🎙️ CROPfm: Lagerfeuer #23 • Freitag, 2. Oktober 2026 • 19h

Der Herbst ist eingezogen und hat der Sommerhitze ein wohlverdientes Ende bereitet, zumindest vorerst. Doch keine Sorge, ein CROPfm Lagerfeu...

📰 Leitartikel: Interview mit einem Abductee

📰 Leitartikel: Wenn die Technik Geister sieht...

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06/09/26

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"CC77“-Rechteck
über Minnesota?!

Kollege Greg Fortunato hat mir telefonisch von einem recht interessanten Bericht erzählt, den er untersucht hat: Der Zeuge, ein junger Mann aus New York State, Buffalo, besuchte im Februar 2025 seine Schwester in Osseo, Minnesota. Da in dem Ort nicht viel los ist – die Einwohnerzahl liegt bei 2.434 –, fuhr er spätabends ziellos in der Gegend herum. 
Kurz darauf machte er direkt über der Straße etwas aus, das er in der Dunkelheit zuerst für eine Brücke hielt. Er näherte sich der pechschwarzen „Konstruktion“ und bemerkte, dass sie freitragend war – also keine Stützen auf dem Boden zu haben schien. 
Er hielt den Wagen an, stieg aus und beobachtete das Ding, das nur wenige Meter über der Straße „hing“. Plötzlich bewegte es sich in seine Richtung, nahm Höhe auf und überflog ihn. Dabei konnte er auch die schwarze Unterseite des Objekts ausmachen. Dort waren runde und längliche „Lichtstreifen“ angebracht, die eher selbstleuchtend, aber nicht strahlend waren. 
Signifikant waren zwei rote „Seitenstreifen“. Er meinte, bei beiden die Buchstaben-Zahlen-Kombination „CC77“ wahrgenommen zu haben. Diese war in weißen Lettern auf den roten „Leuchten“ angebracht. Er schätzte die Flughöhe des völlig lautlosen Objekts direkt über ihm auf etwa 20 Meter, die Länge auf etwa 100 Meter und die Breitseite auf etwa 80 Meter – es war also länger als breit. 
Er hatte bei seiner Begegnung nicht den Eindruck, es mit einem echten Flugkörper zu tun zu haben, da dieser völlig lautlos war, keine Wärme abgab und beim Überflug nicht einmal ein Lufthauch zu spüren war. Er hielt die Begegnung folglich für sehr surreal. 
Nachdem es ihn überflogen hatte, stieg es immer höher in den Himmel und verschwand nach etwa zwei Minuten außer Sicht. Die Scheinwerfer seines SUV waren die ganze Zeit über an und aufgeblendet, sodass er Form und Farbe des Dreiecks sehr gut erkennen konnte. 
Die schwarze Farbe der Oberfläche hatte etwas „Samtiges“, fast schon Flüssiges an sich, schien also nicht völlig glatt zu sein, sondern „irgendwie behandelt“ oder „veredelt“. Er erzählte anschließend seiner Schwester und ihrem Mann von dem Vorfall. Beide dachten an militärisches Fluggerät, während der Zeuge eher zu „Außerirdischen“ tendierte. 
Er meldete seinen Bericht der MUFON, bekam jedoch kein Feedback. Als er dort anrief, zeigte sich der Herr, mit dem er sprach, von dem Report nicht sehr angetan und unterstellte einen Schwindel, da nie zuvor Buchstaben und Zahlen auf rechteckigen UFOs beschrieben worden seien. 
Nach diesem vernichtenden Feedback war das Interesse des Zeugen geschwunden, den Report noch einmal zu melden – bis er zufällig auf MUFON New York State und Greg Fortunato aufmerksam wurde. Jetzt fragen wir uns natürlich: Was mag „CC77“ bedeuten? Fortunato, der jahrelang beim US-Militär war, konnte mit dem Kürzel nichts anfangen!ʬ

31/08/26

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Remote Viewing Reflektionen

Meinen ersten – passiven – Kontakt zu Remote Viewing hatte ich recht spät, bereits im YouTube-Zeitalter. Damals entdeckte ich einen schrägen Kanal, der von zwei (?) Deutschen betrieben wurde, die ihre „Sessions“ auf Englisch durchführten – warum auch immer! 
Das „Getue & Gepose“ wirkte auf mich so abschreckend, dass ich die kommenden Jahre einen weiten Bogen um das Thema machte. 
Mir kam auch der Gedanke absurd vor, dass ein Jedermann zum „Medium“ werden kann, wenn er nur ein schriftliches Prozedere abarbeitet, wie in der Systemgastronomie, wo genau vorgegeben wird, in welchem Winkel die Bulette aufs Brötchen zu plumpsen hat! 
Rückblick 
2001/2002 hatte ich auf Alien.de eine Webseite und trieb mich auch in dem angeschlossenen Forum herum. In diesem tummelte sich auch ein Amerikaner – Greg Fortunato – damals als Soldat in Kaiserslautern stationiert. 
Da mich die UFO-News aus den USA besonders interessierten, ergab sich der Kontakt zu Greg automatisch und hält bis heute an. Nach seiner Rückkehr nach New York City – er lebt heute in Kingston, New York State – führte er wieder Falluntersuchungen durch und lernte den aus Puerto Rico stammenden Oscar Ramírez kennen. 
Da beide UFO-Zeugen waren – Greg hatte seine Sichtung in Colorado, wo er auch geboren wurde, Oskar auf Puerto Rico – vereinbarte man Teamwork. Zu der Zeit informierte mich Greg, dass Oskar auch Remote Viewing praktiziere. 
Hinzu kam, dass die weiblichen Angehörigen seiner Familie auf Puerto Rico als „medial begabt“ galten, also umgangssprachlich „Hexen“ waren. Sie wurden aufgesucht, wenn man Informationen zu einem Hühnerdieb haben wollte, oder wissen musste, ob der Ehepartner auch anderweitig „verkehrte“. 
Oskar selbst hatte schon recht früh, vor dem Schuleintritt bereits, „Eingebungen“ gehabt, die sich am ehesten als eine Art von „Flashback“ umschreiben ließen. 
Aus dem UFO „geworfen“ 
Bei einer Falluntersuchung, es ging um die Hudson-Valley-Welle in New York State 1983, gab der Zeuge an, ein UFO in Form eines Bumerangs gesehen zu haben, welches über dem Haus beziehungsweise dem Garten geschwebt war. 
Der Mann – damals noch ein Kind von 12 Jahren – kletterte auf einen Baum, um das „Ding“ näher und besser sehen zu können. Oskar untersuchte mittels RV. An Bord „sah“ er Greys & Nordics, die ihn jedoch bemerkten und aus dem „Schiff“ warfen! 
In der kommenden Nacht erhielt er einen unangemeldeten Schlafzimmerbesuch von einer Schattengestalt mit rot glühenden Augen, die ihn vor weiteren „Ausflügen“ warnte. Sein „Gefühl“ an Bord des UFOs war sehr merkwürdig gewesen: 
Er hatte den Eindruck, dass es ein „mentales“ Konstrukt sei, kein materielles Raumschiff. So als hätten die Ufonauten das Objekt dank ihrer „Geisteskraft“ erschaffen! 
Ludwig² 
Da ich RV-Skeptiker war, bot Greg mir bei einem Telefonat einen „Test“ von Oskars „Talent“ an: 
Ich sollte ein beliebiges Target aussuchen, am besten in Form eines Bildes oder einer Textbeschreibung – egal in welcher Sprache hinterlegt! –, dieses in ein Kuvert stecken und mit einer Nummernfolge beschriften. Da wir dies seither schon öfter gemacht haben, war mir aufgefallen, dass ich die besagten Zahlenreihen immer schon fertig im Kopf hatte. 
Ich wählte als Target Bayernkönig Ludwig II. und seinen bizarren „Selbstmord“ am Starnberger See! An der fraglichen Stelle wurde ein Kreuz in den Boden des Sees verankert und genau dieses Bild steckte ich in einen Umschlag und schrieb darauf einen Zahlencode; dieser war völlig willkürlich und hatte keine Beziehung zum Target! Beim folgenden Telefonat mit Oskar stellten sich mir die Haare auf! Er hatte das Ziel erkannt und beschrieb, wie Ludwig – und sein Begleiter Dr. Gudden – von drei Männern ermordet worden waren! 
Dabei erwähnte er auch, dass sich die Mörder zuvor in einer Holzhütte Uniformen – ich vermute die von Landjägern – angezogen hatten und den König und seinen Arzt zu einer anderen – „geeigneteren“ – Stelle bringen wollten, um sie dort zu töten! 
Laut Oskar erkannte Ludwig jedoch, dass die Männer keine Landjäger waren, und weigerte sich mitzukommen, so dass der Kampf am See stattfand und Ludwig – mit 191 cm Körpergröße! – in knietiefem Wasser ertrank / ertrunken wurde! 
Zuvor hatte sich der bayerische König nach Kräften gewehrt und den Angreifern schwere Blessuren zugefügt. Besagte Fischerhütte wurde kurz nach dem Mord ohne Angabe von Gründen abgerissen und weggeschafft! 
DIESE Information stammt nicht von Oskar, sondern aus den Büchern der Ludwig-Forschung! Nur ich kannte das Target, und Oskar hat keine Ahnung von der Geschichte Bayerns, noch viel weniger von der Hütte, die selbst in Biographien des Märchenkönigs kaum aufscheint! 
Kaspar Hauser & Zweifel 
Das zweite Target war Kaspar Hauser. Ich verwendete diesmal eine Skizze von Hauser, die ihn auf der Polizeistation in Nürnberg zeigen soll, angefertigt angeblich am Tag seines „Erscheinens“! 
Oskar hatte zuerst den Eindruck, das Kind – also Hauser – sei verschüttet gewesen, bekam dann jedoch mit, dass er tatsächlich ein Gefangener war. Er beschrieb den kleinen Raum, Hauser, die „Rösser“ als Spielzeug und dass der „Mann“, der für ihn zuständig war, sexuell übergriffig gewesen sei! 
Damit war die Hauser-Geschichte für mich bestätigt, dachte ich! Zwei oder drei Jahre nach der „Session“ stellte sich jedoch heraus, dass das Bild, welches ich verwendet hatte, NICHT Hauser, sondern ein anderes Kind zeigte! Damit hatte ich das falsche Target angegeben, aber das richtige Ergebnis – also Hauser – erhalten! 
Wäre alles mit rechten Dingen zugegangen, hätte mir Oskar den Lebensweg dieses Kindes schildern müssen! Wo „war“ er also? 
In der Biedermeierzeit bei Hauser oder mental in der Zukunft, zu jener Stunde, in der er über das Ziel aufgeklärt wurde? Nachdem Oskar mir von seinen Ergebnissen erzählt hatte, berichtete ich ihm natürlich den Hintergrund des Targets! 
Oder hat Oskar unbewusst mein Gehirn „angezapft“ und darin alle notwendigen Informationen erhalten? Wäre sein „Geist“ – oder was auch immer – wirklich auf Reisen gegangen, hätte er aufgrund des falschen Bildes nicht bei Hauser landen dürfen! 
München im Jahr 27.000 
Das nächste Target war eine Schnapsidee mit Ankündigung! Ich hatte auf ARTE einen Beitrag gesehen, in dem die Geschichte Europas vor 25.000 Jahren dargestellt wurde. Ich fragte mich dabei, wie wohl München in 25.000 Jahren aussehen würde. 
Während ich überlegte, ob ich ein so banales Ziel ausloten wollte, begann Oskar bereits davon zu träumen, wie ich später erfuhr! Zwei oder drei Tage später mailte ich den „Zielcode“ nach New York City und erfuhr folgendes: 
München, Bayern, Deutschland, ganz Zentraleuropa sind völlig bewaldet. Spuren von Menschen fanden sich nicht. Oskar ging in der Zeit zurück und stellte fest, dass der letzte Münchner um das Jahr 3100 herum sterben wird. Das Target hatte sich ihm, wie erwähnt, durch Träume angekündigt. Er sah also die Wälder, die in Zukunft Mitteleuropa bedecken werden! 
Diskussion 
Das könnte bedeuten, dass sich hier wirklich Gehirne vernetzen oder „Zeitreisen“ unternehmen, also Zugriff auf Informationen haben, die sie erst noch bekommen werden! Damit wäre Remote Viewing ein Phänomen geistiger Inzucht zwischen zwei oder mehreren Gehirnen! 
Der Viewer sieht also nur, was ihm später enthüllt wird, oder er zapft das Gehirn jener Person an, die das Target kennt, und schöpft dabei ggf. auch deren subjektive Vorstellungen davon aus! 
Zirkulieren Remote Viewer also nur zwischen Gehirnen, ohne wirklichen Zugang zur Realität? Das würde auch erklären, weshalb bei „anomalistischen“ Targets immer „Treffer“ erzielt werden, selbst wenn die Inhalte lächerlich sind! 
Ich denke da etwa an das „Repto-Universum“ von Farsight! Ich habe noch nie gehört, dass ein Remote Viewer mal gesagt hätte: „Nö! Sorry! Auf dem Mond gibt es keine Alienbasen, Atlantis hat es nie gegeben und auch MU hat nie existiert. Außerdem sind die UFO-Fälle, die ich mir ansehen sollte, alles Schwindel!“ 
Stattdessen wird IMMER alles bestätigt, was die anomalistische Phantastik jemals ersonnen hat! Das sollte einem zu denken geben!ʬ

