🎙️ CROPfm: Der immaterielle Teil der Wirklichkeit, mit Gerd Ganteför, Sendung vom 4. September 2026

Wie entsteht Leben? Und wie dann in weiterer Folge höheres Leben und letztlich bewusste Geschöpfe wie der Mensch, deren Gehirne nach heutige...

📰 Leitartikel: Papuas Wildnisgeist

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

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22/08/26

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320 Acres Geisterland:
Tennessee's Skinwalker Ranch

Quelle dieser Betrachtung ist das Buch „The Bell Witch“ von Pat Fitzhugh, der sich über 20 Jahre hinweg mit dem Thema beschäftigt und eine blitzsaubere Arbeit abgeliefert hat!
Besondere Fähigkeiten der Entität
Bereits im Intro des Buches geht Fitzhugh auf einige besondere Fähigkeiten des vermeintlichen Poltergeistes ein:
Er kannte die Bibel auswendig und zitierte daraus, wusste auf Anfrage, wo sich weltweit gerade etwas ereignete, kannte die Geschichte und Zukunft einzelner Personen, konnte jede beliebige Gestalt annehmen und offenbar in die weitere politische und ökonomische Zukunft der USA sehen!
Besonders mitteilsam in dieser Frage war die Entität gegenüber John Bell Jr., dem sie den Amerikanischen Bürgerkrieg, die Große Wirtschaftsdepression der späten 1920er-Jahre, als auch den vorangehenden Ersten Weltkrieg ankündigte und bereits damals [=also um 1828 herum] wusste, dass die USA zur Weltmacht aufsteigen werden!
Interessant ist, dass diese Intelligenz nicht auftreten konnte, wann sie wollte. Sie zog sich zuerst für sieben Jahre zurück, um nach dieser Zeitspanne anzukündigen, in weiteren 107 Jahren wieder zu erscheinen!
Die Anfänge in Tennessee
Die Vorfahren der Bells stammten ursprünglich aus West Marchè, Schottland. John und Lucy Bell heirateten 1782 und zogen von North Carolina nach Tennessee, auf eine 320 Acres große Farm.
Die Vorfälle begannen, wie bereits im ersten Artikel erwähnt, damit, dass Vater Bell einen bizarren „Hund“ unter Feuer nahm, der laut Fitzhugh einen Hasenkopf mit grünen Augen gehabt haben soll. 
Das Tier war offenbar kugelfest und hinterließ keine Spuren! Im gleichen Zeitfenster tauchte auch ein riesenhafter „Urzeitvogel“ auf und eine „Geisterfrau“ lief durch den Garten und löste sich in Luft auf!
Alles Phänomene, die von den Bells und ihren Nachbarn / Besuchern beobachtet worden sind und uns durchaus an die Skinwalker-Ranch in Utah denken lassen!
Akustische Phänomene und Kommunikation
Dann setzte u. a. die Stimme ein, die in unterschiedlichen Nuancen zu vernehmen war und oft den Ton nicht halten konnte!
So wie sie von den Zeitgenossen beschrieben wurde, muss sie wohl fast „elektronisch“ geklungen haben, also nicht-menschlich, auch wenn sie für kurze Zeit Stimmen zu imitieren vermochte und wahlweise klang wie eine Frau, ein Mann oder ein Kind.
In dem Zusammenhang ist aufschlussreich, dass ein Besucher der Bells, in deren Haus, plötzlich seine Eltern hören konnte, die in England waren, und diese ihn! So, als ob der „Poltergeist“ ein unsichtbares Telefon bedienen würde! Bestätigt wurde dies später durch den Schriftwechsel von Eltern und Sohn, die sich auch Datum und Uhrzeit notiert hatten! 
Physische Eingriffe und das Rätsel des Ursprungs
Die Entität konnte ziemlich massiv in die physische Welt eingreifen. Als die Kinder der Bells gerade auf einem Pferdeschlitten saßen, der noch angespannt werden sollte, raste das Gefährt, ohne sichtbare „Zugmaschine“, mehrfach um das Haus der Familie, dies mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit, bis die „Reise“ so abrupt endete, wie sie angefangen hatte!
Es sind viele Spekulationen darüber angestellt worden, was den Eindringling hervorgebracht hat. Auf dem Land der Bells befanden sich Indianergräber und ein Grabhügel, was in Bezug auf den „Skinwalker“ aufschlussreich sein könnte, jedoch finden sich sonst keine Anhaltspunkte, die Parallelen zu Amerindians enthalten!
Die Höhle und akustische Anomalien
Auf dem Areal der Farm befindet sich eine Höhle, in der es, bis in die heutige Zeit hinein, zu bizarren Zwischenfällen mit Besuchern und Abenteuerlustigen kommt:
Überliefert ist etwa, dass sich einige der Bell-Kinder in dem System verlaufen hatten und dabei ihre einzige Lichtquelle ausgegangen war. Plötzlich war die Höhle illuminiert und die krächzende Stimme des „Poltergeistes“ rief ihnen zu, wieder nach Hause zu gehen! Auf dem Farmland – und darüber hinaus – waren merkwürdige akustische Phänomene zu hören. Summende Töne und Musik spielten auf, ohne dass eine Quelle zu erkennen gewesen wäre!
Geister und technische Ausfälle (OZ-Faktor)
Dass Fahrzeuge aller Art im Umfeld paranormaler Phänomene ihren Dienst versagen, ist bekannt: 
Automotoren streiken, wenn Ufos, Bigfoots, oder andere „Paranauten“ erscheinen, und in sagenhaften Überlieferungen aus der Vergangenheit können Pferde keine Gespanne mehr ziehen, wenn Lichtkugeln oder „der Teufel“ auftaucht – sie waren „gebannt“!
Genau das ist unter anderem einem Besucher, General Jackson, passiert, dessen Kutsche nicht vorankam, da die Pferde aus unerfindlichen Gründen nicht mehr wollten, was von hämischen Kommentaren des „Geistes“ begleitet wurde!
Bei dieser Faktenlage kann es nicht verwundern, dass auch der OZ-Faktor beschrieben worden ist, lange Jahre bevor der entsprechende Ausdruck von der britischen Ufologin Jenny Randles geprägt wurde!
Eingriff in das Schicksal
Betsy und ihr Verlobter Joshua saßen an einem Fluss, als sich plötzlich völlige Stille über sie senkte. Die Luft fühlte sich schwer und stickig an, die Vögel verstummten und das Plätschern des Wassers war nicht mehr zu hören. Die Entität war da und riet beiden nachdrücklich davon ab zu heiraten! [sic!]
Kurioserweise – und Jahre danach – verlautete von dieser, dass spätere Generationen erst erkennen werden, wie wichtig es war, dass sich die beiden getrennt haben! Eine merkwürdige Aussage, die wohl nur zu verstehen ist, wenn man sich vor Augen führt, dass es dieser Intelligenz möglich war, in die Zukunft zu sehen. Spielten dort etwa hypothetische Kinder der beiden eine Rolle?
Später wurde aus Joshua u. a. ein Lokalpolitiker; möglich, dass dessen Kinder mit Betsy eine ähnliche Laufbahn eingeschlagen hätten und dass deren Einfluss die Geschichte Tennessees, oder der USA, in eine völlig andere Richtung gesteuert hätte! War diese „Geschichtskorrektur“ die Ursache für den ganzen „Zirkus“?
Der erste „Abgang“ und Rückkehr
Im Mai 1821 machte die Entität ihren ersten „Abgang“, um für sieben Jahre zu verschwinden. Die Art und Weise, WIE sie das tat, erinnert uns an meine Ausführungen zur Schicksalskugel, einem bizarren, auf dem Boden rollenden Ball, der bei Paraphänomenen aller Art immer wieder beschrieben wird!
Im Haus der Bells breitete sich „Nebel“ oder „Rauch“ aus, der sich zu einer über den Boden rollenden Kugel verdichtete! Sie „verabschiedete“ sich von den verdutzten Bells und flog durch den Kamin, flankiert von Rauch und blauen Flammen, davon!
1828 tauchte die Stimme wieder auf und verkündete gegenüber John Bell Jr. einige erstaunliche Dinge. Da der „Geist“ in der Vergangenheit immer wieder gelogen hatte, was seine Abkunft anbetrifft, bleibt es jedem selber überlassen, was er aus diesen Informationen macht!
Theorien über die Herkunft
Die Welt werde demnach „regiert“ oder „kontrolliert“ durch körperlose Entitäten, die stellenweise Millionen Jahre alt sind und von ebenso alten Zivilisationen abstammen, welche die Geschicke der Menschheit „indirekt“ leiten! Man denke hier an die „Großen Alten“ von H. P. Lovecraft!
Daneben stünde in Zukunft der „Krieg bevor, der alle anderen Kriege beenden“ würde, was auch immer dies bedeuten mag! Kommt danach die Zeit des „ewigen Friedens“ auf Erden – oder im Jenseits?
Und wer steuert auf diesen Krieg hin? Die „Großen Alten“ oder die Menschen? Dass Lovecraft seine titanischen Geschichten in Traumbildern „geschickt“ wurden, passt in den Kontext recht gut hinein! Mir ist nur nicht bekannt, ob Lovecraft von den Bells wusste! 
Joel Bell, ein Nachfahre, baute über der oben bereits erwähnten Höhle, um etwa 1850 herum, ein eigenes Heim, welches sich zu einem weiteren Hotspot entwickelte. Offensichtlich war also das Areal, das Land selbst ein Portal und nicht die Familie Bell!
Dazu gehört auch, wen wundert es, dass auch Maschinenlärm zu hören und Lichtkugeln zu sehen waren, ganz ähnliche Effekte also, wie sie aus unzähligen „Fensterorten“ berichtet werden!
Aktuellere Entwicklungen
Auch in der neueren Zeit spielten sich merkwürdige Ereignisse auf dem heimgesuchten Land ab. Drei Teens aus Nashville kamen 1951 auf den ganz dummen Gedanken, den Grabstein von John Bell Senior vom Familienfriedhof zu klauen und mit diesem im Auto abzuhauen! Weit kamen sie damit nicht!
Ausgerechnet am „Devils Elbow“ [NameGame], einer Kurve, kamen sie von der Spur ab und verunglückten. Einer von ihnen starb. Die beiden Überlebenden hatten kurz darauf weitere bizarre Unfälle, einer starb, der andere verlor eine Hand!
1964 wurden die Höhle und das Land darüber an die Familie Eden [sic!] verkauft, die ihrerseits Phänomene beobachten konnte, sowohl in der Höhle (etwa Nebelgestalten) als auch darüber!
Die Lichtkugeln / Uforbs blieben ein Evergreen über Jahrhunderte! Sie überflogen das ehemalige Farmland der Bells, den angrenzenden Red River und das Land der Anrainer.
Besonders gruselig ist ihr Interesse am Familienfriedhof, über dem sie, bis zu 30 Minuten, verweilen und anschließend wieder abziehen. Offenbar tauchen sie besonders gerne in kalten Winternächten auf!
Nicht weit davon entfernt verbindet eine Stahlbrücke über den Red River die Orte Adams / Tennessee und Keysburg / Kentucky. Dort werden nebelhafte „Geistergestalten“ beobachtet und Autos versagen ihren Dienst und bleiben stehen! 
Unweit der Bell-Farm liegt Hopkinsville / Kentucky, bekannt für seine kosmischen Zwerge und auch ein Höhlensystem!
In Robertson County, dem Verwaltungsbezirk, auf dem die Geister-Ranch lag, sind heute noch die Cherokees und Choctaws beheimatet, ausgesprochene Grabhügel-Konstrukteure, deren Wurzeln bis zur Mississippi-Kultur reichen. Diese wurde um 1650 von den Spaniern ausgelöscht!
Sowohl in der Höhle der Bells als auch auf dem Platz, auf dem ihre Farm gestanden hatte, wurde ungewöhnlich starke elektromagnetische Strahlung gemessen, ein bekanntes Element bei solchen Paraspots!
Resümee
Wer meine Beiträge zur „Bell Witch“ studiert hat und einigermaßen vertraut ist mit den Vorgängen auf der Skinwalker Ranch in Utah, dem werden die Parallelen aufgefallen sein!
An beiden Orten erschienen / erscheinen (?) Kryptide, fliegende Lichter, körperlose Stimmen, „Stranger“ [=also merkwürdig paranormale Personen], Poltergeistaktivität als auch allerhand Spuk. Hinzu gesellt sich gesteigerter Elektromagnetismus! Die Bells beobachteten jedoch – soweit wir wissen – keine materiellen fliegenden Untertassen und auch Tierverstümmelungen sind nicht überliefert!
Signifikant sind die „Zukunftsprognosen“ der Entität, die den Bells vermittelt worden sind, und deren Hinweis auf körperlose, äonenalte Intelligenzen, die mittels „Einflüsterungen“ die Geschicke auf dem Planeten Erde steuern!
Auch eine Form von „Aliens“? Oder künstliche Intelligenz, die eine „Ahnensimulation“ durchlaufen lässt und „alternative“ Geschichtsmodelle austestet?
Der Hinweis auf den „letzten Krieg“ könnte ein Hinweis sein. Nehmen wir an, eine unbekannte Intelligenz entdeckt die entvölkerte Erde und möchte wissen, wie es zu diesem „Armageddon“ gekommen ist. Was läge da näher, als den Einsatz einer Simulation mit verschiedenen Variablen!ʬ

