fledermäuse, während ein angebliches „gentechnisch verändertes“ Insekt sich als Grashüpfer entpuppte. 
Weitere Vorfälle in Puranpur 
Am 26. August 2002 wurde in Puranpur nahe Pilibhit ein fremdartiges Objekt gesichtet, das einen summenden Ton von sich gab und mit einem „Lichtstrahl“ Verbrennungen verursachte. Bereits am 25. August war eine Kuh getötet worden, und weitere Tiere wiesen Brandverletzungen auf. 
Wenige Tage später wurde der verbrannte Leichnam eines Mannes gefunden, während ein Mädchen mit Brandverletzungen nur knapp entkam, indem es in ein Haus flüchtete. Diese Vorfälle weisen Parallelen zu Berichten aus Brasilien von 1977 auf, wo ebenfalls fliegende Objekte mit „heißem Licht“ Verbrennungen und Todesfälle verursachten. 
Das Phänomen breitete sich auf Bezirke wie Sultanpur, Sitapur, Rai Bareilly, Pratapgarh, Lakhimpur Kheri, Pilibhit, Lucknow, Kanpur und Allahabad aus. 
Gesellschaftliche Auswirkungen 
Zahlreiche Opfer wiesen Traumata und schwere Verletzungen auf, die teils lange Behandlungen erforderten. Ein Experte aus Allahabad forderte schließlich das Eingreifen der Nationalen Menschenrechtskommission. Die Vorfälle destabilisierten die Region: 
Fremde wurden auf den Straßen attackiert, eine wütende Menge versuchte, eine Polizeistation zu stürmen, und im Parlament von Uttar Pradesh kam es zu Streit, da die Opposition der Regierung Unfähigkeit vorwarf. 
Spekulationen über die Ursache 
Die Spekulationen über die Ursache des Phänomens reichen von UFOs, die an frühere „Telemeterscheiben“ erinnern, bis hin zu einer unbekannten Macht, die Drohnen für psychologische Kriegsführung einsetzt. Viele Verdächtigungen richteten sich gegen Pakistan, doch es erscheint unwahrscheinlich, dass ein Land der „Dritten Welt“ solche Hightech-Drohnen entwickeln könnte. 
Ob es sich um ein außerirdisches Phänomen oder einen gezielten Einsatz fortschrittlicher Technologie handelt, bleibt unklar. Möglicherweise bringen zukünftige Erkenntnisse, etwa durch einen Absturz einer solchen „Drohne“, mehr Klarheit!ʬ [Quelle: www.ufoindia.com]
===
Nachbetrachtung 2026:
In der Nachbetrachtung ist es interessant, dass die „Gesichtskratzer“ {Muhnochwa} Parallelen zeigen zu den „Gesichtsschälern“ {Pelacaras} in Peru. Opfer „ohne Gesicht“ wurden 2008 und 2023 in Peru entdeckt; unklar ist, wie viele Tote es gegeben haben könnte. Beiträge zum Thema:
Der Muhnochwa als schwarzer Hund
Eine besonders ungewöhnliche Aussage im Zusammenhang mit der Muhnochwa-Sichtungswelle von 2002 stammt aus Biswan im Distrikt Sitapur im zentralen Uttar Pradesh. 
Der indische Wissenschaftler und Wissenschaftskommunikator Chandra Mohan Nautiyal untersuchte die damaligen Ereignisse vor Ort und hielt die unterschiedlichen Aussagen der Bewohner schriftlich fest. 
Dabei weist er ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Schilderungen um Aussagen der Bewohner handelte und dass seine Untersuchung keine Feldbeobachtung im üblichen wissenschaftlichen Sinn war.
Unter den verschiedenen Beschreibungen des Muhnochwa befanden sich neben Berichten über Katzen, Lichtquellen und einen etwa drei Fuß hohen, schwebenden „Puppen“-ähnlichen Gegenstand auch Aussagen über ein hundeähnliches Wesen. 
Nautiyal berichtet zunächst, dass einige Bewohner Katzen gesehen haben wollten, während eine Person einen Hund als Erscheinungsform des Muhnochwa bezeichnete. Die Beschreibungen des vermeintlichen Wesens unterschieden sich insgesamt erheblich voneinander.
Noch konkreter wird Nautiyal bei einem weiteren Vorfall. Er schreibt:
„Another reported incident involved clawing by the 'muhnochwa' (in guise of a black dog) past mid night when the 'victim' slept at the terrace along with many others.“
Auf Deutsch:
„Ein weiterer berichteter Vorfall betraf Kratzverletzungen durch den ‚Muhnochwa‘ in Gestalt eines schwarzen Hundes nach Mitternacht, als das ‚Opfer‘ zusammen mit mehreren anderen auf einer Dachterrasse schlief.“
Am folgenden Morgen habe der Betroffene frische Blutergüsse an seinen Oberarmen gezeigt. Nautiyal beschreibt zwei Gruppen von insgesamt 15 Spuren, von denen jede etwa drei Zoll lang gewesen sei. Die beiden Gruppen von Blutergüssen hätten sich gekreuzt. 
Nach Aussage des Betroffenen habe der Muhnochwa, der wie ein Hund ausgesehen habe, nur einmal mit seinen Krallen gekratzt. Nautiyal weist anschließend auf einen Widerspruch in dieser Schilderung hin: 
Wenn dies tatsächlich so gewesen sei, könnten die Spuren weder zusammenlaufen noch die Zahl der Krallen an den beiden Vorderpfoten eines Hundes überschreiten. Auch ein Kreuzen der Spuren sei unter diesen Umständen nicht erklärbar.
Die Episode ist deshalb besonders interessant, weil sie zeigt, dass der Muhnochwa während der Ereignisse von 2002 keineswegs immer in derselben Gestalt beschrieben wurde. Neben den häufig erwähnten leuchtenden Erscheinungen existierten unterschiedliche Vorstellungen darüber, was die Bewohner tatsächlich gesehen oder erlebt hatten. 
Nautiyal erwähnt unter anderem horizontale Lichtbewegungen am Himmel, die anschließend auf Häuser herabgestiegen seien, außerdem Katzen, einen Hund, einen schwebenden Gegenstand und weitere, teilweise widersprüchliche Beschreibungen.
Dabei ist wichtig, die Quelle präzise einzuordnen: Nautiyal berichtet hier nicht von einer eigenen Beobachtung eines schwarzen Hundes, sondern von der Aussage eines damaligen Bewohners beziehungsweise Betroffenen. 
Der Vorfall gehört zu seiner Untersuchung der Muhnochwa-Ereignisse von 2002 in Biswan, Sitapur District, Uttar Pradesh. Bereits zu Beginn seines Berichts bezeichnet er die damaligen Meldungen als Sichtungen eines von den Bewohnern „Muhnochwa“ genannten Wesens – wörtlich etwa „Gesichtskratzer“ – und schildert die dadurch ausgelöste Unruhe in Biswan und Umgebung.
Genaue Quellenangabe
Chandra Mohan Nautiyal: „A look at S&T Awareness – Enhancements in India“, Journal of Science Communication, Vol. 7, No. 2, June 2008, Abschnitt 5.3 „The 'unnatural' events“, S. 7–8. Die Passage über den schwarzen Hund befindet sich auf S. 8. Die Originalpublikation ist bei der SISSA / Journal of Science Communication abrufbar.
Die heute bei ResearchGate abrufbare Fassung ist außerdem Bestandteil von Nautiyals Beitrag „Science and Science Communication in India“ in The Encyclopedia of Science and Technology Communication, 2010, S. 385–392, herausgegeben von Susanna Priest und veröffentlicht bei Sage Publications.
Originalpassage: Chandra Mohan Nautiyal, „A look at S&T Awareness – Enhancements in India“, Journal of Science Communication 7 (2), June 2008, S. 8:
„Another reported incident involved clawing by the 'muhnochwa' (in guise of a black dog) past mid night …“
Onlinequelle: ResearchGate – „Science and Science Communication in India“
Zusammenfassung: Wladislaw Raab / ChatGPT, nach einem Bericht von Chandra Mohan Nautiyal.