17/08/26

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Der TR-3B als „Fake-UFO“

Mein Kollege Greg Fortunato, der seit einigen Monaten wieder bei MUFON (New York State) als Falluntersucher aktiv ist, hat mir unlängst eine interessante Info zukommen lassen: 
Die schwarzen Dreiecke, die dort beobachtet werden, tauchen zumeist an jenen Orten auf, wo auch Luftwaffenstützpunkte angesiedelt sind – was meiner Meinung nach ein klarer Hinweis auf ihre militärische Abkunft ist!
Am 19. November 2015 arbeiteten drei Techniker gegen 19:40 Uhr an einem Mobilfunkmast in Lawson, Missouri, als zwei von ihnen direkt über sich ein lautloses Dreieck am Himmel entdeckten, welches sie querte und für 8 bis 10 Sekunden beobachtet werden konnte, wobei es von Ost gen West in Richtung Sonnenuntergang flog.
Die Flughöhe wurde auf 5000 Fuß geschätzt, die Geschwindigkeit auf 200 mph. Die Oberfläche war dunkelgrau oder schwarz, ohne Lichter. 
Die Breite des „UFOs“ wurde mit einer Viertelmeile angegeben, wobei bei solchen Größenangaben Vorsicht walten muss, da die scheinbare Größe eines Objektes immer von seiner Entfernung abhängig ist und diese Angaben lediglich geschätzt sind.
Die Zeugen meldeten den Vorfall bei MUFON. In der unmittelbaren Nähe befindet sich übrigens der Whiteman AFB Luftwaffenstützpunkt. 
Greg hat mir zudem mitgeteilt, dass immer noch Zeugenberichte zur Hudson-Valley-Welle eintreffen – teils von Personen, die damals noch Kinder waren oder sich erst nach ihrer Pensionierung getraut haben, ihren Report an MUFON weiterzuleiten.
Es kann also durchaus sein, dass es zum Thema weitere Informationen geben wird – 40 Jahre später.
Regionale Schwerpunkte und akustische Phänomene
Vor über 20 Jahren erlebte Belgien eine große UFO-Welle, in der zum ersten Mal von der Massensichtung dreieckiger Vehikel die Rede sein konnte – abgesehen von den fliegenden Bumerangs 1982–85 in Hudson Valley, New York.
Ein Vorfall vom 15. Mai 2009 in Hartford, Connecticut, belegt, dass die gleichen Objekte noch immer im Einsatz sind: 
Mehrere Zeugen beobachteten gegen 23:30 Uhr ein Objekt mit drei hellen Lichtern an seiner Unterseite, das sich langsam über den Himmel bewegte und dabei ein summendes Geräusch von sich gab.
Ähnliches ereignete sich in British Columbia, Kanada. Am 8. Juli 2002 waren gegen 21:15 Uhr Personen bei Chilliwack um ein Lagerfeuer versammelt, als sie ein merkwürdiges, dumpfes Summen hörten, das an Intensität zunahm.
Am Rand des Feldes schwebten zwei dreieckige Objekte auf einer Höhe von knapp 30 Metern. Eines war deutlich größer als das andere; beide wiesen Lichter auf, die in Größe und Farbe variierten.
Nach einiger Zeit tauchte ein drittes Objekt auf. Die Oberfläche wurde als metallisch-dunkelblau beschrieben. Als in der Ferne ein Jet zu hören war, stiegen die Objekte auf und verschwanden mit hoher Geschwindigkeit.
Militärische Eskorten und technische Identifikation
Stammleser dieses Blogs werden wissen, dass die dreieckigen Flugvehikel über Nordamerika oft demselben Schema folgen: 
Sie schweben über Infrastruktur oder werden von Hubschraubern und Kampfjets eskortiert. Der amerikanische USAF-Techniker Edgar Fouche, der behauptet, auf der Area 51 gearbeitet zu haben, identifizierte diese Dreiecke als TR-3B, ein Nachfolgeprojekt des Nurflüglers TR-3A, der bereits Anfang der 80er Jahre im Einsatz war.
Ein entsprechender Vorfall ereignete sich am 4. März 2010 unweit von Riverside, Kalifornien. Ein Zeuge bemerkte nachts das Rotorengeräusch eines Hubschraubers, der ein schwarzes Dreieck eskortierte. Das Objekt war so groß wie zwei bis drei Football-Felder, lautlos und hatte ein blinkendes rotes Licht im Zentrum sowie weiße Lichter an den Ecken.
Das Gespann bewegte sich in Richtung einer Air Force Base im San Timoteo Canyon. Auch in La Mirada, Kalifornien, wurde am 22. Juni 2014 ein schwarzer Flugkörper beobachtet, der von einem Polizeihubschrauber in nur wenigen hundert Fuß Entfernung begleitet wurde. 
In West Linn, Oregon, beobachtete eine Zeugin am 19. März 2010 ein tief fliegendes Dreieck in nur 50 bis 75 Yards Höhe. Sie erkannte die metallische Unterseite und orange Lichter. Während ihr eigener Hund ruhig blieb, löste das Objekt in der Nachbarschaft massives Gebell aus.
Lichtphänomene und physische Auswirkungen
Ein ungewöhnlicher Fall ereignete sich am 15. Mai 2010 in Norwegen. Ein Zeuge beobachtete ein Dreieck, das mit einem rötlich schimmernden Lichtstrahl Nachbarhäuser und Appartements anstrahlte, als ob es etwas suchen würde.
Bemerkenswert ist hier der CE²-Aspekt:
Die Kamera des Zeugen funktionierte während der Sichtung nicht und wurde erst 20 Minuten nach dem Verschwinden des Objekts wieder einsatzbereit.
Die Dokumentation der UFO-Hunters über „Giant Triangles“ bezeichnet ein Areal als „Triangle Alley“, das Nevada, Kalifornien und Oregon umfasst.
Ein Zeuge namens Gordon Scott beobachtete am 15. August 2001 in Houston, Texas, ein geräuschloses Dreieck im Tiefflug über einem Fluss, das in Richtung des Johnson Space Center (NASA) verschwand, gefolgt von einem F-16 Jet. Dies führt zur Diskussion, ob es sich um irdische Vehikel handelt, die mittels geborgener Technologie konstruiert wurden. 
Ein schwerwiegender Fall von physischen Auswirkungen trug sich am 18. Oktober 2010 bei Collins, Georgia, zu. Drei Zeugen beobachteten ein pfeilspitzenförmiges Objekt. Kurz darauf fiel der Handyempfang aus und die Zeugen verspürten eine massive Hitze im Gesicht, als seien sie mit siedend heißem Wasser übergossen worden.
In der Folge fühlten sie sich erschlagen, litten unter Appetitlosigkeit und hatten Symptome wie bei einer Verstrahlung. Zudem musste in ihrem Fahrzeug Kühlflüssigkeit nachgefüllt werden, und Weidetiere gerieten in Aufruhr. Dieser Fall wurde von Bigelow Aerospace (BAASS) untersucht.
Historische Vorläufer und technologische Mimikry
In Kyle Loverns „Appalachian Case Study“ findet sich ein Bericht von 1968 aus Wayne County. Ein Zeuge sah ein aluminiumfarbenes Dreieck, das an den abgerundeten Ecken verstellbare Rotoren aufwies und ein rauschendes Geräusch erzeugte.
Dies könnte ein früher Test eines Vorgängermodells gewesen sein. Derselbe Zeuge erlebte Jahre später eine Sichtung mit Fahrzeugausfall und einem Zeitverlust von 60 Minuten (Missing Time).
Weitere Berichte aus West Virginia beschreiben eine technologische Besonderheit: das Mimikry. 
Im Jahr 2000 beobachtete eine Zeugin in Bridgeport ein Dreieck, dessen Oberfläche „flüssig“ wirkte und sich farblich dem Hintergrund anpasste – ein Beleg für eine hochmoderne Tarnbeschichtung.
In Follansbee sahen Zeugen 2004 ein gewaltiges Dreieck über einem Friedhof. Als sie später weiterfuhren, wurde ihr Wagen von einem unbekannten Jet im Sturzflug bedrängt, dessen Luftwirbel das Auto fast von der Straße fegten – ein aggressiver „Gruß“ des Militärs. Weitere Sichtungen und internationale Perspektiven
In Kansas City, Missouri, wurde am 21. Dezember 2010 ein massives Dreieck auf Baumwipfelhöhe gesichtet, das untypischerweise Geräusche wie ein konventionelles Fluggerät machte.
In Maine beobachteten Zeugen am 24. November 2010 ein Dreieck in nur 40 Fuß Höhe über den Bäumen. Hier bewegten sich zudem Lichter am Boden, was den Eindruck erweckte, dass eine koordinierte Suche stattfand.
Am 28. Oktober 2009 wurden nahe Monee, Illinois, gleich drei Dreiecke gesichtet, die in Richtung Chicago flogen. In Tennessee beschrieb ein Zeuge im Juli 2010 ein diamantförmiges Objekt von der Größe eines kleinen Walmart-Shops.
Interessanterweise ist das Phänomen nicht auf den angelsächsischen Raum beschränkt. Der Ufologe Manuel Carballa weist darauf hin, dass Triangeln auch in Spanien, insbesondere in Galicien, zahlreich vertreten sind.
Eine Studie führt 800 Berichte glaubwürdiger Zeugen an, darunter Piloten und Flughafenpersonal. 13,79 % der befragten Piloten vermuteten hinter den deltaförmigen Objekten, die oft von F-16-Jets eskortiert wurden, irdische Geheimprojekte. 
Ein abschließender Bericht aus Vincennes, Indiana, vom 20. November 2009 beschreibt ein Dreieck, das offenbar technische Probleme hatte: Es vollführte sogenannte „Eskimorollen“, indem es sich mehrfach um die eigene Achse drehte, bevor es mit einem Teleskop näher beobachtet werden konnte und schließlich in der Ferne verschwand!ʬ
Quellenverzeichnis Bücher und Broschüren:
Kyle Lovern: Appalachian Case Study
Dokumentationen:
UFO-Hunters: Giant Triangles
Online-Quellen und Links:
http://www.ufocasebook.com/2015/triangle-ufo-over-lawson-missouri.html;  
http://nationalufocenter.com/artman/publish/article_284.php;
https://ufobc.ca/; 
https://www.ufocasebook.com/2010/riversideca.html;  
http://www.ufocasebook.com/2010/ohiotri031910.html; 
https://www.ufocasebook.com/2010/norway051510.html;  
http://nationalufocenter.com/artman/publish/article_364.php;
https://www.ufocasebook.com/2014/la-mirada-california-triangle-ufo-sighting.html;  
http://www.ufocasebook.com/2010/motri122110.html;  
http://www.examiner.com/article/ufo-hovers-above-while-maine-witnesses-report-movement-on-the-ground;  
http://www.ufosnw.com/sighting_reports/2009/moneeil10282009/moneeil10282010.htm;  
https://www.rpginc.com/news/ufoconnection.shtml;  
http://www.examiner.com/article/triangle-ufo-low-over-vincennes-indiana-appeared-to-have-problems