12/09/26

🎠🛒
Leserbrief:
Einblicke in die
Wilthener Sagenwelt

Hallo Wladislaw, 
ich habe mich wiedereinmal mit den Sagen der Oberlausitz beschäftigt und bin in "Wilthener Heimatblätter Heft 8, Einblicke in die Wilthener Sagenwelt" von Heinz Menzel aus dem Jahre 2010 im phänomenologischen Kontext fündig geworden. Besonders die erste Sage (Die Himmelskutsche bei Irgersdorf) finde ich interessant. Vielleicht haben wir es hier ja mit frühen Fällen von (Human)-Mutilations zu tun... 
Die Himmelskutsche bei Irgersdorf 
Zu gewissen Zeiten soll aus dem Bornteiche bei Irgersdorf eine Kutsche herauskommen, Begegnet ihr ein Mensch, so öffnet sich die Tür und er wird gezwungen, einzusteigen. Weigert er sich auch noch so sehr, unsichtbare Gewalten zwingen ihn zu einer besonderen Fahrt. 
Die Kutsche fährt himmelwärts. Hoch in den Lüften darf sich der Fahrgast alles ansehen. Doch bald geht's wieder zurück zur Erde. Er aber, der ungeahnte Herrlichkeiten geschaut, fällt tot aus der Kutsche. 
Ein gewisser Bauer Thomas, der auch Lohnschlächterei ringsum betrieb, behauptete, daß er sich vor nichts fürchte. Er habe ja immer die großen Schlachtmesser bei sich. Einmal, als er von Irgersdorf nach Wilthen heimging, kam die Kutsche ihm entgegen. 
Man winkte ihm. Er setzte sich hinein. Die Kutsche fuhr wirklich aufwärts, himmelwärts. Da will er sich aus Leibeskräften gewehrt haben und ist aus der Kutsche gesprungen. Von dieser Stunde an aber sei er ganz verdreht im Kopfe gewesen. 
Zitiert aus: 700 Jahre Wilthen, Paul Johannes Flechtner 1922, S. 188 
Die Lichter beim Tautewalder Vorwerk 
Wer bei prächtigem Mondschein durch Neukirch und Tautewalde wandert, kann beim letzten mitternächtlichen Schlag der Turmuhr im Tautewalder Vorwerk unzählige, rätselhafte Lichter gespensterhaft in der Nacht sehen. Sie weichen nicht, auch verblassen sie nicht. Einst tobte auf diesen Gefilden eine heftige Schlacht. [...] Viele Krieger hauchten ihren Geist aus. [...] Die Lichter sind nichts anderes als die Seelen jener Braven, die noch nicht zur Ruhe gekommen sind. 
Zitiert aus: 700 Jahre Wilthen, Paul Johannes Flechtner 1922, S. 189 
Micha aus Dresden
Sagen über „futuristische“ 
Kutschen in der Vergangenheit
@ Wladislaw Raab 
Über (zumeist) schwarze “Geisterkutschen” die ohne Pferde unterwegs sind wurde hier bereits berichtet, siehe oben! In der Hinsicht ist ein Report aus Ohio, USA, aufschlussreich der sich 1873 ereignet haben soll. Genauer auf der Strecke zwischen Zanesville und Taylorsville, Moskingum County. 
Veröffentlich wurde der Report im New York Herald vom 08-04-1873 vom Historiker und Heimatforscher W. A. Taylor. Involviert waren zwei Zeugen. Mr. Thomas Inman und sein Sohn. 
Die beiden waren abends auf dem Weg nach Hause als sie dicht am Zenith eine Erscheinung sahen die wie ein brennender Scheiterhaufen wirkte der über den Himmel zog. Das „Ding“ gab ein röhrendes Geräusch von sich und landete in unmittelbarer Nähe der Männer. 
Es leuchtete aus und ein ganz in Schwarz gekleideter Mann erschien der ein Licht bei sich trug. Er ging auf eine Kutsche bzw. einen Buggy zu der plötzlich auf der Straße stand, setzte sich hinein und fuhr los – ohne jeden Pferdeantrieb und völlig geräuschlos. 
Das mysteriöse Gefährt und sein Automobilist verschwanden in einer Senke außer Sicht. Der Bericht wurde am 05-04-1873 schriftlich verfasst, der Vorfall soll sich zwei Wochen zuvor ereignet haben. 
Ufonauten die in Autos steigen, oder aus Autos in Ufos sind nicht ganz unbekannt ["Geisterfahrer"]. [Return to Magonia, Aubeck + Shough, S. 175ff] 
=== 
Postskriptum: 
Karlsruher Ufosagen 
@ Wladislaw Raab 
Meinen ausgesprochenen „Sagentick“ werde ich in diesem Leben nicht mehr los. Bei den Amazonen habe ich mich wieder mit diversen Bänden eingedeckt. Wenig erwartet habe ich von „Sagen rund um Karlsruhe“ von Ludwig Vögely, schlicht weil die Region zu klein und deshalb wenig „Ausbeute“ zu bekommen ist. Allerdings finden sich dort Überlieferungen mit dem uns bekannten ufologischen Erzähl- und Ablaufmuster! 
Lichterscheinungen etwa tauchen im gesamten mitteleuropäischen Sagenraum auf, so auch hier: 
Knielingen: „Im Garten des ehemaligen Edelmannshauses zu Knielingen hüpfen des Nachts blaue Lichter umher […]“. [S. 39] 
Durlach: „In manchen Nächten zeigen sich umherschweifende Lichter […]“. [S. 59] 
Wolfartsweier: „Auf den dortigen Feldern wandelt in den Adventnächten ein blaues Licht, das bis zum ersten Hause am Wolfartsweier kommt und dann wieder zurückgeht“. [S. 82] 
Ettlingen / Schatzwäldchen: „Im Wäldchen zeigten sich nachts öfters einzelne Flammen und ein blaues Licht. Als ein Mann dieses von der Landstraße aus erblickte […] war das Licht bei ihm, fasste ihn in der Seite und warf ihn in den Straßengraben“. [S. 132] 
Neuburgweier:Im Jahre 1869/70 wurde von drei Bürgern aus Neuburgweier, die nachts um ein Uhr ins Dreschen gingen, beobachtet, dass die Sterne ihre Stelle wechselten und sich drunter und drüber bewegten. Darüber gerieten die Drescher in solche Angst, dass sie alles zurückließen und nach Hause flüchteten [...].“ [S. 152] 
Was mir auffällt: Die Beschreibungen sind sehr kurz gehalten, so als ob der Chronist einfach davon ausging, dass schon jeder wisse was gemeint ist. Waren solche Sichtungen damals „Tagesgeschäft“? 
Eine Sage die mich [mal wieder!] an den Langenargen-Fall erinnert ist bei Grötzingen verortet. Gesehen wurden dort phantomhafte „Schwarze Männer“ mit Zylinder. Wer den Langenargen-Fall kennt, wird wissen dass der Zeuge nach seiner „Alienbegegnung“ zwei „Mibs“ mit Zylinder begegnet ist. Grötzingen ist von Langenargen zwar 175 Kilometer entfernt, dies dürfte für die Unbekannten nicht unüberwindlich sein. Doch hier der Sagenauszug: 
„[…] im Bruchwald im schwarzen Acker ist es bei Nacht nicht ganz geheuer. Früher wollte niemand dorthin gehen, denn dort laufen drei schwarze Männer mit langen Bärten und Zylinderhüten auf dem Kopf. Man weiß bis heute nicht, wer diese drei schwarzen Männer sind und weshalb sie im Bruch umgehen müssen“. [S. 62] 
Eine feste Rubrik in diesem Blog beschäftigt sich mit „Geisterfahrern“, also bizarren automobilen Begegnungen. Ein historisches Gegenstück dürften fliegende Kutschen in der Vergangenheit gewesen sein: 
„Auf der Landstraße von Karlsruhe nach Durlach und den angrenzenden Feldern fährt der Teufel in Gestalt eines Postknechts und lädt die Leute zum Einsteigen ein. Als einst ein Mann dieser Einladung Folge geleistet hatte, erhob sich die Kutsche augenblicklich in die Lüfte; kaum war sie eine Strecke weit gefahren, war sie plötzlich weg, und der Mann fiel zwischen Rintheim und Hagsfeld herab“. [S. 50] 
Tödliche Begegnung bei Völkersbach 
Tödliche Begegnungen im Zusammenhang mit UFOs werden immer wieder beschrieben und spielen auch bei Sagen eine Rolle. Die Ähnlichkeit zwischen Sageninhalten und „modernen“ UFO-Sichtungen erstaunt mich immer wieder aufs Neue! 
„Es gingen einmal drei Mädchen abends auf den Rimmersbacher Hof. Als sie nachts um zwölf Uhr wieder heimgingen, schaute ein Mädchen in den Wald hinunter. Da sah es ein Lichtlein von unten heraufkommen und sagte zu den anderen: ‚Dort unten kommt ein Lichtlein’. Die drei Mädchen liefen schnell davon. 
Aber zuletzt konnten sie nicht mehr so schnell springen, und das Lichtlein holte sie an der Stelle ein, wo heute das Kreuz steht. Das Lichtlein berührte das Mädchen, das den anderen gesagt hatte, es kommt ein Licht. Dieses fiel um und war tot, denn es hätte nicht sagen sollen, dass ein Lichtlein käme“. [S. 125]. 
=== 
Postskriptum²: 
Sagenhaftes Markgräflerland 
@ Wladislaw Raab 
Das Buch „Sagen aus dem Markgräferland“ [Region] von Ludwig Vögely habe ich jetzt abgeschlossen. Aufgefallen sind mir vor allem zwei Sagen, die auch konform gehen mit eigenen Ermittlungen. Auf Seite 111ff kann man über einen „Johannes mit dem Schlapphut“ lesen. 
Bei diesem handelt es sich um einen Geist / ein Gespenst welches um bzw. bei Bürgel aktiv ist/war. Der „Paranaut“ trägt [Nomen est omen] einen Schlapphut und einen dunklen Überrock und betätigt sich als „Fenstergucker“. 
Was sowohl „Bekleidung“ als auch Verhalten einer Entität recht gut beschreibt die nach einer UFO-Beobachtung einem Zeugen in München erschienen ist. 
Auf Seite 129 findet sich eine Sage aus Elbenschwang, in der ein „Kratzgeist“ beschrieben wird. Ein ähnliches Phänomen wurde mir auch von einem Zeugen geschildert. In der Sage heißt es: 
„In einem Haus in Elbenschwand hörten die Leute ständig unter einem Bett so kratzen, als ob man mit den Fingernägeln den Boden aufkratzen wollte. Die Leute rückten das Bett zur Seite, gruben darunter nach, fanden aber nichts, und das unheimliche Kratzen ging weiter“. 
Wie in allen Regionen Deutschlands finden sich auch im Markgräflerland zahlreiche Berichte über Lichterscheinungen: 
Auggen:Vor langer Zeit […] im Schlößle zu Auggen […] sieht man beim Schein des Mondes […] zwei glänzende Flämmchen über die Wiese huschen. Im nahen Hach […] sah man bei Nacht Lichtschimmer“. [S. 29] 
Rötteln | Burg Rötteln:In dieser erscheinen in machen Nächten gespenstische Lichter, auch schwebt zuweilen aus dem nahen Wald eine einsame Flamme herbei und fährt an der steilen Mauer hinauf und zu einem Erkerfenster hinein“. [S. 68] 