Auf den Hund gekommen 
Zu den kuriosesten Aspekten des UFO-Phänomens zählen sicherlich die unheimlichen Begegnungen der „dritten und vierten Art“ [also Berichte über „Wesen“ und „Entführungen“]: 
Wenn man sich einmal überlegt, was – zumindest den Zeugenaussagen nach – schon so alles aus UFOs gekrochen, geklettert, gehüpft und geflattert ist, möchte man die ganze Angelegenheit eigentlich ins Reich der Fabeln verbannen.  
Wenn, ja wenn da nicht die signifikanten Übereinstimmungen von weltweiten Berichten wären, die sich noch dazu mit historischen Überlieferungen decken würden. 
Mystische Wächter und schwarze Hunde 
Ein solch „exotisches“ Element sind die UFO-Berichte, in denen die mystischen bzw. sagenhaften „schwarzen Hunde“ eine Rolle spielen. Glaubt man dem Volksmund, waren diese die Wächter von alten Friedhöfen, historischen Wegen und heidnischen Kultplätzen. 
Das Verhalten dieser Kreaturen lässt sich sehr schwer einordnen. So gibt es überlieferte Berichte über feindliches, ja sogar aggressives Verhalten; andererseits treten die Phantomgestalten als „neutrale Beobachter“ oder gar als artige Retter in der Not auf. 
Der Vorfall in der Dorfkirche 
Der älteste bekannte Bericht über diese „spukigen“ Vierbeiner stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist in der Chronik der Frankenkönige [„Annales Francorum regum“] festgehalten. Der „Zwischenfall“ trug sich während eines Gottesdienstes in einer kleinen Dorfkirche zu: 
Nach etwa der Hälfte des Gottesdienstes war die Kirche plötzlich in Dunkelheit gehüllt und alle Augen richteten sich auf einen großen, schwarzen Hund, der, statt „Gassi“ zu gehen, dort auf geheimnisvolle Weise aufgetaucht war. 
Mit wild glühenden Augen lief das Tier um den Altar herum, als ob es nach jemandem suchte. Dann verschwand er genauso plötzlich, wie er gekommen war, ohne eine Spur zu hinterlassen. [1] 
Die Sage vom Leumann Hans 
Ähnlich dramatisch verlief eine andere Begegnung in Oberösterreich. In einer lokalen Sage können wir erfahren: 
„Der Leumann Hans war Zimmermann in Gschwendt bei Geboltskirchen. Als er einmal von der ‚Stör‘ spät abends nach Hause ging und in Stiefering eine kleine Brücke passieren wollte, sah er auf der anderen Seite des Steges einen schwarzen Hund. Sofort fiel ihm ein, dass über solche Tiere, die sich im Gebiet der Höllenleiten, zu der auch Stiefering gehörte, herumtreiben, schon oft gesprochen wurde. 
Der Hund starrte den Zimmermann mit feurigen Augen an. Der Leumann Hans meinte, den heißen Atem des Tieres zu spüren, so kam er beim Anblick des Tieres ins Schwitzen. Er versuchte, ein Kreuz zu schlagen, versuchte zu beten – alles vergebens. Da erinnerte er sich des Stückels Hausbrot, das ihm die Bäuerin auf den Heimweg mitgegeben hatte. Das hausgebackene Brot wird noch heute mit Weihwasser besprengt und beim Anschneiden mit drei Kreuzen gesegnet. 
Das hielt er der Bestie über den schier drei Meter langen Steg entgegen. Und sofort verwandelte sich der Hund in einen nach Pech und Schwefel stinkenden Nebelballen, der sich langsam auflöste. An allen Gliedern zitternd, aber heilfroh, dem höllischen Erlebnis entronnen zu sein, kam der Leumann in seinem Häusel an.“ [2] 
Physische Folgen und diabolische Begegnungen 
Eine weitere Überlieferung stammt aus dem Rheinland und enthält bereits ein Element, das geradezu obligatorisch ist für die Begegnung mit unheimlichen Wesen und Flugobjekten aller Art: Der Zeuge weist nach seinem „diabolischen“ Abenteuer physische Nachwirkungen auf [soll heißen, diese Form von „Kontakt“ macht „krank“]. Über diese Begegnung können wir erfahren: 
„Im Jahre 1792 stieß ein gewisser Jan Volten von Troisdorf nachts nach zwölf Uhr auf dem Heimwege vor dem Grimmelstore auf einen schwarzen Hund, der ihm den Weg verlegte. Als er versuchte, an ihm vorbeizukommen, schwoll das Tier so an, dass es die ganze Straße sperrte. 
Darauf kehrte Jan um und versuchte durch das Köllentor seinen Weg zu nehmen. Aber auch dort fand er das Gespenst, wie vor jedem anderen Tor der Stadt. Aber nun fasste er sich ein Herz, lieh bei der Wache am Holztor eine Pike und ging dem Tier zu Leibe. 
Aber so wie er den ersten Schlag nach ihm führte, flog ein Feuermeer auf; der Mann sank zusammen und wurde am anderen Morgen in einem Korbe in das städtische Spital geschafft. Er litt darauf viele Monate an der Gicht.“ [3] 
Muster der Formwandlung 
Der Bericht entspricht ganz und gar dem klassischen „Muster“ einer Begegnung mit fremdartigen Wesen. Wie ich bereits erwähnt habe, hatte das „Abenteuer“ für den Zeugen ein gesundheitliches Nachspiel. Ein weiterer „Nenner“ taucht in der Fähigkeit des Wesens auf, seine Form und Gestalt zu ändern. Dämonische Wesen als auch die „Ufonauten“ unserer Tage vermögen das Gleiche. 
Erfolgloser Widerstand gegen das Unbekannte 
Auch den Versuch, das vierbeinige „Ungeheuer“ mittels einer Pike anzugehen, war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Es gibt zahllose Berichte von waffenbewehrten Erdenbürgern, die versucht haben, „Dämonen“, „Kobolde“, „schwarze Hunde“ bzw. UFO-Piloten mittels Gewalt ins Nirwana zu befördern – immer völlig erfolglos. Auch das spurlose Verschwinden in einem Flammenmeer erinnert an gleichlautende Berichte aus dem UFO-Sektor. 
Die Luftfahrten des Nachtjägers 
Noch um einiges „ufoartiger“ mutet eine weitere Sage an, die aus der Alpenrepublik Österreich stammt. Hier geht es gleich um „Luftfahrten“, ein fremdes Wesen und die uns bereits bekannten schwarzen Vierbeiner: 
„Der Großvater des Erzählers hat einst auf dem Felde Gerste gehütet. Und wie es so zwischen elf und zwölf in der Nacht ist, kommt der Nachtjäger aus der Luft herunter, mit zwölf Hunden, und ‚umstellt‘ ihn. Er wusste aber, dass man sich dann mit dem Angesicht auf die Erde werfen muss. Und das tut er auch und rührt sich nicht. Er hört nur, wie der Nachtjäger immer die Hunde anhetzt. Die Hunde schnuppern an ihm. Hätte er sich gerührt, so hätten sie ihn auf der Stelle zerrissen. Um Schlag zwölf Uhr verschwand er wieder durch die Luft mit seinen Hunden.“ [4] 
Die Feuerkugel von Norfolk 
Aus dem Jahre 1893 stammt ein weiterer Bericht, der schon ganz klar umrissene Parallelen zu den damals verstärkt auftretenden UFOs, wie wir sie heute kennen, enthält. Ganz offensichtlich passen sich auch „schwarze Hunde“ an „Trends“ an! 
In besagtem Jahr fuhren zwei Männer mit ihrem Karren auf einer Straße von Norfolk, Großbritannien. Plötzlich mussten sie die Zügel an sich reißen, denn mitten auf dem Weg stand ein schwarzer Hund. Der Kutscher wollte mit dem Pferd direkt auf den Hund zufahren, aber sein Begleiter, der einiges über diese Erscheinung wusste, hielt ihn zurück. 
