Diese „Flieger“ sollen Licht emittieren, angeblich vom Schwanz bzw. genauer geschrieben, von der Schwanzspitze aus.
Das Aussehen an sich wird als sehr unterschiedlich angegeben und reicht von vogel- und fledermausartig bis hin zu Formen, die an Urzeitvögel erinnern.
Das Phänomen ist nicht ganz unbekannt, wenn man an den Van Meter Visitor denkt! Leider hat der Autor diesen Parakryptiden nicht erwähnt, obwohl Körperform und Leuchtkraft eine deutliche Parallele darstellen!
Rund 95 % der Sichtungen beschreiben nur Lichter, was in anderen Regionen Papuas den KUMO-Hexenfackeln zugeschrieben wird. Laurent erwähnt diese deutliche Parallele in seinem Beitrag leider nicht.
Seine Quelle ist u. a. das Buch von einem Jonathan Whitcomb, den er als „Young Earth Creationist“ betitelt. Ob Whitcomb nach Papua aufgebrochen ist, um die Bibel mittels der fliegenden Anomalien zu bestätigen, oder nur das Phänomen zu untersuchen, bleibt unklar.
Die erste Begegnung, die Laurent (oder Whitcomb?) gefunden hat, geht auf das Jahr 1935 zurück und stammt von einer Reiseschriftstellerin namens Lucy Evelyn Cheesman, die Lichter in der Wildnis beobachtet hatte und sich diese nicht erklären konnte. Nachlesbar in ihrem Buch „The Two Roads of Papua“, siehe auch ganz unten!
Das „Epizentrum“ der Sichtungen soll Umboi Island sein, hierzu Wikipedia:
„Eine Vulkaninsel in der Morobe Province von Papua-Neuguinea. Sie liegt zwischen dem Festland von Neuguinea und der Insel Neubritannien und gehört zum Distrikt Tewai-Siassi.“
Die Lichter werden als Lichtbälle umschrieben, erinnern also an die klassischen Uforbs, man nennt sie auch Ropen-Lichter. Die meisten von ihnen sind weiß, gefolgt von rot, gelb, blau, grün und orange. In der Kombination ist Rot/Weiß vorherrschend, was so ähnlich von den „Hexenfackeln“ in anderen Landesteilen von Papua bekannt ist.
Offenbar werden ähnliche Phänomene im Land unterschiedlich interpretiert. Die einen Lichter sollen von Hexern stammen, die sie zu ihren Zwecken einsetzen, die anderen gehören zu einem exotischen „Vogel“.
Westler würden daraus außerirdische Weltraumschiffe machen. Abgebildet sind in dem Beitrag zwei Aufnahmen, auf denen die Lichter am schwarzen Nachthimmel zu sehen sein sollen. Die Größe der Uforbs wurde mit etwa einem Meter veranschlagt.
Über das Flugverhalten, die Manöver, lässt der Autor kaum etwas verlauten. Es wird aber erwähnt, dass einige Lichter von Berggipfel zu Berggipfel fliegen, was abermals an „Hexenfackeln“ erinnert. Wobei diese nichts weiter sind als gekugelte Lichter mit „intelligenten“ Verhaltensweisen.
Verwirrend ist die Tatsache, dass man nicht wirklich ein „Phantombild“ von dem „Lichtvogel“ erstellen kann. Die Skizzen, die im Beitrag zu sehen sind, scheinen alle etwas anderes zu zeigen.
Wenn die Uforbs auf Papua jedoch, wie von ihren „Kollegen“ in anderen Teilen der Welt überliefert, physische Formen annehmen können und in der „Verkleidung“ als Kryptide unterwegs sind, verwundert das nicht weiter!
ROPEN 🦇 INDARA 🦇 DUWAS
Die „Lichtbringer“ von Papua-Neuguinea
Seinen Titel als bizarrster Kryptide muss Bigfoot abtreten an Ropen, den schrägsten Piepmatz, von dem ich bisher gelesen und gehört habe!
Quelle dieser Betrachtung ist das Buch „Searching for Ropens“ von Jonathan Whitcomb, der 2004 zwei Expeditionen gen Papua-Neuguinea gestartet hat:
Zuerst als Einzelkämpfer, dann im Verbund mit zwei weiteren amerikanischen Kryptozoologen!
Whitcomb ist praktizierender Christ und zweifelt die Evolutionstheorie an.
Mit beiden Aspekten habe ich keine Probleme, solange er ordentlich arbeitet und recherchiert – und das hat er ganz ausgezeichnet gemacht!
Auch wenn es manchmal schwer wurde für den damals 55-Jährigen, körperlich mitzuhalten beim Erklimmen von Bergen und Anhöhen!
🦇 Die ersten Expeditionen anderer Forscher begannen ab 1994 und hatten die Insel Umboi im Visier, dort sollte sich Ropen tummeln, der aber auch andere Namen trägt: „Seklo-Bali“, „Duwas“, „Kunduwa“, „Wawanaar“ etc. Spekuliert wird im Buch, dass es sich um einen Pterosaurier handeln soll!
🦇 Ropens Auftreten ist ungewöhnlich, da er leuchtet. Entweder der gesamte Körper illuminiert, oder nur die Schwanzspitze, die wirkt wie eine Lichtkugel. Manchmal sieht man nur die Lichtkugel | Uforb! Kann er diesen Part des Körpers auf Reise schicken, wie wir das auch von Ufos kennen?
🦇 Das Wesen hat einen etwas merkwürdigen Geschmack, da es sich für die Leichen von Papuas interessiert, die es ausgräbt und davonschafft.