Vogelbach | Sausenharder Schloß:Bei Nacht schweben in der Burg blaue Lichter umher“. [S. 108] 
Gresgen | Röthi: „…konnte man […] eine brennende Laterne oder ein Licht dort schweben sehen, und jeder ging dem Licht in der Röthi aus dem Weg. Niemals mähten die Bauern das Gras auf dem verrufenen Platz“. [S. 126] 
Dinkelberg:Man hat schon öfters nächtlicherweise drei Lichtlein von Eichsel hinüber nach […] der benachbarten Höhe des Dinkelberges wandeln sehen. Nach einiger Zeit sollen dann vier Flämmlein nach Eichsel zurückgekehrt sein“. [S. 155] 
Fliegende Kutschen 
Eines meiner Sagenlieblingsmotive sind selbstfahrende bzw. fliegende schwarze Kutschen. Die Ähnlichkeit zu den Fortbewegungsmitteln der MIBs sind augenfällig, daneben wird damit auch das Phänomen der unheimlichen automobilen Begegnungen angeschnitten. 
„Es gingen einmal einige junge Leute von einem Lichtgang nach Hause. In Surbel fuhr ihnen eine kohlschwarze Kutsche über die Köpfe hinweg und rauschte und toste, als ob der Leibhaftige selbst darin sitzen würde. Die gespenstische Kutsche fuhr rückwärts, es waren keine Pferde daran, und sie fuhr hinab zum Kloster Weitenau. Man hat auch schon eine feurige Kugel von Hofen bis zum Kloster darunter fahren sehen“. [S. 117] 
Der Hinweis auf die „feurige Kugel“ kann durchaus als ufologischer Ritterschlag gewertet werden, das Erzählmuster ist also identisch zu dem heutiger Tage! 
Entitäten 
Früher waren nicht nur Lichtkugeln und „Autokutschen“ unterwegs, auch Paranauten trieben sich auf den Straßen herum, wie eine Sage aus Gresgen illustriert: 
„Ein junger Bursche von Gresgen war einmal auf dem Heimweg bis zur Blauener Ebene gekommen […]. ...lief ihm ein seltsames Wesen über den Weg. Es war kaum so groß wie ein Zwerg, ging auf zwei Beinen, hatte aber keinen Kopf und war grau. Dieses Wesen lief immer etwa fünf Schritte vor ihm her […]. Dabei gab er mit seinem Revolver einen Schuß ab, und da war der Geist auf einmal weg. Auch später hat er ihn nie mehr gesehen“. [S. 126] 
Luftfahrt 
Wir wissen nicht, was mit den Menschen passiert, die im Rahmen des „Missing 411“-Phänomens verschwinden. Doch könnte eine Sage aus Mambach einen möglichen Einblick bieten: 
„Drei […] Burschen gingen einmal in Mambach nachts z’Licht. Sie kamen an ein Bücklein […]. …der Bursche der in der Mitte ging […] in die Luft emporgehoben wurde, immer höher und höher. Eine Zeitlang hörten sie noch sein Heulen und Schreien, dann wurde es still. […] Den dritten Burschen aber fand man am anderen Morgen auf einem Steinhaufen liegend. Er hatte beide Beine gebrochen.“ [S. 92] 
Was in den Sagen NICHT steht 
Es fehlen [mal wieder!] Hinweise auf Kornkreise und „metallische“ Flugvehikel. Diese Phänomene müßen früher extrem selten gewesen sein, wobei Lichterscheinungen eigentlich flächendeckend über der sehr kleinen Region verbreitet sind!ʬ
Von fahrenden & fliegenden Kutschen
@ Wladislaw Raab 
Zum Themenspektrum der „unkonventionellen Kutschen“ haben der Leser Micha aus Dreden in einem Leserbrief und ich in einem Artikel bereits etwas verfasst, siehe den passenden TAG AUTOKUTSCHEN unten! 
Passend dazu fand sich auch etwas im Buch „Geisterfahrt und Wilde Jagd“ von Anton Jocher. Das Buch selbst ist, mal wieder, kein klassischer Sagenband, da der Autor auch zwei Spukerlebnisse aufführt, die ihm bzw. seinen Freunden untergekommen sind. Auf diese werde ich dann gesondert in einem eigenen Beitrag eingehen! 
Rein geographisch befinden wir uns im Werdenfelser Land, an der Südseite Bayerns also, den meisten bekannt durch die Zugspitze und Garmisch-Partenkirchen. 
Die unheimliche Begleit-Erscheinung bei Farchant 
Die erste Überlieferung beinhaltet eine ganz normale Kutsche mit ganz normalen Passagieren, die bei einer Fahrt einen ungewöhnlichen Begleiter hatten. Ein Jahr ist nicht angegeben. Lediglich, dass einer der Passagiere Knickerbocker getragen hat, eine Mode, die ich auf die 1920er bzw. 1930er verorten würde. Als „Tatort“ wird eine Brücke bei Farchant genannt: 
„Jetzt blickte der Kunstmaler zufällig durch die schmierige, gefrorene Scheibe des Kutschenfensters in die Dunkelheit hinaus. Hatte er sich getäuscht? Nein! Plötzlich gewahrte er ein gelbliches Licht, das unstet flackernd, mal heller, mal schwächer, mal höher, dann tiefer schwebend, neben der Kutsche auftauchte. 
Irritiert starrte der Maler auf den Lichtpunkt, der unablässig neben der Kutsche blieb. Nun wurden auch die anderen Passagiere auf diese merkwürdige Erscheinung aufmerksam und beobachteten gespannt das Licht. Unheimlich war plötzlich allen zumute. […] Ängstlich saßen sie da und blickten stumm aus dem Fenster. Keiner wagte sich zu rühren. […] 
Da deutete der Kutscher mit dem Peitschenstiel auf das sonderbare Licht, das immer noch unweit der Kutsche über dem Boden schwebte. […] Auf einmal ertönte ein lang gezogener Klagelaut, der den Reisenden bis ins Mark drängte. Und, wie ausgeblasen, war das Licht verschwunden.“ 
UFOs als Überwachungssystem der Vorzeit 
Mich erinnert dies an ein Erlebnis, das Goethe hatte! Gerade flügge geworden, ergab sich bei einer Kutschfahrt eine „erhellende“ Begegnung! Ich meine, es war der Sagensammler Leander Petzoldt, der sich mal die Mühe gemacht hatte, die Sagenorte in Bayern mit Lichterscheinungen auf eine Karte zu übertragen. Herausgekommen war eine Ansicht, übersät mit Markierungen, kein Weiler ohne sein „Uforb“! 
Auch in der heutigen Zeit sind „verfolgende Lichter“ ein Evergreen der Ufologie, siehe hierzu etwa den Film „Unheimliche Begegnungen der Dritten Art“! Das wirkt sehr nach einem 24/7 Überwachungssystem, welches ggf. vor Jahrhunderten installiert worden ist und seitdem im Einsatz befindlich alles verfolgt, was auf Rädern – und oft auch – auf zwei Beinen daherkommt! 
Ob das System noch Sinn macht, kann durchaus kontrovers diskutiert werden. Wie oft wurden in Sagen Bauern und Fuhrmänner verfolgt, wie oft heute Autofahrer? Welche Daten sollen gewonnen werden? Die technischen Änderungen vollziehen sich auf der Erde in langen Jahrzehnten, nicht in Tagen. 
Machen tägliche Verfolgungen also Sinn? Gleiche Transportmittel, gleiche Personen? Hat man sonst nichts im Universum zu untersuchen? Mein Gedanke ist, dass dieser Mechanismus in grauer Vorzeit installiert und dann schlicht vergessen wurde! 
Vielleicht existiert der Erfinder und Betreiber schon lange nicht mehr, aber sein „Werk“ flitzt noch heute Trucks und Autos hinterher, wie ein verspielter Hund einem geworfenen Stöckchen! 
Und so werden die Lichter und UAPs bis zum jüngsten Tag Ufologen beschäftigen, die sich irgendwann wundern werden, wieso die fliegenden Dinger immer das gleiche Programm abspulen! 
Die Rettung durch die Geister-Karosse 
Die nächste „Kutsche“, die uns beschäftigen soll, ist nicht konventioneller Natur. Sie hat anfänglich auch keine Reisegäste an Bord und der Kutschbock ist unbesetzt! Weshalb sie im Sagenband der „Wilden Jagd“ zugeschrieben wird, hat sich mir nicht erschlossen; überlieferte Rettungsmissionen sind mir von der nicht bekannt! 
Zwei Buben, Sepp & Michel aus Garmisch-Partenkirchen, hatten sich im Gebirge verstiegen und saßen auf einer Felskante im wahrsten Sinne des Wortes fest! Es war schon dunkel geworden, die Verzweiflung nahm zu, als sehr ungewöhnliche Rettung nahte: 
„Eine schneeweiße, fürstlich anmutende Karosse […] die sanft im Wind schaukelte. Der Kutschbock war leer, die zum Berg gewandte Tür der Karosse stand weit offen, und nur ein kleiner Schritt trennte die beiden Burschen von diesem seltsamen Gefährt. […] so langt […] Sepp nach dem verschwommenen Gebilde, das da vor ihm über den Abgrund schwebt […]. 
Da fühlt er festen Widerstand, kein Nachgeben dieses weißen Nebels, obwohl das Gebilde nicht aus Holz oder Eisen, sondern aus Licht und Schimmer gebaut scheint. Er […] schreckt […] zurück, da er unter sich den schwarzen Abgrund sieht, der durch den gläsernen Boden der Kutsche dräut. Doch Sepp kann nicht mehr zurück zum Felsen, die Kutsche hat ihn gefangen. […] 
Da packt er […] den Michel in die Karosse. […] Die Jungen liegen auf dem Kutschenboden, der ihnen, durchsichtig wie Glas, den schwarzen Abgrund zeigte, sie klammern sich an das Gestänge, sie klettern auf die gläsernen Sitze […]. Sie sehen [….] das Werdenfelser Land ganz tief unten liegen, von gleißendem Mondlicht überflutet. Sie sehen das Sternenzelt in funkelnder Pracht. 
Ihr schimmerndes wolkenhaftes Gefährt jagt über das Firmament, durchzieht die Lüfte, schon erkennen sie die Lichter des heimatlichen Dorfes und sachte schweben sie darauf zu. Unter Tosen und Brausen senkte sich das schneeweiße Gespann herab. […] 
Das blitzende feuersprühende Fuhrwerk setzte […] auf. […] Kaum waren Sepp und Michel auf sicherem Erdboden, erhob sich das seltsame Gefährt, entglitt pfeifend und rauschend, kleiner werdend, in den Nachthimmel – und verschwand in der samtschwarzen Finsternis.“ 
Diese Rettungsaktion steht, soweit ich das beurteilen kann, allein auf weiter Flur. Mir ist keine vergleichbare Sage bekannt und auch kein UFO-Vorfall. Dass der fliegende Apparat zu einer „Kutsche“ wurde, macht Sinn in einer Zeit, in der es keine anderen Beförderungsmittel gegeben hat!ʬ