Doch nach einer Weile wollte der Kutscher nicht länger warten und trieb trotz der flehentlichen Bitten des anderen das Pferd an. Als die Kutsche den Hund berührte, schien sich die Luft mit dem Geruch von Schwefel zu füllen, und der Hund – mit vor Wut funkelnden Augen – verschwand in einer Feuerkugel [sic!]. Wenige Tage nach diesem Zwischenfall starb der Kutscher überraschend. [1] {Muhnochwa? Siehe oben!}
Evolution der Erscheinungsformen 
Der bühnenreife „Abgang“ des Hundes in einer „Feuerkugel“ und der mysteriöse Tod eines der Zeugen ist, ich sprach dies bereits schon an, alles andere als neu. Wir haben schon seit hunderten, wenn nicht gar seit tausenden von Jahren ähnliche „Auftritte“ dieser Kreaturen gehabt. 
Mal treten sie als „Kobolde“ auf, dann als „Kapuzenwesen“, „Dämonen“, „Engel“, „Erscheinungen“ usw., bis sie in der modernen Zeit als UFO-Piloten in ihren „Raumschaukeln“ wahrgenommen und interpretiert werden. 
Das „Erzähl- und Ablaufmuster“ dieser Geschichten ist in sich stimmig und identisch; nur die „Präsentation“ dessen, was gerade aufgeführt wird, passt sich Zeit, Zeugen und Umfeld an. 
Begegnungen in Südafrika und den USA 
Der Kreis schließt sich, wenn man UFO-Berichte betrachtet, in denen die fidelen Schoßhündchen eine bestimmende Rolle spielen: 
Zum Beispiel sahen zwei Männer am 14. Dezember 1963 in Südafrika einen außergewöhnlich großen Hund auf der Straße. Unmittelbar darauf wurde die Umgebung merkwürdig erleuchtet und ein seltsames, helles Objekt flog über ihr Auto und verschwand am Himmel, während sie es beobachteten. 
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Savannah, Georgia, USA. Dort beobachteten mehrere Zeugen am 9. September 1973 zehn große schwarze Hunde, die aus einem UFO herauskamen. [5] 
Hunde als Ufonauten 
Am 4. August 1979 spielte sich in Toronto, Kanada, ein komplexer „Entführungsfall“ ab, bei dem die Zeugin an Bord des UFOs einen Mann in blauem Anzug sah, der sich in Begleitung eines Hundes befand. [6] 
Bei einer anderen UFO-Entführung in UK, die am 28. November 1980 stattgefunden haben soll, entdeckte der erstaunte Zeuge einen schwarzen Hund an Bord des UFOs [7], und der amerikanischen Autorin Leah A. Haley, die umfangreiche UFO-Kontakte hatte, wurde an Bord eines UFOs ebenfalls ein Hund „präsentiert“, der einem Dobermann ähnelte. [8] 
Theoretische Ansätze: Gegenständlich vs. Abstrakt 
Es gibt heute bei UFO-Forschern, die das Phänomen auf eine unbekannte, nichtmenschliche Intelligenz zurückführen, zwei „Denkrichtungen“, die ich mal als „abstrakt“ und „gegenständlich“ umschreiben möchte: 
Die Vertreter der „gegenständlichen“ These gehen davon aus, dass UFOs irgendwie Flugobjekte sind [„Nieten-&-Bolzen-Hypothese“] und dass diese realen, pilotierten Objekte „Besatzungen“ an Bord haben. Das grundlegende Problem bei dieser These ist, dass die „metaphysischen“, paranormalen, folkloristischen und abstrakten Dimensionen des Phänomens nicht berücksichtigt werden. 
Die Berichte über die „schwarzen Hunde“ passen zum Beispiel nicht in das Schema, denn wer nimmt schon an, dass „Außerirdische“ mit tierischer Begleitung ins UFO steigen oder sich gar Haustiere halten? Folglich werden solche und ähnliche Reporte nicht ernst genommen; sie werden selektiert, um nicht das schöne Bild der „Alien-Invasion“ infrage zu stellen. 
Das interaktive Phänomen als Spiegel 
Die Vertreter der „abstrakten These“ denken da viel weiter. Sie gehen nicht mit einer vorgefertigten Theorie an das Phänomen heran, sie lassen viel mehr das Phänomen bzw. die Berichte darüber auf sich „einwirken“. Das Entscheidende ist, was der Zeuge beschreibt, nicht was der UFO-Forscher spekuliert. 
So erkennt man, dass UFOs nichts Neues sind; alle Facetten des Phänomens finden sich zum einen in historischen Berichten, zum anderen in vielen anderen paranormalen Erscheinungen. 
Da diese „phänomenalen Visualisierungen“ sich in einer ständigen „Evolution“ mit den Menschen entwickeln und sich anpassen, muss ein „interaktives“ Phänomen angenommen werden, das zwar selber „wirkt“, aber seine „Inspiration“ aus dem soziokulturellen Umfeld der Menschen ableitet. 
Dieses „Phänomen“ muss noch nicht einmal „intelligent“ sein; es kann vielleicht lediglich darauf beschränkt sein, menschliche Vorstellungen zu „fokussieren“, zu „materialisieren“ und nach kurzer Zeit wieder verschwinden zu lassen. 
Privatoffenbarungen und kulturelle Wurzeln 
Somit erschließen sich diese „Privatoffenbarungen“ gleichzeitig mehreren Menschen, die im Wesentlichen aber immer auch das Vertraute im Fremden wiederfinden: 
Der „Außerirdische“, der aus dem UFO steigt, mag fremdartig sein, aber er wirkt wie ein Kobold aus der Folklore | Mythologie; die „Entführung“ an Bord eines UFOs ist erschreckend, aber man kennt sie bereits aus der Historie heraus als „Wilde Jagd“, die den Menschen verschleppt. 
Aus diesem Grunde gibt es auch Tausende von UFO-Sichtungen und in fast allen werden andere „Raumschiffe“ beschrieben; ganz ähnlich verhält es sich auch mit den unzähligen „Alienrassen“, die beobachtet werden. 
Auch das absurde, ungesteuerte, naive Verhalten der „Ufonauten“ bzw. ihrer diversen Subformen, wie den „schwarzen Hunden“, kann so gedeutet werden. 
Scheinbar „bedrängt“ uns ein „interaktives“, „reflektives“ Phänomen, das als „Spiegel“ fungiert und unsere Vorstellungen | Ideen fokussiert wiedergibt. Völlig egal, ob es sich dabei um „Aliens“, „Geister“, „Monster“ oder Ähnliches handelt!ʬ 
Quellen 
[1] Magazinreihe „Rätselhafte Phänomene“, Heft 101 • [2] Leander Petzoldt, Sagen aus dem alten Österreich, Diederichs Verlag • [3] Hans-Jörg Uther, Sagen aus dem Rheinland, Diederichs Verlag • [4] Leander Petzoldt, Sagen aus dem alten Österreich, Diederichs Verlag • [5] Autorenteam, Verloren und Wiedergefunden, Weltbild Verlag • [6] R. Hall, Ungebetene Gäste, Kopp Verlag, Seite 303 • [7] John Spencer, UFOs, Bertelsmann Verlag, Seite 50 • [8] Leah A. Haley, Meine Entführung durch Außerirdische und das U.S.-Militär, Kopp Verlag, Rottenburg 1996, Seite 136.
Muhnochwa in Eichstätt?
Im Jahr 2002 spielte sich in Indien eine sehr bizarre UFO-Sichtungswelle ab Muhnochwa. Beobachtet wurden intelligent agierende, kleine Lichter bzw. Lichtkugeln, die oftmals Menschen angriffen und dabei „Elektroschocks“ abgaben. 
In Sagen und Legenden aus Eichstätt von Emmi Böck fand ich eine verblüffend ähnliche Schilderung über „wehrhafte“ Lichter. Die Angelegenheit soll sich bei/in Buchenhüll ereignet haben.
„Als die nachmalige Weißin von Buxheim noch ein kleines Mädchen war und in Buchenhüll lebte, sah sie im Garten einmal Irrlichter auf und ab schweben. Eilends lief sie ins Haus und erzählte davon dem Dienstbuben […]. ‚Draußen im Garten tanzen drei Lichterl’! […] Der Bub lief auf ein Lichtl zu […] [=da] ‚derhauten’ […] die Lichtlein ihn. Vor lauter Prügel sah er nichts mehr. Mitleidig führten ihn der Bauer und das Gesinde ins Haus, wo er schneeweiß und ganz benommen auf die Bank niederfiel.“ [S. 31 f.]

