Tarek, der kreative Chef von CROPfm, war so nett und hat mir das Buch „Flying Saucer Occupants“ von Coral und Jim Lorenzen zur Rezension spendiert! Dafür vielen Dank nach Graz!
Die Erstauflage des Titels erschien im Jahr 1967. Folglich haben wir es im Buch mit CE3 {„Humanoidensichtungen“} und CE4-Fällen {„Entführungen“} zu tun, die sich bis zu diesem Jahr zugetragen haben und von den Lorenzens untersucht wurden. Im Buch selbst scheinen nur jene Fälle auf, die man für am besten beleumundet ansah.
Das Ehepaar hatte in den 1950er Jahren die Gruppe APRO {Aerial Phenomena Research Organization} gegründet und galt zu jener Epoche weltweit als erste Anlaufstelle für Forschung & Analysen.
Unterschiede zu heutigen Begegnungen
Was dem Leser zuerst auffällt, sind die Unterschiede zu den heutigen {2026} Begegnungen:
Die Ufonauten, oder ancient ufonauts, trugen fast immer „Weltraumanzüge“, die wirkten, als stammten sie aus einem Steampunk-Universum. Gekrönt wurde die „Tracht“ mit einem „Goldfischglas“ mit Antenne obenauf als Helm.
Meist waren die Besucher damit beschäftigt, Pflanzen und Gräser zu rupfen und Steine aufzuklauben, wie die Naturaliensammler des Biedermeier. In beiden Fällen wurden die Funde stolz in einer Botanisiertrommel verstaut.
Die Ufonauten sahen aus wie die Zwerge und Kobolde aus der Sagenwelt, nur war ihre „Magie“ nun zu Technologie geworden.
Die Verständigung erfolgte damals nicht mittels Telepathie, wenn man mal vom Hill-Entführungsfall absieht.
Die Astronauten teilten sich sprachlich mit, wobei es ihnen ziemlich Wurst war, ob die Menschen sie verstanden oder nicht.
Wenn Zeugen ein Blick ins UFO gewährt wurde – Abductions waren die Ausnahme, man wurde höflich eingeladen –, so sah man dort klobige kleine Bildschirme, piepende Tasten, leuchtende Knöpfe und jede Menge Hebel, die kraftvoll bewegt werden mussten, um eine Reaktion zu erhalten.
Die Fremden schienen technologisch kaum weiter entwickelt als die Menschen der frühen und späten Nachkriegszeit. Die futuristischen, „stealthartigen“ Elemente traten erst auf, als sie sich auch bei uns einfanden.
„Schwarze“ Projekte und historische Beobachtungen
Aufgefallen sind mir in dem Buch, in dem sich die heutigen Klassiker finden, wie der Zamora-Bericht, der erotische Kontakt des Antonio Villas-Boas und das Erlebnis der Hills, Hinweise auf mögliche „schwarze“ UFO-Projekte:
✔ So war im Jahr 1956 ein Militärpilot mit seinem Wagen unterwegs, um zu seinem Arbeitsplatz zu gelangen, der Nellis Air Force Base in Nevada, die wir heute im Zusammenhang mit der Area 51 kennen.
Die Fahrt wurde aber plötzlich unterbrochen, als sein Wagen komplett seinen Dienst versagte. Der Pilot stieg aus und steuerte einen nahen Hügel an; wahrscheinlich hatte er dort etwas bemerkt.
Tatsächlich stand dort eine klassische fliegende Untertasse auf Landebeinen, die sich offenbar gestört fühlte, besagte Landevorrichtung einzog und davonflog! Sollten die Amerikaner schon 1956 über flugfähige „Raumschiffe“ verfügt haben?
Das UFO hatte wahrscheinlich drei Landebeine, so könnten wir vermuten, denn diese Zahl ist von Zeugen überliefert, die Vehikel dieser Form am Boden beobachtet hatten.
Zeugen, die „fliegende Eier“ beschrieben, zählten vier Landebeine. Bei den heutigen, „modernen“ UFOs ist diese, an sich sehr praktische Vorrichtung, „out“.
✔ Rund zwei Jahre später begegnete ein US-Amerikaner in Kalifornien mit dem seltenen Namen „Schmidt“ einem gelandeten Objekt mit menschlicher Besatzung.
Im „Schiff“ befanden sich zwei Frauen und zwei Männer, gekleidet, wie es seinerzeit üblich war. Man hielt Smalltalk, vermied jedoch jeden Hinweis auf die eigene Abkunft.
Man sagte Schmidt, dass er bald „alles wissen“ werde, so als sei ein großes Disclosure geplant. Man verabschiedete sich und flog davon.
Die Ufologie ist sich uneins darüber, ob auf Deutsch oder Amerikanisch geredet wurde – wahrscheinlich, weil die Implikationen für deutsche Piloten an Bord von UFOs zu weitreichend und politisch nicht korrekt waren. Paperclip-Technik, von Paperclip-Technikern erbaut?
Was den Fall unglaublich signifikant macht:
✔ Noch ehe die Geschichte von Schmidt Einzug in die Medien hielt, ereignete sich wenige Tage später ein Zwischenfall in Tennessee:
An diesem schraubte ein Mann in einem amerikanischen Drillich. Auf dem „außerirdischen Raumschiff“ war vertikal die Beschriftung „TL41“ zu lesen.
Die Reparatur {?} war offenbar schnell & erfolgreich verlaufen, denn der Pilot stieg über eine Leiter ins Fluggerät und flog davon.
Am spannend geschriebenen, gut recherchierten Buch der Lorenzens kann man erkennen, wie wichtig Literatur aus der „Gründerzeit“ des modernen UFO-Phänomens ist, da es sich damals anders präsentierte als heute. Gerade dieses „Mimikry“ macht es notwendig, völlig anders an das Phänomen heranzugehen, als dies bisher der Fall war!ʬ