09/08/26

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Die Soucouyant:
Feuerball der Nacht aus
Karibik und Suriname

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK
In den dunklen Nächten von Guyana, Suriname und den Karibikinseln existiert eine Figur, die Albträume wahr werden lässt: die Soucouyant. Tagsüber erscheint sie harmlos als zurückgezogen alte Frau (oder gelegentlich Mann). Nachts jedoch entfaltet sie ihre wahre Gestalt: Sie legt ihre runzelige Haut in einem Mörser ab und verwandelt sich in einen feurigen Ball, der durch die Dunkelheit fliegt – auf der Suche nach einem Opfer.
Die Soucouyants sind gefürchtete Blutsauger: Sie dringen durch kleinste Ritzen und Schlüssellöcher in die Häuser ein und saugen im Schlaf das Blut ihrer Opfer aus Armen, Hals, Beinen und anderen weichen Körperstellen.
Zurück bleiben oft blau-schwarze Flecken, die am Morgen die Erinnerung an den nächtlichen Angriff wachrufen.
Nimmt die Soucouyant zu viel Blut, glaubt man, dass das Opfer entweder selbst zur Soucouyant wird oder stirbt, während die Hexe dessen Haut übernimmt.
Ihre Macht stützt sich auf schwarze Magie, und in der Nähe des Seidenbaums tauschen Soucouyants das gestohlene Blut gegen übernatürliche Kräfte mit dem Dämon Bazil.
Um eine Soucouyant zu entlarven, sagt die Folklore, man solle Reis um ihr Haus oder an Wegkreuzungen streuen: Die Kreatur ist gezwungen, die Körner einzeln aufzusammeln, und wird so auf frischer Tat ertappt.
Will man sie zerstören, legt man grobes Salz in den Mörser mit ihrer abgelegten Haut – kann sie ihre Haut nicht wieder anlegen, stirbt sie. Die Haut der Soucouyant selbst gilt in ritueller schwarzer Magie als wertvolles Objekt.
Der Ursprung der Soucouyant reicht weit zurück. Sie gehört zur Klasse der Jumbies, Geisterwesen, die in den Mythen des Karibikraums verbreitet sind. 
Historiker vermuten, dass französische Vampirmythen, vermischt mit afrikanischen Überlieferungen, insbesondere von den Yoruba, die Gestalt der Soucouyant prägten.
Auch die Bezeichnung Loogaroo, abgeleitet vom französischen „loup-garou“ (Werwolf), taucht immer wieder auf. In Haiti kennt man vergleichbare Wesen als jé-rouges („rote Augen“), und in Mauritius existieren ähnliche Legenden.
Mit der Zeit wurde die Soucouyant weniger ausschließlich als alte Frau beschrieben; heutige Darstellungen erlauben ihr jede Altersstufe und jedes Geschlecht.
Die Parallelen zur Bahamas-Hag zeigen, dass die Idee von der Haut ablegenden, blutsaugenden Gestalt tief in afrikanischen und karibischen Traditionen verwurzelt ist.
Die Yoruba‑Aje, beispielsweise, hinterlassen ihre Körper und verwandeln sich in Tiere, während die Soucouyant sich in einen Feuerball verwandelt. Beide sind eng mit dem Bild der alten Frau verbunden, die nachts das Blut der Lebenden raubt.
In Guyana, Suriname, Saint Lucia, Dominica, Haiti und Trinidad ist der Glaube an die Soucouyant noch immer lebendig. Theaterstücke über Soucouyants und andere Folklorefiguren gehören zu kulturellen Darbietungen, besonders in Trinidad, Grenada und Barbados.
Sie sind nicht nur Furcht einflößende Gestalten, sondern Teil der lebendigen kulturellen Erinnerung – ein faszinierendes Beispiel dafür, wie Mythos, Angst und Geschichte miteinander verschmelzen.
Die Soucouyant bleibt so eine der dunkelsten und spektakulärsten Gestalten der karibischen Folklore: eine leuchtende Kugel am Nachthimmel, die die Grenzen zwischen Leben, Tod und Mythos verwischt – und deren Geschichte über Jahrhunderte und Kontinente hinweg weiterlebt!
Quellen:
Zu den zentralen wissenschaftlichen Arbeiten zählt The Things That Fly in the Night: Female Vampires in Literature of the Circum‑Caribbean and African Diaspora von Giselle Liza Anatol, erschienen 2015 bei Rutgers University Press in New Brunswick, New Jersey.
Eine klassische anthropologische Quelle ist Voodoos and Obeahs: Phases of West India Witchcraft von Joseph J. Williams aus dem Jahr 1932, erschienen in New York.
Für erzählerische und literarische Perspektiven bietet sich Creatures Of The Night: Tales Of Caribbean Folklore, Mystery & Superstition von Aurora Gayle (2019, Verlag unbekannt) an.
Romane und Kurzgeschichten, die den Soucouyant‑Mythos literarisch aufgreifen, umfassen unter anderem SouCou Yant:
Her Fire Rages von Marsha Gomes‑Mckie (Verlag: Caribbeanauthors, Jahr 2024), SOUCOYAN von Alwyn St Omer (Verlag: Caribbeanauthors, Jahr 2024) und Three Nights Later, The Soukouyan on the Roof and Other Stories von Roy Sanford (Caribbeanauthors, 2024).
Weitere Sekundärliteratur zur karibischen Mythologie und verwandten Vampir‑ und Hexengestalten enthält die Sammlung Loogaroo: Mythological Creature Studies, diverse Artikel auf Wikipedia sowie klassische folkloristische Sammlungen wie Folklore of the Antilles von Elsie Clews Parsons (1918, New York) und Caribbean Folklore: A Handbook von Donald R. Hill (Jahr und Verlag: Verlag unbekannt). 
Ergänzend bietet A Classification of the Folktale of the West Indies by Types and Motifs von Helen Leneva Flowers (Jahr und Verlag: unbekannt) eine systematische Einordnung karibischer Erzählmuster.

29/08/26

👒☁️
Fatima und die
„fliegenden Hüte“:
L. A. Marzulli @
The Confessionals

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK 
Ich habe mir das Video „The Miracle the Vatican Doesn’t Want You to Question“ auf dem Kanal „The Confessionals“ angesehen. 
Darin interviewt der Host Tony Merkel seinen Gast L. A. Marzulli, und zusammen ziehen sie Fatima weit abseits der üblichen kirchlichen Erzählungen. 
Für mich als gläubigen Christen und Ufologen war dieses Gespräch eine echte Offenbarung, weil es unzählige Details ans Licht bringt, die in den gängigen Versionen der Geschichte systematisch unterdrückt werden. 
Bevor 1917 die eigentlichen Ereignisse begannen, bereiteten die drei Hirtenkinder Lucia, Francisco und Jacinta den Boden für etwas vor, das weit über eine einfache Marienerscheinung hinausging. Schon 1916 erschien ihnen ein Engel, der sie zwang, stundenlang in extremen Gebetshaltungen zu verharren, mit der Stirn auf dem Boden. Besonders eindrücklich war die Beschreibung der mystischen Kommunion: 
Die Kinder sahen einen schwebenden Kelch, über dem eine Hostie hing, aus der Blut in das Gefäß tropfte. Diese frühen Jahre waren geprägt von einer fast schon erschreckenden Askese. Die Kinder trugen grobe Seile als Bußgürtel unter der Kleidung, die ihre Haut wund rieben, und verzichteten auf Wasser und Nahrung, um für Sünder zu opfern. 
Zwei von ihnen zahlten dafür mit dem Leben, weil sie jede Behandlung der Spanischen Grippe ablehnten, die sie befallen hatte, nur um möglichst rasch in den Himmel zu kommen. 
L. A. Marzulli macht im Gespräch deutlich, dass die Zeugen von 1917 absolut keine moderne Terminologie hatten. Wenn sie von fliegenden Hüten oder glänzenden Scheiben am Himmel sprachen, dann deshalb, weil sie keine modernen UFOs kannten. 
In den originalen handschriftlichen Berichten von Pater Ferreira ist sogar von einer dunklen Silberscheibe die Rede, die sich am Himmel bewegte – das passt perfekt in das Bild einer klassischen UFO-Sichtung. 
Besonders spannend ist auch die akustische Seite: 
Oft endeten die Zwiegespräche mit einem lauten, explosionsartigen Knall, gefolgt von einer kleinen weißen Wolke, die sich am Himmel auflöste. Was am 13. Oktober 1917 geschah, war für mich beim Ansehen des Videos mehr als ein spirituelles Erlebnis; es war ein physikalischer Ausnahmezustand. 
Marzulli nennt Details, die mich wirklich verwundert haben: 
Autos, deren Windschutzscheiben explodierten, und spontane Verbrennungen durch ein Objekt, das über die 70.000 Menschen hinwegzog. Viele Pilger hatten am nächsten Tag sonnenbrandartige Verbrennungen im Gesicht. Während das Feld vorher eine Schlammwüste war, trockneten Kleidung und Boden kurz nach dem Flyby des Objekts vollkommen aus. 
Die Kinder sahen in ihrer Vision Jesus, den heiligen Josef und Maria, doch die Menge sah etwas ganz anderes – oft genau das, was ihr eigener Glaube vorgab. Das erinnert stark an andere Orte wie Conyers in Georgia oder Knock in Irland, wo der eine ein UFO sieht, während der andere daneben eine religiöse Gestalt wahrnimmt. 
Ein Aspekt, der mich besonders aufhorchen ließ, ist die vierte Zeugin Carolina Carreira. Sie sah ein androgynes, blondes Wesen, das zuerst am Boden und dann schwebend über einem Baum erschien – am selben Ort wie die Erscheinung der drei Kinder. Warum wurde sie nie offiziell gehört? Weil sie nicht in das gewünschte Bild der drei Hirtenkinder passte, oder weil sie Beobachtungen machte, die nicht erwünscht waren? 
Auch das Schicksal der verstorbenen Freundin der Seherkinder, Amelia, ist bezeichnend: 
Dass sie angeblich bis zum Ende der Welt im Fegefeuer bleiben muss, verdeutlicht für mich den theologischen Missbrauch der Angst. Ebenso die Reliquienjagd – Pilger rissen den Baum, an dem die Erscheinung stattfand, buchstäblich in Stücke und nahmen sie als heilige Souvenirs mit, ein regelrechter vandalistischer Akt der Anbetung. 
L. A. Marzulli fasst es prägnant zusammen: 
Fatima war ein Testlauf für das kommende UFO-Zeitalter. Betrachtet man die Flugscheiben, die Explosionsgeräusche, die atmosphärischen Anomalien wie das Engelshaar, das bei Berührung verdampft, und die gezielten, fast programmierten Wunder, dann ist das für mich keine echte Marienerscheinung. 
Es ist ein Harbinger of Deception – ein Vorbote einer Täuschung von denselben Mächten und Kräften, die hinter dem UFO-Phänomen lauern. Die katholische Kirche wird hier nie zurückrudern, weil Fatima ein lukratives Big Business geworden ist. Für mich ist nach diesem Video klar: 
Wir sehen hier Technologie in Kombination mit satanischer Macht, die sich religiöser Masken bedient, um die Menschheit zu täuschen. Ein Spiel mit dem Feuer, das wir erst jetzt, im Zeitalter der Disclosure und der UAPs, richtig einordnen können.