22/08/26

🧹
320 Acres Geisterland:
Tennessee's Skinwalker Ranch

Quelle dieser Betrachtung ist das Buch „The Bell Witch“ von Pat Fitzhugh, der sich über 20 Jahre hinweg mit dem Thema beschäftigt und eine blitzsaubere Arbeit abgeliefert hat!
Besondere Fähigkeiten der Entität
Bereits im Intro des Buches geht Fitzhugh auf einige besondere Fähigkeiten des vermeintlichen Poltergeistes ein:
Er kannte die Bibel auswendig und zitierte daraus, wusste auf Anfrage, wo sich weltweit gerade etwas ereignete, kannte die Geschichte und Zukunft einzelner Personen, konnte jede beliebige Gestalt annehmen und offenbar in die weitere politische und ökonomische Zukunft der USA sehen!
Besonders mitteilsam in dieser Frage war die Entität gegenüber John Bell Jr., dem sie den Amerikanischen Bürgerkrieg, die Große Wirtschaftsdepression der späten 1920er-Jahre, als auch den vorangehenden Ersten Weltkrieg ankündigte und bereits damals [=also um 1828 herum] wusste, dass die USA zur Weltmacht aufsteigen werden!
Interessant ist, dass diese Intelligenz nicht auftreten konnte, wann sie wollte. Sie zog sich zuerst für sieben Jahre zurück, um nach dieser Zeitspanne anzukündigen, in weiteren 107 Jahren wieder zu erscheinen!
Die Anfänge in Tennessee
Die Vorfahren der Bells stammten ursprünglich aus West Marchè, Schottland. John und Lucy Bell heirateten 1782 und zogen von North Carolina nach Tennessee, auf eine 320 Acres große Farm.
Die Vorfälle begannen, wie bereits im ersten Artikel erwähnt, damit, dass Vater Bell einen bizarren „Hund“ unter Feuer nahm, der laut Fitzhugh einen Hasenkopf mit grünen Augen gehabt haben soll. 
Das Tier war offenbar kugelfest und hinterließ keine Spuren! Im gleichen Zeitfenster tauchte auch ein riesenhafter „Urzeitvogel“ auf und eine „Geisterfrau“ lief durch den Garten und löste sich in Luft auf!
Alles Phänomene, die von den Bells und ihren Nachbarn / Besuchern beobachtet worden sind und uns durchaus an die Skinwalker-Ranch in Utah denken lassen!
Akustische Phänomene und Kommunikation
Dann setzte u. a. die Stimme ein, die in unterschiedlichen Nuancen zu vernehmen war und oft den Ton nicht halten konnte!
So wie sie von den Zeitgenossen beschrieben wurde, muss sie wohl fast „elektronisch“ geklungen haben, also nicht-menschlich, auch wenn sie für kurze Zeit Stimmen zu imitieren vermochte und wahlweise klang wie eine Frau, ein Mann oder ein Kind.
In dem Zusammenhang ist aufschlussreich, dass ein Besucher der Bells, in deren Haus, plötzlich seine Eltern hören konnte, die in England waren, und diese ihn! So, als ob der „Poltergeist“ ein unsichtbares Telefon bedienen würde! Bestätigt wurde dies später durch den Schriftwechsel von Eltern und Sohn, die sich auch Datum und Uhrzeit notiert hatten! 
Physische Eingriffe und das Rätsel des Ursprungs
Die Entität konnte ziemlich massiv in die physische Welt eingreifen. Als die Kinder der Bells gerade auf einem Pferdeschlitten saßen, der noch angespannt werden sollte, raste das Gefährt, ohne sichtbare „Zugmaschine“, mehrfach um das Haus der Familie, dies mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, bis die „Reise“ so abrupt endete, wie sie angefangen hatte!
Es sind viele Spekulationen darüber angestellt worden, was den Eindringling hervorgebracht hat. Auf dem Land der Bells befanden sich Indianergräber und ein Grabhügel, was in Bezug auf den „Skinwalker“ aufschlussreich sein könnte, jedoch finden sich sonst keine Anhaltspunkte, die Parallelen zu Amerindians enthalten!
Die Höhle und akustische Anomalien
Auf dem Areal der Farm befindet sich eine Höhle, in der es, bis in die heutige Zeit hinein, zu bizarren Zwischenfällen mit Besuchern und Abenteuerlustigen kommt:
Überliefert ist etwa, dass sich einige der Bell-Kinder in dem System verlaufen hatten und dabei ihre einzige Lichtquelle ausgegangen war. Plötzlich war die Höhle illuminiert und die krächzende Stimme des „Poltergeistes“ rief ihnen zu, wieder nach Hause zu gehen! Auf dem Farmland – und darüber hinaus – waren merkwürdige akustische Phänomene zu hören. Summende Töne und Musik spielten auf, ohne dass eine Quelle zu erkennen gewesen wäre!
Geister und technische Ausfälle (OZ-Faktor)
Dass Fahrzeuge aller Art im Umfeld paranormaler Phänomene ihren Dienst versagen, ist bekannt: 
Automotoren streiken, wenn Ufos, Bigfoots, oder andere „Paranauten“ erscheinen, und in sagenhaften Überlieferungen aus der Vergangenheit können Pferde keine Gespanne mehr ziehen, wenn Lichtkugeln oder „der Teufel“ auftaucht – sie waren „gebannt“!
Genau das ist unter anderem einem Besucher, General Jackson, passiert, dessen Kutsche nicht vorankam, da die Pferde aus unerfindlichen Gründen nicht mehr wollten, was von hämischen Kommentaren des „Geistes“ begleitet wurde!
Bei dieser Faktenlage kann es nicht verwundern, dass auch der OZ-Faktor beschrieben worden ist, lange Jahre bevor der entsprechende Ausdruck von der britischen Ufologin Jenny Randles geprägt wurde!
Eingriff in das Schicksal
Betsy und ihr Verlobter Joshua saßen an einem Fluss, als sich plötzlich völlige Stille über sie senkte. Die Luft fühlte sich schwer und stickig an, die Vögel verstummten und das Plätschern des Wassers war nicht mehr zu hören. Die Entität war da und riet beiden nachdrücklich davon ab zu heiraten! [sic!]
Kurioserweise – und Jahre danach – verlautete von dieser, dass spätere Generationen erst erkennen werden, wie wichtig es war, dass sich die beiden getrennt haben! Eine merkwürdige Aussage, die wohl nur zu verstehen ist, wenn man sich vor Augen führt, dass es dieser Intelligenz möglich war, in die Zukunft zu sehen. Spielten dort etwa hypothetische Kinder der beiden eine Rolle?
Später wurde aus Joshua u. a. ein Lokalpolitiker; möglich, dass dessen Kinder mit Betsy eine ähnliche Laufbahn eingeschlagen hätten und dass deren Einfluss die Geschichte Tennessees, oder der USA, in eine völlig andere Richtung gesteuert hätte! War diese „Geschichtskorrektur“ die Ursache für den ganzen „Zirkus“?
Der erste „Abgang“ und Rückkehr
Im Mai 1821 machte die Entität ihren ersten „Abgang“, um für sieben Jahre zu verschwinden. Die Art und Weise, WIE sie das tat, erinnert uns an meine Ausführungen zur Schicksalskugel, einem bizarren, auf dem Boden rollenden Ball, der bei Paraphänomenen aller Art immer wieder beschrieben wird!
Im Haus der Bells breitete sich „Nebel“ oder „Rauch“ aus, der sich zu einer über den Boden rollenden Kugel verdichtete! Sie „verabschiedete“ sich von den verdutzten Bells und flog durch den Kamin, flankiert von Rauch und blauen Flammen, davon!
1828 tauchte die Stimme wieder auf und verkündete gegenüber John Bell Jr. einige erstaunliche Dinge. Da der „Geist“ in der Vergangenheit immer wieder gelogen hatte, was seine Abkunft anbetrifft, bleibt es jedem selber überlassen, was er aus diesen Informationen macht!
Theorien über die Herkunft
Die Welt werde demnach „regiert“ oder „kontrolliert“ durch körperlose Entitäten, die stellenweise Millionen Jahre alt sind und von ebenso alten Zivilisationen abstammen, welche die Geschicke der Menschheit „indirekt“ leiten! Man denke hier an die „Großen Alten“ von H. P. Lovecraft!
Daneben stünde in Zukunft der „Krieg bevor, der alle anderen Kriege beenden“ würde, was auch immer dies bedeuten mag! Kommt danach die Zeit des „ewigen Friedens“ auf Erden – oder im Jenseits?
Und wer steuert auf diesen Krieg hin? Die „Großen Alten“ oder die Menschen? Dass Lovecraft seine titanischen Geschichten in Traumbildern „geschickt“ wurden, passt in den Kontext recht gut hinein! Mir ist nur nicht bekannt, ob Lovecraft von den Bells wusste! 
Joel Bell, ein Nachfahre, baute über der oben bereits erwähnten Höhle, um etwa 1850 herum, ein eigenes Heim, welches sich zu einem weiteren Hotspot entwickelte. Offensichtlich war also das Areal, das Land selbst ein Portal und nicht die Familie Bell!
Dazu gehört auch, wen wundert es, dass auch Maschinenlärm zu hören und Lichtkugeln zu sehen waren, ganz ähnliche Effekte also, wie sie aus unzähligen „Fensterorten“ berichtet werden!
Aktuellere Entwicklungen
Auch in der neueren Zeit spielten sich merkwürdige Ereignisse auf dem heimgesuchten Land ab. Drei Teens aus Nashville kamen 1951 auf den ganz dummen Gedanken, den Grabstein von John Bell Senior vom Familienfriedhof zu klauen und mit diesem im Auto abzuhauen! Weit kamen sie damit nicht!
Ausgerechnet am „Devils Elbow“ [NameGame], einer Kurve, kamen sie von der Spur ab und verunglückten. Einer von ihnen starb. Die beiden Überlebenden hatten kurz darauf weitere bizarre Unfälle, einer starb, der andere verlor eine Hand!
1964 wurden die Höhle und das Land darüber an die Familie Eden [sic!] verkauft, die ihrerseits Phänomene beobachten konnte, sowohl in der Höhle (etwa Nebelgestalten) als auch darüber!
Die Lichtkugeln / Uforbs blieben ein Evergreen über Jahrhunderte! Sie überflogen das ehemalige Farmland der Bells, den angrenzenden Red River und das Land der Anrainer.
Besonders gruselig ist ihr Interesse am Familienfriedhof, über dem sie, bis zu 30 Minuten, verweilen und anschließend wieder abziehen. Offenbar tauchen sie besonders gerne in kalten Winternächten auf!
Nicht weit davon entfernt verbindet eine Stahlbrücke über den Red River die Orte Adams / Tennessee und Keysburg / Kentucky. Dort werden nebelhafte „Geistergestalten“ beobachtet und Autos versagen ihren Dienst und bleiben stehen! 
Unweit der Bell-Farm liegt Hopkinsville / Kentucky, bekannt für seine kosmischen Zwerge und auch ein Höhlensystem!
In Robertson County, dem Verwaltungsbezirk, auf dem die Geister-Ranch lag, sind heute noch die Cherokees und Choctaws beheimatet, ausgesprochene Grabhügel-Konstrukteure, deren Wurzeln bis zur Mississippi-Kultur reichen. Diese wurde um 1650 von den Spaniern ausgelöscht!
Sowohl in der Höhle der Bells als auch auf dem Platz, auf dem ihre Farm gestanden hatte, wurde ungewöhnlich starke elektromagnetische Strahlung gemessen, ein bekanntes Element bei solchen Paraspots!
Resümee
Wer meine Beiträge zur „Bell Witch“ studiert hat und einigermaßen vertraut ist mit den Vorgängen auf der Skinwalker Ranch in Utah, dem werden die Parallelen aufgefallen sein!
An beiden Orten erschienen / erscheinen (?) Kryptide, fliegende Lichter, körperlose Stimmen, „Stranger“ [=also merkwürdig paranormale Personen], Poltergeistaktivität als auch allerhand Spuk. Hinzu gesellt sich gesteigerter Elektromagnetismus! Die Bells beobachteten jedoch – soweit wir wissen – keine materiellen fliegenden Untertassen und auch Tierverstümmelungen sind nicht überliefert!
Signifikant sind die „Zukunftsprognosen“ der Entität, die den Bells vermittelt worden sind, und deren Hinweis auf körperlose, äonenalte Intelligenzen, die mittels „Einflüsterungen“ die Geschicke auf dem Planeten Erde steuern!
Auch eine Form von „Aliens“? Oder künstliche Intelligenz, die eine „Ahnensimulation“ durchlaufen lässt und „alternative“ Geschichtsmodelle austestet?
Der Hinweis auf den „letzten Krieg“ könnte ein Hinweis sein. Nehmen wir an, eine unbekannte Intelligenz entdeckt die entvölkerte Erde und möchte wissen, wie es zu diesem „Armageddon“ gekommen ist. Was läge da näher, als den Einsatz einer Simulation mit verschiedenen Variablen!ʬ

