Gründer war Joseph Smith, geboren am 23. Dezember 1805 in Sharon, Vermont, als viertes Kind einer Farmerfamilie. Die Lebensverhältnisse waren damals, bedingt durch den Ausbruch des Vulkans Tambora 1815 im heutigen Indonesien, schwierig.
Der Vulkanstaub sorgte global ganzjährig für „schattige“, sonnenarme Verhältnisse. Die Ernten fielen so schlecht aus, dass man sein Glück in anderen Teilen der USA zu finden hoffte.
Smith selber, dessen Lebenslauf nicht auf einen Propheten schließen ließ, auch nach den Erscheinungen nicht, schlug sich als Farmer, Schatzsucher und Hilfsarbeiter durch. Die Devise lautete schlicht: Überleben!
Die ersten Lichterscheinungen und Begegnungen
Die Phänomene begannen im Frühjahr 1820:
„[…] sah ich eine Säule aus Licht genau über meinem Kopf, heller als die Sonne; sie kam nach unten herunter, bis sie auf mich fiel“.
Ihm begegneten zwei Entitäten, die wirkten wie eineiige Zwillinge, die er jedoch aufgrund ihrer Andersartigkeit nicht näher beschreiben konnte.
Die Fremden gaben an, ihm seine Sünden zu vergeben und bemerkten, dass alle anderen Religionen Fehler enthielten, falsch seien. Danach verschwanden sie.
Das Erlebnis war für ihn „umwerfend“! Er war auf den Boden gestürzt und kam auf dem Rücken liegend zu sich. Erst nach einer Weile konnte er aufstehen und nach Hause gehen.
Die Mission des Moroni und das goldene Buch
Am 21. September 1823 ging es weiter:
„[…] entdeckte ich ein Licht, das in meinem Zimmer erschienen war und fortfuhr größer zu werden, bis das Zimmer heller als zu Mittag war. Einen Moment später erschien eine Gestalt neben meinem Bett. Sie stand in der Luft, denn ihre Füße berührten den Boden nicht. Sie trug ein loses Gewand von außerordentlicher Weiße“.
Die Entität stellte sich als Moroni vor; sie habe einen Auftrag für ihn. Unweit sei ein Metallbuch vergraben, welches übersetzt werden solle. Als „Translator“ sollten zwei „Steine“ eingesetzt werden, die Namen trugen: Urim & Thummim.
Sie waren an einem Brustschild befestigt.
Besagter Moroni habe jenes Buch verfasst; unklar ist, wieso er einen Schreiber & Übersetzer benötigte. Selbstverständlich durften weder das Buch noch die Übersetzungshilfe jemandem gezeigt werden!
Er verschwand, um dann kurz darauf abermals aufzutauchen und die Botschaft zu wiederholen – sicher ist sicher!
Fund und Beschaffenheit der Platten
Es wurde dann noch kurioser:
Nachdem Smith das in einer steinernen Kiste aufbewahrte Buch entdeckt hatte, erschien ihm ein „Himmlischer“ und schimpfte ihn aus.
Noch sei der richtige Zeitpunkt nicht gekommen.
Er solle von nun an jährlich vorbeikommen und fragen, ob es so weit sei!
Smith war, wie erwähnt, Schatzsucher, und so wurde immer wieder die Vermutung geäußert, dass er den Text ohne überirdische Hilfe entdeckt habe!
Erst 1827 durfte er zur Tat schreiten, das Buch an sich nehmen und übersetzen. Er beschrieb es wie folgt:
„Diese Berichte waren auf Platten eingraviert, die das Aussehen von Gold hatten. Jede Platte war sechs Zoll breit und acht Zoll lang und war nicht ganz so dick wie gewöhnliches Blech. Sie waren voll von Eingravierungen in ägyptischen Schriftzeichen und mit drei Ringen, die durch das Ganze liefen, zu einem Band gebunden, wie die Blätter eines Buches. Der Band hatte eine Dicke von annähernd sechs Zoll, wovon ein Teil versiegelt war“.
Die verlorenen Stämme und der antike Krieg
Der Text, den Smith da zu bearbeiten hatte, handelte u. a. von einem ganz besonderen jüdischen Exodus nach der Eroberung und Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus durch die Römer.
Ein Lehi und sein Sohn Nephi gelangten mit Gefolge per Schiffen nach Amerika, vermehrten sich dort fleißig und teilten sich in zwei Gruppen auf: die Nephiten und die Lamaniten.
Letztere fielen vom Glauben ab und „wurden zu Indianern“, vermischten und assimilierten sich also mit den Indigenen. Zwischen beiden Einwanderer-Gruppen brach ein Krieg aus, den die Lamaniten, wohl mit Hilfe ihrer indianischen Verbündeten, gewannen.
Der Gedanke, dass weit vor Kolumbus und den Wikingern von anderen Orten aus gen Amerika gesegelt wurde, ist nicht neu; man denke hier etwa an die Wolkenmenschen in Peru!
Die Aufzeichnungen, also das Metallbuch, entstammen von den Nephiten, wie bereits erwähnt von Moroni als Chronist niedergeschrieben. Nach dem Schlachtengetümmel wurde das Metallbuch am Hügel Cumorah verborgen, gelegen im State New York.
Kosmologie und die Vorbereitung auf den Erstkontakt
Als die Arbeit getan und eine neue Glaubensgemeinschaft gegründet war, stellte sich auch weiterhin himmlischer Besuch ein:
„Kam ein Bote vom Himmel, in einer Wolke aus Licht herab“.
In der heutigen Zeit würden wir hier ein UAP mit einem UAPnauten an Bord erkennen! Interessant sind auch einzelne Glaubenssätze der Mormonen. Dazu der Autor meiner Quelle, Albert Mössmer, in seinem Buch „Mormonen“:
„Gott schuf die Welt nicht ex nihilo, aus dem Nichts, sondern formte oder ‚organisierte‘ sie aus der vorhandenen Materie. […] Gott selbst war einst wie ein Mensch, hat sich jedoch selbst fortentwickelt, bis er die Stufe einer Gottheit erlangte. Gott selbst war einst so, wie wir jetzt sind, und er ist ein erhöhter Mensch. […]
Aber zusätzlich gibt es eine unendliche Anzahl von heiligen Personen, die von zahllosen Welten kommen, zur Erhöhung übergegangen und so Götter sind. […] Die Erde ist nicht die erste und einzige bewohnte Welt, sondern es existiert eine Unzahl von ihnen. Viele dieser Welten sind von Wesen bewohnt.“
Die Aussagen sind für mich von besonderem Interesse im Hinblick auf meine Meta-ETH bzw. den Spekulationen zur Beschaffenheit des Jenseits!
Es verwundert nicht, dass Smith auch Eingebungen und „Gesichte“ über die Zukunft hatte und dabei u. a. auch den amerikanischen Bürgerkrieg vorhersah!
Nehmen wir an, jemand von „Außerhalb“ hätte ein Portal in Utah:
Wäre es in so einem Falle nicht angemessen, Menschen mit den „richtigen“ Glaubenssätzen auszustatten, in denen ferne, bewohnte Welten integraler Bestandteil sind, und sie dann in dieses gelobte „Land“ zu führen?
Es dürfte weltweit niemanden geben, der besser auf einen „Erstkontakt“ – mit wem oder was auch immer – vorbereitet ist als die Mormonen in Utah!
Es steht ja alles in ihrer heiligen Schrift, dem Buch Mormon! Hinzu gesellt sich die Skinwalker Ranch als Paraspot & Portal! Alles wie bestellt, alles vor Ort!ʬ