10/09/26

🏇🐺
Berittene MIBs,
Mutilations & Werwölfe

Das UFO-Phänomen bzw. die damit verbundenen Subphänomene sind surreal; das dürfte jedem klar werden, der sich mit diesen Themengebieten beschäftigt. Im Buch „The Beast of Bray Road“ geht es um eine famose, bipedale Wolfsgestalt, die sich im südlichen Wisconsin eingenistet hat und sich ab und zu blicken lässt. 
Im Jahr 1991 kam es unweit der Bray Road – die ein „Sichtungshotspot“ zu sein scheint – zu einer Reihe von Tierverstümmelungen. Betroffen waren in dem Falle „Kleintiere“ wie etwa Hunde, die aufgeschlitzt und stellenweise organfrei aufgefunden worden sind. 
Jon Fredrickson [County Animal Control Officer] berichtete bei einem Interview von einer glaubwürdigen Quelle, die den Täter beobachten konnte: 
Es handelte sich dabei um einen verhüllten, schwarz gekleideten Mann, der auf einem schwarzen Pferd davon ritt und dabei von einem schwarzen Hund eskortiert worden ist. Dabei haben wir es tatsächlich haargenau mit der alten mythologischen Gestalt des Teufels zu tun, die in vielerlei Sagen und Überlieferungen beschrieben wird. 
Auch der sagenhafte „Schwarze Hund“ ist sowohl in der Vergangenheit als auch bei aktuellen „Zwischenfällen“ immer wieder beschrieben worden, wie ich auch schon im Artikel oben dargelegt habe. 
Von Hunden & UFOs: Ergänzungen 
2014 habe ich den oberen Artikel „Auf den Hund gekommen“ verfasst. Durch meine Kollegin Corinna Bloess von UFOs & Co., nun eingestellt, erfuhr ich von einem Fall, der in den Kontext passt: 
„Höllenhund“ - bizarres UFO-Erlebnis 
Staffordshire, England: Die Quelle hörte diese Geschichte von einem ehemaligen Schulfreund. Dessen Freund nämlich berichtete von einem Platz namens „Castle Ring“, einem vom Menschen wahrscheinlich um 500 v. Chr. angelegten Hügel, nicht ganz 300 Meter über Meereshöhe in einer bewaldeten Gegend in Zentralengland, im Cannock Chase Forest. 
Die Gegend sei bekannt für sowohl Bigfoot-, UFO-, Geister- als auch Wildkatzensichtungen. Auch Tierverstümmelungen, die man im Allgemeinen okkulten Riten zuordnete, sollen hier passiert sein. 
Der Nebel von Castle Ring 
Im Dezember 1991 gegen 10.00 Uhr vormittags war der Freund, ein Historiker, in dieser Gegend unterwegs und machte Fotos. Da bemerkte er in 100 Meter Entfernung einen kleinen, dichten, separaten Nebel, der ihn neugierig machte, so ging er hinüber. 
Als er sich ein paar Meter in den Nebel vorgewagt hatte, standen ihm auf einmal die „Haare zu Berge“ und waren wie elektrisiert; es roch stark nach Schwefel. Das war aber erst der Anfang: 
Mitten aus dem Nebel heraus erschien ein monströser, schwarzer Hund, der zwar an die Kreuzung zwischen einem Schäferhund und einem Pitbull erinnerte, allerdings die Größe eines jungen Pferdes hatte und sehr schnell zitterte oder vibrierte. 
Der Mann fühlte sich bedroht und entfernte sich rückwärts vom Geschehen; der Hund tat es ihm gleich. Als der Mann nun ca. 50 Meter vom Hund entfernt war, erschrak er erneut: Ein kleiner Ball aus Licht, der eine blaue Lichtsäule ausstieß, erschien aus dem Nebel. Dann plötzlich waren Licht, Nebel und auch Hund verschwunden. 
In der englischen Geschichte paranormaler Begegnungen ist immer wieder von schwarzen Hunden die Rede. Man sagte diesen Biestern u. a. nach, sie würden tragische Ereignisse ankündigen, und daher könnte man sie wohl zur Mythologie rechnen, denn auch aus der Feenwelt kennt man solche Sichtungen, denen man Vorankündigungen zurechnete. Was immer diese Hunde auch waren und sind: Sie bedeuten auf alle Fälle nichts „Gutes“, so heißt es in dem Bericht. 
Das gemeinsame Auftreten mit einem Lichtball – der im Allgemeinen auf UFO-Ereignisse hinweisen dürfte – ist sehr interessant; zeigt es doch erneut, dass rund ums UFO-Phänomen immer wieder unglaubliche Kreaturen auftauchen und dass sehr wahrscheinlich ein Zusammenhang besteht. Auch der Nebel ist aufschlussreich, denn auch Nebel- und Wolkensichtungen werden immer wieder zusammen mit UFO-Sichtungen gemeldet!ʬ