12/09/26

🎠🛒
Leserbrief:
Einblicke in die
Wilthener Sagenwelt

Hallo Wladislaw, 
ich habe mich wiedereinmal mit den Sagen der Oberlausitz beschäftigt und bin in "Wilthener Heimatblätter Heft 8, Einblicke in die Wilthener Sagenwelt" von Heinz Menzel aus dem Jahre 2010 im phänomenologischen Kontext fündig geworden. Besonders die erste Sage (Die Himmelskutsche bei Irgersdorf) finde ich interessant. Vielleicht haben wir es hier ja mit frühen Fällen von (Human)-Mutilations zu tun... 
Die Himmelskutsche bei Irgersdorf 
Zu gewissen Zeiten soll aus dem Bornteiche bei Irgersdorf eine Kutsche herauskommen, Begegnet ihr ein Mensch, so öffnet sich die Tür und er wird gezwungen, einzusteigen. Weigert er sich auch noch so sehr, unsichtbare Gewalten zwingen ihn zu einer besonderen Fahrt. 
Die Kutsche fährt himmelwärts. Hoch in den Lüften darf sich der Fahrgast alles ansehen. Doch bald geht's wieder zurück zur Erde. Er aber, der ungeahnte Herrlichkeiten geschaut, fällt tot aus der Kutsche. 
Ein gewisser Bauer Thomas, der auch Lohnschlächterei ringsum betrieb, behauptete, daß er sich vor nichts fürchte. Er habe ja immer die großen Schlachtmesser bei sich. Einmal, als er von Irgersdorf nach Wilthen heimging, kam die Kutsche ihm entgegen. 
Man winkte ihm. Er setzte sich hinein. Die Kutsche fuhr wirklich aufwärts, himmelwärts. Da will er sich aus Leibeskräften gewehrt haben und ist aus der Kutsche gesprungen. Von dieser Stunde an aber sei er ganz verdreht im Kopfe gewesen. 
Zitiert aus: 700 Jahre Wilthen, Paul Johannes Flechtner 1922, S. 188 
Die Lichter beim Tautewalder Vorwerk 
Wer bei prächtigem Mondschein durch Neukirch und Tautewalde wandert, kann beim letzten mitternächtlichen Schlag der Turmuhr im Tautewalder Vorwerk unzählige, rätselhafte Lichter gespensterhaft in der Nacht sehen. Sie weichen nicht, auch verblassen sie nicht. Einst tobte auf diesen Gefilden eine heftige Schlacht. [...] Viele Krieger hauchten ihren Geist aus. [...] Die Lichter sind nichts anderes als die Seelen jener Braven, die noch nicht zur Ruhe gekommen sind. 
Zitiert aus: 700 Jahre Wilthen, Paul Johannes Flechtner 1922, S. 189 
Micha aus Dresden
Sagen über „futuristische“ 
Kutschen in der Vergangenheit
@ Wladislaw Raab 
Über (zumeist) schwarze “Geisterkutschen” die ohne Pferde unterwegs sind wurde hier bereits berichtet, siehe oben! In der Hinsicht ist ein Report aus Ohio, USA, aufschlussreich der sich 1873 ereignet haben soll. Genauer auf der Strecke zwischen Zanesville und Taylorsville, Moskingum County. 
Veröffentlich wurde der Report im New York Herald vom 08-04-1873 vom Historiker und Heimatforscher W. A. Taylor. Involviert waren zwei Zeugen. Mr. Thomas Inman und sein Sohn. 
Die beiden waren abends auf dem Weg nach Hause als sie dicht am Zenith eine Erscheinung sahen die wie ein brennender Scheiterhaufen wirkte der über den Himmel zog. Das „Ding“ gab ein röhrendes Geräusch von sich und landete in unmittelbarer Nähe der Männer. 
Es leuchtete aus und ein ganz in Schwarz gekleideter Mann erschien der ein Licht bei sich trug. Er ging auf eine Kutsche bzw. einen Buggy zu der plötzlich auf der Straße stand, setzte sich hinein und fuhr los – ohne jeden Pferdeantrieb und völlig geräuschlos. 
Das mysteriöse Gefährt und sein Automobilist verschwanden in einer Senke außer Sicht. Der Bericht wurde am 05-04-1873 schriftlich verfasst, der Vorfall soll sich zwei Wochen zuvor ereignet haben. 
Ufonauten die in Autos steigen, oder aus Autos in Ufos sind nicht ganz unbekannt ["Geisterfahrer"]. [Return to Magonia, Aubeck + Shough, S. 175ff] 
=== 
Postskriptum: 
Karlsruher Ufosagen 
@ Wladislaw Raab 
Meinen ausgesprochenen „Sagentick“ werde ich in diesem Leben nicht mehr los. Bei den Amazonen habe ich mich wieder mit diversen Bänden eingedeckt. Wenig erwartet habe ich von „Sagen rund um Karlsruhe“ von Ludwig Vögely, schlicht weil die Region zu klein und deshalb wenig „Ausbeute“ zu bekommen ist. Allerdings finden sich dort Überlieferungen mit dem uns bekannten ufologischen Erzähl- und Ablaufmuster! 
Lichterscheinungen etwa tauchen im gesamten mitteleuropäischen Sagenraum auf, so auch hier: 
► Knielingen: „Im Garten des ehemaligen Edelmannshauses zu Knielingen hüpfen des Nachts blaue Lichter umher […]“. [S. 39] 
► Durlach: „In manchen Nächten zeigen sich umherschweifende Lichter […]“. [S. 59] 
► Wolfartsweier: „Auf den dortigen Feldern wandelt in den Adventnächten ein blaues Licht, das bis zum ersten Hause am Wolfartsweier kommt und dann wieder zurückgeht“. [S. 82] 
► Ettlingen / Schatzwäldchen: „Im Wäldchen zeigten sich nachts öfters einzelne Flammen und ein blaues Licht. Als ein Mann dieses von der Landstraße aus erblickte […] war das Licht bei ihm, fasste ihn in der Seite und warf ihn in den Straßengraben“. [S. 132] 
► Neuburgweier: „Im Jahre 1869/70 wurde von drei Bürgern aus Neuburgweier, die nachts um ein Uhr ins Dreschen gingen, beobachtet, dass die Sterne ihre Stelle wechselten und sich drunter und drüber bewegten. Darüber gerieten die Drescher in solche Angst, dass sie alles zurückließen und nach Hause flüchteten [...].“ [S. 152] 
Was mir auffällt: Die Beschreibungen sind sehr kurz gehalten, so als ob der Chronist einfach davon ausging, dass schon jeder wisse was gemeint ist. Waren solche Sichtungen damals „Tagesgeschäft“? 
Eine Sage die mich [mal wieder!] an den Langenargen-Fall erinnert ist bei Grötzingen verortet. Gesehen wurden dort phantomhafte „Schwarze Männer“ mit Zylinder. Wer den Langenargen-Fall kennt, wird wissen dass der Zeuge nach seiner „Alienbegegnung“ zwei „Mibs“ mit Zylinder begegnet ist. Grötzingen ist von Langenargen zwar 175 Kilometer entfernt, dies dürfte für die Unbekannten nicht unüberwindlich sein. Doch hier der Sagenauszug: 
„[…] im Bruchwald im schwarzen Acker ist es bei Nacht nicht ganz geheuer. Früher wollte niemand dorthin gehen, denn dort laufen drei schwarze Männer mit langen Bärten und Zylinderhüten auf dem Kopf. Man weiß bis heute nicht, wer diese drei schwarzen Männer sind und weshalb sie im Bruch umgehen müssen“. [S. 62] 