10/08/26

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Die Westendorf-
UFO-Begegnung

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK
Die vielleicht beeindruckendste UFO-Geschichte Brasiliens stammte von Haraldo Westendorf. Vor einigen Jahrzehnten sorgte er für Schlagzeilen, als er mit seinem Privatflugzeug angeblich bis auf wenige Dutzend Meter an ein riesiges, nicht identifiziertes Flugobjekt heranflog. Westendorf war damals 40 Jahre alt, Vater von drei Kindern und erfolgreicher Geschäftsmann. Daneben ist er ein begeisterter Privatpilot mit Zulassung für Kunstflug.
Am Morgen des 5. November 1996 startete Westendorf von der Stadt Pelotas, ganz im Süden Brasiliens, mit seiner einmotorigen Embraer EMB-712 – der brasilianischen Version der Piper Cherokee Archer II. Es sollte ein ganz normaler Freizeitflug werden, so wie er sie macht, wann immer er Zeit hat. 
Nach etwa zwölf Minuten in der Luft, in 5.000 Fuß Höhe über einem großen See rund fünf Meilen südöstlich von Pelotas, sah er plötzlich vor sich ein riesiges Objekt am Himmel. Es war gegen 10:30 Uhr.
Er funkte den Tower des Flughafens Pelotas an und fragte, ob man das Ding auch vom Boden aus sehen könne. Die bestätigten es und baten ihn um einen Nahbereichsbericht. Daraufhin beschloss Westendorf, so nah wie möglich heranzufliegen.
Er betont ausdrücklich, dass er damals nicht an UFOs glaubte – und genau deshalb sei er so bereitwillig näher herangeflogen. Die Gefahr habe er schlicht nicht gesehen.
Als er näher kam, wurde ihm klar, dass er in seinen zwanzig Jahren als Pilot noch nie etwas Vergleichbares gesehen oder gehört hatte. Er hatte in den USA Stunt-Training gemacht und war auch in Frankreich geflogen, kannte also durchaus fortgeschrittene und exotische Maschinen. Aber das hier war kein Flugzeug.
Er beschrieb es als einen facettierten Kegel mit flacher Unterseite und abgerundeter Spitze. An jeder der acht oder zehn schrägen Seitenflächen saßen drei große Ausbuchtungen – wie dreieckige Erkerfenster an einem Haus, nur dass sie nicht wie Fenster aussahen. 
Die gesamte Oberfläche war braun. Das Ding war etwa 70 Meter hoch und hatte einen Durchmesser von rund 100 Metern – groß genug, um bei der Landung fast ein ganzes Fußballfeld zu füllen. Sein eigenes Flugzeug wirkte daneben winzig, weniger als sechs Meter breit.
Etwa zwölf bis vierzehn Minuten verbrachte er in unmittelbarer Nähe und versuchte, so viel wie möglich zu sehen. Der Tower in Pelotas hat zwar kein Radar, aber Westendorf glaubt, dass das Flughafenradar in Curitiba (fast 450 Seemeilen nordöstlich) die ganze Begegnung verfolgt hat. Die Beamten dort bestreiten das allerdings. Das Objekt drehte sich langsam und driftete mit etwa 60 Knoten nach Südosten Richtung Küste.
Dreimal schaffte er es, die Unterseite des Objekts vollständig zu umfliegen. Einmal kam seine Flügelspitze bis auf etwa 40 Meter heran. Nach der dritten Runde bemerkte er, dass die abgerundete Spitze zu verschwinden schien und etwas zurückblieb, das wie ein offenes Loch aussah.
Dann sah er, wie aus dem Inneren eine klassische fliegende Untertasse herauskam. Sie stieg seitwärts heraus, Längsachse senkrecht, bis sie die Oberseite des großen Objekts freigab. Dann kippte sie nach unten und schoss mit enormer Geschwindigkeit davon. 
Westendorf schätzte ihren Durchmesser auf etwa zehn Meter – fast doppelt so breit wie sein eigenes Flugzeug – und meint, sie sei mit mehr als Mach 10 abgehauen. Die Untertasse zeigte keinerlei Reaktion auf seine Anwesenheit.
Sobald sie weg war, wollte er versuchen, über die Oberseite des großen Objekts zu fliegen. Brasilianische Medien behaupteten später, er habe ins Innere hineinfliegen wollen – das weist er aber klar zurück. Er wollte nur einen Blick durch die Öffnung werfen. Um Höhe zu gewinnen, flog er ein paar hundert Meter weg, drehte um und ging in einen steilen Steigflug.
Plötzlich drehte sich das Objekt deutlich schneller. Dann schossen strahlend rote Lichtstrahlen von der Spitze in den Himmel. Den Plan, darüber hinwegzufliegen, gab er sofort auf. Und dann, zu seinem Erstaunen, stieg das ganze Objekt mit enormer Geschwindigkeit senkrecht nach oben.
Zum ersten Mal bekam Westendorf richtig Angst. Er dachte, die rasante Beschleunigung könnte eine Schockwelle erzeugen, die sein eigenes Flugzeug destabilisiert. Als ausgebildeter Pilot weiß er, dass man hinter großen Maschinen mindestens drei Minuten Abstand halten soll, um Turbulenzen zu vermeiden. 
Er schätzte, dass das unbekannte Objekt mindestens dreimal so schwer war wie eine 747 – die Schockwelle müsste also riesig sein. Und er war nur ein paar hundert Meter entfernt. 
Er leitete sofort Notfallmaßnahmen ein, falls das Flugzeug ins Trudeln oder in einen Strömungsabriss geraten sollte. Doch zu seiner Überraschung spürte er keine Turbulenzen.
Quellen
Jerome Clark – Strange Skies: Pilot Encounters with UFOs (Citadel Press, 2003) 
Jerome Clark behandelt den Vorfall auf Seite 66 im Kontext von Nahbegegnungen im Luftraum. Das Buch geht detailliert auf Westendorffs Flugmanöver um das Objekt sowie die visuellen Bestätigungen durch das Bodenpersonal am Flughafen Pelotas ein.
Jerome Clark – The UFO Book: Encyclopedia of the Extraterrestrial (Visible Ink Press, 1998) 
In dieser Enzyklopädie führt Clark den Fall als ein wichtiges Beispiel für eine hochkarätige Pilotensichtung mit mehreren unabhängigen Zeugen auf. 
Jerry Kroth – Extraterrestrial Contacts: The Roswell Foil, UFOs, and How They Alter Our Understanding of the Modern World (2017) 
Dr. Jerry Kroth beschreibt den Fall ausführlich. Er geht auf die geschätzten Dimensionen des Hauptobjekts (ca. 70 Meter Höhe und etwa 100 Meter Durchmesser an der Basis) ein sowie auf das Heraustreten des kleineren Diskus-Objekts aus der oberen Öffnung. 
Timothy Good – Alien Base: The Evidence for Extraterrestrial Colonization of Earth (HarperPerennial, 1998) 
Timothy Good geht in seinen Fallanalysen südamerikanischer Sichtungen ebenfalls auf die Zeugenaussage von Haroldo Westendorff und die anschließenden Untersuchungen der brasilianischen Stellen ein.

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Engel oder Ufonaut?

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK
In der Auseinandersetzung mit dem Phänomen unerkannter Flugobjekte und ihren Insassen gerät eine Parallele oft in den Hintergrund: Die verblüffende Ähnlichkeit zwischen modernen Sichtungen sogenannter „Ufonauten“ und historischen Berichten über Engelserscheinungen. Wer die Muster beider Phänomene vergleicht, stößt auf Strukturanalogen, die Fragen nach der Natur dieser Erlebnisse aufwerfen.
Die Kulturform der Erscheinung
Ob Wesen aus dem All oder Boten des Himmels: Beide Figuren werden als Entitäten interpretiert, die außerhalb unserer Alltagswelt existieren. 
Ihre zugeschriebene Natur spiegelt dabei stets die Sehnsucht nach einer höheren Ordnung wider – sei es durch technologische Überlegenheit, spirituelle Vollkommenheit oder eine besondere Nähe zu einem Schöpfungsprinzip. 
Auch die optische Wahrnehmung folgt festen Ästhetiken: Harmonische, oft androgen gehaltene Züge dominieren die Berichte. 
Dass etwa in Nordamerika auffällig häufig weibliche Wesen beschrieben werden, verdeutlicht, wie stark soziokulturelle Prägungen die Ausgestaltung solcher Wahrnehmungen beeinflussen.
Kommunikationsmuster und Transportmittel
Die Interaktion mit diesen Gestalten weist ebenfalls klare Schemata auf:
Sprachliche Anpassung: Die Wesen kommunizieren mühelos in der jeweiligen Landessprache der Zeugen.
Missionscharakter: Während Engelsberichte meist individuelle Botschaften beinhalten, weisen UFO-Narrative oft einen globalen, warnenden Grundton auf.
Symbolische Fortbewegung: Anstelle biologischer Merkmale wie Flügel dominieren in beiden Mythenkreisen leuchtende, geometrische Formen wie Scheiben oder Lichträder.
Auch die optischen Merkmale gleichen sich: Strahlende Augen, helle Gesichter und einfache, lichtgleiche Gewänder sind feste Bestandteile beider Erzählmuster.
Projektionsflächen menschlicher Sehnsuche
Besonders deutlich wird der projizierte Charakter in den moralischen Aussagen der Berichte. Die Mahnungen vor dem Niedergang der Welt, die Sorge um den Zustand der Erde und das Motiv einer überlegenen, aber wohlwollenden Führung entsprechen tief sitzenden menschlichen Bedürfnissen nach Orientierung. Dass das Gegenüber trotz aller Überlegenheit oft auf Augenhöhe auftritt, verleiht diesen Erlebnissen eine hohe psychologische Anziehungskraft.
Fazit
Sowohl das Engel- als auch das UFO-Phänomen entziehen sich einer objektiven, materiellen Nachweisbarkeit. Sie existieren primär im Rahmen subjektiver Zeugenaussagen und setzen Glaube sowie Interpretation voraus. 
Rein phänomenologisch lassen sich die Gestalten kaum voneinander trennen. Es spricht vieles dafür, dass wir es hier nicht mit physisch realen Besuchern aus dem All oder dem Himmel zu tun haben, sondern mit einem interaktiven Mechanismus: 
Eine äußere Stimulationsquelle oder psychische Dynamik nutzt das jeweilige Zeitkollektiv und dessen Kulturmuster, um sich im Bewusstsein des Beobachters als stimmiges Bild zu manifestieren. Es handelt sich somit nicht um reale Wesen, sondern um eine kontextabhängige Projektionsform!