03/09/26

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Chicago Mothman

2016 gab es in Chicago 762 Morde, die bis dahin höchste Rate in der Geschichte der Stadt. Kurz darauf, ab April 2017, begannen seltsame Vorkommnisse. Plötzlich berichteten Chicagoer von unheimlichen Begegnungen mit geflügelten Wesen, die ihnen am, zumeist, nächtlichen Himmel der Stadt begegnet waren. 
Neu waren diese „Paranauten“ nicht, sie ähnelten dem Mottenmann, jener Gestalt, die Mitte der 1960er Jahre in West Virginia ihr Unwesen trieb und parallel einher bis zum Einsturz der dortigen Silver Bridge, mit 46 Toten, den Luftraum unsicher machte! 
Die Berichte wurden zuerst MUFON gemeldet, allerdings konnte man dort nicht viel damit anfangen! Das „Intro“ der Chicago-Sichtungswelle 2017 stellten drei Reporte: 
Die ersten Sichtungen im April 2017 
→ 15. April, 22 Uhr: Sechs Personen feierten auf einem Boot [Montrose Beach, Lake Michigan] eine Geburtstagsfeier. Die Zeugen bemerkten über sich plötzlich eine gewaltige „Fledermaus“. Das Ding war über 6 Fuß groß, also über 180 Zentimeter, und im Mondlicht gut zu erkennen, da es dunkler war als der Abendhimmel. In den Augen glänzte das Mondlicht! Der Besucher umkreiste das Boot dreimal und verschwand dann! Kurz darauf flog ein grünes Objekt in Nord-Süd-Richtung über den Horizont! 
→ 15. April, 22 Uhr 30: Der Zeuge und seine Freunde hingen auf der Straße ab, als sie von etwas überflogen wurden; sie hörten laute Flügelschläge. Das Ding landete auf der anderen Straßenseite. Es war etwa 6 Fuß groß, stand auf zwei Beinen und wirkte wie eine riesige Eule mit rot glühenden Augen. Nachdem sich die Gang dem Wesen genähert hatte, flog dieses davon! 
→ 16. April, 2 Uhr morgens: Ein Zeuge, der gerade einen Parkplatz querte, bemerkte in der Nähe vier Jugendliche, die etwas am Himmel entdeckt hatten. Dabei handelte es sich um ein pechschwarzes, fliegendes Wesen von rund 6 Fuß Größe, welches über dem Parkplatz flog und dabei laute Flügelschläge hören ließ! 
Auch hier fehlten die rot glühenden Augen nicht. Nachdem es von den Jugendlichen mit Steinen beworfen wurde, zog es davon! Interessant ist, dass während der drei aufeinanderfolgenden Sichtungen Lichtblitze am Himmel Chicagos zu sehen waren! 
Schauplätze und kriminelle Brennpunkte 
Die meisten Areale, in denen der Mothman gesehen wurde, gelten als gefährlich, Gangland! Eben jene Gebiete also, in denen es hoch hergeht und der Zeigefinger an der Uzi besonders nervös ist. Bei Bandenkriegen und der „normalen“ Kriminalität „fallen“ zahlreiche Morde an. Mothman war wohl nicht zufällig dort! 
Lake Michigan war auch nicht das Epizentrum der Sichtungen [der Buchtitel ist eigentlich falsch!], sondern Chicago und das westlich davon liegende Rockford bzw. das Land dazwischen! 2017 gab es vier Dutzend Sichtungen, fast alle in der Metropole Chicago und dort fast alle in den „bleihaltigen“ Stadtteilen! 
Einige Zeugen hatten das Gefühl, es mit einem „uralten“ Wesen zu tun zu haben, ohne genau erklären zu können, wie sie darauf kamen! 
Anatomie des Schreckens 
Die meisten Sichtungen ereigneten sich nachts, unweit von Parks oder Wasserflächen. Beschrieben wurde ein etwa 6 Fuß großes Wesen, gestaltet wie eine Fledermaus oder ein überdimensionaler Vogel, manchmal mit menschlichen Attributen wie Armen und Beinen versehen. Es war pechschwarz, hatte rot glühende Augen und eine Flügelspannweite von 10–12 Fuß! Womit eigentlich alle Parameter für den West-Virginia-Mothman erfüllt sind! 
Mottenmann hatte es irgendwie geschafft, unfotografiert zu bleiben, selbst wenn er sich am Tage blicken ließ, was bei der Masse an Sichtungen ungewöhnlich ist; zumindest einer hätte sein Handy zücken und die Gestalt aus der Nähe fotografieren können! 
So bemerkten etwa einige Besucher des Lincoln Park Zoo am 7. September 2017 eine Gestalt mit Fledermausflügeln, die knapp über den Baumwipfeln dahin flog. Diese wirkte menschenähnlich, hatte eine geschätzte Flügelspannweite von rund 12 Fuß, „Beine“, „Arme“ und einen menschlichen Kopf und war pechschwarz. Sie flatterte mit ihren Flügeln durch die Luft und versetzte die Tiere des Parks in Panik! 
La Lechuza und Begegnungen in Little Village 
Die mexikanische Migrantengemeinde von Chicago ist stark vertreten in Little Village. Da zwischen dem mexikanischen und angelsächsischen Chicago praktisch kein Austausch stattfindet, ging fast völlig unter, dass es dort zu zahlreichen Zwischenfällen gekommen war. Diese ähnelten dem, was man auch aus anderen Gegenden der Stadt kannte. 
Erklärt haben sich die Mexikaner dies mit der LECHUZA, einer in der mexikanischen Mythologie verwurzelten Hexe, die ihre Gestalt zu verändern vermag und ganz besonders gerne geflügelt daherkommt! Straßenlampen spielten bei den Sichtungen immer wieder eine Rolle! 
So war eine Frau mit ihren beiden erwachsenen Söhnen am späten Abend in Little Village unterwegs, als ihnen eine Gestalt auffiel, die unweit der Straßenbeleuchtung stand und wirkte wie ein großer, schwarz gekleideter Mann. 
Plötzlich streckte er seine Arme in die Höhe und ließ Fledermausflügel sehen, daneben waren seine rot leuchtenden Augen gut zu erkennen, der Rest war trotz guter Ausleuchtung pechschwarz! Der Geflügelte gab einen bizarren Laut von sich und flatterte davon! Die geschätzte Flügelspannweite soll bei 10 Fuß gelegen haben, an sich zu wenig, um eine so große Gestalt in die Lüfte zu hieven! 
Aggressive Begegnungen und militärische Anomalien 
Weitere Berichte kamen von Pärchen, die sich nachts dunkle Parkplätze ausgesucht hatten, um ungestört zu sein, doch blieben sie es oft nicht lange! In einem Fall landete Mothman mit weit gespreizten Flügeln auf einem Auto und starrte mit orange leuchtenden Augen durch die Windschutzscheibe und versuchte ins Wageninnere zu kommen. Er ließ erst vom Fahrzeug ab, nachdem dieses in Gang gesetzt wurde und davonbrauste! 
Eine Zeugin aus Wilmington, Illinois, hatte gleich mehrere außergewöhnliche Beobachtungen gemacht, die jedoch nicht zwangsläufig miteinander in Verbindung stehen müssen: 
→ Im September 2017 bemerkte sie am Himmel über einem nahe gelegenen Waldstück einen schwarzen Militärhubschrauber. Der flog fast sechs Stunden, mit Unterbrechung, in der Gegend herum und schien etwas zu suchen! 
→ Anfang bis Mitte Dezember, der genaue Tag ist der Zeugin nicht mehr bekannt: In unmittelbarer Nähe zu ihrem Haus befindet sich das US Army Ammunition Plant. Über diesem hing nachts ein schwarzes Dreieck. An seinen Ecken hatte es farbige Lichter, daneben strahlte es einen breiten Lichtstrahl auf die Anlage. Da von dieser keine Abwehrversuche unternommen wurden, kann man wohl davon ausgehen, dass der Flugkörper zum Militär gehörte! 
→ 18. Dezember 2017: Das gleiche (?) Dreieck stieg vom Boden auf und verschwand nach rund 30 bis 40 Sekunden am Himmel! 
→ 28. Januar 2018: Die Zeugin wurde abends von einer bizarren Gestalt überflogen, als sie gerade vor ihrem Haus im Freien stand. Diese sah aus wie eine Mischung aus Eule und Fledermaus. Die Frage ist, ob die Merkwürdigkeiten an der Militäranlage mit dem schrägen Galgenvogel zu tun haben könnten? 
OZ-Stille im Oz-Park 
Der OZ-FAKTOR, also die Abstinenz von Geräuschen aller Art gepaart mit dem Gefühl, sich in einer unnatürlichen [synthetischen] Umgebung aufzuhalten, wurde in dem Buch nur einmal berichtet, von einer Zeugin, die den Chicagoer OZ-PARK besuchte, um dort mit ihrem Hund abends zu joggen! 
Als sie den OZ-GARDEN erreicht hatte, bemerkte sie den OZ-FAKTOR; es herrschte plötzlich völlige Stille. Unweit stand eine rund 7 Fuß große Gestalt. Nachdem man sich etwa 15 Sekunden lang angestarrt hatte, spreizte diese ihre Flügel auf und flog schnell wie eine Pistolenkugel gen Himmel! 
Resümee 
Einzelne Forscher befürchteten 2017, dass sich in Chicago etwas Ähnliches ereignen könnte wie seinerzeit in Point Pleasant; dies geschah jedoch nicht, erst drei Jahre später kam es zu einer Pandemie. 
Obwohl ihnen aufgefallen war, dass sich die Erscheinungen in üblen Gegenden häuften, sahen sie nicht den Zusammenhang zum „Mordrekord“ des Vorjahres! Ganz offenbar wird der Mottenmann von Katastrophen und „Mordsstimmung“ angezogen!ʬ 
[Quelle: Tobias & Emily Wayland: The Lake Michigan Mothman: High Strangeness in the Midwest]
Chicagos „Batman“ als Pandemie-Omen?
Auf die Moth- bzw. Batmansichtungen in Chicago bin ich bereits im Artikel oben eingegangen. In diesem Beitrag soll das Thema etwas vertieft und „ausspekuliert“ werden. Grundlage hierfür ist ein Buch des amerikanischen Forteaners Lon Strickler. Der in Hanover, Pennsylvania, ansässige Strickler gehört in den USA zu den bekannteren Monsterjägern. 
Sein Blog www.phantomsandmonsters.com ist eine ausgesprochen informative Datenquelle und die hohe Zahl eingesandter Zeugenberichte und Falluntersuchungen belegt, dass auf dem nordamerikanischen Kontinent jede Menge Forschungsbedarf besteht! 
Die Sichtungswelle von 2017 
MOTHMAN DYNASTY beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der 2017er-Sichtungswelle in Chicago, während der allerhand geflügelte Gestalten beobachtet worden sind. Bis zur Veröffentlichung des Buches erhielt er 40 Sichtungsberichte aus der Illinois-Metropole. 
Dabei ist auffällig, dass viele Konfrontationen mit den Entitäten sich in der „Stadtnatur“ abspielten, also in den zahlreichen Parkanlagen oder über Gewässern, so als ob die beobachteten Kryptiden in einem natürlichen Habitat gesehen werden wollten. 
Das „gesehen werden wollen“ kann man wörtlich nehmen. Wahlweise platzierten sich die Entitäten an oder auf Straßenlaternen, um aufzufallen, oder sie machten ordentlich Lärm, um am Himmel die Blicke auf sich zu ziehen. Damit verhielten sie sich wie ihre „Kollegen“ Bigfoot & Co., die ähnlich agieren. Unklar bleibt, welche Bedeutung und welchen tieferen Sinn dieses Verhalten hat. 
Korrelation mit der Pandemie 
Sie suchten sich auch die weniger vornehmen, teils schwer kriminellen Viertel für ihren Auftritt aus, in denen die höchste Coronavirus-Todesrate registriert wurde. In den Quartieren leben vor allem Afroamerikaner und Mexikaner, die 70% der Corona-Opfer in Chicago ausmachen. 
Wir haben also eine mehrfache Überschneidung. Corona als auch „Batman“ haben/hatten die gleiche Zielgruppe und sind in den gleichen Arealen aktiv/gewesen. Ich frage mich, wie viele Zeugen von einst heute Opfer der Pandemie geworden sind? 