Eine feste Rubrik in diesem Blog beschäftigt sich mit „Geisterfahrern“, also bizarren automobilen Begegnungen. Ein historisches Gegenstück dürften fliegende Kutschen in der Vergangenheit gewesen sein: 
„Auf der Landstraße von Karlsruhe nach Durlach und den angrenzenden Feldern fährt der Teufel in Gestalt eines Postknechts und lädt die Leute zum Einsteigen ein. Als einst ein Mann dieser Einladung Folge geleistet hatte, erhob sich die Kutsche augenblicklich in die Lüfte; kaum war sie eine Strecke weit gefahren, war sie plötzlich weg, und der Mann fiel zwischen Rintheim und Hagsfeld herab“. [S. 50] 
Tödliche Begegnung bei Völkersbach 
Tödliche Begegnungen im Zusammenhang mit UFOs werden immer wieder beschrieben und spielen auch bei Sagen eine Rolle. Die Ähnlichkeit zwischen Sageninhalten und „modernen“ UFO-Sichtungen erstaunt mich immer wieder aufs Neue! 
„Es gingen einmal drei Mädchen abends auf den Rimmersbacher Hof. Als sie nachts um zwölf Uhr wieder heimgingen, schaute ein Mädchen in den Wald hinunter. Da sah es ein Lichtlein von unten heraufkommen und sagte zu den anderen: ‚Dort unten kommt ein Lichtlein’. Die drei Mädchen liefen schnell davon. 
Aber zuletzt konnten sie nicht mehr so schnell springen, und das Lichtlein holte sie an der Stelle ein, wo heute das Kreuz steht. Das Lichtlein berührte das Mädchen, das den anderen gesagt hatte, es kommt ein Licht. Dieses fiel um und war tot, denn es hätte nicht sagen sollen, dass ein Lichtlein käme“. [S. 125]. 
=== 
Postskriptum²: 
Sagenhaftes Markgräflerland 
@ Wladislaw Raab 
Das Buch „Sagen aus dem Markgräferland“ [Region] von Ludwig Vögely habe ich jetzt abgeschlossen. Aufgefallen sind mir vor allem zwei Sagen, die auch konform gehen mit eigenen Ermittlungen. Auf Seite 111ff kann man über einen „Johannes mit dem Schlapphut“ lesen. 
Bei diesem handelt es sich um einen Geist / ein Gespenst welches um bzw. bei Bürgel aktiv ist/war. Der „Paranaut“ trägt [Nomen est omen] einen Schlapphut und einen dunklen Überrock und betätigt sich als „Fenstergucker“. 
Was sowohl „Bekleidung“ als auch Verhalten einer Entität recht gut beschreibt die nach einer UFO-Beobachtung einem Zeugen in München erschienen ist. 
Auf Seite 129 findet sich eine Sage aus Elbenschwang, in der ein „Kratzgeist“ beschrieben wird. Ein ähnliches Phänomen wurde mir auch von einem Zeugen geschildert. In der Sage heißt es: 
„In einem Haus in Elbenschwand hörten die Leute ständig unter einem Bett so kratzen, als ob man mit den Fingernägeln den Boden aufkratzen wollte. Die Leute rückten das Bett zur Seite, gruben darunter nach, fanden aber nichts, und das unheimliche Kratzen ging weiter“. 
Wie in allen Regionen Deutschlands finden sich auch im Markgräflerland zahlreiche Berichte über Lichterscheinungen: 
► Auggen: „Vor langer Zeit […] im Schlößle zu Auggen […] sieht man beim Schein des Mondes […] zwei glänzende Flämmchen über die Wiese huschen. Im nahen Hach […] sah man bei Nacht Lichtschimmer“. [S. 29] 
► Rötteln | Burg Rötteln: „In dieser erscheinen in machen Nächten gespenstische Lichter, auch schwebt zuweilen aus dem nahen Wald eine einsame Flamme herbei und fährt an der steilen Mauer hinauf und zu einem Erkerfenster hinein“. [S. 68] 
► Vogelbach | Sausenharder Schloß: „Bei Nacht schweben in der Burg blaue Lichter umher“. [S. 108] 
► Gresgen | Röthi: „…konnte man […] eine brennende Laterne oder ein Licht dort schweben sehen, und jeder ging dem Licht in der Röthi aus dem Weg. Niemals mähten die Bauern das Gras auf dem verrufenen Platz“. [S. 126] 
► Dinkelberg: „Man hat schon öfters nächtlicherweise drei Lichtlein von Eichsel hinüber nach […] der benachbarten Höhe des Dinkelberges wandeln sehen. Nach einiger Zeit sollen dann vier Flämmlein nach Eichsel zurückgekehrt sein“. [S. 155] 
Fliegende Kutschen 
Eines meiner Sagenlieblingsmotive sind selbstfahrende bzw. fliegende schwarze Kutschen. Die Ähnlichkeit zu den Fortbewegungsmitteln der MIBs sind augenfällig, daneben wird damit auch das Phänomen der unheimlichen automobilen Begegnungen angeschnitten. 
„Es gingen einmal einige junge Leute von einem Lichtgang nach Hause. In Surbel fuhr ihnen eine kohlschwarze Kutsche über die Köpfe hinweg und rauschte und toste, als ob der Leibhaftige selbst darin sitzen würde. Die gespenstische Kutsche fuhr rückwärts, es waren keine Pferde daran, und sie fuhr hinab zum Kloster Weitenau. Man hat auch schon eine feurige Kugel von Hofen bis zum Kloster darunter fahren sehen“. [S. 117] 
Der Hinweis auf die „feurige Kugel“ kann durchaus als ufologischer Ritterschlag gewertet werden, das Erzählmuster ist also identisch zu dem heutiger Tage! 
Entitäten 
Früher waren nicht nur Lichtkugeln und „Autokutschen“ unterwegs, auch Paranauten trieben sich auf den Straßen herum, wie eine Sage aus Gresgen illustriert: 
„Ein junger Bursche von Gresgen war einmal auf dem Heimweg bis zur Blauener Ebene gekommen […]. ...lief ihm ein seltsames Wesen über den Weg. Es war kaum so groß wie ein Zwerg, ging auf zwei Beinen, hatte aber keinen Kopf und war grau. Dieses Wesen lief immer etwa fünf Schritte vor ihm her […]. Dabei gab er mit seinem Revolver einen Schuß ab, und da war der Geist auf einmal weg. Auch später hat er ihn nie mehr gesehen“. [S. 126] 
Luftfahrt 
Wir wissen nicht, was mit den Menschen passiert, die im Rahmen des „Missing 411“-Phänomens verschwinden. Doch könnte eine Sage aus Mambach einen möglichen Einblick bieten: 
„Drei […] Burschen gingen einmal in Mambach nachts z’Licht. Sie kamen an ein Bücklein […]. …der Bursche der in der Mitte ging […] in die Luft emporgehoben wurde, immer höher und höher. Eine Zeitlang hörten sie noch sein Heulen und Schreien, dann wurde es still. […] Den dritten Burschen aber fand man am anderen Morgen auf einem Steinhaufen liegend. Er hatte beide Beine gebrochen.“ [S. 92] 
Was in den Sagen NICHT steht 
Es fehlen [mal wieder!] Hinweise auf Kornkreise und „metallische“ Flugvehikel. Diese Phänomene müßen früher extrem selten gewesen sein, wobei Lichterscheinungen eigentlich flächendeckend über der sehr kleinen Region verbreitet sind!ʬ
Von fahrenden & fliegenden Kutschen
@ Wladislaw Raab 
Zum Themenspektrum der „unkonventionellen Kutschen“ haben der Leser Micha aus Dreden in einem Leserbrief und ich in einem Artikel bereits etwas verfasst, siehe den passenden TAG AUTOKUTSCHEN unten! 