23/09/26

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„Spring Heeled
Jerry“ vor Fayet
{+Update!}

Der YouTuber Mythen-Metzger hatte in den letzten Jahren immer wieder Videos über kuriose oder unheimliche Vorfälle während Kriegen veröffentlicht. Einen solchen habe ich nun ebenfalls entdeckt, und zwar im Buch „Der 21. März 1918“ des britischen Autors Martin Middlebrook. 
Darin geht es um den ersten Kriegstag der sogenannten Kaiserschlacht, in der man von Seiten der deutschen Heeresführung versuchte, die Westfront „aufzurollen“. Dies geschah auch mithilfe von Verbänden von der Ostfront, die aufgrund revolutionärer Veränderungen in Russland frei geworden waren – Moskau fiel als Gegner weg! 
Im Buch kommen Soldaten zu Wort, die direkt am Geschehen beteiligt gewesen sind, also Engländer und Deutsche. Franzosen waren in diesen Frontabschnitten nicht stationiert. 
Der Vorfall, der uns beschäftigen soll, spielte sich an einem Dorf namens Fayet ab, nördlich von St. Quentin, wo sich die Soldaten der feindlichen Nationen gegenüberstanden. Die Briten bezeichneten ihr deutsches Gegenüber als „Jerrys“. Einer dieser „Jerrys“ zeichnete sich durch besonders kurioses Verhalten aus. Dazu berichtet ein englischer Soldat: 
„Ein Deutscher, dessen Uniform eine andere Farbe hatte – sie war blau und nicht feldgrau –, näherte sich sprungweise. Wenn wir schossen, warf er sich hin. Nachdem er eine Weile liegen geblieben war, stürmte er weiter vor. Ich glaube, ich habe viermal auf ihn geschossen. Auch andere taten es, aber keiner traf ihn. Er kam bis auf 50 Meter heran, kehrte dann um und lief genau so zurück und wurde wieder nicht getroffen.“ 
Merkwürdig ist, dass man sich von deutscher Seite aus gerade auf die Großoffensive vorbereitete und die neu zugeführten Soldaten sich strengstens bedeckt halten sollten. Auch Geschütze und andere Waffen waren versteckt worden. Jede Form der Provokation hatte zu unterbleiben; stellenweise sollte sogar auf Beschuss nicht reagiert werden! 
Wer der merkwürdige, schussfeste Springer in fremder Uniform war, ließ sich nicht feststellen. Man denkt jedoch an vergleichbare Gestalten wie Spring Heeled Jack in UK oder den Nuklearhopser in Thüringen bzw. Sachsen! 
Dass der Ort Fayet hieß, ist zudem ein interessantes NameGame. Die feenhafte Herkunft und Bedeutung des Namens habe ich bereits in einigen meiner alten Artikel thematisiert!ʬ
Spring-heeled Jack:
Die Legende des
springenden Dämons
@ Greg Fortunato | Aus dem Amerikanischen übersetzt von GROK! 
Im England der viktorianischen Ära, einer Zeit voller sozialer Umwälzungen, technologischer Fortschritte und einer Faszination für das Übernatürliche, entstand eine der faszinierendsten und zugleich unheimlichsten Legenden: die Geschichte von Spring-heeled Jack. 
Diese mysteriöse Gestalt, die erstmals 1837 in London gesichtet wurde, versetzte die Menschen in Angst und Schrecken. Berichte über seine Erscheinungen verbreiteten sich schnell über die Hauptstadt hinaus, von den Vororten Londons bis in die Midlands, nach Schottland und sogar in entlegene Gegenden wie Sussex. 
Spring-heeled Jack wurde zu einer urbanen Legende, deren bizarre Erscheinung und übermenschliche Fähigkeiten die Fantasie der Menschen beflügelten. Er inspirierte zahlreiche Geschichten, Groschenromane, Theaterstücke und sogar Darstellungen in populären „Punch and Judy“-Shows, wo er als teuflischer Bösewicht auftrat. 
Die Beschreibungen von Spring-heeled Jack variieren, doch eines ist in allen Berichten gleich: Er war eine Gestalt, die Furcht und Entsetzen verbreitete. Zeugen schilderten ihn als teuflische Erscheinung mit glühend roten Augen, die wie „Feuerbälle“ in der Dunkelheit leuchteten. 
Seine Hände waren mit scharfen, metallischen Krallen ausgestattet, die laut einigen Berichten kalt und klamm wie die eines Leichnams waren. Häufig wurde er mit einem schwarzen Umhang gesehen, unter dem er eine enganliegende weiße Kleidung trug, die an Öltuch oder Leder erinnerte, sowie einen Helm, der seine unheimliche Erscheinung unterstrich. 
Andere Berichte beschrieben ihn als groß, schlank und mit gentlemanhafter Haltung, was den Kontrast zwischen seiner höflichen Erscheinung und seinen schrecklichen Taten noch verstärkte. Übermenschliche Fähigkeiten und Geräusche Besonders markant war seine Fähigkeit, blaue und weiße Flammen aus dem Mund zu speien – ein Detail, das viele Zeugen in ihren Schilderungen betonten. Seine übermenschlichen Sprünge machten ihn einzigartig: 
Er konnte angeblich mühelos über Mauern von fast drei Metern Höhe springen, oft begleitet von einem schrillen, durchdringenden Lachen, das die Nacht durchschnitt. Einige wenige behaupteten, er habe in verständlichem Englisch gesprochen, was die Spekulationen über seine wahre Natur weiter anheizte. 
Die Legende von Spring-heeled Jack entstand nicht aus dem Nichts. Schon im frühen 19. Jahrhundert berichteten die Bewohner Londons von geisterhaften Gestalten, die in den dunklen Gassen und Straßen der Stadt lauerten. Diese bleichen, menschenähnlichen Erscheinungen wurden oft als Geister beschrieben, die einsame Passanten überfielen und Angst verbreiteten. 
Solche Geschichten waren Teil einer ausgeprägten Geistertradition in London, die laut einigen Historikern die Grundlage für die spätere Legende von Spring-heeled Jack bildete. Eine der bekanntesten dieser frühen Gestalten war der „Hammersmith Ghost“, der zwischen 1803 und 1804 im westlichen Stadtteil Hammersmith für Unruhe sorgte. 
Diese Erscheinung kehrte 1824 zurück und wurde von Anwohnern als Bedrohung wahrgenommen. Ähnlich verhielt es sich mit dem „Southampton Ghost“, der angeblich über Häuser springen konnte und eine Höhe von über drei Metern erreichte. Diese frühen Geistergeschichten trugen dazu bei, die Menschen für die Idee eines übernatürlichen Wesens zu sensibilisieren, das nachts durch die Straßen streift und Passanten terrorisiert. 
Die ersten dokumentierten Berichte über Spring-heeled Jack stammen aus dem Jahr 1837 in London. Eine der frühesten und bekanntesten Geschichten betrifft Mary Stevens, eine junge Frau, die im Oktober 1837 auf dem Weg nach Lavender Hill war, wo sie als Dienstmagd arbeitete. 
Auf ihrem Weg durch Clapham Common sprang plötzlich eine dunkle Gestalt aus einer Gasse hervor, packte sie mit eisernem Griff und begann, ihr Gesicht zu küssen, während er ihre Kleidung mit seinen kalten, klammen Krallen zerriss. 
In Panik schrie Mary laut auf, woraufhin der Angreifer floh. Die alarmierten Anwohner suchten sofort nach dem Täter, konnten ihn jedoch nicht finden. Am folgenden Tag soll dieselbe Gestalt erneut zugeschlagen haben, diesmal in der Nähe von Mary Stevens’ Wohnort. 
Berichten zufolge sprang er vor eine vorbeifahrende Kutsche, was dazu führte, dass der Kutscher die Kontrolle verlor und schwer verletzt wurde. Zeugen behaupteten, die Gestalt sei über eine knapp drei Meter hohe Mauer geflüchtet, begleitet von einem hohen, durchdringenden Lachen. 
Diese spektakulären Fluchtmanöver trugen dazu bei, dass die Legende von Spring-heeled Jack schnell an Bekanntheit gewann. Bald darauf gab die Presse der mysteriösen Figur ihren Namen, und die Geschichten verbreiteten sich wie ein Lauffeuer durch London. 
Im Januar 1838 trat die Angelegenheit auf eine neue Ebene, als der damalige Bürgermeister von London, Sir John Cowan, in einer öffentlichen Sitzung im Mansion House einen anonymen Brief vorlas, den er einige Tage zuvor erhalten hatte. Der Brief, unterzeichnet von „einem Bewohner aus Peckham“, beschrieb eine schockierende Theorie: 
Angeblich hätten wohlhabende Personen eine Wette abgeschlossen, dass ein leichtsinniger Kumpan in drei verschiedenen Verkleidungen – als Geist, Bär oder Teufel – Dörfer in der Umgebung von London terrorisieren solle. Der Brief behauptete, dieser „unmenschliche Schurke“ habe bereits mehrere Frauen in Ohnmacht versetzt, von denen zwei nicht mehr genesen würden und ihren Familien zur Last fielen. 
Die Presse griff die Geschichte begierig auf. Am 9. Januar 1838 berichtete The Times erstmals über die Vorfälle, gefolgt von anderen nationalen Zeitungen. Der Bürgermeister erhielt zahlreiche Briefe aus verschiedenen Stadtteilen, die ähnliche „bösartige Streiche“ beschrieben. 
In Hammersmith, Kensington und Ealing erzählten Dienstmädchen von schrecklichen Begegnungen mit einem „Geist oder Teufel“. Einige Berichte sprachen von Frauen, die vor Angst in „gefährliche Anfälle“ gerieten oder durch die Krallen des Angreifers verletzt wurden. In Stockwell, Brixton, Camberwell und Vauxhall sollen sogar Menschen vor Schreck gestorben sein. 
Der Bürgermeister selbst blieb skeptisch und vermutete starke Übertreibungen, doch die Flut an Berichten ließ die Angelegenheit nicht mehr ignorieren. Die Polizei wurde angewiesen, den Verantwortlichen zu finden, und Belohnungen wurden ausgesetzt. Dennoch blieb der Täter ein Phantom, das sich jeder Verfolgung entzog. 
Ein besonders merkwürdiger Bericht stammt aus dem April 1838, als The Brighton Gazette von einem Vorfall in Rosehill, Sussex, berichtete, der in The Times vom 14. April veröffentlicht wurde. Ein Gärtner wurde dort von einer unbekannten Kreatur erschreckt, die wie ein Bär oder ein vierbeiniges Tier aussah: 
Nachdem die Gestalt mit einem Knurren seine Aufmerksamkeit erregt hatte, kletterte sie über die Gartenmauer, lief auf allen Vieren entlang und jagte den Gärtner, bevor sie mit einem Sprung über die Mauer verschwand. Dieser Bericht unterschied sich von den typischen Londoner Sichtungen, zeigte aber, wie weit die Legende von Spring-heeled Jack reichte. 
Zwei der bekanntesten Vorfälle betrafen die jungen Frauen Jane Alsop und Lucy Scales, deren Geschichten die Legende weiter befeuerten. Am 19. Februar 1838 öffnete Jane Alsop die Tür ihres Elternhauses, nachdem ein Mann, der sich als Polizist ausgab, sie bat, ein Licht zu bringen, da „Spring-heeled Jack in der Gasse gefasst“ worden sei. 
Als sie ihm eine Kerze reichte, warf der Mann seinen Umhang ab, enthüllte ein „entsetzliches und furchterregendes Aussehen“ und spie blaue Flammen. Seine Augen glühten rot, und er trug eine enganliegende weiße Kleidung sowie einen großen Helm. 
Mit seinen metallischen Krallen zerriss er Janes Kleid und verletzte ihren Hals, bis sie von ihrer Schwester gerettet wurde und der Angreifer floh. Nur neun Tage später, am 28. Februar 1838, wurde die 18-jährige Lucy Scales in Limehouse angegriffen. Als sie mit ihrer Schwester durch Green Dragon Alley ging, trat eine Gestalt mit einem Umhang und einer kleinen Laterne hervor. 
Ohne ein Wort zu sagen, sprühte die Gestalt blaue Flammen in Lucys Gesicht, woraufhin sie das Bewusstsein verlor und in stundenlange Krämpfe fiel. Ihre Schwester konnte sie stützen, doch der Angreifer entkam schnell. Die Polizei verdächtigte mehrere Personen, doch niemand wurde überführt. Die Presse berichtete ausführlich über den Alsop-Fall, während der Angriff auf Scales weniger Beachtung fand. 
Ein Mann namens Thomas Millbank wurde verhaftet, nachdem er sich im Wirtshaus als Spring-heeled Jack ausgegeben hatte. Er trug weiße Overalls und ließ eine Kerze am Tatort fallen, doch Jane Alsop bestand darauf, dass ihr Angreifer Feuer gespien habe – etwas, das Millbank nicht konnte. Er wurde freigesprochen, und die wahre Identität des Täters blieb ein Rätsel. 
Spring-heeled Jack wurde zu einer der populärsten Figuren der viktorianischen Ära. Seine Geschichten erschienen in Groschenromanen, die für wenige Pennys verkauft wurden, und in Theaterstücken, die in den billigen Theatern der Zeit aufgeführt wurden. Selbst in „Punch and Judy“-Shows tauchte er auf, oft als Ersatz für den Teufel, wie der Schriftsteller Henry Mayhew in London Labour and the London Poor festhielt. 
Seine Popularität spiegelte die Faszination der viktorianischen Gesellschaft für das Übernatürliche wider, das in einer Zeit des technologischen Fortschritts und der Urbanisierung eine dunkle, geheimnisvolle Note bot. 
In den 1840er-Jahren wurden die Sichtungen seltener, doch 1843 und erneut 1872–1873 gab es neue Wellen von Berichten. In Northamptonshire wurde er als „Teufel mit Hörnern und Flammenaugen“ beschrieben, während in East Anglia Postkutscher von Angriffen berichteten. 
1877 wurde Spring-heeled Jack in Aldershot gesehen, wo er Soldaten mit Sprüngen und Schlägen terrorisierte. Eine weitere Sichtung in Lincoln beschrieb ihn in einem Schaffell, wie er einer wütenden Menge entkam. Die letzte bekannte Sichtung fand 1904 in Liverpool statt, wo er auf dem Dach einer Kirche gesichtet wurde. 
Die wahre Natur von Spring-heeled Jack bleibt bis heute ungeklärt. Einige vermuteten, er sei ein reicher Scherzkeks, der mit mechanischen Hilfsmitteln wie Sprungfedern seine Sprünge ermöglichte. 
Andere sahen in ihm einen übernatürlichen Dämon oder sogar ein außerirdisches Wesen mit retroreflektierenden Augen und phosphoreszierendem Atem. 
Forteanische Autoren wie Loren Coleman und Jerome Clark reihen ihn in die Kategorie der „Phantomangreifer“ ein, vergleichbar mit dem „Mad Gasser of Mattoon“. Solche Figuren erscheinen oft menschlich, weisen aber außergewöhnliche Fähigkeiten auf und entziehen sich jeder Verfolgung. 
Psychologische Erklärungen verweisen auf Phänomene wie die „Old Hag“-Halluzination, bei der Menschen das Gefühl haben, von einer unsichtbaren Kraft bedrängt zu werden. Dennoch bleiben einige Fälle, die von mehreren Zeugen bestätigt wurden, rätselhaft. 
Die Parallelen zu späteren Figuren wie Pérák, dem „Springenden Mann von Prag“, der während des Zweiten Weltkriegs in Tschechoslowakei gesichtet wurde, zeigen, wie tief solche Legenden im kulturellen Gedächtnis verankert sind. Pérák wurde sogar zum Helden in Animationsfilmen, die ihn als Kämpfer gegen die SS darstellten. 
Fazit: 
Das ungelöste Geheimnis Spring-heeled Jack bleibt eine der faszinierendsten Figuren der viktorianischen Folklore. Seine Geschichte verbindet die Ängste und die Faszination einer Ära, in der die Grenzen zwischen Wissenschaft und Aberglaube verschwammen. War er ein Scherzkeks, ein Dämon oder ein Produkt kollektiver Einbildung? Die Antwort bleibt im Dunkeln, doch seine Legende lebt weiter als Symbol für die unheimlichen Geheimnisse, die in den Straßen des alten Londons lauerten! 
Verwendete Quellen: 
The Mystery of Spring-Heeled Jack: From Victorian Legend to Steampunk Hero von John Matthews (2016) + The Legend of Spring-Heeled Jack: Victorian Urban Folklore and Popular Cultures von Karl Bell (2012) + The Legend and Bizarre Crimes of Spring Heeled Jack von Peter Haining (1977) + Spirits of an Industrial Age: Ghost Impersonation, Spring-heeled Jack, and Victorian Society von Jacob Middleton (2014) + Spring-Heeled Jack - The Terror of London (historische Sammlung, ca. 1860er, Reprint) + Lancashire Legends von John Roby (1911) + The Mystery of Spring-Heeled Jack von John Matthews (Alternative Ausgabe oder Ergänzung, 2016) + The Legend of Spring-Heeled Jack von Karl Bell (Kapitel und Auszüge, 2012) + Spring-heeled Jack: To Victorian Bugaboo from Suburban Ghost von Mike Dash (1996, in Fortean Studies) + The Return of Spring-Heeled Jack: The Terror of London von Jon Mackley (2020, erweiterte Edition)