Die Wesen wurden mehrheitlich als übermannsgroße Fledermaus oder Motte beschrieben, wobei die Körpergröße auf etwas über 2 Meter verortet wurde, was als weiteres „Omen“ gedeutet werden kann. Immerhin sind Fledermäuse u. a. Träger und Verbreiter des Virus. 
Die Sichtungswelle 2017 begann zeitlich parallel einhergehend mit der Pandemie 2020 in Chicago – also beide ungefähr Ende März! 
Die erste „Batman“-Sichtung in Chicago überhaupt wurde Strickler 2005 gemeldet, 2011 waren es drei. Obwohl es mehr als die 40 von Strickler interviewten Zeugen gab, existieren kaum Fotografien. Die Fotos, die man hat, zeigen das Wesen nur undeutlich und/oder in großer Ferne. 
Unisono sahen die Zeugen die Begegnungen als schlechtes Omen und Vorboten einer zukünftigen Katastrophe, was sich letztlich bewahrheitet hat. Nur stürzte diesmal keine Brücke ein, wie 1967 während der Mottenmann-Affäre in Point Pleasant; es kam 2020 mit einer Pandemie viel schlimmer! 
Gewalt und mystische Verbindungen 
Chicago ist/war nicht nur die „Mordhauptstadt“ der USA, sondern auch ein Paraspot, in dem alles geboten wird, was grenzwissenschaftliche Phänomene hergeben. Diese Wechselwirkung wird immer wieder beschrieben – Gewalt zieht Paraphänomene an, oder ist es umgekehrt? 
Wie erwähnt, spielten sich viele Begegnungen in Parkanlagen ab, stellenweise zu sehr exotischen Zeiten, weit nach Einbruch der Dunkelheit. Was die Zeugen in den hochkriminellen Vierteln, [100.000 Gangmitglieder in der Stadt!], dorthin getrieben hat, ist nicht immer klar ersichtlich. 
Fledermausähnliche Monster sind, so fand Strickler heraus, in mittelamerikanischen Mythen weit verbreitet, was zum ethnischen Hintergrund vieler Zeugen passen würde: 
Im Maya-Buch der Jaguar-Priester ist die Rede von 13 Göttern des Himmels und 9 Göttern der Hölle, die am Anfang der Apokalypse erscheinen sollen. Dann wird sich das dunkle Königreich Xibalba [Ort der Angst] auf die Erde legen, dessen „Einwohner“ eben jenen Kreaturen ähneln sollen, die Chicago belagert haben. Das Popol Vuh, ein anderes heiliges Buch der Maya, beschreibt die gleichen Entitäten, die dort als CAMAZOTZ bekannt sind. 
Ursprung und Portale 
Man kann davon ausgehen, dass sie ihren Wohnort nirgendwo auf der Erde haben, „von wo anders“ kommen! Wo dieses „von wo anders“ liegt, ist unklar! Im Laufe seiner Beschäftigung mit „Paranauten“ hat Strickler zwei Berichte erhalten, in denen beobachtet worden ist, wie diese Eindringlinge in unsere Realität gelangen: 
In beiden Fällen, [einer aus dem Südwesten der USA, der andere aus Ballard in Utah, unweit der Skinwalker-Ranch], spielten sich vergrößernde Lichtkugeln eine Rolle, die scheinbar die Funktion von Portalen hatten, aus denen die Gestalten „schlüpften“; es kann gut sein, dass die auf diesem Blog oft erwähnten „Uforbs“ solche Portale sind! 
Abspann 
Im „Abspann“ des Buches kommen noch die Mitglieder der „Chicago Phantom Task Force“ zu Wort, die vor Ort ermittelt und sich mit Zeugen ausgetauscht haben. Da fanden sich Informationen, die Strickler nicht erwähnt hatte: 
Am 6. Februar 2017 krachte ein Feuerball, von Astronomen auf 30 Pfund Gewicht geschätzt, in den Lake Michigan. Mag sein, dass dieser „Feuerball“ etwas an Bord hatte, das sich dann anschickte, den Luftraum über Chicago zu erobern! 
Im Oktober 2017 war das Oklahoma City Thunder Basketball-Team mit seiner gecharterten Delta Airlines Boeing 757-200 im Landeanflug auf Chicago, als das Flugzeug mit etwas kollidierte und sich eine eingedrückte Nase einfing. Man konnte nicht ermitteln, was die Ursache, also der Unfallverursacher war, es fanden sich also keine Hinweise auf Vögel oder Drohnen! Batman? 
In seinem Schlusswort weist Strickler darauf hin, dass die Zeugenaussagen nahelegen, dass drei verschiedene Kreaturen am Himmel Chicagos aktiv waren. Zumindest kann man gewarnt sein, wenn Bat- oder Mothman irgendwo auftauchen! Sie sind als Omen und Unheilsverkünder zuverlässiger als Remote Viewer, die nichts viewen, und Seher, die nichts sehen und sich von einer globalen Pandemie überraschen lassen!ʬ
Nuklear-Mothman, 
Chicago-Endzeit ⅋ 
geflügelte Propheten
Zum Thema „Chicago Mothman“ habe ich bisher zwei Artikel verfasst, die oben nachlesbar sind! Mir war anfänglich nicht klar, was der Parakryptid ausgerechnet dort zu suchen hatte. Meine Vermutungen bezogen die extrem hohe Gewalt- und Mordrate der Metropole ein, als auch den Umstand, dass die Pandemie besonders viele Tote forderte, wo der geflügelte Unheilsbote zuvor umging/umflog! 
Visionen des Untergangs bei Nick Redfern 
Neue Erkenntnisse fanden sich bei Nick Redfern {wo sonst?}, genauer in seinem Buch „Mothman And Other Flying Monsters“. Etwa zu Anfang 2017 stellte sich bei Redfern ein merkwürdiger Umstand ein: 
Kollegen, Bekannte und Leser seiner Bücher schilderten ihm – unabhängig voneinander! – bizarre Träume, in denen Chicago {und einige andere US-Städte} von Atombomben zerstört werden, während darüber ein geflügeltes Monster schwebt, welches am ehesten an den Mottenmann erinnert! Stellenweise war auch ein Atompilz zu sehen, auf dem die Entität prangte! 
Er erhielt 27 Hinweise, 19 kamen von Amerikanern, 3 von Kanadiern, 2 aus UK und weitere 2 aus Australien! Wichtig ist, dass Redfern nicht nach solchen Träumen suchte oder Umfragen startete, sie flogen ihm mottenmannmäßig zu! 
Whitley Striebers Vorahnungen 
Der amerikanische Abductee und Autor Whitley Strieber hatte, das ist nicht ungewöhnlich bei Abductees, eine von „Aliens“ induzierte Vision, die sich 2036 abspielen soll und einen Atomschlag gegen Washington zum Inhalt hatte. 
Jahre zuvor, 1982, hatte er den fiktiven Roman „Wardays“ geschrieben, in dem die Lebensverhältnisse in den USA nach einem Atomkrieg mit der UdSSR beschrieben werden. Obwohl der Roman keine anomalistischen Inhalte enthält, taucht in der postnuklearen Landschaft ein fledermausartiges Wesen mit rotglühenden Augen auf, dessen Körpergröße bei über 2 Metern lag, welches den Luftraum unsicher machte. 
Haben wir hier einen Zufall vorliegen, wie beim britischen Mottenmann-Film, auf den wir gleich kommen, oder nahm Strieber vorweg, was sich 2017 traumartig auch anderen eröffnete? 
Parallelen zwischen Point Pleasant und Großbritannien 
Das erinnert uns an die Aktivitäten von 1966 & 1967 in Point Pleasant, USA, wo diese oder eine vergleichbare Entität aktiv war, bis eine Brücke, Silver Bridge, einstürzte und 46 Menschen mit sich in die eisigen Fluten des dezembrischen Ohio River riss! 
Die Vorfälle in West Virginia hatten eine merkwürdige britische Parallele, nicht in der realen Welt jedoch: 
Unabhängig von den Ereignissen in den USA, die in den landesweiten Medien keine Rolle spielten, erdachte jemand in UK 1966 ein Drehbuch, welches ausgearbeitet und verfilmt in die britischen Kinos kam. 
In „THE BLOOD BEAST TERROR“ geht es um einen irren Wissenschaftler, der eine riesige Motte mit großen roten Augen erschafft, und diese verbreitet den zu erwartenden Terror! 
{Wenn man den Titel des Films bei einer Suchmaschine eingibt, erscheint in der Bildersuche das entsprechende Antlitz!} 
Ein merkwürdiger Zufall? Oder verselbstständigte sich ein Gedankenbild, wurde zum Tulpa und siedelte über den großen Teich nach Point Pleasant? Sicher ist, dass die Planung zum Streifen bereits VOR den unheimlichen Begegnungen in West Virginia angefangen hat. Dieses merkwürdige Wechselspiel zwischen den USA und UK haben wir immer wieder! 
Historische Angriffe geflügelter Wesen 
Auf den „Eulenmann“ in Mawnan bin ich bereits auf einem meiner alten Blogs in einem separaten Artikel eingegangen! Redfern berichtet, dass 1926 ein anderer Riesenvogel den unweit gelegenen Ort Porthtowan besuchte und dort einen Jungen attackierte, der nur dank seines Bruders entkam. Der Angreifer hatte eine Flügelspannweite von knapp 180 cm und eine Körpergröße von geschätzten 90 cm, hinzu gesellte sich ein mächtiger Schnabel. 
Ein weiterer Angriff, diesmal datiert auf das 17. Jahrhundert, betraf den Farmer John Luck aus Raveley, UK, der angab, von zwei Monstern attackiert worden zu sein, deren Gestalt er mit einem Greif verglich. Er rettete sich schwer verletzt auf eine Farm in Doddington, verstarb dort aber in der Nacht. 
Paradox ist, dass er am folgenden Morgen mehr Verletzungen aufwies als am Tag zuvor, die, da sie unbehandelt und nicht bandagiert waren, in der Nacht zugefügt worden sein müssen. Man fragte sich, ob es den geflügelten Monstern gelungen war, ins Haus bzw. ins Zimmer Lucks einzudringen und ihn dort zu töten! 
Transformationen und ufologische Allianzen 
Phänomene transformieren, entwickeln sich weiter und gehen oftmals merkwürdige phänomenologische Allianzen ein. Aus kryptiden „Sumpfmonstern“ wurden die ufologischen Reptos, aus forteanischen Gottesanbeterinnen in Übergröße, die sonst nur in der Natur beobachtet wurden und sich „animalisch“ verhielten, Ufonauten, aka Praying Mantis! 
Und der Mottenmann paktierte nun auch mit UFOs oder wurde selbst in zwei Fällen zum Ufonauten: 
Im November 1963 hatten vier Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren eine unheimliche Begegnung, als sie gerade von einer Tanzveranstaltung kamen und dazu durch den Sandling Park liefen, gelegen in Hythe, Kent, England. 
Über ihnen tauchte ein Licht auf, welches sie zuerst für einen Stern hielten. Der „Stern“ verharrte für einen Moment und schien dann zwischen den Bäumen zu landen und verschwand so außer Sicht! Das Quartett war neugierig geworden und strebte mit Taschenlampen in die Richtung, in der das UFO {von der Erklärung „Stern“ hatte man sich zwischenzeitlich verabschiedet} über dem Boden schwebte. 
Es leuchtete goldfarben und war von ovaler Form. Nachdem es bei Blickkontakt abermals verschwunden war, näherte sich den Jugendlichen eine mannsgroße Gestalt mit am Rücken gefalteten Fledermausflügeln und strebte auf sie zu. Da man mit diesem schrägen Vogel nicht auf Tuchfühlung gehen wollte, entschied man sich zur Flucht. 
In den kommenden Tagen wurden über dem Park immer wieder unidentifizierte Lichter beobachtet und große Trittsiegel {Form ist nicht angegeben} entdeckt. 
Resümee 
Interessant für mich ist, dass immer mehr Kryptide zu Ufonauten werden und dass diese oft eine Endzeit-Botschaft vermitteln, entweder direkt durch telepathische Bilder oder „wörtliche“ Botschaften oder aber als „Nacheffekt“ in Albträumen der Zeugen. 
Ich vermute, dass auch bald bipedal herumlaufende hunde- oder wolfsartige Kreaturen {„Dogman“ aka „Werwolf“} sich dem Reigen anschließen, nicht mehr zu Fuß gehen, sondern mit dem UFO fliegen, um als Ufonauten Untergangsszenarien zu predigen!ʬ