Passend dazu fand sich auch etwas im Buch „Geisterfahrt und Wilde Jagd“ von Anton Jocher. Das Buch selbst ist, mal wieder, kein klassischer Sagenband, da der Autor auch zwei Spukerlebnisse aufführt, die ihm bzw. seinen Freunden untergekommen sind. Auf diese werde ich dann gesondert in einem eigenen Beitrag eingehen! 
Rein geographisch befinden wir uns im Werdenfelser Land, an der Südseite Bayerns also, den meisten bekannt durch die Zugspitze und Garmisch-Partenkirchen. 
Die unheimliche Begleit-Erscheinung bei Farchant 
Die erste Überlieferung beinhaltet eine ganz normale Kutsche mit ganz normalen Passagieren, die bei einer Fahrt einen ungewöhnlichen Begleiter hatten. Ein Jahr ist nicht angegeben. Lediglich, dass einer der Passagiere Knickerbocker getragen hat, eine Mode, die ich auf die 1920er bzw. 1930er verorten würde. Als „Tatort“ wird eine Brücke bei Farchant genannt: 
„Jetzt blickte der Kunstmaler zufällig durch die schmierige, gefrorene Scheibe des Kutschenfensters in die Dunkelheit hinaus. Hatte er sich getäuscht? Nein! Plötzlich gewahrte er ein gelbliches Licht, das unstet flackernd, mal heller, mal schwächer, mal höher, dann tiefer schwebend, neben der Kutsche auftauchte. 
Irritiert starrte der Maler auf den Lichtpunkt, der unablässig neben der Kutsche blieb. Nun wurden auch die anderen Passagiere auf diese merkwürdige Erscheinung aufmerksam und beobachteten gespannt das Licht. Unheimlich war plötzlich allen zumute. […] Ängstlich saßen sie da und blickten stumm aus dem Fenster. Keiner wagte sich zu rühren. […] 
Da deutete der Kutscher mit dem Peitschenstiel auf das sonderbare Licht, das immer noch unweit der Kutsche über dem Boden schwebte. […] Auf einmal ertönte ein lang gezogener Klagelaut, der den Reisenden bis ins Mark drängte. Und, wie ausgeblasen, war das Licht verschwunden.“ 
UFOs als Überwachungssystem der Vorzeit 
Mich erinnert dies an ein Erlebnis, das Goethe hatte! Gerade flügge geworden, ergab sich bei einer Kutschfahrt eine „erhellende“ Begegnung! Ich meine, es war der Sagensammler Leander Petzoldt, der sich mal die Mühe gemacht hatte, die Sagenorte in Bayern mit Lichterscheinungen auf eine Karte zu übertragen. Herausgekommen war eine Ansicht, übersät mit Markierungen, kein Weiler ohne sein „Uforb“! 
Auch in der heutigen Zeit sind „verfolgende Lichter“ ein Evergreen der Ufologie, siehe hierzu etwa den Film „Unheimliche Begegnungen der Dritten Art“! Das wirkt sehr nach einem 24/7 Überwachungssystem, welches ggf. vor Jahrhunderten installiert worden ist und seitdem im Einsatz befindlich alles verfolgt, was auf Rädern – und oft auch – auf zwei Beinen daherkommt! 
Ob das System noch Sinn macht, kann durchaus kontrovers diskutiert werden. Wie oft wurden in Sagen Bauern und Fuhrmänner verfolgt, wie oft heute Autofahrer? Welche Daten sollen gewonnen werden? Die technischen Änderungen vollziehen sich auf der Erde in langen Jahrzehnten, nicht in Tagen. 
Machen tägliche Verfolgungen also Sinn? Gleiche Transportmittel, gleiche Personen? Hat man sonst nichts im Universum zu untersuchen? Mein Gedanke ist, dass dieser Mechanismus in grauer Vorzeit installiert und dann schlicht vergessen wurde! 
Vielleicht existiert der Erfinder und Betreiber schon lange nicht mehr, aber sein „Werk“ flitzt noch heute Trucks und Autos hinterher, wie ein verspielter Hund einem geworfenen Stöckchen! 
Und so werden die Lichter und UAPs bis zum jüngsten Tag Ufologen beschäftigen, die sich irgendwann wundern werden, wieso die fliegenden Dinger immer das gleiche Programm abspulen! 
Die Rettung durch die Geister-Karosse 
Die nächste „Kutsche“, die uns beschäftigen soll, ist nicht konventioneller Natur. Sie hat anfänglich auch keine Reisegäste an Bord und der Kutschbock ist unbesetzt! Weshalb sie im Sagenband der „Wilden Jagd“ zugeschrieben wird, hat sich mir nicht erschlossen; überlieferte Rettungsmissionen sind mir von der nicht bekannt! 
Zwei Buben, Sepp & Michel aus Garmisch-Partenkirchen, hatten sich im Gebirge verstiegen und saßen auf einer Felskante im wahrsten Sinne des Wortes fest! Es war schon dunkel geworden, die Verzweiflung nahm zu, als sehr ungewöhnliche Rettung nahte: 
„Eine schneeweiße, fürstlich anmutende Karosse […] die sanft im Wind schaukelte. Der Kutschbock war leer, die zum Berg gewandte Tür der Karosse stand weit offen, und nur ein kleiner Schritt trennte die beiden Burschen von diesem seltsamen Gefährt. […] so langt […] Sepp nach dem verschwommenen Gebilde, das da vor ihm über den Abgrund schwebt […]. 
Da fühlt er festen Widerstand, kein Nachgeben dieses weißen Nebels, obwohl das Gebilde nicht aus Holz oder Eisen, sondern aus Licht und Schimmer gebaut scheint. Er […] schreckt […] zurück, da er unter sich den schwarzen Abgrund sieht, der durch den gläsernen Boden der Kutsche dräut. Doch Sepp kann nicht mehr zurück zum Felsen, die Kutsche hat ihn gefangen. […] 
Da packt er […] den Michel in die Karosse. […] Die Jungen liegen auf dem Kutschenboden, der ihnen, durchsichtig wie Glas, den schwarzen Abgrund zeigte, sie klammern sich an das Gestänge, sie klettern auf die gläsernen Sitze […]. Sie sehen [….] das Werdenfelser Land ganz tief unten liegen, von gleißendem Mondlicht überflutet. Sie sehen das Sternenzelt in funkelnder Pracht. 
Ihr schimmerndes wolkenhaftes Gefährt jagt über das Firmament, durchzieht die Lüfte, schon erkennen sie die Lichter des heimatlichen Dorfes und sachte schweben sie darauf zu. Unter Tosen und Brausen senkte sich das schneeweiße Gespann herab. […] 
Das blitzende feuersprühende Fuhrwerk setzte […] auf. […] Kaum waren Sepp und Michel auf sicherem Erdboden, erhob sich das seltsame Gefährt, entglitt pfeifend und rauschend, kleiner werdend, in den Nachthimmel – und verschwand in der samtschwarzen Finsternis.“ 
Diese Rettungsaktion steht, soweit ich das beurteilen kann, allein auf weiter Flur. Mir ist keine vergleichbare Sage bekannt und auch kein UFO-Vorfall. Dass der fliegende Apparat zu einer „Kutsche“ wurde, macht Sinn in einer Zeit, in der es keine anderen Beförderungsmittel gegeben hat!ʬ