12/08/26

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Mexiko 1991:
UFOs zur Sonnenfinsternis

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK 
Am 11. Juli verdunkelt sich mitten am Tag der Himmel über Mexiko-Stadt. Tausende stehen auf den Straßen und feiern. Niemand ahnt, dass aus dieser Finsternis eine richtige UFO-Welle losbricht. An dem Nachmittag steht ein Fernsehmanager namens Guillermo Arragin auf einem Dach und filmt die Finsternis. Plötzlich sieht er über sich etwas, das da nicht hingehört. Jaime Maussan, damals einer der bekanntesten Fernsehjournalisten Mexikos, bekommt das Material später zu sehen und sagt nur:
„Als ich das gesehen hab, dachte ich: Scheiße, das ist ein echtes UFO. Du kannst dir das Video anschauen und bist überzeugt.“ 
Acht Tage später zeigt Maussan das Arragin-Video in einer Spezialsendung. Die Telefonleitungen explodieren. 40.000 Anrufe gleichzeitig, dann bricht das System zusammen. In den nächsten Tagen flattern über 15 weitere Videos rein. In mindestens sieben davon sieht man laut Maussan genau dasselbe Objekt.
Einer der Einsender ist der 19-jährige Student Erick Aguilar. Er wollte eigentlich nur die Finsternis filmen und entdeckt plötzlich etwas am Himmel:
„Zuerst war da nur ein weißer Punkt. Dann wurde er größer, hat angefangen zu leuchten. Kein Punkt mehr – ein richtiges Objekt, das Licht abgestrahlt hat.“
Rund 100 Kilometer entfernt filmt zur gleichen Zeit ein Geschäftsmann namens Luis Lara etwas Ähnliches:
„Als ich die Kamera hochgenommen hab, war da was in den Wolken. Metallisch. Klar kein Stern. Es hatte einen Schatten unten drunter. Ein Stern oder Planet wäre komplett hell gewesen.“
Noch ein Video kommt von der Familie Breton aus Puebla, 130 Kilometer östlich von Mexiko-Stadt. Bei der Vergrößerung sieht man hinter der scheibenförmigen Sache eine seltsame, wellenförmige Spur – fast wie eine Energiespur. Maussan legt das Breton-Video und das Arragin-Material übereinander. Fast 160 Kilometer Entfernung, und die Objekte sehen praktisch identisch aus.
„Das war das erste Mal, dass man zwei Aufnahmen desselben Objekts von zwei verschiedenen Orten im exakt gleichen Moment hatte.“ 
Der Hype ist da. Zwei Monate später steht der Ingenieur Vicente Sanchez auf einer Militärflugschau in Mexiko-Stadt und filmt. Er verfolgt gerade ein Flugzeug, als er etwas anderes im Bild hat:
„Ein glänzender Punkt. Flog nicht wie ein Flugzeug, sondern wellenförmig. Ich hab die Flugzeuge links liegen gelassen und mich auf den Punkt konzentriert. Hell, rund, ungefähr zehn Meter Durchmesser, silbern, hat das Sonnenlicht stark reflektiert und ist schnell und unruhig durch die Luft gezogen.“
Ein Jahr später, wieder auf derselben Flugschau, filmt Alejandro Leal etwas Ähnliches. Diesmal sinkt die Scheibe schnell ab und ist plötzlich weg.
„Es ist so stark gegen den Wind geflogen, dass es bei dem Rotorenwind der Hubschrauber abgestürzt wäre, wenn es ein Ballon gewesen wäre. Aber es ist kerzengerade und ruhig geblieben, bis es im Himmel verschwunden ist.“
Seit der Finsternis 1991 gibt es in Mexiko Tausende Sichtungen. Die meisten rund um Mexiko-Stadt. Zeugen sind Piloten, Ärzte, Busfahrer, Schulkinder – die ganze Bandbreite.
Sind die Dinger echt? Die Videos sind schwer wegzudiskutieren. Ein Skeptiker wird natürlich Schwindel rufen. Die Leute, die sie am Himmel gesehen haben, sagen einfach: Sehen heißt glauben.
(Quelle: UFOs Over Mexico! Encounters with Unidentified Aerial Phenomena von Noe Torres, Carlos Alberto Guzman, Garret Moore und Ruben Uriarte)
🎬 „Boten des Schicksals – Außerirdische über Mexiko“

25/08/26

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Die Bell Witch
im Remote Viewing –
was haben die Viewer
eigentlich gesehen?
{+Update!}