04/08/26

📜
Sagenhaftes Niederbayern:
Parallelen zwischen Sagen
& moderner Ufologie

In der Vergangenheit bin ich ja schon öfter darauf eingegangen, dass Sagen oftmals das gleiche Erzähl- und Ablaufmuster aufweisen wie heutige Begegnungen mit vermeintlichen UFOs und „Aliens“.
Vor ein paar Tagen habe ich mir den Band „Sagen aus Niederbayern“ von Emmi Böck besorgt und fand dort ein paar recht interessante Beispiele, die man heute sicherlich ufologisch ausdeuten würde.
Auf Seite 15 begegnet uns der Bericht eines Gottlieb B., der im Alter von 27 Jahren ein „unheimliches Erlebnis“ mit einer kleinen Kreatur hatte, welches er einem Sagensammler anvertraute:
„… haben wir Dorfburschen in einer Rauhnacht Eisstock geschossen. Es war mondhell, so dass wir bis tief in die Nacht hinein draußen bleiben konnten. […] Als wir dann plötzlich […] ein kleines Männlein vor uns stehen sahen, warfen wir alle die Stöcke weg und liefen so schnell wir konnten, nach Hause.“
Besieht man sich die „modernen“ UFO-Fälle, so spielt bei den Begegnungen oft der Umstand eine Rolle, dass Fahrzeuge ihren Dienst versagen, wenn „Raumschiffe“ oder „Außerirdische“ auftauchen.
So etwas kannte man früher auch, nur waren es keine technischen Vehikel, sondern von Pferden gezogene Wagen, die sich nicht mehr rührten und wie „gebannt“ schienen. Ein Bauer soll Folgendes erlebt haben:
„Dort, wo der Altbach aus der Schlucht braust, wollten die Pferde nicht mehr weiter. Er fluchte und hieb auf sie ein. Aber es half nichts.“ (S. 33)
Der Grund war ein „teuflisches“ Wesen, welches mit Sausen und Krachen daherkam und einen fürchterlichen Gestank von sich gab – siehe hierzu auch den Beitrag „Der Gestank der Aliens“!
Bizarre Todesfälle und das Paranormale
Bizarre Todesfälle im Umfeld des „Paranormalen“ werden immer wieder geschildert. Bei Göttersdorf hat es eine Magd erwischt, die regelrecht „zerlegt“ wurde, so wie wir es heute von den Mutilations her kennen:
„Eines Abends musste sie […] hinaus zum Brunnen, um Wasser zu holen. Als sie eine Zeit lang draußen war, flogen mit einem Mal Menschenbeine und ein Totenkopf durch das geschlossene Fenster in die Stube. Die […] Magd aber kam nie wieder zum Vorschein“ (S. 53). 
Lichterscheinungen und Wegweiser
Ich wohne in München und durch die Stadt zieht sich die Isar. Im Lauf der Jahre erhielt ich zwei Sichtungsberichte über Lichterscheinungen direkt an bzw. über dem Fluss.
Der erste Report (in chronologischer Reihenfolge) ereignete sich am Flaucher, ein anderer im „urbaneren“ Stadtgebiet – der zweite Report muss noch in einen Artikel gepackt werden! Auf der Höhe von Landau zeigten sich auch Lichter am Fluss:
„…stiegen an beiden Ufern der Isar tänzelnde Lichtlein auf. Die wiesen dem Schiffer den rechten Weg. Zeigten sich Hindernisse, hüpften die Lichtlein zusammen und beleuchteten die Gefahrenstellen so hell, dass man sie mühelos passieren konnte“. (S. 57)
Entführung und das „Name Game“
Das spurlose Verschwinden und Wiederauftauchen von Menschen ist als Phänomen uralt. Wahlweise schrieb man es der „Wilden Jagd“ zu oder heute „Aliens“. Eine entsprechende Erfahrung soll eine Bäuerin aus Lichtenegg gemacht haben:
„Am späten Abend war sie, bekleidet nur mit Unterrock und Unterleibl, vors Haus gegangen, der Notdurft halber. Der Sturm heulte, im Wald ächzte es. Und schon war die Wilde Jagd da und hob sie auf und entführte sie durch die Lüfte, weit fort, bis morgens […] sie auf den Boden gesetzt.
Wo war sie nur? Andere Tracht, andere Sprache. Man verstand ihr Reden nicht und schüttelte den Kopf. Und nicht weniger denn sieben Jahre dauerte es, bis sie sich zum Heimatdorf durchfragte und durchschlug. Sie kam mit grauen Haaren und fand die Kinder zu Hause erwachsen.“ (S. 72)
Die Ufologen Vallee und Aubeck fanden einen verblüffend ähnlichen Vorfall in der Schweiz: Die Entführung des Hans Buchmann! 
Es gibt UFO-Sichtungen, die sich nicht von Sagen unterscheiden lassen, und es gibt Sagen, die kommen daher wie UFO-Sichtungen; der eine oder andere Sagensammler wurde so zum UFO-Chronisten:
„An der Straße von Dingolfing nach Bubach soll man früher öfters in der Nähe des sogenannten Asenhäusels ein Licht gesehen haben. Über die sonderbare Erscheinung berichtet ein Landwirt aus Oberspechtrain:
‚Ich war vor vielen Jahren einmal in Landshut. Am Abend fuhr ich mit dem letzten Zug und ging zu Fuß nach Hause. Als ich in die Nähe vom Asenhäusl kam, sah ich auf der Höhe von Brunn auf einmal ein blaues Licht.
Im nächsten Augenblick schoss es blitzschnell über die Felder und blieb am Abhang über der Straße in Form einer Kugel stehen. Ich erschrak, ging aber doch weiter. Auf einmal war ich wieder in der Stadt. Wiederum lenkte ich meine Schritte heimwärts.
Da stand die leuchtende Kugel noch wie zuvor über dem Abhang. […] Mit einem Male fuhr […] das Licht, blitzschnell wie es gekommen war, in die Höhe und verschwand. Ich konnte nun ungehindert den Heimweg antreten.“ (S. 60f)
Aufschlussreich wie die Ortsversetzung ist die Bezeichnung „Asenhäusel“, ein Name Game? Hierzu Wikipedia:
Die Asen sind nach Snorri Sturluson in der Prosa-Edda ein Göttergeschlecht der nordischen Mythologie. Die Asen werden von ihrer Mentalität als kriegerische und herrschende Götter geschildert. 
Heinrich Himmler interessierte sich übrigens auch für Asen und hielt sie offenbar für historisch reale Wesen.
Mit der Bezeichnung „Name Game“ beschrieb der verstorbene amerikanische Ufologe John Keel den Umstand, dass Orte, an denen sich „Merkwürdigkeiten“ ereignen, oft einen entsprechenden Namen haben, gelegentlich in diabolischer Färbung.
Dieses Phänomen findet sich auch in Niederbayern. Es gibt bei Mauth einen Flecken, der nennt sich „Beim Roten Mannei“, womit „rotes Männchen“ oder Wesen gemeint ist, da dort einst ein „blutrotes Männlein“ in Erscheinung trat (S. 90). 
Humanoide Erscheinungen
Bei einem seiner letzten Interviews auf CROPfm beschrieb Illobrand von Ludwiger kurz einen Fall, der ihm bzw. damals der MUFON-CES gemeldet worden war:
Demzufolge beobachtete eine Zeugin eine humanoide Gestalt, die aussah, als stünde sie in Flammen. Er wies richtig darauf hin, dass solche Entitäten auch in der Vergangenheit oft beschrieben wurden und in Überlieferungen Einzug gehalten haben.
In Kumreut, so die Sage, soll ein Bauer einer solchen Erscheinung begegnet sein, die ihn verfolgte und vor ihm sein Zuhause erreichte: 
„In seiner Angst drückte der Bauer das Fenster ein und stieg in die Schlafkammer. Da fand er sein Weib tot im Bett liegen. Es war voller Brandwunden.“