Es ist aber nicht nur ein Aasfresser, es schätzt auch noch Frischfutter:
Um an dieses zu gelangen, greift es Menschen an, hebt sie in die Höhe und lässt sie fallen, bis sie keinen Widerstand mehr zeigen, und trägt sie davon.
Dabei soll das Wesen zwischen den auf der Insel befindlichen Bergen/Bergspitzen und der Küste hin und her pendeln.
🦇 Das Phänomen scheint ziemlich alt zu sein, da sich bereits eine jahrhundertealte Folklore entwickelt hat. Ropen soll ein Gestaltwandler sein, der sich sowohl in eine Schlange als auch einen Menschen „verwandeln“ kann.
🦇 Einzelne Sichtungen werden auch von den Inseln Malai, Tuam und Manus überliefert! Allerdings geht der Radius der Entität weit darüber hinaus:
So hatte der Autor auch Kontakt zu drei Australiern, ein Ehepaar und ein Jugendlicher, die unabhängig voneinander das Wesen in Nord- und Ostaustralien ausgemacht hatten, allerdings leuchtete es da nicht.
🦇 Jim Blume, Missionar auf Papua-Neuguinea, wurden 70 Sichtungen zugetragen, wobei die Beschreibungen oft sehr uneinheitlich sind bzw. die Zeugen keine genaueren Angaben machen wollen, aus Furcht heraus, deshalb mit dem Phänomen aufs Neue konfrontiert zu werden!
🦇 Ein ehemaliger US-Soldat, Duane Hodgkinson, damals unweit Finschhafen stationiert, hatte das Wesen mit einem Kameraden beobachtet. Es habe ausgesehen wie ein Pterodactylus und habe eine geschätzte Flügelspannweite von 29 Fuß besessen! Auch dieses Wesen leuchtete nicht.
🦇 Bei 95 % der Sichtungen ist nur ein Licht zu sehen, nicht die Entität selbst, auch nicht im beleuchteten Zustand. Die Kugeln fliegen anscheinend autark herum.
Ein Aspekt, der erstaunt, ist die Leuchtkraft. Da werden Buchten und Dörfer nachts taghell erleuchtet, was wieder an den Van Meter Visitor denken lässt, der phänomenologisch „verwandt“ zu sein scheint!
Jedoch sind weder die Lichtkugeln zu sehen noch Ropen. Womöglich ist das Licht auch zu grell, um den Verursacher am Himmel identifizieren zu können.
Whitcomb vermutet präzise den Rhamphorhynchus als Ropen, erklärt aber nicht, woher die Energie für die genannten „Lichtentladungen“ stammen soll?
Ein Tier, welcher Epoche auch immer, das Buchten und Dörfer nachts taghell ausleuchtet? Mit Biolumineszenz ist das nicht zu erklären!
🦇 Besonders bizarr ist der Seklo-Bali, was übersetzt „der sein Bett mit sich trägt“ bedeutet und auf die Form des Wesens gemünzt ist. Ein Urzeitvogel in Form eines Bettes?
Oder flog bzw. fliegt etwas durch die Luft, das aufgrund seiner Struktur wirkt wie ein Bett? Aufschlussreich ist, dass die Lichter dieses „Vogels“ pulsieren!
Es kann schon zu Missverständnissen kommen, etwa wenn ein USO für einen Bus gehalten wird, da es Leute mitnimmt!
🦇 Die meisten Sichtungen spielen sich zwischen 19:30 Uhr und 20:45 Uhr ab, 98 % nach Einbruch der Dunkelheit! Wenn man es genau nimmt, dann ist Ropen in erster Linie ein Lichtkugelphänomen und nur als „Randerscheinung“ ein Kryptid.
Wenn ein solches Wesen zu einer Schlange und zu einem Menschen transformieren kann, dann vermag sicher eine der beobachteten Lichtkugeln als Urzeitvogel den Himmel unsicher zu machen!
Auf die merkwürdige Wechselwirkung von Kryptiden und Lichtkugeln / Uforbs bin ich hier schon oft eingegangen!
🦇 400 Umboier sollen die Phänomene beobachtet haben, unklar ist, was sich dort durch die Lüfte bewegt! Wir haben also einen weiteren Kryptiden mit unglaublichen „Superkräften“ und den Versuch, aus ihm ein normales, biologisches Wesen zu machen.
Offenbar zählt auch hier, wie in der Ufologie, die Arbeitshypothese des Ermittlers mehr als die Aussagen der Zeugen und die in die Mythologie eingegangene Umschreibung des Verhaltens der Wesen!ʬ
Es war ein eher langsamer Lichtblitz und hätte von jemandem mit einer elektrischen Taschenlampe erzeugt werden können, der den Finger auf dem Schalter hielt, um das Licht vielleicht vier Sekunden lang zu verlängern.
… Einen Augenblick später erschien es erneut, und diesmal zählte ich: Ja, etwa vier oder fünf Sekunden, aber dieser Lichtblitz befand sich ein kleines Stück entfernt vom ersten. Die Blitze setzten sich in regelmäßigen Abständen fort.
… Es konnte unmöglich sein, dass sich dort Menschen befanden, die in Abständen Taschenlampen benutzten … Ich bestimmte meine Position sorgfältig anhand des Verandapfostens … und ebenso die Stellen, an denen die Lichtpunkte erschienen, damit ich am Morgen eine Vorstellung davon bekommen konnte, wie weit entfernt sie gewesen waren …
Bei Tageslicht nahm ich exakt dieselbe Position auf der Veranda ein und bestimmte anhand des Pfostens erneut die Stelle, an der ich die Lichter am Abend zuvor gesehen hatte … Die Blitze waren einer bestimmten Hügelkette gefolgt.