@ Greg Fortunato | Übersetzt mit GROK 
Nachdem die Bell Witch jetzt ausführlich vorgestellt wurde, lohnt sich ein Blick auf einen ziemlich abgefahrenen Versuch: Die ganze Geschichte wurde tatsächlich mal zum Target eines Remote-Viewing-Projekts. 
Dabei ging’s nicht darum, die bekannte Überlieferung nochmal abzuspulen. Die entscheidende Frage war viel härter: Was kommt raus, wenn mehrere Remote Viewer blind auf die Bell Witch angesetzt werden? 
Der amerikanische Remote Viewer Jeff Coley hat so ein Projekt beschrieben, das im November 2020 veröffentlicht wurde. Coley schreibt ganz klar, dass die Bell-Witch-Geschichte einer der Gründe war, warum er sich überhaupt mit Remote Viewing angefangen hat. 
Nach ein paar Jahren eigener Praxis hat er sich dann entschlossen, zusammen mit anderen Viewern einen Versuch zu starten. Das Target war knallhart einfach: „The Bell Witch“. Die Viewer wurden laut Coley blind auf das Target gesetzt. Und was danach aus den Sessions rauskam, ist echt bemerkenswert. 
Das auffälligste Motiv, das sich durch die ganzen Sessions zog, war nach Coleys Auswertung die Vorstellung von etwas Eingeschlossenem. Nicht irgendein normaler Geist, der irgendwo frei rumgeistert, sondern etwas, das in einer Begrenzung steckt. 
Die Viewer haben diese Begrenzung unterschiedlich beschrieben: eine Flasche, eine Kiste, eine Art Grab. Einer hat sogar was gesehen, das Coley mit einem Ossuarium vergleicht – also einem Behälter oder Ort, in dem menschliche Überreste aufbewahrt werden. 
Andere Sessions erinnerten stark an die klassische Vorstellung einer Flasche, in der ein Dschinn eingesperrt ist. Das ist der erste richtig interessante Punkt. Denn diese Vorstellung kam nicht erst hinterher durch Interpretation. Coley berichtet, dass die verschiedenen Viewer unabhängig voneinander immer wieder auf das Motiv der Einschließung gekommen sind. 
Die entscheidende Frage ist deshalb: Was genau sollte da eigentlich eingeschlossen sein? Auch hier liefern die Sessions kein einheitliches Bild. 
Das Wesen bzw. das Phänomen wurde von den Viewern unter anderem beschrieben als Phantom, verhüllte humanoide Gestalt, optische Illusion, Intelligenz und Thought Form. Es schien irgendwie innerhalb des Behälters zu sitzen. 
Coley zieht deshalb den Vergleich zur modernen Vorstellung vom „Genie in der Flasche“ bzw. zum viel älteren Konzept des Djinn. Interessant ist dabei weniger die Frage, ob die Bell Witch jetzt wirklich ein Dschinn gewesen sein könnte. Viel spannender ist die Struktur des Eindrucks: Intelligenz plus Erscheinung plus Einschließung. 
Das ist was anderes als die klassische Vorstellung eines toten Menschen, dessen Geist an einen Ort gebunden ist. Nach der Interpretation der Viewer scheint es sich eher um eine eigenständige Intelligenz gehandelt zu haben. 
Noch merkwürdiger wird’s bei der Frage, wie dieses Wesen überhaupt in den beschriebenen Zustand gekommen ist. Die Sessions konnten das offenbar nicht eindeutig klären. Es tauchten mehrere Möglichkeiten auf: 
Das Wesen könnte ursprünglich schon frei gewesen sein, es könnte freigesetzt worden sein, oder es könnte vorher bewusst eingeschlossen worden sein. Coley schreibt, dass die Viewer keine klare Antwort darauf bekommen haben. 
Was sie aber wahrgenommen haben, war ein Phänomen, das sie als eine Art gerichtete Energie beschrieben. Coley vergleicht das mit einem fokussierten Lichtstrahl: Energie, die gelenkt, konzentriert und auf ein bestimmtes Ziel gerichtet wird. Damit verschiebt sich das ganze Bild nochmal. 
Die Bell Witch wäre nach dieser Interpretation nicht einfach „ein Geist“. Sie wäre ein intelligentes Phänomen, das sich einer gerichteten Energie bedient bzw. mit ihr verbunden ist. Das ist natürlich eine Interpretation der Remote Viewer und kein wissenschaftlicher Beweis. Aber als Ergebnis der Sessions ist es verdammt interessant. 
Eine weitere Session hat laut Coley einen geospatialen Hotspot ins Spiel gebracht. Der Ort, an dem die Ereignisse stattgefunden haben, erschien dem Viewer nicht als irgendein beliebiger Schauplatz. Vielmehr entstand der Eindruck, dass die geografische Position selbst eine besondere Rolle spielt. 
Coley vermutet daraus, dass möglicherweise mehrere Faktoren zusammengekommen sind: ein besonderer Ort plus eine bestimmte energetische Situation plus ein intelligentes Phänomen. Das wäre eine interessante Erklärung für die starke Ortsgebundenheit vieler paranormaler Erscheinungen. 
Denn auch bei anderen Forteana-Phänomenen taucht immer wieder die Idee eines Hotspots auf, an dem sich ungewöhnliche Dinge häufen. Ob der Bell-Witch-Ort wirklich irgendeine physikalische oder sonstige Besonderheit hat, lässt sich daraus natürlich nicht ableiten. 
Der Remote Viewer hat einfach eine solche Besonderheit wahrgenommen – mehr erstmal nicht. Hier wird das Experiment richtig surreal. Einer der Viewer wurde ausdrücklich darauf angesetzt, den Ursprung des Phantoms zu untersuchen. 
Die Session soll einen weit entfernten, verborgenen Ort gezeigt haben. Beschrieben wurde eine Art zerstörte oder verlassene Anlage. Dort sollte sich etwas befinden, das schlief bzw. inaktiv war. Außerdem kamen Eindrücke von alten, fremdartigen technischen Anlagen hoch. 
Der Ort vermittelte dem Viewer laut Coley einen stark „off-planet“ wirkenden Eindruck. Und wieder taucht ein Wächter auf. Etwas oder jemand sollte diese verlassene Anlage bzw. das dort befindliche Phänomen überwachen. Das ist vermutlich die spekulativste Passage des ganzen Projekts. 
Denn aus einem Spuk in Tennessee wird plötzlich ein mögliches Relikt einer fremdartigen, vielleicht nichtirdischen Umgebung. Man sollte das deshalb auf keinen Fall als „Remote Viewing hat einen außerirdischen Ursprung der Bell Witch gefunden“ verkaufen. Das wäre eine Übertreibung. 
Korrekt ist: Ein Viewer hat während einer Session solche Eindrücke bekommen. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Und genau deshalb gehört diese Session in einen Artikel über die Untersuchung. 
Eine der vielleicht verblüffendsten Übereinstimmungen betrifft die Menschen, die sich um das Phänomen versammelt haben sollen. Ein Viewer beschrieb eine Menschenmenge, die sich wie zu einer magischen Vorführung versammelt hatte. 
Leute unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten. Der Eindruck erinnerte ihn an eine Art Schaustellung oder Zaubervorführung. 
Besonders interessant: Der Viewer nahm außerdem eine Form der Kommunikation wahr, die an „Sprechen in Zungen“ erinnerte. Ein anderer Viewer beschrieb Menschen, die sich an einem Ort ähnlich einem Bandstand versammelt hatten, um etwas Außergewöhnliches zu beobachten. 
Das passt auffällig gut zum Charakter der Bell-Witch-Überlieferung. Denn dort ist das Phänomen keineswegs nur als privater Spuk im Haus überliefert. Es wurde zu einer Art öffentlichem Spektakel. Leute kamen, um die Erscheinung selbst zu erleben. 
Die Remote-Viewing-Sessions erzeugten offenbar ebenfalls das Bild einer Menschenmenge, die sich zu einer außergewöhnlichen Vorführung versammelt. Ob das eine echte Trefferquote ist oder durch vorherige Kenntnis der Geschichte bzw. unbewusste Informationsaufnahme erklärbar wäre, bleibt natürlich offen. 
Noch deutlicher wird die Beschreibung bei der Frage nach dem Charakter des Phänomens. Die Viewer nahmen eine destruktive Komponente wahr. Einer verglich es sinngemäß mit einem Parasiten. 
Ein anderer bekam Assoziationen zu einer Zeitbombe. Auch Eindrücke von Täuschung, Irreführung und Manipulation kamen hoch. Coley benutzt dafür Begriffe wie „hoodwinked“, „bamboozled“ und „bushwhacked“. 
Das passt wieder zu der Vorstellung eines Wesens, das nicht einfach nur auftaucht, sondern Menschen manipuliert und mit ihnen spielt. Noch interessanter wird’s bei der Frage, was während der angeblichen Einschließung passiert ist. Hier scheint eines der stärksten wiederkehrenden Motive der Untersuchung zu liegen. 
Nach Coleys Darstellung haben drei der Viewer unabhängig voneinander Wächter beschrieben. Einer sah ätherische, schwebende und kräftige Gestalten, die beinahe wie übernatürliche Gefängniswärter wirkten. 
Ein anderer nahm einen Sentry wahr – also einen Wachposten, der etwas bewachte und patrouillierte. Und ein dritter fertigte eine Zeichnung an, auf der ein geflügeltes Wesen auf einem Behälter zu sehen war. 
Damit wird das Bild immer konkreter: Behälter, eingeschlossenes Wesen, Wächter. Und diese Kombination taucht nicht nur in moderner Science-Fiction auf. Sie findet sich in den unterschiedlichsten religiösen und mythologischen Vorstellungen: gefangene Wesen, gebannte Dämonen, versiegelte Kräfte, verwahrte Gegenstände und übernatürliche Gefängnisse. 
Coley selbst zieht später Parallelen zu anderen „magischen“ Behältnissen, besonders zur Bundeslade und zur sogenannten Dybbuk Box. Das vielleicht kurioseste Detail kommt ganz am Ende. Denn einer der Viewer empfand offenbar Mitleid mit dem Wesen. Obwohl es als destruktiv und manipulativ beschrieben wurde, entstand der Eindruck, dass es selbst unter seinem Zustand litt. 
Es sei nicht nur eingesperrt. Seine Essenz bzw. sein Bewusstsein schien daran gehindert zu werden, sich zu regenerieren. Coley beschreibt diesen Eindruck sinngemäß als einen Zustand von kosmischem Limbo. Die Wächter würden das Wesen gewissermaßen „tot halten“. Damit bekommt die Geschichte eine richtig bizarre Wendung. 
Denn plötzlich ist die Bell Witch nicht mehr nur der vermeintliche Täter. Sie könnte in dieser Interpretation gleichzeitig Gefangene und Gefängnisinsasse sein. Das Wesen terrorisiert Menschen – und steckt selbst in einer Art metaphysischem Gefängnis. 
Natürlich könnte man jetzt die spektakulärste aller möglichen Schlussfolgerungen ziehen: Die Bell Witch sei ein Dschinn, ein außerirdisches Wesen oder eine uralte künstliche Intelligenz. Aber dafür geben die Daten schlicht nicht genug her. 
Die Untersuchung besteht aus Remote-Viewing-Sessions und deren anschließender Interpretation. Sie ist kein kontrollierter wissenschaftlicher Nachweis einer übernatürlichen Entität. Allerdings wäre es genauso falsch, die Ergebnisse einfach als belanglos abzutun. Denn die Untersuchung enthält einige interessante wiederkehrende Motive: 