Im Sagenband werden fliegende, „intelligent agierende“ Lichter außerordentlich oft beschrieben. Auf Seite 91:
„Von Zeit zu Zeit nun erscheint nächtens auf dem Grab ein blaues Licht“ und ein paar Seiten weiter (S. 22) können wir lesen:
„Vor ungefähr zehn Jahren ging an einem […] Feiertag ein in Obergangkofen bediensteter Knecht von Landshut heim. Wie er sich dem Soldatenhölzl näherte, sah er am Marterl ein Lichtlein. Das hob sich von dem Marterl weg, ging vor ihm her und zeigte ihm den Weg nach Obergangkofen.“
Niederbayerns Lichterreigen
Das Buch „Sagen aus Niederbayern“ von Emmi Böck hat sich als „Volltreffer“ erwiesen, was „ufologische“ Inhalte betrifft. Den Schwerpunkt bilden quasi-intelligente „Lichterscheinungen“, die praktisch aus jeder Region vermeldet worden sind. Hier ein kurzer Abriss:
Egglfing a. Inn: 
Auf dem Weg zwischen Aigen und Würding, der längs der Innauen dahinführt, sah man lange Zeit allnächtlich ein Lichtlein mit bläulichem Schimmer etwa vier Fuß hoch über der Erde dahinschweben. In Egglfing rastete es regelmäßig auf einem Stiegel.“ (S. 167) 
Hofmark:
„Der Amtmann von Hofmark ritt einmal von Passau heim. Im sogenannten Langen Holz zwischen Rehschaln und Jägerwirth überraschte ihn die Nacht, und sein Pferd kam vom rechten Weg ab. Ratlos befand er sich in einem fast undurchdringlichen Dickicht. […] 
Da erschien plötzlich zwischen den Ohren des Pferdes ein Lichtlein. In kürzester Frist war er wieder auf dem richtigen Weg, und bald erreichte er seine Behausung, deren wohlverschlossenes Hoftor sich von selbst öffnete.
Als der Amtmann vom Pferd sprang, um es nach dem Stall zu führen, schwebte das Lichtlein zögernd in der Luft umher. […] …erfüllte blendende Helle den ganzen Hof, worauf das Lichtlein verschwand. 
Der Lichtschein hatte die Leute im Amtshaus aus dem Schlaf geweckt. Sie glaubten, Haus und Hof stehe in Flammen“. (S. 178f.)
Unterötzdorf:
„Ein Arbeiter aus Unterötzdorf ging früher einmal in die Graphitgruben im Ficht zur Arbeit. Gewöhnlich bei Nacht kehrte er in seine Behausung zurück. Da sah er öfter ein Licht auf einer Wiese. Davon erzählte er den Dorfleuten. 
In der nächsten Nacht ging ein besonders beherzter Mann auf die Wiese und wollte sich von den Angaben des Graphitarbeiters überzeugen. Er sah wirklich das Licht, das einer mit Feuer umgebenen Spindel glich“. (S. 210)
Auf den Umstand, dass „Erscheinungen“ (UFOs, Kryptide usw.) in moderner Zeit Fahrzeuge anhalten und in historischen Überlieferungen Menschen und Fuhrwerke „bannen“, bin ich bereits im ersten Beitrag eingegangen. Im Buch findet sich ein zweites Beispiel!
Lindach a. Burgerfeld:
„Damals fuhr ein Lindacher Bauer einmal von einer Hochzeit nach Hause. Es ging schon gegen Mitternacht. Mit seinem Laufwagerl, bespannt mit zwei feurigen Rössern, eilte er seinem Hof zu. Auf der Höhe blieben sie plötzlich stehen, und obwohl der Linderer mit der Geißel auf sie einhieb, sie gingen keinen Schritt mehr weiter. Der Bauer stieg ab und wollte die Tiere führen. Da sah er vor ihnen ein kleines Licht flackern. So sehr sich der Bauer auch mühte, die Pferde verharrten wie festgenagelt am Fleck, und die Räder drehten sich nicht mehr.“ (S. 288)
Zimmern:
„Zuerst hörte man in den Zweigen und Blättern der nahen Bäume ein sonderbares Rauschen. Dann erschien das Lichtlein. Anfangs irrte es scheu hin und her, schließlich flog es dreimal um das Haus, wobei ganz jämmerliche Laute vernehmbar waren. Hierauf verschwand es entweder in einem offenen Fenster des oberen Stockwerkes oder plötzlich in der Luft“. (S. 307)
Spurloses Verschwinden
Neben den „illuminierenden“ Ereignissen spielen auch „Entführungen“ durch „Unbekannt“ eine Rolle. Gemeinsam ist, dass die Entführer nicht beschrieben werden.
Ein Fall, der sich im Neuburger Wald abgespielt haben soll, erinnerte mich an das „Missing 411“-Phänomen, welches von David Paulides beackert wird, siehe hierzu den Tag „Spurlos“!
Auf Seite 181 ist die Rede von zwei Brüdern, die mit ihrer Schwester nachts durch den Wald gingen. Beim Überspringen einer Pfütze verschwand diese spurlos:
„Kaum war der Sprung […] getan, so war das Mädchen verschwunden. Der Erdboden hatte es verschlungen. Die Brüder eilten leichenblass nach Hause.“
Eine Bäuerin aus der Region Passau verlor ihr Kind unter „merkwürdigen Umständen“:
„Eine junge Bäuerin stand eines Abends nach dem Gebetläuten am offenen Fenster, herzte und scherzte mit ihrem Kind und schaukelte es durch die Luft. […]
Plötzlich wurde ihr das Kind von unsichtbarer Hand aus den Armen gerissen. Über seinen Verbleib hat die unglückliche Mutter nie mehr etwas erfahren. All ihr Weinen und Klagen war umsonst“. (S. 193f)
Bei den von Paulides untersuchten Fällen spielt fehlende Kleidung eine große Rolle, so wie auch in einer Sage:
„Ein Mann ging spätabends mit seinem Wolfshund von Saxing nach Spechting. […] Da wurde ihm von unsichtbaren Händen das Gewand vom Leib gerissen. Sein sonst so angriffslustiger, bissiger Hund sträubte die Haare, heulte auf und kroch winselnd an seine Füße heran. Wie er nach Hause kam, wusste der Mann nicht“. (S. 198)
Eine Ortsversetzung und einen spendierten „Freiflug“ konnte ein Bauer für sich verbuchen:
„In Dachsberg bei Haselbach lebte ein Bauer namens Veit […] Er arbeitete einmal in später Nachtstunde noch beim Mondschein auf seinem Feld […] Da wurde er plötzlich von unsichtbarer Hand ergriffen und in die Lüfte geführt. […] …wurde der Bauer gerade über Ay getragen. Hier fiel er zur Erde. […] Veit kam zwar scheinbar körperlich unbeschädigt nach Hause, starb jedoch bald nach dem Vorfall“. (S. 312)
Was in den Sagen NICHT steht
Obwohl Niederbayern eine ausgesprochene Agrarregion war und ist, fehlen in den Sagen Hinweise auf Kornkreise völlig, was sicher viel literarischen Stoff geliefert hätte, wenn sie dort wirklich aufgetreten wären. 
Es finden sich keine Berichte über „Untertassen“, die Himmelserscheinungen sind ausschließlich Lichter und die dargestellten „Entführungsberichte“ nennen nicht die „Täter“!ʬ

🎼 Hinweis: Hören statt lesen!

Vorlesen statt Lesen? So geht’s im Browser:

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  • Edge (Windows): Rechtsklick auf die Seite ☞ „Laut vorlesen“.
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Tipp: Einfach ausprobieren –
und sich vorlesen lassen, was man sonst überfliegt.

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