10/09/26

🏇🐺
Berittene MIBs,
Mutilations & Werwölfe

Das UFO-Phänomen bzw. die damit verbundenen Subphänomene sind surreal; das dürfte jedem klar werden, der sich mit diesen Themengebieten beschäftigt. Im Buch „The Beast of Bray Road“ geht es um eine famose, bipedale Wolfsgestalt, die sich im südlichen Wisconsin eingenistet hat und sich ab und zu blicken lässt. 
Im Jahr 1991 kam es unweit der Bray Road – die ein „Sichtungshotspot“ zu sein scheint – zu einer Reihe von Tierverstümmelungen. Betroffen waren in dem Falle „Kleintiere“ wie etwa Hunde, die aufgeschlitzt und stellenweise organfrei aufgefunden worden sind. 
Jon Fredrickson [County Animal Control Officer] berichtete bei einem Interview von einer glaubwürdigen Quelle, die den Täter beobachten konnte: 
Es handelte sich dabei um einen verhüllten, schwarz gekleideten Mann, der auf einem schwarzen Pferd davon ritt und dabei von einem schwarzen Hund eskortiert worden ist. Dabei haben wir es tatsächlich haargenau mit der alten mythologischen Gestalt des Teufels zu tun, die in vielerlei Sagen und Überlieferungen beschrieben wird. 
Auch der sagenhafte „Schwarze Hund“ ist sowohl in der Vergangenheit als auch bei aktuellen „Zwischenfällen“ immer wieder beschrieben worden, wie ich auch schon im Artikel oben dargelegt habe. 
Von Hunden & UFOs: Ergänzungen 
2014 habe ich den oberen Artikel „Auf den Hund gekommen“ verfasst. Durch meine Kollegin Corinna Bloess von UFOs & Co., nun eingestellt, erfuhr ich von einem Fall, der in den Kontext passt: 
„Höllenhund“ - bizarres UFO-Erlebnis 
Staffordshire, England: Die Quelle hörte diese Geschichte von einem ehemaligen Schulfreund. Dessen Freund nämlich berichtete von einem Platz namens „Castle Ring“, einem vom Menschen wahrscheinlich um 500 v. Chr. angelegten Hügel, nicht ganz 300 Meter über Meereshöhe in einer bewaldeten Gegend in Zentralengland, im Cannock Chase Forest. 
Die Gegend sei bekannt für sowohl Bigfoot-, UFO-, Geister- als auch Wildkatzensichtungen. Auch Tierverstümmelungen, die man im Allgemeinen okkulten Riten zuordnete, sollen hier passiert sein. 
Der Nebel von Castle Ring 
Im Dezember 1991 gegen 10.00 Uhr vormittags war der Freund, ein Historiker, in dieser Gegend unterwegs und machte Fotos. Da bemerkte er in 100 Meter Entfernung einen kleinen, dichten, separaten Nebel, der ihn neugierig machte, so ging er hinüber. 
Als er sich ein paar Meter in den Nebel vorgewagt hatte, standen ihm auf einmal die „Haare zu Berge“ und waren wie elektrisiert; es roch stark nach Schwefel. Das war aber erst der Anfang: 
Mitten aus dem Nebel heraus erschien ein monströser, schwarzer Hund, der zwar an die Kreuzung zwischen einem Schäferhund und einem Pitbull erinnerte, allerdings die Größe eines jungen Pferdes hatte und sehr schnell zitterte oder vibrierte. 
Der Mann fühlte sich bedroht und entfernte sich rückwärts vom Geschehen; der Hund tat es ihm gleich. Als der Mann nun ca. 50 Meter vom Hund entfernt war, erschrak er erneut: Ein kleiner Ball aus Licht, der eine blaue Lichtsäule ausstieß, erschien aus dem Nebel. Dann plötzlich waren Licht, Nebel und auch Hund verschwunden. 
In der englischen Geschichte paranormaler Begegnungen ist immer wieder von schwarzen Hunden die Rede. Man sagte diesen Biestern u. a. nach, sie würden tragische Ereignisse ankündigen, und daher könnte man sie wohl zur Mythologie rechnen, denn auch aus der Feenwelt kennt man solche Sichtungen, denen man Vorankündigungen zurechnete. Was immer diese Hunde auch waren und sind: Sie bedeuten auf alle Fälle nichts „Gutes“, so heißt es in dem Bericht. 
Das gemeinsame Auftreten mit einem Lichtball – der im Allgemeinen auf UFO-Ereignisse hinweisen dürfte – ist sehr interessant; zeigt es doch erneut, dass rund ums UFO-Phänomen immer wieder unglaubliche Kreaturen auftauchen und dass sehr wahrscheinlich ein Zusammenhang besteht. Auch der Nebel ist aufschlussreich, denn auch Nebel- und Wolkensichtungen werden immer wieder zusammen mit UFO-Sichtungen gemeldet!ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

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  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
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  • Mobilgeräte: In den Bedienungshilfen (iOS/Android) die entsprechende Vorlesefunktion aktivieren.

Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

🎬🎙️ AP Strange

🎬🎙️ JustAnotherTinFoilHat

🎬🎙️ Appalachian Oddity

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