Einschließung, Behälter, Intelligenz, Phantom, gerichtete Energie, besonderer Ort, Wächter, Täuschung, destruktive Eigenschaften und Menschenmenge bzw. Vorführung. Und genau diese Kombination macht den Fall interessant. Damit wäre die Geschichte eigentlich schon bemerkenswert genug. 
Doch im Jahr 2026 taucht ein weiterer Remote-Viewing-Versuch auf. Die Remote Viewerin Jessica Jones, bekannt als The Cryptid Huntress, führt eine ganze Reihe von Remote-Viewing-Investigations durch. In ihrem öffentlich sichtbaren Projektarchiv erscheinen am 1. April 2026 zunächst „The Bell Witch – RVI Data“ und am 8. April 2026 anschließend „The Bell Witch“. 
Das ist insofern interessant, weil die Bell Witch damit offenbar mehr als zwei Jahrzehnte nach Beginn der modernen Remote-Viewing-Welle und mehrere Jahre nach Coleys Untersuchung erneut als Target verwendet wurde. 
Was die Sache noch spannender machen könnte: Vielleicht zeigen die neuen Daten dieselben Motive. Vielleicht widersprechen sie Coleys Ergebnissen komplett. Vielleicht kommt Jones zu einem völlig anderen Bild. 
Leider sind die vollständigen Daten dieser neuen Untersuchung nicht frei zugänglich. Deshalb sollte man hier vorsichtig sein. Es wäre unseriös, die Ergebnisse der 2026er Untersuchung zu erfinden oder so darzustellen, als seien sie schon öffentlich ausgewertet. Was sich derzeit sicher belegen lässt, ist lediglich, dass die Bell Witch im April 2026 erneut Gegenstand einer als Remote-Viewing-Investigation bezeichneten Untersuchung wurde. 
Und genau das macht eine Sache interessant: Jetzt existieren offenbar zwei zeitlich voneinander getrennte Remote-Viewing-Untersuchungen desselben Phänomens. Für mich liegt die interessante Frage deshalb gar nicht darin, ob man Remote Viewing grundsätzlich für möglich hält. Die entscheidende Frage wäre: Wie stark überschneiden sich die Ergebnisse verschiedener Viewer, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf dasselbe Target angesetzt werden? 
Denn wenn mehrere Viewer unabhängig voneinander immer wieder einen Behälter, eine eingeschlossene Intelligenz, Wächter, eine besondere geografische Situation und eine destruktive bzw. täuschende Komponente wahrnehmen würden, wäre das zumindest ein interessantes Datenset. Es würde immer noch keinen Beweis für einen Dschinn liefern. 
Aber es würde eine weitere Frage aufwerfen: Warum erscheinen immer wieder dieselben Strukturen? Sind sie wirklich Bestandteil des Targets? Oder wissen die Viewer – bewusst oder unbewusst – mehr über die Geschichte, als ihnen während der Session klar ist? Oder erzeugt das menschliche Bewusstsein bei einem derart aufgeladenen historischen Mythos einfach immer wieder ähnliche Bilder? 
Genau hier wird Remote Viewing für die Forteana interessant. Denn irgendwann ist die Frage nicht mehr nur: „Was ist die Bell Witch?“ Sondern: „Was genau sehen Menschen, wenn sie versuchen, die Bell Witch zu sehen?“ Das sind zwei völlig verschiedene Fragen. Und möglicherweise ist die zweite sogar die spannendere. 
Quellen: 
Jeff Coley, „The Bell Witch of Tennessee“, Intuitive Underground, November 2020. Der zentrale öffentlich zugängliche Bericht über das von Coley beschriebene Remote-Viewing-Projekt. Coley schildert darin das Blind-Target-Verfahren, die Ergebnisse der Sessions, die wiederkehrenden Motive von Behälter, Phantom, Wächtern und gerichteter Energie sowie seine abschließende Interpretation. 
Jessica Jones / The Cryptid Huntress: „The Bell Witch – RVI Data“, veröffentlicht am 1. April 2026, sowie „The Bell Witch“, veröffentlicht am 8. April 2026. Die Einträge sind im öffentlich einsehbaren Projektarchiv von The Cryptid Huntress verzeichnet. Die vollständigen Untersuchungsdaten sind nicht frei zugänglich. 
Tim Swartz: „When The Poltergeist Finds Its Voice“, Medium. Der Artikel greift die Remote-Viewing-Untersuchung von Jeff Coley auf und diskutiert besonders die Vorstellung eines eingeschlossenen Phänomens sowie die von den Viewern beschriebenen Wächter. 
The State of Reality: Projektarchiv bzw. Projektvorstellung der Remote-Viewing-Gruppe. Die Bell Witch wird dort als eines der untersuchten Anomalie-Targets genannt. Eine spätere Zusammenfassung des Projekts verweist ausdrücklich auf die Arbeit mehrerer Remote Viewer und deren unabhängig erhobene Daten. 
Hinweis zur Einordnung: 
Die hier wiedergegebenen Remote-Viewing-Ergebnisse sind Aussagen und Interpretationen der jeweiligen Untersucher. Sie stellen keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz einer paranormalen Entität dar. Besonders die Aussagen über einen „off-planet“-Ursprung, Dschinn, Wächter oder eine uralte technische Anlage sind als spekulative Interpretationen der Sessions zu verstehen.
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Poltergeist-Basis auf den West Indies?
@ Wladislaw {ʬ} Raab
Der YouTuber Mythen Metzger war fleißig gewesen und hat den Spuk- bzw. Poltergeistfall der Gottliebin Dittus vertont, siehe die Links unten!
Der Fall Gottliebin Dittus und Blumhardts Aufzeichnungen
Zur Sache selbst habe ich mir das Buch „Blumhardts Kampf“ gekauft, in dem der Ablauf in chronologischer Reihenfolge dargestellt ist und auf den Aufzeichnungen des protestantischen Pfarrers Johann Christoph Blumhardt basiert. Hauptspukopfer war die schon erwähnte Dittus. Sie war 18 Jahre alt und lebte als Waise mit ihren drei Geschwistern in einer Parterre-Logis in ihrem Geburtsort, dem Dorf Möttlingen.
Vorab sollte man darauf hinweisen, dass die vier zuvor keine anomalistischen Phänomene erlebt haben. Das Ungemach begann erst in der neuen Wohnung, daneben beobachteten alle von ihnen die Phänomene. Das bezieht auch die häufig anwesenden „Schaulustigen“ mit ein! Leider ist nicht bekannt, was die Vormieter erlebt oder nicht erlebt hatten. Der Spuk begann im Februar 1840, also zeitgleich mit dem Einzug ins neue Heim.
Die Manifestation der Phänomene
Da der Fall ausführlich vom Mythen Metzger dargestellt worden ist, möchte ich nur kurz auf die Erscheinungen eingehen, die sich dort manifestierten:
Präsenz unsichtbarer, aber hör- und fühlbarer Entitäten; Schlagen und Klopfen auf Möbel und Mauern; durch die Luft fliegende Flämmchen und Lichter / Uforbs; Geister verschiedenster Art, die gelegentlich verbal „Kontakt“ aufnahmen; schwarze Schattengestalten; das „Ausscheiden“ von allen möglichen Alltagsgegenständen und Flüssigkeiten durch die Dittus.
Die polternden Aktivitäten waren so laut, dass sie in der Nachbarschaft zu hören und somit nicht zu verheimlichen waren, was auch dazu führte, dass der Pfarrer informiert wurde.
Ein Aspekt, der in dem Fall extrem war, hing damit zusammen, dass die Gottliebin diverse Substanzen und Flüssigkeiten erbrach und / oder über die Haut aussonderte, oft in großen Mengen.
So konnte der Pfarrer etwa beobachten, wie Nägel, Schrauben, Nadeln und andere Dinge förmlich aus der Haut wuchsen und herausgezogen werden konnten bzw. zu Boden fielen. Sowas wird bei Poltergeistfällen immer wieder erwähnt, spielte hier jedoch eine tragende Rolle im Geschehen.
Parallelen zum Bell-Witch-Spuk
Der eigentliche Grund für diesen Beitrag ist jedoch ein anderer Fall, und zwar der Bell-Witch-Spuk, siehe den TAG unten! Zur Erinnerung:
In Tennessee war 1817 ein Poltergeist aufgetaucht, welcher die Bell-Familie über vier Jahre hinweg regelrecht belagerte.
Eine Eigenart der körperlosen, „sprechenden“ Entität war die häufige Erwähnung der Westindischen Inseln. Exotische, in Tennessee nicht beheimatete Früchte wurden zur Familie „teleportiert“ und nach einiger Zeit, 1821, gab die Entität an, für einige Jahre (sieben) auf besagte Inseln zu wechseln!
In seinem dritten Poltergeistbuch beschäftigt sich der Amerikaner Keith Linder mit dem Fall und stellte die Frage, ob es zu der Zeit ggf. paranormale Vorfälle dort gegeben habe‽
Der Seelenflug nach Westindien
Diese Frage kann ich mit einem „halben“ JA beantworten. Allerdings im Rahmen der Betrachtung des Dittus-Falles! Die Gottliebin hatte eine außerkörperliche Erfahrung gemacht, einen „Seelenflug“ absolviert, der sie an karibische Gestade geführt hat. Hierzu Pfarrer Blumhardt:
„Es war ihr, als würde sie von jemand mit außerordentlicher Schnelligkeit über Land und Meer, über der Oberfläche schwebend, hingeführt. Sie durchflog viele Länder und Städte, kam über dem Meer an Schiffen vorbei, deren Mannschaft sie deutlich sah und vernehmlich reden hörte, bis sie zu einer Inselwelt kam und von Insel zu Insel hinschwebte, endlich zu einem hohen Berge gelangend, auf dessen Gipfel sie gestellt wurde. Manche Einzelheiten ließen mich auf Westindien raten“.
Dort beobachtete sie eine Naturkatastrophe, die ihrer Deutung nach von Dämonen verursacht worden sei. Tatsächlich aber ereignete sich am 8. Februar 1843, am Tag der „Reise“, ein Erdbeben auf der besagten Inselgruppe, welches sie folglich „live“ verfolgen konnte! 
{Genauer: 8. Februar 1843, etwa 10:37 Uhr Ortszeit. Epizentrum: im Seegebiet zwischen Guadeloupe und Antigua, geschätzte Magnitude: etwa 8,0–8,5.}
Das raumzeitliche Fazit
Aufschlussreich ist, dass wir zwei Poltergeistfälle haben, die sich im fast gleichen Zeitfenster abspielten, sich inhaltlich ähneln und in denen die West Indies eine Rolle spielen! Weit abgelegen von Tennessee und noch abgelegener von Deutschland! 
Bei meinen Betrachtungen zur Bell Witch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese viel mehr ist als die Entladung pubertärer Triebenergien, wie Poltergeistfälle heute gerne „erklärt“ werden. Wir haben es viel mehr mit einer körperlosen, intelligenten Entität zu tun, welche die Raumzeit zu manipulieren versteht!
Doch noch einmal zurück nach Deutschland:
Vor dem Haus von Pfarrer Blumhardt, genauer vor einem Fenster liegend, wurden zwei zerrissene / verstümmelte Schafe entdeckt, was wohl auf den „Poltergeist“ zurückgehen dürfte. Ein Aspekt, den wir auch von anderen anomalistischen Phänomenen her kennen! 
Beim Fall der Gottliebin hatten wir Lichtkugeln, Schattengestalten, Poltergeister, Mutilations und einen „Seelenflug“! Wirklich gefehlt hat da nur eine fliegende Untertasse, um die Aktivitäten phänomenologisch abzurunden!ʬ
Mythen Metzger @ Gottliebin Dittus

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