Bern bzw. das Berner Oberland glänzt mit einem reichen Sagenschatz und soll, so will es zumindest meine Quelle, der Herausgeber Peter Keckeis in seinen „Berner Sagen“, vom Ex Libris Verlag in Zürich, auch schweizweit den größten Fundus aufweisen! Wie dem auch sei. Im Band fanden sich zwei interessante Überlieferungen, die sich recht gut in den ufologisch-anomalistischen Reigen einbeziehen lassen:
„Ein Zwerg erbat sich von einem Bauern im Herbst […] eine Kuh […]. Der Mann gab sie ihm. Der Zwerg fuhr mit ihr durch die Luft der nahen Hohgantfluh zu. Diese tat sich vor ihm auf. Er ging mit der Kuh hinein. Die Fluh schloss sich wieder zu. Die Kuh war verschwunden“.
Fliegende Zwerge, die mit Kühen durch die Luft „segeln“, sind auch heute nicht ganz unbekannt, man denke an das Mutilations-Phänomen!
Der Vorgang hätte sich in dieser Form auch ganz gut irgendwo in Sedona, Dulce oder Pine Bush abspielen können!
Vor allem in Anbetracht der „unterirdischen“ Wohnstätte des Flugkünstlers und moderner Spekulationen über Untergrundbehausungen der Fremden!
Aufschlussreich ist, dass der „Zwerg“ in den Berg einfliegen konnte! Diese Entitäten überwinden materielle Barrieren spielerisch!
Von einer gewissen „Materiemanipulation“ handelt auch die nächste Sage:
Das leuchtende Tor im Fels
„Einige Vorgesetzte aus dem Dorfe Heimiswil wollten nach Bern auf den Markt. Um früher dort zu sein, machten sie sich um Mitternacht auf den Weg. Als sie bei der Gisnaufluh vorbeigingen […] dehnte sich der Fels unter fürchterlichem Tosen wie ein Tor, und ein heller Schein leuchtete aus dem Felsen.
Da gerieten die Männer in Furcht, gingen aber weiter und sahen, wie sich der Fels wieder schloss und der Schein verschwand. Als sie es im nahen Burgdorf erzählten, hatte man dort dasselbe gesehen, da das Städtchen höher liegt, und in der Felsenöffnung ein Flammenmeer wahrgenommen“.
Ob sich da der Zwerg aus der ersten Sage aus dem Felsen „bohrte“ und Ausschau hielt nach einer weiteren Kuh? Und nachdem die Wanderer keinen Vierbeiner mitführten, schloss er das „Tor“ in dem Felsen wieder? Die Entitäten leben gerne im Verborgenen, am liebsten tief unter der Erde!
Agarthi und die Unterwelt
Unterirdische Tunnelsysteme sind innerhalb der „Parawelt“ ein ausgesprochener Evergreen, so auch in Bezug auf Agarthi.
So schreibt etwa der polnische Reiseschriftsteller Ferdinand Ossendowski, der mehrere Jahre in Asien zugebracht und geforscht hat, in seinem Buch „Tiere, Menschen und Götter“:
„Auf meiner Reise durch Mittelasien hörte ich zum ersten Mal von dem ‚Mysterium der Mysterien’. Ich kann ihm keinen anderen Namen geben … Dieses Königreich ist Agarthi. Es erstreckt sich über alle unterirdischen Gänge der Welt. Ich hörte, wie ein gelehriger Lama aus China dem Bogda Khan erzählte, dass die unterirdischen Höhlen von Amerika von der ehemaligen Bevölkerung dieses Kontinents bewohnt seien.
Unklar ist, wer Agarthi „konstruiert“ haben könnte. Nicht weit entfernt, im Yarlung-Tal in Tibet, landeten dereinst Gestalten, denen man ein solches Netzwerk durchaus zutrauen kann!
Denn dort „stieg […] direkt aus dem Himmel der erste König Tibets auf die Erde herunter, Nyatri Tsenpo, und erbaute die Festung Yumbhu Lhakhar.
Er hatte sechs Nachfolger, die als die ‚sieben himmlischen Könige’ bekannt sind, da sie immer nachts über eine Art Himmelsseil zwischen ihrem Kopf und der Himmelskuppel hinauf und hinabstiegen.
Der achte König durchtrennte durch eine Unachtsamkeit diese Verbindung, und seitdem können sich die Könige Tibets nur noch auf der Erde aufhalten und fortpflanzen“!ʬ